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Montag, 17. Oktober 2005 19:29
Der Rektor des Heiligtums von Fatima hat angeblich Vorwürfen widersprochen, wonach die Verantwortlichen des Heiligtums eine Wallfahrt der Priesterbruderschaft St. Pius X. gezielt gestört hätten.
Zurück zum Artikel 19 Lesermeinungen:
Donnerstag, 20. Oktober 2005 09:15
Athanasius: Ach was redet ihr doch…
…ist doch klar. All diese Familien (die oft 6 oder mehr Kinder zu erziehen haben), Katholiken, Priester und Bischöfe sind nach Fatima gegangen um das Heiligtum zu stören und ein Drama zu machen. Sie haben drei Tage gebetet, alle Heilige Messen gelesen, alles um ein Drama zu machen. Die Amerikanischen, Australischen usw. Pilger haben $5000 p. Person bezahlt um Drama zu machen. Alles inszeniert für ein Drama. – So der Rektor in seinem Brief.

Wer glaubt man jetzt wohl. War diese Wallfahrt eine Verschwörung der Traditionalisten gegen einen armen Heiligtumsrektor. Natürlich. Es sind ja schliesslich Schismatiker und Häretiker die der Hölle würdig sind. In der Hölle gibt es ja nur diese Traditionalisten-Extremisten. Denn alle andere (Juden, Heiden, Buddhisten) gehen alle in den Himmel. Denn das II. Vatikanum lehrt das. Urs von Balthasar war 1966 recht als er behauptete die Hölle sei leer. Denn da gab es noch nicht die Traditionalisten. Die haben jetzt die Hölle zum ersten Mal gefüllt seit 1970 Ecône gegründet wurde.
Mittwoch, 19. Oktober 2005 17:13
Agiafortuni: zum Fatima Frevel
ich habe seinerzeit eine Stellungnahme zum Fatima Frevel verfasst. In dieser Stellungnahme definiere ich den Frevel. Wer daran interessiert ist kann sie von mir haben.
Dienstag, 18. Oktober 2005 22:02
Evelin: Vielleicht sollte der hw. H. Rektor
einmal die Aufnahmen des portug. Fernsehens ansehen sowie das Besprechungsprotokoll mit dem FSSPX-Pater durchsehen. Dann kennt er sich besser aus.
Dienstag, 18. Oktober 2005 15:13
Marcel: Ausführliche Fatima-Dokumentation
Toby schrieb: Offen ist nach wie vor auch die Farge, was es mit jenem ominösen interreligiösen Kongress auf sich hatte, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand. Die Vorträge wurden meines Wissen bislang nicht publiziert, so dass man sich inhaltlich damit leider gar nicht auseinandersetzen kann …

Warum wohl werden die Ergebnisse jenes Kongresses unter Verschluss gehalten?


Urteilen Sie selbst:
Interreligöse Konferenz in Fatima vom 10. bis 12. Oktober 2003; sehr ausführlich dokumentiert durch die FSSPX.

Und natürlich auch nachzulesen auf www.fatima.org, teilweise jedoch nur in englisch.

Leopold schrieb: Wie kommt es, dass die konservative Piusbruderschaft Fatima für so wichtig nimmt?

Weil sie sehr marianisch ist, wie alle Katholiken.
Keinem Katholiken ist es egal, wenn die allerseligste Jungfrau Maria beleidigt wird. Am allerwenigstens ihrem Sohn Jesus Christus. Ob im Rahmen einer anerkannten Privatoffenbarung, spielt keine Rolle. Das besondere an Fatima ist, daß dort die allerseligste Jungfrau Maria den Päpsten und allen Bischofen eine gewichtige Bitte übermitteln ließ, die zwar bis heute nicht vollständig erfüllt worden ist, aber bei Erfüllung weltweite Auswirkungen haben wird.

