Ein Australier, der in den 90er Jahren im deutschen Sprachraum zahlreiche Leichtgläubige überzeugte, ist jetzt wegen sexueller Unzucht mit einer 15jährigen verurteilt worden.
(kreuz.net, Sydney) „Little Pebble“ – zu deutsch: kleiner Kieselstein – muß ins Gefängnis. Der selbsternannte
Seher und Ordensgründer wurde wegen sexueller Belästigung einer 15jährigen zu bis fünf Jahren Haft
verurteilt.
Das berichtete gestern der australische Nachrichtendienst ‘ABC Newsonline’.
Der in Deutschland
geborene Australier heißt mit richtigem Namen William Kamm.
In den 90er Jahren wurde er auch im deutschsprachigen
Raum bekannt.
Die von ihm gegründete Pebble-Bewegung basiert vor allem auf den etwa 500 Visionen, die
Kamm angeblich gehabt hat.
Die Bewegung soll zahlreiche Gebetsgruppen in 160 Ländern mit insgesamt einer
halben Million Mitgliedern besitzen oder besessen haben.
Diese Gruppen sind auch als Charbel-Gebetsgemeinschaft
bekannt.
Sie berufen sich auf den maronitisch-katholischen Mönch und Einsiedler Charbel Machluf († 1898),
der von Papst Paul VI. heiliggesprochenen wurde.
Gleichzeitig gründete Kamm in der Ortschaft Nowra im
australischen Teilstaat Neusüdwales einen Orden des heiligen Charbel.
Nowra befindet sich in Südaustralien,
120 Kilometer südwestlich von Sydney.
Das belästigte Mädchen gehörte zu Kamms Ordensgemeinschaft
und galt offenbar als „geistliche Ehefrau“ von Little Pebble.
Kamm war der Leiter der Gemeinschaft. Sie
hat angekündigt, trotz der Verurteilung ihres Gründers weiterzumachen.
Ein Sprecher erklärte, daß
„die dunklen Kräfte des Bösen“ einen Sieg errungen hätten.
Gegen die Verurteilung des Ordensgründers
sei Berufung eingelegt worden.
Mit der Kirche stand William Kamm schon länger im Konflikt.
Im Juni
2002 erklärte der Bischof von Wollongong, Mons. Peter Ingham, daß es der Gruppe verboten sei, sich katholisch
zu nennen. Er forderte auch eine Auflösung der Gebetsgruppen.
Das Hauptquartier der Kamm-Gruppe befindet
sich in der Diözese Wollongong.
Die Lehren der sektenähnlichen Organisation seien „schädlich, falsch
und stehen im Gegensatz zur Lehre der katholischen Kirche“, betonte der Bischof.
Kamm war in der Vergangenheit
angeblich auch davon überzeugt, daß im Jahre 2004 der Weltuntergang stattfinde und er kurz davor noch
Papst werde.
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7 Lesermeinungen
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Übrigens: „Bischof“ Bartholomäus Schneider war der sogenannte „Jurisdiktionsbischof“ – was immer das
auch heissen mag – von Rolf Lingen, dem Sedisvakanten, der sich immer wieder hier im kreuz-net hervortut.
#6 Athanasius 16:12:56 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
… …Bischof Malcolm Broussard wurde von Bischof Bartholomäus Schneider mit „Erlaubnis“ von Bischof
Seiwert-Fleige (ex-Palmar de Troya, jetzt Vatikan regularisiert) konsekriert. Die Gültigkeit der Weihen
von Broussard und Schneider ist umstritten. Der Orden hat verheiratete Priester. Weiht ohne theologische
Vorbildung. Hat inzwischen ein Schwesterorden. Meist ältere Leute. Jetzt schon dreißig oder mehr Priester.
Der Little Pebble wurde in Köln geboren. Er ist inzwischen auch verheirateter Diakon (geweiht). Und er
hätte 2005 zum letzten Papst von JP II. konsekriert werden sollen. Zu seinem Namen hat der mögliche
Gegenpapst Petrus II. Romanus genommen. Und seine erste Ehe wäre „vom Himmel“ entbunden, obwohl gültig
geschlossen. Und „Queens“ (Junge Frauen) sollten mit ihm sexuelle Beziehungen haben für den Nachwuchs
auf der neuen Erde nach dem Antichrist. Wer gegen Little Pebble „verstösst“, wird mit einem schlechten
Schicksal bedroht, obwohl er und sein Orden nicht agressiv sind. Ich empfinde Mitleid für ihn. Er hat
sein eignes Märchen geglaubt. Und satanische „Erscheinungen“, davon gibt es derzeit Massen (Medjugorje,
El Palmar de Troya, in Deutschland jetzt auch viele). Oft sehr gute – sogar hoch intelligente (Ingenieure,
Dipl._Kfm., Prof., Dr.Dr. usw.) – katholische Leute fliehen in dieser Desolation und diesem Zusammenbruch
der immergleichen Hl. Römisch-Katholischen Kirche, massal in die phantasievolle Welt der (falschen) Erscheinungen.
#4 Athanasius 19:33:06 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Beim Dörfchen Nowra… …bei Wollongong haben die Hauptkommune der ‘Order of Saint Charbel’ und des
‘Marian Work of Atonement’ ihr Standort. Dort soll den Nachgaben nach um Little Pebble ein ‘Kleines Lourdes’
entstanden sein. Ich bin Spezialist in der Sache dieser Charbelgemeinschaft, welche sich immer mehr wie
eine Sekte präsentiert. Belästigungen von Gläubigen die Little Pebble und seine Bewegung verlassen
haben, Kult um den Gründer aus dem Papst Petrus II. Romanus nl.wikipedia.org/…us_Petrus_II_Romanus
wird. Viele seiner Prophezeiungen waren falsch. Und seine Polygamie und „Auflösung erster Ehe“ sind direkt
gegen den Glauben und schon längst bekannt. Johannes-Paul II. wäre der Grosse Papst der aus dem Vatikan
fliehen werde. Nichts davon ist ausgekommen. Seinem Orden wurde ein Bischof verliehen von den ex-El Palmar
de Troya-Bischöfen Bartholomäus Schneider und Seiwert-Fleige (der letztere wurde als Bischof mit JP
II. versöhnt und offiziell anerkannt). In Bayern fand die Bischofsweihe statt. Der Orden hat jetzt verheiratete
Priester.
Abstruse Neuoffenbarungspersonenkultsekte Daran sieht man, wie wichtig Vertrauen ins Lehramt und in die
Führung des echten Papstes ist, und nicht in die über ein Dutzend lustiger Gegenpäpste, unter denen
der Name „Benedikt XVI.“ dem Vernehmen nach zweimal bereits vergeben gewesen wäre. Immerhin war Little
Pebble demütig genug, sich vor 2004 nicht auch noch zum Gegenpapst ausrufen zu lassen, aber es wäre
wieder mal lustig gewesen, wie etwa die Papstwahl von Pius XIII. aus dem Hause Pulvermacher.