St. Pölten
Kleine Änderungen
Am 1. September 2005 hat der Bischof von St. Pölten das neue Statut der Philosophisch-
Theologischen Hochschule seiner Diözese in Kraft gesetzt.
(kreuz.net, St. Pölten) Die bisherigen Bestimmungen für die ‘Philosophisch- Theologische Hochschule’ zu St. Pölten in Niederösterreich sind jung gestorben.

Sie waren kaum mehr als ein Jahr in Geltung.

Der damalige Diözesanbischof Kurt Krenn hatte sie nach längeren Vorbereitungen am 30. Mai 2004 in Kraft gesetzt.

Nach dem Amtsantritt seines Nachfolgers betraute dieser eine Kommission mit der Überarbeitung des Statuts. Diese Arbeit wurde vergangenen Juni beendete.

Das neue Statut weist gegenüber dem bisher geltenden nur wenige Änderungen auf. Hier eine Auswahl:

Bisher war die Aufgabenbestimmung der Hochschule „vorrangig Kandidaten für das Priesteramt“ auszubilden.

Im neuen Statut ist das Wort „vorrangig“ gestrichen.

Der Diözesanbischof verliert seinen Einfluß bei der Bestimmung des Rektors. Bisher wurde dieser vom Diözesanbischof nach vorheriger Konsultation der Hochschulkonferenz frei ernannt.

Jetzt wird er von der Hochschulkonferenz frei gewählt.

Während zuvor nur Priester zu Professoren ernannt werden konnten, ist es jetzt auch Laien möglich, einen Lehrstuhl zu übernehmen.

Neu eingerichtet wurde eine Dozentur für die Theologie von Ehe und Familie.

Gestrichen wurde der im alten Statut ausdrücklich enthaltene Hinweis darauf, daß sich die Professoren und Dozenten „durch Festigkeit im Bekenntnis des von der Kirche authentisch gelehrten Glaubensguts, durch treue Befolgung der kirchlichen Disziplin, durch Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber den kirchlichen Autoritäten sowie durch einen untadeligen Lebenswandel“ auszeichnen müssen.

Das Verwaltungspersonal der Hochschule wird künftig um einen EDV-Verantwortlichen ergänzt. Er dürfte in Zukunft sicherstellten, daß Mißbräuche der hausinternen Computer nicht mehr vorkommen.

Die wohl entscheidendste Neuerung des nun geltenden Statuts findet sich aber am Schluß.

Dort steht nicht mehr die Unterschrift von Bischof Kurt Krenn, sondern die seines Nachfolgers Mons. Klaus Küng.
      
