Unter den neueren Laienbewegungen war der ‘Neokatechumenale Weg’ während der gegenwärtigen Bischofssynode in Rom am gegenwärtigsten.
(kreuz.net, Rom) Zwei Prälaten offenbarten während der Beratungen der Weltbischofssynode ihre Begeisterung
für den ‘Neokatechumenalen Weg’.
Der ‘Neokatechumenale Weg’ wurde 1964 von Kiko Arguello, einem wiederbekehrten
jungen Kunstmaler aus Madrid, und von Carmen Hernández gegründet.
Die Bewegung bemüht sich um eine
radikale Erneuerung der Taufgelübde ihrer Mitglieder und um eine Erneuerung der christlichen Gemeinschaft.
Dazu wurden weltweit über 15.000 Laiengruppen aufgebaut.
Papst Johannes Paul II. fühlte sich den Neokatechumenalen
und dem Gründer der Bewegung sehr verbunden.
Im Juni 2002 wurden die Statuten des ‘Neokatechumenalen
Weges’ von Rom anerkannt.
Die Gottesdienstkongregation approbierte auch einen eigenen neokatechumenalen
Meßritus.
Von den zwei Prälaten, die sich während der Bischofssynode für den ‘Neokatechumenalen Weg’
einsetzten, war einer der Kapuziner und Erzbischof von Agana, Mons. Anthony Sablan Apuron.
Agana befindet
sich auf der Insel Guam im Pazifischen Ozean 2000 km östlich der Philippinen.
Der zweite Oberhirte war
der Bischof von Siedlce, Mons. Zbigniew Kiernikowski.
Die Stadt Siedlce befindet sich im Osten Polens
rund 90 km östlich von Warschau.
Beide Prälaten priesen den Eigenritus, nach dem die Messe für die
neokatechumenalen Gemeinschaften gefeiert wird.
Die zwei Bischöfe baten, Elemente daraus für die ganze
Kirche zu übernehmen.
So empfahl der Erzbischof von Agana, den Friedensgruß der Messe vor das Offertorium
zu verlegen.
Vor allem aber machte er sich dafür stark, daß die Heilige Kommunion sitzend empfangen
werde, „denn wenn die Eucharistie ein Mahl ist, dann ist das die geeignetste Haltung.“
Der Bischof von
Siedlce betonte, daß „das Brot die Gestalt eines Lebensmittels“ haben und „der Kelch zum Trinken gereicht
werden sollte“, um zu unterstreichen, daß die Messe ein Mahl sei.
Auch der Papst war in jüngster Zeit
mit dem ‘Neokatechumenalen Weg’ beschäftigt.
In der Generalaudienz vom 12. Oktober segnete er den Grundstein
eines neuen internationalen Priesterseminars der Neokatechumenalen in der Erzdiözese Sydney an der australischen
Ostküste.
Es gibt weltweit bereits 50 solcher Priesterseminare. Aus ihnen sind bereits über 1000 Priester
hervorgegangen.
Der Gründer des ‘Neokatechumenalen Weges’ ist gegenwärtig auf der Bischofssynode als
Hörer anwesend.
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25 Lesermeinungen
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@Athanasius: war meine Frage so bedrohlich? aus den vielen, sachlichen und fachlich guten Antworten sieht
man wohl, dass die Frage wichtig ist – vor allem, um egrifflichkeiten und Inhalte zu klären; die Weitergabe
des Glaubens braucht neben einer gläubigen persönlichen Haltung auch das Wissen, worum es geht; – und
was ist so schlimm daran, ganz einfache Fragen zustellen? solltest du jemals Kinder im Glauben unterrichten,
kommt mit Sicherheit die Frage „wo wohnt Gott?“ – was antwortest du darauf? – zuletzt: rennt bei dir jedesmal
„ein Film“ ab, wenn du ein Posting von mir liest? – nicht ganz zuletzt: Glaube ist nichts, womit man sich
in bequemer Rechthaberei zurücklehnen kann, Glaube soll auch immer wieder provozieren, die eigene Sicherheit
zu hinterfragen;
Richtig, Athanasius!!! Ich kann Athanasius nur recht geben. 1. Laut dem Konzil von Trient ist die hl.
