(kreuz.net, Wien) Wer die Homepage www.jugendkirche.at besuche, könne sich über das Anliegen der ‘Katholischen
Jugend’ in der Erzdiözese Wien informieren – berichtete kürzlich ein Kommentator, der im Auftrag einer
kardinalerzbischöflich unterstützten Linzer Nachrichtenplattform schrieb.
Der angebliche Kommentator
ergoß sich sodann ellenlang über das Wie und Was der neuen Wiener Jugendkirche inklusive „Trommeln,
Graffiti, Jonglieren, Didgeridoo, Klettern, Bodypainting und Latin Street Dance“.
Auch die Zeitangaben
des Vorprogrammes der Eröffnungsfeier – die längst vorbei war – fehlten nicht.
Er nahm seine Aufgabe
genau – der Kommentator.
Der Eröffnungsgottesdienst sei ab 18.30 Uhr als Eucharistiefeier mit dem Wiener
Erzbischof und 2.500 Jugendlichen gefeiert und von den Veranstaltern als „Rockmesse“ bezeichnet worden –
wagt der sogenannte Kommentator sogar zu berichten.
Das Bemühen des Kardinals und des Leitungsteams
„gezielt auf junge Menschen zuzugehen“ sei anzuerkennen – lobt der Kommentator vorsichtshalber.
Daß
bei der Jugend eine Sehnsucht nach Gott vorhanden sei, habe „zuletzt der Weltjugendtag in Köln mit Papst
Benedikt XVI.“ gezeigt – ordnet der mutmaßliche Kommentator die Rockmesse in einen größeren Zusammenhang.
Diese Erfahrung habe bestätigt, daß die Begegnung der Kirche mit der Jugend keineswegs nur möglichst
„niederschwellig“ angesetzt werde – analysiert der Kommentator, vielleicht mit einem unverdächtigen Seitenblick
nach Wien?
Junge Menschen würden nach Glaubensunterweisung, Stille, Anbetung suchen und seien auch der
Messe „nicht von vornherein verschlossen“ – formuliert der Kommentator mit doppelter Verneinung und im
Brustton der Überzeugungslosigkeit.
Hier müsse die Kirche passende Wege suchen – wirklich, Kommentator?
Das Projekt ‘Jugendkirche’ müsse jedoch trotz aller Begeisterung, die momentan auch beim „hwst. Herrn
Kardinal“ gegeben sei, seine geistliche Fruchtbarkeit erst erweisen – mahnt der schonungslose Kommentator
vorsichtig zur Vorsicht.
„Es wäre zu hoffen“, daß nicht jene Recht behielten, die dem Projekt eine
mangelnde Rückbindung an die kirchliche Lehre, sprich Sexualmoral, und die liturgische Ordnung der Kirche
vorwerfen – formuliert er konjunktivisch und mit Verweis auf andere.
Ganz von der Hand zu weisen seien
solche Bedenken leider nicht, wenn man den Kontext der (offensichtlich bösen) ‘Katholischen Jugend’ kenne,
die das Projekt trägt – pedalt er, nach vielen Bücklingen nach oben, nach unten.
Der kirchliche Vertrauensvorschuß,
ausgedrückt durch die Präsenz und Mitwirkung des Kardinals, sollte nicht enttäuscht werden – schreibt
der Kommentator flehend und nicht ohne sich rechtzeitig auf die richtige Seite zu stellen.
Sprach’s und
beschließt seinen wahrhaft enttäuschenden und täuschenden Kommentar zum Wiener Liturgieskandal.
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116 Lesermeinungen
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#117 Rudolphus 12:57:33 | Mittwoch, 2. November 2005
@Hw. Pytlik: Hierarchie der Wahrheiten „Hierarchie der Wahrheiten“ ist natürlich eine große Irreführun;
und dies bedeutet mein Einwurf ja auch nicht, sondern alleine, daß ein irrender Papst sich nicht auf
das I. Vaticanum berufen kann. Auch kann kein Dogma gegen ein anderes ausgespielt werden; kein Dogma kann
ein anderes für null und nichtig erklären, und kein Dogma kann das Römische Meßopfer für null und
nichtig erklären. Kurz: Für Irrtümer ist auch die Universaljurisdiktion wirkungslos.
Gegen Verwechslungen verschiedener Ebenen und gegen zu einfache Vergleiche Oh, Rudolphus, haben Sie irgendetwas
übersehen? Der Jurisdiktionsprimat des Papstes ist nämlich integraler Bestandteil des von Ihnen benannten
„katholischen Dogmas“. Sie wollen doch sicher nicht in einer etwas mißverstandenen „Hierarchie der Wahrheiten“
etwas gegeneinander ausspielen, was nicht möglich ist, oder? Und bitte schön, welche päpstlichen Handlungen
meinen Sie denn ganz konkret seitens der Päpste z. B. des letzten Jahrhunderts? Und Marcel, genau das
ist die Frage: ob man wirklich den verstorbenen Erzbischof Lefebvre mit dem heiligen Athanasius in jener
Weise vergleichen kann, wie es oft gerne sehr plakativ in den Anhängerkreisen der „Priesterbruderschaft
St. Pius X.“ zu vernehmen ist. Übrigens trennt die Exkommunikation als solche noch nicht von der kirchlichen
Gemeinschaft, sondern es hängt schon vom Vergehen ab. Apostatische, häretische und schismatische Haltungen
trennen objektiv von der vollen kirchlichen Gemeinschaft, ganz gleich, ob und wie eine Exkommunikation
eingetreten ist oder nicht.
#115 Rudolphus 15:22:01 | Montag, 31. Oktober 2005
Die päpstliche Universaljurisdiktion steht NICHT über dem katholischen Dogma und dem römischen Meßopfer.
Sämtliche päpstliche Handlungen dagegen sind somit null und nichtig.
Frage an den hl. Athanasius: Auch in Notsituationen nur mit dem Papst zum Heil? Hochwürden Pytlik schrieb:
dem Jurisdiktionsprimat des regierenden Papstes zu unterstellen {…} einen ordentlichen Heilsweg geben
kann, nämlich jenen unter der Führung des Christus selbst eingesetzten Petrusamtes. Nun zur Realität.
Sagen Sie uns bitte: Ging der hl. Kirchenlehrer Athanasius und seine Gläugigen – die wahren Katholiken –
nicht den ordentlichen Heilsweg, als er sich gegen den – Häresien verkündeten – Papst Liberius stellte,
sich dessen Juristiktionsprimat widersetzte und dafür nichtigerweise – exkommuniziert und verfolgt wurde?
Das nur ein Beispiel von mehreren. Es war jedoch das ausschlaggebende Beispiel, nach dessen Studium ich
wußte: in der Notzeit der apostatischen Konzilskirche, in der eindeutig das Seelenheil der mir Anvertrauten
und meines auf dem Spiel steht, kann, ja soll ich gut und gerne zum Priesterwerk des Athanasius des 20.
Jahrhunderts gehen: des Erzbischof Lefebvre, der bereits von der triumphierenden und leidenden Kirche
verehrt wird. „Wir hängen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele am katholischen Rom, der Hüterin des
katholischen Glaubens, und der für die Erhaltung dieses Glaubens notwendigen Traditionen, am Ewigen Rom,
der Lehrerin der Weisheit und Wahrheit. Wir lehnen es dagegen ab und haben es immer abgelehnt, dem Rom
der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen, die eindeutig im {V.II} und nach dem
Konzil in allen daraus hervorgegangen Reformen zum Durchbruch kam.“
Lösungen in der Krise nur MIT dem Papst, aber nicht ohne ihn Eben deshalb geht meine alte und sehr knappe
Analyse zur „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ www.padre.at/fsspx.htm auf diese Fragen rund um die Krise
(in einigen praktischen Bereichen und an einigen Orten) ein. Nur wäre es ein Vorenthalten der Wahrheit,
würde man den ungeordneten Zustand der „Piusbruderschaft“ verschweigen, der vor allem darin besteht,
sich nicht mit allen Niederlassungen unmißverständlich dem Jurisdiktionsprimat des regierenden Papstes
zu unterstellen und damit ein für allemal klarzustellen, daß es nur einen ordentlichen Heilsweg geben
kann, nämlich jenen unter der Führung des Christus selbst eingesetzten Petrusamtes. Im übrigen ist
es eine Selbstüberschätzung mancher Piusfanatiker, wenn sie meinen, die Katholische Kirche hätte nur
ein Problem zu lösen, und das wäre jenes der „Piusbruderschaft“. Der Papst hat weitaus mehr Probleme
vor sich als nur die sich ihm entziehende „Piusbruderschaft“. Und wenn hier (ohne seitenweise Zitate und
Argumente) mit dem Begriff „schwerer Häretiker“ herumgeworfen wird, kann man nur den Kopf schütteln.
So einfach ist das nicht, und Gott sei Dank haben wir in Benedikt XVI. wiederum einen großartigen Denker
und Theologen, der eben nicht von einem Kurzschluß zum nächsten reitet, sondern sich ganz der Offenbarung
Gottes unterstellt und sein gottgeschenktes Amt als Dienst an der Wahrheit versteht. Es bleibt dabei:
wer das II. Vatikanum vor allem in seiner dogmatischen Substanz (Lumen gentium, Dei verbum) nicht als
XXI. Ökumenisches Konzil anerkennt, der …
@ Marcel: Genau das ist entscheidend! Die Kluft zwischen notdürftig noch vorhandener Lehre (nur bei feiner
Entscheidung zw. ao. Lehramt und den verschiedenen Abstufungen des ordentl. Lehramtes) und katastrophaler
Praxi unter nominell „katholischen“ Vorzeichen ist genau das Hauptproblem. Unlängst habe ich einen interessanten
Vortrag zu La Salette und Fatima gehört. Die Äusserung der Gottesmutter in der „Großen Botschaft“ an
Melanie, 1865 würde eine große Anzahl an Teufeln (=Daemonen) losgelassen zum Angriff auf die kath. Kirche
und ihre Lehren, deutete er auf „1965“, das Ende der Pastoralsynode V2. Die theoretischen Häretiker waren
ihrer anstrengenden, zerstörerischen V2-Peritus-Berater-Tätigkeit wieder entbunden und konnten nunmehr
ohne Sorge um Kirchenstrafen oder sonstige „Behinderungen der freien Lehre“ die Lehre Christi und der
Kirche nach Herzenslust entstellen und zerstören. Manche von ihnen wie die schweren Häretiker Urs v.
Baltharsar oder Congar wurden dafür mit dem Kardinalshut belohnt. Wenn Rahner lang genug gelebt hätte,
hätte er den wohl auch noch bekommen. Die praktischen Häretiker waren vor allem mit dem NOM und der
Zerstörung des Glaubens beim einfachen Volk beschäftigt. Schon an den Früchten ist erkennbar: V2 war
kein Konzil, schon gar kein ökumenisches, es gab bis dato nur ein Vatikanisches Konzil (1870) und einige
Pastoralsynoden (die man sich hätte ersparen können und müssen).
Irrtümlicher Anspruch auf Leben gegen „Humanae vitae“ ist selbst bei manchen Theologen Ablehnungsgr…
Lieber Benedikt! Herzlichen Dank für die Kontrolle, was Paul VI. zur Enzyklika „Humanae vitae“ außerhalb
derselben betreffend Verbindlichkeit gesagt hätte. Danke auch, daß Sie an das gelungene Pastoralschreiben
an die Priester und Gläubigen der Diözese St. Pölten www.stjosef.at/…ae_vitae_25jahre.htm vom 25.
