„Bleibt diesem Experiment treu“
Der Erzbischof von Wien feierte am Sonntag abend den großen Eröffnungsgottesdienst der neuen ‘Jugendkirche Wien’. Dabei gestaltete die ‘find-fight-follow Band’ den Gottesdienst rockig bis popig. Bilder.
(kreuz.net, Wien) Mit einem „Eventgottesdienst“ ging das dreitägige Eröffnungsfest der „Jugendkirche
Wien“ zuende. Das berichtete gestern die Homepage ‘stephanscom.at’, die von der Erzdiözese Wien betrieben
wird.Die Kirche war beim Gottesdienst bis zum letzten Platz gefüllt.
Mit Applaus wurde Kardinal Christoph Schönborn willkommen geheißen.

Der Eröffnungsgottesdienst trug – analog zum gleichnamigen Lied in deutschen Hitparaden – den Titel „gekommen um zu bleiben“.
Zum Beginn spielte die Lichttechnik und Musik eine bedeutende Rolle.

Auch Kardinal Schönborn zückte sein Mobiltelefon.
In seiner Predigt erinnerte sich der Kardinal an seine Jugend:
„Ich habe mit elf zum ersten Mal erfahren, daß Jesus bei mir ist und bleibt. Ich bitte ihn, daß niemand von euch jemals daran zweifelt, daß er gekommen ist, um zu bleiben.“

Gleichzeitig forderte er sie auf, die eigene Pfarrei zu beleben.
„In der Erzdiözese Wien gibt es 660 Pfarren und die warten darauf, daß dort Jugendkirche stattfindet. Tut was für eure Pfarre!“
Nach dem Abschlußgottesdienst wurden die SMS-Wünsche über Leinwand im Kirchenraum projiziert.

„Liebe Jugendkirche, ich wünsche Dir, daß Du immer frisch von der Freundschaft mit Jesus bleibst.“
Die Veranstaltung endete mit einem musikalischen „Chill Out“ und einem Imbiß.
Weiterlesen:
Samstag, 19. August 2006 00:52
Christian Hüller: Ein Nichtliturgieexperte
Obwohl ich nun wirklich kein Liturgieexperte bin, will und kann ich mir eine sarkastische Bemerkung hier
nicht verkneifen:
„Tradis“ mit Fladenbrotbedenken meinen hier wohl gegen alternde „Modernisten“ im Diskoschuppen rülpeln zu müssen und umgekehrt.
Und wenn der Herrgott nun Verständnis für beide hätte?
Hääh?
„Tradis“ mit Fladenbrotbedenken meinen hier wohl gegen alternde „Modernisten“ im Diskoschuppen rülpeln zu müssen und umgekehrt.
Und wenn der Herrgott nun Verständnis für beide hätte?
Hääh?
Samstag, 12. August 2006 17:49
Gerhard: Bereicherung kirchlichen Lebens
Die Diskussion vom August 2006 („In Jeans und T-Shirt“) um die „angemessene“ Kleidung bei der Feier der Eucharistie und überhaupt um den „richtigen“ äußeren Rahmen zeigt, dass viele Leser meinen, es dürfe nur eine „Messe nach Vorschrift“ geben; alles andere sei „unwürdig“. Solche „Messen nach Vorschrift“ werden durch andere Gottesdienstformen ja keineswegs abgeschafft! Vielseitigkeit auch in der Feier des Gottesdienstes, wie z.B. in der hier geschilderten Form des Wiener Jugendgottesdienstes, kann somit nur eine Bereicherung des kirchlichen Lebens sein!
Mittwoch, 9. August 2006 21:55
haher: Stimme aus dem Tradiland: mit oder ohne Schurz
… und Menschen, die solche Töne von sich geben, brüsten sich mit ihrer Demut, Sühne für die Welt,
Opferhaltung, reinen katholischen Gesinnung etc., etc. p.p… Es ist zum „Kotzen“. Das sind ja keine Einzelfälle,
sie sind wie Viren, die im Untergrund ihre Galle und ihr Gift verspritzen und verirrte und verwirrte „Seelen“
versuchen in ihren Bann zu ziehen!
Verbiesterte, verbitterte, verklemmte und intolerante Zeitgenossen.
Und diese Zeilen sind bei GOTT keine eines Schreibers, der diese „Jugendkirchenliturgie“ undifferenziert gutheißen würde. Und genau das ist das Stichwort: differenzieren! Mit dem hl. Paulus „alles prüfen und das Gute bewahren“. Alles andere aber wegwerfen. Bei den meisten „Traditionalisten“ könnte man mutmaßen, es handle sich um Messies!
Verbiesterte, verbitterte, verklemmte und intolerante Zeitgenossen.
