EU
Der Europarat warnt vor der Religion – besonders der katholischen
Das Verbot der Kinderabtreibung, die Kritik an Verhütungsmitteln und ein „veraltetes weibliches Rollenbild“: Der Europarat warnt seine Mitgliedstaaten vor männlich dominierten Glaubensgemeinschaften.
(kreuz.net, Straßburg) Die parlamentarische Versammlung des Europarates verabschiedete am 4. Oktober eine Resolution über „Frauen und Religion in Europa“. Das berichtete der amerikanische Lebensschutzdienst ‘LifeSite’.

Während der Verhandlungen wurde auch die Katholische Kirche des öfteren erwähnt.

Der Europarat ist ein Debattierclub über europäische Fragen. Alle europäischen Staaten und die Türkei sind – mit Ausnahme des Vatikans und Weißrußlands – dort Mitglieder.

Institutionell ist der Europarat von der EU unabhängig. Er kann aber völkerrechtlich verbindliche Abkommen schließen. Diese können den wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Bereich sowie die Menschenrechte betreffen.

Die Anfang Oktober verabschiedete Resolution drängt die Mitgliedstaaten dazu, Frauen nicht religiös motivierten politischen Ideen und Gesetzen zu unterwerfen.

Als Beispiel führt das Papier des Europarats das Kinderabtreibungsgesetz an.

Gesetze, welche die unschuldigsten und wehrlosesten Mitglieder der EU schützen, stünden einem angeblichen Recht der Mutter auf Tötung ihres ungeborenen Kindes entgegen.

Deswegen sei diese Gesetzgebung eine Form der „Intoleranz und Diskriminierung“.

Derartige Regelwerke seien gegen Frauen gerichtet, die einer von Männern dominierten Religion angehörten.

Eine „weitere Diskriminierung gegen Frauen“ stellten jene Religionen dar, welche die Rolle der Frau im „Ideal der Ehefrau, Mutter und Hausfrau“ verwirklicht sehen.

An welche Glaubensgemeinschaft der Europarat in diesem Fall konkret dachte, ist im Papier nicht festgehalten.

Während der hitzigen Diskussion zur Abfassung der Resolution wurde jedoch klar, wer der Hauptfeind des europäischen Debattierclubs ist.

So wurde der katholischen Kirche die Schuld an Geschlechtskrankheiten in die Schuhe geschoben. Schließlich spreche sie sich gegen die Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen aus.

Die Mitgliedstaaten des Europarates müßten sichergehen, daß die Religionsfreiheit und der Respekt für Kultur und Tradition nicht als Ausrede für die Verletzung von sogenannten Frauenrechten akzeptiert würden.

In diesem Kontext könne es auch nicht anstehen, daß minderjährigen Mädchen der Zugang zu Verhütung durch ihre Familie oder eine religiöse Gemeinschaft verwehrt würde.

Beobachter in Straßburg wiesen darauf hin, daß sich das Dokument lese wie ein Arbeitspapier der kommunistischen Internationalen.
      
