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Geistige Synodenväter + Kleingeschriebener Heiland + Anstiftung zum Mord + Solche Freunde lieber nicht + Eine Million Pässe
Geistige Synodenväter

Vatikan. Ein chinesischer Bischof hat anläßlich der Weltbischofssynode an den Papst geschrieben. Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano verlas gestern morgen seinen lateinisch verfaßten Brief in der Synodenaula. Am Ende applaudierten die Synodenväter spontan. Papst Benedikt XVI. wird das Schreiben beantworten. Er hatte vier Bischöfe aus China zur gegenwärtigen Bischofssynode eingeladen. Doch die chinesischen Kommunisten verboten die Ausreise. Der Brief aus China bestätigt jetzt dieses Verbot. Die vier Oberhirten werden bei den laufenden Beratungen als „Synodenväter im Geist“ betrachtet.

Kleingeschriebener Heiland

Niederlande/Belgien. Ab August 2006 muß das Wort „Christus“ in der niederländischen Sprache klein geschrieben werden. Die Änderung der Rechtschreibung wurde am vergangenen Freitag in Belgien und den Niederlanden in einem sogenannten „grünen Büchlein“ veröffentlicht. Auch die jüdische Religionszugehörigkeit wird in Zukunft durch einen Kleinbuchstaben angezeigt. Für die Juden als Kultur- oder Religionsgemeinschaft bleibt die Großschreibung weiterhin bestehen.

Anstiftung zum Mord

Spanien. Eine Gruppe spanischer Apotheker wehrt sich dagegen, ihren Kunden Kondome zu verkaufen. Ihren Widerstand vergleichen die Apotheker mit der Wehrdienstverweigerung. Gegenüber der südspanischen Tageszeitung ‘Diario de Malaga’ erklärten sie, „daß der Verkauf von Kondomen eine klare Anstiftung zum Mord“ sei. Aus diesem Grund stelle die Abgabe von Plastikhüllen für Fortpflanzungsorgane für sie ein schweres Gewissensproblem dar.

Solche Freunde lieber nicht

Österreich. Mit den Stellungnahmen der Lebensrechtsbewegung ‘Human Life International – JA zum Leben’ habe sie „nichts zu tun“. Das erklärte Dr. Gudrun Kugler-Lang in einem Interview mit dem Wiener Nachrichtendienst ‘wienweb’. Frau Kugler-Lang kandidiert bei den kommenden Wiener Landtagswahlen auf der Liste der Christdemokraten. Die Lebensrechtsbewegung ‘Human Life International’ hat sich in einer Postwurfsendung hinter Frau Kugler-Lang gestellt. Die angebliche Lebensschützerin erklärte, daß sie sich von derart „unpassender Wahlwerbung“ distanziere. Ihre Meinung zum staatlich anerkannten Homo-Konkubinat und zur Kinderabtreibung sei die der ÖVP-Bundespartei, zu der sie selber nicht gehört.

