„Ich bin mir sicher, daß uns der Papst nicht als Schismatiker betrachtet“ – erklärte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. bei einem kürzlichen Besuch in der französischen Hauptstadt.
(kreuz.net, Paris) Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, äußerte
sich in Paris vor der Presse während eines Aufenthaltes in der Kirche des heiligen Nicolas du Chardonnet.
Die Kirche befindet sich in der Pariser Altstadt. Sie wurde im Jahre 1977 von der Priesterbruderschaft
St. Pius X. besetzt und wird seither von ihr betreut.
Von dem Gespräch berichtete die Nachrichtenagentur
‘Reuters’.
Er werde vom Heiligen
Vater „sicherlich bald“ wieder empfangen werden.
Der Bischof unterstrich, daß die Priesterbruderschaft
auch um des Friedens mit Rom willen nichts überstürzen wolle:
„Ich möchte keinen faulen Kompromiß.
Die Gefahr, eine schnelle, aber oberflächliche Einigung zu wollen, ist groß.“
Der Generalobere betonte,
daß es seiner Priesterbruderschaft nicht genüge, wenn der Papst die Zelebration der alten lateinischen
Messe erleichtere.
Gegenwärtig braucht ein Priester dafür die Erlaubnis seines Bischofs oder Ordensoberen.
Obwohl Papst Johannes Paul II. letztere aufforderte, diese Erlaubnis großzügig zu erteilen, ist es für
die meisten Priester sehr schwierig, die Erlaubnis zu bekommen.
Mons. Fellay erklärte, daß die Ablehnung
der Reformen des Zweiten Vatikanums durch die Priesterbruderschaft weiter reichten als die Frage der Meßriten.
Der Bischof verwies auf den interreligiösen Dialog, der auch von Benedikt XVI. nach Kräften unterstützt
werde.
„Das Problem mit dem Ökumenismus ist, daß die andere Seite profitiert“, erklärte der Bischof.
Der Begriff „Ökumene“ sei schon ein protestantisches Wort.
Mons. Fellay äußerte seine Überzeugung,
daß sich Papst Benedikt XVI. mit der Priesterbruderschaft aussöhnen wolle. Er zweifle aber daran, daß
der Heilige Vater genug unternehmen werde, um die vom Konzil ausgelöste Krise beizulegen:
„Es ist klar,
daß der Papst das Problem positiv bereinigen will, aber es kann in einer Amtszeit nicht gelöst werden.“
Die Kirche liege am Boden.
Der Bischof unterstrich, daß seine Audienz beim Papst in einer freundlichen
Atmosphäre stattgefunden habe. Das dürfe aber nicht überinterpretiert werden.
Schließlich habe Benedikt
XVI. wenige Wochen später auch den Theologen Hans Küng zu einem freundlichen Gespräch empfangen:
„Genauso
ist er“, kommentierte Bischof Fellay: „Vorsicht mit der Aussage, ‘Er ist konservativ oder progressiv’.
Er ist beides.“
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33 Lesermeinungen
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#33 Agiafortuni 13:36:52 | Freitag, 21. Oktober 2005
Pelagius, Benediktus, Didimus Gerne würde ich allen drei separat antworten, aber dafür steht mir leider
nicht genügend Raum zur Verfügung. Ich habe mich mit der Persönlichkeit Johannes XXIII ausgibiebig
befasst. Dazu gibt es eine ausgezeichnete Studie von Pater Michel Simoulin unter dem Titel Jean XXIII
et l’oecuménisme. Ausserdem hat Carl Jacob Burckhardt, der ehemalige Schweizer Botschafter in Paris ein
ausgezeichnetes Charakterbild über ihn angefertigt, welches mit den Worten schliesst: Er wird viel verändern,
nach ihm wird die Kirche nicht mehr dieselbe sein (CArl.J.Burckhardt/Max Rychner: Briefe 1926-1965, 246).