Juli 1993 Sr. Exz. Bischof em. Kurt Krenn erinnern. Es ist wirklich tragisch, daß ausgerechnet in seiner
Diözese und in seinem Priesterseminar eine Apostolische Visitation im Jahre 2004 unausweichlich www.internetpfarre.de/blog/item/87/
wurde. Hätte er nur gemäß der eigenen klaren Darlegungen zur Wahrung der vollen kirchlichen Glaubwürdigkeit
im Seminar sofort radikal durchgegriffen, wenn wir eben z. B. seine allgemeine Analyse aus 1993 bedenken:
„Wo heute an der Stelle Gottes das Prinzip der blinden Lust thront, vergißt der Mensch, daß er Gottes
Abbild ist. Wohl beginnt heute eine gewisse Besinnung auf die ‘Schöpfung’ was jedoch noch lange nicht
der Durchblick auf den ‘Schöpfer der Schöpfung’ ist. Denn in Gottvergessenheit kann der Mensch sich
gleichgültig als homo-, bi- oder heterosexuell deklarieren und dabei so tun, als hätte diese Frage nicht
mehr Bedeutung als die Marke des benutzten Autos.“ Zu Ihrer Frage: da Sie ja sicherlich wissen oder erahnen,
daß es heute immer noch Theologen und Kanonisten gibt, die eine „Fortentwicklung“ in der unfehlbar vorgelegten
Frage der der Kirche fehlenden Vollmacht zur gültigen Frauenpriesterweihe für möglich halten, können
SIe sich ja ausrechnen, daß es nicht besonders viele „moderne“ Theologen geben wir…
#109 Benedikt 01:04:26 | Sonntag, 30. Oktober 2005
@ Dr. Pytlik Ich habe noch einmal nachgelesen. Im Buch des ZDF-Historikers Guido Knopp („Vatikan – Die
Macht der Päpste“) steht zwar, dass Paul VI. keine Unfehlbarkeit für seine Enzyklika in Anspruch genommen
hat (ähnliches stellt wohl auch Krenn fest www.stjosef.at/…of.k.krenn/index.htm?humanae_vitae_…).
Allerdings schreibt Knopp einige Seiten vorher, dass sich Paul VI. auf die (unfehlbare) Lehre der Kirche
bezogen hätte, was Ihre Ausführungen plausibel macht. Eine Frage aber noch: Wie wird diese Frage in
der theologischen Wissenschaft gehandhabt? In wie fern ist sie umstritten? Ich bin jetzt kein Theologe
aber nachdem Pius XII. Knaus Ogino erlaubte, hätte ich einen Entwicklungsprozess in dieser Frage für
durchaus möglich gehalten, soll heißen: Paul VI. hätte auch anders entscheiden können. Ich weiß,
die Frage ist erledigt, aber ich halte die Frage trotzdem für interessant .
Es waren leider einzelne Bischöfe, nicht aber Paul VI. selbst, der zweifelte Lieber Benedikt! Am besten
nennen Sie den genauen Fundort für die angeblichen Äußerungen des verstorbenen Papstes Paul VI., denn
mir sind solche in keiner Weise bekannt. Sie wären auch tatsächlich nicht wirklich relevant, denn aus
„Humanae vitae“ geht klar hervor, daß der Papst mit keiner Irrtumsmöglichkeit im konkreten Fall rechnet.
Vielmehr waren es leider einzelne Bischöfe oder Bischofskonferenzen im Gefolge von „Humanae vitae“, die
durch ihr Herumdeuteln zum Thema der Unfehlbarkeit eben genau jenes falsche Verständnis provozierten,
als ob nur ausdrücklich feierliche Vorlagen des Papstes inhaltliche Irrtumsfreiheit und Unfehlbarkeit
seitens des Lehramtes beanspruchen könnten. Ich habe die Frage jedenfalls eingehend untersucht www.internetpfarre.de/verhuetung.htm
und komme mit anderen Theologen zum Schluß, daß die ausnahmslose Verwerfung empfängnisverhütenden
Handelns in der Ehe von der Kirche spätestens seit Klärung durch Paul VI. in „Humanae vitae“ (1968)
vom ordentlichen Lehramt der Kirche unfehlbar vorgelegt wird. Es ist zwar richtig, daß die ohne Rücksicht
auf die Inhalte (!) und die bisherigen Lehräußerungen für sich allein genommene bzw. isolierte Lehräußerung
als einzelner Akt des ordentlichen Lehramtes noch nicht unfehlbar wäre, daß jedoch im konkreten Fall
ganz klare Lehräußerungen über eine beträchtliche Zeitspanne vorliegen, mehrere Päpste zu Wort kommen,
es sich um eine hinreichend ausgereifte Lehrtradition handelt, die sich auf ein bestimmtes Lehrstück
bzw. Moralprinzip bezieht, und daß schließlich der Heilige Vater Papst Paul VI. (gewissermaßen abschließend)
die Irrtumsfreiheit …
#107 Benedikt 00:09:09 | Sonntag, 30. Oktober 2005
@ Dr. Pytlik Ich danke Ihnen für Ihre Ausführungen. Dennoch glaube ich, dass mein Anliegen noch nicht
restlos geklärt ist. Aus Ihren Ausführungen geht hervor, dass auch Vorlagen, die nicht feierlich definiert
werden, unfehlbar sein können. In Bezug auf das Schreiben Ordinatio Sacerdotalis hatte ich schon einmal
darüber gelesen. Bei Humanae vitae liegt meines Erachtens aber der Fall anders: Humanae vitae beansprucht
keine Unfehlbarkeit nicht im Sinne davon, dass von einer Beanspruchung nichts im Dokument steht, sondern
das der Papst DIREKT sagte, dass Humanae vitae nicht unfehlbar sei. Das kann doch nur bedeuten, dass es
sich hier nicht um einen mit der Vorlage von Ordinatio sacerdotalis vergleichbaren Fall handeln kann.
Bei Ordination sacerdotalis kann sich die Unfehlbarkeit nach Ihren Ausführungen ergeben, auch wenn diese
nicht ausdrücklich in Anpruch genommen wurde. Bei Humanae vitae aber wurde sie ausdrücklich nicht in
Anspruch genommen. Wenn der Papst positiv sagt, dass ein Dokument nicht unfehlbar sei, wie kann dann dennoch
Unfehlbarkeit eintreten?
Man beachte can. 750 § 2 CIC bzw. can. 598 § 2 CCEO Es gilt zu unterscheiden zwischen dem einzelnen
Vorlage-Akt und der Lehre, die vorgelegt wird. Natürlich gibt es – was noch die meisten wissen – einen
unfehlbaren päpstlchen Vorlage-Akt als feierliche Definition, und damit ist die Sache klar. Aber es gibt
auch die normale päpstliche Vorlage einer Glaubens- und Sittenlehre, und hier ist es gemäß der vom
Vatikanum II übernommenen traditionellen Lehre (vgl. LG 25,2) möglich, daß eine solche päpstliche
Vorlage (die als solche keine Unfehlbarkeit beansprucht und auch nicht beanspruchen muß) eine über Jahrhunderte
von (mit dem Papst verbundenen) verstreuten Einzelbischöfen beständig verkündete Lehre oder beachtete
Praxis derart bestätigt, daß wir mit absoluter Sicherheit von einer unfehlbaren Vorlage des ordentlichen
Lehramtes des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöfe sprechen können und müssen. Deshalb wurde
u. a. der CIC 1983 auch per 18. Mai 1998 www.vatican.va/…uendam-fidem_ge.html im can. 750 durch einen
zweiten Paragraphen ergänzt: § 2. Fest anzuerkennen und zu halten ist auch alles und jedes, was vom
Lehramt der Kirche bezüglich des Glaubens und der Sitten endgültig vorgelegt wird, das also, was zur
unversehrten Bewahrung und zur getreuen Darlegung des Glaubensgutes erforderlich ist; daher widersetzt
sich der Lehre der katholischen Kirche, wer diese als endgültig zu haltenden Sätze ablehnt.
#105 Benedikt 23:03:55 | Samstag, 29. Oktober 2005
@ Dr. Pytlik Es ist leider oft ein durchschnittliches Informationsdefizit selbst gut ausgebildeter Theologen,
daß es angeblich nur die päpstliche Unfehlbarkeit ex cathedra gäbe. Mag sein. Aber hier hat der Papst
ausdrücklich keine Unfehlbarkeit in Anspruch genommen. Wie so etwas dann trotzdem unfehlbar sein kann
ist mir schleierhaft. Falls es so ist, sind die Irrungen um solche Aussagen ziemlich nachvollziehbar.
Unfehlbarkeit gibt es häufiger als was herkömmlich gewußt wird Lieber Benedikt! Deswegen heißt es
ja: unfehlbar vorgelegt durch das ordentliche Lehramt. Dazuhin war es weder für Johannes Paul II. noch
für Paul VI. notwendig, sich auf die Unfehlbarkeit des Papstes zu berufen, denn um die ging es im konkreten
Fall weder bei „Humanae vitae“ noch bei „Ordinatio sacerdotalis“. Vielmehr bestätigt der Papst jeweils
eine bereits von den Bischöfen über Jahrhunderte übereinstimmend gelehrte und feststehende Lehre als
unveränderlich, und insofern ist ab einer solchen Feststellung durch den Stellvertreter Christi auf Erden
mit Sicherheit klar, daß eine solche Lehre vom ordentlichen Lehramt des Papstes und aller mit ihm verbundenen
Bischöfe unfehlbar vorgelegt ist. Lesen Sie dazu meinen kleinen Beitrag DIREKTE VERHÜTUNG IN DER EHE
IST AUSNAHMSLOS VERWERFLICH www.internetpfarre.de/verhuetung.htm Es ist leider oft ein durchschnittliches
Informationsdefizit selbst gut ausgebildeter Theologen, daß es angeblich nur die päpstliche Unfehlbarkeit
ex cathedra gäbe. Nicht wenige Modernisten argumentieren mit dieser irrtümlichen Einschränkung auf
die feierliche Vorlage durch den Papst, um in bereits unfehlbar vorgelegten Lehrbereichen Änderungen
vorzuschlagen. Gemäß den dogmatischen Kriterien des II. Vatikanums fordert z. B. die Lehre der Verwerflichkeit
direkter Empfängnisverhütung eine endgültige Zustimmung, weil sie, in der Überlieferung der Kirche
von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen
worden ist (vgl. Il. Vatikanisches Ko…
#103 Benedikt 14:48:29 | Samstag, 29. Oktober 2005
@ Dr. Pytlik Deswegen danken wir Papst Paul VI. für die Klarstellung der Haltung zur sog. Empfängnisverhütung
in „Humanae vitae“ (unfehlbare Lehre des ordentlichen Lehramtes), Paul VI. hat für Humanae vitae mW ausdrücklich
keine Unfehlbarkeit in Anspruch genommen.
+ Den Darlegungen von Dr. Pytlik stimme ich voll zu. Mit ihren Angriffen auf die „Konzilskirche“ können
die Anhänger der Piusbruderschaft nicht über ihren tiefsten inneren Widerspruch hinwegtäuschen: daß
sie einerseits behaupten, in Einheit mit dem Papst und der Kirche zu stehen, der kein Häretiker ist (wäre
er ein Häretiker, dann wäre er nicht Papst und der Stuhl Petri wäre vakant), anderseits sich zum Richter
über Papst und Konzil aufwerfen und dem rechtmäßigen Nachfolger des Erstapostels den geschuldeten Gehorsam
verweigern, ja aber auch die Achtung, Anhänglichkeit und Liebe, die er als Stellvertreter Christi verdient.