Messe ihrem Wesen nach ein Opfer, genauer ein Mahlopfer, also ein Opfer, das durch ein Mahl beschlossen
wird. Das Geopferte wird im Mahl von den Opfernden empfangen. Eindrücklicher kann der Gedanke der Stellvertretung
nicht ausgedrückt werden. Dieses Mahl ist ein integraler Teil der Opferhandlung. Es gehört also zum
Opfer. Allein hätte das Mahl keinen Sinn. FAZIT: Die Messe ist von ihrem Wesen her kein Mahl, auch kein
Opfer und Mahl sondern nur ein Opfer, zu dem ein Mahl als Bestandteil gehört. Das Mahl des Opfernden
(also die Kommunion des Priesters) kann daher nie ausfallen, es ist immer notwendig, weil es das Opfer
beschließt. Die Kommunion des Volkes schließt sich löblicherweise an, ist aber nicht unbedingt notwendig!
2. Die Messe ist ein relatives Opfer. Ein relatives Opfer setzt immer das Vorhandensein eines definitiven
Opfers voraus. Deshalb kann es beliebig oft wiederholt werden. Das Kreuzesopfer hingegegen war ein definitives
Opfer. Es hatte Anfang, Dauer und Ende. Seine Sühnekraft ist im Hinblick auf die Opfergabe (Christus)
unendlich. Deshalb kann und braucht es nicht wiederholt werden. Es wird aber im Messopfer sakramental
vergegenwärtigt und seine Gnaden den Gläubigen zugewandt. Das Messopfer ist in dem Sinn das Gedächtnis
des Kreuzesopfers, weil es das einmalige Opfer von Golgotha in wunderbarer Weise sakramental gegenwärtig
setzt.
#23 Athanasius 10:18:24 | Samstag, 22. Oktober 2005
…@Gotthard In der Eucharistiefeier stellen wir Gott, dem Vater, das Lamm vor Augen, das geopfert wurde
Der geweihte Priester bringt Es für das Heil des versammelten Volkes und der ganzen Kirche dar. Zwar
ist die Ausstürzung des Blutes einmalig, doch die Darbringung – wesentlicher Teil eines Opfers (da Blutvergiessung
ohne Darbringungssinn kein Opfer ist) – wird ständig wiederholt in jeder gültigen heiligen Messe, in
egal welchem katholischen Ritus (von vor 1965). Er wird dem Vater angeboten, bzw. bietet Sich Selber dem
Vater wieder an. Opferfanatiker „Erneuerung“ ist die Terminologie des Konzils von Trient. Wenn Trient,
St. Thomas von Aquino, Hl. Pius V., Hl. Pius X., Pius XII., also die Gesamtkirche vor 1962, „Opferfanatiker“
sind in deinen Augen, wissen wir wo Du stehst. Der hl. Apostel Paulus sprach in seinem Hebräerbrief von
der Blutvergiessung des Opfers, und von der Einigkeit des Opfers. Tatsächlich ist das Opfer nur einmal
blutig dargebracht, aber in Einigkeit mit dem blutigen Opfer, findet die Darbringung unblutig immer wieder
statt. Aber Er hat Sich nur einmal geopfert in völligem, jüdischem Sinne des Blutes. Wer diese Passage
hl. Schrift auslegt gegen die römische Kirche, ist ein Häretiker. Ich hoffe Sie sind kein Protestant
geworden nach 40 Jahren Novus Ordo Missae?
Meinen die beiden Bischöfe das wirklich ernst??? Wenn ja, dann scheint die früher vielleicht mal benutzte
Haartönung sich vollends durchgefressen zu haben. Aber mal im Ernst, das meinen die doch nicht wirklich,
oder? Beten wir für die Kirche und vor allem für diese Bischöfe. Wenn sie Irrtümer lehren, dann hören
wir einfach weg. Sollten wir mal einem begegnen, freundlich sein (und bleiben) und Contra geben! Wir sollten
jeden abend eine halbe Stunde im Katechismus (z.B. das neue Kompendium) lesen. das stählt für anstehende
Auseinandersetzungen!!! Fazit: Bete und bilde dich!!!
#20 virOblationis 23:00:21 | Freitag, 21. Oktober 2005
Wortklauberei Natürlich wurde nur ein einziges Opfer dargebracht – auf Golgotha. Aber eben dieses wird
vergegenwärtigt auf dem Altar, wo Christus durch den Priester wirkt. Wenn gesagt wurde „erneuert“, dann
ist doch dasselbe gemeint.