Die Konzilspäpste haben stets behauptet, dass sie Nichts an der Substanz ändern wollten, hatten dabei
jedoch übersehen, dass man in der Ausdrucksweise nicht nach dem Grundsatz der Beleibigkeit verfahren
darf, sondern stets die Geeignetheit im Auge behalten muss. Den Behauptungen der Konzilspäpste stehen
die Erklärungen von Pascendi (hl.Pius X) und Humani Generis (Pius XII). Die letzteren haben den Vorteil,
dass sie die Bewahrung des Glaubensgutes gewährleisten was für die Entscheidungen der Konzilspäpste
in keiner Weise zutrifft
#32 Pelagius 23:04:29 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Stilistisches „… wäre es auch mal interessant, in wie weit solche Einstellungen erst zu den Liberalisierungen
geführt haben.“ So ist es. Und wenn das Vorbereitungsschema „De fontibus revelationis“ nicht zum Zuge
kam, handelte es sich dabei nicht um eine Frage um Rechtgläubigkeit und Häresie. Bei vielen bestand
u.a. der Wunsch, die Texte in einem anderen Stil als dem neuscholastischen abzufassen. Darüber mochte
man schon damals und mag man erst recht aus heutiger Sicht geteilter Meinung sein (es ist fürwahr wohltuend,
nach dem fettleibigen „Katechismus der Katholischen Kirche“ ein weitaus schlankeres „Kompendium“ in Händen
zu halten!), aber zu viele Folgerungen darf man daraus nicht ziehen. Wie die katholische Liturgie nicht
an einen bestimmten Stil gebunden ist, so die Theologie nicht an eine bestimmte Denk- und Aussageform.
#31 Didimus 22:21:25 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Wahn und päpstliche Autorität Johannes XXIII, Paul VI und JP II waren weder Menschen ohne Grundsätze
noch charakterlos, sondern von ihren eigenen Wahnvorstellungen verblendet. Sie behaupten also, die drei
Päpste waren – zumindest partiell – psychisch krank. Denn Wahn gilt im Allgemeinen als Zeichen einer
psychischen Störung. Zum Sedisvakantismus ist es da nicht mehr weit. Aud Drängen der Modernisten Frings,
Suenens, Doepfner und Montini griff Johannes XXIII in das Konzilsdebatten ein und ordnete die Ausarbeitung
eines neuen Schemas an Johannes XIII. war Papst! Als solcher hatte er das Recht in eine Konzilsdebatte
einzugreifen und die Ausarbeitung eines neuen Schemas einzuordnen. Sie wollen doch hier wohl nicht ernsthaft
dem Konziliarismus das Wort reden??
#30 Benedikt 17:48:19 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@ Dr. Reggazoni Ottaviani und anderen Traditionalisten fiel Johannes XXIII in seiner Eröffnungsansprache
auf äusserst gemeine Art und Weise in den Rücken Unfair ist vielmehr so eine Aussage. Bei jeder Aussage
gibt es jemanden, dem das nicht gefällt. Das kann man wohl kaum als „gemein“ bezeichnen. Zumal sich Johannes
XXIII. mW nicht der Meinung Kardinal Ottavianis verpflichtet hatte. Kard. Ottaviani konnte zu keinem Zeitpunkt
davon ausgehen, dass Johannes XXIII. 100%ig in seinem Sinne sprechen würde. Von „in den Rücken fallen“
kann keine Rede sein. Vielmehr könnte man das Verhalten einiger Kurialer bei den Vorbereitungen des Konzils
als fortgesetzte Insubordination einstufen. In so fern wäre es auch mal interessant, in wie weit solche
Einstellungen erst zu den Liberalisierungen geführt haben. Aber das Prinzip Ursache – Wirkung wird ja
leider von den meisten Konzilskritikern abgelehnt, bzw. wird für Ursache immer „Freimaurer“, „Modernist“
oder sonstwas eingesetzt.
