Gestern strahlte das polnische Fernsehen ein 15minütiges Fernsehinterview mit Benedikt XVI. aus. Bereits Mitte September gewährte es der Papst dem Jesuitenpater Andrzej Majewski in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo. Der Originaltext.
Dienstag, 18. Oktober 2005 14:34
Palma: Politische Erwägung
Der Tanz um das goldene Kalb und die Verurteilung des Herrn zu Tode am Kreuz waren „politische Erwägungen“…
Entscheidend ist, der heilige Papst Pius XII hat in herausragender Weise die Weisung „Weide meine Lämmer“
befolgt. Diese beinhaltet, das sowohl die Gläubigen als auch Menschen guten Willens belehrt, geführt und gesegnet werden, um den Herrn von Angesicht zu Angesicht schauen zu können.
Der 2.Weltkrieg war eine gigantische Todesmaschinerie.
Auch wenn der Papst den gewaltsamen Tod von Millionen von Menschen nicht verhindern konnte, so sind durch seine Fürsprache die Seelen dieser Millionen gerettet worden.Der 19.Juli 1943 ist für seinen Einsatz bezeichnend.An diesem Tag fielen die ersten Bomben auf Rom. Sofort begab sich Pius XII an die Unglücksorte und half den Betroffenen und lag ein Fürbitte für die Verstorbenen. Was ist aus diesen Menschen geworden, die Ungetauft, im Stand der Ungnade(Todsünde) oder ohne letzte Ölung gewaltsam in das Jenseits befördert wurden? Papst Pius ist auch für diese Seelen verantwortlich und betet um deren Rettung.
Daher wird der Pius XII als Schutzpatron der armen Seelen im Purgatorium verehrt werden.
Wer sich in seinem irdischen Leben durch die Enzyklika „Haurietis aquas“ nicht belehren lässt, wird es im Purgatorium, falls man das Hilfsangebot des Heiligen annimmt.
Entscheidend ist, der heilige Papst Pius XII hat in herausragender Weise die Weisung „Weide meine Lämmer“
befolgt. Diese beinhaltet, das sowohl die Gläubigen als auch Menschen guten Willens belehrt, geführt und gesegnet werden, um den Herrn von Angesicht zu Angesicht schauen zu können.
Der 2.Weltkrieg war eine gigantische Todesmaschinerie.
Auch wenn der Papst den gewaltsamen Tod von Millionen von Menschen nicht verhindern konnte, so sind durch seine Fürsprache die Seelen dieser Millionen gerettet worden.Der 19.Juli 1943 ist für seinen Einsatz bezeichnend.An diesem Tag fielen die ersten Bomben auf Rom. Sofort begab sich Pius XII an die Unglücksorte und half den Betroffenen und lag ein Fürbitte für die Verstorbenen. Was ist aus diesen Menschen geworden, die Ungetauft, im Stand der Ungnade(Todsünde) oder ohne letzte Ölung gewaltsam in das Jenseits befördert wurden? Papst Pius ist auch für diese Seelen verantwortlich und betet um deren Rettung.
Daher wird der Pius XII als Schutzpatron der armen Seelen im Purgatorium verehrt werden.
Wer sich in seinem irdischen Leben durch die Enzyklika „Haurietis aquas“ nicht belehren lässt, wird es im Purgatorium, falls man das Hilfsangebot des Heiligen annimmt.
Montag, 17. Oktober 2005 17:15
Toby: Santo subito Pio XII.
Wenn ich mich recht erinnere, war die Seligsprechung von Pio XII. ursprünglich für das Heilige Jahr
2000 vorgesehen gewesen – zusammen mit Pio IX. und Giovanni XXIII.
Die Seligsprechung von Pio XII. wurde dann aber – offenbar aus politischen Gründen – kurzerhand zurückgezogen.
Mir ist irgendwie unbehaglich zumute, wenn Selig- und Heiligsprechungen immer mehr zum Gegenstand politischer Erwägungen zu werden scheinen.