37 Lesermeinungen
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#37   turk   00:20:02 | Sonntag, 13. November 2005
Genaue Quellenangabe und Kontext des Zitates nötig
So geht es sicher nicht. Wenn päpstliche Zitate gebracht werden und in dieser Weise „kritisiert“ werden, dann müssen die genauen Quellenangaben her, damit auch der Kontext einsehbar wird.
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#36   Bernado   23:12:59 | Samstag, 12. November 2005
@Evelyn
Können hier bitte in Zukunft Kundgebungen wie „Paul ‘der Schlechte’“ unterbleiben? Sonst degeneriert das Forum von einer unmoderierten Talkshow zu einer Spelunke, in der Menschen, die Wert auf Stubenreinheit legen, sich nicht mehr blicken lassen können.
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#35   Brandenburgis   21:55:03 | Samstag, 12. November 2005
Paul VI. „der Humanist“
Das dürfte wohl aus der Rede vor der UNO-Vollversammlung von 1970 sein.
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#34   Evelin   21:22:16 | Samstag, 12. November 2005
Diskussionskultur u. a.
@ Brandenburgis: Interessantes Zitat! Aus welcher Schrift oder Rede Pauls „des Schlechten“ stammt es?
@ L. Trzil: Ich glaube, Hw. turk hat das nicht an Ihre Adresse gerichtet (um ihn ausnahmsweise zu „verteidigen“). Der Hinweis auf fehlende Diskussionskultur ist leider berechtigt. Ich muß das selbst bekennen. Ich bitte um Entschuldigung, sollten auch meine Beiträge diesen Eindruck begründet oder verstärkt haben.
Der Gatte der Evelin
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#33   turk   16:55:14 | Samstag, 12. November 2005
Wer kann schon genau sagen, was das da ist …
S. g. Herr L. Trzil! Was das hier genau ist, kann niemand so genau sagen, da sich alle in der grooooßßßen Anonymität wähnen. Insbesondere ist die Redaktion von kreuz.net besooonders anonym. In Wirklichkeit ergibt sich aus den verfaßten Artikeln und akzeptierten Einsendungen schon ein gewisses Ergebnis, wie die Redaktion beschaffen sein wird. Ob nun das dazugehörige Forum ein Forum ist oder nicht, das weiß wohl niemand. Meiner Meinung nach ist es eine nicht-moderierte Talkshow mit unterschiedlicher Unterhaltungsqualität.
Was auch öfters bemerkt werden kann: es fühlen sich Leute „sicherheitshalber“ angegriffen, obwohl entweder sie selbst gar nicht angegriffen wurden, sondern vielmehr beispielhaft genannte Haltungen oder eben eines ihrer Argumente. Nuja, so viel muß man schon aushalten, daß ein Argument eben von einem anderen Diskutanten nicht ernstgenommen werden kann.
Der im Buch von Czernin genannte Zeuge Univ.-Prof. Pater Mag. Mag. Dr. Emmanuel Bauer OSB www.sbg.ac.at/phi/people/bauer.htm gegen den + Kardinal erscheint jedoch leider sehr glaubwürdig, und da Sie jetzt die Diskussion beenden, werden wir uns hier lieber im Sinne der Ewigen Ruhe die Zitate aus seinem Schreiben ersparen. Prof. P. Bauer ist sicher nicht gestört.
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#32   L. Trzil   15:27:53 | Samstag, 12. November 2005
@turk:
Nicht daß sich keine weiteren Argumente vorbringen ließen; insbesondere das Czernin-Buch, in welchem auch offensichtlich gestörte Personen wie eine gewisse Dame über Dutzende Seiten zu Wort kommen, ist schon aufgrund der keineswegs unparteiischen Position seines Herausgebers als Quelle mehr als fragwürdig.
Andererseits sehe ich nicht ein, wie ich dazu komme, meine Argumentation als „lächerlich“ und „verlogen“ bezeichnen zu lassen. Dies ist eine Unverschämtheit, ich beende daher diese Korrespondenz.
Hiezu möchte ich insgesamt bemerken, daß ich sehr erstaunt bin, wie grob der Umgangston unter den kreuz.net-Lesern insgesamt ist. Wenn dies die Früchte sind …
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#31   Brandenburgis   21:16:31 | Freitag, 11. November 2005
Zitate Paul VI. Wie wäre es hiermit:
Ehre dem Menschen! Ehre dem Denken, Ehre dem Wissen, Ehre der Technik, Ehre dem Wirken, Ehre der menschlichen Kühnheit! Ehre der Synthese der wissenschaftlichen Aktivität und der Organisationskraft des Menschen, der im Unterschied zu den übrigen Lebewesen durch seinen Geist und seine manuelle Geschicklichkeit Instrumente zur Eroberung der Welt herzustellen weiß. Ehre dem Menschen, dem König der Erde und heute Fürsten des Himmels! Ehre dem lebenden Wesen, das wir sind, in dem sich das Bild Gottes spiegelt und das im Beherrschen aller Dinge dem biblischen Auftrag gehorcht: Mehret euch und herrscht!
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#30   turk   20:50:55 | Freitag, 11. November 2005
Wo sind die Fakten?
Nuja, lieber „28.IX-28.X“! Es fällt langsam auf, daß vom verstorbenen Papst Paul VI. hier von bestimmten Diskutanten immer nur ein Miniaturzitat gekannt werden möchte, nämlich das mit dem „Rauch des Satans“. Wenn aber dieser Papst eine so hohe analytische Gabe hatte, warum verurteilt man ihn dann, wenn ich da z. B. von der „Stimme“ immer diese Miesmacherei mit „Paul dem Schlechten“ höre?
Ihr „System“, das Sie in völlig unterschiedlichen Fällen erkennen wollen, müssen Sie erst beweisen. Die „Frankfurter Schule“ ist nur ein Faktor, zudem stehen wir im Jahr 2005. Einige 68er sind längst eingekehrt in realistischere Denkformen. Den von Ihnen sofort ins Treffen geführten „Rufmord“ müßten Sie erst beweisen. Vom natürlichen Recht her gibt es ein Recht der Öffentlichkeit, zu wissen, wenn Amtsträger, die automatisch mit dem höchsten moralischen Anspruch auftreten, bei sich selbst oder in ihren Reihen Dinge tolerieren, die sie sonst öffentlich-autoritär verurteilen. Dann aber, wenn solche Vorfälle vorliegen, liegt sicher kein „Rufmord“ im klassischen Sinne vor. Deswegen ist das Märtyrerspielen mit dem Hinweis auf eine „ungerechte Rufmordkampagne“ oft eine ganz billige Ausrede, um noch einmal kräft vom Mist abzulenken, der im eigenen Haus leider vorlag / vorliegt.
Buttiglione ist heute Minister in Italien, er hat selbst auf das Amt in Europa verzichtet. Der Fall „Krenn“ ist längst durchleuchtet, in der Anfangsphase hatte er mit ungerechten Vorurteilen zu kämpfen, in der Endphase jedoch…
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#29   28.IX-28.X   16:49:09 | Freitag, 11. November 2005
1789
Entschuldigung für den Tippfehler: sollte heißen 1789.
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#28   Le Trot   16:35:25 | Freitag, 11. November 2005
@21X
das in der Kirche „1779“ angebrochen ist. vom PaulVI höchstpersönlich bestätig(Rauch des Satans).
Was war oder ist „1779“ angebrochen?
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#27   28.IX-28.X   16:27:17 | Freitag, 11. November 2005
Sehen
Man muß schon blind sein, um nicht zu sehen, ober böswilli, um nicht sehen wollen. Klar das hinten solchen Fällen ein System steckt. Das ist die „Frankfurter Schule“, die „68-sechziger“ generation. Das alles hat System. Oder meinen Sie 1779 ist einfach so ausgebrochen. In állen Fällen, in denen es um Katholicken und ihre „politisch unkorrekte“ Fälle geht, ging immer eine Rufmordkampanie dieses eben System einher. Das zeigt im politischen der Fall Buttillione, im Falle St.Pölten, der Fall Krenn. Schauen wir doch auf den Fall Friedman in der Politik und Fall Levada im kirchlichen. Ja, auch die Hl-Mutter Kirche ist von solchen Menschen unterwandert. Schon Kard. Suensens war sich dessen bewust, das in der Kirche „1779“ angebrochen ist. vom PaulVI höchstpersönlich bestätig(Rauch des Satans).
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#26   turk   15:29:11 | Freitag, 11. November 2005
Schlechte Karten und Erpreßbarkeit: dann bitte kein Amt annehmen
S. g. Herr L. Trzil! Das mit der Chancenlosigkeit der Klage ist lächerlich und kann vernünftigerweise nur daherrühren, daß man schlechte Karten hat. Wenn natürlich keine weiße Weste, sondern möglicherweise sogar Erpreßbarkeit vorliegt, dann ist klar, daß man weder die Ernennung zum Bischof annehmen hätte dürfen noch wahrscheinlich erfolgreich hätte klagen können. Niemand hat Interesse, im Schmutz um des Schmutzes willen zu rühren. Nur was das Schlimme an den österreichischen „Fällen“ ist, ist die verlogene Verteidigung von Unverteidigbarem. Es ist die falsche Loyalität aufgrund von primitiven „Lagerzugehörigkeiten“. Der exemplarische Fall „St. Pölten“ zeigt uns, wie eine kleine Minderheit, die dem „13.