70 Lesermeinungen
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#70   Benedikt   18:52:43 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@ Elendester Sünder
Offensichtlich beziehst Du Deine Weisheiten aus chinesischen Glückskeksen.
Keine Ahnung. Sie kennen sich ja offensichtlich da aus, sagen Sie es mir doch.
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#69   Elendester Sünder   16:19:03 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Glückskeks
Nee. Für Lob kann nun wirklich keiner was. Gegen Kritik kann man sich wehren, aber gegen Lob…? Von daher…
Offensichtlich beziehst Du Deine Weisheiten aus chinesischen Glückskeksen.
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#68   Benedikt   15:06:19 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@ Elendester Sünder
Wenn Sie jetzt, offenbar weil Sie nicht weiter wissen, mit Wortverdrehungen usw. anfangen, dann müssen wir das hier nicht fortsetzen.
Wenn man sich nicht einigen kann, dann sollte man nicht heiraten. Mann sollte natürlich auch nicht in wilder Ehe zusammenleben, denn sogar in solche inem „Bündnis“, Sie werden es nicht glauben, muss man sich einigen. Das ist eigentlich ein logischer Schluss. Eine Beziehung, in der man sich nicht einigt, funktioniert vom ersten Tag an nicht, soll heißen, die Beziehung kommt erst gar nicht zustande, denn hierfür ist ja schon die erste Einigung nötig. Erparen Sie mir doch solche bewussten Fehlinterpretationen.
solltest du besser eingestehen, daß du im Unrecht bist
Ich sehe keine Veranlassung, ich habe ja unten schon nachgewiesen, dass die „Gegenbeweise“ von Ihnen und Marcel in Wirklichkeit Beweise für meine Auffassung sind. Auch haben Sie noch kein dogmatisches Schreiben hier vorlegen können, das Ihre Auffassung bestätigt.
Das Lob von Marlene sollte dir zu denken geben.
Nee. Für Lob kann nun wirklich keiner was. Gegen Kritik kann man sich wehren, aber gegen Lob…? Von daher…
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#67   Elendester Sünder   14:26:32 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Benedikt und die Schwierigkeit, einen Irrtum einzugestehen
Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn und man heiratet besser gar nicht erst.
Das heißt: Weil man sich eben nicht immer einigen kann, soll man sich besser scheiden lassen oder gar nicht erst heiraten, sondern in wilder Ehe zusammen leben bis man einen neuen Lebensabschnittspartner findet. Das ist exakt die Situation, die wir heute im neuheidnischen Europa haben.
Benedikt, anstatt dich hier um Kopf und Kragen zu reden, solltest du besser eingestehen, daß du im Unrecht bist. Das würde dir weit besser zu Gesicht stehen.
Das Lob von Marlene sollte dir zu denken geben.
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#66   Benedikt   14:10:27 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@ Marcel
Also wirklich, Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Nur weil der Dialog über Dogmen abzulehnen ist, ist der Dialog doch nicht grundsätzlich schlecht. Sie können hier doch nicht kirchliche Lehrmeinungen mit Entscheidungen in der Familie, etwa über einen Hausbau vergleichen. Kirchliche Lehrmeinungen nimmt man an, aber über den Hausbau wird man wohl noch diskutieren dürfen, oder? Darin Konzilsideologie zu sehen halte ich wirklich für ziemlichen Unsinn. Wenn sich ein Pfarrer und ein Kaplan darüber einigen, wer die Morgen- und wer Abendmesse macht, sind sie dann etwa radikale Progressisten, weil sie darüber einen Dialog führen?
„Ganz einfach: Man einigt sich“? Sie Träumer. Wie sollte ein Protestant und ein Katholik sich einigen bei Glaubensfragen?
Ich träume da nicht, ich kenne nämlich den CIC: Heirat zw. Konfessionsverschiedenen ist nur erlaubt, wenn die Kinder katholisch erzogen werden. In dieser Frage muss man sich also VOR der Heirat geeinigt haben, sonst gibts gar kein Ehesakrament.
Am Ende muß jemand dem anderen nachgeben, sprich: sich fügen, unterordnen.
Ich nenne das einigen. Sich fügen bedeutet zustimmen. Zustimmen bedeutet einigen. Sie schreiben hier: AM ENDE. Am Ende von was? Doch nicht etwa von einem durch konzilsideologische Verseuchung entstandenen Dialog? ;-) Ich sehe nur kein Automatismus, warum das immer die Meinung des Mannes sein muss. Der Mann kann sich auch mal irren, und wenn ihm das klar wird, dann gibt er halt nach.
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#65   Laurentius2   13:46:18 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Wie wäre es mit einem kurzen Blick auf die Realität ?
Die Realität ist in unserer durchsäkularisierten, durchfeminisierten Gesellschaft:
Noch nie gab es (auch prozentual) so viele Scheidungen, so viele Scheidungswaisen, Kinder, die ihr Leben lang unter der Trennung der Eltern leiden, die diese Erfahrung sehr oft (wissenschaftlich belegt) in ihrer eigenen Ehe wiederholen (wollen), nie soviele Kindstötungen (Abtreibungen), nie so viele Ehefrauen und – männer auf der Psychiatercouch, nie so viele volkswirtschaftliche Kosten durch zerrüttete Ehen und Familien (jährlich Milliarden !), nie so viel Prostitution für zerbrochene Männer- und nie so viel Einsamkeit und Unglück (s. Noelle-Neumann – Untersuchungen) der zerbrochenen Frauenherzen, nie so wenig Zukunft (Geburten) für das ehemals christliche Europa, nie so viel Geschlechterkampf etc.etc.etc.
Ich behaupte, die KIRCHLICHE LEHRE über die Familie ist einfach BESSER ! (s.Irland, wo man eine katholisch geprägte Gesellschaft noch museal besichtigen kann).
(Rollenverteilung, gegenseitige Opferbereitschaft gemäß den Worten des Hl.Paulus: Die Frau sei dem Manne Untertan – und der Mann tue ALLES für seine Frau.
Der zweite Halbsatz wird von hysterischen pseudo-katholischen Emanzen in deren Vorträgen stets weggelassen !
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#64   Marcel   09:27:45 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
„Die notwendige Über- und Unterordnung“ in der Ehe
Benedikt schrieb: „Wie sollen in einer Ehe zwischen Mann und Frau Entscheidungen getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?“
Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn (zu deren Vollzug man sich ebenfalls einigen muss, sonst kommt nämlich der liebe Hr. Staatsanwalt auf einen Besuch vorbei) und man heiratet besser gar nicht erst.
Es ist diese Konzilsideologie vom „alles lösenden Dialog“, die Sie verblendet. Man versucht in der Konzilskirche ständig, die Lüge mit der Wahrheit zu vermählen, die Revolution mit der Kirche. Ein bißchen von dem und ein bißchen von diesem, die Wahrheit will (angeblich) erst in endlosen Dialogsuchen gefunden werden, jede Religion habe ein bißchen Wahrheit, usw.