#29 Agiafortuni 17:26:33 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Benediktus Das von Ottaviani und S.Tromp SJ erarbeitete Schema De fontibus revelationis wurde wie zu erwarten
war von den Modernisten im Namen des Oekumenismus verworfen. Weil aber die Zweidrittelmehrheit nicht erreicht
wurde, musste es gemäss Konzilsreglement diskutiert werden. Aud Drängen der Modernisten Frings, Suenens,
Doepfner und Montini griff Johannes XXIII in das Konzilsdebatten ein und ordnete die Ausarbeitung eines
neuen Schemas an dessen Ausarbeitung der Einheitszirkus Beas beteiligt wurde. Ottaviani und anderen Traditionalisten
fiel Johannes XXIII in seiner Eröffnungsansprache auf äusserst gemeine Art und Weise in den Rücken
#28 Benedikt 16:48:24 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@ Dr. Reggazoni Werde mir aml die Eröffnungsrede zu Gemüte führen. Meine Absicht war es mehr, mit dem
Märchen des ach so liberalen Papstes Johannes XXIII. aufzuräumen, da schlicht und einfach nicht haltbar,
und zwar auch dann nicht, wenn man ihn beschuldigt, er habe Modernisten berufen. Denn gleichzeitig hat
er auch Leute von Ottaviani mit wichtigen Aufgaben bedacht. Es ist glaube ich kein Fehler, wenn man auf
einem Konzil, wenn man schon eines einberuft, auch alle Stimmen hört. Vom Einfluss Rahners auf die deutschen
Bischöfe usw. konnte man doch im Vorfeld nichts wissen. Ein Buch mit dem Titel: „Nikita Roncalli“ dagegen
werde ich mir sparen. Allein der Titel zeigt ja schon die volle Bandbreite an Tendenziösität. Für sowas
gebe ich keinen Cent aus.
#27 Agiafortuni 16:31:13 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Benediktus Bedaure Ihnen widersprechen zu müssen. Er stand mit den Modernisten unter einer Decke. Lesen
Sie einmal seine Eröffnungsansprache. Da stehen einem die Haare zu Berge. Den Einheitszirkus Kardinal
Bea’s (ein troianisches Pferd für die katholische Kirche) hat er in den Rang einer Konzilskommission
erhoben. Ich glaube genug darüber gelesen zu haben, um mich keinen falschen Illusionen hinzugeben. Empfehle
Ihnen folgende Lektüren: Don Luigi Villa: Giovanni XXIII beato? Franco Belligrandi: Nikita Roncalli.
Schliesslich hat er die Besetzung von Konzilskommissionen durch Modernisten wie Rahner, Congar, de Lubac
geduldet.
#26 Benedikt 15:08:06 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@ Dr. Reggazoni Ich halte Johannes XXIII. nicht für einen Gefangenen seiner Wahnvorstellung, sondern
für einen Papst, dessen wahre Intentionen völlig mißverstanden wurden: Zur Erinnerung: -Die Beschlüsse
des 2. VK gingen nicht auf Johannes XXIII. zurück -Bei Johannes XXIII. handelte es sich um einen konservativen
Kleriker mit viel Sinn für die Tradition, wie man an seiner Krönungszeremonie sehen kann. Sie abzuschaffen
wäre ihm nie in den Sinn gekommen. -Mit „Aggiornamento“ meinte der Papst, dass die Kirche fit für die
neuen Herausforderungen gemacht werden sollte, ähnlich wie zB Leo XIII. mit seiner Sozialenzyklika die
Kirche auf die Arbeiterbewegung und die Soziale Frage vorbereiten wollte. An diesem Vorsatz ist das Konzil,
bzw. die nachfolgende Kirche jedoch bis heute gescheitert. Bis heute ist offenbar kein Konzept gefunden
worden, wie die Selbstsäkularisierung der kath. Christenheit aufgehalten werden kann. Es stimmt, dass
sie nach dem Konzil eingetreten ist, das muss aber nicht bedeuten, dass sie Folge des Konzils gewesen
ist. Die 68er Revolution – mE hauptverantwortlich für die Säkularisierung – hätte es auch ohne das
Konzil gegeben. Aufgabe des Konzils war es aber gewesen, eine solche Gesellschaftsrevolution für die
Kirche zu nutzen. An dieser Aufgabe ist man bislang gescheitert, aber wer den längeren Atem hat wird
sich noch zeigen.