Etwas seltsam berührt hat mich auch die Anbringung einer fünf Meter hohen Marmor-Statue des Opus-Dei-Gründers Josemarie Escriva an der Außenmauer von S. Piedro in Vaticano.
Nichts gegen diese Heiligen und Seligen, die ich nicht anzurühren wage, aber die politischen Umstände … sehr seltsam irgendwie …
Die Seligsprechung von Pio XII. wurde dann aber – offenbar aus politischen Gründen – kurzerhand zurückgezogen.
Mir ist irgendwie unbehaglich zumute, wenn Selig- und Heiligsprechungen immer mehr zum Gegenstand politischer Erwägungen zu werden scheinen.
Etwas seltsam berührt hat mich auch die Anbringung einer fünf Meter hohen Marmor-Statue des Opus-Dei-Gründers Josemarie Escriva an der Außenmauer von S. Piedro in Vaticano.
Nichts gegen diese Heiligen und Seligen, die ich nicht anzurühren wage, aber die politischen Umstände … sehr seltsam irgendwie …
Montag, 17. Oktober 2005 14:17
Palma: Santo Subito: Pio XII
Bitte zuerst die Umsetzung von „Haurietis aquas“
Papa Pio ist ein Heiliger
Papa Pio ist ein Heiliger
Montag, 17. Oktober 2005 11:08
Bernado: @evelin
Du schriebst:
Die Fehler JoPaII. werden nicht korrigiert, sondern auch noch umgesetzt…
Wie schön, daß du uns, wenn doch schon der Papst viele Fehler macht, an Deiner Unfehlbarkeit teilhaben läßt. Das zumindest hast du mit Hans Küng gemeinsam.
Die Sache hängt freilich (unter anderem) an Deiner Spekulation „Wenn es also wahr ist, dass JoPaII. sogar durch „pastorale und andere Schreiben“ V2 interpretiert“, und trägt dich gleich bis nach Assisi, wobei Du nur vergessen hast, die Buddhastatue zu erwähnen, die dort jemand auf einen Altar gestellt hatte.
Mein Vorschlag: Nun warte doch mal ab, wie Benedikt XVI. das 2. Vaticanum und seinen Vorgänger interpretiert und umsetzt – schließlich hat er oft genug betont, daß man immer den Zusammenhang mit der 2000-jährigen Tradition wahren müsse. Man muß nicht nur warten: Z.B. in „Maximilian Heinrich Heim: Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie unter dem Anspruch von Lumen gentium“ kannst Du näheres dazu erfahren, wie er dabei vorgeht.
Man kann es nicht oft genug sagen: Mit Deiner reflexartigen Verurteilung von allem, was nach dem 2.Vaticanum kommt, bist du geradewegs auf der Bahn zum Sedisvacantismus, also jener schiefen Bahn, die anscheinend Bischof Fellay keinesfalls verfolgen möchte.
Die Fehler JoPaII. werden nicht korrigiert, sondern auch noch umgesetzt…
Wie schön, daß du uns, wenn doch schon der Papst viele Fehler macht, an Deiner Unfehlbarkeit teilhaben läßt. Das zumindest hast du mit Hans Küng gemeinsam.
Die Sache hängt freilich (unter anderem) an Deiner Spekulation „Wenn es also wahr ist, dass JoPaII. sogar durch „pastorale und andere Schreiben“ V2 interpretiert“, und trägt dich gleich bis nach Assisi, wobei Du nur vergessen hast, die Buddhastatue zu erwähnen, die dort jemand auf einen Altar gestellt hatte.
Mein Vorschlag: Nun warte doch mal ab, wie Benedikt XVI. das 2. Vaticanum und seinen Vorgänger interpretiert und umsetzt – schließlich hat er oft genug betont, daß man immer den Zusammenhang mit der 2000-jährigen Tradition wahren müsse. Man muß nicht nur warten: Z.B. in „Maximilian Heinrich Heim: Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie unter dem Anspruch von Lumen gentium“ kannst Du näheres dazu erfahren, wie er dabei vorgeht.
