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Sonntag, 23. Oktober 2005 10:48
Der Europarat warnt vor der Religion – besonders der katholischen
Das Verbot der Kinderabtreibung, die Kritik an Verhütungsmitteln und ein „veraltetes weibliches Rollenbild“: Der Europarat warnt seine Mitgliedstaaten vor männlich dominierten Glaubensgemeinschaften.
(kreuz.net, Straßburg) Die parlamentarische Versammlung des Europarates verabschiedete am 4. Oktober eine Resolution über „Frauen und Religion in Europa“. Das berichtete der amerikanische Lebensschutzdienst ‘LifeSite’.

Während der Verhandlungen wurde auch die Katholische Kirche des öfteren erwähnt.

Der Europarat ist ein Debattierclub über europäische Fragen. Alle europäischen Staaten und die Türkei sind – mit Ausnahme des Vatikans und Weißrußlands – dort Mitglieder.

Institutionell ist der Europarat von der EU unabhängig. Er kann aber völkerrechtlich verbindliche Abkommen schließen. Diese können den wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Bereich sowie die Menschenrechte betreffen.

Die Anfang Oktober verabschiedete Resolution drängt die Mitgliedstaaten dazu, Frauen nicht religiös motivierten politischen Ideen und Gesetzen zu unterwerfen.

Als Beispiel führt das Papier des Europarats das Kinderabtreibungsgesetz an.

Gesetze, welche die unschuldigsten und wehrlosesten Mitglieder der EU schützen, stünden einem angeblichen Recht der Mutter auf Tötung ihres ungeborenen Kindes entgegen.

Deswegen sei diese Gesetzgebung eine Form der „Intoleranz und Diskriminierung“.

Derartige Regelwerke seien gegen Frauen gerichtet, die einer von Männern dominierten Religion angehörten.

Eine „weitere Diskriminierung gegen Frauen“ stellten jene Religionen dar, welche die Rolle der Frau im „Ideal der Ehefrau, Mutter und Hausfrau“ verwirklicht sehen.

An welche Glaubensgemeinschaft der Europarat in diesem Fall konkret dachte, ist im Papier nicht festgehalten.

Während der hitzigen Diskussion zur Abfassung der Resolution wurde jedoch klar, wer der Hauptfeind des europäischen Debattierclubs ist.

So wurde der katholischen Kirche die Schuld an Geschlechtskrankheiten in die Schuhe geschoben. Schließlich spreche sie sich gegen die Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen aus.

Die Mitgliedstaaten des Europarates müßten sichergehen, daß die Religionsfreiheit und der Respekt für Kultur und Tradition nicht als Ausrede für die Verletzung von sogenannten Frauenrechten akzeptiert würden.

In diesem Kontext könne es auch nicht anstehen, daß minderjährigen Mädchen der Zugang zu Verhütung durch ihre Familie oder eine religiöse Gemeinschaft verwehrt würde.

Beobachter in Straßburg wiesen darauf hin, daß sich das Dokument lese wie ein Arbeitspapier der kommunistischen Internationalen.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 70 Lesermeinungen:
Donnerstag, 27. Oktober 2005 18:52
Benedikt: @ Elendester Sünder
Offensichtlich beziehst Du Deine Weisheiten aus chinesischen Glückskeksen.

Keine Ahnung. Sie kennen sich ja offensichtlich da aus, sagen Sie es mir doch.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 16:19
Elendester Sünder: Glückskeks
Nee. Für Lob kann nun wirklich keiner was. Gegen Kritik kann man sich wehren, aber gegen Lob…? Von daher…
Offensichtlich beziehst Du Deine Weisheiten aus chinesischen Glückskeksen.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 15:06
Benedikt: @ Elendester Sünder
Wenn Sie jetzt, offenbar weil Sie nicht weiter wissen, mit Wortverdrehungen usw. anfangen, dann müssen wir das hier nicht fortsetzen.

Wenn man sich nicht einigen kann, dann sollte man nicht heiraten. Mann sollte natürlich auch nicht in wilder Ehe zusammenleben, denn sogar in solche inem „Bündnis“, Sie werden es nicht glauben, muss man sich einigen. Das ist eigentlich ein logischer Schluss. Eine Beziehung, in der man sich nicht einigt, funktioniert vom ersten Tag an nicht, soll heißen, die Beziehung kommt erst gar nicht zustande, denn hierfür ist ja schon die erste Einigung nötig. Erparen Sie mir doch solche bewussten Fehlinterpretationen.

solltest du besser eingestehen, daß du im Unrecht bist
Ich sehe keine Veranlassung, ich habe ja unten schon nachgewiesen, dass die „Gegenbeweise“ von Ihnen und Marcel in Wirklichkeit Beweise für meine Auffassung sind. Auch haben Sie noch kein dogmatisches Schreiben hier vorlegen können, das Ihre Auffassung bestätigt.