#25 Agiafortuni 13:06:14 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Pelagus Johannes XXIII, Paul VI und JP II waren weder Menschen ohne Grundsätze noch charakterlos, sondern
von ihren eigenen Wahnvorstellungen verblendet. Viel zu oft vergisst man, dass der Standort der Tugend
zwischen zwei Lastern, dem Zuviel und dem Zuwenig angesiedelt ist.
#24 Pelagius 11:32:22 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Ad Marcellum Marcel schrieb: „Es gibt eine ganze Latte an Äußerungen und Handlungen des Papstes JP2,
die den Ökumenismus-Verurteilungen der vorkonziliaren Päpste zuwiderliefen.“ Die Päpste hatten vor
allem den Indifferentismus und Relativismus im Auge, als sie derartige Beurteilungen (freilich nicht ex
cathedra) aussprachen. Und Johannes Paul II. war wohl der Meinung, mit seinen Äußerungen und Handlungen
einen solchen Indifferentismus und Relativismus nicht zu fördern; mehrfach hat er sich in diesem Sinne
vernehmen lassen (ebenfalls nicht ex cathedra). So bleibt es unserer Einschätzung überlassen, ob wir
das Handeln des letzten Papstes als im Einklang oder im Widerspruch zu den früheren Aussagen beurteilen.
Bei allen Schwierigkeiten, die mit Aktionen wie „Assisi“ verbunden sind: Daß Johannes Paul II. jedenfalls
nicht den christlichen Glauben verleugnen oder relativieren wollte, dürfte wohl doch jedem klar sein.
@ Marcel Papalisten wollen den „real existierende Ökumenismus“ nicht sehen, weil nicht sein kann, was
nicht sein darf. „Papalist“ scheint in Ihren Augen jemand zu sein, der die nachkonziliaren Päpste ernstnimmt.
Wer dagegen jedes Wort der vorkonziliaren Päpste als quasi unfehlbar deklariert, ist selbstverständlich
kein Papalist… Es ist Ihr Informationsdefizit, das Sie nicht erkennen läßt, daß nicht die FSSPX zum
ganzen katholischen Glauben zurückkehren muß, sondern die modernistischen Kirchenfürsten der Konzilskirche.
Aha. Nun, es geht mir hier weniger um den Glauben, als um die Anerkennung der Autorität des Papstes und
die der mit ihm verbundenen Bischöfe. In Glaubensfragen scheinen die Piusleute im großen und ganzen
katholisch zu sein. Abgesehen von der häretischen Ansicht, der Fels Petri könnte zu Staub zerbröselt
werden, habe ich jedenfalls von FSSPXlern noch keine Verfehlung in Glaubensfragen vernommen.
