Eucharistie
Der Katholik ist, was er ißt
Der Kölner Kardinalerzbischof sprach am Ende der Weltbischofssynode über ein bischöflich vergessenes Dogma und erklärte anschaulich, warum Nicht-Katholiken die Heiligen Kommunion nicht empfangen können.
(kreuz.net, Vatikan) Der Romkorrespondent der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ unterhielt sich mit Joachim Kardinal Meisner über die gestern zuendegegangene Weltbischofssynode.

Das Interview ist in der heutigen Montagsausgabe erschienen.

Auf die Frage, wie man die drei Wochen der Synode zusammenfassen könne, verwies Kardinal Meisner auf das nachsynodale Apostolische Schreiben, das Papst Benedikt XVI. verfassen wird.

Es sei – so der Kardinal – eine Art Kursbuch, um die Meßfeier in den Pfarreien neu zu akzentuieren und zu leben.

Bei allen wichtigen liturgischen und theologischen Diskussionen sei ihm – so Kardinal Meisner – eines wieder neu klargeworden:

„Welch ein Glück es ist, daß es bei uns den Primat des Papstes gibt.“

Das sei für ihn auf der Bischofssynode fast mit den Händen greifbar gewesen: „Ohne Petrus fällt die Kirche auseinander.“

Das Amt des Papstes ermögliche es den Bischöfen, ihre Probleme frei und unbeschwert zu diskutieren und danach sagen zu können:

„Das geben wir jetzt dem Papst zur Prüfung in die Hand.“

Vielen Bischöfen sei auf der Synode vor Augen geführt worden, was sie vielleicht nicht mehr recht im Bewußtsein hatten:

„Wir haben es in der Eucharistie wirklich mit einem konkreten Du, mit Jesus Christus selbst, in seiner Gottheit und Menschheit zu tun. Die Transsubstantiation ist die Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in die Substanz des Leibes Christi und der ganzen Substanz des Weines in die Substanz seines Blutes.“

Hier komme der Mensch in die Gleichzeitigkeit und in Gleichräumlichkeit mit Jesus.

Das Damals werde in der Eucharistie jedes Mal von neuem zum Jetzt. Das müsse in der Kirche wieder stärker deutlich werden.

Fast jeder dritte Synodenvater habe deshalb den Weltjugendtag in Köln und die abendliche Anbetung am Marienfeld erwähnt.

Warum es in Köln zahlreiche Widerstände beim Organisieren der Anbetung gegeben habe – wird der Kardinal gefragt.

Einige seien gegenüber der Sakramentsprozession und der Aussetzung des Allerheiligsten sehr skeptisch gewesen, antwortet der Kirchenfürst.

Man habe argumentiert, das sei unliturgisch.

Außerdem habe man eingewendet, daß man eine Million junger Leute nicht zur Stille, zur Sammlung und zur Anbetung führen könne.

Zur Frage, was die Anbetung für die Ökumene bedeute, verweist Kardinal Meisner auf „viele evangelische Christen“, bei denen die eucharistische Anbetung am Weltjugendtag einen bleibenden Eindruck hinterlassen habe.

Protestanten würden sich jetzt fragen, ob sie in ihr gottesdienstliches Leben nicht auch Formen der Anbetung integrieren können.

Die Kirche würde ihre Erfahrungen mit der Anbetung gerne auch den Protestanten zur Verfügung stellen. Anbetung geschehe schließlich auch über die Eucharistie hinaus.

Gleichzeitig unterstrich der Kardinal, daß die Anbetung in der Eucharistie ihre Herzmitte besitze:

„Wir sehen, was wir anbeten – Christus, den Sohn des lebendigen Gottes – in dieser unscheinbaren eucharistischen Hostie.“

Das sei kein „Zeichen der Spaltung“, betont Kardinal Meisner: „Die Anbetung ist ein Zeichen der wesentlichen Verschiedenheit unserer Eucharistie-Auffassungen.“ Das sei eine Folge der Spaltung.

Was er – so die letzte Frage – einem konfessionsverschiedenen Ehepaar sage, bei dem der eine Partner katholisch und der andere evangelisch sei und die zusammen zur heiligen Kommunion wollten.

