Der Europarat warnt vor der Religion – besonders der katholischen
Das Verbot der Kinderabtreibung, die Kritik an Verhütungsmitteln und ein „veraltetes weibliches Rollenbild“: Der Europarat warnt seine Mitgliedstaaten vor männlich dominierten Glaubensgemeinschaften.
(kreuz.net, Straßburg) Die parlamentarische Versammlung des Europarates verabschiedete am 4. Oktober
eine Resolution über „Frauen und Religion in Europa“. Das berichtete der amerikanische Lebensschutzdienst
‘LifeSite’.
Während der Verhandlungen wurde auch die Katholische Kirche des öfteren erwähnt.
Der
Europarat ist ein Debattierclub über europäische Fragen. Alle europäischen Staaten und die Türkei
sind – mit Ausnahme des Vatikans und Weißrußlands – dort Mitglieder.
Institutionell ist der Europarat
von der EU unabhängig. Er kann aber völkerrechtlich verbindliche Abkommen schließen. Diese können
den wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Bereich sowie die Menschenrechte betreffen.
Die Anfang
Oktober verabschiedete Resolution drängt die Mitgliedstaaten dazu, Frauen nicht religiös motivierten
politischen Ideen und Gesetzen zu unterwerfen.
Als Beispiel führt das Papier des Europarats das Kinderabtreibungsgesetz
an.
Gesetze, welche die unschuldigsten und wehrlosesten Mitglieder der EU schützen, stünden einem angeblichen
Recht der Mutter auf Tötung ihres ungeborenen Kindes entgegen.
Deswegen sei diese Gesetzgebung eine
Form der „Intoleranz und Diskriminierung“.
Derartige Regelwerke seien gegen Frauen gerichtet, die einer
von Männern dominierten Religion angehörten.
Eine „weitere Diskriminierung gegen Frauen“ stellten jene
Religionen dar, welche die Rolle der Frau im „Ideal der Ehefrau, Mutter und Hausfrau“ verwirklicht sehen.
An welche Glaubensgemeinschaft der Europarat in diesem Fall konkret dachte, ist im Papier nicht festgehalten.
Während der hitzigen Diskussion zur Abfassung der Resolution wurde jedoch klar, wer der Hauptfeind des
europäischen Debattierclubs ist.
So wurde der katholischen Kirche die Schuld an Geschlechtskrankheiten
in die Schuhe geschoben. Schließlich spreche sie sich gegen die Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit
Gummihüllen aus.
Die Mitgliedstaaten des Europarates müßten sichergehen, daß die Religionsfreiheit
und der Respekt für Kultur und Tradition nicht als Ausrede für die Verletzung von sogenannten Frauenrechten
akzeptiert würden.
In diesem Kontext könne es auch nicht anstehen, daß minderjährigen Mädchen der
Zugang zu Verhütung durch ihre Familie oder eine religiöse Gemeinschaft verwehrt würde.
Beobachter
in Straßburg wiesen darauf hin, daß sich das Dokument lese wie ein Arbeitspapier der kommunistischen
Internationalen.
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70 Lesermeinungen
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#70 Benedikt 18:52:43 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@ Elendester Sünder Offensichtlich beziehst Du Deine Weisheiten aus chinesischen Glückskeksen. Keine
Ahnung. Sie kennen sich ja offensichtlich da aus, sagen Sie es mir doch.
Glückskeks Nee. Für Lob kann nun wirklich keiner was. Gegen Kritik kann man sich wehren, aber gegen
Lob…? Von daher… Offensichtlich beziehst Du Deine Weisheiten aus chinesischen Glückskeksen.
#68 Benedikt 15:06:19 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@ Elendester Sünder Wenn Sie jetzt, offenbar weil Sie nicht weiter wissen, mit Wortverdrehungen usw.
anfangen, dann müssen wir das hier nicht fortsetzen. Wenn man sich nicht einigen kann, dann sollte man
nicht heiraten. Mann sollte natürlich auch nicht in wilder Ehe zusammenleben, denn sogar in solche inem
„Bündnis“, Sie werden es nicht glauben, muss man sich einigen. Das ist eigentlich ein logischer Schluss.
Eine Beziehung, in der man sich nicht einigt, funktioniert vom ersten Tag an nicht, soll heißen, die
Beziehung kommt erst gar nicht zustande, denn hierfür ist ja schon die erste Einigung nötig. Erparen
Sie mir doch solche bewussten Fehlinterpretationen. solltest du besser eingestehen, daß du im Unrecht
bist Ich sehe keine Veranlassung, ich habe ja unten schon nachgewiesen, dass die „Gegenbeweise“ von Ihnen
und Marcel in Wirklichkeit Beweise für meine Auffassung sind. Auch haben Sie noch kein dogmatisches Schreiben
hier vorlegen können, das Ihre Auffassung bestätigt. Das Lob von Marlene sollte dir zu denken geben.
Nee. Für Lob kann nun wirklich keiner was. Gegen Kritik kann man sich wehren, aber gegen Lob…? Von
daher…
Benedikt und die Schwierigkeit, einen Irrtum einzugestehen Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das
nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn und man heiratet besser gar nicht
erst. Das heißt: Weil man sich eben nicht immer einigen kann, soll man sich besser scheiden lassen oder
gar nicht erst heiraten, sondern in wilder Ehe zusammen leben bis man einen neuen Lebensabschnittspartner
findet. Das ist exakt die Situation, die wir heute im neuheidnischen Europa haben. Benedikt, anstatt dich
hier um Kopf und Kragen zu reden, solltest du besser eingestehen, daß du im Unrecht bist. Das würde
dir weit besser zu Gesicht stehen. Das Lob von Marlene sollte dir zu denken geben.
#66 Benedikt 14:10:27 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@ Marcel Also wirklich, Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Nur weil der Dialog über Dogmen abzulehnen
ist, ist der Dialog doch nicht grundsätzlich schlecht. Sie können hier doch nicht kirchliche Lehrmeinungen
mit Entscheidungen in der Familie, etwa über einen Hausbau vergleichen. Kirchliche Lehrmeinungen nimmt
man an, aber über den Hausbau wird man wohl noch diskutieren dürfen, oder? Darin Konzilsideologie zu
sehen halte ich wirklich für ziemlichen Unsinn. Wenn sich ein Pfarrer und ein Kaplan darüber einigen,
wer die Morgen- und wer Abendmesse macht, sind sie dann etwa radikale Progressisten, weil sie darüber
einen Dialog führen? „Ganz einfach: Man einigt sich“? Sie Träumer. Wie sollte ein Protestant und ein
Katholik sich einigen bei Glaubensfragen? Ich träume da nicht, ich kenne nämlich den CIC: Heirat zw.
Konfessionsverschiedenen ist nur erlaubt, wenn die Kinder katholisch erzogen werden. In dieser Frage muss
man sich also VOR der Heirat geeinigt haben, sonst gibts gar kein Ehesakrament. Am Ende muß jemand dem
anderen nachgeben, sprich: sich fügen, unterordnen. Ich nenne das einigen. Sich fügen bedeutet zustimmen.