Der Hinweis auf den weithin praktizierten Ungehorsam innerhalb der Kirche ist ein nur argumentatives Ausweichmanöver.
Seit wann darf Böses durch Böses gerechtfertigt werden? Es ist nur recht und billig, wenn gerade die
traditionellen Katholiken an ihren eigenen hohen Ansprüchen gemessen werden und von ihnen ein Höchstmaß
an Treue gefordert wird. Das Festhalten an einem bestimmten historischen Stadium der Tradition wird, wenn
nicht bald eine Bekehrung der Oberen der Piusbruderschaft und Rückkehr zu Petrus geschieht, zum dauerhaften
Schisma führen – und sie werden sich dann in unheiligem Verein mit Altkatholiken, Protestanten, Anglikanern
usw. wiederfinden.
Ubi Petrus, ibi ecclesia Als Katholiken glauben wir daran, daß Gott Seine Kirche in der geoffenbarten
Wahrheit des Glaubens hält, sodaß es nicht möglich sein wird bis zur Wiederkunft Christi, daß der
Papst als Stellvertreter Christi auf Erden für alle Christen etwas feierlich definiert oder vorschreibt,
was ein Irrtum sein könnte. Der Heilige Geist garantiert, daß das kirchliche Lehramt in seinen endgültigen
Äußerungen zu unserem Seelenheil nichts als die reine Wahrheit in Glaubens- und Sittenfragen und allen
damit eng zusammenhängenden Fragen vorlegt. Was aber ein Papst auf einer anderen Ebene (z. B. in einem
normalen Buch, z. B. in einem Theaterstück) oder auch auf rein disziplinärem Gebiet oder zu Bereichen
meint, die nicht direkt Glaube und Sitte tangieren, ist für diese Frage von Rudolphus nicht relevant.
Daher gilt für jeden Kaholiken, der an das Oberste Hirtenamt des Papstes glaubt (sonst wäre er KEIN
Katholik), daß nur dort, wo das Lehramt und der Regierungsprimat des Papstes anerkannt ist, auch die
Katholische Kirche erkennbar ist. Besonders mit dem Primat hat die Piusbruderschaft ihr liebes Problem
und einen dauernden Argumentationsnotstand. Deswegen danken wir Papst Paul VI. für die Klarstellung der
Haltung zur sog. Empfängnisverhütung in „Humanae vitae“ (unfehlbare Lehre des ordentlichen Lehramtes),
danken wir Johannes Paul II. für die Klarstellung zur Nichtmöglichkeit des Frauenpriestertums (unfehlbare
Lehre des ordentlichen Lehramtes), danken wir Johannes Paul II. für die feierliche Ve…
Wir alle beten für die Beendigung des Dramas, das ist doch klar User „engeldesherrn“ hat noch nie etwas
vom Zehnfingersystem gehört. Ich habe eigene Wettebewerbszertifikate fürs Schnellschreiben erhalten.
Also, Ihre Sorgen sind Gott sei Dank unbegründet, aber danke sehr für Ihre gutgemeinten Ratschläge,
die Sie ja sicherlich selbst gerne befolgen werden. Wenn kreuz.net Ihre Sorgen hätte, müßte das Forum
sofort geschlossen werden Nun aber zurück zum derzeitigen Thema der Diskussion, die mit dem Artikel
oben wenig zu tun hat: es ging um den verfehlten Begriff „Konzilskirche“ im Kontext des Gedankengefüges
Sr. Exz. + Erzb. Lefebvre und seiner Nachfolger. In diesem Kontext wird dieser Begriff als unsinniger
Gegenbegriff zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gedeutet, die aber nur dort sein
kann, wo Petrus regiert. Ubi Petrus, ibi ecclesia. Deshalb ist es ein Unsinn, die Begriffe „Konzilskirche“
und „wahre Kirche“ gegeneinander auszuspielen. Nur darum geht es, ansonsten ist es weder „gemein“ noch
„leer“, sondern absolut notwendig, hinzuweisen, daß ein Katholik insgesamt 21 Ökumenische Konzilien
als solche anzuerkennen hat. Keines darf weggestrichen werden, und jedes muß in seiner Eigenart und in
dem, was es glaubensmäßig vertieft hat, auch angenommen werden. So erbrachte das XXI. Ökumenische Konzil
oder II. Vatikanum den Erkenntnisfortschritt, daß die Bischofsweihe mit Sicherheit ein eigener Grad des
Weihesakramentes ist. Sehr nett sind also die Gedanken des Users „engeldesherrn“, aber wenn ich oder Mitarbeiter(innen…
#98 Rudolphus 23:47:56 | Freitag, 28. Oktober 2005
@Hw. Pytlik „Konzilskirche“ Euer Hochwürden große Fülle an theologischen (!!!) und persönlichen (!!!)
Gedanken führt tatsächlich dazu, daß wohl nur sehr wenige (!!!) diese lange Kette an monologartig dahinplätschernden
Postings lesen. Darum nur ein Einwurf gegen den von Euer Hochwürden als „unsinnig“ bezeichneten Begriff
„Konzilskirche“. Er stammt vom „Diener Gottes“ (!!!) Papst Paul VI. selbst (!!!). Was diese Abstempelung
von PAPSTWORTEN (!!!) als UNSINNIG (!!!) für eine papalistisch orientierte Theologie bedeutet, ist gar
nicht auszudenken.
#97 engeldesherrn 23:33:53 | Freitag, 28. Oktober 2005
@ Hw.Pytlik Ihre Postings sind jedesmal so lang, wie leer und gemein. Was ist nur Ihr persönliches Drama
mit FSSPX? Nochmal mein Rat: Mehr Beten und Betrachten. Mehr geistliches Leben als sog. Apostolat im Internet.
Soviel und so lang wie Sie schreiben, muß das Gebet ja fast zu kurz kommen. Mein Beichtvater hat soviel
mit Messe, Brevier, Rosenkranz und Seelsorge zu tun, dass er keine Minute diesen Schwachsinn im Internet
verzapfen könnte. Ich hab mich auch mal eine Woche intensiv beteiligt und gemerkt, wie viel Zeit das
bindet. Darum Schluß! Ein andächtig gebeteter Rosenkranz ist bestimmt wirksamer für die Rettung der
Seelen, einschließlich der eigenen, als ewige Diskussionen. Schon die Schlange im Paradis hat einfach
nur diskutiert und Eva hat sich drauf eingelassen. Gute Nacht, ich verschwinde vor’s Allerheiligste. Danke
noch an Marcel, Stimme und Evelins Gatte, aber beten nützt wohl mehr, obwohl Ihr sehr gute Beiträge
leistet. Hw. Pytlik u.a. sind letztlich nur mit der Waffe des Gebetes zu erreichen. Per Mariam ad Jesum
Lob bedeutet nicht Anerkennung von Irrtümern Lob für einen Denker (bringen Sie den genauen Beleg!) bedeutet
noch lange nicht Anerkennung seiner Irrtümer. Und im knappen Zitat Dr. Heinz-Lothar Barths ist eben genau
jener verkürzte Traditionsbegriff erkennbar, den der Diener Gottes Paul VI. beim verstorbenen Erzbischof
zu Recht kritisierte. Es bleibt dabei: es gibt keinen legitimen Grund, sich so wie die „Priesterbruderschaft
St. Pius X“ dem legitimen Nachfolger des hl. Petrus, das ist Benedikt XVI., und seiner Regierung zu entziehen.
Deshalb beten die informierten Katholiken um die Bekehrung und Rückkehr der sich zu ihrem eigenen Unheil
von der Jurisdiktion des Heiligen Stuhles gelösten Gemeinschaften wie jener der „Piusbruderschaft“. Wenn
die „Piusbruderschaft“ eine Kraft in der Kirche wäre, dann müßten unsinnige Begriffe wie „Konzilskirche“
ein Ende haben, außer man meint ehrlich die Kirche aller Ökumenischen Konzilien, und dazu gehört auch
das II. Vatikanische Konzil als XXI. Ökumenisches Konzil, das nicht weggelassen werden darf, wenn jemand
römisch-katholisch sein möchte. Der Katechismus der Katholischen Kirche www.stjosef.at/kkk ist der Beweis,
daß der Apostasievorwurf gegen Rom völlig ins Leere ging und geht. Die Bischofsweihen waren unnötig,
da nachweislich zu diesem Zeitpunkt die Zusage des Dieners Gottes Johannes Paul II. feststand, per 15.
August 1988 einen Bischof für die Anliegen der mit einigen älteren Formen der Disziplin und Liturgie
verbundenen lateinischen Katholiken ernannt und geweiht zu haben. Besonders sollte sich di…
Hl. Bischof Athanasius, _der_ Retter der Kirche Hw. Pytlik schrieb: die Verengung auf einen einzigen Bischof
hin, ohne den die Kirche quasi-unterginge, ist irrational „Irrational“ sagte das Menschenkind ob des Wirkens
Gottes. Die Wege des Herrn sind unergründlich nur für uns. Wie Sie wissen – sollten –, hing die Kirche
nicht nur einmal vom Wirken eines _einzigen_ Bischofes ab. Der hl. Kirchenlehrer Athanasius sticht ins
Auge. Erzbischof Lefebvre gilt nicht von ungefähr als der Athanasius des 20. Jahrhunderts. Dennoch hält
die FSSPX sich nicht für die Kirche. Sie ist eine unentbehrliche Kraft _in_ der Kirche während der „jetzigen“,
schon seit 50 Jahren bestehenden konzilskirchlichen Notsituation, die Notorganisation während der Zeit
der großen Apostasie in der Konzilskirche. Der vom jetzigen Papst gelobte Dr. Heinz-Lothar Barth drückt
es in seinem Buch „Keine Einheit ohne Wahrheit“ exzellent aus: „Da nach der sicheren Überzeugung des
Verfassers vom unbedingten Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben der Kirche
abhängt, andererseits diese Tradition mit aller Konsequenz weltweit nur noch von einer einzigen Gemeinschaft,
der Priesterbruderschaft St. Pius X. und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt
und praktisch gelebt wird (was natürlich nicht heißt, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“
um die Bewahrung des überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen!),
{wurden die Bischofsweihen notwendig}“.
#94 Rudolphus 15:53:26 | Freitag, 28. Oktober 2005
FSSPX-Kritik an Heiligsprechung des Opus-Dei-Gründers Weil es vorhin zu einem Posting von mir erwähnt
wurde: Wie die Rolle des advocatus diaboli heute geregelt ist, weiß ich nicht. Kritische Stimmen sind
aber in einem Canonisationsverfahren ein wichtiger Teil (weshalb es Unsinn ist, Kritik an Johannes Paul
II. mit der Argument „Verfahren läuft“ niederzuprügeln). Der Kritik an der Heiligsprechung von Josephmaria
Escrivá, die man von FSSPX-Publicationen hörte, kann ich überhaupt nicht zustimmen. Tatsächlich würde
mich interessieren, was FSSPX an diesem großen heiligen Prälaturgründer stört, der orthodox war und
den Römischen Messe liebte. Er zog andere Consequenzen als Marcel Lefebvre, wahrscheinlich mag dies der
Grund sein, aber ich glaube, daß St. Escrivá und Erzbischof Marcel nebeneinander bestehen können. In
irgendeiner Zukunft wird vielleicht auch Marcel selbst zur Ehre der Altäre erhoben werden, im Gegensatz
zu Johannes Paul II. ein rechtgläubiger Bischof.