Er würde den beiden raten, daß jeder Christus in seiner Weise nachfolge – wie das jedem bisher gegeben sei und wie die Kirche das lehre:

„Subjektive Empfindungen dürfen nicht zur Norm der Praxis werden.“

Hier dürfe es nicht zu Kompromissen kommen, die gar keine sind. Es handle sich vielmehr um Überschreitungen von Grenzen. Man könne diese nur einmal in eine Richtung überschreiten – um dann für immer dort zu verbleiben:

„Der Christ ist nach unserem katholischen Verständnis das, was er ißt. Ich kann nicht in die Kirche eingefleischt werden, indem ich den Leib Christi zu mir nehme – aber selbst nicht dazugehören will.“
      
21 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#21   Brandenburgis   23:30:34 | Montag, 31. Oktober 2005
@Gotthard
Du meinst wahrscheinlich „widerlich“ … Das kann sich ja dann wohl nur auf den Herrn EB beziehen.
Redaktion benachrichtigen
#20   Gotthard   22:21:39 | Montag, 31. Oktober 2005
@Brandenburgis
Solch ein wiederlicher Text zeugt von keiner katholischen Lebenseinstellung.
Redaktion benachrichtigen
#19   Brandenburgis   22:09:12 | Montag, 31. Oktober 2005
@ Laur.2 und Bonifatius
Der „Kardinal“ kann schon deshalb kein „treu-katholischer“ Oberhirte sein, weil sein Glaube überhaupt nicht katholisch ist. Er flankiert sozusagen nach Rechts den Marsch des deutschen Katholizismus in den totalen Ruin hinein und bemüht sich, über sein Geplappere hinaus, noch nicht einmal um mutige, glaubenstreue und evangeliumsorienierte Entscheidungen.
Redaktion benachrichtigen
#18   Evelin   23:40:36 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Benedikt
Zitat: Die Frage ist: Was tun? Auch die FSSPX bemüht sich ja nach Kräften, als „mit Rom verbunden“ zu gelten. Gleichzeitig kritisiert sie die amtierenden Päpste seit Paul VI… Das ist mE genauso ein Spagat wie der des Papalismus.
Die Antwort klingt einfach, ist es aber wohl de facto nicht: Das eine tun, das andere nicht lassen. Beispiel: Bei mir hängt immer noch JoPaII. an der Wand, obwohl ich davon ausgehe, dass er der Kirche und damit auch der Welt Schaden zugefügt hat (unterm Strich, nicht nur, versteht sich). Aber er war eben Papst.
Seiner Festigkeit in der Moraltheologie verdanke ich die Konversion meiner Gattin (lange, bevor ich sie kennenlernte).
Seiner Ignoranz in Sachen Liturgie verdanke ich über einige leidvolle Erfahrungen, Kränkungen und Auseinandersetzungen meine Hinwendung zur Tradition.
Über Licht und Schatten eines Pontifikates sollte – bei aller Ehrfurcht vor dem Amt und unter Wahrung des Anstandes gegenüber der Person – offen gesprochen werden können. Detto hinsichtlich der Tätigkeit jedes Bischofs.
Der Gatte der Evelin
Redaktion benachrichtigen
#17   Laurentius2   15:48:43 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Donum mortis
Also die Leute um Donum mortis sind doch wohl viel weiter außerhalb der Kirche als die radikalsten Traditionalisten. Das wird Ihnen jeder sachkundige Kirchenrechtler bestätigen !
– wenn sie auch noch so viele „katholische“ Pöstchen haben oder deutsch-theologisches Rénommé besitzen mögen …
Redaktion benachrichtigen
#16   Benedikt   15:03:49 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Gatte der Evelin
Die Frage ist: Was tun? Auch die FSSPX bemüht sich ja nach Kräften, als „mit Rom verbunden“ zu gelten. Gleichzeitig kritisiert sie die amtierenden Päpste seit Paul VI… Das ist mE genauso ein Spagat wie der des Papalismus. Papalismus bedeutet für mich auch nicht, wirklich jeden Satz des Papstes unterschreiben zu können (obwohl ich in den derzeitigen Papst ein fast unerschütterliches Vertrauen habe), aber ihm in den wichtigen Fragen die Kirche betreffend zu folgen. Der interreligiöse Dialog betrifft – wie das Wort schon sagt – nicht die Kirche. „Dialog“ bedeutet auch nicht „Lehre“. Von daher…
Auf dem Mönch Texel (Namensschreibweise unsicher)
