War die Hindu-Kultfeier in Fatima ein Mißverständnis?
Der Rektor der Wallfahrtskirche von Fatima bezeichnete die Zeremonie eines Hindu-Kultdieners am Altar der Erscheinungskapelle als Mißverständnis. Der Kirchenordner habe den Inder für einen katholischen Priester gehalten.

Der Anlaß wurde von einem Fernsehteam gefilmt.
Der portugiesisch abgefaßte Brief ist offenbar an einen Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. gerichtet.
Der als liberal bekannte Mons. Guerra äußerte sich zum Hindu-Kultdienst am Rande eines Schreibens über angebliche Störaktionen während der August-Wallfahrt der Lefèbvristen.
Der Hindu-Kultdiener habe im April zum Altar hintreten können, weil ihn die diensthabende Aufsichtsperson wegen seines Kleides für einen katholischen Priester gehalten habe.
Mitglieder des ähnlich gekleideten katholischen Klerus würden gewöhnlich in den Chor der Kirche eingelassen, schreibt Mons. Guerra.
Die Hindu-Gruppe wurde – nach Aussagen von Mons. Guerra – von einem Priester des Heiligtums begleitet.
Er selber sei nicht daran interessiert gewesen, die Gruppe zu begleiten, weil es sich um einen privaten Besuch gehandelt habe.
Der anwesende Priester sei nur wegen der Anwesenheit des Kamerateams zur privaten Gruppe gesandt worden.

Es ist unklar, ob sich der Bischof zufällig im Wallfahrtsort aufhielt oder eigens für die Begegnung mit der privaten Hindu-Gruppe eintraf.

„Ich verstand das als eine Geste der Freundschaft, die – wie alles andere – nicht geplant war“, erklärt Mons. Guerra dazu und fragt weiter:
„War es nötig, daraus ein sakrilegisches Drama zu machen?“

