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Reisepläne nach Brasilien + Rücktrittsgesuch angenommen + Anfrage bei Schwester Hostienbäckerin + Schlimmes + Schöne Aussichten
Reisepläne nach Brasilien

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird im Jahr 2007 nach Brasilien reisen. Dies verlautete am Wochenende aus brasilianischen Kirchenkreisen. Der Heilige Vater wolle an der fünften Regionalkonferenz der lateinamerikanischen Bischöfe teilnehmen. Diese wird im April oder im Mai 2007 in Aparecida stattfinden. Die Stadt befindet sich rund 160 Kilometer nordöstlich von Sao Paulo. Der Papst habe seine Reisepläne bereits mit den lateinamerikanischen Prälaten, die an der gegenwärtig im Vatikan stattfindenden Weltbischofssynode teilnehmen, besprochen.

Rücktrittsgesuch angenommen

Schweiz. Papst Benedikt XVI. hat das Rücktrittsgesuch des Bischofs von Sankt Gallen, Mons. Ivo Fürer, angenommen. Dies gab das Bistum gestern bekannt. Die Stadt Sankt Gallen befindet sich in der Ostschweiz. Bischof Fürer war im vergangenen April 75 Jahre alt geworden. Der Papst ernannte Mons. Fürer jedoch bis zur Einsetzung eines neuen Diözesanbischofs zum Administrator des Bistums. In den nächsten Tagen wird das einflußreiche Domkapitel zusammentreten, um eine Liste von sechs möglichen Bischofskandidaten zusammenzustellen. Aus diesen Kandidaten werden die Domherren schließlich den neuen Bischof wählen. Dieser wird anschließend – pro forma – von Rom bestätigt.

Anfrage bei Schwester Hostienbäckerin

Deutschland. Ein vom Wiener Erzbischof kürzlich eleviertes Fladenbrot warf in einem Internet-Forum die Frage auf, ob dieser Hostienersatz den kirchlichen Vorschriften entspreche. Da sich die Diskutanten nicht einig wurden, sandte einer von ihnen das Bild des Gebäcks kurzerhand an die Hostienbäckerei der Schwestern in Mariendonk. Der Ort liegt bei Grefrath nahe der Stadt Kempen am Niederrhein. Die dortige Hostienbäckerei blickt auf eine 80jährige Tradition zurück. Der Forumsteilnehmer fragte an, ob dort solche Hostien hergestellt würden. Die Antwort kam innerhalb von zwei Tagen: „Leider muß ich Ihnen sagen, daß wir solche Hostien nicht herstellen und noch nirgends davon gehört haben. Daher kann ich Ihnen auch keine Adresse [= Bezugsadresse] geben. Sr. Candida“.

Schlimmes

„Aufgrund der Anzeigen bei der Polizei erreichte die Zahl der klerikalen Mißbräuche in der Erzdiözese Los Angeles ihre Spitze im Jahr 1983. Mehr als 11% der Diözesanpriester, die in diesem Jahr für das Erzbistum arbeiteten, wurden später sexueller Mißbräuche beschuldigt.“

Aus einem Artikel in der Tageszeitung ‘Los Angeles Times’ vom 13. Oktober 2005.

Schöne Aussichten

Vatikan. Der vatikanische Staatssekretär, Angelo Kardinal Sodano, schrieb kürzlich an den Präsidenten des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen, Bischof Amédée Grab von Chur. Im Namen des Papstes erinnerte der Kardinal daran, daß der 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Vatikanums eine Einladung sei, über „die Aktualität der Lehren des Konzils im Heute der Kirche und der europäischen Gesellschaft“ nachzudenken: „Wie kann man nicht an das heutige Europa denken? Auch wenn man anerkennen muß, daß sich auf dem alten Kontinent negative Tendenzen verbreitet haben, muß man zugleich klar festhalten, daß der segensreiche Einfluß des Konzils, der von den Päpsten in diesen Jahren aufgenommen wurde, die Menschheit und die Kirche vor einer Krise bewahrte, die am Ende des zweiten Milleniums noch hätte schlimmer sein können.“
      
5 Lesermeinungen
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#5   MilesChristi   19:31:15 | Montag, 17. Oktober 2005
Rettung der Welt, Blinden, Schwule im Klerus
Maxentius:
nicht die FSSPX wird die Welt retten (es ehrt uns natürlich, wenn die Bruderschaft bei jedem Versuch, Mißstände darzulegen, ins Spiel gebracht wird), sondern es ist der Herr Jesus Christus, der dies tun wird.
Schwule im Klerus:
ich denke daß die Zahl gar nicht übertrieben ist, sie dürfte in einigen US-Diözesen viel höher liegen. Lest mal das Buch „Goodbye, good men“ über das Thema (Maxentius: der Autor ist kein „Anhänger“ der FSSPX).
V2 und die Vermeidung der Krise:
Man muß tatsächlich entweder blind oder von der eigenen Stolz verblendet sein (oder etwas schlimmeres), wenn man meint, daß das II. Vatikanum irgendeine Krise verhindert hätte. Leute, die das sagen, seien sie Bischöfe oder Kardinäle, haben den Bezug zur Realität verloren, falls sie diesen je hatten.
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#4   maxentius   18:48:57 | Montag, 17. Oktober 2005
@ Gatte der Evelin
Hoffen wir, dass FSSPX die Welt rettet!
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#3   Evelin   10:22:19 | Montag, 17. Oktober 2005
Cardinal Sodano verdreht die Wahrheit
Zitat: segensreiche Einfluß des Konzils, der … die Kirche vor einer Krise bewahrte, die am Ende des zweiten Milleniums noch hätte schlimmer sein können.
Die Wahrheit ist genau umgekehrt: Durch V2 wurde die Kirche in eine Krise gestürzt – künstlich, ohne sachliche Notwendigkeit – die kaum schlimmer hätte sein können. Diese Nonsens-Glorifizierung von V2 ist pure Ideologie!
Der Gatte der Evelin
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#2   Athanasius   09:23:30 | Montag, 17. Oktober 2005
Die Blinde führen die Blinde
Konzils, der von den Päpsten in diesen Jahren aufgenommen wurde, die Menschheit und die Kirche vor einer Krise bewahrte, die am Ende des zweiten Milleniums noch hätte schlimmer sein können
Ist man so naiv? Oder einfach als Modernist stolz?
Die Krise kam während dem Konzil und direkt danach. Weil das II. Vatik. Konzil die konstante katholische Glaubenslehre erschütterte.
Es ist sehr naiv zu denken, das Konzil hätte die Kirche bewahrt und ein neues Pfingsten hervorgerufen. Wachstum sehe ich nur bei jenen die das Altbewahrte (Tridentinische hl. Messe, und vorkonziliare Theologie) lehren und haben.
Ist der Vatikan ein goldner Käfig?
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#1   Laurentius2   09:07:08 | Montag, 17. Oktober 2005
11 % ?
Falls dieser Bericht wirklich zutreffen sollte, Pater Martin also nicht untertrieben hat, wenn er von einer Verschwörung von homosexuellen Teilen des Klerus gegen die Kirche als solche schriebt („der letzte Papst“), dann muß wirklich etwas geschehen ! … bevor der christliche Aufschwung in den USA unsere Kirche noch als Verlierer sieht …
Aber die Herren Bischöfe, auch in den USA …
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