Hilfestellung Nr.2: Vermutlich meinen Sie Johann Tetzel. Nun ja. Ablässe sind ja nie schlecht, wer bleibt schon gern länger als nötig im Fegefeuer. Allerdings ist es natürlich eine moralische Frage, ob man für einen Ablass Geld nehmen soll, nur damit Albrecht v. Brandenburg gleichzeitig Erzbischof von Mainz und von Magdeburg (und auch noch Administrator von Halberstadt) sein konnte. In so fern wird man darüber wenigstens diskutieren dürfen. Allerding führt heute ja gleich jede Diskussion mit anderen gleich zum grundsätzlichen Ablasshandel ist schlecht = die Kirche ist schlecht. Von daher… es ist so lange her, man muss sich den Kopf nicht mehr darüber zerbrechen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Evelin   14:47:28 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Benedikt – keine neuen Töne, sondern Klarheit beim Denken!
Die bedingungslose Verteidigung der Fehler von Papst und Bischöfen oder – das allenfalls peinlich betretene, aber nicht klar sich ausdrückende – Schweigen hierüber verfälscht das Bild der Kirche bei den Gläubigen, Andersgläubigen und Garnichtgläubigen.
Beispiel: Assisi bedingungslos zu verteidigen oder überhaupt nur dazu zu schweigen führt zum Eindruck, für das Seelenheil sei der konkrete Glaube und die konkrete Religionsgemeinschaft (von Taufe und so „Kinkerlitzchen“ gar zu schweigen) egal. Christentum, Islam, Heidentum würden an einem Strang ziehen usw.
Dies wird dann als Folge der – als falsch erkannten – Lehre der Kirche interpretiert, obwohl es sich um falsche Praxis handelte.
Anderes Beispiel aus der Kirchengeschichte: Der finanzielle Gewinn mit dem Ablaßhandel war ein Ärgernis, obwohl die Lehre der Kirche zum Ablaß richtig ist und auch das Vollbringen guter Werke (u.a. Spenden für gottgefällige Dinge, wie die Kirche usw.) für den Gläubigen notwendig (sola fide ist nicht biblisch). Weil aber – aus Unkenntnis, Episkopalismus, Papalismus – dies nicht rechtzeitig klar gestellt wurde, war eine der hist. Voraussetzungen für den Protestantismus gegeben.
Auf dem Mönch Texel (Namensschreibweise unsicher), einem – wohl harmlosen – Geldsammler für Ablässe, trampelt man noch heute herum, ohne seinen Auftraggeber zu nennen: Bischof Albrecht von Brandenburg, der sich soeben ein weiteres Bistum „dazugekauft“ hatte und Geld benötigte…
Der Gatte der Evelin
Redaktion benachrichtigen
#14   Benedikt   14:31:31 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Gatte der Evelin: Neue Töne
Das wäre nur aufgrund einer – natürlich falschen – Ideologie zu fordern: des Papalismus bzw. des Episkopalismus.
Beide führen übrigens zum Protestantismus, sind dessen ursächliche Voraussetzung.
Ach, Papalismus führt zum Protestantismus? Das ist mir neu. Bisher dachte ich immer, der Antipapalismus von Hrn. Luther sei dafür verantwortlich, dass es den Protestantismus überhaupt gibt. Wie man sich doch täuschen kann…
Redaktion benachrichtigen
#13   Evelin   14:21:52 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Gunter Maria Michl
Zitat: Soviel konzentrierte Gehässigkeit wie in diesem Forum habe ich selten angetroffen.
Vielleichts sollten Sie sich bei der eigenen Nase nehmen, bevor Sie andere verleumden!
Wo wird zwischen der Würde der Person, des Amtes und den – zu kritisierenden – Fehlern des Amtsträgers nicht unterschieden? Wird hier etwa undifferenziert geschimpft?
Soll man jede Fehlleistung kommentarlos zur Kenntnis nehmen, weil sie von einem Bischof oder von einem Papst kommt? Das wäre nur aufgrund einer – natürlich falschen – Ideologie zu fordern: des Papalismus bzw. des Episkopalismus.
Beide führen übrigens zum Protestantismus, sind dessen ursächliche Voraussetzung.
Der Gatte der Evelin
Redaktion benachrichtigen
#12   Benedikt   14:18:24 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ gunther maria michel
Sie müssen aber auch bedenken, dass es sich hier um ein Diskussionsforum handelt. In der Diskussion darf mE schon mal scharf geschossen werden. Diskussion ist auch Theorie. Zwischen Theorie und Praxis bestehen Unterschiede, wenn man christlich handeln will, siehe etwa: Die Sünde verurteilen, ja sogar verdammen (Lehre/ Theorie), aber dem Sünder vergeben (Praxis). Aber nur wegen der Praxis ändert sich die Theorie nicht. Also kann man ruhig mit ihr argumentieren.