„Darum wird es nötig sein, bei solchen Dingen in Zukunft mehr aufzupassen.“
In seinem Schreiben gibt der Kirchenrektor zu, daß die private Hindugruppe vor dem Besuch des Heiligtums offizielle Kontakte mit der Wallfahrtsleitung aufnahm, „wenn auch nur in einer sehr vagen Weise“.
Die Hindus seien sehr höflich gewesen und hätten sich als Freunde benommen: „Wenn das der Fall ist, war ihr Gebet dann die Frucht des Hasses gegen unseren Gott?“ – schreibt Mons. Guerra.
Im Juni 2004 hatte der Kirchenrektor von Fatima eine, wie es scheint, abweichende Erklärung für die hinduistischen Rituale in der Erscheinungskapelle gegeben.
Das angebliche Mißverständnis einer Aufsichtsperson wurde im September auch vom Vatikan als Grund angegeben, warum der protestantische Prior der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé bei der Beerdigungsmesse für Papst Johannes Paul II. die heilige Kommunion erhielt.
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Donnerstag, 1. Juni 2006 14:19
expedit: Maria ist stärker!
Maria ist stärker!
Versucht es doch einmal mit den Wunderbaren Medaillen!
Überall hinstecken, wo es etwas zu bereinigen gibt!
In Mauernischen, Gebäude, Grundstücke, Tempel, Götzenfiguen … usw.!
Ihr werdet es sehr bald erleben, was dann da alles passsiert!
Übrigens: schaut mal auf die Ereignisse in und um das ehemalige portugiesisch Ost-Timor!
Versucht es doch einmal mit den Wunderbaren Medaillen!
Überall hinstecken, wo es etwas zu bereinigen gibt!
In Mauernischen, Gebäude, Grundstücke, Tempel, Götzenfiguen … usw.!
Ihr werdet es sehr bald erleben, was dann da alles passsiert!
Übrigens: schaut mal auf die Ereignisse in und um das ehemalige portugiesisch Ost-Timor!
Mittwoch, 19. Oktober 2005 13:08
L. Trzil: Fortschritt
Auch wenn sie nicht sonderlich glaubhaft klingt: es ist immerhin eine Distanzierung.
Dienstag, 18. Oktober 2005 22:13
MilesChristi: Fátima
Ich habe mich ausführlich mit der Materie beschäftigt als das Ganze öffentlich wurde. Ich habe im Internet
recherchiert, Kontakt mit dem TV-Sender aufgenommen (allerdings nie eine Antwort erhalten), Msgr. Guerra
direkt angeschrieben.
Zunächst wurde versucht, die Angelegenheit zu verschweigen; dann, sie zu leugnen (was meiner Meinung nach die offizielle Position von kath.net immer noch ist bzw. von gewissen Fátima-Organisationen) – obwohl es Berichte in der portugiesischen Presse dazu gab; dann, sie zu relativieren (die bisher 2, nunmehr DREI Versionen des Geschehens aus der Feder von Msgr. Guerra) – und jetzt zugeben, daß es DOCH zu einem Ritual gekommen ist.
Zunächst wurde versucht, die Angelegenheit zu verschweigen; dann, sie zu leugnen (was meiner Meinung nach die offizielle Position von kath.net immer noch ist bzw. von gewissen Fátima-Organisationen) – obwohl es Berichte in der portugiesischen Presse dazu gab; dann, sie zu relativieren (die bisher 2, nunmehr DREI Versionen des Geschehens aus der Feder von Msgr. Guerra) – und jetzt zugeben, daß es DOCH zu einem Ritual gekommen ist.
Dienstag, 18. Oktober 2005 21:57
Evelin: Wie „privat“ auch immer
Sehr privat, wenn zufällig alles passt…
Was mich nebenbei massiv stört, ist dieses ständige „Sich Abputzen“ an Aufsichtspersonen.
Also feig und verlogen auch noch sein.
Frau Evelin
Was mich nebenbei massiv stört, ist dieses ständige „Sich Abputzen“ an Aufsichtspersonen.
Also feig und verlogen auch noch sein.
Frau Evelin
Dienstag, 18. Oktober 2005 17:59
Marcel: Interreligöse Konferenz, 10.-12. Oktober 2003
Toby schrieb: Außerdem hat mir noch niemand die Frage beantworten können, was es mit jenem ominösen
interreligiösen Kongress auf sich hatte, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand und auf dem offenbar
unter Beifall ranghoher kirchlicher Würdenträger eindeutige Irrlehren verbreitet wurden.
Gibt es eine amtliche Stellungnahme über diesen Kongress? Liegen die einzelnen Referate irgendwo in schriftlicher Form vor? Wer war der Gastgeber, was war der Anlass dieses Kongresses?
Auf die skandalöse interreligöse Konferenz in Fatima vom 10. bis 12. Oktober 2003 geht die FSSPX ebenfalls ausführlich ein; ich habe heute auf sie verwiesen in Beantwortung Ihrer Frage im Kreuznet-Thema „Wer sagt die Unwahrheit?“
(Nicht den Augenzeugenbericht von John Vennari übersehen, der durch Klick auf die zweite Überschrift erreicht wird.)
Gibt es eine amtliche Stellungnahme über diesen Kongress? Liegen die einzelnen Referate irgendwo in schriftlicher Form vor? Wer war der Gastgeber, was war der Anlass dieses Kongresses?
Auf die skandalöse interreligöse Konferenz in Fatima vom 10. bis 12. Oktober 2003 geht die FSSPX ebenfalls ausführlich ein; ich habe heute auf sie verwiesen in Beantwortung Ihrer Frage im Kreuznet-Thema „Wer sagt die Unwahrheit?“
(Nicht den Augenzeugenbericht von John Vennari übersehen, der durch Klick auf die zweite Überschrift erreicht wird.)
Dienstag, 18. Oktober 2005 17:42
Toby: Datumswirrwarr
Die Hindu-Zeremonen fanden laut Guerra nicht, wie es im obigen Artikel heißt, am 19. April dieses Jahres
statt, sondern am 19. April 2004.
In der Berichterstattung der FSSPX war jedoch die ganze Zeit vom 5. Mai 2004 die Rede.
Ich frage mich, wie es zu diesem Datumswirrwarr gekommen ist.
Wann wurde denn der TV-Beitrag des portugiesischen Fernsehens gebracht? Aus dem TV-Beitrag müsste doch das tatsächliche Datum der Zeremonien ersichtlich sein.
Außerdem hat mir noch niemand die Frage beantworten können, was es mit jenem ominösen interreligiösen Kongress auf sich hatte, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand und auf dem offenbar unter Beifall ranghoher kirchlicher Würdenträger eindeutige Irrlehren verbreitet wurden.
Gibt es eine amtliche Stellungnahme über diesen Kongress? Liegen die einzelnen Referate irgendwo in schriftlicher Form vor? Wer war der Gastgeber, was war der Anlass dieses Kongresses?
In der Berichterstattung der FSSPX war jedoch die ganze Zeit vom 5. Mai 2004 die Rede.
Ich frage mich, wie es zu diesem Datumswirrwarr gekommen ist.
Wann wurde denn der TV-Beitrag des portugiesischen Fernsehens gebracht? Aus dem TV-Beitrag müsste doch das tatsächliche Datum der Zeremonien ersichtlich sein.
Außerdem hat mir noch niemand die Frage beantworten können, was es mit jenem ominösen interreligiösen Kongress auf sich hatte, der im Oktober 2003 in Fatima stattfand und auf dem offenbar unter Beifall ranghoher kirchlicher Würdenträger eindeutige Irrlehren verbreitet wurden.
Gibt es eine amtliche Stellungnahme über diesen Kongress? Liegen die einzelnen Referate irgendwo in schriftlicher Form vor? Wer war der Gastgeber, was war der Anlass dieses Kongresses?
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