Entsprechendes kommt heraus: Chaos. Als Widerpart des Logos. Alles, nur kein wahrhaftiges Denken und Handeln. Es ist erbärmlich.
„Ganz einfach: Man einigt sich“? Sie Träumer. Wie sollte ein Protestant und ein Katholik sich einigen bei Glaubensfragen? Es ist unmöglich. Dies können Sie umlegen auf die Ehe: es gibt wichtige Fragen, bei denen die eine Seite Ja und die andere Nein sagen wird. Am Ende muß jemand dem anderen nachgeben, sprich: sich fügen, unterordnen.
Die „alte“ Kirche gab den Leitfaden dazu an, der Gottes Weisheit widergibt. Ein Vorredner verwies auf die wichtigen Stellen. Der Leitfaden funktionierte gut und funktioniert noch heute in der Tradition.
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#63   Marlene †   06:45:49 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Wow, Benedikt…
Benedikt schrieb:
„Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn.“
Wow, Benedikt! Ich bin sprachlos! Welch guten Ansätze!
Sie haben ja – trotz langer Aktivität bei kreuz.net – fast noch menschliche Züge…
;-D
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#62   Benedikt   23:54:28 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Elendester Sünder
Stell du dich doch nicht dümmer:
Beantworte mir folgende Frage: Wie sollen in einer Ehe zwischen Mann und Frau Entscheidungen getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?
Ganz einfach: Man einigt sich. Wenn man das nicht hinbekommt, dann hat es nämlich auch mit der Ehe keinen Sinn (zu deren Vollzug man sich ebenfalls einigen muss, sonst kommt nämlich der liebe Hr. Staatsanwalt auf einen Besuch vorbei) und man heiratet besser gar nicht erst.
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#61   Athanasius   22:00:00 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Mensch, Marlene…
Welche Vorurteile!
Es geht hier vor allem darum, dass man sich der Desintegrierung der Familie widersetzt. Und zu einer glücklichen Familie gehört eine liebhabende ANWESENDE Mutter.
Das hat nichts mit der Verteilung von Arbeit zu tun.
Frauen die aber Arbeit und Karriere vor die Familie stellen, sind pervertiert vom Feminismus. Und werden alleine bleiben.
Die Familie steht über allem. Sollte es allerdings stehen.
Angst habe ich nicht. Ich würde gerne 20 Stunden pro Woche arbeiten und meiner erfolgreichen hypothetischen Frau auch 20 Stunden zugestehen. Aber die katholische und moralische Erziehung der Kinder geht über allem.
Sie sind indoktriniert, wenn Sie glauben, die Frau sollte vollzeitig arbeiten. Das ist eine Sowjet-Idee. An diese Mentalität geht die Gesellschaft zu Grunde. Bereits wird Deutschland in 15 Jahren demographisch zusammenstürzen wegen zu niedrige Geburtszahlen.
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#60   Marlene †   21:22:45 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Um es auf den Punkt zu bringen…
Kann das sein, dass so einige Herrn hier Angst vor starken und erfolgreichen Frauen haben?
Kann es sein, dass einige hier nicht Manns genug wären mit einer Frau zusammen zu leben, die vielleicht beruflich erfolgreicher wäre als ihr Gatte? Daran sind ja bekanntlich schon so einige Ehen zerbrochen.
Will man die Frau zurück an den Herd schicken, um sich überlegener zu fühlen? Wie kommts? Minderwertigkeitskomplexe?
Fühlt man sich erst dann als richtiger Mann, wenn man eine Frau hat, die sich unterordnet?
Fragen über Fragen…
Traurig, traurig…
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#59   Elendester Sünder   20:00:35 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Gleichberechtigung – eine satanische Lüge
Danke, Gotthard. Genau darauf zielt es ab.
Die Schlange sagt über die Medienpropaganda zum Weib: „Hat Gott wirklich gesagt, du sollst dich dem Mann unterordnen?“
Alles soll durcheinander geworfen werden.
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#58   Krzyszek   19:56:07 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Die Entscheidung
„Beantworte mir folgende Frage: Wie sollen in einer Ehe zwischen Mann und Frau Entscheidungen getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?“
1. Du scheinst davon auszugehen, dass Mann und Frau grundsätzlich unterschiedlicher Meinung sind. Wieso? Hast du persönlich diese Erfahrung gemacht?
2. Sollten wirklich unterschiedlich Auffassungen in einer Frage bestehen, was spricht dagegen einen Kompromiss zu schließen? I.d.R. dürften sicher die Sachargumente den Ausschlag bei der Entscheidungsfindung geben.
3. In der Praxis dürfte es so sein, dass Mann und Frau sich die Aufgaben/Zuständigkeiten im „Unternehmen Familie“ teilen. Sie sollten sich dann nicht nur gleichberechtigt fühlen, sondern der Mann sollte die gleichen Rechte haben wie die Frau – und die Pflichten sollten sie sich auch teilen. (Bei mir und meinem Partner klappt das übrigens wunderbar.)
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#57   Gotthard   19:34:41 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
letztes Wort
dann muss die Frau das letzte Wort haben.
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#56   Elendester Sünder   19:19:17 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Benedikt,
stell Dich nicht dümmer als Du bist!
Beantworte mir folgende Frage: Wie sollen in einer Ehe zwischen Mann und Frau Entscheidungen getroffen werden, wenn beide sich gleichberechtigt fühlen?
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#55   Benedikt   19:03:22 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Elendester Sünder; Gatte, Ignatius
1. Casti conubii ist kein Dogma
2. Zitat aus der Enzyklika: …Apostel mit den Worten empfiehlt:. Empfiehlt. Aha.
3. Weiteres Zitat: Die Unterordnung der Gattin unter den Gatten leugnet und beseitigt nun aber nicht die Freiheit, die ihr auf Grund ihrer Menschenwürde und der hehren Aufgabe, (…) mit vollem Recht zusteht.. Der heutige Begriff von „Unterordnung“ würde so etwas ausschließen. DAs Wort Unterordnung ist hier vermutlich anders zuverstehen. Benutzt man es dennoch, sind Mißverständnisse vermutlich logische Folge.
4. „…einfachhin umzukehren“ Hätte ich nie behauptet.
@ Elendester Sünder
Du behauptest, ich hätte keinen Respekt vor Weibern und Maria
Nee. Wo habe ich das behauptet?
Ihr Beispiel Mann – Weib hinkt übrigens und ist kein Beweis, dass Mann – Frau auch gesagt werden kann. Diese Formen sind nämlich fließend Es heißt ja zB auch Guten Tag, meine Damen und Herren und nicht G.T meine Frauen und Herren… also warum soll ich nicht Frau sagen sollen?
Ignatius: Benedikt …der noch viel lernen kann und SOLLTE.
Dergleichen würde ich nie bestreiten. Trifft allerdings auf jeden hier zu…
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#54   Ignatius   18:03:46 | Mittwoch, 26. Oktober 2005