Und diese Zeilen sind bei GOTT keine eines Schreibers, der diese „Jugendkirchenliturgie“ undifferenziert gutheißen würde. Und genau das ist das Stichwort: differenzieren! Mit dem hl. Paulus „alles prüfen und das Gute bewahren“. Alles andere aber wegwerfen. Bei den meisten „Traditionalisten“ könnte man mutmaßen, es handle sich um Messies!
Samstag, 15. Oktober 2005 06:41
Midshipman Casey: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 13. Oktober 2005 22:11
Peterchen: Wer hat wohl das Fladenbrot gebacken?
Haben sich die in der hiesigen Disskusion beteiligten schon die ?Sponsorenliste? der findfightfollow-Aktion,
die diese ?Show? veranstaltet hate angeschaut?
W E L C H E R Bäcker hat wohl das Fladenbrot gebacken? Gibt es vielleicht wertvolle Rückschlüsse, die aus dieser liste gezogen werden können ???
Unter der Web-Seite des mitaufgelisteten Landesjugendreferats Wien ist mitunter ein Verweis auf eine 2. Internationale Werktagung des Forums für präventive Jugendarbeit praev.circle zu sehen. Darunter lese ich unter anderem:
14.30-16.30h WORKSHOPS
und 17-19h Inputs-Erfahrung-Austausch-Praxis
Schwul/lesbisch – na und?
W E L C H E R Bäcker hat wohl das Fladenbrot gebacken? Gibt es vielleicht wertvolle Rückschlüsse, die aus dieser liste gezogen werden können ???
Unter der Web-Seite des mitaufgelisteten Landesjugendreferats Wien ist mitunter ein Verweis auf eine 2. Internationale Werktagung des Forums für präventive Jugendarbeit praev.circle zu sehen. Darunter lese ich unter anderem:
14.30-16.30h WORKSHOPS
und 17-19h Inputs-Erfahrung-Austausch-Praxis
Schwul/lesbisch – na und?
Donnerstag, 13. Oktober 2005 21:44
Athanasius: –
Offensichtlich möchte es sich die Leute in Linz mit Wien auf keinen Fall verderben…
Man wird doch ganz von falscher Angst regiert, wenn man sich diesem Experiment nicht zu widersetzen wagt!
Nur wenn es darum den Gott der Heeresschare anzurufen als Zeuge bei Lügen über die „Traditionalisten“ hat man da keine Angst mehr. Aber vor Leute wie Schönborn wohl noch?
Als Jugendlicher finde ich es unverständlich. Ich bin davon überzeugt die meisten meiner nicht-gläubigen Altersgenossen würden mit mir übereinstimmen solch ne Jugendkirche ist schön und toll für einen Abend, aber völlig unglaubwürdig für das wofür die katholische Kirche steht.
Man wird doch ganz von falscher Angst regiert, wenn man sich diesem Experiment nicht zu widersetzen wagt!
Nur wenn es darum den Gott der Heeresschare anzurufen als Zeuge bei Lügen über die „Traditionalisten“ hat man da keine Angst mehr. Aber vor Leute wie Schönborn wohl noch?
Als Jugendlicher finde ich es unverständlich. Ich bin davon überzeugt die meisten meiner nicht-gläubigen Altersgenossen würden mit mir übereinstimmen solch ne Jugendkirche ist schön und toll für einen Abend, aber völlig unglaubwürdig für das wofür die katholische Kirche steht.
Donnerstag, 13. Oktober 2005 17:49
Didimus: @Sulpicius
Daß das Schweigen von kath.net etwas mit dem zu tun haben könnte, das auf den Tischen lag, die Jesus
im Tempel umgestoßen hat, habe ich mir auch gedacht.
Inzwischen ist ja ein Kommentar von – dem von mir sehr geschätzten – Dr. Josef Spindelböck erschienen. Eine sehr sehr vorsichtige Kritik an dem Projekt. Interessant auch, der Zusatz von wegen „nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber“ usw. Ein Zusatz, der zwar allgemein bei vielen Redaktionen üblich ist, aber bei den bisherigen Beiträgen Spindelböcks in kath.net nicht stand. Offensichtlich möchte es sich die Leute in Linz mit Wien auf keinen Fall verderben…
Inzwischen ist ja ein Kommentar von – dem von mir sehr geschätzten – Dr. Josef Spindelböck erschienen. Eine sehr sehr vorsichtige Kritik an dem Projekt. Interessant auch, der Zusatz von wegen „nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber“ usw. Ein Zusatz, der zwar allgemein bei vielen Redaktionen üblich ist, aber bei den bisherigen Beiträgen Spindelböcks in kath.net nicht stand. Offensichtlich möchte es sich die Leute in Linz mit Wien auf keinen Fall verderben…
Donnerstag, 13. Oktober 2005 10:09
Athanasius: Ungültig,
nicht wegen der Säuerung, sondern wegen der Additiven.