Zustimmen bedeutet einigen. Sie schreiben hier: AM ENDE. Am Ende von was? Doch nicht etwa von einem durch
konzilsideologische Verseuchung entstandenen Dialog? Ich sehe nur kein Automatismus, warum das immer
die Meinung des Mannes sein muss. Der Mann kann sich auch mal irren, und wenn ihm das klar wird, dann
gibt er halt nach.
#65 Laurentius2 13:46:18 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Wie wäre es mit einem kurzen Blick auf die Realität ? Die Realität ist in unserer durchsäkularisierten,
durchfeminisierten Gesellschaft: Noch nie gab es (auch prozentual) so viele Scheidungen, so viele Scheidungswaisen,
Kinder, die ihr Leben lang unter der Trennung der Eltern leiden, die diese Erfahrung sehr oft (wissenschaftlich
belegt) in ihrer eigenen Ehe wiederholen (wollen), nie soviele Kindstötungen (Abtreibungen), nie so viele
Ehefrauen und – männer auf der Psychiatercouch, nie so viele volkswirtschaftliche Kosten durch zerrüttete
Ehen und Familien (jährlich Milliarden !), nie so viel Prostitution für zerbrochene Männer- und nie
so viel Einsamkeit und Unglück (s. Noelle-Neumann – Untersuchungen) der zerbrochenen Frauenherzen, nie
so wenig Zukunft (Geburten) für das ehemals christliche Europa, nie so viel Geschlechterkampf etc.etc.etc.
Ich behaupte, die KIRCHLICHE LEHRE über die Familie ist einfach BESSER ! (s.Irland, wo man eine katholisch
geprägte Gesellschaft noch museal besichtigen kann). (Rollenverteilung, gegenseitige Opferbereitschaft
gemäß den Worten des Hl.Paulus: Die Frau sei dem Manne Untertan – und der Mann tue ALLES für seine
Frau. Der zweite Halbsatz wird von hysterischen pseudo-katholischen Emanzen in deren Vorträgen stets
weggelassen !
#64 Marcel 09:27:45 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
„Die notwendige Über- und Unterordnung“ in der Ehe Benedikt schrieb: „Wie sollen in einer Ehe zwischen
Mann und Frau Entscheidungen getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?“ Ganz einfach:
Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn (zu
deren Vollzug man sich ebenfalls einigen muss, sonst kommt nämlich der liebe Hr. Staatsanwalt auf einen
Besuch vorbei) und man heiratet besser gar nicht erst. Es ist diese Konzilsideologie vom „alles lösenden
Dialog“, die Sie verblendet. Man versucht in der Konzilskirche ständig, die Lüge mit der Wahrheit zu
vermählen, die Revolution mit der Kirche. Ein bißchen von dem und ein bißchen von diesem, die Wahrheit
will (angeblich) erst in endlosen Dialogsuchen gefunden werden, jede Religion habe ein bißchen Wahrheit,
usw. Entsprechendes kommt heraus: Chaos. Als Widerpart des Logos. Alles, nur kein wahrhaftiges Denken
und Handeln. Es ist erbärmlich. „Ganz einfach: Man einigt sich“? Sie Träumer. Wie sollte ein Protestant
und ein Katholik sich einigen bei Glaubensfragen? Es ist unmöglich. Dies können Sie umlegen auf die
Ehe: es gibt wichtige Fragen, bei denen die eine Seite Ja und die andere Nein sagen wird. Am Ende muß
jemand dem anderen nachgeben, sprich: sich fügen, unterordnen. Die „alte“ Kirche gab den Leitfaden dazu
an, der Gottes Weisheit widergibt. Ein Vorredner verwies auf die wichtigen Stellen. Der Leitfaden funktionierte
gut und funktioniert noch heute in der Tradition.
#63 Marlene † 06:45:49 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Wow, Benedikt… Benedikt schrieb: „Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann
hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn.“ Wow, Benedikt! Ich bin sprachlos! Welch guten Ansätze!
Sie haben ja – trotz langer Aktivität bei kreuz.net – fast noch menschliche Züge… ;-D
#62 Benedikt 23:54:28 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Elendester Sünder Stell du dich doch nicht dümmer: Beantworte mir folgende Frage: Wie sollen in einer
Ehe zwischen Mann und Frau Entscheidungen getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?
Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen
Sinn (zu deren Vollzug man sich ebenfalls einigen muss, sonst kommt nämlich der liebe Hr. Staatsanwalt
auf einen Besuch vorbei) und man heiratet besser gar nicht erst.
#61 Athanasius 22:00:00 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Mensch, Marlene… Welche Vorurteile! Es geht hier vor allem darum, dass man sich der Desintegrierung
der Familie widersetzt. Und zu einer glücklichen Familie gehört eine liebhabende ANWESENDE Mutter. Das
hat nichts mit der Verteilung von Arbeit zu tun. Frauen die aber Arbeit und Karriere vor die Familie stellen,
sind pervertiert vom Feminismus. Und werden alleine bleiben. Die Familie steht über allem. Sollte es
allerdings stehen. Angst habe ich nicht. Ich würde gerne 20 Stunden pro Woche arbeiten und meiner erfolgreichen
hypothetischen Frau auch 20 Stunden zugestehen. Aber die katholische und moralische Erziehung der Kinder
geht über allem. Sie sind indoktriniert, wenn Sie glauben, die Frau sollte vollzeitig arbeiten. Das ist
eine Sowjet-Idee. An diese Mentalität geht die Gesellschaft zu Grunde. Bereits wird Deutschland in 15
Jahren demographisch zusammenstürzen wegen zu niedrige Geburtszahlen.
#60 Marlene † 21:22:45 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Um es auf den Punkt zu bringen… Kann das sein, dass so einige Herrn hier Angst vor starken und erfolgreichen
Frauen haben? Kann es sein, dass einige hier nicht Manns genug wären mit einer Frau zusammen zu leben,
die vielleicht beruflich erfolgreicher wäre als ihr Gatte? Daran sind ja bekanntlich schon so einige
Ehen zerbrochen. Will man die Frau zurück an den Herd schicken, um sich überlegener zu fühlen? Wie
kommts? Minderwertigkeitskomplexe? Fühlt man sich erst dann als richtiger Mann, wenn man eine Frau hat,
die sich unterordnet? Fragen über Fragen… Traurig, traurig…
Gleichberechtigung – eine satanische Lüge Danke, Gotthard. Genau darauf zielt es ab. Die Schlange sagt
über die Medienpropaganda zum Weib: „Hat Gott wirklich gesagt, du sollst dich dem Mann unterordnen?“
Alles soll durcheinander geworfen werden.
#58 Krzyszek 19:56:07 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Die Entscheidung „Beantworte mir folgende Frage: Wie sollen in einer Ehe zwischen Mann und Frau Entscheidungen
getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?“ 1. Du scheinst davon auszugehen, dass Mann
und Frau grundsätzlich unterschiedlicher Meinung sind. Wieso? Hast du persönlich diese Erfahrung gemacht?