Der Ökumenismus ist der legitime Sohn der Freimaurer Ignatius schrieb: Was hat der Papst gesagt? Pardon,
daß ich dies nicht deutlicher auswies. Er sagte über die Kirche: Das Schiff sinkt. Er hat nicht den
vorhandenen Zusammenhang zwischen Vatikanum II und dem Sinken hergestellt, weil er als ehemaliger Konzilskonstrukteur
voreingenommen an es herantritt. Nachschlag für Didimus: Konferenz in Fatima, 10-2003: Augenzeugenbericht
von John Vennari“ www.fsspx.info/…2.2_wird_Fatima.html) >> Kardinal Mercier {1918} unter Berufung auf
die Enzykliken von vier Päpsten, Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII. und Pius X.: „Ich zögere nicht, zu
bestätigen, daß diese Indifferenz gegenüber Religionen, von der die Religion göttlichen Ursprungs
mit den von Menschen erfundenen Religionen auf eine Stufe gestellt wird, um sie in ihren Skeptizismus
einzubeziehen, genau jene Blasphemie ist, die Strafgerichte auf die Gesellschaft herabzieht, und zwar
in weitaus größerem Maße, als die Sünden Einzelner und Familien.“ 21) {…} {Freimaurer Marsaudon}:
„Es kann durchaus gesagt werden, daß der Ökumenismus der legitime Sohn der Freimaurerei ist.“ {…}
Diese freimaurerische Religion wird jetzt in Fatima gefördert. Ich habe es aus dem Mund des „Theologen“
Jacques Dupuis vernommen. Dupuis Worte gaben die in Zucker verpackte freimaurerische Lehre aus der Unterwelt
wieder. Es war Papst Pius VIII., der über die Freimaurer zutreffend feststellte: „Ihr Gott ist der Teufel.“
23) <<
#21 Ignatius 09:28:33 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
– Zitat Marcel : Es ist dieser vom Vatikanum II angesteuerte Eisberg, den das Schiff (=Kirche) rammte,
so daß unser Papst kürzlich feststellte, daß es sinkt. Starke Worte. Nicht von der FSSPX, sondern vom
Papst. Was hat der Papst gesagt? Dass die Kirche den V2-Eisberg rammte? Ist mir ganz neu. Oder dass das
Schiff sinkt? Weil Paparazi ist doch selber ein V2’ler. Wär mir neu dass er den Zusammenhang öffentlich
zugibt…
Assisi – oder der ganz normale Wahnsinn Didimus schrieb: Papst Pius XI. verurteilt also solche Versuche,
die von der irrigen Meinung ausgehen, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert. Wo bitteschön
hat das Konzil oder einer der nachkonziliaren Päpste diese Meinung vertreten? Betrachten Sie Assisi (I
und II) als die Spitze des Eisberges namens Ökumenismus. Es ist dieser vom Vatikanum II angesteuerte
Eisberg, den das Schiff (=Kirche) rammte, so daß unser Papst kürzlich feststellte, daß es sinkt. Starke
Worte. Nicht von der FSSPX, sondern vom Papst. Was Assisi bedeutet, erklärt Ihnen folgende Studie schlüssig:
„Vom Ökumenismus zur schweigenden Apostasie“ www.fsspx.org/…ehre/Krise/krise.htm P.S. Es gibt eine
ganze Latte an Äußerungen und Handlungen des Papstes JP2, die den Ökumenismus-Verurteilungen der vorkonziliaren
Päpste zuwiderliefen. Sie wurden hier schon so oft zitiert, daß man annehmen muß, Papalisten wollen
den „real existierende Ökumenismus“ nicht sehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Im übrigen:
Wenn die FSSPX so von der Richtigkeit der Rückkehr-Ökumene überzeugt ist, kann sie ja mit gutem Beispiel
vorangehen. Es ist Ihr Informationsdefizit, das Sie nicht erkennen läßt, daß nicht die FSSPX zum ganzen
katholischen Glauben zurückkehren muß, sondern die modernistischen Kirchenfürsten der Konzilskirche.
Nun, wir haben Geduld. Die Zeit arbeitet nicht gegen uns, sondern gegen die ökumenistische Unwahrheit.
@Marcel und Dr. Derartige Versuche können von den Katholiken in keiner Weise gebilligt werden. Sie gehen
ja von der falschen Meinung jener aus, die da glauben, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert…
Auf diese Weise kommen sie Schritt für Schritt zum Naturalismus und Atheismus. Daraus ergibt sich dann
ganz klar die Folgerung, daß jeder, der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden der
von Gott geoffenbarten Religion vollständig verläßt“. Hervorhebungen von mir. Papst Pius XI. verurteilt
also solche Versuche, die von der irrigen Meinung ausgehen, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert.
Wo bitteschön hat das Konzil oder einer der nachkonziliaren Päpste diese Meinung vertreten? Im übrigen:
Wenn die FSSPX so von der Richtigkeit der Rückkehr-Ökumene überzeugt ist, kann sie ja mit gutem Beispiel
vorangehen.
