Vom sozialistischen Gebetssturm nach Polen geblasen
2.413 ist eine Zahlenkombination, die sich Gudrun Kugler-Lang, genauso wie die Handynummer von ‘Human Life Austria’-Chef Dietmar Fischer wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens merken wird. Ein Kommentar der Schwarzen Witwe.
(kreuz.net, Schwarze Witwe) 2.413 Vorzugsstimmen hat die 18.plazierte der ÖVP Landesliste bei der Wiener
Gemeinderatswahl nach dem vorläufigen Endergebnis auf sich vereinigt.Frau Kugler-Lang und ihr Umfeld werden das als einen Sieg feiern.
Die Schwarze Witwe will nicht kleinlich sein und zugeben, daß sie sich nicht erwartet hat, daß Frau Kugler-Lang überhaupt vierstellig werden würde.
Für sich ganz persönlich hat die Kandidatin einen kleinen Achtungserfolg erreicht.
Trotzdem, um die Perspektiven zurechtzurücken:
Die erreichte Stimmenanzahl bedeutet, daß Frau Kugler-Lang nicht einmal ein Viertel ihres – freilich völlig unrealistischen – Wahlzieles erreicht und den Einzug in den Landtag komplett verfehlt hat.
Die ‘Christlichsoziale Allianz’ – ein politisch ähnlich wie Frau Kugler-Lang gelagertes Angebot – erreichte bei der EU-Wahl ‘99 in Wien immerhin über 7.800 Stimmen.
Frau Kugler-Lang ist es gelungen, 0,35% der Wähler bzw. 1,89% der ÖVP-Wähler hinter sich zu bringen.
Siege für den Lebensschutz sehen anders aus.
Niederlagen dagegen leider nicht.
Denn mit Kugler-Lang ist jemand als Lebensschutzkandidatin aufgetreten, der praktisch Minuten nachdem sich die Linken darüber aufgeregt haben, vom sozialistischen Gebetssturm umgeblasen wurde.
Eigene Verbündete zählten nichts mehr und in Sachen Fristenlösung war der Standpunkt der Kandidatin auch für die Wohlwollendsten zuletzt nicht mehr genau feststellbar.
Frau Kugler-Lang ist nur eines gelungen:
Sie hat 2.413 Stimmen der Gio-Hahn-ÖVP zugeführt, die ihr, wie die Flugschrift ‘Weiße Rose’ in ihrer Wahlnummer schreibt, „nicht zustehen“.
Wenn es stimmt, was Frau Kugler-Langs Wahlkampfpost sprudelt: daß sie „eine der dynamischsten und engagiertesten Vertreterinnen jener bunten und jungen katholischen Szene [ist], die dabei ist, die nächste Epoche zu prägen“, dann ist es um christliche Werte in der Politik und speziell um den Lebensschutz in Zukunft schlecht bestellt.
Wer zu seinen Lebzeiten noch katholisch bestimmter Politik unterworfen sein will, wird wohl nach Polen auswandern müssen.
Denn Gudrun Kugler-Lang & Co. sind fürwahr „bunt“.
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Dienstag, 25. Oktober 2005 18:28
Midshipman Casey: Ja, …
… DSW hat sicher ein Stilprolbem, aber die investigativen Parts (div. Scans etc.) find’ ich witzig.
Schade, daß ich schon vergeben bin, DSW ist sicher „a resche Katz“.
Jedenfalls scheint der Kroiher bei ihr keinen Meter zu haben
)
Jedenfalls scheint der Kroiher bei ihr keinen Meter zu haben
Dienstag, 25. Oktober 2005 16:57
Evelin: Gebe hier Hrn. Augustinus recht,
auch wenn ich mich den Distanzierungen GKLs gegenüber den HLI-Flugblättern nicht anschließen kann (habe
ihr das auch persönlich geschrieben).
Ich habe sie weiters auch ermutigt, weiter zu machen, aus Fehlern kann man lernen. Oder hat kreuz.net noch nie einen Fehler gemacht?
Die Schwarze Witwe schreibt mir zu abfällig – generell betrachtet – auch bei anderen Politikern der VP.
Ich habe sie weiters auch ermutigt, weiter zu machen, aus Fehlern kann man lernen. Oder hat kreuz.net noch nie einen Fehler gemacht?
Die Schwarze Witwe schreibt mir zu abfällig – generell betrachtet – auch bei anderen Politikern der VP.
