11:50:31 | Montag, 24. Oktober 2005
2.413 ist eine Zahlenkombination, die sich Gudrun Kugler-Lang, genauso wie die Handynummer von ‘Human Life Austria’-Chef Dietmar Fischer wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens merken wird. Ein Kommentar der Schwarzen Witwe.
(kreuz.net,
Schwarze Witwe) 2.413 Vorzugsstimmen hat die 18.plazierte der ÖVP Landesliste bei der Wiener
Gemeinderatswahl nach dem vorläufigen Endergebnis auf sich vereinigt.
Frau Kugler-Lang und ihr Umfeld
werden das als einen Sieg feiern.
Die Schwarze Witwe will nicht kleinlich sein und zugeben, daß sie
sich nicht erwartet hat, daß Frau Kugler-Lang überhaupt vierstellig werden würde.
Für sich ganz persönlich
hat die Kandidatin einen kleinen Achtungserfolg erreicht.
Trotzdem, um die Perspektiven zurechtzurücken:
Die erreichte Stimmenanzahl bedeutet, daß Frau Kugler-Lang nicht einmal ein Viertel ihres – freilich
völlig unrealistischen – Wahlzieles erreicht und den Einzug in den Landtag komplett verfehlt hat.
Die
‘Christlichsoziale Allianz’ – ein politisch ähnlich wie Frau Kugler-Lang gelagertes Angebot – erreichte
bei der EU-Wahl ‘99 in Wien immerhin über 7.800 Stimmen.
Frau Kugler-Lang ist es gelungen, 0,35% der
Wähler bzw. 1,89% der ÖVP-Wähler hinter sich zu bringen.
Siege für den Lebensschutz sehen anders
aus.
Niederlagen dagegen leider nicht.
Denn mit Kugler-Lang ist jemand als Lebensschutzkandidatin aufgetreten,
der praktisch Minuten nachdem sich die Linken darüber aufgeregt haben, vom sozialistischen Gebetssturm
umgeblasen wurde.
Eigene Verbündete zählten nichts mehr und in Sachen Fristenlösung war der Standpunkt
der Kandidatin auch für die Wohlwollendsten zuletzt nicht mehr genau feststellbar.
Frau Kugler-Lang
ist nur eines gelungen:
Sie hat 2.413 Stimmen der Gio-Hahn-ÖVP zugeführt, die ihr, wie die Flugschrift
‘Weiße Rose’ in ihrer Wahlnummer schreibt, „nicht zustehen“.
Wenn es stimmt, was Frau Kugler-Langs Wahlkampfpost
sprudelt: daß sie „eine der dynamischsten und engagiertesten Vertreterinnen jener bunten und jungen katholischen
Szene [ist], die dabei ist, die nächste Epoche zu prägen“, dann ist es um christliche Werte in der Politik
und speziell um den Lebensschutz in Zukunft schlecht bestellt.
Wer zu seinen Lebzeiten noch katholisch
bestimmter Politik unterworfen sein will, wird wohl nach Polen auswandern müssen.
Denn Gudrun Kugler-Lang &
Co. sind fürwahr „bunt“.
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#9
Midshipman Casey 18:28:09 | Dienstag, 25. Oktober 2005
#8
Evelin 16:57:06 | Dienstag, 25. Oktober 2005
#7
ottaviani 12:13:54 | Dienstag, 25. Oktober 2005
#6
Augustinus 23:58:46 | Montag, 24. Oktober 2005
#5
Yersinia 19:31:57 | Montag, 24. Oktober 2005
#4
patricius 18:49:59 | Montag, 24. Oktober 2005
#3
Marius 16:23:52 | Montag, 24. Oktober 2005
#2
Kreuzfidel 15:43:45 | Montag, 24. Oktober 2005
#1
ottaviani 15:07:41 | Montag, 24. Oktober 2005