Die Konzilskirche verachtet die einzige mögliche Form der Ökumene: Die Rückkehr-Ökumene Dr. Carlo
Regazzoni schrieb: Vatikanum II hat Pius XI zwar nicht widersprochen, ihn jedoch auf frevelhaften Weise
ignoriert. Ja, ignoriert, aber auch widersprochen. Das V.II öffnete die Kirche für den fatalen heutigen
Ökumenismus. Pius’ XI. Urteil in der Enzyklika Mortalium Animos (1928) über jene, die meinen, „es werde
sich bei aller Verschiedenheit der Völker bezüglich der religiösen Ansichten doch ohne Schwierigkeit
eine brüderliche Übereinstimmung im Bekenntnis gewisser Wahrheiten als gemeinsame Grundlage des religiösen
Lebens erreichen lassen“: „Sie halten zu diesem Zweck vor einer zahlreichen Zuhörerschaft Konferenzen,
Versammlungen und Vorträge, zu denen sie alle ohne Unterschied zur Aussprache einladen: Heiden jeder
Art und Christen, und endlich auch jene, die unseligerweise von Christus abgefallen sind oder die seine
göttliche Natur und seine göttliche Sendung erbittert und hartnäckig bekämpfen. – Derartige Versuche
können von den Katholiken in keiner Weise gebilligt werden. Sie gehen ja von der falschen Meinung jener
aus, die da glauben, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert… Auf diese Weise kommen sie Schritt
für Schritt zum Naturalismus und Atheismus. Daraus ergibt sich dann ganz klar die Folgerung, daß jeder,
der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden der von Gott geoffenbarten Religion vollständig
verläßt“. www.fsspx.info/…e_interrel_konf.html
#17 Agiafortuni 16:34:40 | Montag, 17. Oktober 2005
Didimus: Ja und ? Vatikanum II hat Pius XI zwar nicht widersprochen, ihn jedoch auf frevelhaften Weise
ignoriert. Anders kann man sich nicht erklären wie Paul VI zusammen mit dem Erzbischof von Canterbury,
einem Laien und Freimaurer, in Sankt Paul ausser den Mauern auftreten und den dort versammelten Gläubigen
gemeinsam den Segen erteilen konnte.
Ja und? „Die Einheit der Christen kann nur so gefördert werden: durch die Rückkehr der irrenden zur
einen wahren Kirche Christ (…) Zur Einheit mit diesem römischen Apostolischen Stuhl.“ Dem widersprechen
weder das Zweite Vaticanum noch die nachkonziliaren Päpste. Trotzdem kann die wahre Kirche darüber nachdenken,
wie und in welchem Ausmaß sie diese Rückkehr erleichtern kann.
#15 Athanasius 12:16:46 | Montag, 17. Oktober 2005
____ „Die Einheit der Christen kann nur so gefördert werden: durch die Rückkehr der irrenden zur einen
wahren Kirche Christ (…) Zur Einheit mit diesem römischen Apostolischen Stuhl.“ – Pius XI., „Mortalium
Animos“, 1928, Über den Ökumenismus. „They presuppose the erroneous view that all religions are more
or less good and praiseworthy, inasmuch as all give expression, under various forms, to that innate sense
which leads to God and to the obedient acknowledgment of His rule. (…) to favor this opinion and to
encourage such undertakings is tantamount to abandoning the religionrevealed by God“ (Mortalium Animos,
1929). Der heutige Ökumenismus im Vatikan ist eine Häresie. Pius XI. beschrieb exakt was sich jetzt
in Rom und in der Welt (Küngs Weltethos) abspielt. Das Preisen der „grossen Religionen“. Das steht gleich
mit dem Verlassen der Göttlich offenbarten Religion. So Pius XI.