Jurisdiktionsprimat ist Dogma, da kommt „Pius“ nicht d’rum herum Weiter zum abgezwackten Problem der Haltung
des verstorbenen Erzbischofs Lefebvre: daß er nämlich die von ihm gegründete Bewegung praktisch für
die allein wahre Kirche hielt – worin impliziert lag, daß die gegenwärtige römisch-katholische Kirche
für ihn nicht mehr eigentlich Kirche war – trifft nach Nolls Recherchen auch deswegen den Sachverhalt,
weil die Seminaristen in den Priesterseminaren Lefèbvres vor den BIschofsweihen als conditio sine qua
non ihres Verbleibs im Seminar (!!!) über den 30. Juni 1988 hinaus der Auffassung zustimmen mußten,
daß Erzbischof Lefèbvre der einzig (!!!) aus dem Episkopat verbliebene Bischof sei, der in der Lage
wäre, die Kirche durch die verheerenden Wirrnisse dieser Phase der Kirchengeschichte hindurch zu leiten.
Was hier auffällt: die Verengung auf einen einzigen Bischof hin, ohne den die Kirche quasi-unterginge,
ist irrational und wiederholt sich in ganz abgestuft-unterschiedlicher Weise bis heute. Ich habe an anderer
Stelle von der Gefahr einer „Bischofsideologie www.internetpfarre.de/blog/item/30/“ gesprochen. Ohne die
Einbindung in die Weltkirche und ohne die ganz konkrete selbstverständlich-katholische Unterstellung
unter den Papst bestehen eben isolatorische Risken, die nur durch eine gesunde Rückkehr in den Schoß
der heiligen Mutter Kirche zu beheben sind. Liebe Stimme! Da Sie Polemik schreiben: wenn wirklich Ihre
Haltung jene offizielle der „Piusbruderschaft“ wäre, dann verträgt die liebe Bruderschaft offenbar gar
keine Kritik. Das ist wenig konstruktiv und widersprich…
Aufklärung für Gottfried und Hw. Dr. Pytlik… @ Gottfried: Durch den Entzug der Anerkennung fehlt der
Bruderschaft eine juristische Basis und insbesondere das Seminar in Ecône verliert sein Existenzrecht.
Nein, da das dagegen gerichtete Rechtsmittel nicht behandelt wurde. D.h. die Entscheidung ist gar nicht
rechtskräftig. Und Ihre Hetze gegen sogenannte NOM-Priester (= gültig geweihte Priester des lateinischen
Ritus) ist total unglaubwürdig, da dieselbe „Piusbruderschaft“ intensiven Kontak mit solchen hält, wenn
sie nur das „Dogma des Alleinanspruches“ der „Piusbruderschaft“ anerkennen. Welche „Hetze“? Welcher „Alleinanspruch“?
FSSPX erkennt damit die NOM-Priesterweihen an. Ein Priester, der den alten Ritus liest (natürlich auch
nicht gg. die FSSPX polemisiert) kann in FSSPX-Prioraten zelebrieren. FSSPX-Priester dürfen nicht in
den V2-Kirchen zelebrieren. Erzbischof Lefebvre: die falsche Unterscheidung „Konzilskirche / wahre Kirche“
Also ich habe viel von ihm gelesen, diese Unterscheidung kenne ich von ihm nicht. JoPaII: Leider habe
ich mich schon viel zu oft mit seinen widersprüchlichen Texten (typisch post-V2) auseinandersetzen müssen.
Von einem „Diener Gottes“ ist da nichts zu spüren: Ein solcher spricht nämlich mit einer und nicht mit
gespaltener Zunge wie JoPaII.
Dann fangen Sie selbst damit an, und zwar bei Johannes Paul II. Ach ja, liebe Stimme, dann lade ich Sie
ein. Kehren Sie vor der eigenen Türe und wenden Sie die Studier- und Dialogregeln im Geiste der Päpste
Johannes Paul II. und Benedikt XVI. auch auf das gesamte Lehrgut des verstorbenen Dieners Gottes Johannes
Paul II. an – dann werden Sie nicht mehr so aggressiv gegen diesen rechtgläubigen und heiligemäßig
verstorbenen Papst schreiben und sich viel Zeit sparen. Ich habe mir die Problematik der gesamten „Piusfrage“
www.katholik.com/fsspx.htm schon zu einer Zeit intensiv angeschaut, als Sie davon noch gar nichts richtig
wußten. Und Ihre Hetze gegen sogenannte NOM-Priester (= gültig geweihte Priester des lateinischen Ritus)
ist total unglaubwürdig, da dieselbe „Piusbruderschaft“ intensiven Kontak mit solchen hält, wenn sie
nur das „Dogma des Alleinanspruches“ der „Piusbruderschaft“ anerkennen. Sie wissen das ganz genau. Und
was die im Rahmen des noch nicht mit Rom versöhnten Campos gespendeten Ehesakramente betrifft, fehlen
die konkreten Dokumente, um darüber diskutieren zu können. Bekanntlich gibt es sehr einfach Heilungsmöglichkeiten
für ungültig geschlossene Ehen, was vieles erklären würde. Zurück zum abgezwackten Problem der Haltung
rund um den einen bewundernswerte Biographie aufweisenden Erzbischof Lefebvre: die falsche Unterscheidung
„Konzilskirche / wahre Kirche“ nahm der Erzbischof nie richtig zurück. Daß er nämlich die von ihm gegründete
Bewegung praktisch für die allein wahre Kirche hielt – worin impliziert lag, daß die gegenwärtige römisch-katholische
Kirche für ihn nicht mehr eigentlich Kirche war – trifft nach Nolls Reche…
Studien meine Studien haben die Position der Pius-Brüder versucht zu verstehen. Meine Studien haben zu
ihrer Belehrung und Verbesserung ihrer Einsicht folgendes Ergebnis erbracht: Die von Papst Paul VI. einberufene
Kardinalskommission, die aus Kardinal Garrone, Kardinal Wright und Kardinal Tabera bestand, teilte mit,
daß mit der Zustimmung von Papst Paul VI. folgende Entscheidungen getroffen wurde: * Es wurde die Entscheidung
getroffen, einen Brief an Bischof Mamie zu senden, der diesem das Recht bescheinigt, der Bruderschaft
die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung zu entziehen. Dieser Brief wurde von Kardinal Tabera an
Mgr. Mamie gesandt. Durch den Entzug der Anerkennung fehlt der Bruderschaft eine juristische Basis und
insbesondere das Seminar in Ecône verliert sein Existenzrecht.
Das Verhalten Hw. Pytliks ist eine Folge der fehlenden scholastischen Ausbildung in der V2-Kirche Denn
der Hl. Thomas v. Aquin hat folgendes – mit Gültigkeit für alle Zeiten – vorgesehen: 1. Studiert man
die Position dessen/derer, mit welchen man sich auseinandersetzen möchte, genau; 2. Verbessere man deren
Position, soweit irgend möglich; 3. erst dann findet eine Auseinandersetzung mit dieser anderen Position
statt, wobei das Ergebnis nicht von vorneherein feststeht. Was machen Hw. Pytlik u.a. V2-NOM-Priester?
a) Sie studieren die Position der FSSPX nicht; hier insb. das Buch von Gerard Mura über die Bischofsweihen
und die umfassenden Äusserungen Erzbischof Lefebvres, die er vor und nach den Bischofsweihen zum Thema
getätigt hat; b) Sie bemühen sich, deren Position zu verschlechtern, indem sie dauernd die Katholizität,
Treue zur Lehre und zum Glauben, deren Aussagen über ihr Verhalten nicht ernst nehmen, heruntermachen,
polemisieren; c) gegen die so verschlechterte Position fahren sie „schwerem Geschütz“ wie Raymond Noll
auf und heben sodann triumphierend die Hände zur „Siegespose“. Im übrigen wurde die FSSPX kanonisch
errichtet. Die angebliche „Auflösung“ wurde von einem unzuständigen Organ (Kommission unzuständiger
Cardinäle) erklärt, das dagegen ergriffene Rechtmittel der FSSPX nie behandelt. Also besteht sie sehr
wohl und zwar kanonisch!
#88 Rudolphus 10:27:48 | Freitag, 28. Oktober 2005
Ganz im Sinne selig’ Pius’ IX. Keine Meinungsfreiheit, bloß im Sinne der Obrigkeit, welche diese Site
betreibt. Wenn zu viele falscher Meinung da sind, dann muß die Zensur ausrücken. Dies ist bei Leserbriefen
in Druckwerken als „veröffentlichte Meinung“ (vs. Volksmeinung) leicht, das Internet als echte Direktdemokratie
erschwert das Auswählen von „passenden Lesermeinungen“ ungemein. Aber: Jeder Betreiber einer Homepage
kann freilich bestimmen, was er bringt. Von Meinungsfreiheit braucht man dann aber nicht groß daher reden.
Die „tolerante“ Jugendkirche Hier eine Meldung auf dem Gästebuch-Forum von jugendkirche.at (Webmaster
Florian v. 28. 10. 2005): „Auf der Suche nach einem Posting? Leider habe ich eine schlechte Nachricht:
Unserem Forum auf jugendkirche.at ist in letzter Zeit das passiert, was allen größeren Internet-Foren
passiert – es ist zum Treffpunkt jener Leute geworden, denen angesichts ihrer wirren Thesen und skurrilen
Weltanschauungen sonst niemand mehr zuhört. Deshalb haben wir diese Postings aus diesem Forum entfernt –
wir arbeiten aber an einer Homepage über das Konzept hinter der Jugendkirche. Dort werden wir die Diskussion
wieder aufgreifen und fortführen. Ab jetzt müssen alle Postings freigeschalten werden – das kann leider
mitunter ein paar Stunden dauern. Ich bitte all jene, die teilweise sehr ausführlich auf diese destruktiven
Postings geantwortet haben, um Verzeihung, dass jetzt natürlich auch eure Postings vorläufig offline
sind. Florian (Webmaster)“ Tatsächlich wurden einige Postings entfernt, darunter Hinweise auf die Aussagen
von Cardinal Ratzinger in „Der Geist der Liturgie – eine Einführung“ zur „neuen Musik in der Liturgie“
und Hinweise auf Rechtsverletzungen in Hinblick auf den Datenschutz und das Namensrecht. Das heißt, die
„Jugendkirche“ will sowohl in Hinblick auf die staatlichen Gesetze als auch in Hinblick auf das Kirchenrecht
(„Redemptoris Sacramentum“) gesetzlos bleiben. Von Cardinal Schönborn wird sie dabei unterstützt. Der
Gatte der Evelin
Wenn ein Organismus von einer Krankheit befallen wird, sagen wir Krebs, so gibt es pötzlich swei Arten
von Gewebe. Das gesunde Gewebe, welches seine Funktion erfüllt und das kranke Gewebe, welches nur mehr
zerstört und wuchert. Die Kirche ist ein Organismus und sie ist krank. Die Krankheit nennt sich Modernismus,
Liberalismus und falsches Ökumene verständnis. Die Tradition ist die natürliche und bewährte Abwehrreaktionen
von einem Organismus, der überlegen soll. Es ist also durchaus möglich, dass diese beiden Zellen eine
zeitlang in einem Organismus koexistieren, aber am Ende bleibt nur eines über. Entweder die wuchernden
Zellen nehmen überhand und der Organismus stirbt, oder die Abwehrkräfte sind standhaft genug und die
Krankheit wird verschwinden. Nun hat aber der Herr selbst gesagt, dass die Kirche niemals untergehen wird,
daher ist (zum Glück) der Ausgang sicher. Die Frage ist nur wie viele Opfer diese Krankheit kostet.