2. Sollten wirklich unterschiedlich Auffassungen in einer Frage bestehen, was spricht dagegen einen Kompromiss
zu schließen? I.d.R. dürften sicher die Sachargumente den Ausschlag bei der Entscheidungsfindung geben.
3. In der Praxis dürfte es so sein, dass Mann und Frau sich die Aufgaben/Zuständigkeiten im „Unternehmen
Familie“ teilen. Sie sollten sich dann nicht nur gleichberechtigt fühlen, sondern der Mann sollte die
gleichen Rechte haben wie die Frau – und die Pflichten sollten sie sich auch teilen. (Bei mir und meinem
Partner klappt das übrigens wunderbar.)
Benedikt, stell Dich nicht dümmer als Du bist! Beantworte mir folgende Frage: Wie sollen in einer Ehe
zwischen Mann und Frau Entscheidungen getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?
#55 Benedikt 19:03:22 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Elendester Sünder; Gatte, Ignatius 1. Casti conubii ist kein Dogma 2. Zitat aus der Enzyklika: …Apostel
mit den Worten empfiehlt:. Empfiehlt. Aha. 3. Weiteres Zitat: Die Unterordnung der Gattin unter den Gatten
leugnet und beseitigt nun aber nicht die Freiheit, die ihr auf Grund ihrer Menschenwürde und der hehren
Aufgabe, (…) mit vollem Recht zusteht.. Der heutige Begriff von „Unterordnung“ würde so etwas ausschließen.
DAs Wort Unterordnung ist hier vermutlich anders zuverstehen. Benutzt man es dennoch, sind Mißverständnisse
vermutlich logische Folge. 4. „…einfachhin umzukehren“ Hätte ich nie behauptet. @ Elendester Sünder
Du behauptest, ich hätte keinen Respekt vor Weibern und Maria Nee. Wo habe ich das behauptet? Ihr Beispiel
Mann – Weib hinkt übrigens und ist kein Beweis, dass Mann – Frau auch gesagt werden kann. Diese Formen
sind nämlich fließend Es heißt ja zB auch Guten Tag, meine Damen und Herren und nicht G.T meine Frauen
und Herren… also warum soll ich nicht Frau sagen sollen? Ignatius: Benedikt …der noch viel lernen
kann und SOLLTE. Dergleichen würde ich nie bestreiten. Trifft allerdings auf jeden hier zu…
#54 Ignatius 18:03:46 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
– Krydingens : Ja ja der Mann und das Weib schenken das Leben zusammen aber du bist womöglich in der
Lage zu verstehen WAS ich insgesamt sagte weil ich vom Gebären (Gebärneid) schrieb. Elendster Sünder :
sehr guter Artikel! Der Herrgott segne dich und dein Tun.
#53 Marlene † 17:54:54 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
!!! >Wenn man sich in Familie und Gesellschaft an diese Hierarchie hält, läuft alles gut; wenn nicht,
folgen Fehlentscheidungen in Politik, Wirtschaft und allen Bereichen, in denen Weiber nichts zu suchen
haben Ich empfehle Ihnen mal die Lektüre des Manager-Magazins! Dort finden Sie immer wieder Porträts
von Frauen, die an den Schaltstellen internationaler Konzerne sitzen und Ihren Job mit Bravour erledigen!
Das sind FAKTEN, die selbst die ewiggestrigen, vorsintflutzeitlichen Moralaposteln hier nicht widerlegen
können! Selbst anerkannte Wirtschaftspsychologen bescheinigen Frauen bessere Führungskompetenzen als
Männern!!!
Lieber Benedikt, Ignatius und Evelins Gatte haben bereits sehr gut geantwortet und deine irregeleitete
Behauptung, das Christentum fordere die Gleichstellung des Weibes, widerlegt. Ich sage übrigens Weib,
weil zwar jede Frau ein Weib, aber nicht jedes Weib eine Frau ist. Ebenso ist nicht jeder Mann ein Herr.
Es gibt auch kein frauliches und herrliches Geschlecht, sondern ein weibliches und männliches. Du behauptest,
ich hätte keinen Respekt vor Weibern und Maria im Besonderen, die ja gebenedeit ist unter den Weibern,
d.h. nicht nur unter den Frauen – modernistisch propagandistische Falschübersetzung von „mulieribus“.
Ich verzeihe Dir, weil ich glaube, daß du es wirklich nicht verstehst. Dein Problem ist deine Empfänglichkeit
für die weltlichen Propagandamedien. Es geht allein um Friede vor allem in der Familie. Das ist alles.
Gott – Mann – Weib. Wenn man sich in Familie und Gesellschaft an diese Hierarchie hält, läuft alles
gut; wenn nicht, folgen Fehlentscheidungen in Politik, Wirtschaft und allen Bereichen, in denen Weiber
nichts zu suchen haben, Scheidungen, Familientragödien, Kindermangel und schließlich das Aussterben
von ganzen Völkern. Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, daß die größten Befürworter der „Gleichstellung“
Marienverächter sind. Auch ist Deine Behauptung falsch, daß Maria zu Lebzeiten, d.h. vor ihrer Krönung
zur Himmelkönigin, ihrem Ehemann nicht gehorsam gewesen wäre. Sogar Jesus Christus selbst war seinem
Pflegevater Joseph zu Lebzeiten untertan.
#51 Krzyszek 17:26:24 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Leben schenken Leben zu schenken ist sicher die größte Auszeichnung der Frau –- nur ein Verbogener wird
das bestreiten. Es gibt sogar den „Gebärneid“ bei manchen Männern weil wir zum Lebensschenken nicht
in der LAGE sind. (Normale katholische Männer haben den Neid nicht.) Männer sind zum Lebenschenken nicht
in der Lage? Habe ich im Biologieunterricht etwas verpasst? Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass
das eine Koproduktion von Mann und Frau sei. Offensichtlich läuft das aber bei „normalen katholischen
Männern“ (wie immer man die definiert) anders ab; dort scheinen die Frauen das allein zu bewerkstelligen.
Wie praktisch.
#50 Ignatius 17:16:12 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Gebährneid Gatte der Evelin, das waren genau die Stellen die zu zitieren waren! Ich danke. Diese sind
nicht für die Unkatholiken hier sondern für Benedikt, der ja kein harter Progressist ist sondern nur
ein weicher Quasselist der noch viel lernen kann und SOLLTE. Leben zu schenken ist sicher die größte
Auszeichnung der Frau –- nur ein Verbogener wird das bestreiten. Es gibt sogar den „Gebärneid“ bei manchen
Männern weil wir zum Lebensschenken nicht in der LAGE sind. (Normale katholische Männer haben den Neid
nicht.) Die Weiber die von „Gebärmaschinen“ faseln kennen LEIDER GOTTES nicht das Glück der Mütter,
die zufrieden auf ihre Kinder blicken können. Was den Vorteil hat dass sich ihr Unsinn nicht weitervererben
wird sondern der gläubige und schöpfungsfreundliche Sinn der Mütter. Beide Geschlechter haben ihre
Vorzüge und sollen sich ergänzen in einer bestimmten Ordnung : nach Gottes Plan, nicht nach dem von
Emanzen/Freidenkern/Moslems/… und anderen Verbogenen. Ansonsten gilt was der Gatte anderswo schrieb:
Krzycsek, Stimme der Vernunft & anderen „Geistesriesen“ fehlt schlicht das Rüstzeug, hier mitzudiskutieren.
