Nicht naiv-reformerisch
Karl Kardinal Lehmann äußerte gestern seine Zufriedenheit über den Verlauf der gegenwärtigen Weltbischofssynode in Rom. Große Reformen erwarte er sich nicht.

Die Synodenväter sind in verschiedene Sprachgruppen eingeteilt.
Die zweite Arbeitsphase auf der Synode dient dazu, dem Papst Vorschläge zu unterbreiten.
Obwohl es zu den Gesprächsgruppen keine offiziellen Presseunterlagen gibt, waren sich Journalisten gestern einig, daß es keine dramatischen Rufe nach Änderungen in der Lehre oder Disziplin der Kirche geben werde.
Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, glaubt nicht an eine durch die Bischofssynode ausgelöste Revolution.
Der Kardinal äußerte sich gestern Freitag in einem Pressegespräch in Rom.
Er zeigte sich über den bisherigen Verlauf der Versammlung der Bischöfe in Rom zufrieden.
Der Kardinalbischof von Mainz lobte vor allem die Offenheit der Synodenteilnehmer.
Die Diskussionen würden „unverkrampft und frei“ geführt, auch dann, wenn Themen wie die Priesterehe angesprochen würden.
„Jede zehnte“ Wortmeldung habe das Thema des Kommunionempfanges bei wiederverheirateten Geschiedenen direkt oder indirekt angesprochen.
Deshalb glaubt Kardinal Lehmann, daß der Papst dieses Thema weiterverfolgen wird.
Generell würden Reizthemen auf der Synode nicht „naiv-reformerisch“ wie früher vorgetragen. Sie ergäben sich vielmehr aus pastoralen Fragen wie zum Beispiel dem Priestermangel.
Der Mainzer Bischof bedauerte im Interview, daß die Zeit für die Diskussion komplexer Einzelthemen fehle. Er erwähnte insbesonders die Ökumene.
Er halte es zum Beispiel für unbefriedigend, daß die Beziehungen zwischen der Katholischen Kirche und den Protestanten nur durch einen einzigen Beitrag eines lutherischen Gastes angesprochen wurde.
Zur Synode stellte Kardinal Lehmann außerdem fest, daß diese zu einem „erstaunlich selbstverständlichen“ Beratungsgremium geworden sei.
Diese Entwicklung sei nicht zuletzt mit dem Generationswechsel unter den teilnehmenden Bischöfen zu erklären.
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• Halbzeit
Sonntag, 16. Oktober 2005 15:43
Toby: @ gunther maria michel
Die Frage ist: Leben die beiden im Konkubinat oder nicht.
Tja, die beiden scheinen wohl ganz offensichtlih ein „Verhältnis“ miteinander zu haben: http://www.wams.de/…05/04/24/709180.html
Tja, die beiden scheinen wohl ganz offensichtlih ein „Verhältnis“ miteinander zu haben: http://www.wams.de/…05/04/24/709180.html
Sonntag, 16. Oktober 2005 15:23
gunther maria michel: @Marlene
Für meine Glaubensüberzeugungen und Moralauffassungen ausgelacht zu werden, ist mir eine Ehre.
Sonntag, 16. Oktober 2005 14:58
Toby: @ Marlene
Was versteht man denn landläufig unter einer „Lebensgefährtin“?
Nicht, was gunther maria michel schrieb, ist lächerlich, sondern die Tatsache, dass der 76jährige Altbundeskanzler eine 41jährige öffentlich als seine „Lebensgefährtin“ präsentiert.
Nicht, was gunther maria michel schrieb, ist lächerlich, sondern die Tatsache, dass der 76jährige Altbundeskanzler eine 41jährige öffentlich als seine „Lebensgefährtin“ präsentiert.