Krydingens : Ja ja der Mann und das Weib schenken das Leben zusammen aber du bist womöglich in der Lage zu verstehen WAS ich insgesamt sagte weil ich vom Gebären (Gebärneid) schrieb.
Elendster Sünder : sehr guter Artikel! Der Herrgott segne dich und dein Tun.
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#53   Marlene †   17:54:54 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
!!!
>Wenn man sich in Familie und Gesellschaft an diese Hierarchie hält, läuft alles gut; wenn nicht, folgen Fehlentscheidungen in Politik, Wirtschaft und allen Bereichen, in denen Weiber nichts zu suchen haben
Ich empfehle Ihnen mal die Lektüre des Manager-Magazins! Dort finden Sie immer wieder Porträts von Frauen, die an den Schaltstellen internationaler Konzerne sitzen und Ihren Job mit Bravour erledigen!
Das sind FAKTEN, die selbst die ewiggestrigen, vorsintflutzeitlichen Moralaposteln hier nicht widerlegen können! Selbst anerkannte Wirtschaftspsychologen bescheinigen Frauen bessere Führungskompetenzen als Männern!!!
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#52   Elendester Sünder   17:45:47 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Lieber Benedikt,
Ignatius und Evelins Gatte haben bereits sehr gut geantwortet und deine irregeleitete Behauptung, das Christentum fordere die Gleichstellung des Weibes, widerlegt.
Ich sage übrigens Weib, weil zwar jede Frau ein Weib, aber nicht jedes Weib eine Frau ist. Ebenso ist nicht jeder Mann ein Herr. Es gibt auch kein frauliches und herrliches Geschlecht, sondern ein weibliches und männliches.
Du behauptest, ich hätte keinen Respekt vor Weibern und Maria im Besonderen, die ja gebenedeit ist unter den Weibern, d.h. nicht nur unter den Frauen – modernistisch propagandistische Falschübersetzung von „mulieribus“. Ich verzeihe Dir, weil ich glaube, daß du es wirklich nicht verstehst. Dein Problem ist deine Empfänglichkeit für die weltlichen Propagandamedien.
Es geht allein um Friede vor allem in der Familie. Das ist alles. Gott – Mann – Weib. Wenn man sich in Familie und Gesellschaft an diese Hierarchie hält, läuft alles gut; wenn nicht, folgen Fehlentscheidungen in Politik, Wirtschaft und allen Bereichen, in denen Weiber nichts zu suchen haben, Scheidungen, Familientragödien, Kindermangel und schließlich das Aussterben von ganzen Völkern.
Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, daß die größten Befürworter der „Gleichstellung“ Marienverächter sind. Auch ist Deine Behauptung falsch, daß Maria zu Lebzeiten, d.h. vor ihrer Krönung zur Himmelkönigin, ihrem Ehemann nicht gehorsam gewesen wäre. Sogar Jesus Christus selbst war seinem Pflegevater Joseph zu Lebzeiten untertan.
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#51   Krzyszek   17:26:24 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Leben schenken
Leben zu schenken ist sicher die größte Auszeichnung der Frau –- nur ein Verbogener wird das bestreiten. Es gibt sogar den „Gebärneid“ bei manchen Männern weil wir zum Lebensschenken nicht in der LAGE sind. (Normale katholische Männer haben den Neid nicht.)
Männer sind zum Lebenschenken nicht in der Lage? Habe ich im Biologieunterricht etwas verpasst? Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass das eine Koproduktion von Mann und Frau sei. Offensichtlich läuft das aber bei „normalen katholischen Männern“ (wie immer man die definiert) anders ab; dort scheinen die Frauen das allein zu bewerkstelligen. Wie praktisch.
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#50   Ignatius   17:16:12 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Gebährneid
Gatte der Evelin, das waren genau die Stellen die zu zitieren waren! Ich danke.
Diese sind nicht für die Unkatholiken hier sondern für Benedikt, der ja kein harter Progressist ist sondern nur ein weicher Quasselist der noch viel lernen kann und SOLLTE.
Leben zu schenken ist sicher die größte Auszeichnung der Frau –- nur ein Verbogener wird das bestreiten. Es gibt sogar den „Gebärneid“ bei manchen Männern weil wir zum Lebensschenken nicht in der LAGE sind. (Normale katholische Männer haben den Neid nicht.)
Die Weiber die von „Gebärmaschinen“ faseln kennen LEIDER GOTTES nicht das Glück der Mütter, die zufrieden auf ihre Kinder blicken können. Was den Vorteil hat dass sich ihr Unsinn nicht weitervererben wird sondern der gläubige und schöpfungsfreundliche Sinn der Mütter.
Beide Geschlechter haben ihre Vorzüge und sollen sich ergänzen in einer bestimmten Ordnung : nach Gottes Plan, nicht nach dem von Emanzen/Freidenkern/Moslems/… und anderen Verbogenen.
Ansonsten gilt was der Gatte anderswo schrieb: Krzycsek, Stimme der Vernunft & anderen „Geistesriesen“ fehlt schlicht das Rüstzeug, hier mitzudiskutieren. Ein bißchen Willen zur theologischen und historischen Fortbildung könnte auch nicht schaden.
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#49   Marlene †   16:49:52 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Thomas von Aquin
Was für eine Diskussion schon wieder! Die Fakten liegen doch klar auf der Hand:
Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275)
Die Frau ist und bleibt das, was sie schon immer war: Eine kochlöffelschwingende Gebär- und Werfmaschine. Alles andere wäre Teufelswerk!!!
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#48   Krzyszek   16:27:17 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Stellung der Frau als Dogma?
Wer, lieber laurentius2, redet hier von Dogmen?
Das Thema, das hier derzeit diskutiert wird, lautet Menschenrechte bzw. Rolle der Frau. Bei der dazu angeführten Enzyklika aus dem Jahre 1930 handelt es sich ebenso wenig um ein Dogma wie bei der von mir als Beispiel für eine von der Kirche in der Geschichte vertretene falsche und inzwischen korrigierte Auffassung von der Erde als Scheibe und Mittelpunkt des Universums.
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#47   Laurentius2   16:01:00 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@Kryzcek / bitte Minimalniveau !
Wenn Sie hier in ignoranter Weise daherbehaupten bzw. besser gesagt nachplappern, die Kirche hätte eine bestimmte Gestalt der Erde zum Dogma erhoben, disqualifizieren Sie sich für das Minimalniveau dieses katholischen (!) Forums.
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#46   Krzyszek   15:12:34 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Olle Kamellen
Evelin sein Gatte, was zitierst du einer Enzyklika von 1930? Die Kirche hat auch mal behauptet, die Erde sei eine Scheibe. Diese Zeiten sind lange vorbei – und Papst JPII hat die Sache dann ja auch offiziell richtiggestellt.
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#45   Evelin   14:12:34 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Benedikt: Eph 5,21ff.
Hier noch ein Link zum Nachschauen:
Der Brief an die Epheser, Kapitel 5 theol.uibk.ac.at/…raum/bibel/eph5.html
Zur Unterordnung der Frau:
Enzyklika Casti Conubii Papst Pius XI. 31. 12. 1930 www.stjosef.at/…e/casti_connubii.htm
Zitat: Die Hierarchie der Liebe, die notwendige Über- und Unterordnung
In der Familiengemeinschaft, deren festes Gefüge so die Liebe ist, muß dann auch die Ordnung der Liebe, wie es der hl. Augustinus nennt, zur Geltung kommen. Sie besagt die Überordnung des Mannes über Frau und Kinder und die willfährige Unterordnung, den bereitwilligen Gehorsam von seiten der Frau, wie ihn der Apostel mit den Worten empfiehlt: „Die Frauen sollen ihren Männern untertan sein wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie Christus das Haupt der Kirche ist.“
Die Unterordnung der Gattin unter den Gatten leugnet und beseitigt nun aber nicht die Freiheit, die ihr auf Grund ihrer Menschenwürde und der hehren Aufgabe, die sie als Gattin, Mutter und Lebensgefährtin hat, mit vollem Recht zusteht.
Grad und Art der Unterordnung der Gattin unter den Gatten können sodann verschieden sein je nach den verschiedenen persönlichen, örtlichen und zeitlichen Verhältnissen… Aber den Aufbau der Familie und ihr von Gott selbst erlassenes und bekräftigtes Grundgesetz einfachhin umzukehren oder anzutasten, ist nie und nirgends erlaubt.
Der Gatte der Evelin
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#44   Benedikt   13:39:25 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Ignatius
du alte QuasselTANTE
Gracias ;-)
Ehemann das Haupt der Familie ist wie Christus das Haupt der Gemeinde
Wo steht ersteres?
Wo Frauen führens Regiment da nimmt es stets ein schlechtes End!
Eine kolossale Beleidigung der ehrwürdigen ÄbtissINNEN der heiligen römischen Kirche, mein lieber Ignatius…
Mit Emanzipation wie das A. Schwarzer & Co verstehen haben meine Aussagen übrigens nichts zu tun. Und sogar du könntest wissen, was „unter dem Pantoffel stehen“ bedeutet. Die Geschichte vom übergeordneten Mann ist eine Mär… und ist es immer gewesen. Die Hl. Hildegard hat sich nicht mal von ihrem Erzbischof viel sagen lassen. Warum auch, sie hatte ja einen direkten Draht zum Kaiser. Und Theophanu erst, und Kunigunde, und Katharina die Große, und Maria Theresia… usw usf. (von den ganze Ehefrauen, die die wahren Regenten wahren, ganz zu schweigen…)