Dies war keine byzantinische gesäuerte Materie, sondern ist hartkrustiger Kebab.
Ist das Brot vermischt mit Additiven, ist die Hl. Messe ungültig.
Übrigens ist es sowieso ein Verstoss gegen die Kirche im römischen Ritus gesäuertes Brot zu benutzen.
(Und das ungesäuerte Brot war die älteste Praxis. Sieh A. Fortescue. Wohl wurde der Gebrauch vom ungesäuerten Brot erst spät ausgebreitet, weil nach dem 4. Jh. – Arianismus – die hl. Hostie erst recht eleviert wurde zur Anbetung bei der Konsekration.)
Aber hier fehlte sowieso die Intention zu tun was die Kirche will das getan wird. Bei einem Kardinal sogar. Ein ‘konservativer’ Kardinal…
Dies war keine byzantinische gesäuerte Materie, sondern ist hartkrustiger Kebab.
Ist das Brot vermischt mit Additiven, ist die Hl. Messe ungültig.
Übrigens ist es sowieso ein Verstoss gegen die Kirche im römischen Ritus gesäuertes Brot zu benutzen.
(Und das ungesäuerte Brot war die älteste Praxis. Sieh A. Fortescue. Wohl wurde der Gebrauch vom ungesäuerten Brot erst spät ausgebreitet, weil nach dem 4. Jh. – Arianismus – die hl. Hostie erst recht eleviert wurde zur Anbetung bei der Konsekration.)
Aber hier fehlte sowieso die Intention zu tun was die Kirche will das getan wird. Bei einem Kardinal sogar. Ein ‘konservativer’ Kardinal…
Mittwoch, 12. Oktober 2005 22:02
Brandenburgis: schö-schö
Auch das Bild mit dem Hand-Telefon ist in typisch masonistischer Weise Programmiert. Da hat einer wirklich den direkten Draht nach „oben“.
Mittwoch, 12. Oktober 2005 18:47
Sulpicius: @didimus
vielleicht erhält kath.net ja inzwischen Schweigegeld vom Erzbistum Wien. Hauptsache Medjugorie kann weiter verkündet werden.
Mittwoch, 12. Oktober 2005 18:42
Benedikt: @ Athanasius
Diese „Messe“ von Kardinal Schönborn ist ungültig, wegen Defekt der Materie. (Defectus Materiae.)
Wirklich? Was, wenn es sich um eine im byzantinischen Ritus verwendete Materie handelt? Dort ist die Wandlung ja auch nicht ungültig. Ich würde eher sagen, dass die Verwendung unerlaubt war (wenn es sich tatsächlich um eine Materie wie im byzantinischen Ritus gehandelt hat)
Danke übrigens an Gunther für die Klarstellung… ich wusste doch, dass irgendetwas merkwürdig am Geschmack der Materie im byzantinischen Ritus war. Es liegt also am Säuern. Ich finde den byzantinischen Ritus überaus schön, seit ich ihn mal besuchen konnte (auf dem WJT übrigens). Schade, dass ich in meiner Nähe kaum eine Gelegenheit habe, öfter mal hinzugehen.
Wirklich? Was, wenn es sich um eine im byzantinischen Ritus verwendete Materie handelt? Dort ist die Wandlung ja auch nicht ungültig. Ich würde eher sagen, dass die Verwendung unerlaubt war (wenn es sich tatsächlich um eine Materie wie im byzantinischen Ritus gehandelt hat)
Danke übrigens an Gunther für die Klarstellung… ich wusste doch, dass irgendetwas merkwürdig am Geschmack der Materie im byzantinischen Ritus war. Es liegt also am Säuern. Ich finde den byzantinischen Ritus überaus schön, seit ich ihn mal besuchen konnte (auf dem WJT übrigens). Schade, dass ich in meiner Nähe kaum eine Gelegenheit habe, öfter mal hinzugehen.
Mittwoch, 12. Oktober 2005 16:03
Didimus: Wo war kath.net?
Ist Euch eigentlich aufgefallen, daß sich kath.net zur Jugendkirche auffallend unauffällig verhält.
Letztes Jahr gab’s da doch noch kritische Stimmen zur Jugendkirche. Wieso jetzt keinen Artikel?
Im Bistum Linz haben die doch auch – dankenswerterweise !!! – liturgische Mißstände beim Namen genannt.
Im Bistum Linz haben die doch auch – dankenswerterweise !!! – liturgische Mißstände beim Namen genannt.
