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Echte Erneuerung + Der Bischof entschuldigt sich + Was wir tun ist Arbeit + Kinderversteigerungen im chinesischen Netz + Ehebruch im Gotteshaus
Echte Erneuerung

„Vierzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wollten wir überprüfen, ob die Geheimnisse des Glaubens in unseren gottesdienstlichen Versammlungen einen wesensgemäß Ausdruck finden. Die Synode bestätigt erneut, daß das Zweite Vatikanum die notwendigen Grundlagen für eine authentische Erneuerung der Liturgie gelegt hat. Von daher ergibt sich die Aufgabe, die guten Früchte zu pflegen und die Mißbräuche, die sich in der Praxis eingeschlichen haben, zu beseitigen.“

Auszug aus der öffentlichen Botschaft der XI. ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode. Das Dokument im Wortlaut.

Der Bischof entschuldigt sich

USA. Der Bischof von Colorado Springs, Mons. Michael Sheridan, hat sich für Aussagen seines Mitarbeiters Peter Howard entschuldigt. Colorado Springs ist eine Stadt im US-Bundesstaat Colorado im südlichen Teil des Landes. Der Mitarbeiter sagte im Interview mit einer Lokalzeitung, daß die Teilnahme eines Katholiken an einem protestantischen Gottesdienst den katholischen Glauben verunglimpfe. Schließlich unterscheide sich der Protestantismus in wesentlichen ekklesiologischen und theologischen Fragen vom Katholizismus. In einem Brief an die Lokalzeitung erklärte der Bischof, er bedauere alle Verletzungen, die durch die Aussage entstanden sind, zutiefst.

Was wir tun ist Arbeit

Belgien. Das „Internationale Komitee für die Rechte von Sexarbeiterinnen in Europa“ verlangte am letzten Montag die Anerkennung der Prostitution als Beruf. In einer Presseerklärung fordert das Komitee die gleichen sozialen Rechte wie normale Angestellte: „Was wir tun ist Arbeit, und wir wollen, daß sie als solche anerkannt wird.“

Kinderversteigerungen im chinesischen Netz

China. Die Polizei von Schanghai untersucht derzeit gemeinsam mit dem Internetauktionsportal „Ebay“, ob dort kleine Chinesen angeboten wurden. Offenbar sind im chinesischen ‘Ebay’ Kinder-Angebote ab umgerechnet 2.900 Euro gesichtet worden. Die Versteigerung von Mädchen beginne beim halben Preis. Die Bevölkerungspolitik der kommunistischen Volksrepublik China erlaubt es Eltern nicht, mehr als ein Kind aufzuziehen. Wegen des häufigen Gebrauchs von chemischen Verhütungsmitteln und aufgrund von Zwangssterilisationen sind viele Paare im Land zeugungsunfähig.

Ehebruch im Gotteshaus

Österreich. Der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser und die Millionenerbin Fiona Swarovski, die bereits im Konkubinat lebten, sind gestern eine staatliche Ehe eingegangen. Beide sind bereits verheiratet. Die standesamtliche Zeremonie fand in der Ortschaft Weißenkirchen in der Wachau in Niederösterreich statt. Angereist waren unter anderen der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Nationalratspräsident Andreas Khol. Nach der Zeremonie auf dem Standesamt wurde das Paar in der katholischen Kirche von Weißenkirchen von einem Priester gesegnet. Die Pfarrei gehört zur Diözese Sankt Pölten.
      
3 Lesermeinungen
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#3   Agiafortuni   10:02:15 | Freitag, 28. Oktober 2005
Ein Bischof entschuldigt sich
In einer Kirche, wo ein Bischof sich dafür entschuldigt, dass er Katholisches verkündet, hat man als rechtgläubiger Katholik Nichts zu suchen. Deshalb habe ich sie wegen der Seligsprechung Johannes XXIII und dem frevelhaften Schuldbekenntnis Jopas II verlassen
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#2   BossCo139   02:49:14 | Montag, 24. Oktober 2005
Kinderversteigerung in China
Da sowohl im Kommunismus, als auch im stramm auf den Profit ausgerechneten Kapitalismus der Mensch nur als ein „höheres Säugerier“ gerechnet wird und nicht als ein von GOTT erschaffenes Wesen, hat er auch nur noch einen je nach Bedarfslage manipulierbaren Sachwert. Somit gibt es wohl nach diesem materialistischen und mammonisierten Weltbild keine Hemmung, Menschenkinder als „Frischfleisch“, Status-Symbol oder Organ-Spender zu verschachern.
Welch eine unheilvolle Verquickung von gottlosen Menschenbildern und Weltanschauungen!!!
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#1   Evelin   10:17:20 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Das ist alles so arg, dass mir die Luft wegbleibt
Kinderversteigerungen im chinesischen Netz
China. Die Polizei von Schanghai untersucht derzeit gemeinsam mit dem Internetauktionsportal „Ebay“, ob dort kleine Chinesen angeboten wurden. Offenbar sind im chinesischen ‘Ebay’ Kinder-Angebote ab umgerechnet 2.900 Euro gesichtet worden. Die Versteigerung von Mädchen beginne beim halben Preis. Die Bevölkerungspolitik der kommunistischen Volksrepublik China erlaubt es Eltern nicht, mehr als ein Kind aufzuziehen. Wegen des häufigen Gebrauchs von chemischen Verhütungsmitteln und aufgrund von Zwangssterilisationen sind viele Paare im Land zeugungsunfähig.
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