Konzilskirche Wenn Papst Paul VI. oder andere die Kirche als „Konzilskirche“ bezeichnen, so um zwei unterschiedliche
Erscheinungs- bzw. Entwicklungsformen im Fortschritt der Zeit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen
Kirche zu betonen: Die Kirche nach dem Zweiten Vaticanum und die Kirche vor dem Zweiten Vaticanum. Wenn
FSSPXler von „Konzilskirche“ sprechen, was meinen sie dann. Erklären Sie mir das doch mal bitte. Entweder
die Piusbrüder und ihre Anhänger befinden sich nicht im Schisma sondern in voller Gemeinschaft mit der
katholischen Kirche des Jahres 2005, dann gehört die FSSPX genauso zur „Konzilskirche“ wie alle anderen
Katholiken. Oder es gibt doch ein Schisma, dann wäre mit diesem Begriff wohl eine Abgrenzung gemeint:
Dort die „Konzilskirche“ des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöfe, hier die wahre Kirche, verwirklicht
in der FSSPX.
Der von Paul VI. geprägte Begriff „Konzilskirche“ Hochwürden Pytlik, Ihre „Stellungsnahme“ zur FSSPX
las ich nicht, wie ich auch die „Talkshows“ mit Ihnen nicht ansehe, weil mir genügt, was ich hier von
Ihnen habe. Somit konnte ich Ihre „Stellungsnahme“ nicht als Hetze bezeichnen, wobei ich vielleicht zu
diesem Schluß käme, läse ich sie. Nach der Assimilation von Campos wurden die dort früher von FSSPX-Priestern
gespendeten Ehe- und Beicht-Sakramente nicht etwa von Rom überprüft und geregelt, sondern vollgültig
übernommen. Der verheerende Papst Paul VI. prägte den Begriff „Konzilskirche“ durch häufige Verwendung.
Sowie sein nicht minder verheerender Nachfolger JP2. Sowie der Modernist Kardinal Benellini, ein großer
Gegner Mgr. Lefebvres, und berühmt für seine „Neue Theologie“, usw. Der Begriff begegnet einem heute
ständig in offiziellen Dokumenten der Diözesen, der katholischen Presse (Tagespost), usw. Er schneidet
die einzige Gemeinsamkeit zwischen den Traditionellen und den Modernisten an: beide erkennen, daß die
Kirche vor dem V.II nicht mehr dieselbe ist wie danach. Substantiell. Kardinal Ratzinger sprach also ganz
richtig vom V.II als dem Gegensyllabus und von der „Versöhnung“ der Kirche mit der (1789-) Revolution!
Bischof Max Ziegelbauers Buch heißt: „Die ‘alte’ Kirche ist mir lieber“. Tatsächlich ist die Kirche
seit dem V.II besetzt von den Modernisten. Für uns mit der hl. Überlieferung Verbundenen drückt der
Begriff Konzilskirche größten Schmerz aus; für die Modernisten den Sieg ihrer abscheulichen Revolution.
Begriff „Konzilskirche“ ist kompletter Unsinn S. g. Herr Marcel! Offenbar lesen auch Sie nicht, z. B.
in meiner schon sehr alten, aber meinerseits weiterhin gültigen Stellungnahme zur „Priesterbruderschaft
St. Pius X“ www.padre.at/fsspx.htm, denn die Antwort auf Ihre Frage(n) findet sich dort z. B. unter Punkt
4.3. Eben deshalb bin ich äußerst verwundert, daß meine ausgewogene Stellungnahme zur Piusbruderschaft
als „Hetze“ heruntergemacht wird. Selbstverständlich hat der Diener Gottes Johannes Paul II. in einem
Schreiben …w.seminario-campos.org.br/…post/carta-bispo.htm an den zuvor exkommunizierten Bischof Licinio
Rangel die gegen Exz. Rangel und seine Anhänger eingetretenen Kirchenstrafen ausdrücklich aufgehoben.
Nebenbei: welcher Barth ist gemeint, bitte nennen Sie auch den Vornamen. Meine Internetseiten lassen sich
von keiner Gruppe zu irgendetwas bestechen. Was erkennbar ist, wird berichtet, so es dem Gemeinwohl und
dem Seelenheil der Gläubigen dient. Nun aber noch weiter zu der hier offenbar gewünschten Fortsetzung
über die problematische Haltung Sr. Exz. Lefebvre schon vor dem 30. Juni 1988. wirklich problematisch
wird genannte Punkt zum verfehlten Traditionsverständnis, wenn man in Nolls Arbeit entdeckt, daß der
Erzbischof faktisch immer mehr von „zwei Kirchen“ sprach: von einer „konziliaren Kirche“ (im heutigen
Piusjargon: „Konzilskirche“), die schismatisch, häretisch und daher nicht mehr katholisch sei, und von
der „wahren Kirche“, welche durch die Tradition repräsentiert werde und der er sich zugehörig glaubte.
Dies nahm der Erzbischof nie richtig zurück. Daß er nämlich die von ih…
#81 Marcel 23:27:19 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Geschichten aus dem Gruselkabinett – Der Protestant, mein Erstkommunion-Vorbereiter… Zitat Hw. Pytlik:
weil bei jeder Einzel- oder Gruppenrückkehr früher schismatisch tendierender Getaufter immer eine dementsprechende
Nachlassung erfolgt ist, denn sicher ist sicher. Wenn ich mich richtig erinnere, mußten die mit der FSSPX
verbundenen Campos’ler genau das nicht machen, als sie vom modernistischen Rom assimiliert wurden. Ohne
Nachlassung von Rom wurde alles so akzeptiert und übernommen wie es war: die Priesterweihen durch die
FSSPX-Bischöfe, die Eheschließungen, Taufen und Beichten durch FSSPX-Priester, usw. Rom sagte Amen zu
den FSSPX-Handlungen. Ich wiederhole meine Fragen an Sie: Soll ich meine Kinder den Wölfen im Schafspelz
überlassen im „katholischen“ Kindergarten oder im „katholischen“ Schulunterricht? Ist es das, was Sie
uns empfehlen? Meinen Kindern bekamen Irrlehren von Menschen aufgetischt, die im Brot der Konzilskirche
stehen oder sogar Priester sind. Der Alptraum hörte erst auf, seit ich sie in den Religionsunterricht
der FSSPX geben kann. Der Konzilsklerus und die Konzilslaien versagen auf ganzer Linie. Sie und einige
wenige Priester mögen löblichen Ausnahmen sein. Soll ich Ihnen von den grauenhaften „Erstkommunion“-Vorbereitungen
erzählen, die hier im angeblich katholischen Süden in der Konzilskirche ablaufen? Von den nicht minder
abartigen Firmvorbereitungen? Wo ist Ihr Internet-Seite über diese Vorgänge in der Konzilskirche? Irenäus,
er wird Ihnen auf nichts antworten, was nicht ins papalistische Konzilskonzeptchen paßt.
Fortsetzung: problematische Haltung Erzbischof Lefebvres Der nicht korrekte Traditiongsbegriff Lefèbvres
wird einigermaßen verständlich, wenn man sich den geistesgeschichtlichen Hintergrund des Erzbischofs
vergegenwärtigt. Eine ihn maßgeblich beeinflussende Strömung ist der französische Traditionalismus
des 19. Jahrhunderts eines Joseph de Maestre und Louis G. A. de Bonald, der als Reaktion auf die französische
Revolution ein restauratives, starr-mechanistisches Traditionsverständnis vertrat. Die entscheidenden
Autoritäten waren für Lefèbvre weiters isolationistisch neben dem Konzil von Trient folglich jene Päpste,
die ihre Stimme gegen die neuzeitlichen Irrtümer vor allem im 19. bzw. auch im 20. Jahrhundert erhoben
hatten, in Zeiten der notwendigen Abgrenzung der Kirche nach außen und ihrer Geschlossenheit nach innen.
Seine Heiligkeit Papst Paul VI. schrieb am 11. Oktober 1976 an den Erzbischof: „Du versicherst zwar, Du
seiest der Kirche untertan und der Tradition getreu, aber Du richtest Dich nur nach einigen Normen der
Vergangenheit, die von den Amtsvorgängern dessen vorgelegt wurden, dem Gott gerade in dieser Zeit die
dem Petrus übertragene Vollmacht verliehen hat. So ist auch in dieser Sicht die Auffassung von ‘Tradition’,
auf die Du Dich berufst, falsch. Die Tradition ist nämlich nicht eine erstarrte oder tote Gegebenheit
oder eine so genannte statische Sache, die in einem bestimmten Augenblick der Geschichte das Leben des
aktiven Organismus, den die Kirche als der mystische Leib Christi darstellt, blockiert.“ [fett]Wirklich
problematis…
#77 Irenäus 23:05:30 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@Pytlik Noch einmal: wie kann der gegenwärtige Papst Dr.Barths Schriften als Segen für die Kirche bezeichnen?
Und kommen Sie mir bitte nicht mit dem „Argument“ an, daß es sich nur um eine Einzelperson handelt. Ist
Ihnen der Name Dr.Barth überhaupt ein Begriff?
#76 Gotthard 23:04:41 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
anvertraute Seelen? ich kenne Erzischof Lefebvre leider nicht mehr persönlich;… er liebt seine ihm
anvertrauten Seelen, welche Menschen waren diesem Erzbischof denn noch anvertraut? Er wurde von Papst
Paul VI. suspendiert – hatte also den gleichen Status wie der Priester Sabo im Bistum Basel heute. Seine
Bruderschaft hatte und hat keinerlei anerkannten Status. Die Priester dieser „Bruderschaft“ sind ebenfalls
a divinis suspendiert. Ab 1970 hatte dieser Erzbischof im Ruhestand also keine ihm anvertrauten Seelen…
Bleiben wir Realisten – Positionen des Erzbischofs schon vor dem 30. Juni 1988 fragwürdig Wer zu viel
vom regierenden Papst erwartet, wird ständig enttäuscht sein. Bleiben wir christliche Realisten: das
glaubt ja nicht einmal die Urwaberl, daß Se. Em. Hoyos dem exkommunizierten Bischof Fellay die „Exkommunikation“
angedroht hätte. Noch kurz zur Aufhebung der „Priesterbruderschaft“ – Dr. Noll kommt auf S. 31 seiner
Arbeit zum richtigen Ergebnis: die Aufhebung der Priesterbruderschaft St. Pius X. erfolgte rechtsgültig
und aus berechtigten Gründen, nur um einiges zu spät. Die Aufhebung bleibt auch gültig, obwohl Fehler
passiert sind, die man vor allem psychologisch als ungeschicktes Agieren gegenüber der Persönlichkeit
Lefebvres qualifizieren könnte. Die nur noch praktisch außerhalb des kirchlichen Rechtsrahmens existente
„Piusbruderschaft“ beginnt erst durch Rückkehr in den Hafen der Mutter Kirche à la Campos kanonisch
zu existieren, vorher nicht. Allerdings ist es für den Dialog mit diesen getauften und gefirmten und
teilweise geweihten Brüdern praktisch, wenn sie mit möglichst einer Stimme sprechen. Aber es gab mit
zweifelhaften Positionen des Erzbischofs Lefebvfre schon vor dem 30. Juni 1988 Probleme. Sein nicht korrekter
Traditiongsbegriff wird nach den Forschungen Nolls einigermaßen verständlich, wenn man sich den geistesgeschichtlichen
Hintergrund des Erzbischofs vergegenwärtigt. Eine ihn maßgeblich beeinflussende Strömung ist der französische
Traditionalismus des 19. Jahrhunderts eines Joseph de Maestre und Louis G. A. de Bonald, der als Reaktion
auf die französische Revolu…
#74 Marcel 22:33:17 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Die FSSPX in der Grotten-Basilika von Lourdes Irenäus schrieb: Die in Ecclesia Dei verfügten Strafen
sind zwar nicht formal, wohl aber de facto durch die Praxis aufgehoben worden. Das sowieso. Deswegen drohte
Kardinal Hoyos auch Mgr. Fellay im Jahre 2004 – wenn er nicht zügig ein Treffen mit dem Kardinal arrangiere
usw. –, ihn zu exkommunizieren. Das ist amüsant, von welcher Seite man es auch betrachtet. Die formale
Aufhebung der – nichtigen – Exkommunikationsfeststellung (mehr war es nie) wird sehr wahrscheinlich nicht
mehr lange auf sich warten lassen. Kardinal Ratzinger hatte bereits ein sehr schlechtes Gewissen darob
und es gibt gewisse Meldungen hinter vorgehaltener Hand bezüglich anstehender Aufhebung, nun da er Papst
ist. Warten wir den 19. November ab wegen Schritt I.: Potentielle Freigabe der hl. Messe aller Zeiten.