Mittwoch, 12. Oktober 2005 15:33
Stimme aus Wien: Wiener
Ein herzliches „Dankeschön“ für die Klarstellung – egal wer Du bist.
Mittwoch, 12. Oktober 2005 14:32
Sulpicius: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 12. Oktober 2005 09:03
wiener: zur klarstellung
es ist ja doch interessant, was manche in bildern zu sehen vermeinen oder in diese hineinlesen (wollen)
… wahr ist vielmehr:
– das bei der hl. messe am sonntag verwendete brot wurde speziell für diesen gottesdienst unter beachtung der liturgischen vorschriften von einem bäcker nach den anweisungen eines priesters gebacken. –> es besteht kein „defekt der materie“, die messe ist selbstverständlich gültig gewesen.
– die verwendeten liturgischen geräte sind aus „edlem material“, wie es vorgeschrieben ist. eine eigene vergoldung der innenseite von kelch und hostienschale ist zwar üblich, aber nicht zwingend vorgeschrieben, wenn (etwa durch eine spezielle form der glasur) das verwendete material der eucharistie angemessen ist.
– die im obersten foto gezeigte geste ist natürlich keine liturgische geste. während der verlautbarungen am ende der messe wurde, wie es üblich ist, dem zelebrierenden bischof noch einmal für sein kommen und mitfeiern gedankt. mit der geste gab der kardinal wortlos „den dank zurück“ –> bitte nicht unnötig da etwas anderes hineinlesen wollen.
– noch etwas: das bild vom tanz der jugendlichen stammt selbstverständlich nicht aus der messe, sondern war teil des vorprogrammes am sonntag nachmittag.
die feier am sonntag ist sehr sorgfältig vorbereitet gewesen, die gültigkeit der eucharistie ist gegeben. alle anderen behauptungen und spekulationen sind schlicht unwahr.
ich denke, dass damit jeder weitere kommentar unnötig ist.
– das bei der hl. messe am sonntag verwendete brot wurde speziell für diesen gottesdienst unter beachtung der liturgischen vorschriften von einem bäcker nach den anweisungen eines priesters gebacken. –> es besteht kein „defekt der materie“, die messe ist selbstverständlich gültig gewesen.
– die verwendeten liturgischen geräte sind aus „edlem material“, wie es vorgeschrieben ist. eine eigene vergoldung der innenseite von kelch und hostienschale ist zwar üblich, aber nicht zwingend vorgeschrieben, wenn (etwa durch eine spezielle form der glasur) das verwendete material der eucharistie angemessen ist.
– die im obersten foto gezeigte geste ist natürlich keine liturgische geste. während der verlautbarungen am ende der messe wurde, wie es üblich ist, dem zelebrierenden bischof noch einmal für sein kommen und mitfeiern gedankt. mit der geste gab der kardinal wortlos „den dank zurück“ –> bitte nicht unnötig da etwas anderes hineinlesen wollen.
– noch etwas: das bild vom tanz der jugendlichen stammt selbstverständlich nicht aus der messe, sondern war teil des vorprogrammes am sonntag nachmittag.
die feier am sonntag ist sehr sorgfältig vorbereitet gewesen, die gültigkeit der eucharistie ist gegeben. alle anderen behauptungen und spekulationen sind schlicht unwahr.
ich denke, dass damit jeder weitere kommentar unnötig ist.
Mittwoch, 12. Oktober 2005 08:33
Athanasius: @Yersinia:
Die Riten der hl. Messe werden nicht nur in der hl. Schrift, sondern auch in der Tradition dokumentiert.
Tradition und hl. Schrift darf man nicht gegen einander ausspielen.
_____________
Diese „Messe“ von Kardinal Schönborn ist ungültig, wegen Defekt der Materie. (Defectus Materiae.)
Sieh „De Defectibus in celebratione Missarum occurentibus“, Anhang zum Missale Pii V.
_____________
Diese „Messe“ von Kardinal Schönborn ist ungültig, wegen Defekt der Materie. (Defectus Materiae.)
Sieh „De Defectibus in celebratione Missarum occurentibus“, Anhang zum Missale Pii V.
Mittwoch, 12. Oktober 2005 05:50
Yersinia: welche der Riten der Heiligen Messe
sind durch die Heilige Schrift dokumentiert? und welche in der Tradition entstanden?
