09:32:58 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Als Vorzeigekatholikin ist sie angetreten. Doch ihr Wiener Wahlkampf degenerierte zuerst zu einem Trauerspiel und dann zu einem Lügenmärchen.
(kreuz.net) Das
ÖVP-kritische Internet-Tagebuch der Schwarzen Witwe weist auf einen heute in der Wiener
Tageszeitung ‘Presse’ erschienenen Artikel hin.
Dort wiederholt der wegen seiner Haltung zum Homo-Konkubinat
umstrittene Vorsitzende der ÖVP Wien, Gio Hahn, seine Theorie, daß Frau Kugler-Lang von angeblichen
„Radikalinskis“ vereinnahmt worden sei.
Der ÖVP-Politiker kündigt sogar an, daß Frau Kugler-Lang dagegen
rechtliche Schritte einleiten werde.
Das stelle – so die Schwarze Witwe – „einen neuen Tiefpunkt der
»Lebensschützerin« in der Beziehung zu ihrer Basis“ dar.
Um den katholischen ÖVP-Wählern die letzten
Zweifel an ihren Zweifeln zu nehmen, benützt ÖVP-Chef Gio Hahn die Medienaufmerksamkeit, um sich auch
als Abtreibungspolitiker zu outen:
„Wir sind grundsätzlich auf der Linie der gesetzlichen Regelung und
wollen daran nichts ändern.“
Über die gegenwärtige Praxis hinaus könne er sich höchstens eine begleitende
Statistik über Abtreibungsgründe vorstellen, so wie sie SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky schon in den
70er Jahren vorgeschlagen habe.
Am Ende des Artikels erwähnt der ‘Presse’-Artikel eine Anfrage bei Frau
Gudrun Kugler-Lang.
Dabei beteuert die überforderte ÖVP-Kandidatin „keine Fundamentalistin“ zu sein
und nimmt- so die Schwarze Witwe – sogar zu einer Lüge Zuflucht:
Ihr Name sei ohne ihr Wissen auf die
Broschüre von ‘Human Life International’ Wien gesetzt worden.
„Woher weiß die Schwarze Witwe, daß
Frau Kugler-Lang lügt?“ – fragt die Internet-Seite:
Antwort: Es liege ihr eine mit 15. September datierte
ältere Ausgabe der Zeitung der Wiener ‘Human Life International’ vor.
Darin werde mit Slogans wie „Wien
darf nicht New Orleans werden“, „Gebetssturm“ und „Leben oder Tod“ namentlich für Dr. Gudrun Kugler-Lang
geworben.
Also bereits vor fünf Wochen.
„Es ist wohl kaum anzunehmen, daß dem selbsterklärten Medienprofi
Kugler-Lang diese Werbeaktion der Gruppe – auf die sie ihre Kampagne hauptsächlich aufbaute – entgangen
ist.“
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#5
Evelin 21:56:10 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
#4
L. Trzil 21:40:49 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
#3
Stimme aus dem Tradiland 18:31:18 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
#2
Filip Jovic 12:26:44 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
#1
Ultramontes 11:51:17 | Donnerstag, 20. Oktober 2005