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#43   Krzyszek   11:54:51 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Menschenrechte
Die Erlaubnis für die Homosexualität sei ein sexuelles Grundrecht.
Mit Verlaub:
1. Was sind sexuelle Grundrechte?
Meinst du etwa das Verbot der Diskriminierung von Menschen z.B. auf Grund ihrer sexuellen Identität?
2. Für Homosexualität braucht jemand, der homosexuell ist, genau so wenig eine Erlaubnis von irgend jemandem wie ein Mensch der blaue Augen hat.
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#42   Evelin   11:38:54 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Menschenrechte: Rechte ohne Pflichten und ohne Gott
So schaut auch deren Interpretation aus: Abtreibung (oder noch mehr die Frühabtreibung) sei kein Verstoß gegen das Recht aus Leben (ohne welches jedes andere Menschenrecht sinnlos ist). Die Erlaubnis für die Homosexualität sei ein sexuelles Grundrecht. Auch die zwangsweise fremdbestimmte Euthanasie ist kein Problem der Menschenrechte.
Politiker und Persönlichkeiten, die nicht „poltical correkt“ sind, müssen dafür hinnehmen, in den Medien beschimpft und verleumdet zu werden. Das ergebe sich aus der Pressefreiheit in einer demokratischen Gesellschaft.
Sämtliche Telefongespräche, Faxe, E-mails usw. dürfen in der EU abgehört, ausgewertet, gespeichert werden (und werden auch – siehe Echolon u.a.). Kein Problem mit dem Grundrecht auf Datenschutz, dem Fernmeldegeheimnis, dem Recht auf Familienleben usw.
Familiendiskriminierende Besteuerung und Pensionsregelungen gehören zum Entscheidungsfreiraum der Staaten – kein Problem mit dem Gleichheitssatz. Geheimgesellschaften wie die Freimaurer, die den Staat gängeln und die Demokratie ad absurdum führen, fallen unter die „Vereinsfreiheit“. Satanismus und Katholizismus haben die gleichen Rechte – ergebe sich aus der Religionsfreiheit und dem Gleichheitssatz.
Grundsätzlich: Entscheiden ist nur die Mehrheit – die Wahrheit hat keine Rechte.
Nur eine kleine Auswahl der erfolgreich propagandistisch beworbenen Menschenrechte.
Der Gatte der Evelin
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#41   Krzyszek   10:58:08 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Einfach
Sulpicius, du machst es dir ein bisschen sehr einfach. So kann man natürlich auch diskutieren – nach dem Motto: „Denk die die Gegenargumente doch selbst aus.“ Das kann ja wohl nur einer schreiben, der entweder woanders denken lässt oder aus einem anderen Grund gar keine Gegenargumente hat.
Und zu Ignatius’ Verständnis von der Rolle der Frau: Gut, dass wir in der westlichen Welt inzwischen weiter sind.
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#40   Ignatius   06:38:29 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Girls at University, NOT
Zitat Benedikt an Elendsten Sünder: Die Unterordnung der Frau ist rein patriarchalisch und hat mit dem Christentum überhaupt nichts zu tun.
Der Elendste Sünder sagt als Katholik dass die Frau dem Mann untergordnet ist dann meint damit –- und du alte QuasselTANTE solltest es wissen –- dass der Ehemann das Haupt der Familie ist wie Christus das Haupt der Gemeinde, und dass die Frau dem Ehemann folgt wie die Gemeinde Christus, und dass der Mann natürlich auch seine Frau so liebt wie Christus seine Gemeinde!
Es ist keine Kommisshierarchie sondern eine Liebeshierarchie aber dennoch eine Hierarchie. Das passt Liberalkatholiken natürlich nicht (ehrlich gesagt glaub ich nicht dass du viel Ahnung von echten Frauen hast höchstens Emanzen und das sind keine) aber so ist die gottgewollte Ordnung. Sie hats schwer in diesen verbogenen Zeiten aber na und.
Die Frau soll auch schweigen IN der Gemeinde, dh auf LektorINNEN, FührerINNEN und so’n Quatsch verzichten wir DANKEND. Die Frau hat nicht die Hosen an. Dass sie heute meistens welche tragen sagt alles.
Unsere Altvorderen wussten noch: Wo Frauen führens Regiment da nimmt es stets ein schlechtes End!
Da schreien auf die Emanzen und Emanzeriche. Führung ist kein Frauending. Diese haben andere Qualitäten die bei so Sachen ganz auf der Strecke bleiben.
Speziell für dich vom Briten Bischof Williamson: „Girls at University“, 2001. www.sspx.ca/…/September1-2001.htm
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#39   Benedikt   01:10:22 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Elendester Sünder
Das könnte Ihnen so passen. Den Respekt von Frauen werden Sie sich selber erarbeiten müssen, den kriegen Sie nicht mehr per Dekret serviert. Die Unterordnung der Frau ist rein patriarchalisch und hat mit dem Christentum überhaupt nichts zu tun. So war es Frauen immer gestattet, die Messe zu besuchen (während im jüdischen Dienst die Frau auf einer Empore sitzen muss). Desweiteren…naja, wem der Herr zu erst erschienen ist nach der Auferstehung werden Sie ja wissen. Und sicherlich wissen Sie auch, wer wem nicht geglaubt hat. Anstatt die Unterordnung der Frau zu fordern, sollte Sie lieber danach streben, so zu glauben wie die Frauen.
Und wer heute als GottesMUTTER hochverehrt wird wissen Sie hoffentlich auch. Den Satz, dass Maria dem Joseph untergeordnet war unterschreibt Ihnen niemand. Sie hat sich Gott untergeordnet und hatte ansonsten keine weitere Unterordnung nötig.
Ich sags nochmal: Im Christentum gibt es keine gesellschaftliche Unterordnung der Frau, wenn Sie das wollen, dann gehen Sie doch zum Islam, da bekommen Sie das gratis dazu. Gerade eben weil die Frau niemals untergeordnet war, ist es ja so absurd, dass einige die Frauenordination „als Gleichstellung der Frau“ fordern. Das Verbot hat eben nichts mit Gleichstellungsfragen zu tun, sondern mit theologischen Fragen.
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#38   Sulpicius   18:51:37 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@Krzyszek
Wenn Du gläubiger Katholik bist, wird Dir da schon etwas einfallen (oder sollte es Dir zumindest).
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#37   Elendester Sünder   15:36:12 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Herr Kryzek,
obwohl ich nicht Frank heiße…
Bist du etwa gegen gleiche Rechte für Männer und Frauen?
Ja, ganz klar.
Soll die Frau etwa (wieder?) „dem Manne untertan“ sein?
Freilich.
Was genau stört dich an der Resolution 1464 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates?
Kenne ich nicht, aber wahrscheinlich alles.
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#36   Krzyszek   12:25:43 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Wert der Menschenrechte
Wo genau vermisst du eine solche Bindung?
Welches der Menschenrechte ist deiner Meinung nach wertlos?
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#35   Sulpicius   12:19:38 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@Krzyszek
Menschenrechte ohne Rückbindung an die Offenbarung (Schrift und Tradition) sind wertlos bzw. keine Rechte. Insofern gibt es schon öfters einen gewaltigen Unterschied.
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#34   Krzyszek   11:57:53 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Menschenrechte und Katholische Kirche
Also, ich verstehe nicht, wieso einige hier versuchen einen Konflikt zwischen den Menschenrechten und der katholischen Lehre zu konstruieren. Die Menschenrechte basieren auf der Würde des Menschen.
Wo ist das Problem für dich, Frank? Bist du etwa gegen gleiche Rechte für Männer und Frauen? Soll die Frau etwa (wieder?) „dem Manne untertan“ sein? Was genau stört dich an der Resolution 1464 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates?
„Der Webmaster sollte erwägen, Krzyszek zu verwarnen und ggf. zu sperren.“ (Frank)
Darf ich darauf mit einem Zitat von Ignatius antworten? „Niemand der seriös ist, lässt sich einen Maulkorb aufbinden.“ Auch du scheinst den Sinn eines Forum noch nicht verstanden zu haben.
Teutonico und Gotthard kann ich nur voll zustimmen, wenn sie schreiben: „Katholische Gesinnung ersetzt noch keine anständige Recherche und Dokumentation, bestimmt keine Originaldokumente.“ und „Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie als seriöser Nachrichtendienst oder als polarisierende Scharfmacher wahrgenommen werden wollen.“
Dazu passt hervorragend der entlarvende Kommentar von Ignatius: „PS KKK –- ab in die Tonne damit. Progressistenquatsch.“ Wie verträgt sich denn diese Haltung mit der von Frank zitierten Vorbedingung für eine Teilnahme am Forum: „…wird auch Respekt für die katholische Glaubens- und Morallehre gefordert.“?
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#33   Ignatius   10:07:15 | Dienstag, 25. Oktober 2005