Dienstag, 11. Oktober 2005 23:46
Sulpicius: @Brandenburgis
Dienstag, 11. Oktober 2005 23:10
Brandenburgis: Schöhöhöhön
@Tradiland
Das Bild oben sagt doch alles. Wenn das keine masonistische Geste ist, dann gebe ich alle meine Diplome und mein Betonbauerzeugnis zurück …
Das Bild oben sagt doch alles. Wenn das keine masonistische Geste ist, dann gebe ich alle meine Diplome und mein Betonbauerzeugnis zurück …
Dienstag, 11. Oktober 2005 22:21
@Didimus (korrekter wäre: Didymus):
Die Griechen begründen das gesäuerte Brot mit John 13,1: Dort ist gesagt, daß der Heiland das Sakrament der hl. Eucharistie einsetzte „vor dem Paschafest“ – und zu diesem Zeitpunkt hate man noch nicht damit begonnen, das ungesäuerte Brot, welches für das jüdische Pascha bestimmt war, zu verbrauchen. Dies war jedenfalls der ältere Brauch, der ursprünglich auch in Rom gültig war.
Wie dem auch immer sei: ich bin nicht für das Vermengen der Riten. Die liturgische Willkür im Westen ist hassenswert. Ungehorsam, und Exaltation des Ich – und das nicht erst seit 1968.
Gunther.
Die Griechen begründen das gesäuerte Brot mit John 13,1: Dort ist gesagt, daß der Heiland das Sakrament der hl. Eucharistie einsetzte „vor dem Paschafest“ – und zu diesem Zeitpunkt hate man noch nicht damit begonnen, das ungesäuerte Brot, welches für das jüdische Pascha bestimmt war, zu verbrauchen. Dies war jedenfalls der ältere Brauch, der ursprünglich auch in Rom gültig war.
Wie dem auch immer sei: ich bin nicht für das Vermengen der Riten. Die liturgische Willkür im Westen ist hassenswert. Ungehorsam, und Exaltation des Ich – und das nicht erst seit 1968.
Gunther.
Dienstag, 11. Oktober 2005 22:15
Peterchen: Klarheit durch „Redemptionnis sacramentum“
Es sei Folgendes hinzugefügt, dass klar und eindeutig die Unrechtmässigkeit einer so gefeirten Hl. Messe
beweist: (Zitate aus der Instruktion „Redemptionnis sacramentum“)
48. Das Brot, das für die Feier des hochheiligen eucharistischen Opfers verwendet wird, muß ungesäuert, aus reinem Weizenmehl bereitet und noch frisch sein, so daß keine Gefahr der Verderbnis besteht. Daraus folgt, daß Brot, das aus einer anderen Substanz, wenn auch aus Getreide, bereitet ist,
sowie:
117. (…) Daher ist jedweder Brauch zu verwerfen, zur Meßfeier gewöhnliche Gefäße, Gefäße mit schlechter Qualität, Gefäße ohne jeden künstlerischen Wert, einfache Körbe oder andere Gefäße aus Glas, Ton, Lehm oder anderen leicht zerbrechlichen Materialien zu verwenden
weiter lesen wir:
183. Alle haben entsprechend den Möglichkeiten in ganz besonderer Weise dafür zu sorgen, daß das heiligste Sakrament der Eucharistie vor jeder Art von Ehrfurchtslosigkeit und Mißachtung bewahrt wird und alle Mißbräuche vollständig korrigiert werden.
184. Jeder Katholik, ob Priester, Diakon oder christgläubiger Laie, hat das Recht, über einen liturgischen Mißbrauch beim Diözesanbischof oder beim zuständigen Ordinarius, der ihm rechtlich gleichgestellt ist, oder beim Apostolischen Stuhl aufgrund des Primats des Papstes Klage einzureichen.
Dieser Pflicht werde ich entsprechend dem Kirchenrecht nun auch nachgehen!
48. Das Brot, das für die Feier des hochheiligen eucharistischen Opfers verwendet wird, muß ungesäuert, aus reinem Weizenmehl bereitet und noch frisch sein, so daß keine Gefahr der Verderbnis besteht. Daraus folgt, daß Brot, das aus einer anderen Substanz, wenn auch aus Getreide, bereitet ist,
sowie:
117. (…) Daher ist jedweder Brauch zu verwerfen, zur Meßfeier gewöhnliche Gefäße, Gefäße mit schlechter Qualität, Gefäße ohne jeden künstlerischen Wert, einfache Körbe oder andere Gefäße aus Glas, Ton, Lehm oder anderen leicht zerbrechlichen Materialien zu verwenden
weiter lesen wir:
183. Alle haben entsprechend den Möglichkeiten in ganz besonderer Weise dafür zu sorgen, daß das heiligste Sakrament der Eucharistie vor jeder Art von Ehrfurchtslosigkeit und Mißachtung bewahrt wird und alle Mißbräuche vollständig korrigiert werden.
