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Mittwoch, 12. Oktober 2005 17:50
„Sein Bauch gehört Dir!“
Gegenwärtig erschüttert ein Wahlplakat Österreich. Sozialistische Parteifunktionäre versuchen jetzt verzweifelt, seine rasante Verbreitung zu stoppen. Das Bild.
(kreuz.net, Wien) Am 23. Oktober finden in Wien die Landtagswahlen statt.

Die SPÖ – die sozialistische Partei Österreichs – wirbt dafür mit Wahlplakaten, die alle nach dem gleichen zweiteiligen Muster hergestellt sind.

Auf der linken Seite findet sich das Photo eines dicklichen älteren Herrn mit Schnauzer.

Auf der rechten Seite steht ein Text mit weißen Buchstaben auf rotem Grund.

Auf diesen Plakaten werden die üblichen Wahlversprechen verbreitet: „Gesundheit für alle“, „Beste Ausbildung“, „Nette Jobs“ und die immer wiederkehrende Folgerung:

„Wählen wir Wien“.

Die Plakate mit dem dicklichen grauen Schnauzer auf der linken Seite sind unterschrieben: „Dr. Michael Häupl“.

Die österreichische Titelsucht macht auch vor den egalitären Sozialisten nicht Halt.

Doktor Häupl ist der gegenwärtige sozialistische Bürgermeister von Wien. Die Stadt wird schon seit langem von einer roten Mehrheit regiert.

Besonders dick trägt jenes Wahlplakat auf, das auf der linken Seite den Dicken mit Schnauzer und auf der rechten die sozialistischen Errungenschaften in der Gesundheitspolitik in den Himmel rühmt:

„Gesundheit für alle“.

Wien biete „Spitzenmedizin“ für jedermann – heißt es.

Darum sollten alle die Sozialisten wählen:

„Weil jeder ein Recht auf Gesundheit hat und darauf, in Würde zu altern.“

So wie der dickliche Grauhaarige auf dem Wahlplakat.

Doch das wahre Problem in Wien ist nicht das alt, sondern das geboren werden.

Davon sagt das sozialistische Wahlplakat aber nichts.

Denn die sozialistische Partei scheut in Wien und ganz Österreich keine Mühen, um die Abtreibungsindustrie zu fördern und ihr neue Einnahmequellen zu erschließen.

Kürzlich hat die Wiener SPÖ sogar eine von der Polizei verteidigte Tabuzone um städtische Kinderschlachthöfe gelegt.

Damit soll verhindert werden, daß abtreibungsverzweifelten Müttern in letzter Minute Hilfe und Beratung angeboten werden kann.

Die Tabuzone dient dem sozialistischen Tabu der Tötung ungeborener Kinder.

Davon sagen die blutroten Wiener Plakate der SPÖ kein Sterbenswort.

Darum haben sich freiwillige Wahlhelfer bemüht, diesen Aspekt der sozialistischen Wiener Gemeindepolitik in das wahre Licht zu rücken.

Dazu wurde ein passendes Wahlplakat hergestellt und – wie der Beibrief erklärt –, an über 2000 e-mail Adressen in Österreich ausgeschickt.

Es ist graphisch den Plakaten des wohlgeborenen, rundlichen Schnauzers nachempfunden.

Das Plakat zeigt aber nicht ihn, sondern ein Opfer der sozialistischen Gesundheitspolitik für alle.

Darunter ist die familien- und kinderfeindliche sozialistische Wiener Frauenstadträtin Sonja Wehsely abgebildet.

Frau Wehsely hat sich für den sozialistischen Polizeigürtel um die Wiener Kinderschlachthöfe besonders in die Riemen geworfen.

Das alternative Wahlplakat steht unter dem Motto „SPÖ – just abort it“ – „SPÖ – treib einfach ab.“

Im übrigen ist das alternative Wahlplakat selbsterklärend:

"Du entscheidest über sein Leben - Sein Bauch gehört Dir!" Wir haben erreicht: Stop der Schwangerenberatung zu Lasten der Abtreibungsindustrie. - Dank Wegweiserecht vor Abtreibungskliniken Wir fordern: Mehr Comfort beim Abtreiben: Billig und unbürokratisch "wegmachen lassen". - Tötung auf eCard: Einfach zwischendurch im KH. Sonja Wehsely Frauenstadträtin
„Du entscheidest über sein Leben – Sein Bauch gehört Dir!“

Wir haben erreicht: Stop der Schwangerenberatung zu Lasten der Abtreibungsindustrie.
– Dank Wegweiserecht vor Abtreibungskliniken

Wir fordern: Mehr Comfort beim Abtreiben: Billig und unbürokratisch „wegmachen lassen“.
– Tötung auf eCard: Einfach zwischendurch im KH.