Dann könnte Schritt II. folgen. Wenn nicht: c’est égal, denn nicht die FSSPX ist und hat das Problem,
sondern die apostatische Konzilskirchenhierarchie. Mit Erlaubnis der kirchlichen Autoritäten zelebrierte
just der französische Distriktobere der FSSPX, Pater Régis de Cacqueray, mit seinen Priestern und Pilgern
in der großen unterirdischen St. Pius X.-Basilika in Lourdes das hl. Meßopfer. Ein paar Bilder www.fsspx.info/special/?id=img11304119…,
auch für Hw. Pytlik. Daffi, Sie haben wunderbar die Art und Weise des – nach meiner privaten Meinung:
heiligen – Erzbischof Lefebvre zusammengefaßt. Sie sprechen _uns_ aus der Seele und es hat uns sehr gefreut.
Fakten bleiben Fakten, Bischof war zugesagt – alles weit weg vom obigen Artikel Was überhaupt interessant
ist, betrifft die gesamte Diskussion zu dem oben eingesandten und komplett mißlungenen Artikel, die derart
leicht von der verunglückten Kritik am hochverdienten Hw. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck in eine
mühsame und alles dauernd wiederkäuende „Verteidigung“ einer „Priesterbruderschaft St. Pius X“, als
ob die Kirche nur von einer einzigen Gruppe gerettet würde – allein dieser Monopolismus in solchen „Rettung-Notstands“-Beiträgen
zeigt die unkatholische Enge, aber dort landet man offenbar ohne konkrete Anbindung an den Petrusnachfolger.
Eine gültige Messe ist eine gültige Messe, unabhängig vom verwendeten katholischen Ritus, so viel zum
durchschaubaren Gejammer, daß am Sonntag keine würdige Messe erreichbar wäre. Besonders absurd ist
das Argument, daß Kirchenstrafen praktisch von selbst weggefallen wären, was natürlich nicht zutrifft,
weil bei jeder Einzel- oder Gruppenrückkehr früher schismatisch tendierender Getaufter immer eine dementsprechende
Nachlassung erfolgt ist, denn sicher ist sicher. Eigentümlich auch, Herr Irenäus, daß Sie sich ständig
angegriffen fühlen. Schon weiter unten waren Sie nicht mit „sedisvakantistischer Propaganda“ gemeint,
sondern dies war allgemein hier hineingesagt, um erkennbare Tendenzen zu benennen. Wer hat hier geschrieben,
daß die Apostel nicht das Weihepriestertum in seiner vollen Ausflatung in sich getragen hätten oder
dieses nicht gekannt hätten? Pech gehabt, aber das Katholische können Sie nicht einfach abspr…
Notestand? Der wahre Notstand ist, dass sie den Notstand nicht sehen. @Pytlik: Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt
nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht
nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles,
glaubt alles, hofft alles, hält allem stand […] Hw. Pater, ich kenne Erzischof Lefebvre leider nicht
mehr persönlich; habe aber viel von ihm gelesen und viele seiner Predigten (archiviert) gehört. Folgendes
kann ich in seinen Schriften immer wieder entdecken: er ist sachlich, er ist logisch, er ist korrekt,
er vertritt die Lehre der katholischen Kirche; er ist demütig, er prahlt nicht, er bläht sich nicht
auf, er liebt die hl. Kirche, er liebt seine ihm anvertrauten Seelen, um die Kirche vor Irrtümern zu
bewahren lässt er jede Schmach über sich ergehen. Kann man das von Ihren Schriften auch Behaupten Hochwürden?
Was nützt einem die Wahrheit und das Recht ohne die Demut und die Liebe?
#71 Didimus 20:23:59 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Notstand? Dr. Pytlik hat ja schon ausgeführt, daß ein Notstand objektiv nicht vorlag. Ich muß das hier
nicht wiederholen. Aber selbst wenn man von einem subjektiv geglaubten Notstand ausgeht, so liegt dieser
mittlerweile längst nicht mehr vor. Die Seminaristen der Ecclesia-Dei-Gruppen fanden und finden immer
Bischöfe, die ihnen die heiligen Weihen erteilen. Keine neue Hierarchie? Wer erteilt den FSSPX-Priestern
denn die Beichtvollmacht? Was Assisi betrifft: Auch Kardinäle, z. B. Oddi und Ratzinger, haben die dortigen
Praktiken abgelehnt, ohne gleich wild Bischöfe zu weihen… Die in Ecclesia Dei verfügten Strafen sind
zwar nicht formal, wohl aber de facto durch die Praxis aufgehoben worden. Inwiefern?
#70 Irenäus 19:35:58 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
vielsagende Antwort Die in Ecclesia Dei verfügten Strafen sind zwar nicht formal, wohl aber de facto
durch die Praxis aufgehoben worden. Außerdem möchte ich Herrn Hochwürden Pytlik auf meinen Beitrag
von 15:59 Uhr hinweisen. Die Bemerkung zum niedrigen Niveau der modernen theologischen Ausbildung hatte
doch eigentlich mit der FSSPX nur bedingt etwas zu tun. Es sollte doch bedenklich stimmen, daß Pytlik
hier gleich „sedisvakantisische Propaganda“ vermutet, so als ob meine Ansicht, daß schon die Apostel
ein Weihepriestertum kannten, etwas mit Sedisvakantismus zu tun hätten. Mal abgesehen davon, daß jener
ungenannter „Kirchenhistoriker“ mich noch persönlich höflich behandelt hat. Allerdings war ihm noch
nicht einmal J.A.T. Robinson ein Begriff, irgendwie zum Weinen bei einem Dozenten der Kirchengeschichte.
Aber wenn, muß man alle Fakten erwähnen (@ Hw. Dr. Pytlik) …Kirchenstrafen wegen Notstandes, Also,
weil die böse Tat prolongiert wird, mutiert sie zur guten Tat… …ein vom Papst ernannter Bischof zugesagt
war. Faktenunvollständigkeit: Diese Zusage erfolgte erst, nachdem er Bischofsweihen angekündigt hatte.
Vorher spekulierte man auf die biologische Lösung: Erzbischof Lefebvre würde sterben und dann „Rübe
ab“ mit seinen Priestern und Seminaristen. Weiters unterschlägt Hw. Pytlik, dass Cardinal Ratzinger nach
der Unterschrift Erzbischofs Lefebvres diesem einen Text zur Unterschrift vorlegte, mit welchem er sich
für seine „falschen Meinungen und Taten“ (sinngemäß) entschuldigen hätte sollen. Dafür bestand aber
kein Anlaß und nach einer Nacht kam er zum Ergebnis, dass Rom es in Wirklichkeit nicht ernst meine –
also z.B. einen Bischof ernannt hätte, der die FSSPX zerstört hätte (so wie es in Campos nach Castro-Mayer
passierte). Weiters unterschlägt Hw. Pytlik, dass die Bischofsweihen von Erzbischof Lefebvre nach dem
Götzendienst zu Assisi (1986) erfolgten, als das volle Ausmaß der Kirchenkrise offenkundig wurde (außer
für die ideologisierten Papalisten). …„Weihbischöfe“ keine parallele Hierarchie … Noch nie wurde
ich mit irgendeiner Forderung nach Gehorsam seitens FSSPX konfrontiert. Wie schon Ihr Beispiel zeigt,
gibt es in der Diözese Eichstätt gar keine alte Messe an Sonn- und Feiertagen!
Fakten bleiben Fakten Zufälligerweise biete ich die Heilige Messe im älteren lateinischen Ritus an den
meisten Werktagen in der Borgiaskapelle oberhalb der Schutzengelkirche um 07.45 Uhr an, außerdem gibt
es – alles in konkreter Unterstellung unter den Heiligen Stuhl – alle zwei Wochen ein feierliches Amt
am Samstag um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche. Alle Kirchen liegen in der Bischofsstadt Eichstätt.
Und die mir anvertrauten Erstkommunikanten lernen u. a. mit allen Begründungen, warum der Begriff „Meßopfer“
der schönste für die Messe ist usw. usw. – es gibt also genügend Lösungen in Übereinstimmung mit
dem Nachfolger des heiligen Petrus. Die Einbahnstraße „Piusbruderschaft“ ist nicht notwendig, denn erst
das tägliche Wissen, dem Papst wirklich unterstellt zu sein, macht uns zu Katholiken mit Frohsinn. Die
Feststellungen der Exkommunikationen der heute noch lebenden „Weihbischöfe“ der Piusbruderschaft dienten
der Rechtssicherheit, daß diese auch wirklich eingetreten sind. Es gibt bis heute keine Aufhebung dieser
Kirchenstrafen wegen Notstandes, der schon deshalb nicht begründbar ist, weil dem hwst. Erzbischof damals
per 15. August 1988 ein vom Papst ernannter Bischof zugesagt war. Wenn aber die „Weihbischöfe“ keine
parallele Hierarchie wären, dann dürften diese weder Priester versetzen noch irgendeinen Gehorsam von
ihren Anhängern verlangen.
#66 Marcel 18:14:52 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Real existierender Kirchennotstand Was interessieren den glaubenssuchen Katholiken in dieser nachkonziliaren
Notzeit, die von hochwürdigen Herren wie Pytlik nicht einmal wahrgenommen wird, Elfenbeinturm-Diskussionen?
Wenig. Wir erinnern uns gut an den Kirchenlehrer Athanasius und seinen Umgang mit Häresien verkündenden
Oberhirten. Wir suchen den ganzen katholischen Glauben und die wahre hl. Messe aller Zeiten. Nicht den
protestantisierten Konzilsverschnitt und die protestantisierte Messe, mit denen uns _jede_ Ortskirche
im zumutbaren Umkreis abspeist. Steine statt Brot. Dankbar gehen wir also zu den hl. Messen der FSSPX
und besuchen ihre sonstigen Angebote. Sollen wir unsere Kinder den Wölfen im Schafspelz überlassen im
„katholischen“ Kindergarten oder im „katholischen“ Schulunterricht? Ist es das, was uns der medienbewanderte
Hw. Pytlik empfiehlt? Es herrscht antichristlicher Krieg in der Welt. Der Konzilsklerus versagt auf ganzer
Linie, er liefert uns ihnen anvertrauten Schäfchen den Feinden Gottes aus und arbeitet selber mit an
der Kirchenzerstörung. Unsere Kinder werden von Menschen geistlich verdorben, die im Brot der Konzilskirche
stehen oder sogar „Priester“ sind. Z.B. finden grauenhafte „Erstkommunion“-Vorbereitungen statt. In meinem
Nachbarort bekommen die „katholischen“ Erstkommunionkinder von einem Protestanten Unterricht, unter der
Verwaltung des „katholischen“ Ortspfarrers. Ohne uns. Der real existierende Notstand in der Konzilskirche
rechtfertigt die FSSPX und der Himmel leitet sie.