184. Jeder Katholik, ob Priester, Diakon oder christgläubiger Laie, hat das Recht, über einen liturgischen Mißbrauch beim Diözesanbischof oder beim zuständigen Ordinarius, der ihm rechtlich gleichgestellt ist, oder beim Apostolischen Stuhl aufgrund des Primats des Papstes Klage einzureichen.
Dieser Pflicht werde ich entsprechend dem Kirchenrecht nun auch nachgehen!
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:59
gunther maria michel: @bonaventura:
Es geht mir überhaupt nicht um Historismus und Wiedereinführung alter Bräuche. Ich erlaube mir nur,
darauf hinzuweisen, daß es Traditionswandel nicht erst seit dem 2. Vatikanum gibt.
Das wird leider oft vergessen. Es gab schon römische Theologen, welche die Orthodoxen als Häretiker bezeichneten, weil sie im nizänokonstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis das filioque entfernt hätten!
Müßte ich irgendwann einmal an Rom irre werden, dann würde ich nicht zur Piusbruderschaft gehen, sondern zur Orthodoxie. Aber das tu ich – mit Gottes Gnade – nicht.
Gunther.
Esto fidelis usque ad mortem, et dabo tibi coronam vitae.
Das wird leider oft vergessen. Es gab schon römische Theologen, welche die Orthodoxen als Häretiker bezeichneten, weil sie im nizänokonstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis das filioque entfernt hätten!
Müßte ich irgendwann einmal an Rom irre werden, dann würde ich nicht zur Piusbruderschaft gehen, sondern zur Orthodoxie. Aber das tu ich – mit Gottes Gnade – nicht.
Gunther.
Esto fidelis usque ad mortem, et dabo tibi coronam vitae.
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:47
Didimus: Materie die Zweite
von Karl Hörmmann, Lexikon der christlichen Moral:
Die meisten orientalischen Kirchen verwenden gesäuertes Brot, die lat. ungesäuertes (da der Herr das Abendmahl in den Tagen der Ungesäuerten Brote feierte, Mt 26,17, u. der Sauerteig in der Schrift als Sinnbild der Sünde dient; Cat. Rom. II 4,12); wenn auch beide Arten als gültige Materie anerkannt sind, soll sich jeder Priester an die Gewohnheit seines Ritus halten (D 860 1303; c.816); wenn im Notfall der Priester die E. austeilt, die im anderes Ritus konsekriert wurde, soll er dabei die Vorschriften des eigenen Ritus einhalten (c. 851). – Das in der E. zu verwendende Brot darf nur aus Weizenmehl u. Wasser bereitet werden (Miss. Rom., Intr. gen. nn. 282 f); die Ehrfurcht vor dem Heiligsten Sakrament fordert, daß es rein u. unverdorben (nicht zu alt) sei (vgl. c. 815 § 1).
Quelle: http://www.stjosef.at/morallexikon/eucharis.htm
Die meisten orientalischen Kirchen verwenden gesäuertes Brot, die lat. ungesäuertes (da der Herr das Abendmahl in den Tagen der Ungesäuerten Brote feierte, Mt 26,17, u. der Sauerteig in der Schrift als Sinnbild der Sünde dient; Cat. Rom. II 4,12); wenn auch beide Arten als gültige Materie anerkannt sind, soll sich jeder Priester an die Gewohnheit seines Ritus halten (D 860 1303; c.816); wenn im Notfall der Priester die E. austeilt, die im anderes Ritus konsekriert wurde, soll er dabei die Vorschriften des eigenen Ritus einhalten (c. 851). – Das in der E. zu verwendende Brot darf nur aus Weizenmehl u. Wasser bereitet werden (Miss. Rom., Intr. gen. nn. 282 f); die Ehrfurcht vor dem Heiligsten Sakrament fordert, daß es rein u. unverdorben (nicht zu alt) sei (vgl. c. 815 § 1).
Quelle: http://www.stjosef.at/morallexikon/eucharis.htm
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:47
Bonaventura: @gunther maria
Wenn Sie meinen das das etwas mit der Katholischen Tradition zu tun hat, dann empfehle ich Ihnen die Enzyklika
MEDIATOR DEI Pius XII. zu lesen.
Dort werden sie sehen, das schon Pius XII. vor den gefährlichen Tendenzen eines falsch verstandenen Historizismus warnte, der alles alte wieder einführen wollte, nur weil es alt war.
Dort werden sie sehen, das schon Pius XII. vor den gefährlichen Tendenzen eines falsch verstandenen Historizismus warnte, der alles alte wieder einführen wollte, nur weil es alt war.