P.S. Bernado: Sind Sie Mitglied der FSSP?
Dienstag, 18. Oktober 2005 14:14
Agiafortuni: Stimme der Vernunft: wer sagt die Wahrheit
Selbst wenn Mgr. Guerra der von der Konzilskirche eingesetzte Verwalter des Heiligtums von Fatima ist, so lässt sich daraus nicht schliessen, dass man ihm deswegen glauben muss. Fest steht, dass die Priesterbruderschaft während des Betens des Rosenkranzes gestört wurde. Ohne die Billigung durch Mgr. Guerra hätte dies nicht geschehen können.
Dienstag, 18. Oktober 2005 12:55
Dolfus: Die neuen Herren von Fátima
Nicht ohne Zufall geschieht all dies in Fátima, da ja eben diese Fátima-Madonna zu Sr. Lucia gesagt hat, daß man nicht mehr darauf warten soll, daß uns die Oberen zur Buße aufrufen, sondern man müsse eigenständig handeln, verbunden mit den apokalyptischen Fátima-Geheimnissen, und der berühmte Schluß des II. Geheimnisses: „Portugal wird das Dogma des wahren Glaubens stets erhalten bleiben.“
Ins Bild fügen sich die Visionen und Befürchtungen der Päpste Leo XIII. und St. Pius X. vom Eindringen widerchristlicher Mächte.
Heute ist es schlimmer als Leo XIII. und St. Pius X. jemals befürchtet hätten.
Dienstag, 18. Oktober 2005 10:40
Bernado: @athanasius
Sie schrieben:
Übrigens widerspricht der Rektor sich immer wieder. Im Juni 2004 gab er zu Hindus Erlaubnis für ein Shiva-Gebet gegeben zu haben, jetzt sagt er aber er hatte gedacht es seien katholische Gläubigen. Die ihn aber doch zuvor angerufen und vorgestellt hätten als Hindus.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, in welchen Sprachen und über wieviel Übersetzungen hinbweg die Kontakte gelaufen sein mögen? Selbst im Deutschen könnte man „wir sind eine Gruppe hinduistischer Pilger“ leicht mit „wir sind eine Gruppe indischer Pilger“ verwechseln.
Dienstag, 18. Oktober 2005 10:06
PetrusII: Mons. Guerras heuchlerische Stellungnahme
Diese heuchlerische Stellungnahme schreit bis in den Himmel. Was schreibt er von Sakrileg? Ja genau das war letztes Jahr ein Sakrileg, was Mons. Guerra mit dem Hinduritual veranstaltet hat. Seine Stellungnahmen zu diesem Geschehen war nur von Wiedersprüchen begleitet. Er sollte lieber vorsichtiger sein, jemanden als Lügner zu bezeichnen. Und zur Sühneandacht: Wenn schon vier Bischöfe viele Priester, Brüder und Schwestern und Gläubige Pilger im Anliegen der Sühne nach Fatima kommen, warum hat man diese nicht gleich die Sühneandacht halten lassen???
Auch die Äusserungen von Mons. Guerras in der Sache der neuen Kirche von Fatima sollte zum Nachdenken anregen.
Ich hoffe der Himmel schreitet bei so einer Entweihung dieses Ortes ein. Es ist schon traurig zu sehen, dass gerade an so einem Ort der wahre Glaube verkauft und verraten wird. Aber die Gottesmutter hat selber gesagt, dass Portugal am Glauben festhält. Also beten und sühnen wir, damit der hl. Vater Russland dem unbefleckten Herzen Mariä weiht. Dass sich Russland und die Welt bekehrt.
Dienstag, 18. Oktober 2005 10:03
Leopold: Fatima ist eine Privatoffenbarung,
die kein einziger Katholik glauben muss. Man müsste auch einmal darüber reden, was es bedeutet, dass eine Privatoffenbarung in den liturgischen Kalender aufgenommen worden ist. Wie kommt es, dass die konservative Piusbruderschaft Fatima für so wichtig nimmt? Fragen über Fragen
Dienstag, 18. Oktober 2005 10:02
Athanasius: Eins verrät die Lüge…
…der Rektor erwähnt nämlich nicht, daß um 14.15 Uhr sofort alle Lautsprecher des Heiligtums (an Türmen) mit sehr lautem Musik den Rosenkranz der Priesterbruderschaft störte.

In einem Brief an mich schreibt der Rektor zwischen den Zeilen, daß man einfach die FSSPX nicht tolerieren konnte.

Denn von dieser lauten Zerstörmusik spricht er nicht in dem öffentlichen Brief.
http://www.fsspx.info/media/Fatima.mov
Seht und urteilt selber was geschehen ist.

Übrigens widerspricht der Rektor sich immer wieder. Im Juni 2004 gab er zu Hindus Erlaubnis für ein Shiva-Gebet gegeben zu haben, jetzt sagt er aber er hatte gedacht es seien katholische Gläubigen. Die ihn aber doch zuvor angerufen und vorgestellt hätten als Hindus.