Ökumene und Ökumenismus Das Wort „Ökumene“ (oikouméne, passivisches Partizip von oikeîn = wohnen)
bezeichnet in der vor- und außerkichlichen Antike den ganzen bewohnten Erdkreis, im kirchlichen Sprachgebrauch
die Gesamtkirche, also die Catholica. Mit „Ökumenismus“ hingegen sind jene Maßnahmen gemeint, welche
die „Ökumene“ – im Sinne von „Kircheneinheit“ – zwischen den getrennten Christen herbeiführen sollen.
Während es sich bei der „Ökumene“ um einen Urbegriff der kirchlichen Tradition handelt, ist der „Ökumenismus“
eine durchaus neuzeitliche Erscheinung. In seiner konkreten Gestalt trägt er heute weithin zu Verunklärung
der bereits in der Einen Kirche gegebenen Ökumene bei. Im obenstehenden Artikel war – vielleicht aufgrund
eines Übersetzungsfehlers? – zu lesen, das Wort Ökumene stamme aus dem Protestantismus. Dieser Behauptung
mußte widersprochen werden. Richtig ist allerdings, daß der real existierende, westwärts gewendete
Ökumenismus zu einem großen Teil Protestantisierungstendenzen herbeigeführt hat und noch herbeiführt.
#13 Athanasius 12:27:49 | Sonntag, 16. Oktober 2005
Hans Küng spricht von Benedikt XVI.: 1. Benedikt XVI. respektiere seinen theologischen Weg und akzeptiert,
dass Küng anders denkt als sein ehemaliger Co-Peritus Küng. Tatsächlich hat Kardinal Ratzinger sich
froh darüber gezeigt, dass die Aufhebung der Vatikanischen Lehrerlaubnis Küng die Möglichkeit gab „weiter
seinen theolog. Weg zu gehen“. 2. Benedikt XVI. sei auch progressiv, wenn auch nur sehr langsam. Er sei
vorsichtiger als Küng selbst, sprach der Thüringer. 3. Überraschungen könne es unter Benedikt XVI.
geben zur Interkommunion, Geschiedenenkommunion und Ökumene. 4. Küng sei von Benedikt XVI. hoch gelobt
wegen seiner ‘Weltethos’-Initiative. Zusammen mit der katholischen Kirche und dem Papst, sollte Küng
in einem Rat aller „grossen“ Weltreligionen für einen gemeinsamen ‘Weltethos’ werben. Mir ist vieles
klar.
Ignatius… umso mehr sagen wir Dank für Deine Nachhilfestunde! Dieses verblüffend einfache Verständnis
von Ökumene mit den Lutheranern scheint leider vielen noch nicht bekannt zu sein.
– Zitat Dr. Carlo Regazzoni : Bestimmt kennt Bischof Fellay den Unterschied zwischen Oekumene im katholischen
und Oekumene im modernistischen Verständnis. In diesem Sinne empfehle ich Ihnen die Lektüre von: Vom
Oekumenismus zur lautlosen Apostasie. Dort können Sie auf Seite 29 lesen:Ich spreche vom liberalen Oekumenismus;
denn es gibt einen gewissen Oekumenismus, der, wenn er gut definiert ist, durchaus annehmbar wäre. Eben :
was soll denn Bischof Fellay anders gemeint haben als den Oekumenismus mit den Lutheranern, und dass das
zum puren Lutherismus führt sieht ja wohl jeder mit Augen im Kopp! Schon lächerlich dass ein paar Männerl
hier glauben sie müssten ausgerechnet dem Traditionalistenbischof Fellay ein Lektürchen in Sachen traditionelles
Verständnis von Oekumene verpassen. Albern! Die Lektüre von „Vom Oekumenismus zur lautlosen Apostasie“
ist gut, wenn auch nicht ganz einfach zum Lesen. Gibts auch im Internet und wurde im Forum schon ein paarmal
verlinkt… www.fsspx.org/ger/index.html rechts das Pdf-Icon klicken… www.fsspx.org/…ehre/Krise/krise.htm
im Browser-Format…
Unser lieber Freund… sollte sich den Grundsatz zu Herzen nehmen, erst zu denken und dann zu schreiben.