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:39
gunther maria michel: Materie
Im byzantinischen Ritus wird gesäuertes Brot verwendet, wie auch in der alten Kirche, und wie in der
römischen Kirche im ersten Jahrtausend. Die Einführung von ungesäuertem Brot in der römischen Kirche
war einer der Traditionsbrüche, auf den ich schon aufmerksam gemacht habe, ohne eine Reaktion seitens
unserer Traditionalisten.
Gunther.
Gunther.
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:38
Bonaventura: –--
kann mir eigentlich mal jemand verraten warum der Kardinal bei der Opferung massenweise Turnschuhe entgegennimmt
?
Sind die für die paar Glaubenstreuen die die Flucht ergreifen wollten ?
Dazu fällt mir, an den Kardinal gerichtet, nur ein:
„Schuster bleib bei deinen Leisten!“
Sind die für die paar Glaubenstreuen die die Flucht ergreifen wollten ?
Dazu fällt mir, an den Kardinal gerichtet, nur ein:
„Schuster bleib bei deinen Leisten!“
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:33
Didimus: Die Sprache der Jugendlichen
Wenn ich Benedikt ergänzen darf:
Natürlich soll die Kirche die Sprache der Jugendlichen sprechen, um die ewige Botschaft Christi zu verkünden. Aber nicht in der Heiligen Messe!
Es gäbe genügend Möglichkeiten, jugendgemäße Veranstaltungen durchzuführen, mit moderner Musik, Lichteffekten, und einem Abend- (oder Morgen- oder Mittags)mahl. Also (wenn möglich alkoholfreie) Getränke und Imbiß. Der heilige Don Bosco hat alles Mögliche gemacht, um junge Menschen für den Glauben zu gewinnen.
Aber in der Feier von Tod und Auferstehung Christi hat das nichts zu suchen. Hier ist Christus selbst der Feiernde, Priester und Opfer zugleich. Wir können die Meßfeier nicht „machen“.
Ich bin sehr enttäuscht vom Wiener Kardinal.
Natürlich soll die Kirche die Sprache der Jugendlichen sprechen, um die ewige Botschaft Christi zu verkünden. Aber nicht in der Heiligen Messe!
Es gäbe genügend Möglichkeiten, jugendgemäße Veranstaltungen durchzuführen, mit moderner Musik, Lichteffekten, und einem Abend- (oder Morgen- oder Mittags)mahl. Also (wenn möglich alkoholfreie) Getränke und Imbiß. Der heilige Don Bosco hat alles Mögliche gemacht, um junge Menschen für den Glauben zu gewinnen.
Aber in der Feier von Tod und Auferstehung Christi hat das nichts zu suchen. Hier ist Christus selbst der Feiernde, Priester und Opfer zugleich. Wir können die Meßfeier nicht „machen“.
Ich bin sehr enttäuscht vom Wiener Kardinal.
Dienstag, 11. Oktober 2005 18:50
Benedikt: @ aussenseiter
warum sollte die kirche nicht die sprache vieler jugendlicher benutzen, um die – immer gleiche – botschaft
zu verkünden?
Weil in diesem Fall dadurch ein Verlust an Substanz eintritt. Inkulturation darf nur stattfinden, wenn dadurch die Lehre nicht verwässert wird. Und wenn ein Jugendlicher nur in die Messe geht, weil es dort Lichteffekte und Gitarrensound gibt, und ansonsten die Kirche verächtlich ansieht, dann handelt es sich um einen Fall der Inkulturation, der völlig unbrauchbar und gefährlich ist.
Weil in diesem Fall dadurch ein Verlust an Substanz eintritt. Inkulturation darf nur stattfinden, wenn dadurch die Lehre nicht verwässert wird. Und wenn ein Jugendlicher nur in die Messe geht, weil es dort Lichteffekte und Gitarrensound gibt, und ansonsten die Kirche verächtlich ansieht, dann handelt es sich um einen Fall der Inkulturation, der völlig unbrauchbar und gefährlich ist.
Dienstag, 11. Oktober 2005 18:36
aussenseiter: das einzige,
was mich irritierte (ich war dabei), war das – durchaus säuerlich schmeckende – brot.
auch einige der umstehenden wunderten sich hörbar darüber.
da wüsste ich wirklich gern näheres.
ansonsten: gott ist so erfinderisch
darin, die kleinen schlupflöcher in unseren schutzmauern zu nutzen, sich uns hörbar
zu machen… warum sollte die kirche nicht die sprache vieler jugendlicher benutzen, um die – immer gleiche –
botschaft zu verkünden?
s.e. kardinal schönborn wirkte in dem, was er sagte, ganz und gar authentisch. nicht anbiedernd.
mich stimmt es traurig, dass unser bischof hier nicht mehr vertrauen geniesst.
gerade dieses den menschen nachgehen lässt mich in ihm so deutlich das bild des guten hirten erkennen.
auch einige der umstehenden wunderten sich hörbar darüber.
da wüsste ich wirklich gern näheres.
ansonsten: gott ist so erfinderisch
s.e. kardinal schönborn wirkte in dem, was er sagte, ganz und gar authentisch. nicht anbiedernd.
mich stimmt es traurig, dass unser bischof hier nicht mehr vertrauen geniesst.
gerade dieses den menschen nachgehen lässt mich in ihm so deutlich das bild des guten hirten erkennen.