Zitat Teutone: Formulierungen wie „Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen“
Super Beschreibung die zu den besten Wortschöpfungen von Kreuz.net gehört. Verwende ich nur noch (also die Wortschöpfung nicht die Dinger). Ein Wort soll ja was ausdrücken und was drückt Parisser, Süsshütli, Kondom, blabla, schon aus zumahl wenn Katholiken darüber reden? „Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen“ dagegen ist aussagekräftig, amüsant und treffend –- schneidet es doch gleich den Wahnsinn des Verfahrens mit an.
Perfekt, mit einem Wort (bzw 5)
Auch die Bezeichnung Homosexueller als „sexuell Verdrehte“ entspricht nicht gerade der Forderung des KKK, diesen Menschen mit Takt und Mitgefühl zu begegnen.
Es ist taktvoll die Wahrheit zu reden. Es ist gefühlslos und taktlos die Wahrheit zu verschweigen. Oder willst du Homosexuelle als sexuell Geradlinige bezeichnen? Sind sie nicht sie sind verbogen –- um mal ein für andere Zwecke verwendetes Wort von Lewis zu borgen –- oder eben verdreht.
PS KKK –- ab in die Tonne damit. Progressistenquatsch.
Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie als seriöser Nachrichtendienst
Es ist gut dass Kreuz.net sich inhaltlich und sprachlich von den politisch und kirchlich korrekten Newspeak quasselnden Nachrichtendiensten unterscheidet. Niemand der seriös ist lässt sich einen Maulkorb aufbinden.
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#32   Teutonico   09:39:33 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Ernstzunehmen?
Ich besuche mehrmals täglich die Seite von kreuz.net und finde immer wieder hochinteressante Artikel, die ich gerne an Freunde weitergeben würde. Doch wenn in Ihren Artikeln Formulierungen wie „Verpackung der Fortpflanzungsorgane mit Gummihüllen“ vorkommen, tue ich mich schwer, kreuz.net als sachlichen und seriösen Internetdienst weiterzuempfehlen. Auch die Bezeichnung Homosexueller als „sexuell Verdrehte“ entspricht nicht gerade der Forderung des KKK, diesen Menschen mit Takt und Mitgefühl zu begegnen. Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie als seriöser Nachrichtendienst oder als polarisierende Scharfmacher wahrgenommen werden wollen.
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#31   Gotthard   23:55:47 | Montag, 24. Oktober 2005
Europa-blind
Diese amerikanische Seite ist leider europa-blind, und damit auch die Redaktion hier… und diverse Heißsporne.
* Der Europarat ist älter als die Europäische Union.
* Der Europarat ist umfassender als die Europäische Unioin.
* Die Parlamentatische Versammlung des Europarates hat nichts mit dem Europäischen Parlament zu tun.
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#30   Evelin   23:29:15 | Montag, 24. Oktober 2005
Speziell für Gottfried
Google macht’s möglich. Hier die Originalmeldung von
LifeSiteNews.com vom 19. Oktober 2005
EU Politicians Pressure European Pro-life Countries to Drop Abortion Restrictions www.lifesite.net/…05/oct/05101904.html
Unter dem Artikel ist der Link zur Europaratsresolution.
Der Gatte der Evelin
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#29   Gotthard   23:15:43 | Montag, 24. Oktober 2005
Original bitte
Die parlamentarische Versammlung des Europarates verabschiedete am 4. Oktober eine Resolution über „Frauen und Religion in Europa“. Das berichtete der amerikanische Lebensschutzdienst ‘LifeSite’.
Wie wäre es, wenn die Redaktion statt dubioser VIERTMEINUNGEN mal die Originalversion dieser Resolution veröffentlichen würde?
Katholische Gesinnung ersetzt noch keine anständige Recherche und Dokumentation, bestimmt keine Originaldokumente.
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#28   Frank   21:15:55 | Montag, 24. Oktober 2005
Habe genug von Krzyszeks Provokationen!
Es heißt bei Kreuz.net ausdrücklich: „Da es sich um ein katholisches Forum handelt, wird auch Respekt für die katholische Glaubens- und Morallehre gefordert.“ Krzyszek versteht sowohl von dem einen wie von dem anderen so viel wie eine Kuh von der Quantentheorie. Andernfalls würde er es nicht wagen, die Resolution des Europarates zu verteidigen. Der Webmaster sollte erwägen, Krzyszek zu verwarnen und ggf. zu sperren.
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#27   richard   20:13:06 | Montag, 24. Oktober 2005
Der einzige Durchblicker
Entschuldigung, Krzyszek, Sie sind tatsächlich der Einzige unter allen Europäern, der politisch ganz klar alles durchschaut. Ich erkenne das neidlos an.
richard
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#26   Evelin   20:09:55 | Montag, 24. Oktober 2005
@ Benedikt: Wieder einmal „Jein“
Ja, man kann unter bestimmten Voraussetzungen zum Europ. Gerichtshof f. Menschenrechte gelangen und im Erfolgsfalle Schadenersatz für Menschenrechtsverletzung erhalten. Aber einerseits ist dieser Schadenersatz (Amtshaftung) keine empfindliche Sanktion für einen Staat, zum anderen kann nach meiner Kenntnis ein Staat wieder die Zuständigkeit des Menschenrechtsgerichtshofes beseitigen (diese besteht nur mit Zustimmung des jeweiligen Staates). Solches ist aufgrund der völligen Pervertierung der „Menschenrechte“ durch diesen Gerichtshof mittlerweile geboten.
Aus der EU tritt man so leicht nicht mehr aus (hier geht es auch wirtschaftliche Sanktionen). Ein EU-Austritt soll erst in der nicht in Kraft gesetzten EU-Verfassung überhaupt geregelt werden, was darauf schließen läßt, dass es ein Austrittsrecht derzeit nicht gibt. Auch diesbezüglich wäre ein Austritt aus der Freimaurer-Bastion EU anzustreben. Die Zuständigkeit des EuGH kann in der EU durch einen Mitgliedsstaat nicht ausgeschlossen werden.
Der Gatte der Evelin
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#25   Benedikt   18:41:49 | Montag, 24. Oktober 2005
@ Stimme aus dem Tradiland
Ich hatte mich vorhin verklickt, bitte um Verzeihung
Werden die Menschenrechte in der EU einklagbar, dann kann jedes Mitgliedsland gezwungen werden, diese umzusetzen.
Die Menschenrechte des Europarates, also die Europ. Menschenrechtskonvention, die jedes Europaratmitglied unterschreiben muss, sind bereits jetzt von jedermann vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einklagbar. Insofern ändert sich nichts, insbesondere für Sie nicht, weil Sie (wenn ich mich recht entsinne) in Österreich wohnen und die Menschenrechtskonvention dort Verfassungsrang hat.
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#24   Ultramontes   18:17:35 | Montag, 24. Oktober 2005
Europarat sägt am eigenen Ast…
Dieses typisch liberalistische Verhalten, die Menschenrechte gegen die katholische Lehre auszuspielen, zeugt wieder einmal von dem alten Irrglauben, aus den sogenannten „Werten der Aufklärung“ ließen sich ohne die Berücksichtigung des christlichen Menschenbildes die Menschenwürde ableiten. Im Gegenteil: Der Mensch ist aus atheistisch-darwinistischer Perspektive Produkt des Zufalls und der Selektion – woher sollte ein solcher Zellhaufen seine Würde nehmen?
Die Menschenrechte in ihrer heutigen Form leiten sich doch letztendlich von der katholischen Naturrechtslehre ab, demzufolge der Mensch wegen seiner Gottesebenbildlichkeit und als ein von Gott gezielt gewolltes und geschaffenes Individuum seine unantastbare Würde habe. Wenn man versucht, mit fadenscheinigen Menschenrechtsargumenten die katholische Kirche anzugreifen, sägt man an dem Ast, auf dem man selber sitzt.
Ansonsten scheinen Menschenrechte aus postchristlich-europäischer Perspektive wieder einmal gleichbedeutend mit dem Recht auf uneingeschränkten Spaß im Bett zu sein: Recht auf Abtreibung, Verhütung, vorehelichen Sex…alles alte Ladenhüter.