Eine Million Pässe

Deutschland. In Deutschland leben derzeit bereits eine Million Moslems mit deutschem Paß. Von den insgesamt 950.276 deutschen Moslems sind 14.352 deutschstämmige. Dies geht aus der jüngsten Statistik des „Zentral-Instituts Islam-Archiv-Deutschland“ hervor. Insgesamt beträgt die Zahl der Moslems in Deutschland 3,2 Millionen. Die meisten von ihnen sind Türken.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Evelin   22:16:13 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@Bernado
Das Posting hat unten mein Mann geschrieben. Er hat vergessen, „der Gatte der Evelin“ zu schreiben.
Natürlich soll man sich „klug“ verhalten. Nur soll es nicht so sein, dass man vor lauter Klugheit nichts Inhaltliches mehr sagen kann.
Und: da kann man noch so wohlformuliert, intelligent und positiv daherkommen, man hat oft trotzdem keine Chance, ernst genommen zu werden, weil eben die andere Seite das Thema per se nicht will.
Über die HLI-Formulierungen kann man diskutieren, das ist Geschmackssache. Ich finde, dass sie gute Arbeit machen. Im übrigen stehen sie nicht nur vor der Klinik, sie helfen auch den Frauen. Die reale Hilfe von HLI wird ja fast immer in den Medien verschwiegen.
Über Politik generell habe ich in einem anderen Forum geschrieben.
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#12   Bernado   11:26:49 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@evelin
Sie schrieben:
pol. Dummheit So wie kath. sein überhaupt oder der Kampf gegen die Abtreibung überhaupt…
Sie verwechseln hier etwas, um nicht zu sagen: Alles.
In einer anderen Diskussion hat Augustinus www.kreuz.net/…ticle.2058-page.html
das schön dargestellt, hier noch mal kurz von mir: Wenn man in die Politik eingreifen will, muß man die Regeln der Politik beachten. Das verlangt nicht die Aufgabe von Grundsätzen, aber es verlangt, soch so auszudrücken, daß Menschen, deren Überzeugungen und deren Stimmabgabe man beeinflussen möchte, verstehen, was man ihnen sagen will. Gut gemeint ist hier definitv das Gegenteil von gut.
Diese Fähigkeit ist denen, die jetzt mit diesen fundamentalistischen Flugblättern in den Wahlkampf eingegriffen haben, nicht gegeben. Nachdem ich erfahren habe, daß dort ähnliche Flugblätter auch schon bei anderen Abstimmungen aufgetaucht sind, stelle ich mir ernstlich die Frage, ob da nicht sogar jemand am Werke ist, der den christlich orientierten Kräften bewußt schaden will, sie durch unverständlich fomulierte Texte in der Öffentlichkeit unglaubwürdig und lächerlich machen und die Gegner zu einer „Ablehnungsfront gegen das finstere Mittelalter“ zusammenführen will.
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#11   methusalix †   01:45:30 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@evelin
Irgendwie hat der liebe Gott das mit dem Gebetssturm wohl falsch verstanden. Er schickt gerade den nächsten Sturm in Richtung New Orleans.
Er scheint es nicht zu mögen, wenn man Geschäfte mit ihm machen will, nach dem Motto: „Für einen Gebetssturm unsererseits lenkst du den Hurrikan nicht auf unsere Stadt“.
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#10   Evelin   18:55:36 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Gebetssturm und New Orleans
@ Midshipman Casey: Zum Begriff Gebetssturm. Herkunft und erste Verwendung konnte ich jetzt nicht klären, sicher ist aber, dass der Begriff von seriösen, nicht charismatischen Katholiken verwendet wird.
Hier eine Predigt von Univ.-Prof. Prälat Dr. Ferdinand Holböck + aus dem Jahre 1978 praelat-holboeck.com/include.php?path=content/n…
und hier ein Geistlicher Rundbrief von Bischof DDr. Klaus Küng aus dem Jahre 1995 www.hauskirche.at/…briefe/rb-1995-2.htm
@ Bernado: Zu New Orleans und dem zerstörenden Wirbelsturm Katrina und dem weniger zerstörenden Wirbelsturm Rita. Wenn der Vergleich gotteslästerlich ist, dann ist es die Hl. Schrift auch – siehe Gen 18 + 19 über Sodom und Gomorrha. N. O. wurde um Dimensionen weniger zerstört als die beiden zuletzt genannten Städte, daher konnte die Schuld der Einwohner auch geringer sein.
Die Kursänderung von „Rita“ als ein durch das Gebet bewirktes Wunder darzustellen, ist zumindest übereilt.