“ nahesteht, immer noch sinnlos versucht, Fakten und richtige Entscheidungen hinwegzubiegen oder zu verschweigen. Darum bleibt der Fall „St. Pölten“ ein weltweit wichtiges Lehrbeispiel, wie sich Tätergruppen verhalten können, die 0,0 Einsicht zeigen und 0,0 Entschuldigung äußern, sondern einfachhin alles umdrehen und Zeugen wild beschimpfen lassen, nur weil sie Wahres berichtet und zum Wohle der Glaubwürdigkeit der Kirche vermeldet haben. Im Buch von Hubertus Czernin mit dem Titel GROER, Wieser Verlag, Klagenfurt 1998, steht offenbar unbeklagt von einem Göttweiger Mönch namens Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. Emmanuel Bauer OSB der Anfang April 1995 an mehrere österreichische Bischöfe verschickte Brief, in dem er aus eigenen Erfahrungen darlegte, daß die Vorwürfe gegen dem Kardinal stimmen. „Ich darf damit beginnen“, schrieb Bauer …
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#25   L. Trzil   14:56:01 | Freitag, 11. November 2005
Multifaria
Es ließe sich nun vieles sagen. Das Czernin-Buch habe ich damals gelesen und es enthielt gleichfalls nichts, was an einen Beweis herangekommen wäre, dafür aber viel wirres Zeug. Was die Entscheidung Sr. Eminenz betraf, nicht zu klagen, so ist mein Informationsstand, daß ein gleich zu Beginn der Kampagne beigezogener Jurist eine Klage als aussichtslos bezeichnete – was auch tatsächlich der Fall ist, da das Gericht lediglich die Unbeweisbarkeit der Vorwürfe, nicht aber deren Unhaltbarkeit feststellen hätte können. Es mag sein, daß dieser Rat verhängnisvoll war; es mag auch sein, daß Eminenz Groer hoffte, die Katholiken würden ihn in Schutz nehmen – wie es geschehen war, als Kirchenfeinde gleichartige Anschuldigungen gegen Kard. Piffl richteten. Heute ist solches leider nicht mehr zu erwarten. Viele Katholiken von heute (und leider auch viele konservative) rühren mit Leidenschaft im Schmutz – je mehr dieser stinkt, desto lieber.
Klar ist, daß nicht weltweit jeder derartige Vorwurf erlogen ist; klar auch, daß die Kirche mit Strenge vorgehen muß, wo dergleichen bewiesen werden kann. Es ist aber zu hoffen, daß niemand, der heute vollmundig urteilt, die Dynamik der Verleumdung am eigenen Leib erfahren muß.
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#24   turk   14:15:12 | Freitag, 11. November 2005
Nein, sicher nicht: das System müssen Sie erst beweisen
Tja, Herr „28.IX-28.X“, Sie müßten eben Ihre Theorien mit überprüfbaren Quellen belegen. Wenn Sie in völlig unterschiedlichen Fällen eine vergleichswissenschaftliche Arbeit herausbringen wollen, die ein „System“ erkennen möchte, bitte schön. Aber dem gesunden Hausverstand leuchtet ein, daß es nicht so sein kann, wie Sie sagen. Denn dann müßte es ja tausende von Kampagnen geben, das ist völlig lächerlich. Mir scheint, daß Sie sich eine Scheinwelt voller Ausreden gebastelt haben. Ich aber meine, daß man nur in der realen Welt leben und heilig werden kann.
Wie gesagt, leider gibt es beim + Wiener Kardinal erhebliche Zeugenaussagen, und Bischof Krenn verteidigte ihn damals trotzdem. Daß das schwer auf eine Kuhhaut geht, ist klar. Das hat mit böswilliger Kampagne ganz wenig zu tun. Es geht hier schlicht und ergreifend um die Glaubwürdigkeit der Kirche. Sie kann nicht streng lehren und gleichzeitig in der Disziplin wesentliche Punkte bei Priester in eine unmoralische Privatsphäre abgleiten lassen. Bleiben wir also bei den Fakten.
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#23   28.IX-28.X   14:05:19 | Freitag, 11. November 2005
HW.Turk
Auf welchem Mond leben Sie???? Wollen sie keine Vergleichs ziehen? Ich habe erheblche Zweifel, ob zB. Buttilione hätte weitermachen dürfen. Die Kampanie ging so lange,bis er entmutigt aufgegeben hat. Genauso wie Kard, Groer, Bisch. Krenn usw. usw. Und das Lustige an der Sache Buttillione; sein Austreiber ist ein Pedofile!! Dahinter steck ein System!!!
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#22   turk   13:19:15 | Freitag, 11. November 2005
Die Visitation macht einen sicher