Jeder Einzelfall muß untersucht werden Hmm, ein Forum ist zum Diskutieren da, auch wenn manche dies anders
sehen. – Zur Frage zurück: jeder Einzelfall müßte untersucht werden. Keine Ahnung, ob und warum Davies,
Barth oder Hoeres exkommuniziert wären. Einzeluntersuchungen würden hier den Rahmen sprengen. Interessant
finde ich, daß die FSSPX sogenannte NOM-Priester mit Sympathien für FSSPX so gerne bei ihren Veranstaltungen
sieht. Wie paßt das mit der Systemkritik zusammen?
Objektive Wissenschaft? Dr. Alexander Pytlik verweist auf eine eine gute wissenschaftliche Arbeit von
Dr. Raymund Noll. Ich bin wahrlich kein Freund der FSSPX und will sie auch in keiner Weise verteidigen.
Könnte es aber nicht sein, dass in diesem Falle die „gute wissenschaftliche Arbeit“ sehr interessegeleitet
ist? Was ist schon objektiv in der Wissenschaft?
Die „Analyse“ von Hw. Pytlik ist weder objektiv noch ausgegeglichen sondern einfach unseriös. Das beginnt
schon damit, dass laufend CIC-Bestimmungen zitiert werden, aber die eigentliche Frage, ob a) Obj. Notstand
hinsichtlich der Bischofsweihen vorgelegen ist; b) nicht zumindest subj. Erzbischof Lefebvre an einen
Notstand glauben konnte, was ebenfalls eine Rechtfertigung darstellen würde, nicht einmal erwähnt wird.
In der Pseudoanalyse von Hw. Pytlik kommt das Wort „Notstand“ nicht einmal vor. Es handelt sich um ein
schlechtes Wiederkäuen des nicht dogmatisch verbindlichen motu proprios „Ecclesia Dei“. Hw. Pytlik erklärt
auch nicht den Begriff Schisma und verschweigt arglistig, dass die Absicht des Erzbischofs Lefebvre ganz
eindeutig nicht auf die Errichtung einer eigenen Hierarchie gerichtet waren, insoferne er lediglich Weihbischöfe
ernannt hat; dies mit der Absicht, seinen Seminaristen die Priesterweihe ohne – gewaltsame – Anpassung
an V2 und NOM zu ermöglichen. In Hinblick auf „Quo Primum“ ist die Einführung des NOM nackte Gewalt,
ein schweres Vergehen, ein Aufstand gegen die Tradition, ein Rechtsbruch und ein schlimmer Anschlag auf
den Glauben. Dagegen ist angem. Widerstand nicht bloß geboten, sondern für die Gläubigen, die das Problem
erkannt haben, verpflichtend. Entsprechend dem Maßstab von Hw. Dr. Pytlik ist eine seriöse Diskussion
ohne Kenntnis des Buches von Gérard Mura: Bischofsweihen durch Erzbischof Marcel Lefebvre: Theol. Untersuchung
der Rechtmässigkeit (164 S., 1992) somit für ihn nicht mehr möglich.
#62 Sulpicius 17:51:23 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@H.H.Dr.Pytlik… … sorry, Sie schwätzen einfach zuviel. Ob schriftlich oder mündlich. Hoffentlich
gibt es bei Ihnen auch Zeiten der Kontemplation! Gähn.
#61 Irenäus 17:14:42 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
unseriöse Stelle Ich nenne da nur einen Abschnitt: 4.2 Fakten bleiben Fakten, wie Sie sagen. Aber wenn
die Unterstützer der FSSPX exkommuniziert sind, wie Sie sagen, wie kann der gegenwärtige Papst so lobende
für Davies und Barth finden? Ich habe die diesbezüglichen Argumente schon mehrfach angebracht, wofür
die betroffenen Leute, die ständig vom Lefebvre-Schisma reden, mit einem vielsagenden Schweigen antworteten.
Und übrigens: wie kann es die FSSP zulassen, Prof. Hoeres als Dozent einzuladen-jemanden, der aus seinen
Sympathien für die FSSPX keinen Hehl macht, jemanden, der da die Sakramente empfängt und dort in Zaitzkofen
Vorlesungen hält?
Fakten bleiben Fakten, auch im Falle der Piusbruderschaft Herr Irenäus, zitieren Sie nur einen einzigen
Satz aus der schon alten, aber weiterhin gültigen, ausgeglichenen und sachlichen Analyse zur Priesterbruderschaft
St. Pius X www.internetpfarre.de/fsspx.htm, der einer Hetze (sic!) entsprechen würde. Das zeigt schon,
wie sehr Sie skandalisieren wollen. Auch ich bin sehr glücklich, daß nach dem Diener Gottes Johannes
Paul II. einer seiner engsten Mitarbeiter zum Nachfolger erwählt wurde, der keinem den Dialog verweigert.
Hier nochmals der Link ausgeschrieben: www.internetpfarre.de/fsspx.htm – wenn ich irgendwann Ziet habe,
werde ich die zusätzlichen und höchst wertvollen Erkenntnisse Nolls einbauen, denn der alte Beitrag
ist nur eine schnelle Orientierung, aber müßte erst zu einem großen wissenschaftlichen Kommentar ausgebaut
werden.
#59 Irenäus 16:41:57 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
primitiv Ja genau mein lieber Pytlik, erstens bezog sich mein Beitrag gar nicht auf den mit „sedisvakantistischer
Propaganda“, aber nun ja. Außerdem befürchte ich, daß die von Ihnen genannte Arbeit genau dasselbe
Niveau hat wie Ihre Hetze auf Ihrer Homepage (ich hoffe nicht). Ich bin ehrlich gesagt froh, daß Ratzinger
Papst ist; obwohl er etwas anderer Meinung ist als die FSSPX ist, beschimpft er sie nicht so primitiv.
Logik zeigt sich im Wissenschaftsteil der Homepage Selten so gelacht wie über die Anwürfe von Irenäus.
Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ich mir von Ihnen eine sinnlose Diskussion über die kanonistische
Frage der rechtsgültigen Auflösung der „Priesterbruderschaft St. Pius X“ aufdrängen lasse. Ich habe
klar auf eine gute wissenschaftliche Arbeit von Dr. Raymund Noll verwiesen, und bevor die hier nicht gelesen
wird, fehlt Ihnen und anderen die Basis zur einer sachlichen Diskussion. Was das logische Denken betrifft,
so möge Herr Irenäus doch nur irgendeinen Logikfehler auf meinen Internetseiten www.padre.at/ entdecken
und vermelden. Der Wissenschaftsteil www.naturrecht.org/ enthält wohl kaum logische Fehler. Lehrbücher
brauche ich schon lange nicht mehr, sondern vielmehr könnte ich gerne ein paar verfassen, insbesondere
was kirchenrechtliche und naturrechtliche Themen betrifft. Im übrigen war die Logikvorlesung von Prof.
Günter Pöltner erste Klasse, wäre ja wirklich lustig gewesen, wild um sich werfende und piusfanatisch
erscheinende kreuz.net-Diskutanten dort mit offenem Mund sitzen zu sehen Und die übertriebene Reaktion
auf den allgemeinen Einwurf „sedisvakantistischer Propaganda“ spricht Bände …
Avocatus diaboli oder Promotor fidei @ Rudolphus – Zitat:Bekanntlich hat jedes Seligsprechungsverfahren
den „advocatus diaboli“, der den Kandidaten auch zu Fall bringen kann Nach meinen Informationen wurde
dieser leider gestrichen, was sich besonders beim Selig- und Heiligsprechungsverfahren José Maria Escrivar
de Balaguer usw. auswirkte. Niemals wäre dieser selig- oder heiliggesprochen worden, wenn es einen solchen
gegeben hätte. Auch bei anderen Verfahren dürfte es Probleme gegeben haben. Da man aber aus ideologischen
Gründen einige Selig- und Heiligsprechungen durchbringen wollte, mußte der Advocatus diaboli (Promotor
fidei) weichen. Eine „Lösung“à la V2.
#56 Irenäus 15:59:17 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Inkompetenz Die „Antwort“ Pytliks auf meinen Einwand, daß die FSSPX nie kanonisch aufgelöst wurde, spricht
doch Bände. Mir ist jedenfalls dadurch klar geworden, daß so etwas nur ein Symptom eines weit gravierenderen
Problems ist: das Hinterhofniveau der modernen Theologie. Rudolphus hat schon angesprochen, daß Leute
wie Pytlik (aber nicht nur er) ganz massive Probleme mit logischem Denken haben. Hinzu kommen noch erhebliche
Bildungslücken in Theologie, dem Fach, in dem doch die betroffenen Herrschaften angeblich sich promoviert
haben. Pytlik ist keineswegs der einzige Fall: ich möchte noch einmal auf den Fall jenes ungenannten
Kirchenhistoriker hinweisen, der zu jeder wissenschaftlichen Argumentation unfähig war. Das Problem sind
im übrigen auch die Lehrbücher: ich weiß noch, wie mir ein Alumne (an einem V2-Seminar!) sagte wie
z.B. ernsthafte Professoren mit dem Problem umgehen: bei Schnelles Einleitung in das NT ein paar Passagen
streichen, oder „Unsinn“ als Randbemerkung schreiben. Aber ob das die Lösung ist? Ich wage es zu bezweifeln.
#55 Rudolphus 14:45:08 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Logikvorlesungen Diese wurden in der traditionellen Theologie, und werden auch noch in Rom, verpflichtend
vorgeschrieben. Sie hindert die späteren Theologen daran, unsaubere (unlogische) Schlüsse zu ziehen,
um nicht in propagandistische Fehlschlüsse abzugleiten. Seligsprechungsverfahren ist nicht gleich seliggesprochen.
Bekanntlich hat jedes Seligsprechungsverfahren den „advocatus diaboli“, der den Kandidaten auch zu Fall
bringen kann. Papst Johannes Paul II. ist nur ein Papst von über 260 verschiedenen, und papae haeretici
gab es in der Vergangenheit, warum sollte er eine Ausnahme bilden. Papa haereticus mit der These von der
Sedesvacanz gleichzusetzen ist ein weiterer verbreiteter Irrtum. Denn das würde bedeuten, daß ein Ketzerpapst
durch die Sünde einer Irrlehre automatisch die Papstwürde verlöre. Dies ist praktisch undurchführbar.