Zum neokatechumenalen „Ritus“ gehört es auch, andere Gläubige aus der Kirche auszusperren (im Wortsinne!)
und nicht an ihren eingeweihten Emanationen teilhaben zu lassen. Tanz in der Liturgie haben die übrigens
auch – unmittelbar nach der Kommunion (das „Geschirr“ bleibt vorerst ungereinigt in einer Ecke stehen).
@ Athanasius: Sehr interessante Postings, insbesondere dasjenige mit den Zitaten (vor allem aus Privatoffenbarungen)
über Rom und die Kirche. Auch zeigt sich an den Sonderbewilligungen des neokatechumenalen Weges, dass
sie ganz radikale, beinharte Modernisten sind, insb. in der Liturgie. Der Gatte der Evelin
@Athanasius dadurch wird auf unblutiger Weise das Hl. Kreuzopfer Kalvariens erneuert es wird und es kann
nichts erneuert werden. Das Kreuz Jesu ist einmalig! In der Eucharistiefeier stellen wir Gott, dem Vater,
das Lamm vor Augen, das geopfert wurde ES wäre einfach gut, wenn die Opfer-Fanatiker sich mit Hebräer-Brief
zuwenden würden: Dieser (Jesus) hat nur ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich dann
für immer zur Rechten Gottes gesetzt…Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden,
für immer zur Vollendung geführt.
#17 Athanasius 19:43:05 | Freitag, 21. Oktober 2005
@Yersinia, Wenn Sie lustig sein wollen mit ihrer Hetze gegen den katholischen Glauben,geben Sie ruhig
auf. Oder wissen Sie es echt nicht? Warum reden Sie denn hier mit? >>> In der hl. Messe bringt Jesus-Christus
sich Selber – durch seinen Instrument (den Priester), mit Leib, Seele, Gottheit, Blut, dar unter den Gestalten
des Brotes und des Weines, dadurch wird auf unblutiger Weise das Hl. Kreuzopfer Kalvariens erneuert und
gegenwärtig gesetzt. Jede hl. Messe tilgt zudem Sündenstrafen und bekommt für uns spezifische Gnaden.
#15 Athanasius 18:02:49 | Freitag, 21. Oktober 2005
… Da muss man sich nicht mehr wundern, wenn der Glaube auch im einfachen Volk verdunstet. „Die Krise
der Kirche, ist eine Krise der Bischöfe“ – +Erzbischof Marcel Lefebvre. „Es wird eine Zeit kommen, in
der die Kirche só verdunkelt wird, dass es scheint, als hätte die Sukzession des hl. Petrus, und aller
Apostelnachfolger endgültig aufgehört.“ – Hl. Nikolaus von Flüe, 14. Jh. „Rom wird den Glauben verlieren
und Sitz des Antichristen werden.“ – Geheimnis Unserer Lieben Frau von La Salette (mit imprimatur). „Sie
haben ihren eigenen Sitz des Greuels aufgerichtet, dort wo der Stuhl des hl. Petrus steht, damit, wenn
der Oberhirte geschlagen ist, die Schäfe zerstreut werden.“ – +Papst Leo XIII. im grossen St. Michaelsgebet,
1889, Motu proprio. „Aber anstatt eines Altares, war nur die Greuel der Verwüstung.“ – Seherin Anna Katharina
Emmerick, venerabilis, 1820. „Die Zeit der grossen Verdüsterung der kirchlichen Hierarchie ist jetzt
gekommen.“ – Padre Pio, 1966.
@Römisch-Katholisch wenn die von Brot reden und solche dünnen nach nichts schmeckenden Plättchen dir
in den Mund legen, na ja … die reden halt nur von Brot und nehmen’s nicht so ernst… und reden von
Essen – doch gefüttert werden die Leute …
Nur ein Mahl? Unglaublich, einfach unglaublich, was gewisse Exzellenzen glauben oder eben nicht mehr glauben.