Lieber „elendester Sünder“! Natürlich ist es mein voller Ernst. Man kann es nicht mit jedem Bischof machen. Hätte sich Bischof Kurt die um die Welt gehenden Ausreden („Weihnachtsküsse“, „Bubendummheiten“) erspart und hätte er sofort gegen die Verdächtigen durchgegriffen, dann wäre eine „Kampagne“ sofort gescheitert. Hinzu kommt aber im exemplarischen Fall St. Pölten, daß es Gott sei Dank eine vom Papst eingesetzte Visitation gab. Und diese war und ist die Garantie dafür, daß Krenn nicht aufgrund einer „Kamagne“ den Rücktritt einreichte, sondern aufgrund der völlig verständlichen Bitte des damaligen Papstes. Es ist immer besser, bei den Fakten zu bleiben als sich in völlig unbewiesenen und phantastischen „Kampagnen-Verschwörungen“ zu ergehen.
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#21   Elendester Sünder   13:14:06 | Freitag, 11. November 2005
Herr Turk,
„Kampagnen“ kann man nur bei Menschen machen, die wirklich erpreßbar sind oder sonst irgendeinen „Dreck am Stecken“ haben, wie man umgangssprachlich sagt.
Das kann nicht dein Ernst sein. Man könnte das mit jedem Bischof machen. Daß es gerade bei dem „Querkopf“ Krenn geschehen, ist das Verdächtige an der Sache.
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#20   turk   10:51:13 | Freitag, 11. November 2005
„Kampagnen“ sind nicht einfach vergleichbar
Ich halte es für illegitim, einfachhin diverse Diskussionen und von manchem Besorgten als „Kampagnen“ verstandene Berichterstattungen betreffend völlig unterschiedlichen Personen auf eine Gleichheits-Ebene zu stellen. Rocco Buttiglione hatte die Möglichkeit, der ganzen Diskussion zu widerstehen und trotzdem weiterzuarbeiten. Es wird immer Widerstand gegen deutlich christliche und philosophisch-realistische Positionen geben, das aber muß man vorher wissen, bevor man sich in den Kampf begibt. Den m. E. integren Buttiglione aber mit dem äußerst unglücklich agierenden Hohmann und mit dem zum Zeitpunkt der Visitation offenbar leider nicht mehr vollständig gesunden Bischof Kurt Krenn zu vergleichen, der ein Priesterseminar in seiner Verantwortung hatte, ist sicher nicht möglich. Daß es vor der absolut notwendigen Apostolischen Visitation in St. Pölten über Jahre hinweg veröffentlichten Widerstand in den Medien gab, ist völlig normal und wurde von Krenn selbst einkalkuliert, im Gegenteil, er behauptete immer, daß ihm dies gar nichts ausmache usw.
Es ist ein bißchen zu einfach, alle Herrschaften sogleich zu Märtyrern zu stempeln, egal was sie auch immer von sich geben oder anderswie zu verantworten haben. Es geht immer um die Kombination von Klugheit und Tapferkeit.
Im Buch von Hubertus Czernin mit dem Titel GROER, Wieser Verlag, Klagenfurt 1998, steht offenbar unbeklagt von einem Göttweiger Mönch namens Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. Emmanuel Bauer OSB der Anfang April 1995 an mehrere österreichische Bischöfe verschickte Brief, in dem er aus eigenen…
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#19   Stimme aus dem Tradiland   10:12:09 | Freitag, 11. November 2005
@ Datumsspezi zu Kampagnen; nochmals zur Causa Groer
Ja, wobei aber deswegen nicht jede mediale schwerwiegende Meldung erfunden ist. Die Meldungen aus den USA, Irland, Deutschland usw. über Kindesmißbrauch durch Jahrzehnte sind noch viel schlimmer als die Causa Groer, bei dem man noch mit Einzelfall argumentieren kann.
Man muß in jedem Falle unterscheiden.
@ L. Trzil: Einverstanden zur Problematik der Erklärung der vier Bischöfe und zum problematischen ersten Belastungszeugen gg. Cardinal Groer. Was ist aber mit den zahlreichen Beschuldigungen von Benediktinern und Ex-Benediktinern aus Göttweig?
Außerdem muß ich sagen, dass meine zeitweise Skepsis (wobei ich das immer offen gehalten habe; ich habe mich immer außerstande gesehen, Cardinal Groer in dieser Angelegenheit zu verteidigen) zur Causa Groer aufgrund der sehr hartnäckigen Verteidigung durch Bischof Krenn, der für mich lange glaubwürdig war, durch dessen Äusserungen und Untätigkeit in seinem eigenen Priesterseminar einer neuen Sicht der Dinge gewichen ist, wonach Bischof Krenn – warum auch immer- bei hs. Tätlichkeiten von Klerikern auf mindestens einem Auge (eher beiden) blind war…