Redaktion benachrichtigen
#11   gunther maria michel   14:02:49 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
+
Nachdem ich hier seit einiger Zeit die Beiträge mancher traditionalistisch gesinnter Katholiken lese, muß ich doch einmal etwas loswerden. Soviel konzentrierte Gehässigkeit wie in diesem Forum habe ich selten angetroffen. Und Ihr wollt die wahren Katholiken sein, wo Ihr keinen Tag verpaßt, ohne das 2. Vatikanische Konzil zu lästern, ohne die Päpste seit Johannes XXIII. und die Bischöfe herabzusetzen, ohne die Kirche und ihre Einrichtungen schlecht zu machen?
Ihr gebt vor, den wahren Glauben zu verteidigen, und macht Euch doch selbst zu Richtern über das Lehramt. Ihr merkt nicht einmal, wie protestantisch Ihr geworden seid. Haben so die Heiligen von der Kirche gesprochen? Nein, denn sie liebten die wirkliche Kirche und nicht nur eine Abstraktion von ihr. Ohne den wahren Glauben kann man Gott nicht gefallen, aber der Glaube allein genügt nicht. Von Hoffnung und Liebe ist bei Euch jedoch kaum etwas zu spüren. Vergessen wir doch nicht, daß nicht die Rechthaberei uns rettet, sondern die Heiligkeit. Die katholische Kirche bietet alle Mittel zur Heiligung: die Sakramente, die wahre Glaubens- und Sittenlehre, die Anleitung zur Nachfolge Christi und einem Leben im Heiligen Geist. Warum dieser Haß gegen die Kirche? Damit macht Ihr alles nur noch schlimmer.
Wieviel Stunden beten wir am Tag?
Gunther.
Redaktion benachrichtigen
#10   Le Trot   13:03:03 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@…
Liebe Stimme, bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß es Kardinal Meisner war, der entscheidend mit dafür gesorgt hat (u.a.), daß die Scheinvergabe vom Vatikan aus gestoppt wurde, indem er persönlich in Rom intervenierte. Dadurch hat er mit Sicherheit viele Seelen gerettet !
Lieber Laurentius2, bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es einige Laien waren, die dem Kardinal diesbezüglich öffentlich ihr Missfallen zum Ausdruck gebracht und ihn darob auch die Zugehörigkeit zur Kirche abgesprochen haben, wenn er nicht endlich handelt und diesen unseligen Zustand beendet.
Dass der Kardinal erst die Entscheidung von ROM abgewartet hat, – ist kein Zeichen von besonders grossem Mut.
Ich bremse mich hier einmal aus, da es zu dem Thema zuviel Interna gibt. Nur soviel, – die Feigheit einiger Würdenträger kotzt mich an !
Redaktion benachrichtigen
#9   Gotthard   12:43:18 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Donum vitae
Das Thema Donum mortis ist in der Tat eins der heißen Eisen
Donum vitae war die richtige Antwort auf den römisch-verordneten (falschen) Ausstieg aus der Schwangerenkonfliktberatung. Hier im Kreis wurden in 2004 300 Frauen beraten.
Verbale Kraftmeierei ist eine Sache, „die Liebe Gottes auf den Punkt bringen“ eine andere…
Redaktion benachrichtigen
#8   Laurentius2   12:18:02 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@Evelin & Donum mortis
Ich gebe Ihnen gerne recht, aber das Mittel der öffentlichen Exkommunikation wird nun mal nach V2 so weit mir bekannt ist, NIRGENDS mehr angewandt. De facto hat der Kardinal aber doch sehr viel, ja entscheidendes für die Abschaffung katholischer (!) Scheinberatungen in Deutschland getan, oder nicht ?
Das Thema Donum mortis ist in der Tat eins der heißen Eisen, die nicht angepackt werden. Es ist aber doch wenigstens für die meisten ersichtlich, daß das nicht katholisch ist.
Redaktion benachrichtigen
#7   Evelin   12:03:01 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@ Laurentius2
Auch in der Erzdiözese Köln gab es die Beratungsschein-Abtreibungen. Dies zum Unterschied von der Diözese Fulda unter Bischof Dyba! Ich gehe außerdem davon aus, dass in der ED Köln „Donum Vitae“ aktiv ist und der hwst. Cardinal diese Vorhut des Verderbens nicht öffentlich exkommuniziert bzw. als exkommuniziert erklärt hat.
Der Gatte der Evelin
Redaktion benachrichtigen
#6   Laurentius2   09:29:33 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@Stimme / STOP