Dienstag, 11. Oktober 2005 18:30
Benedikt: @ Stimme aus dem Tradiland
Entspricht sein Verhalten nicht dem der anderen Bischöfe (mindestens im deutschsprachigen Raum) und dem
des Hl. Vaters (WJT Köln
Nicht wirklich. Lesen Sie doch den Artikel:
Zum Beginn spielte die Lichttechnik und Musik eine bedeutende Rolle.
Auch Kardinal Schönborn zückte sein Mobiltelefon.
Nach dem Abschlußgottesdienst wurden die SMS-Wünsche über Leinwand im Kirchenraum projiziert.
Nichts davon gab es auf der WJT-Abschlussmesse. Wäre dort diese grauenhafte Musik nicht gewesen, so hätte man von einer schönen Messe reden können (soweit das bei so einer Menge möglich ist). Ganz abgesehen davon, dass hier im Artikel nichts von der übrigen liturgischen Gestaltung, Confiteor, welches Hochgebet usw steht, die in Köln exzellent war und in Wien vermutlich gefehlt hat. Und Seine Heiligkeit hat auch nur ordnungsgemäße Materie verwendet.
Nicht wirklich. Lesen Sie doch den Artikel:
Zum Beginn spielte die Lichttechnik und Musik eine bedeutende Rolle.
Auch Kardinal Schönborn zückte sein Mobiltelefon.
Nach dem Abschlußgottesdienst wurden die SMS-Wünsche über Leinwand im Kirchenraum projiziert.
Nichts davon gab es auf der WJT-Abschlussmesse. Wäre dort diese grauenhafte Musik nicht gewesen, so hätte man von einer schönen Messe reden können (soweit das bei so einer Menge möglich ist). Ganz abgesehen davon, dass hier im Artikel nichts von der übrigen liturgischen Gestaltung, Confiteor, welches Hochgebet usw steht, die in Köln exzellent war und in Wien vermutlich gefehlt hat. Und Seine Heiligkeit hat auch nur ordnungsgemäße Materie verwendet.
Dienstag, 11. Oktober 2005 18:29
Sulpicius: @wiener
Gehässigkeit oder Wahrheit? Aber die Wahrheit hört die 68er-Generation sowieso nicht gern!
Dienstag, 11. Oktober 2005 18:24
wiener: @ stimme: verteidigen?
weder seine eminenz noch das projekt jugendkirche haben es nötig, sich gegen die gehässigen, wahrheitswidrigen und sich selbst richtenden anschuldigungen im anonymen forum einer anonymen website zu verteidigen. jedem seine spielwiese – und kreuz.net ist halt die spielwiese für derartige untergriffe. da ist jeder kommentar – und erst recht jede „verteidigung“ schon zu viel der ehre.
Dienstag, 11. Oktober 2005 18:17
Stimme aus dem Tradiland: mit oder ohne Schurz
ohne Schurz ist S.Em. Cardinal Schönborn jedenfalls mit dabei (@ Sulpicius). Wahrscheinlich ist er aus
Gründen der Vorsicht nicht selbst bei einer Loge (so wie sein großes Vorbild Cardinal König), wenn
er so weitermacht, wird er aber ohnedies noch durch Bnai Brith ausgezeichnet und damit Ehrenfreimaurer
und Ehrenjude.
Interessant ist es, mit welcher Einmütigkeit auf diesem Forum die „JugendKirche Wien“ und die abgebilderte liturgische Handlung abgelehnt werden. Findet sich gar kein Verteidiger für seine Eminenz? Entspricht sein Verhalten nicht dem der anderen Bischöfe (mindestens im deutschsprachigen Raum) und dem des Hl. Vaters (WJT Köln (noch schlimmer natürlich bei Papst JoPaII.).
Interessant ist es, mit welcher Einmütigkeit auf diesem Forum die „JugendKirche Wien“ und die abgebilderte liturgische Handlung abgelehnt werden. Findet sich gar kein Verteidiger für seine Eminenz? Entspricht sein Verhalten nicht dem der anderen Bischöfe (mindestens im deutschsprachigen Raum) und dem des Hl. Vaters (WJT Köln (noch schlimmer natürlich bei Papst JoPaII.).
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