Ein bißchen Willen zur theologischen und historischen Fortbildung könnte auch nicht schaden.
#49 Marlene † 16:49:52 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Thomas von Aquin Was für eine Diskussion schon wieder! Die Fakten liegen doch klar auf der Hand: Der
wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. (Thomas
von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275) Die Frau ist und bleibt das, was sie schon immer war: Eine kochlöffelschwingende
Gebär- und Werfmaschine. Alles andere wäre Teufelswerk!!!
#48 Krzyszek 16:27:17 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Stellung der Frau als Dogma? Wer, lieber laurentius2, redet hier von Dogmen? Das Thema, das hier derzeit
diskutiert wird, lautet Menschenrechte bzw. Rolle der Frau. Bei der dazu angeführten Enzyklika aus dem
Jahre 1930 handelt es sich ebenso wenig um ein Dogma wie bei der von mir als Beispiel für eine von der
Kirche in der Geschichte vertretene falsche und inzwischen korrigierte Auffassung von der Erde als Scheibe
und Mittelpunkt des Universums.
#47 Laurentius2 16:01:00 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@Kryzcek / bitte Minimalniveau ! Wenn Sie hier in ignoranter Weise daherbehaupten bzw. besser gesagt nachplappern,
die Kirche hätte eine bestimmte Gestalt der Erde zum Dogma erhoben, disqualifizieren Sie sich für das
Minimalniveau dieses katholischen (!) Forums.
#46 Krzyszek 15:12:34 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Olle Kamellen Evelin sein Gatte, was zitierst du einer Enzyklika von 1930? Die Kirche hat auch mal behauptet,
die Erde sei eine Scheibe. Diese Zeiten sind lange vorbei – und Papst JPII hat die Sache dann ja auch
offiziell richtiggestellt.
@ Benedikt: Eph 5,21ff. Hier noch ein Link zum Nachschauen: Der Brief an die Epheser, Kapitel 5 theol.uibk.ac.at/…raum/bibel/eph5.html
Zur Unterordnung der Frau: Enzyklika Casti Conubii Papst Pius XI. 31. 12. 1930 www.stjosef.at/…e/casti_connubii.htm
Zitat: Die Hierarchie der Liebe, die notwendige Über- und Unterordnung In der Familiengemeinschaft, deren
festes Gefüge so die Liebe ist, muß dann auch die Ordnung der Liebe, wie es der hl. Augustinus nennt,
zur Geltung kommen. Sie besagt die Überordnung des Mannes über Frau und Kinder und die willfährige
Unterordnung, den bereitwilligen Gehorsam von seiten der Frau, wie ihn der Apostel mit den Worten empfiehlt:
„Die Frauen sollen ihren Männern untertan sein wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie
Christus das Haupt der Kirche ist.“ Die Unterordnung der Gattin unter den Gatten leugnet und beseitigt
nun aber nicht die Freiheit, die ihr auf Grund ihrer Menschenwürde und der hehren Aufgabe, die sie als
Gattin, Mutter und Lebensgefährtin hat, mit vollem Recht zusteht. Grad und Art der Unterordnung der Gattin
unter den Gatten können sodann verschieden sein je nach den verschiedenen persönlichen, örtlichen und
zeitlichen Verhältnissen… Aber den Aufbau der Familie und ihr von Gott selbst erlassenes und bekräftigtes
Grundgesetz einfachhin umzukehren oder anzutasten, ist nie und nirgends erlaubt. Der Gatte der Evelin
#44 Benedikt 13:39:25 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Ignatius du alte QuasselTANTE Gracias Ehemann das Haupt der Familie ist wie Christus das Haupt der
Gemeinde Wo steht ersteres? Wo Frauen führens Regiment da nimmt es stets ein schlechtes End! Eine kolossale
Beleidigung der ehrwürdigen ÄbtissINNEN der heiligen römischen Kirche, mein lieber Ignatius… Mit
Emanzipation wie das A. Schwarzer & Co verstehen haben meine Aussagen übrigens nichts zu tun. Und sogar
du könntest wissen, was „unter dem Pantoffel stehen“ bedeutet. Die Geschichte vom übergeordneten Mann
ist eine Mär… und ist es immer gewesen. Die Hl. Hildegard hat sich nicht mal von ihrem Erzbischof viel
sagen lassen. Warum auch, sie hatte ja einen direkten Draht zum Kaiser. Und Theophanu erst, und Kunigunde,
und Katharina die Große, und Maria Theresia… usw usf. (von den ganze Ehefrauen, die die wahren Regenten
wahren, ganz zu schweigen…)
#43 Krzyszek 11:54:51 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Menschenrechte Die Erlaubnis für die Homosexualität sei ein sexuelles Grundrecht. Mit Verlaub: 1. Was
sind sexuelle Grundrechte? Meinst du etwa das Verbot der Diskriminierung von Menschen z.B. auf Grund ihrer
sexuellen Identität? 2. Für Homosexualität braucht jemand, der homosexuell ist, genau so wenig eine
Erlaubnis von irgend jemandem wie ein Mensch der blaue Augen hat.
Menschenrechte: Rechte ohne Pflichten und ohne Gott So schaut auch deren Interpretation aus: Abtreibung
(oder noch mehr die Frühabtreibung) sei kein Verstoß gegen das Recht aus Leben (ohne welches jedes andere
Menschenrecht sinnlos ist). Die Erlaubnis für die Homosexualität sei ein sexuelles Grundrecht. Auch
die zwangsweise fremdbestimmte Euthanasie ist kein Problem der Menschenrechte. Politiker und Persönlichkeiten,
die nicht „poltical correkt“ sind, müssen dafür hinnehmen, in den Medien beschimpft und verleumdet zu
werden. Das ergebe sich aus der Pressefreiheit in einer demokratischen Gesellschaft. Sämtliche Telefongespräche,
Faxe, E-mails usw. dürfen in der EU abgehört, ausgewertet, gespeichert werden (und werden auch – siehe
Echolon u.a.). Kein Problem mit dem Grundrecht auf Datenschutz, dem Fernmeldegeheimnis, dem Recht auf
Familienleben usw. Familiendiskriminierende Besteuerung und Pensionsregelungen gehören zum Entscheidungsfreiraum
der Staaten – kein Problem mit dem Gleichheitssatz. Geheimgesellschaften wie die Freimaurer, die den Staat
gängeln und die Demokratie ad absurdum führen, fallen unter die „Vereinsfreiheit“. Satanismus und Katholizismus
haben die gleichen Rechte – ergebe sich aus der Religionsfreiheit und dem Gleichheitssatz. Grundsätzlich:
Entscheiden ist nur die Mehrheit – die Wahrheit hat keine Rechte. Nur eine kleine Auswahl der erfolgreich
propagandistisch beworbenen Menschenrechte. Der Gatte der Evelin
#41 Krzyszek 10:58:08 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Einfach Sulpicius, du machst es dir ein bisschen sehr einfach. So kann man natürlich auch diskutieren –
nach dem Motto: „Denk die die Gegenargumente doch selbst aus.“ Das kann ja wohl nur einer schreiben, der
entweder woanders denken lässt oder aus einem anderen Grund gar keine Gegenargumente hat. Und zu Ignatius’
Verständnis von der Rolle der Frau: Gut, dass wir in der westlichen Welt inzwischen weiter sind.
