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Lebendige Steine + Zwei neue Weihbischöfe für Wien? + Vatikan forderte Abbruch des Hungerstreiks + Kein Bedarf + Massengräber
Lebendige Steine

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. über die Kirche als Ort der Gerechtigkeit, des Friedens und des Glücks. Er zitierten den heiligen Gregor den Großen, der jeden Christ als lebendigen Stein bezeichnet, der von seinen Mitchristen gestützt wird und selber die Last der anderen trägt: „Einer trage des anderen Last!“ (Gal 6, 2). Nur die Liebe könne unsere Gemeinschaft zusammenhalten, erklärte der Heilige Vater. Gleichzeitig brauche jedes Bauwerk ein festes Fundament. Dazu sei die Kirche auf Christus gebaut.

Zwei neue Weihbischöfe für Wien?

Österreich. In der Erzdiözese Wien könnten noch heuer zwei neue Weihbischöfe ernannt werden. Dies berichtete die für ihre häufig unzuverlässige kirchliche Berichterstattung bekannte Tageszeitung ‘Die Presse’ gestern Mittwoch. Das Blatt beruft sich bei ihren Informationen auf einen Sprecher des Wiener Erzbistums: „Es ist anzunehmen, daß das noch heuer erfolgen wird.“ Als aussichtsreiche Kandidaten gelten der Leiter des Diözesangerichts, Ernst Pucher, sowie der Generalvikar der Erzdiözese, Franz Schuster. Derzeit hat Wien nur einen Weihbischof. Dieser wird im kommenden Jahr aufgrund seines 75. Geburtstags seinen Rücktritt einreichen.

Vatikan forderte Abbruch des Hungerstreiks

Brasilien. Der brasilianische Bischof Luís Flávio wurde vom Vatikan aufgefordert, seinen Hungerstreik abzubrechen. Dies geht aus einem Brief des Präfekt der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re, an den ausgehungerten Prälaten hervor. Das Schreiben wurde in der brasilianischen Tageszeitung ‘O Globo’ veröffentlicht. Bischof Cappio (58) hatte elf Tage lang Essen und Trinken verweigert, um die Umleitung eines Flusses zu verhindern. Der Brief, der dem Bischof am 6. Oktober ausgehändigt wurde, bittet den Prälaten darum, den „radikalen Akt“ nicht weiter fortzusetzen und den Hungerstreik in Gehorsam zum Heiligen Stuhl zu beenden. Am selben Tag sprach der Bischof mit brasilianischen Regierungsvertretern, die ihm zusicherten, das Bauprojekt zu überdenken. Anschließend verkündete der Prälat das Ende seines Hungerstreiks.

Kein Bedarf

Deutschland. Die Erzdiözese Freiburg will die katholische Kirche in Goldscheuer verkaufen. Der Ort liegt am Rhein unweit von Straßburg. Die Erzdiözese begründet den Schritt mit dem geringen Gottesdienstbesuch. Eine Zählung ergab, daß nur knapp 3 Prozent der Katholiken im Pfarrgebiet die Sonntagsmesse besuchen. Verkaufsbedingung ist, daß aus dem Gotteshaus keine Moschee oder Nachtbar gemacht werde. Der Ortsvorsteher kämpft für den Erhalt der Kirche. Diese sei durch die Einwohnerschaft mitfinanziert worden.

Massengräber

Pakistan. Nach Angaben des Bischof der besonders betroffenen Diözese Islamabad-Rawalpindi, Mons. Anthony Theodore Lobo, ist nach den Erdbeben in Pakistan mit weit mehr als 40.000 Todesopfern zu rechnen. Das berichtete das katholische Hilfswerk ‘Kirche in Not’. Viele Gebäude seien nicht erdbebensicher gebaut worden, sagte der Bischof. In Islamabad seien zum Beispiel die Mauern einer neu errichteten Kirche eingebrochen. Spenden kann man auch über das Internet.
      
4 Lesermeinungen
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#4   Athanasius   09:38:04 | Freitag, 14. Oktober 2005
Kein Wunder?
Kein Wunder nach Assisi, dem frevelhaften Schuld-bekenntnis vom 12.03.2000 und dem Moschee Besuch JP II
„Möge der hl. Johannes der Täufer den Islam schützen!“
Papst Johannes-Paul II.
21. März 2000, Wadi-al-Karrar, Jordanien.
„Papst Johannes-Paul II. verursachte Dankbarkeit und Empörung, als er am 14. Mai 1999 in Syrien den Koran küsste in aller Öffentlichkeit.“
Ab ideo actore.
14. Mai 1999, Damaskus, Syrien.
________
Bitte sehr.
Danke schön.
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#3   Benedikt   23:24:37 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
Tja @ Rosa von Lima
Nun gehen aber die Katholiken und Protestanten auf die Barrikaden und wollen das Bauvorhaben unbedingt verbieten mit der Begründung, die Schweiz sei ein christliches Land. Sowohl die Moslems wie auch die christliche Bevölkerung haben einen Anwalt eingeschaltet. In Europa schiessen neuerdings die Moscheen wie Pilze aus dem Boden. Wo das noch hinführt?
Leider kommen die Leute mit der Phrase vom christlichen Staat immer dann, wenn ein Minarett gebaut wird, oder eine Kirche verkauft werden soll. Am nächsten Sonntag haben sie das wieder vergessen. Da ist das kein Wunder. Bald wird es in Deutschland mehr überzeugte Muslime als Christen geben, so siehts wohl aus.
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#2   Agiafortuni   22:40:00 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
Zu Kein Bedarf
Kein Wunder nach Assisi, dem frevelhaften Schuld-bekenntnis vom 12.03.2000 und dem Moschee Besuch JP II
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#1   Rosa von Lima   20:54:41 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
Zu „Kein Bedarf“
Wir haben im Moment in einem Dorf im Kt. Solothurn (Schweiz) eine schlimme Kontroverse zwischen Christen und Moslems, welche in diesem Dorf ein Minarett bauen wollen. Das entsprechende Baugesuch wurde eingereicht. Nun gehen aber die Katholiken und Protestanten auf die Barrikaden und wollen das Bauvorhaben unbedingt verbieten mit der Begründung, die Schweiz sei ein christliches Land. Sowohl die Moslems wie auch die christliche Bevölkerung haben einen Anwalt eingeschaltet. In Europa schiessen neuerdings die Moscheen wie Pilze aus dem Boden. Wo das noch hinführt?
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