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#18   28.IX-28.X   08:27:58 | Freitag, 11. November 2005
@Türk
Eine falsche Kampanie starten unsre gleichgeschaltete Medien immer wieder gegen ihnen unliebsamen Personen. Das war mit Msn.Krenn, Rocco Butillione, Hohmann und vielen Andren. Gegen „politisch correkten“ hat man sowas noch nicht erlebt. Z.B. Friedman, Cohn-Bendit, usw.
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#17   turk   00:07:33 | Freitag, 11. November 2005
Kardinal verzichtete auf Anwalt, Schweigen war leider falsch
Tja, da kann man noch lange diskutieren und streiten. Argumente wie, daß jemand oder etwas nicht geklagt wurde, zählen wenig. Und die „Krone“ war damals auf einem Auge blind. Denn dann müßte man sagen, daß der Kardinal schon deshalb schuldig war, weil er keinen einzigen Klageschritt gesetzt hat. Dies aber geht auch nicht so einfach. Faktum ist, daß alles vom Anwalt vorbereitet war, und der + Kardinal nicht bereit war, gegen die Anschuldigungen rechtlich vorzugehen. Von heute aus gesehen wäre es das Beste gewesen, nicht erst auf Bitten des Nuntius eine halbe und viel zu späte Bitte um Entschuldigung auszusprechen, sondern sofort Klartext zu reden: nämlich zuzugeben, daß leider einiges passiert ist, oder aber zum Schutze des eigenen Standes und der Kirche den Rechtsweg als völlig Unschuldiger in besagten Punkten zu beschreiten.
Die Schweigestrategie war einer der schwersten Fehler der jüngeren Kirchengeschichte. Und die vier Bischöfe hatten zwar rechtlich keine Befugnis, diese Erklärung ohne Absprache mit dem Papst zu formulieren, mußten aber pastoral das Schlimmste verhindern und hatten derart viel belastendes Material eingesehen, daß es nur schwer denkbar ist, daß ein Kardinal Schönborn oder ein hochangesehener Salzburger Erzbischof Eder oder auch der Paradejurist Dr. Kapellari einfachhin eine Phantasieerklärung herausgaben. Es gab keine bekannte Disziplinierung für die vier Bischöfe seitens des Heiligen Stuhles.
Definitiv: [fett]man kann es nicht mit jedem machen. Wer ein reines Gewiss…
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#16   L. Trzil   23:44:16 | Donnerstag, 10. November 2005
Doch.
Man kann es mit jedem machen. Es gibt keine Person, die sich gegen dergleichen wirksam zur Wehr setzen kann, besonders, wenn die behaupteten Vorfälle Jahrzehnte zurückliegen.
In der Tat galube ich, daß das bekanntermaßen kirchenfeindliche Medium „profil“ eine Hetzkampagne gegen Kardinal Groer auslösen wollte und ausgelöst hat; der „Hauptzeuge“ war, wie die Kronen-Zeitung (von „profil“ unwidersprochen und ungeklagt) schrieb, gekauft und auch sonst unglaubwürdig. Andere substantielle Beschuldigungen gab es nicht; die „Vielzahl von Zeugen“ erhob zum Teil groteske Anschuldigungen ohne sachliche Relevanz – und „eigentümliches“ Verhalten ist doch wohl etwas anderes als ein sittliches Vergehen.
Was die Erklärung der vier Bischöfe betrifft, so war sie jedenfalls gegen die kirchliche Ordnung. Keiner der vier hatte Kompetenz, öffentlich über einen Kardinal zu richten – und welcher Art soll die „moralische Gewißheit“ gewesen sein? Diese Stellungnahme läßt mehr Zweifel aufkommen, als sie beizulegen scheint.
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#15   turk   22:05:52 | Donnerstag, 10. November 2005
Nein, das kann man nicht mit jedem machen
S. g. L. Trzil! Ganz genau dieses will ich sagen, daß die Leier mit der „Kampagne“ in Wirklichkeit nichts anderes als eine der irreführendsten Ausreden der letzten Jahre und Jahrzehnte gewesen ist. „Kampagnen“ kann man nur bei Menschen machen, die wirklich erpreßbar sind oder sonst irgendeinen „Dreck am Stecken“ haben, wie man umgangssprachlich sagt.
Sie werden doch nicht im Ernst glauben, daß die Zeitschrift PROFIL damals eine Kampagne starten wollte. Und Sie werden doch nicht im Ernst glauben, daß die Vielzahl von Zeugen für ein jedenfalls eigentümliches Verhalten allesamt gelogen hätten.