#40 Ignatius 06:38:29 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Girls at University, NOT Zitat Benedikt an Elendsten Sünder: Die Unterordnung der Frau ist rein patriarchalisch
und hat mit dem Christentum überhaupt nichts zu tun. Der Elendste Sünder sagt als Katholik dass die
Frau dem Mann untergordnet ist dann meint damit –- und du alte QuasselTANTE solltest es wissen –- dass
der Ehemann das Haupt der Familie ist wie Christus das Haupt der Gemeinde, und dass die Frau dem Ehemann
folgt wie die Gemeinde Christus, und dass der Mann natürlich auch seine Frau so liebt wie Christus seine
Gemeinde! Es ist keine Kommisshierarchie sondern eine Liebeshierarchie aber dennoch eine Hierarchie. Das
passt Liberalkatholiken natürlich nicht (ehrlich gesagt glaub ich nicht dass du viel Ahnung von echten
Frauen hast höchstens Emanzen und das sind keine) aber so ist die gottgewollte Ordnung. Sie hats schwer
in diesen verbogenen Zeiten aber na und. Die Frau soll auch schweigen IN der Gemeinde, dh auf LektorINNEN,
FührerINNEN und so’n Quatsch verzichten wir DANKEND. Die Frau hat nicht die Hosen an. Dass sie heute
meistens welche tragen sagt alles. Unsere Altvorderen wussten noch: Wo Frauen führens Regiment da nimmt
es stets ein schlechtes End! Da schreien auf die Emanzen und Emanzeriche. Führung ist kein Frauending.
Diese haben andere Qualitäten die bei so Sachen ganz auf der Strecke bleiben. Speziell für dich vom
Briten Bischof Williamson: „Girls at University“, 2001. www.sspx.ca/…/September1-2001.htm
#39 Benedikt 01:10:22 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Elendester Sünder Das könnte Ihnen so passen. Den Respekt von Frauen werden Sie sich selber erarbeiten
müssen, den kriegen Sie nicht mehr per Dekret serviert. Die Unterordnung der Frau ist rein patriarchalisch
und hat mit dem Christentum überhaupt nichts zu tun. So war es Frauen immer gestattet, die Messe zu besuchen
(während im jüdischen Dienst die Frau auf einer Empore sitzen muss). Desweiteren…naja, wem der Herr
zu erst erschienen ist nach der Auferstehung werden Sie ja wissen. Und sicherlich wissen Sie auch, wer
wem nicht geglaubt hat. Anstatt die Unterordnung der Frau zu fordern, sollte Sie lieber danach streben,
so zu glauben wie die Frauen. Und wer heute als GottesMUTTER hochverehrt wird wissen Sie hoffentlich auch.
Den Satz, dass Maria dem Joseph untergeordnet war unterschreibt Ihnen niemand. Sie hat sich Gott untergeordnet
und hatte ansonsten keine weitere Unterordnung nötig. Ich sags nochmal: Im Christentum gibt es keine
gesellschaftliche Unterordnung der Frau, wenn Sie das wollen, dann gehen Sie doch zum Islam, da bekommen
Sie das gratis dazu. Gerade eben weil die Frau niemals untergeordnet war, ist es ja so absurd, dass einige
die Frauenordination „als Gleichstellung der Frau“ fordern. Das Verbot hat eben nichts mit Gleichstellungsfragen
zu tun, sondern mit theologischen Fragen.
Herr Kryzek, obwohl ich nicht Frank heiße… Bist du etwa gegen gleiche Rechte für Männer und Frauen?
Ja, ganz klar. Soll die Frau etwa (wieder?) „dem Manne untertan“ sein? Freilich. Was genau stört dich
an der Resolution 1464 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates? Kenne ich nicht, aber wahrscheinlich
alles.
#35 Sulpicius 12:19:38 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@Krzyszek Menschenrechte ohne Rückbindung an die Offenbarung (Schrift und Tradition) sind wertlos bzw.
keine Rechte. Insofern gibt es schon öfters einen gewaltigen Unterschied.
#34 Krzyszek 11:57:53 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Menschenrechte und Katholische Kirche Also, ich verstehe nicht, wieso einige hier versuchen einen Konflikt
zwischen den Menschenrechten und der katholischen Lehre zu konstruieren. Die Menschenrechte basieren auf
der Würde des Menschen. Wo ist das Problem für dich, Frank? Bist du etwa gegen gleiche Rechte für Männer
und Frauen? Soll die Frau etwa (wieder?) „dem Manne untertan“ sein? Was genau stört dich an der Resolution
1464 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates? „Der Webmaster sollte erwägen, Krzyszek zu verwarnen
und ggf. zu sperren.“ (Frank) Darf ich darauf mit einem Zitat von Ignatius antworten? „Niemand der seriös
ist, lässt sich einen Maulkorb aufbinden.“ Auch du scheinst den Sinn eines Forum noch nicht verstanden
zu haben. Teutonico und Gotthard kann ich nur voll zustimmen, wenn sie schreiben: „Katholische Gesinnung
ersetzt noch keine anständige Recherche und Dokumentation, bestimmt keine Originaldokumente.“ und „Sie
müssen sich schon entscheiden, ob Sie als seriöser Nachrichtendienst oder als polarisierende Scharfmacher
wahrgenommen werden wollen.“ Dazu passt hervorragend der entlarvende Kommentar von Ignatius: „PS KKK –-
ab in die Tonne damit. Progressistenquatsch.“ Wie verträgt sich denn diese Haltung mit der von Frank
zitierten Vorbedingung für eine Teilnahme am Forum: „…wird auch Respekt für die katholische Glaubens-
und Morallehre gefordert.“?
#33 Ignatius 10:07:15 | Dienstag, 25. Oktober 2005
– Zitat Teutone: Formulierungen wie „Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen“ Super Beschreibung
die zu den besten Wortschöpfungen von Kreuz.net gehört. Verwende ich nur noch (also die Wortschöpfung
nicht die Dinger). Ein Wort soll ja was ausdrücken und was drückt Parisser, Süsshütli, Kondom, blabla,
schon aus zumahl wenn Katholiken darüber reden? „Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen“
dagegen ist aussagekräftig, amüsant und treffend –- schneidet es doch gleich den Wahnsinn des Verfahrens
mit an. Perfekt, mit einem Wort (bzw 5) Auch die Bezeichnung Homosexueller als „sexuell Verdrehte“ entspricht
nicht gerade der Forderung des KKK, diesen Menschen mit Takt und Mitgefühl zu begegnen. Es ist taktvoll
die Wahrheit zu reden. Es ist gefühlslos und taktlos die Wahrheit zu verschweigen. Oder willst du Homosexuelle
als sexuell Geradlinige bezeichnen? Sind sie nicht sie sind verbogen –- um mal ein für andere Zwecke
verwendetes Wort von Lewis zu borgen –- oder eben verdreht. PS KKK –- ab in die Tonne damit. Progressistenquatsch.
Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie als seriöser Nachrichtendienst Es ist gut dass Kreuz.net sich
inhaltlich und sprachlich von den politisch und kirchlich korrekten Newspeak quasselnden Nachrichtendiensten
unterscheidet. Niemand der seriös ist lässt sich einen Maulkorb aufbinden.
#32 Teutonico 09:39:33 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Ernstzunehmen? Ich besuche mehrmals täglich die Seite von kreuz.net und finde immer wieder hochinteressante
Artikel, die ich gerne an Freunde weitergeben würde. Doch wenn in Ihren Artikeln Formulierungen wie „Verpackung
der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen“ vorkommen, tue ich mich schwer, kreuz.net als sachlichen und
seriösen Internetdienst weiterzuempfehlen. Auch die Bezeichnung Homosexueller als „sexuell Verdrehte“
entspricht nicht gerade der Forderung des KKK, diesen Menschen mit Takt und Mitgefühl zu begegnen. Sie
müssen sich schon entscheiden, ob Sie als seriöser Nachrichtendienst oder als polarisierende Scharfmacher
wahrgenommen werden wollen.
Europa-blind Diese amerikanische Seite ist leider europa-blind, und damit auch die Redaktion hier… und
diverse Heißsporne. * Der Europarat ist älter als die Europäische Union. * Der Europarat ist umfassender
als die Europäische Unioin. * Die Parlamentatische Versammlung des Europarates hat nichts mit dem Europäischen
Parlament zu tun.
Speziell für Gottfried Google macht’s möglich. Hier die Originalmeldung von LifeSiteNews.com vom 19.
Oktober 2005 EU Politicians Pressure European Pro-life Countries to Drop Abortion Restrictions www.lifesite.net/…05/oct/05101904.html
Unter dem Artikel ist der Link zur Europaratsresolution. Der Gatte der Evelin
Original bitte Die parlamentarische Versammlung des Europarates verabschiedete am 4. Oktober eine Resolution
über „Frauen und Religion in Europa“. Das berichtete der amerikanische Lebensschutzdienst ‘LifeSite’.
Wie wäre es, wenn die Redaktion statt dubioser VIERTMEINUNGEN mal die Originalversion dieser Resolution
veröffentlichen würde? Katholische Gesinnung ersetzt noch keine anständige Recherche und Dokumentation,
bestimmt keine Originaldokumente.
Habe genug von Krzyszeks Provokationen! Es heißt bei Kreuz.net ausdrücklich: „Da es sich um ein katholisches
Forum handelt, wird auch Respekt für die katholische Glaubens- und Morallehre gefordert.“ Krzyszek versteht
sowohl von dem einen wie von dem anderen so viel wie eine Kuh von der Quantentheorie. Andernfalls würde
er es nicht wagen, die Resolution des Europarates zu verteidigen. Der Webmaster sollte erwägen, Krzyszek
zu verwarnen und ggf. zu sperren.
Der einzige Durchblicker Entschuldigung, Krzyszek, Sie sind tatsächlich der Einzige unter allen Europäern,
der politisch ganz klar alles durchschaut. Ich erkenne das neidlos an. richard
@ Benedikt: Wieder einmal „Jein“ Ja, man kann unter bestimmten Voraussetzungen zum Europ. Gerichtshof
f. Menschenrechte gelangen und im Erfolgsfalle Schadenersatz für Menschenrechtsverletzung erhalten. Aber
einerseits ist dieser Schadenersatz (Amtshaftung) keine empfindliche Sanktion für einen Staat, zum anderen
kann nach meiner Kenntnis ein Staat wieder die Zuständigkeit des Menschenrechtsgerichtshofes beseitigen
(diese besteht nur mit Zustimmung des jeweiligen Staates). Solches ist aufgrund der völligen Pervertierung
der „Menschenrechte“ durch diesen Gerichtshof mittlerweile geboten. Aus der EU tritt man so leicht nicht
mehr aus (hier geht es auch wirtschaftliche Sanktionen). Ein EU-Austritt soll erst in der nicht in Kraft
gesetzten EU-Verfassung überhaupt geregelt werden, was darauf schließen läßt, dass es ein Austrittsrecht
derzeit nicht gibt. Auch diesbezüglich wäre ein Austritt aus der Freimaurer-Bastion EU anzustreben.
Die Zuständigkeit des EuGH kann in der EU durch einen Mitgliedsstaat nicht ausgeschlossen werden. Der
Gatte der Evelin
@ Stimme aus dem Tradiland Ich hatte mich vorhin verklickt, bitte um Verzeihung Werden die Menschenrechte
in der EU einklagbar, dann kann jedes Mitgliedsland gezwungen werden, diese umzusetzen. Die Menschenrechte
des Europarates, also die Europ. Menschenrechtskonvention, die jedes Europaratmitglied unterschreiben
muss, sind bereits jetzt von jedermann vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einklagbar.
Insofern ändert sich nichts, insbesondere für Sie nicht, weil Sie (wenn ich mich recht entsinne) in
Österreich wohnen und die Menschenrechtskonvention dort Verfassungsrang hat.
#24 Ultramontes 18:17:35 | Montag, 24. Oktober 2005
Europarat sägt am eigenen Ast… Dieses typisch liberalistische Verhalten, die Menschenrechte gegen die
katholische Lehre auszuspielen, zeugt wieder einmal von dem alten Irrglauben, aus den sogenannten „Werten
der Aufklärung“ ließen sich ohne die Berücksichtigung des christlichen Menschenbildes die Menschenwürde
ableiten. Im Gegenteil: Der Mensch ist aus atheistisch-darwinistischer Perspektive Produkt des Zufalls
und der Selektion – woher sollte ein solcher Zellhaufen seine Würde nehmen? Die Menschenrechte in ihrer
heutigen Form leiten sich doch letztendlich von der katholischen Naturrechtslehre ab, demzufolge der Mensch
wegen seiner Gottesebenbildlichkeit und als ein von Gott gezielt gewolltes und geschaffenes Individuum
seine unantastbare Würde habe. Wenn man versucht, mit fadenscheinigen Menschenrechtsargumenten die katholische
Kirche anzugreifen, sägt man an dem Ast, auf dem man selber sitzt. Ansonsten scheinen Menschenrechte
aus postchristlich-europäischer Perspektive wieder einmal gleichbedeutend mit dem Recht auf uneingeschränkten
Spaß im Bett zu sein: Recht auf Abtreibung, Verhütung, vorehelichen Sex…alles alte Ladenhüter.