Das Lob von Marlene sollte dir zu denken geben.
Nee. Für Lob kann nun wirklich keiner was. Gegen Kritik kann man sich wehren, aber gegen Lob…? Von daher…
Donnerstag, 27. Oktober 2005 14:26
Elendester Sünder: Benedikt und die Schwierigkeit, einen Irrtum einzugestehen
Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn und man heiratet besser gar nicht erst.

Das heißt: Weil man sich eben nicht immer einigen kann, soll man sich besser scheiden lassen oder gar nicht erst heiraten, sondern in wilder Ehe zusammen leben bis man einen neuen Lebensabschnittspartner findet. Das ist exakt die Situation, die wir heute im neuheidnischen Europa haben.

Benedikt, anstatt dich hier um Kopf und Kragen zu reden, solltest du besser eingestehen, daß du im Unrecht bist. Das würde dir weit besser zu Gesicht stehen.

Das Lob von Marlene sollte dir zu denken geben.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 14:10
Benedikt: @ Marcel
Also wirklich, Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Nur weil der Dialog über Dogmen abzulehnen ist, ist der Dialog doch nicht grundsätzlich schlecht. Sie können hier doch nicht kirchliche Lehrmeinungen mit Entscheidungen in der Familie, etwa über einen Hausbau vergleichen. Kirchliche Lehrmeinungen nimmt man an, aber über den Hausbau wird man wohl noch diskutieren dürfen, oder? Darin Konzilsideologie zu sehen halte ich wirklich für ziemlichen Unsinn. Wenn sich ein Pfarrer und ein Kaplan darüber einigen, wer die Morgen- und wer Abendmesse macht, sind sie dann etwa radikale Progressisten, weil sie darüber einen Dialog führen?

„Ganz einfach: Man einigt sich“? Sie Träumer. Wie sollte ein Protestant und ein Katholik sich einigen bei Glaubensfragen?
Ich träume da nicht, ich kenne nämlich den CIC: Heirat zw. Konfessionsverschiedenen ist nur erlaubt, wenn die Kinder katholisch erzogen werden. In dieser Frage muss man sich also VOR der Heirat geeinigt haben, sonst gibts gar kein Ehesakrament.

Am Ende muß jemand dem anderen nachgeben, sprich: sich fügen, unterordnen.
Ich nenne das einigen. Sich fügen bedeutet zustimmen. Zustimmen bedeutet einigen. Sie schreiben hier: AM ENDE. Am Ende von was? Doch nicht etwa von einem durch konzilsideologische Verseuchung entstandenen Dialog? Ich sehe nur kein Automatismus, warum das immer die Meinung des Mannes sein muss. Der Mann kann sich auch mal irren, und wenn ihm das klar wird, dann gibt er halt nach.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 13:46
Laurentius2: Wie wäre es mit einem kurzen Blick auf die Realität ?
Die Realität ist in unserer durchsäkularisierten, durchfeminisierten Gesellschaft:

Noch nie gab es (auch prozentual) so viele Scheidungen, so viele Scheidungswaisen, Kinder, die ihr Leben lang unter der Trennung der Eltern leiden, die diese Erfahrung sehr oft (wissenschaftlich belegt) in ihrer eigenen Ehe wiederholen (wollen), nie soviele Kindstötungen (Abtreibungen), nie so viele Ehefrauen und – männer auf der Psychiatercouch, nie so viele volkswirtschaftliche Kosten durch zerrüttete Ehen und Familien (jährlich Milliarden !), nie so viel Prostitution für zerbrochene Männer- und nie so viel Einsamkeit und Unglück (s. Noelle-Neumann – Untersuchungen) der zerbrochenen Frauenherzen, nie so wenig Zukunft (Geburten) für das ehemals christliche Europa, nie so viel Geschlechterkampf etc.etc.etc.

Ich behaupte, die KIRCHLICHE LEHRE über die Familie ist einfach BESSER ! (s.Irland, wo man eine katholisch geprägte Gesellschaft noch museal besichtigen kann).

(Rollenverteilung, gegenseitige Opferbereitschaft gemäß den Worten des Hl.Paulus: Die Frau sei dem Manne Untertan – und der Mann tue ALLES für seine Frau.
Der zweite Halbsatz wird von hysterischen pseudo-katholischen Emanzen in deren Vorträgen stets weggelassen !
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