Da muss man sich nicht mehr wundern, wenn der Glaube auch im einfachen Volk verdunstet. Die Heilige Kommunion
im sitzen empfangen – was glaubt denn dieser Herr Bischof wen er empfängt? Die Heilige Messe ist natürlich
auch ein Mahl, aber in erster Linie die Vergägenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu. Dieser Aspekt wurde
und wird durch die Liturgiereform verdrängt. Und wenn nun noch gefordert wird, dass man die Kommunion
im Sitzen empfängt, werden solche Tendenzen noch unterstrichen und der letzte Funke Glaube an die Realpräsenz
geht auch noch verloren. „Wer würde denn der Leib Christi schon im Sitzen empfangen, wenn er es wirklich
wäre? Wenn die von der Kirche das schon so machen, dann ist wahrscheinlich nichts Wahres dran an der
Realpräsenz.“ Ja, solche Gedanken werden dann noch mehr aufkommen? Quo vadis sancta ecclesia, quo vadis?
– Das ist ein großes Kasperletheater. Wer keine rechtgläubigen Priester kennt –- und wenn man weit zu
ihren fahren muss –- ist praktisch verloren in der V2-Kirche. Schlimme Prüfungen lässt unser Herr zu
für die seinen in dieser vor-apokalyptischen Zeit die schon in Fatima von der Muttergottes im 3. Geheimnis
erwähnt wurden. Ach weh.
#11 Athanasius 16:51:18 | Freitag, 21. Oktober 2005
Das schlimmste ist… …der Neokatechumenale Weg, der bereits – mit Vatikanischem Erlaubnis – ihren Eigenritus
betreibt, wird von den Medien als „konservativ“ eingestuft, und sie werden von Benedikt XVI. („Ich liebe
die Neuen Bewegungen des Neuen Pfingstens.“?) völlig unterstützt. Vielleicht weil sie überhaupt noch
beten? Ihr Eigenritus sieht so aus: *gesäuertes Brot, oft Semmel aus dem Supermarkt. *Geschirr, Gläser
statt Kelche, Terracotta statt Ziborien *Tisch, angerichtet wie für eine Mahlzeit. *Gemischte Folge der
Novus Ordo-Riten. *Stola, Albe, mehr nicht. *Freies Bibellesen in der Liturgie. *am liebsten gefeiert
in einem Hotelsaal, ein Kirchengebäude sei nicht „spontan“ genug. Nicht einmal Luther wäre damit einverstanden.
Illuminatentum? Bernardo schrieb: „Für Kleingruppen mit hohem Gemeinschaftsgeist und außerordentlich
hohem Kenntnisstand – es dauert einige Zeit, bis man zur Teilnahme an den besonderen Gottesdiensten eingeladen
wird – mag das alles diskutabel sein. Für die Normalgemeinde wären Mißverständnisse und damit weitere
Glaubensverflachung kaum zu vermeiden.“ Hat es in der Geschichte der Christenheit nicht schon oft Gruppierungen
gegeben, die solche Unterscheidungen zwischen der unerleuchteten Volkskirche und sich selbst als der Elite
der Eingeweihten vorgenommen haben? Sarkiker, Psychiker, Gnostiker… Die Quietisten waren der Meinung,
dem Mystiker seien Handlungen erlaubt, die für die anderen sündhaft seien. Auch der Bereich der Ehrfurchtsformen
war davon betroffen. Gegen solche gnostischen Tendenzen hat die Kirche seit dem heiligen Paulus stets
Einspruch erhoben. Müßte sie es nicht auch heute gegenüber einem neuen Illuminatentum tun?
Häresie Athanasius, dein Lieblingswort scheint wohl „Häresie“ mit all seinen Abwandlungen zu sein…
mit Dir weiß ich die Kirche jetzt in allerbesten Händen
#8 st. theodul 15:23:42 | Freitag, 21. Oktober 2005
Guten Appetit Nun zeigen sich die Früchte der Arbeit der Konzilsmietlinge, die sehr wohl den Opfercharakter
der Messe zugunsten des Mahlcharakters zurückgedrängt haben. Nicht umsonst lies man die Offertoriumsgebete
weg um nunmehr ein israelitisches Tischgebet zu beten. In einer der letzten NOM-Messen, die ich vor elf
Jahren besucht habe, ließ man folgerichtig zur sog. Gabenbereitung ein paar engagierte Laienmütter vor
dem Tisch Salat schnippeln – zu einem guten Mahl gehört nun mal Salat. Wohl bekomms!