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#23   Benedikt   17:44:03 | Montag, 24. Oktober 2005
@ Stimme aus dem Tradiland
Werden die Menschenrechte in der EU einklagbar, dann kann jedes Mitgliedsland gezwungen werden, diese umzusetzen.
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#22   Stimme aus dem Tradiland   17:16:25 | Montag, 24. Oktober 2005
Zusammenhang zwischen Europarat und EU
Dieser liegt in den Menschenrechten, welche teilweise durch den EUGH in der EU für anwendbar erklärt wurden und in der noch nicht in Kraft gesetzten EU-Verfassung generell für anwendbar erklärt werden sollen. Werden die Menschenrechte in der EU einklagbar, dann kann jedes Mitgliedsland gezwungen werden, diese umzusetzen.
Wenn darunter auch „Recht auf Abtreibung“, „Recht auf Verhütung“, „Recht auf Homo-Ehe“, „Recht auf Pädophilie“ udgl. verstanden werden, auch das. Zum Unterschied vom Europarat kann die EU aber wirksame Sanktionen setzen bzw. die Umsetzung wirksam einklagen. Der Freimaurer-Superstaat wäre dann in Europa nahe an der Vollendung.
@ Kryczsek: Die Länder, welche Kondome propagieren in Afrika, haben die höchsten AIDS-Steigerungsraten. Als einziges Land mit rückläufigen AIDS-Ansteckungs- und Krankheitsraten ist Uganda zu nennen, welches ein Keuschheits-Erziehungsprogramm umsetzt. Wer Kondome will, erntet damit AIDS (und andere Krankheiten)
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#21   Laurentius2   10:00:16 | Montag, 24. Oktober 2005
Die Warnung des Europarates …
… ist für unsere mater ecclesia ein Gütezeichen. Danke !
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#20   Josef   07:05:01 | Montag, 24. Oktober 2005
@Marlene: Big Brother
Da Dich das Forum hier so sehr amüsiert (comedy pur !), dachte ich, Dir mit dem Hinweis auf die Events auf dem Petersplatz eine Freude zu machen. Scheint mir nicht gelungen zu sein. Je nu !
Uebrigens, da Du mich zuerst mit Du angesprochen hast, darfst Du ruhig dabei bleiben.;-))
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#19   Benedikt   23:19:56 | Sonntag, 23. Oktober 2005
@ Marlene
Ach seien Sie doch so gut und frönen Ihrem manischen Katholikenhass woanders. Selbst der größte Atheist wird eingestehen müssen, dass die theologischen Vorträge und Auslegungen des Papstes schlecht mit Big Brother und den Ausscheidungen der Bild-Zeitung verglichen werden können. Jedenfalls würde niemand nach Rom reisen, bloß um eine Bild-Zeitung zu kaufen.
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#18   Marlene †   22:47:53 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Masse statt Klasse!
Josef schrieb:
„Aber soeben habe ich in einem Schweizer Privat-Fernsehsender die Nachricht gehört, man wundere sich über das Phänomen, dass sich seit dem Wirken von Papst Benedikt der tägliche Pilgerstrom auf den Petersplatz nahezu verdoppelt hätte.“
Und was wollen Sie mir nun damit sagen? Big Brother war auch schon immer ein Publikumsmagnet. Ebenso wie andere peinliche RTL-Formate. Die Bildzeitung gehört zu den auflagestärksten Titeln Deutschlands.
Es braucht nicht viel, um das Volk zu begeistern…
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#17   Krzyszek   21:06:28 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Au weia!
Hallo Lebkuchenmann!
Lesen müsste man können – und dazu noch unvoreingenommen.
Unter Punkt 3 der Resolution werden Menschenrechtsverletzungen genannt wie sie hauptsächlich in islamistisch geprägten Kulturen vorkommen.
Punkt 4 spricht dagegen von „subtileren und weniger spektakulären Formen von Intoleranz und Diskrimination, die in Europa weitaus verbreiteter sind.“ Gemeint ist die Weigerung, eine patriarchalisch geprägte Tradition in Frage zu stellen, die die 3 K als Ideal für die Frau ansieht.
Von Verbrechen ist in diesem Zusammenhang keine Rede. Es wird auch nicht so dargestellt.
Und zu Richard: Wenn man von Politik keine Ahnung hat und von Menschenrechten nichts hält, sollte man sich in manchen Fragen besser bedeckt halten.
Und noch zu Frank: Das „Machwerk“ hat ja auch ganz allgemein „Frauen und Religion in Europa“ zum Thema und nicht etwa „Frauen und der Katholizismus“. In dem Arbeitsdokument, auf dem die Resolution basiert, werden die diversen Einflüsse der einzelnen Religionen jedoch detaillierter beschrieben.
Dennoch handelt es sich hier keineswegs um einen „Kulturkampf“, sondern um die Aufforderung an die Mitglieder des Europarates, die Menschenrechte zu achten, darin eingeschlossen die Religionsfreiheit, welche natürlich auch beinhaltet, keiner Religion anzugehören.
Darüber hinaus wird auf die Trennung von Staat und Religion verwiesen – und dagegen wird ja wohl niemand etwas einzuwenden haben.
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#16   richard   20:37:00 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Europarat und die EU gehören aufgelöst
Da Europarat und die Organe der EU sehr extreme und lebensfeindliche Positionen den eigenen Völkern gegenüber vertreten und dafür nicht gewählt wurden, gehören diese schnellstens aufgelöst und durch neue, menschliche Strukturen ersetzt.
Richard
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#15   Josef   20:32:06 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Ja ja, Marlene
Auch Benedikt kann mit Deinem Verständnis von Ironie nicht viel anfangen.
Aber soeben habe ich in einem Schweizer Privat-Fernsehsender die Nachricht gehört, man wundere sich über das Phänomen, dass sich seit dem Wirken von Papst Benedikt der tägliche Pilgerstrom auf den Petersplatz nahezu verdoppelt hätte. Geh’ doch mal dorthin schauen und frag’ die Leute, was es denn da Lustiges zu sehen gäbe.
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#14   Frank   20:29:44 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Der Kulturkampf geht weiter
Habe dieses Machwerk gerade gelesen. Auch wenn keine Religion ausdrücklich genannt wird, ist die Resolution natürlich eindeutig gegen die Kirche gerichtet (übrigens auch gegen den Islam). Für diese religionsfeindliche Hetze verdienen die Autoren den Stalinpreis 1. Klasse. Wer sich davon selbst überzeugen will: assembly.coe.int/Main.asp?link=http://as…/
Documents/AdoptedText/ta05/ERES1464.htm
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#13   virOblationis   19:16:10 | Sonntag, 23. Oktober 2005
ad Kryszek
Ich halte den Kreuz-net-Artikel noch immer für eine zutreffende Wiedergabe des Papiers des Europarates. Darin werden lediglich unter Punkt 3 Verbechen aus dem mohammedanisch geprägten Kulturraum („Ehrenmorde“ etc.) aufgezählt. Insgesamt ist aber dieses Papier ein Angiff auf die christliche Tradition – soweit sie nicht bis heute schon untergegangen ist. Man geht also gegen die eigene Geschichte vor! Daß dabei unter Punkt 3 Verbrechen unserem traditionellen Frauenbild (Punkt 4) entgegengestellt werden, als ob es sich dabei auch um Verbrechen handelte, halte ich für infam.
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#12   Benedikt   19:15:13 | Sonntag, 23. Oktober 2005
@ Marlene
Ironisch gemeinte Beiträge werden im Internet durch den ;-) Smilie gekennzeichnet.
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#11   Marlene †   17:12:19 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Aber Benedikt!
Sie werden meine inhaltlich wertvollen Beiträge hier doch wohl nicht als „labern“ bezeichnen wollen!
Sie vergessen sich!!!
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#10   Benedikt   16:48:29 | Sonntag, 23. Oktober 2005
@ Marlene
Ach seien Sie doch so nett und labern nicht so daher. Nennen Sie doch einmal Beispiele für „militanten Katholizismus“ (und kommen Sie bitte nicht mit den Kreuzzügen. Das war vor 800 Jahren.) Und wenn Sie schonmal dabei sind können Sie ja auch gleich noch Beispiele für „Terrorkatholizismus“.