Die Schweigestrategie des verstorbenen und um die Marienverehrung in Wien und Umgebung große Verdienste erworben habenden Kardinals war leider ein Hauptauslöser, daß die Dinge nicht mehr aufhörten, behandelt zu werden. Bester Beweis, daß es sich gegen den Kardinal um keine „echte“ Kampagne gehandelt haben kann, haben wir in der gemeinsamen Erklärung der katholischen Bischöfe em. Dr. Georg Eder, Prof. Dr. Christoph Schönborn, Dr. Egon Kapellari und Johann Weber, die am 27. Februar 1998 ihre „moralische Gewißheit“ bekundeten, daß die Vorwürfe gegen den Kardinal leider „im wesentlichen“ zutrafen. Damit waren viele von Bischof Krenn mindestens indirekt der Unwahrheit bezichtigten Zeugen rehabilitiert.
Deshalb ist es so wichtig, daß wir über falsche „Lagergrenzen“ hinweg ehrlich sind und nicht Personen fördern, die früher oder später als Zeitbomben auffliegen.
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#14   L. Trzil   20:15:57 | Donnerstag, 10. November 2005
@turk:
Wollen Sie damit sagen, Kardinal Groer sei nicht das Opfer einer Kampagne geworden? Ich halte für offensichtlich, daß genau dies der Fall war. Ohne den Schatten eines Beweises wurden damals die Behauptungen eines höchst zweifelhaften „Opfers“ von den kirchenfeindlichen Medien und leider auch von vielen Katholiken für bare Münze genommen. Was aber mit Kardinal Groer geschehen ist, kann man heutzutage mit jedem machen.
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#13   turk   19:41:53 | Donnerstag, 10. November 2005
Apostolische Visitation untersuchte alles
Sehen Sie hinter jedem zweiten Baum einen „Freimaurer“ sitzen? Erklären sich die meisten Vorgänge in der Welt und in der Kirche für Sie nur durch „Verschwörungen“? Das Schlimme ist, daß wenn im Fall von Bischof Kurt ambrosius.patched.de/logbuch.htm verlogenerweise die Schublade „Verschwörungstheorie“ aufgemacht wird, man in den historisch wirklich relevanten Fällen gar keine Verschwörungstheorie ernstnehmen wird.
Nuja, elendester Sünder, weisen Sie doch Stück für Stück
nach, daß es so wäre, wie Sie und ganz wenige andere wider alle Fakten und Aussagen des von Papst Johannes Paul II. eingesetzt gewesenen Visitators meinen. Nein, das mit der „Kampagne“ ist seit dem Fall „Kardinal Groer“ eine derart abgegriffene Ausrede. Das half damals einigen wenigen Gläubigen, das hilft jetzt manchen uralten Lesern des „13.“, damit sie weiter meinen können, was nicht sein darf, kann nicht sein. Aber der Glaubwürdigkeit der Kirche half / hilft dies nichts und darüberhinaus damals das unnötige „Kirchenvolksbegehren“ provoziert. Gott sei Dank hat die Päpstliche Visitation die Glaubwürdigkeit für die Kirche wieder halbwegs zurückgewinnen können.
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#12   Rudolphus   19:36:31 | Donnerstag, 10. November 2005
@Sulpicius
Also da muß ich doch gehörig widersprechen!
Ich kenne keine einzige Kirche oder Kapelle des Neuen Ritus, in dem die Liturgie so exakt, andächtig und voll Sorgfalt den eucharistischen Gestalten gegenüber celebriert wird wie in den Kirchen und Kapellen des Opus Dei.
Auch sind die architektonischen Bauwerke, Kapellen, Kirchen und Heiligtümer des hl. Escrivá und seiner Söhne einzigartig in der kirchlichen Baukunst des 20. Jahrhunderts.
Wenn ein Heiliger aus der V.II-Concilszeit in der Kirche echte Kunst hochgehalten und geschaffen hat, dann war es Msgr. Josemaría Escrivá de Balaguer.
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#11   Elendester Sünder   19:10:35 | Donnerstag, 10. November 2005
Rufmord
Muß man wirklich lange darüber diskutieren, daß Bischof Kurt Krenn durch eine Kampagne abgesetzt wurde, weil er sich quer zu den Zielen der Winkelversammlungen stellte?
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#10   turk   18:55:39 | Donnerstag, 10. November 2005
Artikel oben scheint ziemlich schlecht formuliert, Absicht?
Meiner Meinung nach weckt der obige „13.“-Artikel ein Mißverständnis. Es wäre ja grotesk, daß nach bereits geschehener Ernennung der ersten Laien zu Dozenten / Professoren plötzlich keine Laientheologen mehr ausgebildet würden.
