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Montag, 17. Oktober 2005 13:25
Untauglich für das Priestertum
Der Erzbischof von Dublin kommentierte die im Raum stehende vatikanische Instruktion zum Umgang mit homosexuell versuchten Seminaristen mit wenig schmeichelnden Worten.
Erzbischof Diarmuid Martin
Erzbischof Diarmuid Martin
(kreuz.net) In einem Gespräch mit der linkskatholischen englischen Wochenzeitung ‘The Tablet’ erklärte Erzbischof Diarmuid Martin (60):

„Man schreibt jemanden als Priesteramtskandidat nicht ab, nur weil er homosexuell ist.“

Erzbischof Martin arbeitete lange Jahre im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls. Zuletzt war er der Ständige Beobachter des Vatikan bei den Vereinten Nationen in Genf.

Man könnte sich vorstellen, daß Erzbischof Martin von Verzweiflung geplagt wird. Schließlich hat er dieses Jahr keinen einzigen neuen Priester geweiht.

Das ist nämlich das erste Jahr in der Geschichte der Erzdiözese Dublin, in dem es keine Priesterweihen gab.

Doch nein. Die Verantwortlichen für die Ausbildung der Dubliner Priesteramtskandidaten können in einigen Fragen äußerst rigoros sein.

So hat das Priesterseminar in Maynooth – das in diesen Tagen das einzige funktionierende Priesterseminar des ganzen katholischen Landes ist – kürzlich fünf Seminaristen, also 6.7% aller Seminaristen, mit der Entlassung gedroht, weil sie sich in einem besonderen Gebiet vergangen hatten.

Wegen welcher Übertretung wurde ihnen diese strenge Bestrafung angedroht?

Was war der Grund, diese jungen Menschen vom Priestertum abzuschreiben?

Halten sie sich fest. Bedecken sie die Augen der Kinder. Ok, bereit?

Die fünf hatten sich beim Empfang der Heiligen Kommunion niedergekniet.

Der originale englische Artikel erschien am 5. Oktober auf ‘Catholic World News’.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 10 Lesermeinungen:
Dienstag, 18. Oktober 2005 22:08
Joshua: stimme der vernunft
Man sollte die Menschheit arm halten und Wohlstand gesetzlich verhindern, dann bleiben sie wenigstens bei der Mundkommunion
Da könntest Du noch recht haben! Das Gleichnis vom reichen Prasser und armen Lazarus ist für die Armen wirklich eine Frohbotschaft. Im übrigen empfehle ich Dir folgendes Büchlein zu lesen: „Meine Erlebnisse mit Armen Seelen“, von Maria Simma, erhältlich im Miriam-Verlag Jestetten Deutschland, 136 Seiten, 8.50 EUR. Die Armen Seelen berichten unter anderem auch über Hand- und Mundkommunion. Maria Simma lebte in Sonntag in Oesterreich. Sie ist letztes Jahr gestorben.
Dienstag, 18. Oktober 2005 12:40
Dolfus: Wohlstand und Handkommunion
Wohlstand mag ein Kriterium für Glaubensabfall sein, bereits im Alten Testament, aber nicht Wohlstand alleine.
Gerade wohlhabendere Familien halten oft der Kirche die Treue, und nicht bloß oberflächlich, sondern in echter Frömmigkeit, wovon zeugt, daß auch Adelige und andere Wohlhabendere in den Ordens- und Priesterstand eintreten, im Unterschied zum breiten Mittelstand.
Dienstag, 18. Oktober 2005 11:18
Krzyszek: Au weia!
Oh je, jetzt haben wir noch etwas, für das die EU verantwortlich gemacht wird: Die Förderung des Wohlstandes und, dadurch bedingt, die Verbreitung des Handkommunion. Das kann ja nur das Ende des christlichen Abendlandes bedeuten! Wenn es wirklich keine größeren Probleme geben sollte, kann ich nur sagen: O felix Europa!
Dienstag, 18. Oktober 2005 10:56
Die EU ist in sie gefahren. Seit sie Vollmitglied sind, ist der Wohlstand in Irland massiv gestiegen. Vor 15 Jahrenwar Irland noch ein armes Land
Man sollte die Menschheit arm halten und Wohlstand gesetzlich verhindern, dann bleiben sie wenigstens bei der Mundkommunion!
)))))))))))
Montag, 17. Oktober 2005 21:13
Rosa von Lima: @Joshua
Ja, die gottlose EU, die macht alles kaputt. Und jetzt blühen uns noch die Beitrittsverhandlungen der Türkei, armes Christentum…
Montag, 17. Oktober 2005 20:24
Joshua: Rosa von Lima
Was ist bloss in diese Leute gefahren?
Die EU ist in sie gefahren. Seit sie Vollmitglied sind, ist der Wohlstand in Irland massiv gestiegen. Vor 15 Jahren
war es eben noch ein armes Land.
Ihr Polen, passt auf, dass es euch auch nicht einst so
ergeht. Jedenfalls wurde in Warschau schon die Hand-
kommunion einfehührt!
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