Schließlich sollte ihm die genuine Verbindung zwischen Ökumenismus und Protestantismus nicht unbekannt
sein…
Ökumene und Protestantismus @ Pelagius: Es scheint ja offensichtlich, dass Bischof Fellay mit diesem
Satz „die Ökumene ein protestantisches Wort“ – es handelt sich außerdem um eine Übersetzung – keine
etymologische Deutung zum Begriff „Ökumene“ geben wollte (typsiche Pelagius-Anti-FSSPX-Ironisierung).
Ebenso offenkundig wie der Umstand, dass dieser Begriff heute falsch, nämlich mit protestantisierender
Zielrichtung, gedeutet wird. Richtig ist allein die Rückkehrökumene. Wie Brandenburgis ganz richtig
andeutete. @ Elendester Sünder: Ich hoffe auch, dass der Papst christgläubig ist, leider gibt es auch
gegenteilige Hinweise, inbs. auch aus seiner Zeit als Papst. Der Gatte der Evelin
Divide et impera „Genauso ist er“, kommentierte Bischof Fellay: „Vorsicht mit der Aussage, ‘Er ist konservativ
oder progressiv’. Er ist beides.“ Ich hoffe, der Heilige Vater ist weder konservativ noch progressiv,
sondern allein christgläubig.
#7 Agiafortuni 09:55:29 | Samstag, 15. Oktober 2005
zu Bischof Fellay’s Verständnis von Oekumene Bestimmt kennt Bischof Fellay den Unterschied zwischen Oekumene
im katholischen und Oekumene im modernistischen Verständnis. In diesem Sinne empfehle ich Ihnen die Lektüre
von: Vom Oekumenismus zur lautlosen Apostasie. Dort können Sie auf Seite 29 lesen:Ich spreche vom liberalen
Oekumenismus; denn es gibt einen gewissen Oekumenismus, der, wenn er gut definiert ist, durchaus annehmbar
wäre.
„Ökumene“ „Der Begriff „Ökumene“ sei schon ein protestantisches Wort.“ Ja, ist es denn zu glauben? Wurde
dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. denn bei seinem Ecôner Eilstudiengang das Graecum
erspart? Und kennt er wirklich einen der bedeutendsten Begriffe der gesamten kirchlichen Tradition nicht?
Nein, dieser Irrtum muß einfach auf das Konto der Berichterstattung gehen…
#5 Brandenburgis 21:57:55 | Freitag, 14. Oktober 2005
Konservativ Die Alt-68-ger sind keinesfalls „konservativ“, da sie den tradierten Glauben ablehnen und
bekämpfen, dmals wie heute. Aus dem gleichen Grunde können Sie übrigens auch nicht progressiv sein.
Im Übrigen ist gegen den Begriff der Ökumene nichts einzuwenden, wenn damit die weltweite, vom römischen
Bischof geleitete Kirche gemeint ist.
Küng ist kein Progressist … … sondern ein Erzreaktionär. Der glaubt heute immer noch an die gleichen
Irrlehren wie vor 30 Jahren. Das ist schier unlaublich!
Interpretation Wenn ich jemanden treffe, der Progressist ist, bin ich dann selber auf progressiv. Die
Interpretation des Bischofs geht mE ein wenig zu weit.
Falsche Kategorien „Konservativ“ und „progressiv“ sind nur bedingt brauchbare Kategorien zur Charakterisierung
von theologischen ZUsammenhängen. Sind nicht die letzten Alt-68-ger in gewisser Weise „konservativ“,
während das Auftreten von „Juventutem auf dem WJT durchaus „progessive“ Züge trug?
So ist es Ihnen, Exzellenz Bischof Fellay, und der Priesterbruderschaft St. Pius X., wünsche ich auch
weiterhin Gottes reichen Segen. Möge das Werk Seiner Exzellenz Erzbischof Marcel Lefebvre weiterhin beitragen
zur Gesundung der einen, heiligen, apostolischen und katholischen Kirche. Hl. Pius X., bitte für uns!