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#9   Gotthard   18:42:47 | Donnerstag, 10. November 2005
Studenten
Können an dieser Hochschule jetzt nur noch Priesteramtskandidaten studieren?
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#8   turk   18:35:25 | Donnerstag, 10. November 2005
Kirchenrecht, Glaubensbekenntnis und Treueid genügen, das ist die Lösung
Abgesehen davon, daß wir hier wieder einmal eine Einsendung der „13.“-Tendenz-Schreiber vorliegen haben, ist die Lösung für die Frage des Laurentius2 sehr einfach. Das allgemeine Recht der Kirche gibt bereits ausreichend Orientierung über die absolut nötigen Qualitäten des theologischen Lehrers. Z. B. muß das Katholische Glaubensbekenntnis und ein Treueid www.ulrichrhode.de/kanon/glaub.html abgelegt werden (vgl. can. 833 CIC) oder müssen sich die eingesetzten Lehrer durch ihre Tugenden auszeichnen (vgl. can. 253 § 1 CIC). Ich muß nicht alles wiederholen oder nachbeten, was bitte schön sowieso universalrechtlich selbstverständlich ist.
Fräulein Judith, ich würde Ihnen doch empfehlen, bei den Pöltenartikeln auf kreuz.net große Vorsicht walten zu lassen, da es sich sehr oft um Einsendungen aus dem „13.“-Milieu handelt, welches sich derzeit leider offenbar noch von jenen steuern läßt, die wider besseres Wissen die eine Päpstliche Visitation verursacht habenden Vorkommnisse ableugnen. Die Formulierungen über den Lebenswandel (weil längst vom CIC her klar) kamen ja offenbar genau von einem, der über einen solchen stolperte. Die Statuten waren klerikalistisch: warum sollte nicht ein guter Katholik / eine gute Katholikin Philosophieprofessor(in) in St. Pölten werden können? Besonders erfreulich ist der Schwerpunkt von Bischof Küng: Ehe und Familie.
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#7   Sulpicius   18:31:40 | Donnerstag, 10. November 2005
Liebe zur Liturgie?
Rudolphus, da liegt bestimmt ein Mißverständnis vor. Das OD ist völlig a-liturgisch und auch a-künstlerisch (hängt eng zusammen)…
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#6   Rudolphus   18:08:37 | Donnerstag, 10. November 2005
@Judith
Welches „wahre Gesicht“?
S.Exz.Mons. Küng hat bereits gute Arbeit in Vorarlberg geleistet, und wird sein Werk nun in Niederösterreich fortsetzen.
Als Sohn des hl. Escrivá ist S.Exz. sicher rechtgläubig, auch kennzeichnet die Söhne des Opus-Dei-Gründers große Frömmigkeit und Liebe zur Liturgie.
Wenn wir schon den liebenswürdigen Bischof Kurt I. als Diözesanbischof verloren haben, so haben wir doch einen papst- und glaubenstreuen Apostelnachfolger erhalten. Das ist sicher mehr als diese Diözese verdienen würde.
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#5   Berengeria   18:03:32 | Donnerstag, 10. November 2005
Das wahre Gesicht
Der Nachfolger von Bischof Krenn beginnt immer mehr sein wahres Gesicht zu zeigen.
Wieso streicht er sonst den Passus, in dem es u.a. um die Treue zur Kirche und einen untadeligen Lebenswandel geht?
Welche Kräfte sind hinter ihm am Werk?
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#4   Rudolphus   12:55:00 | Donnerstag, 10. November 2005
Praxis und Theorie
Wie die real existierende Concilskirche aussieht, ist schon klar.
Mich würde nur die theoretische Haltung des in seinen freien Handlungen offenbar eingeschränkten Papsttums interessieren.
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#3   Marcel   12:51:25 | Donnerstag, 10. November 2005
Si
Rudolphus, die alltägliche Praxis in der real existierenden Konzilskirche führt Sie zur sehr deutlichen Antwort: Ja.
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#2   Rudolphus   12:17:36 | Donnerstag, 10. November 2005
Der Römische Pontifex und der Modernismus
Wieso hat Papst Paul VI. eigentlich den Antimodernisteneid abgeschafft?
Heißt das, daß das Papsttum jetzt den Modernismus offiziell gutheißt?
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#1   Laurentius2   12:09:21 | Donnerstag, 10. November 2005
Warum ?
… wurde der Passus über die Festigkeit im Bekenntnis des überlieferten Glaubensgutes gestrichen, herr turk ?
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