Liebe Stimme, bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß es Kardinal Meisner war, der entscheidend mit dafür gesorgt hat (u.a.), daß die Scheinvergabe vom Vatikan aus gestoppt wurde, indem er persönlich in Rom intervenierte. Dadurch hat er mit Sicherheit viele Seelen gerettet !
Auch jüngst hat er wieder gegen die unverschämten Äußerungen Lehmanns Stellung bezogen. Das ist mehr als ein Geplänkel. Öffentlichen Streit gab es früher so gut wie nie, deshalb ist Meisner auch – für seine Verhältnisse – sehr MUTIG !!
Redaktion benachrichtigen
#5   Stimme aus dem Tradiland   16:20:25 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@ laurentius2
Ein Bischof der aus einem Kloster für den Mammon ein – vermutlich esoterisch angehauchstes Massagezentrum macht – soll ein „treuer und brav-katholischer Oberhirte“ sein? Soll das ein Witz sein? So handeln die Nazis, die Kommunisten und die Freimaurer. In deren geistl. Gemeinschaft wandelt ein Bischof, der ohne zwingenden Grund (Geld ist jedenfalls kein solcher, schon gar nicht bei der Erzdiözese Köln!) derartiges zuläßt, das muß man einmal klar sagen.
Im übrigen weiß ich, dass Brandenburgis des Cardinal Meisners verderbenbringende Tätigkeit schon in Berlin mitverfolgen konnte. Luftblasen, weiter nichts! Hier und da ein bißchen Zank mit dem Cardinalskollegen Lehmann – niemals über die entscheidenden Fragen des Glaubens und der Lehre (wo war denn Meisner in der Beratungsscheinfrage, der angeblich papsttreue Bischof?), das ist alles!
Redaktion benachrichtigen
#4   Laurentius2   11:35:21 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@Bonifatius & Brandenburgis
Richtig. Die Kritik von Brandenburgis ist völlig überzogen. Meisner ist mit all seinen Unzulänglichkeiten ein treuer und brav-katholischer Oberhirte. Welcher Bischof macht ‘s denn besser in Deutschland ?
Haben Sie einen Begriff davon, wie schwierig es für ihn ist, sich vom modernistisch zersetzten Ordinariat langsam freizustrampeln ? Allein schon seine Stellungnahmen gegen Lehmann sind Goldes wert …
Redaktion benachrichtigen
#3   bonifatius   20:34:26 | Montag, 24. Oktober 2005
Meisner
Ad brandemburgem: si tacuisses…oder was macht es einer Eiche aus, wenn sich ein Schwein daran reibt?
Redaktion benachrichtigen
#2   Brandenburgis   17:23:11 | Montag, 24. Oktober 2005
Meisssssner
Der Kardinal ist ein Schönredner, der der Kirche extrem geschadet hat. Auf dessen permanent abgesondertes Geplappere einzugehen ist wahrlich Zeitverschwendung.
Redaktion benachrichtigen
#1   Laurentius2   09:55:07 | Montag, 24. Oktober 2005
Der Kardinalerzbischof Meisner hat recht …
… es wäre schön, wenn er nun die Konsequenz ziehen würde, und wieder mehr Platz für die Anbetung schaffte. So könnte er doch zB in seinem Erzbistum anordnen, daß jeder Kirchenvorstand, jeder Pfarrgemeinderat wieder regelmäßig am Sonntag in der Kirche wenigstens zur Anbetung wenn schon nicht zur vollen Kommunion erscheinen muß (!) Ansonsten AUFLÖSUNG, weil Sinn verfehlt !!! Das wäre doch schon ein riesiger Fortschritt ad deum
Einmal im Quartal werden den endlosen Sitzungen halbstündige Anbetungen vorgeschaltet und die Priester werden wesentlich weniger Ärger haben, wetten ?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
EucharistieEin Blutwunder? EucharistieGespaltene Zunge EucharistieSpäte Erklärung EucharistieHostie weg – Problem bleibt EucharistieWer ist schuld an den Hostienversteigerungen? EucharistieDie Hostie ist zurück – die Verwunderung bleibt EucharistieeBay-Skandal: Behandelt uns wie Fettsüchtige! EucharistieHostie aus einer Papstmesse versteigert EucharistieGefechte ohne Blutvergießen EucharistiePolnische Prominente gegen die Handkommunion EucharistieHandkommunion in Polen: Ein Pfarrer schreibt an den Erzbischof von Warschau EucharistieAddai und Marburg: Warum der Wortlaut der Einsetzungsworte so wichtig ist EucharistieDas Rätsel der Liturgie von Addai und Mari EucharistieDammbruch: Der Polnische Primas führt die Handkommunion ein EucharistieVon den Zähnen zerrieben
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net