Papst Benedikt XVI. richtete dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro seine Grüße aus. Als Boten verwendete er dabei den Erzbischof von Genua, Tarcisio Kardinal Bertone.
(kreuz.net, Santa Clara) Kardinal Bertone erklärte während seines Aufenthaltes in Kuba, daß eine Papstreise
nach Kuba im gegenwärtigen Augenblick sehr unwahrscheinlich sei.
Warum? „Alle laden den Papst ein, aber
er reist nicht mehr wie sein Vorgänger“, erklärte der Kardinal nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur
‘Ansa’.
Papst Johannes Paul II. besuchte die Insel im Jahr 1998.
Der Kardinal reiste Anfang Oktober
für eine Woche nach Kuba. Er begleitete zwei Priester seiner Erzdiözese, die im kubanischen Bistum Santa
Clara – im Landesinneren – als Missionare arbeiten werden.
Der Erzbischof von Genua wurde während seines
Aufenthaltes auch vom dortigen Revolutionsführer und Diktator Fidel Castro (79) empfangen.
Der Kardinal
habe dem Revolutionsführer die Grüße des Papstes übermittelt und ihm gesagt, daß er den besonderen
Segen des Papstes für das „edle kubanische Volk“ mitgebracht habe.
Kuba und der Vatikan feiern dieses
Jahr das 70. Jubiläum ihrer Beziehungen.
Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern sei „gut“, erklärte
der Kardinal, der früher als zweiter Mann in der Glaubenskongregation wirkte.
Kardinal Bertone begegnete
auch dem Präsidenten der Kubanischen Bischofskonferenz, Jaime Kardinal Ortega, und dem kommunistischen
‘Verantwortlichen für Religiöse Fragen’, Caridad Diego.
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