Leicht durchschaubar. Nur einer, der schon bevorurteilt alles was kann gegen die FSSPX missbrauchen will, glaubt ihm noch. Wie viele „neo-konservative“ Publizisten es nun machen.
Dienstag, 18. Oktober 2005 09:36
stimme der vernunft: Wer sagt die Wahrheit?
Auf der einen Seite ein von der heiligen Mutter Kirche approbierter Rektor des Heiligtums, auf der anderen Seite fanatische Schismatiker und Sektierer.
Wer sagt wohl die Wahrheit?
Dienstag, 18. Oktober 2005 06:38
Toby: Vele Fragen …
Offen ist nach wie vor auch die Farge, was es mit jenem ominösen interreligiösen Kongress auf sich hatte, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand. Die Vorträge wurden meines Wissen bislang nicht publiziert, so dass man sich inhaltlich damit leider gar nicht auseinandersetzen kann …

Warum wohl werden die Ergebnisse jenes Kongresses unter Verschluss gehalten?
Dienstag, 18. Oktober 2005 00:57
Agiafortuni: zur Haltung Mgr. Guerras
wie hätte er sich verhalten, wenn es sich um Budhisten gehandelt hätte?
Montag, 17. Oktober 2005 22:53
Sulpicius: Selbst wenn…
… die Pius-Bruderschaft die Zeit überschritten haben oder sonstige organisatorische Mißverständnisse vorgelegen haben sollten, ist es ein Akt der Unhöflichkeit, Ignoranz und Dämlichkeit, die Schwestern laut vorsingen zu lassen, um anzuzeigen, daß die Zeit vorüber ist. Das kann man auch anders und diskret regeln.
Montag, 17. Oktober 2005 21:57
MilesChristi: Guerra
Man darf nicht vergessen daß Msgr. Guerra versucht das Hindu-Ritual quasi zu „entschuldigen“. Vor allem darf man seine sehr liberale, interreligiöse Gesinnung nicht vergessen.

Interessant ist es auch – immer in Bezug auf das Hindu-Ritual – die verschiedenen Versionen (inzwischen gibt es 3 !) zu vergleichen, die von ihm gekommen sind. Keine ist mit der anderen identisch.
Montag, 17. Oktober 2005 21:23
Mimi: Hmmmm…
„Weil Gott mir die Gnade gewährt hat, eine fast intuitive Abneigung gegen jede Art von Auseinandersetzungen zu haben, habe ich nicht die leiseste Absicht, nicht den leisesten Plan, auf die riesige Menge an Artikeln zu antworten, die die Bruderschaft betreffend mich und Fatima veröffentlicht hat.“

Soso… und was tut er da gerade? Aber nicht offen und geradeheraus sondern quasi hintenherum?! Es musste ihm ja klar sein, dass dieser Brief auf Umwegen doch in die Öffentlichkeit gelangen würde.

Ich bin einer von vielen, die am 3.10. seine Mail auf Englisch erhalten haben, da ich ihm eine Mail schickte, nachdem ich von den Geschehnissen in Fatima las.
Ich gebe durchaus zu, dass mich seine Antwort einigermaßen verwirrt hat. Ich möchte Gerechtigkeit gegenüber der FSSPX. Doch sollte natürlich auch sie selbst bei der Wahrheit bleiben.

Doch je öfter ich mir den Brief von Msgr. Guerra durchlese, desto mehr frage ich mich, was seine tiefsten Absichten waren… Je öfter ich ihn lese, desto hinterhältiger wirkt das ganze irgendwie auf mich…

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass die FSSPX Stellung dazu nimmt. Wenn ein Fehler ihrerseits bei der Organisation passiert ist, dann sollen sie es bitte offen sagen und sich entschuldigen.
Und der Brief von Msgr. Guerra entschuldigt auch nicht die Staubsauger zu der Zeit, die ihnen doch zugestanden war, auch von SEINER Seite!?!? Und davon gibt es schließlich Fotos und Augenzeugenberichte.
Montag, 17. Oktober 2005 21:04
virOblationis: Ergänzung
In demselben Schreiben wird auch eine ganz eigene Darstellung des hinduistischen Rituals dargeboten, das von einem portugiesischen TV-Sender aufgezeichnet wurde.
Montag, 17. Oktober 2005 20:22
MilesChristi: Originalbrief
Ich habe den Originalbrief auf Portugiesisch (Englisch ist nicht die Originalsprache, wie in kath.net fälschlicherweise angegeben) und kann ihn der Redaktion von kreuz.net zur Verfügung stellen.
Montag, 17. Oktober 2005 20:13
Yersinia: so ein Link
schadet nie:
http://www.kath.net/detail.php?id=11772

abgesehen davon wär natürlich das Original nicht schlecht; ein Bericht über einen Bericht – ist eben nichts mehr als Nachrichten aus dritter Hand;
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