kreuzmeldungen
Lieber tot als rot + Rausgeworfener Religionsbeschmutzer + Nicht von Krise zu sprechen, scheint nicht berechtigt zu sein + Zusammenrücken + Chavez gegen Protestanten

China. Der chinesische Untergrund- und Märtyrerbischof Mons. Peter Chang starb am 12. Oktober im Alter von 90 Jahren an einem Herzanfall. Das berichtete gestern die kirchenfeindliche britische Tageszeitung ‘The Guardian’. Mons. Chang war Bischof von Hanyang, einer Stadt in der nordchinesischen Provinz Hubei. Er promovierte 1942 an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom. 1955 erklärte er den chinesischen Kommunisten, daß er sich eher erschießen lasse, als daß er seine Treue zum Papst aufkündigen würde: „Ich wurde nicht erschossen, aber ich verbrachte 24 harte Jahre im Gefängnis und im Konzentrationslager“, schrieb er später. Obwohl Bischof Chang vom Pekinger Regime nie als Bischof akzeptiert worden ist, bekommt er nun ein offizielles Begräbnis, an dem auch Priester der patriotischen Staatskirche teilnehmen werden.
Rausgeworfener Religionsbeschmutzer
Österreich. Der Bischof von Graz, Mgr. Egon Kapellari, verhinderte die offenbar ernsthafte Absicht eines Pfarrers, den österreichischen Religionsbeschmutzer Hermann Nitsch in einer Kirche in der Südsteiermark auftreten zu lassen. Die Steiermark befindet sich im Südosten Österreichs. Nitsch – der sich offenbar auch als Musiker versucht – sollte am vergangenen Freitag auf der neuen Orgel des Gotteshauses eine eigene Komposition aufführen. Der Auftritt war im Rahmen der Eröffnung einer Ausstellung im sogenannten Kulturhaus der Stadt geplant. Laut einem Bericht der ‘Tiroler Tageszeitung’ erhielt der Pfarrer letzte Woche ein bischöfliches Schreiben. Darin untersagte der Oberhirte dem gelernten Graphiker Nitsch Auftritte in Sakralräumen der Diözese.
Nicht von Krise zu sprechen, scheint nicht berechtigt zu sein
Österreich. Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, beklagte bei einem Vortrag anläßlich des 40. Jahrestages des Zweiten Vatikanums (1962-1965) eine „massive Selbst-Säkularisierung“ der Kirche seit dem Konzil: „Ich habe den massiven Exodus von Priestern und Ordensleuten erlebt, auch in meiner eigenen Ordensgemeinschaft. Immerhin waren es zwischen 1965 und 1985 schätzungsweise 80.000 Priester in der katholischen Kirche, die das Amt niedergelegt haben. Hier nicht von Krise zu sprechen, scheint mir nicht berechtigt zu sein.“
Zusammenrücken
Österreich. In einem Interview, das in der jüngsten Ausgabe der österreichischen Zeitschrift ‘miteinander’ veröffentlicht wurde, kündigte der Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, an, daß es in der Diözese „sicher zu einer Entwicklung in Richtung Pfarrverbände … kommen müsse“. Die geplante Einführung von Pfarrverbünden in der Diözese Fulda hatte zu einer anhaltenden Mediendiskussion und zu großer Unruhe unter dem Klerus geführt.
Chavez gegen Protestanten
Venezuela. Der venezolanische Präsident Hugo Chavez ordnete kürzlich die Ausweisung der protestantischen Missionsorganisation ‘New Tribes Mission’ – ‘Mission der Neuen Stämme’ – an. Das berichtete der ‘Britische Rundfunk’ gestern. Der linksorientierte Politiker erklärte, daß die protestantischen Missionare „Imperialisten“ seien: „Das ist eine irreversible Entscheidung. Wir brauchen hier keine ‘Neuen Stämme’. Genug des Kolonialismus!“ ‘Neue Stämme’ ist eine der größten Missionsorganisationen in Lateinamerika mit 3.200 Mitarbeitern in 17 Ländern. Chavez klagte die Gruppe an, verbotene Flüge durchzuführen und luxuriöse Anlagen inmitten der Armut aufzurichten.
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Samstag, 15. Oktober 2005 13:48
Aurelius: Die „kirchenfeindliche britische Tageszeitung ‘The Guardian’“
Das berichtete gestern die kirchenfeindliche britische Tageszeitung ‘The Guardian’.
Offensichtlich ist The Guardian aber gut genug, kreuz.net als Quelle zu dienen…
Offensichtlich ist The Guardian aber gut genug, kreuz.net als Quelle zu dienen…
Freitag, 14. Oktober 2005 11:42
Laurentius2: Heiligmäßiger Bischof Chang …
… ora pro nobis, servis debilibus ecclesiae aeternae, nunc et semper …
Freitag, 14. Oktober 2005 11:29
PetrusII: Widerspruch
Christoph Kardinal Schönborn nennt die Zeit nach dem II VK eine Krise, gleichzeitig besucht er aber die Jugendkirche Wien. Wenn die Jugend schon so erzogen wird und nur dieses Bild vom Glauben erhält kann ja nichts mehr heraus kommen. Sehen wir doch einmal in die Priesterseminare und fragen einmal nach der Glaubenslehre. Man wird schnell feststellen, das der Glaube oftmals angezweifelt wird. Die Hölle wird geleugnet bzw. wird nicht erwähnt. Ich kann ihm nur raten er soll doch einmal bei der Priesterbruderschaft St. Pius X in Exerzitien gehen.
Freitag, 14. Oktober 2005 09:46
Athanasius: Jajaja
Christoph Kardinal Schönborn…
Bei uns im Fernsehen läuft schon 20 Jahre die Ökologie-Werbung:
„EINE BESSERE WELT FÄNGT AN BEI DIR SELBST.“
Wer will schon Priester bleiben um wie ein Narre Kebab zu feiern und mit Handys zu spielen und Schuhe zu opfern, wie Kardinal Schönborn in Wien tat.
Ich habe den Eindruck viele der „neokonservativen“ (gemäßigt-neo-modernistischen) Kleriker sind schizophrenisch und unlogisch.
________
Redaktion: Bitte ersetzen Sie doch das Bild vom chinesischen treuen Bischof mit einem Bild besser Qualität. Er sieht mit diesem low-quality Bild aus wie ein Gespenst aus Wolfenstein 3D. Ein treuer Bischof verdient mehr.
Bei uns im Fernsehen läuft schon 20 Jahre die Ökologie-Werbung:
„EINE BESSERE WELT FÄNGT AN BEI DIR SELBST.“
Wer will schon Priester bleiben um wie ein Narre Kebab zu feiern und mit Handys zu spielen und Schuhe zu opfern, wie Kardinal Schönborn in Wien tat.
Ich habe den Eindruck viele der „neokonservativen“ (gemäßigt-neo-modernistischen) Kleriker sind schizophrenisch und unlogisch.
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Redaktion: Bitte ersetzen Sie doch das Bild vom chinesischen treuen Bischof mit einem Bild besser Qualität. Er sieht mit diesem low-quality Bild aus wie ein Gespenst aus Wolfenstein 3D. Ein treuer Bischof verdient mehr.
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