Sonntag, 16. Oktober 2005 14:41
Marlene †: *totlacht*
Gunther Maria Michel schrieb:
„Die Frage ist: Leben die beiden im Konkubinat oder nicht. Wenn ja, dürfen sie die hl. Kommunion nicht empfangen, weil nichtehelicher Verkehr Unzucht und schwere Sünde ist.“
Vergesst Stefan Raab, vergesst Oliver Pocher, vergesst Schillerstraße, vergesst Ladykracher! Dreht endlich KREUZ-NET-TV!!!!
Hier gibt’s Comedy pur! Erfrischend anders und immer wieder zum lachen.
„Die Frage ist: Leben die beiden im Konkubinat oder nicht. Wenn ja, dürfen sie die hl. Kommunion nicht empfangen, weil nichtehelicher Verkehr Unzucht und schwere Sünde ist.“
Vergesst Stefan Raab, vergesst Oliver Pocher, vergesst Schillerstraße, vergesst Ladykracher! Dreht endlich KREUZ-NET-TV!!!!
Hier gibt’s Comedy pur! Erfrischend anders und immer wieder zum lachen.
Sonntag, 16. Oktober 2005 14:15
gunther maria michel: @Toby
Die Frage ist: Leben die beiden im Konkubinat oder nicht. Wenn ja, dürfen sie die hl. Kommunion nicht
empfangen, weil nichtehelicher Verkehr Unzucht und schwere Sünde ist. Wenn nein, wenn ihr Verhältnis
rein freundschaftlich ist, dürfen sie.
Wenn Helmut Kohl sagt, ihr privates Verhältnis gehe niemand etwas an – tja, was soll man da sagen? Selbstverständlich geht ihr Verhältnis die Kirche an, deren Mitglied er ist, und zwar zumindest in Gestalt des Pfarrers seiner Gemeinde und seines Beichtvaters. Doch geht sein Verhältnis nichts die Journalisten an, die das Leben der Prominenten ausschnüffeln, da ist ihm rechtzugeben.
Gunther.
Wenn Helmut Kohl sagt, ihr privates Verhältnis gehe niemand etwas an – tja, was soll man da sagen? Selbstverständlich geht ihr Verhältnis die Kirche an, deren Mitglied er ist, und zwar zumindest in Gestalt des Pfarrers seiner Gemeinde und seines Beichtvaters. Doch geht sein Verhältnis nichts die Journalisten an, die das Leben der Prominenten ausschnüffeln, da ist ihm rechtzugeben.
Gunther.
Sonntag, 16. Oktober 2005 12:09
Toby: @ gunther maria michel
Helmut Kohl selbst hat die betreffende Dame, eine gewisse Maike Richter, als seine „Lebensgefährtin“
bezeichnet und nicht etwa nur als „Zugehfrau“, „Haushälterin“ oder „Sekretärin“. Wie sich ihr privates
Verhältnis konkret gestalte, ginge niemanden etwas an, es sei ihre „Privatsache“.
Wenn die beiden aber als Paar in der Öffentlichkeit auftreten und auch als solches bezeichnet werden (zuletzt bei der Verleihung des Franz-Joseph-Strauß-Preises an Kohl Anfang Oktober in München), muss doch die Frage erlaubt sein, wie dieses Verhältnis aus kirchenrechtlicher Sicht zu beurteilen ist – zumal sie, wie gesagt, bei der Abschlussmesse des Weltjugendtags in der ersten Reihe zu sehen waren. Es geht hier nicht zuletzt auch um die Vorbildfunktion eines katholischen Politikers …
Wenn die beiden aber als Paar in der Öffentlichkeit auftreten und auch als solches bezeichnet werden (zuletzt bei der Verleihung des Franz-Joseph-Strauß-Preises an Kohl Anfang Oktober in München), muss doch die Frage erlaubt sein, wie dieses Verhältnis aus kirchenrechtlicher Sicht zu beurteilen ist – zumal sie, wie gesagt, bei der Abschlussmesse des Weltjugendtags in der ersten Reihe zu sehen waren. Es geht hier nicht zuletzt auch um die Vorbildfunktion eines katholischen Politikers …
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