Bilden Sie sich doch nicht ein, Sie seien frei und die anderen borniert. Sie sind auch in Ihren Weltbildern gefangen und in sofern auch erz-(konservativ, liberalistisch, sozialistisch – bitte das Gewünschte einsetzen). Nur das Ihr Weltbild einwandelbares Machwerk ist, das in 10 Jahren schon niemanden mehr interessiert, während das Weltbild der „erzkonservativen Terrorkatholiken“ von Gott kommt. Das Sie die Dimension nicht begreifen, die sich hieraus ergibt ist Ihr Problem, bzw. das Problem Ihrer ausgeprägten Borniertheit.
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#9   Marlene †   16:38:48 | Sonntag, 23. Oktober 2005
!
Der Europarat hat ganz Recht, mal vor den Schattenseiten des militanten, erzkonservativen Terrorkatholizismus zu warnen! Bei manchen Leuten nimmt da ja schon sektenmäßige Strukturen an. Gerade jünger Leute, die noch leicht beeinflußbar sind, sollten vorbeugend alarmiert werden, um da nicht hineinzuschlittern.
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#8   Benedikt   15:59:35 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Europarat
Der Europarat hat mit der EU nichts zu tun. Offenbar wird er hier von einigen mit dem Ministerrat oder dem Europäischen Rat verwechselt, welche Organe der EG sind. Die EU ist ein Papierkonstrukt, welches nicht einmal völkerrechtliche Verträge abschließen darf.
Zwar steht im kreuz.net Artikel, dass der Europarat von der EU unabhängig ist, aber durch die Vermischung mit EU-Gesetzgebung entsteht ein anderer Eindruck.
Von „Sowjetunion“ kann jedenfalls nicht die Rede sein, weil der Europarat, wie richtig angemerkt bloß eine überstaatliche Organisation ist, wie es sie zu dutzenden gibt.
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#7   Sulpicius   15:12:20 | Sonntag, 23. Oktober 2005
@Athanasius
Sehr gut. Das wird unser Gelb-Pentagramm-Freund Krzyszek aber anders sehen… :-)
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#6   Athanasius   15:05:56 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Sowjet-Union…
…ist übertrieben, aber es ist für mich Tatsache, daß eine militante Mischung aus französischem Anti-Klerikalismus, deutschem Sozialismus und englischem Indifferentismus, die Europäische Union seit 1970 mit sehr vielen Mitteln unterwandert und übernommen hat.
Ich bin für europäische Zusammenarbeit, aber der supranationale Staat kommt mir ungeheuerlich vor. Nicht zuletzt mit Blick auf die europäische Vergangenheit von Superstaaten („Light“) (etwa Deutschland, Sowjet-Union).
Zwar geben die portugesischen und polnischen Vertreter im Europa-Parlament heroischen Widerstand, etwa die Iren haben schon von Jahren Kompromiße schliessen müßen.
Es ist nicht unsere Sache Europa zu katapultieren, sondern zurück zu gewinnen durch Politik und Werbung. Und der Supranationalischen Tendenz zu widerstehen.
Hl. Benedikt von Nursia, Patron Europas, bitte für uns!
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#5   Krzyszek   14:50:11 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Europaratsresolution konret
Lieber virOblationis,
ich war davon ausgegangen, dass die Leser dieser Seiten sich ihre Meinung selber bilden wollen und zu diesem Zwecke mal auf die Seite des Europarates –> Parlamentarische Versammlung klicken und sich die gewünschten Informationen aus erster Hand besorgen. Damit ist doch sicherlich hier niemand überfordert, oder?
Einen kleinen Tipp will ich den Unfähigen/Faulen aber gerne geben. Es werden zunächst kritisiert: Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen, religiöse Kleidervorschriften von Kopftuch bis Burka. Dann natürlich auch das Kondom-Verbot der katholischen Kirche zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten, was gerade in Afrika zu einem Ansteigen der HIV/AIDS-Infektionen bei katholischen Frauen führt. Die Abtreibung wird ausdrücklich als ein äußerst sensibles Thema angeführt.
Alles weitere lässt sich in der Resolution und im vorausgehenden Arbeitsdokument nachlesen, wobei ich davon ausgehe, dass diejenigen, die hier ständig mit ihren (vorkonziliaren) Lateinkenntnissen angeben, auch des Englischen oder Französischen mächtig sind.
Des Weiteren verweise ich auch gerne noch auf das Arbeitsdokument Nr. 10673 zum Thema Religionsunterricht.
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#4   virOblationis   14:08:40 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Sowjetunion light
Welche „ganz andere Akzentsetzung“ gibt es denn? – Der Beitrag von Kryszek bleibt, so weit ich sehe, völlig unkonkret – im Gegensatz zu dem Kreuz-net-Artikel.
„Sowjetunion [vorerst] light“ paßt m.E. zur Charakterisierung gut. – Die Früchte der Revolution von 1789 mit ihrer durch Brüderlichkeit verbundenen Freiheit und Gleichheit sind eben Liberalismus und Sozialismus; und deren anti-christliche Grundhaltung wird wieder einmal deutlicher kenntlich.
Vielleicht ist dies gar nicht so schlecht: Wenn dem einen oder anderen Katholiken, der noch immer (mit dem Vat. II in J. Ratzingers damaliger Interpretation) von einer Versöhnung zwischen von Revolution und Kirche träumt, endlich die Augen aufgehen, hätte sich die Arbeit des Europarates auf jeden Fall gelohnt.
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#3   Krzyszek   13:45:36 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Kritik am Europarat -vorher besser informieren!
Ein solch tendenziöse Stellungname war auf kreuz.net ja eigentlich zu erwarten gewesen. Wahrscheinlich geht der Verfasser davon aus, dass die Leser dieser Webseite sich nicht selber informieren, sondern unbesehen jeden Schmarrn glauben, der hier als Nachricht eingestellt wird.
Ziel des Europarates, dem 46 europäische Länder angehören – der Vatikan hat übrigens Beobachterstatus –, ist der Schutz der Menschenrechte und der parlamentarischen Demokratie. (-> assembly.coe.int)
Auf der Herbstsitzung der Parlamentarischen Versammlung wurde u.a. ein Bericht zum Thema „Frauen und Religion“ diskutiert (Arbeitsdokument 10670), der untersucht, in wie weit die Rechte von Frauen in Europa auf Grund von kulturellen und/oder religiösen Traditionen heutzutage immer noch eingeschränkt werden. Im Anschluss daran wurde eine entsprechende Resolition (Nr. 1464) zu diesen Thema verabschiedet.
Die Akzentsetzung ist dabei eine ganz andere als es der obige Nachrichtentext glauben machen will.
Es ist also der allergrößte Unsinn, den Europarat mit einer „Sowjetunion light“ zu vergleichen, wie dies mein Vorredner tut. Entweder meint er, damit seine Unwissenheit demonstrieren zu müssen oder seine Borniertheit oder beides.
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#2   Onan †   12:52:30 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Beobachter in Straßburg…
wessen Beobachter?
Religion ist Privatsache. Jeder soll so leben wie er will, solange dabei niemand Schaden nimmt.
Das gilt auch und besonders für Fundis aller Richtungen!
Politik und Religion passen nicht zusammen.
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#1   Sulpicius   11:34:12 | Sonntag, 23. Oktober 2005
„Sowjetunion light“
Beobachter in Straßburg wiesen darauf hin, daß sich das Dokument lese wie ein Arbeitspapier der kommunistischen Internationalen.
Ist ja logisch, ist doch der ganze Europa-Apparat, wie er sich uns darbietet, auf sozialistischen und kommunistischen Ideen aufgebaut, sozusagen sehen wir da eine „Sowjetunion light“. Ob eine „echte Sowjetunion“ besser wäre, ist eine berechtigte Frage, erkennt man darin doch den Feind eindeutig!
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