(kreuz.net) In einem Gespräch mit der linkskatholischen englischen Wochenzeitung ‘The Tablet’ erklärte
Erzbischof Diarmuid Martin (60):
„Man schreibt jemanden als Priesteramtskandidat nicht ab, nur weil er
homosexuell ist.“
Erzbischof Martin arbeitete lange Jahre im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls.
Zuletzt war er der Ständige Beobachter des Vatikan bei den Vereinten Nationen in Genf.
Man könnte sich
vorstellen, daß Erzbischof Martin von Verzweiflung geplagt wird. Schließlich hat er dieses Jahr keinen
einzigen neuen Priester geweiht.
Das ist nämlich das erste Jahr in der Geschichte der Erzdiözese Dublin,
in dem es keine Priesterweihen gab.
Doch nein. Die Verantwortlichen für die Ausbildung der Dubliner
Priesteramtskandidaten können in einigen Fragen äußerst rigoros sein.
So hat das Priesterseminar in
Maynooth – das in diesen Tagen das einzige funktionierende Priesterseminar des ganzen katholischen Landes
ist – kürzlich fünf Seminaristen, also 6.7% aller Seminaristen, mit der Entlassung gedroht, weil sie
sich in einem besonderen Gebiet vergangen hatten.
Wegen welcher Übertretung wurde ihnen diese strenge
Bestrafung angedroht?
Was war der Grund, diese jungen Menschen vom Priestertum abzuschreiben?
Halten
sie sich fest. Bedecken sie die Augen der Kinder. Ok, bereit?
Die fünf hatten sich beim Empfang der
Heiligen Kommunion niedergekniet.
Der originale englische Artikel erschien am 5. Oktober auf ‘Catholic
World News’.
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10 Lesermeinungen
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stimme der vernunft Man sollte die Menschheit arm halten und Wohlstand gesetzlich verhindern, dann bleiben
sie wenigstens bei der Mundkommunion Da könntest Du noch recht haben! Das Gleichnis vom reichen Prasser
und armen Lazarus ist für die Armen wirklich eine Frohbotschaft. Im übrigen empfehle ich Dir folgendes
Büchlein zu lesen: „Meine Erlebnisse mit Armen Seelen“, von Maria Simma, erhältlich im Miriam-Verlag
Jestetten Deutschland, 136 Seiten, 8.50 EUR. Die Armen Seelen berichten unter anderem auch über Hand-
und Mundkommunion. Maria Simma lebte in Sonntag in Oesterreich. Sie ist letztes Jahr gestorben.
Wohlstand und Handkommunion Wohlstand mag ein Kriterium für Glaubensabfall sein, bereits im Alten Testament,
aber nicht Wohlstand alleine. Gerade wohlhabendere Familien halten oft der Kirche die Treue, und nicht
bloß oberflächlich, sondern in echter Frömmigkeit, wovon zeugt, daß auch Adelige und andere Wohlhabendere
in den Ordens- und Priesterstand eintreten, im Unterschied zum breiten Mittelstand.
Au weia! Oh je, jetzt haben wir noch etwas, für das die EU verantwortlich gemacht wird: Die Förderung
des Wohlstandes und, dadurch bedingt, die Verbreitung des Handkommunion. Das kann ja nur das Ende des
christlichen Abendlandes bedeuten! Wenn es wirklich keine größeren Probleme geben sollte, kann ich nur
sagen: O felix Europa!
ogottogott Die EU ist in sie gefahren. Seit sie Vollmitglied sind, ist der Wohlstand in Irland massiv
gestiegen. Vor 15 Jahrenwar Irland noch ein armes Land Man sollte die Menschheit arm halten und Wohlstand
gesetzlich verhindern, dann bleiben sie wenigstens bei der Mundkommunion! )))))))))))
Rosa von Lima Was ist bloss in diese Leute gefahren? Die EU ist in sie gefahren. Seit sie Vollmitglied
sind, ist der Wohlstand in Irland massiv gestiegen. Vor 15 Jahren war es eben noch ein armes Land. Ihr
Polen, passt auf, dass es euch auch nicht einst so ergeht. Jedenfalls wurde in Warschau schon die Hand-
kommunion einfehührt!
#2 Rosa von Lima 16:03:49 | Montag, 17. Oktober 2005
Irland – vor 15 Jahren noch sehr gläubig! Ich versteh die Welt nicht mehr. Was ist bloss in diese Leute
gefahren? Noch vor 15 Jahren, als ich in Irland war, waren die Kirchen voll von Gläubigen, auch werktags.
Die Berufstätigen gingen morgens vor der Arbeit noch in die hl. Messe! Und praktisch alle machten die
Mundkommunion. Wie kann man sich in so kurzer Zeit so verändern?
Wer ist da wohl untauglich…??? Unglaublich! Da hat auch festhalten nichts genützt. Mein spontaner Gefühlsausbruch
ist leider nicht veröffentlichungsfähig… Es ist einfach beschämend, was sich in dieser VK2-Kirche
alles tut.