Man kann es nicht oft genug sagen: Mit Deiner reflexartigen Verurteilung von allem, was nach dem 2.Vaticanum kommt, bist du geradewegs auf der Bahn zum Sedisvacantismus, also jener schiefen Bahn, die anscheinend Bischof Fellay keinesfalls verfolgen möchte.
Montag, 17. Oktober 2005 10:35
Evelin: Gefährliche und zugleich interessante Aussage des Hl. Vaters
vielen Dokumente …, die er (Papst JoPaII.) uns hinterlassen hat: 14 Enzykliken, viele pastorale und
andere Schreiben…in der Kirche noch nicht ausreichend umgesetzt …
…
Sie stellen einen sehr reichen Schatz dar – eine authentische Interpretation des II. Vatikanums.
Genau das, was ich einigen V2-Verteidigern klarzumachen versuchte: Dass V2 und das, was seither geschah, nicht voneinander getrennt werden dürfen. Wenn es also wahr ist, dass JoPaII. sogar durch „pastorale und andere Schreiben“ V2 interpretiert, dann wird die ganze Misere offenkundig:
Dann interpretiert z.B. das „Addai und Mari – Dokument“ die Liturgiekonstitution als „Wandlung ohne Wandlungsworte.
Das Ökumenismusdekret wird durch JoPaII. Ansprachen in Assisi und anderswo interpretiert.
Die Religionsfreiheit wird tatsächlich im Sinne der französischen Revolution interpretiert, wenn man die Lobhudeleien JoPaII. für die UNO (und deren Unterorganisationen) in Betracht zieht.
Aus gewissen Schreiben gegenüber Bnait Brith u. ähnlichen Organisationen kann man die „Vereinbarkeit“ von V2 und Freimaurerei herauslesen.
Zitat Papst Benedikt XVI.: …nicht viele neue Schreiben zu veröffentlichen, sondern darauf hinzuwirken, daß diese Dokumente verwirklicht werden.
Einerseits gut – es gab in den letzten 40 Jahren ohnedies zu viel Papier. Andererseits schade: Die Fehler JoPaII. werden nicht korrigiert, sondern auch noch umgesetzt…
…
Sie stellen einen sehr reichen Schatz dar – eine authentische Interpretation des II. Vatikanums.
Genau das, was ich einigen V2-Verteidigern klarzumachen versuchte: Dass V2 und das, was seither geschah, nicht voneinander getrennt werden dürfen. Wenn es also wahr ist, dass JoPaII. sogar durch „pastorale und andere Schreiben“ V2 interpretiert, dann wird die ganze Misere offenkundig:
Dann interpretiert z.B. das „Addai und Mari – Dokument“ die Liturgiekonstitution als „Wandlung ohne Wandlungsworte.
Das Ökumenismusdekret wird durch JoPaII. Ansprachen in Assisi und anderswo interpretiert.
Die Religionsfreiheit wird tatsächlich im Sinne der französischen Revolution interpretiert, wenn man die Lobhudeleien JoPaII. für die UNO (und deren Unterorganisationen) in Betracht zieht.
Aus gewissen Schreiben gegenüber Bnait Brith u. ähnlichen Organisationen kann man die „Vereinbarkeit“ von V2 und Freimaurerei herauslesen.
Zitat Papst Benedikt XVI.: …nicht viele neue Schreiben zu veröffentlichen, sondern darauf hinzuwirken, daß diese Dokumente verwirklicht werden.
Einerseits gut – es gab in den letzten 40 Jahren ohnedies zu viel Papier. Andererseits schade: Die Fehler JoPaII. werden nicht korrigiert, sondern auch noch umgesetzt…
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