Dienstag, 25. Oktober 2005 12:13
ottaviani: @marius
Ich selbst war einige male da um verschiedene Herrschaften zu beraten bei areiten für die universität was ich dort gefunden habe ist viel befriedigung der subjektiven religiösen gefühle aber keine kath substanz
Montag, 24. Oktober 2005 23:58
Augustinus: Also ist kreuz.net doch …
… sozialistisch? wo dessen Gebetssturm Kugler-Lang nach Polen geblasen hat? (ich beziehe mich auf meinen
Kommentar zu diesen kreuz.net Artikel)
Gerade kreuz.net hat kein Recht, nur einen Buchstaben Kritik an Kugler-Lang zu äußern, immerhin zählte diese Plattform zu den eindeutigsten Gegnern im Wahlkampf der Lebensschützerin. Im Hintergrund jammern & schlecht machen ist die eine Sache. Offen erkennbar und positiv erfolgreich für den Schutz des Lebens zu arbeiten, eine völlig andere.
Dietmar Fischer von der „Ja zum Leben“ ist in dem Fall auch gemeint, es gäbe durchaus ernstzunehmende und wahlpolitisch gute Argumente, für den Lebensschutz zu werben. Ein Hurrikan ist kein solches Argument. Wenn sich Kugler-Lang davor distanzieren mußte, um die eigentlichen ernstzunehmenden und guten Argumente für den Lebensschutz zu positionieren, ist das ein eindeutiges Indiz für einen schlecht argumentierten Lebensschutz seitens HLI. Wer sich distanziert, verliert. Wer schlecht argumentiert, verliert ebenso.
Passieren kann das Jedem, deshalb sind wir alle umso mehr gefordert, um die rechten Worte zu ringen.
Diese vernünftig nachvollziehbaren Vorgänge sollten kreuz.net Redakteure verstehen versuchen & das Niveau steigern. Ich wünsche mir mehr konstruktive und intelligentere Beiträge, die das tragische Thema Abtreibung in verständlicher Form behandelt. In dieser Weise wünsche ich mir auch Kritikfähigkeit der Redaktion
LG Augustinus
Gerade kreuz.net hat kein Recht, nur einen Buchstaben Kritik an Kugler-Lang zu äußern, immerhin zählte diese Plattform zu den eindeutigsten Gegnern im Wahlkampf der Lebensschützerin. Im Hintergrund jammern & schlecht machen ist die eine Sache. Offen erkennbar und positiv erfolgreich für den Schutz des Lebens zu arbeiten, eine völlig andere.
Dietmar Fischer von der „Ja zum Leben“ ist in dem Fall auch gemeint, es gäbe durchaus ernstzunehmende und wahlpolitisch gute Argumente, für den Lebensschutz zu werben. Ein Hurrikan ist kein solches Argument. Wenn sich Kugler-Lang davor distanzieren mußte, um die eigentlichen ernstzunehmenden und guten Argumente für den Lebensschutz zu positionieren, ist das ein eindeutiges Indiz für einen schlecht argumentierten Lebensschutz seitens HLI. Wer sich distanziert, verliert. Wer schlecht argumentiert, verliert ebenso.
Passieren kann das Jedem, deshalb sind wir alle umso mehr gefordert, um die rechten Worte zu ringen.
Diese vernünftig nachvollziehbaren Vorgänge sollten kreuz.net Redakteure verstehen versuchen & das Niveau steigern. Ich wünsche mir mehr konstruktive und intelligentere Beiträge, die das tragische Thema Abtreibung in verständlicher Form behandelt. In dieser Weise wünsche ich mir auch Kritikfähigkeit der Redaktion
LG Augustinus
Montag, 24. Oktober 2005 19:31
Yersinia: @patricius: da ist die Fpö
aber früh dran mit dieser Erkenntnis; nb: irgendwann mal war diese Partei in der Regierung – und dort sogar mit einem eigenen Frauenminister – vertreten; mir wäre neu, dass es die angesprochenen Probleme nicht schon zu dieser Zeit gegeben hätte;
Montag, 24. Oktober 2005 18:49
patricius: Ja zum Leben-FPÖ Wien
Aus dem Wahlprogramm der FPÖ http://www.fpoe.at/index.php?id=5741
Zitat:„Ja zum Leben
Viele junge Frauen sehen bei einer ungewollten Schwangerschaft als letzten Ausweg nur die Abtreibung, weil sie niemanden haben, der ihr Kind betreuen könnte oder weil sie Angst haben, ihre (Schul)- Ausbildung oder Berufstätigkeit abbrechen zu müssen.
Viele dieser betroffenen Frauen würden sich für das Kind entscheiden, wenn sie ausreichend Hilfsangebote – von der Beratung bis zu Unterkunft und Kinderbetreuung – vorfinden würden…“
Zitat:„Ja zum Leben
Viele junge Frauen sehen bei einer ungewollten Schwangerschaft als letzten Ausweg nur die Abtreibung, weil sie niemanden haben, der ihr Kind betreuen könnte oder weil sie Angst haben, ihre (Schul)- Ausbildung oder Berufstätigkeit abbrechen zu müssen.
Viele dieser betroffenen Frauen würden sich für das Kind entscheiden, wenn sie ausreichend Hilfsangebote – von der Beratung bis zu Unterkunft und Kinderbetreuung – vorfinden würden…“
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