Vielleicht gewagt, aber weder verifizierbar noch falsifizierbar. Wenn man vergleicht, mit welch geringem Gebetsaufwand man einen vollständigen Ablaß erhalten kann oder mit vergleichsweise geringem Aufwand (5 Samstage nach der Botschaft von Fatima) das ewige Leben, erscheint mir das durchaus möglich.
pol. Dummheit So wie kath. sein überhaupt oder der Kampf gegen die Abtreibung überhaupt…
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#9   Bernado   18:10:37 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
@Stimme aus dem Tradiland
Sie schrieben:
Ich sehe nicht, wie man als aufrechter, sei es konservativer, sei es traditioneller, Katholik etwas gegen dieses Flugblatt haben kann!! Mich würde interessieren: Sieht das hier jemand anders?
Natürlich kann und muß man etwas gegen dieses Flugblatt haben (ich habe mir nur Nr. 1 angeschaut).
Tonart und „Argumentationsweise“ sind absolut ungeeignet, irgend jemanden anzusprechen (von überzeugen gar nicht zu reden), der nicht zum engsten Kreis jener pseudotraditionalistischen Katholiken zählt, die nicht ohne eigene Schuld in Fundamentalismusverdacht geraten sind.
Inhaltlich ist zumindest der Punkt „NewOrleans“ rundum abzulehnen. Die Kursänderung von „Rita“ als ein durch das Gebet bewirktes Wunder darzustellen, ist zumindest übereilt. Der Versuch, die Zerstörung von NO in Zusammenhang mit dem Lebenswandel einiger Einwohner dieser Stadt zu bringen, klingt in meinen Ohren eher gotteslästerlich.
So etwas zeugt nicht von katholischem Glauben, sondern von politischer Dummheit. Wer nicht erkennt, daß man jeder Kandidation mit solcher „Unterstützung“ nur schwer schaden kann, wird zurecht nicht ernst genommen.
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#8   Midshipman Casey   17:31:03 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Ja, …
… ich sehe das teilweise anders.
Zunächst ist es unfair von Networld, die Aussagen Kugler-Lang zuzuordnen. Das sind HLI-Aussagen.
Dann finde ich auch nichts dabei, wenn sich Kugler-Lang mit „wichtigen Leuten“ wie z.B. Buttiglione fotografieren läßt. Das entspricht schließlich ihrem politischen Ansatz; sie irrglaubt, daß man mit Kontakthalten zu „wichtigen Leuten“ etwas bewegen kann.
Die Aussagen der HLI sind aber schlicht daneben. Gott mit einem „Gebetssturm“ zu einem Münzautomaten zu degradieren und sich anmaßen, eine Naturkatastrophe im eigenen Sinne zu interpretieren, halte ich schlicht für Häresie.
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#7   Stimme aus dem Tradiland   17:10:58 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
HLI-Flugblatt im Netz
Die Seite, die das HLI-Flugblatt bringt, ist gar nicht freundlich und bezeichnet das HLI-Flugblatt als „Skandal-Flugblatt“:
Rot-grüne Kritik an ÖVP-„Fundikandidatin“: Kugler-Lang wettert vs Abtreibung & Schwule (www.networld.at) www.networld.at/index.html?/articles/0542…
Ich sehe nicht, wie man als aufrechter, sei es konservativer, sei es traditioneller, Katholik etwas gegen dieses Flugblatt haben kann!! Mich würde interessieren: Sieht das hier jemand anders?
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#6   covadonga   16:19:27 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Zustimmung
Dem vorangehenden Tradiland-Post kann ich leider nur zustimmen. Es scheint sich bei GKL um ein ‘Multilevelversagen’ zu handeln.
Zunächst haben GKL und jene, die an ihren Drähten ziehen, die Schärfe der Wiener Abtreibungsdiskussion unterschätzt.
Dann hat man geglaubt, sich mit ein bissi Honoratiorenkonservatismus durchschwindeln zu können und so Gratiswerbung die eigene Firma zu lukrieren. Ich kann nicht glauben, daß GKL jemals glaubte, eine reale Chance zu haben. Sie bräuchte fast 2x so viele Vorzugsstimmen wie Häupl 2001 hatte.
Weiters hat man dann, obwohl man Mainstream-Seriosität verbreiten will, sich offensichtlich nicht viel bei der Auswahl der Verbündeten überlegt. Die Aktionen der HLI waren selbstverständlich mit GKL abgesprochen. Und HLI ist als aggressiv bekannt.
Als dann FlAk von links kam, warf man sofort die HLI über Bord. Was, wie Tradiland richtig ausführt, endgültig alle verzürnt hat. Linke hassen jeden rechts der Mitte sowieso, die liberale „Stadt-Partei“ ÖVP dürfte sich angepatzt fühlen und GKL nach der Wahl in die Wüste schicken und Pro-Lifer fühlen sich vor den Kopf gestoßen, da GKL die HLI zum Sündenbock macht und inzwischen auch schon zum Thema Fristenlösung zweideutige Statements von sich gibt.