#7 Athanasius 15:18:32 | Freitag, 21. Oktober 2005
Häretiker… …und nichts anders sind diese Bischöfe. Aber keiner wird reprimandiert. Gleich haben
wir also für die „Nostalgiker“ die alte römische Messe…vielleicht, vielleicht…neben dem „gleichwertigen“
Mahlritus der häretischen Neokatechumenalen Bewegung. (1000 Priester, aber welcher Qualität? Bei uns
in der Erzdiözese werden bereits nach Abendkursen ältere Männer zu Priestern geweiht.) Die Hl. Messe
ist kein Mahl. Sie ist ein Sühnopfer, und wer dies nicht glaubt: anathema sit. Sieh Konzil von Trient.
Nicht dass ich sie ausschliessen möchte, aber sie schliessen sich selber aus. Die Hl. Messe ist Sühnopfer,
und die Hl. Kommunion ist das Opfermahl. Basta. Kommunion im Sitzen usw. Dass so etwas von Kardinälen
vorgeschlagen wird, zeigt wie unglaublich häretisch die Hierarchen der Konzilskirche sind. Aber die Pforten
der Hölle werden die Kirche nicht überwältigen. Uns hat das ewige Magisterium der heiligen Päpste
(Leo XIII., Pius V. usw.) behütet für diese grosse Apostasie. Aber kann man in solch einem Zustand treu
bleiben? Ich bete: fac me semper fidelem.
Opfer und Mahl Die Erneuerung des Taufgeluebdes und ein Leben aus diesem ist gewiss nachstrebenswert und
macht das Neocatechumenat sympatisch. Doch das Taufgeluebde muss auf dem katholischen Glauben beruhen.
Nach diesem ist die Heilige Messe ein Opfer. Aus dem Opfer folgt erst das Mahl. Es gibt kein Mahl ohne
Opfer. Das Kommunizieren setzt den sakramentalen Opferakt bei der Konsekration voraus. Die liturgischen
Ideen und Praktiken des NC lassen, gemaess dem Adagium „Lex orandi lex credendi“, erkennen, dass man das
NC meiden sollte. Es waere fatal fuer die Kirche, wollte sie Elemente des, soweit ich informiert bin,
„ad experimentum“ zugelasssenen eigenen Riten des NC fuer die ganze Kirche verpflichtend machen. Das waere
haeretisch.
Liturgiereform als teuflisch inspiriert „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Dies gilt auch für
die Liturgiereform, und jene, die sie glorifizieren, und ihre Freiheiten für ihre neukatholische Kreativität
nützen, selbst wenn sie dogmatisch orthodox wären. Handkommunion oder Mundkommunion ist eine wesentliche
Frage, denn die Mißstände sind nur zu offensichtlich. Alles ist erlaubt im Novus Ordo – nur nicht die
heilige Liturgie aller Zeiten.
Kein Mahl „…wenn die Eucharistie ein Mahl ist, dann ist das [der sitzende Kommunionempfang] die geeignetste
Haltung“, meint Exzellenz. Nun ist die Eucharistie aber kein Mahl, wie jeder des Lesens kundige aus dem
Katechismus wissen könnte, sondern ein Opfer in (ritueller) Mahlgestalt. Insofern erübrigt sich der
Rest der Diskussion.
Empfang der Heiligen Kommunion im Sitzen Ihr Redakteur sollte genauer recherchieren. Die Neokatechumenalen
verfügen nicht über einen eigenen approbierten Ritus, sondern sie haben die Erlaubnis, einige nicht
sehr tiefgehende Veränderungen des NOM „ad experimentum“ und auf begrenzte Zeit zu praktizieren. Wenn
jetzt Vertreter der Neokatechumenen fordern, z.B. die besonderen Kommunikationsformen für die ganze Kirche
zu übernehmen, wäre das höchst bedenklich. Für Kleingruppen mit hohem Gemeinschaftsgeist und außerordentlich
hohem Kenntnisstand – es dauert einige Zeit, bis man zur Teilnahme an den besonderen Gottesdiensten eingeladen
wird – mag das alles diskutabel sein. Für die Normalgemeinde wären Mißverständnisse und damit weitere
Glaubensverflachung kaum zu vermeiden.