Sonja Wehsely
Frauenstadträtin
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Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 17 Lesermeinungen:
Samstag, 15. Oktober 2005 21:05
GerdEric: Lieber Richard
…und redlich bleiben.

Der ist gut…

Die Vertreter der „politischen Korrektheit“ sind meist die roten Bonzen …

Ich finde,
in religiösen Dingen,
sollten politische Triebe aussenvor bleiben.
Es steht Dir nicht zu,
„Rote“ pauschal,
über einen Kamm,
z diffamieren.
Hat was mit: Du sollst nicht lügen!
zu tun.

und deren Anhang, die im „Bewußtsein ihrer moralischen Überlegenheit“ stets als erste schreien und verurteilen.

Na,
hier schreien wohl in erster Linie Nichtlinke.

Geht man zur „radix“, der Wurzel des Problems, erkennt man mit Schrecken die ganze, ungeteilte Wahrheit.

Eben,
und das hat nix mit Rechts/Links zu tun.
Freitag, 14. Oktober 2005 22:32
richard: Ach, GerdErik, Deine Logik!
Wenn man schon zitiert, muß man den ganzen Inhalt und Sinn des zitierten Briefes in Betracht ziehen und redlich bleiben. Die Vertreter der „politischen Korrektheit“ sind meist die roten Bonzen und deren Anhang, die im „Bewußtsein ihrer moralischen Überlegenheit“ stets als erste schreien und verurteilen. Geht man zur „radix“, der Wurzel des Problems, erkennt man mit Schrecken die ganze, ungeteilte Wahrheit.
richard
Freitag, 14. Oktober 2005 18:45
GerdEric: Lieber Richard
richard: Genußvoll in den Untergang: Wählt Rot“Ich tu das Bös’und schreie selbst zuerst.
Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
Leg’ich den andern dann zur schweren Last…
Und so bekleid ich meine nackte Bosheit
Mit alten Fetzen aus der Schrift gestohlen
Und schein ein Heil’ger, wo ich Teufel bin“
(Shakespeare, „Richard III“)

Danke für Dein Zitat.
Du meinst also,
dass die treuen festen Christen die Bosheit Abtreibung selbst fordern und fördern,
aber nach aussen sich die „Roten“ packen,
und alles Elend auf diese Schuldesel laden?
Freitag, 14. Oktober 2005 14:54
richard: Genußvoll in den Untergang: Wählt Rot
„Ich tu das Bös’und schreie selbst zuerst.
Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
Leg’ich den andern dann zur schweren Last…
Und so bekleid ich meine nackte Bosheit
Mit alten Fetzen aus der Schrift gestohlen
Und schein ein Heil’ger, wo ich Teufel bin“
(Shakespeare, „Richard III“)
Aber ehrlich: Wer von den roten Bonzen liest noch – noch dazu Klassiker? Äh gitt…! Und vor allem: Sittlichkeit, Redlichkeit, Ge-Wissen, Verantwortung für die Zukunft, abgesehen von der Gelöbnisformel der Bonzen bei deren Angelobung „das Wohl des Volkes zu mehren“ – sind doch alles „alte Hüte“, nicht wahr??? Wer Näheres erfahren will, lese über „american re-educations program for the united states army“ und das des Salzburger Historikers Wagnleitner über „coca-cola-colonisation“ und er kennt dann die wahre Geschichte der roten Bonzokratie.
Richard
Freitag, 14. Oktober 2005 08:12
GerdEric: Lieber Ephasus
Die alt-(leider)-bewährte Taktik der Linken:

Du tust ja grad’so,
als trieben nur Linke und G“TTlose ab,
dem ist aber nicht so,
auch „Rechte“ und sich Gott nahe fühlende treiben ab…

(Dies politische „Recht-Links“-denken,
ist im religiösen Bereich fehl am Platze.
Oder willst Du sagen,
je Rechter desto „christlicher“?)
Freitag, 14. Oktober 2005 00:32
Ephasus: An den Dämon
7 Monate alte Kinderleiche?

Die alt-(leider)-bewährte Taktik der Linken:

Ein abgetriebenes Kind mit 7 Monaten sieht so aus

Dagegen entspricht das Bild oben wohl eher diesem abgetriebenen Kind. Es war 11 Wochen alt

Gott sei ihrer Kinderseelen gnädig.
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