Zusammenhang zwischen Europarat und EU Dieser liegt in den Menschenrechten, welche teilweise durch den
EUGH in der EU für anwendbar erklärt wurden und in der noch nicht in Kraft gesetzten EU-Verfassung generell
für anwendbar erklärt werden sollen. Werden die Menschenrechte in der EU einklagbar, dann kann jedes
Mitgliedsland gezwungen werden, diese umzusetzen. Wenn darunter auch „Recht auf Abtreibung“, „Recht auf
Verhütung“, „Recht auf Homo-Ehe“, „Recht auf Pädophilie“ udgl. verstanden werden, auch das. Zum Unterschied
vom Europarat kann die EU aber wirksame Sanktionen setzen bzw. die Umsetzung wirksam einklagen. Der Freimaurer-Superstaat
wäre dann in Europa nahe an der Vollendung. @ Kryczsek: Die Länder, welche Kondome propagieren in Afrika,
haben die höchsten AIDS-Steigerungsraten. Als einziges Land mit rückläufigen AIDS-Ansteckungs- und
Krankheitsraten ist Uganda zu nennen, welches ein Keuschheits-Erziehungsprogramm umsetzt. Wer Kondome
will, erntet damit AIDS (und andere Krankheiten)
@Marlene: Big Brother Da Dich das Forum hier so sehr amüsiert (comedy pur !), dachte ich, Dir mit dem
Hinweis auf die Events auf dem Petersplatz eine Freude zu machen. Scheint mir nicht gelungen zu sein.
Je nu ! Uebrigens, da Du mich zuerst mit Du angesprochen hast, darfst Du ruhig dabei bleiben.)
@ Marlene Ach seien Sie doch so gut und frönen Ihrem manischen Katholikenhass woanders. Selbst der größte
Atheist wird eingestehen müssen, dass die theologischen Vorträge und Auslegungen des Papstes schlecht
mit Big Brother und den Ausscheidungen der Bild-Zeitung verglichen werden können. Jedenfalls würde niemand
nach Rom reisen, bloß um eine Bild-Zeitung zu kaufen.
#18 Marlene † 22:47:53 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Masse statt Klasse! Josef schrieb: „Aber soeben habe ich in einem Schweizer Privat-Fernsehsender die Nachricht
gehört, man wundere sich über das Phänomen, dass sich seit dem Wirken von Papst Benedikt der tägliche
Pilgerstrom auf den Petersplatz nahezu verdoppelt hätte.“ Und was wollen Sie mir nun damit sagen? Big
Brother war auch schon immer ein Publikumsmagnet. Ebenso wie andere peinliche RTL-Formate. Die Bildzeitung
gehört zu den auflagestärksten Titeln Deutschlands. Es braucht nicht viel, um das Volk zu begeistern…
Au weia! Hallo Lebkuchenmann! Lesen müsste man können – und dazu noch unvoreingenommen. Unter Punkt
3 der Resolution werden Menschenrechtsverletzungen genannt wie sie hauptsächlich in islamistisch geprägten
Kulturen vorkommen. Punkt 4 spricht dagegen von „subtileren und weniger spektakulären Formen von Intoleranz
und Diskrimination, die in Europa weitaus verbreiteter sind.“ Gemeint ist die Weigerung, eine patriarchalisch
geprägte Tradition in Frage zu stellen, die die 3 K als Ideal für die Frau ansieht. Von Verbrechen ist
in diesem Zusammenhang keine Rede. Es wird auch nicht so dargestellt. Und zu Richard: Wenn man von Politik
keine Ahnung hat und von Menschenrechten nichts hält, sollte man sich in manchen Fragen besser bedeckt
halten. Und noch zu Frank: Das „Machwerk“ hat ja auch ganz allgemein „Frauen und Religion in Europa“ zum
Thema und nicht etwa „Frauen und der Katholizismus“. In dem Arbeitsdokument, auf dem die Resolution basiert,
werden die diversen Einflüsse der einzelnen Religionen jedoch detaillierter beschrieben. Dennoch handelt
es sich hier keineswegs um einen „Kulturkampf“, sondern um die Aufforderung an die Mitglieder des Europarates,
die Menschenrechte zu achten, darin eingeschlossen die Religionsfreiheit, welche natürlich auch beinhaltet,
keiner Religion anzugehören. Darüber hinaus wird auf die Trennung von Staat und Religion verwiesen –
und dagegen wird ja wohl niemand etwas einzuwenden haben.
Europarat und die EU gehören aufgelöst Da Europarat und die Organe der EU sehr extreme und lebensfeindliche
Positionen den eigenen Völkern gegenüber vertreten und dafür nicht gewählt wurden, gehören diese
schnellstens aufgelöst und durch neue, menschliche Strukturen ersetzt. Richard
Ja ja, Marlene Auch Benedikt kann mit Deinem Verständnis von Ironie nicht viel anfangen. Aber soeben
habe ich in einem Schweizer Privat-Fernsehsender die Nachricht gehört, man wundere sich über das Phänomen,
dass sich seit dem Wirken von Papst Benedikt der tägliche Pilgerstrom auf den Petersplatz nahezu verdoppelt
hätte. Geh’ doch mal dorthin schauen und frag’ die Leute, was es denn da Lustiges zu sehen gäbe.
Der Kulturkampf geht weiter Habe dieses Machwerk gerade gelesen. Auch wenn keine Religion ausdrücklich
genannt wird, ist die Resolution natürlich eindeutig gegen die Kirche gerichtet (übrigens auch gegen
den Islam). Für diese religionsfeindliche Hetze verdienen die Autoren den Stalinpreis 1. Klasse. Wer
sich davon selbst überzeugen will: assembly.coe.int/Main.asp?link=http://as…/ Documents/AdoptedText/ta05/ERES1464.htm
#13 virOblationis 19:16:10 | Sonntag, 23. Oktober 2005
ad Kryszek Ich halte den Kreuz-net-Artikel noch immer für eine zutreffende Wiedergabe des Papiers des
Europarates. Darin werden lediglich unter Punkt 3 Verbechen aus dem mohammedanisch geprägten Kulturraum
(„Ehrenmorde“ etc.) aufgezählt. Insgesamt ist aber dieses Papier ein Angiff auf die christliche Tradition –
soweit sie nicht bis heute schon untergegangen ist. Man geht also gegen die eigene Geschichte vor! Daß
dabei unter Punkt 3 Verbrechen unserem traditionellen Frauenbild (Punkt 4) entgegengestellt werden, als
ob es sich dabei auch um Verbrechen handelte, halte ich für infam.
@ Marlene Ach seien Sie doch so nett und labern nicht so daher. Nennen Sie doch einmal Beispiele für
„militanten Katholizismus“ (und kommen Sie bitte nicht mit den Kreuzzügen. Das war vor 800 Jahren.) Und
wenn Sie schonmal dabei sind können Sie ja auch gleich noch Beispiele für „Terrorkatholizismus“. Bilden
Sie sich doch nicht ein, Sie seien frei und die anderen borniert. Sie sind auch in Ihren Weltbildern gefangen
und in sofern auch erz-(konservativ, liberalistisch, sozialistisch – bitte das Gewünschte einsetzen).