Es wäre besser, GKL wäre beim eingeschlagenen Kurs geblieben und in die Gegenoffensive gegangen. Aber das scheint nicht ihrem Charakter zu entsprechen.
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#5   Stimme aus dem Tradiland   15:32:40 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Gudrun Kugler-Lang: Anhänger und Freunde vergrämt
Statt also im Sinne des Anliegens – diesmal richtiger Weise – Öl ins Feuer zu gießen und den daraus resultierenden Werbe- und Mobilisierungseffekt zu nutzen, distanziert sich Gudrun K-L. Damit hat sie neben ihrer – ohnedies nahezu aussichtslosen – Vorzugsstimmenkampagne auch alte Freunde und Anhänger verloren.
Links: Zerstückelte Embryos: SPÖ und Grüne kritisieren „Fundikandidatin“ der ÖVP derstandard.at/?url=/?id=22134…
Wien: Kugler-Lang kritisiert ideologische Intoleranz im Wahlkampf www.kath.net/detail.php?id=11790
kath.net-Forum zum Thema Wr. Wahlkampf und Gudrun Kugler-Lang (ausnahmsweise interessant) 66.246.34.238/wbboard/thread.php?threadid=3797&…
Die Verwendung des Ausdrucks „militant“ durch Gudrun K-L gegenüber HLI ist jedenfalls opportunistisch und gemein.
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#4   palantir   12:36:02 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Ja, Sie haben Recht …
… wenn ein katholischer pro-Fristenlösungs Föhn das beste ist, was wir bekommen, dann sollten wir uns wirklich aus der Politik heraushalten.
Es ist ein Lüge, daß Kugler-Lang eine Chance auf Einzug in den Landtag hat. Dazu bräuchte sie fast doppelt so viele Vorzugsstimmen wie der „Vorzugsstimmensieger“ 2001 Bürgermeister Häupl. Das ist völlig unrealistisch. D.h. Kugler-Lang ist nichts anderes als eine Mogelpackung, die rechte Stimmen für die Gio-ÖVP fischen soll.
Und jetzt fällt sie auch noch um.
Nur wenn man der Mogelpackung einen Riegel vorschiebt, kommt vielleicht wieder ein echter katholisch-konservativer Kandidat wie z.B. Thun-Hohenstein. kreuz.net macht das prima und hat völlig Recht.
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#3   wolfgang e.   12:16:55 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Sehr gut,
machen wir nur weiter mit der Selbstzerfleischung. So werden wir Christen nie etwas erreichen und bis zum Ende der Welt in Internetforen herumraunzen… Eine bessere Kandidatin als Kugler-Lang kann ich momentan nicht anbieten; auf diese Weise wird auch keine kommen.
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#2   palantir   12:08:11 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
@wolfi
Lassen Sie bitte Ihren wortgleichen ÖVP/KGL-Forumsspan. Ich habe Ihnen hier www.kreuz.net/article.2058.html bereits geantwortet. Frau Kugler-Lang ist schon umgefallen und befürwortet indirekt die Fristenlösung.
Meine Vorzugsstimme bekommt sie nicht. Und da werde ich beileibe nicht der einzige sein. Das wird eine super Minderheitenfeststellung für karrieregeile ÖVP-hörige Pseudokonservative.
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#1   wolfgang e.   12:00:55 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Sehr geehrte Redaktion
Frau Dr. Gudrun Kugler-Lang hatte den Mut, in Brüssel ganz alleine 3 Jahre lang den unbedingten Schutz des Lebens vor dem europäischen Parlament zu verteidigen. Wieviel Mut brauchen Sie, um aus der Sicherheit einer anonymen Website anderen Feigheit vorzuwerfen?
Im roten Wien, in dem die alleinregierende SPÖ Abtreibungskongresse www.youthforlife.net/detail.php?id=234 finanziert, ist es ein absolutes politisches Totschlaginstrument, mit HLI in Verbindung gebracht zu werden. (Leider hat sich HLI in Wien zum Teil auch politisch ungeschickt verhalten, was ihre großartige und bewundernswerte Arbeit vor den Kliniken nicht schmälern soll). Wenn Frau Kugler-Lang daher klarstellt, dass sie mit HLI nichts zu tun hat, entspricht das voll und ganz der Wahrheit und ist politisch auch notwendig, um in Wien überhaubt noch angehört zu werden.
Den Wienern kann ich nur Mut machen, dieser Frau eine Vorzugsstimme zu geben, auch als Signal an die ÖVP!
Info: www.kugler-lang.at www.kugler-lang.at/
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