Nur das Ihr Weltbild einwandelbares Machwerk ist, das in 10 Jahren schon niemanden mehr interessiert,
während das Weltbild der „erzkonservativen Terrorkatholiken“ von Gott kommt. Das Sie die Dimension nicht
begreifen, die sich hieraus ergibt ist Ihr Problem, bzw. das Problem Ihrer ausgeprägten Borniertheit.
! Der Europarat hat ganz Recht, mal vor den Schattenseiten des militanten, erzkonservativen Terrorkatholizismus
zu warnen! Bei manchen Leuten nimmt da ja schon sektenmäßige Strukturen an. Gerade jünger Leute, die
noch leicht beeinflußbar sind, sollten vorbeugend alarmiert werden, um da nicht hineinzuschlittern.
Europarat Der Europarat hat mit der EU nichts zu tun. Offenbar wird er hier von einigen mit dem Ministerrat
oder dem Europäischen Rat verwechselt, welche Organe der EG sind. Die EU ist ein Papierkonstrukt, welches
nicht einmal völkerrechtliche Verträge abschließen darf. Zwar steht im kreuz.net Artikel, dass der
Europarat von der EU unabhängig ist, aber durch die Vermischung mit EU-Gesetzgebung entsteht ein anderer
Eindruck. Von „Sowjetunion“ kann jedenfalls nicht die Rede sein, weil der Europarat, wie richtig angemerkt
bloß eine überstaatliche Organisation ist, wie es sie zu dutzenden gibt.
#6 Athanasius 15:05:56 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Sowjet-Union… …ist übertrieben, aber es ist für mich Tatsache, daß eine militante Mischung aus
französischem Anti-Klerikalismus, deutschem Sozialismus und englischem Indifferentismus, die Europäische
Union seit 1970 mit sehr vielen Mitteln unterwandert und übernommen hat. Ich bin für europäische Zusammenarbeit,
aber der supranationale Staat kommt mir ungeheuerlich vor. Nicht zuletzt mit Blick auf die europäische
Vergangenheit von Superstaaten („Light“) (etwa Deutschland, Sowjet-Union). Zwar geben die portugesischen
und polnischen Vertreter im Europa-Parlament heroischen Widerstand, etwa die Iren haben schon von Jahren
Kompromiße schliessen müßen. Es ist nicht unsere Sache Europa zu katapultieren, sondern zurück zu
gewinnen durch Politik und Werbung. Und der Supranationalischen Tendenz zu widerstehen. Hl. Benedikt von
Nursia, Patron Europas, bitte für uns!
Europaratsresolution konret Lieber virOblationis, ich war davon ausgegangen, dass die Leser dieser Seiten
sich ihre Meinung selber bilden wollen und zu diesem Zwecke mal auf die Seite des Europarates –> Parlamentarische
Versammlung klicken und sich die gewünschten Informationen aus erster Hand besorgen. Damit ist doch sicherlich
hier niemand überfordert, oder? Einen kleinen Tipp will ich den Unfähigen/Faulen aber gerne geben. Es
werden zunächst kritisiert: Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen, religiöse Kleidervorschriften von Kopftuch
bis Burka. Dann natürlich auch das Kondom-Verbot der katholischen Kirche zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten,
was gerade in Afrika zu einem Ansteigen der HIV/AIDS-Infektionen bei katholischen Frauen führt. Die Abtreibung
wird ausdrücklich als ein äußerst sensibles Thema angeführt. Alles weitere lässt sich in der Resolution
und im vorausgehenden Arbeitsdokument nachlesen, wobei ich davon ausgehe, dass diejenigen, die hier ständig
mit ihren (vorkonziliaren) Lateinkenntnissen angeben, auch des Englischen oder Französischen mächtig
sind. Des Weiteren verweise ich auch gerne noch auf das Arbeitsdokument Nr. 10673 zum Thema Religionsunterricht.
#4 virOblationis 14:08:40 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Sowjetunion light Welche „ganz andere Akzentsetzung“ gibt es denn? – Der Beitrag von Kryszek bleibt, so
weit ich sehe, völlig unkonkret – im Gegensatz zu dem Kreuz-net-Artikel. „Sowjetunion [vorerst] light“
paßt m.E. zur Charakterisierung gut. – Die Früchte der Revolution von 1789 mit ihrer durch Brüderlichkeit
verbundenen Freiheit und Gleichheit sind eben Liberalismus und Sozialismus; und deren anti-christliche
Grundhaltung wird wieder einmal deutlicher kenntlich. Vielleicht ist dies gar nicht so schlecht: Wenn
dem einen oder anderen Katholiken, der noch immer (mit dem Vat. II in J. Ratzingers damaliger Interpretation)
von einer Versöhnung zwischen von Revolution und Kirche träumt, endlich die Augen aufgehen, hätte sich
die Arbeit des Europarates auf jeden Fall gelohnt.
Kritik am Europarat -vorher besser informieren! Ein solch tendenziöse Stellungname war auf kreuz.net
ja eigentlich zu erwarten gewesen. Wahrscheinlich geht der Verfasser davon aus, dass die Leser dieser
Webseite sich nicht selber informieren, sondern unbesehen jeden Schmarrn glauben, der hier als Nachricht
eingestellt wird. Ziel des Europarates, dem 46 europäische Länder angehören – der Vatikan hat übrigens
Beobachterstatus –, ist der Schutz der Menschenrechte und der parlamentarischen Demokratie. (-> assembly.coe.int)
Auf der Herbstsitzung der Parlamentarischen Versammlung wurde u.a. ein Bericht zum Thema „Frauen und Religion“
diskutiert (Arbeitsdokument 10670), der untersucht, in wie weit die Rechte von Frauen in Europa auf Grund
von kulturellen und/oder religiösen Traditionen heutzutage immer noch eingeschränkt werden. Im Anschluss
daran wurde eine entsprechende Resolition (Nr. 1464) zu diesen Thema verabschiedet. Die Akzentsetzung
ist dabei eine ganz andere als es der obige Nachrichtentext glauben machen will. Es ist also der allergrößte
Unsinn, den Europarat mit einer „Sowjetunion light“ zu vergleichen, wie dies mein Vorredner tut. Entweder
meint er, damit seine Unwissenheit demonstrieren zu müssen oder seine Borniertheit oder beides.
Beobachter in Straßburg… wessen Beobachter? Religion ist Privatsache. Jeder soll so leben wie er will,
solange dabei niemand Schaden nimmt. Das gilt auch und besonders für Fundis aller Richtungen! Politik
und Religion passen nicht zusammen.
„Sowjetunion light“ Beobachter in Straßburg wiesen darauf hin, daß sich das Dokument lese wie ein Arbeitspapier
der kommunistischen Internationalen. Ist ja logisch, ist doch der ganze Europa-Apparat, wie er sich uns
darbietet, auf sozialistischen und kommunistischen Ideen aufgebaut, sozusagen sehen wir da eine „Sowjetunion
light“. Ob eine „echte Sowjetunion“ besser wäre, ist eine berechtigte Frage, erkennt man darin doch den
Feind eindeutig!