Päpste wie Honorius oder Johannes XXII. wurden nach ihrem Tod für ihre Irrlehren verurteilt. Diesem
wird auch Johannes Paul II. nicht auskommen. Theoretisch könnte der „Diener Gottes“ Johannes Paul II.
wie jeder andere auch bereits in der Hölle sein. Gott möge es verhütet haben.
sedisvakantistische Propaganda ? Ist es also keine Häresie, wenn JoPaII. marokkanische Moslems aufforderte,
ihrem (=falschen, antichristlichen) Glauben treu zu bleiben? Ist es keine Häresie, in Jordanien auszurufen:
Der Hl. Johannes der Täufer schütze den Islam (nicht die einzelnen Irrgläubigen, sondern die falsche
Religion!)? Ist es keine Häresie, zu behaupten, alle Menschen aller Religionen würden gerettet und die
Hölle sei leer? Was es sonst noch zu bekritteln gibt an JoPaII. (auch wenn ich nicht jedes Detail genauso
darstellen würde: Die wahre Größe Karol Wojtylas – Der Papst mit den zwei Gesichtern www.etika.com/d12/12pjp3.htm
siehe auch die Einwendungen der Christlichen Mitte gegen die geplante Seligsprechung JoPaII. www.christliche-mitte.de/…7/aufruf-aus-rom.htm
Angesichts dieser Umstände von „sedisvakantistischer Propaganda“ zu schwadronieren und JoPaII. – angemaßt
(denn Rom hat dies noch nicht festgestellt; selbst wenn es das festgestellt hätte, wäre es eindeutig
falsch) als „Diener Gottes“ zu bezeichnen, ist klare Realiätsverweigerung unter papalistischen Vorzeichen!
Man lese das Impressum jeder Seite Lieber niederländischer Athanasius! Im Gegensatz zu anderen Angeboten
besitzt die Seite www.padre.at www.padre.at/ die ausdrückliche Sendung und Gutheißung durch den zuständigen
regierenden Bischof und kann daher im Sinne der Anfrage von Herrn Evelin-Gatte als „kanonisch errichtet“
gelten Der erfahrene Internetnutzer liest im Impressum nach, so es einen sinnvollen Inhalt hat, was aber
hier www.internetpfarre.de/copyr.htm zweifellos der Fall ist. Die dem KKK folgenden Inhalte des Webangebotes
www.internetpfarre.de/blog/ scheinen Ihnen entgangen zu sein, der erste Punkt der Seite am 8. Dezember
1999 überhaupt war „Argumente für die Wahrheit der katholischen Religion“ www.padre.at/glaube.htm. Bevor
Sie also hier um sich schmeißen, wäre es angebracht, zu lesen. Wer den Diener Gottes Johannes Paul II.
ohne den geringsten Beweis als „papa haereticus“ abstempelt, hat jegliche Diskussionsgrundlage in einem
katholischen Diskurs verloren. Niemals hat er den Absolutheistanspruch des katholischen Christentums aufgegeben,
aber diese sedisvakantistische Propaganda ist nichts anderes als die Fortsetzug der radikalprogressistischen
Propaganda unter anderem Vorzeichen. Deshalb übersehen so manche in extremen Gruppierungen, daß sie
in Wirklichkeit den Dienst des Progressismus erfüllen, weil sie Dinge kritisieren, die so nie gesagt
und gemeint wurden. Von daher ist es wichtig, als primäre Info-Quellen katholische Webseiten www.stjosef.at/
anzuwählen.
@ Hw. Pytlik Zitat: exzentrischen Interpretationen der Lehre, synkretistischen Frömmigkeitsformen und
ideologischer Fürsprache, die das Markenzeichen ‘katholisch’ tragen Was davon findet sich auf kreuz.net?
#51 Rudolphus 12:21:49 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Häretische Päpste und katholische Einheit Häretische Päpste sind ein besonderes Thema der Kirchengeschichte
und der Theologie, denn heute von ganz besonderer Bedeutung, auch was den Status der heutigen St. Pius
X-Bruderschaft betrifft. Denn das bedeutet, daß die Kirche einem häretischen Papst in manchen Fragen
die Gefolgschaft aufkündigen muß, auch wenn ein papa haereticus i.d.R. erst nach seinem Tod als solcher
verurteilt wird. Der letzte klar erkennbare papa haereticus war Papst Johannes Paul II., wie aus seinem
umfangreichen Zitatenschatz leicht belegt werden kann, ohne komplizierte theologische Exegese, objektiv
gesehen sogar ein „apostatischer Papst“: Koranverehrung, Aufruf, dem Islam die Treue zu halten. Dies leugnet
das alleinseligmachende katholische Glaubensdogma. Benedikt XVI. sollte seinen Vorgänger hierfür öffentlich
verurteilen.
#50 Athanasius 09:25:58 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
… Hochwürder Herr, Es kommt mir schon fremd vor, hier aus den fernen Niederlanden, dass Sie zu einem
päpstlichen Dokument verweisen, aber selber eine nicht-erlaubte Webseite betreiben. Ihre eigene Webseite
richtet sich viel zu viel auf ihre eigene Person, Medienaktivitäten und „Errungenschaften“. Ihre Einschätzung
der Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X. liegt zudem völlig daneben. Auch ihre Erklärung des
Dogma Extra Ecclesiam nulla Salus ist völlig unvollständig. Natürlich, weiss der konziliar erzogene
Klerus gar nicht mehr, was damit exakt gemeint wurde, jeder ältere Priester weiss exakt, wass die Römisch-Katholische
Kirche damit meinte. Gregor XVI. sagte in einer Enzyklika: letztendlich wollen diese Leute andere auch
noch davon überzeugen, dass Häretiker das ewige Leben erreichen könnten. Und Eugen IV. sprach (EX CATHEDRA!),
wie Leo XII., ven. Pius IX. usw, deutlich: „nicht nur Häretiker, sondern auch Schismatiker und Juden
und Heiden“ würden ins ewige Feuer gehen, wenn sie die katholische Religion kennen könnten, aber sie
verwarfen bzw. sich keine Mühe gaben sie zu untersuchen. (Dies gilt natürlich nicht für Kinder, oder
Isolierte Völker, etwa im Pazifik, die keinen Kontakt mit r.k.Kirche gehabt haben.)
Lektüre von „Kirche und Internet“ durchaus hilfreich S. g. Evelin-Gatte! Sie neigen ein wenig zur ständigen
Weiterdrehung des Themas. Der sog. „Priesterbruderschaft St. Pius X“ geht die konkrete jurisdiktionelle
Unterstellung unter den konkreten Petrusnachfolger ab, es fehlt also der erstgenannte Punkte zur Einordnung
als „katholisch“. (Ihre Assisi-Interpretation ist nicht zutreffend, im KKK findet sich in diese Ihre falsche
Interpretationsrichtung nichts.) Mir ging es beim Ansprechen der von Ihnen verglichenen Gruppen nicht
um deren Webseiten, sondern um die Gruppen selbst, von deren kanonischer Existenz mir eben nichts bekannt
ist. Was aber Ihren Fragekomplex um „katholische Webseiten“ betrifft, so kann als erster Schritt zur sachlichen
Information die Lektüre des Dokumentes „Kirche und Internet“ www.vatican.va/…rch-internet_ge.html des
Päpstlichen Rates für soziale Kommunikationsmittel empfohlen werden. Hier finden sich unter Nr. 8 und
Nr. 11 erste Hinweise. In Nr. 8 heißt es – das paßt ja irrsinnig gut zu mancher Diskussion hier: „Aber
es stiftet zumindest Verwirrung, nicht zwischen exzentrischen Interpretationen der Lehre, synkretistischen
Frömmigkeitsformen und ideologischer Fürsprache, die das Markenzeichen ‘katholisch’ tragen, und den
authentischen Positionen der Kirche zu unterscheiden. Wir machen weiter unten einen Vorschlag für einen
Lösungsansatz in dieser Frage.“
#48 Gotthard 00:14:16 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Hi Gatte Das reicht nicht aus, weil der KKK unvollständig ist. Stellst Du jetzt fest, was vollständig
ist und was nicht? Also: du kannst mir sagen, was katholisch ist und was nicht? Toll … habe ich es doch
einfach … wird mir hier frei Haus geliefert!
Wie wird eine Webseite kanonisch errichtet? Ähnlich wie im Falle der „Priesterbruderschaft St. Pius X“
existieren meines Wissens weder „www.we-are-church.org/at“ noch „www.partenia.org“ (als Realdiözese)
im kanonischen Bereich. Ich nehme das auch nicht an: Muß etwas kanonisch errichtet sein, um katholisch
zu sein? Wie wird überhaupt eine Webseite katholisch „errichtet“? Nach meiner Auffassung beinhaltet sie
mehr oder weniger katholische Texte, ist mehr oder weniger vollständig. Inhaltlich bemißt sich die Katholizität
ausschließlich an den u. a. im Katechismus der Katholischen Kirche enthaltenen Aussagen zur Glaubens-
und Sittenlehre. Das reicht nicht aus, weil der KKK unvollständig ist. Man muß auch andere Quellen heranziehen.
Besser sind ältere Katechismen (die alle weiterhin gelten), die nicht so aufgebläht sind durch postsynodale
Gelehrsamkeit. Falls Sie es noch nicht wüßten: katholisch sein heißt, geeint zu leben unter demselben
Papst, im Bekenntnis desselben katholischen Glaubens und in der Feier derselben sieben Sakramente. Wer
das bejaht, ist „gleich“ katholisch. So einfach ist die Geschichte. Also ist die Priesterbruderschaft
St. Pius X. doch katholisch… Zum katholischen Glauben gehört übrigens (als verbindliche Lehre) auch
extra ecclesiam nulla salus (welchem Dogma in der Praxis Assisi widerspricht). Gute Nachtruhe! Gottes
Segen wünscht Evelins Gatte!
Nur, was im kanonischen Bereich existiert Ähnlich wie im Falle der „Priesterbruderschaft St. Pius X“
existieren meines Wissens weder „www.we-are-church.org/at“ noch „www.partenia.org“ (als Realdiözese)
im kanonischen Bereich. Daher erübrigt sich eine Antwort. Inhaltlich bemißt sich die Katholizität ausschließlich
an den u. a. im Katechismus der Katholischen Kirche enthaltenen Aussagen zur Glaubens- und Sittenlehre.
Falls Sie es noch nicht wüßten: katholisch sein heißt, geeint zu leben unter demselben Papst, im Bekenntnis
desselben katholischen Glaubens und in der Feier derselben sieben Sakramente. Wer das bejaht, ist „gleich“
katholisch. So einfach ist die Geschichte. Gute Nachtruhe!
Themaverfehlung? @ Hw. Dr. Pytlik: es ging um unterschiedliche Nachrichtendienste und nicht um „Erzbischof
Haas“ oder „SJM“ Also gut: Das heißt, alle sind gleich katholisch: kathpress so wie kath.net; partenia.org
ist gleich www.erzbistum-vaduz.li; sjm-congregation.org/de ist gleich www.we-are-church.org/at; vatican.va
ist gleich dbk.de. Alle gleich katholisch, weil es – so die Auffassung von Hw. Pytlik – keine gibt, die
mehr und welche, die weniger katholisch sind. Bitte um Bestätigung dieser diesmal hoffentlich nicht Themaverfehlung…!
Der Gatte der Evelin
entlarvend Es pricht doch Bände, daß unser selbstherrlicher Alex meinen Einwand bzgl. Rekurs der FSSPX
gegenüber ihrer vermeintlichen Auflösung einfach nicht beantwortet hat. Bei solchen Trauergestalten
sollte man sich fragen, ob man lachen oder weinen sollte.
#43 Lykophron 17:00:49 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
Form und Inhalt Die Abqualifizierung des Kommentars von Dr. Spindelböck durch einen Anonymus gehört
zu den – leider nicht seltenen – sehr schwachen Leistungen von kreuz.net. In Stil und Inhalt völlig daneben.
Dem kann ich nur zustimmen. Wenn man das, was man sagt, nur in eine solch unbeholfene Form bringen kann,
wird auch der Inhalt nicht ernst genommen, auch wenn er bedenkenswert sein könnte.
Eindrücke täusche – und Fortsetzung zum Thema „Themaverfehlung“ Ihr Eindruck bringt mich zum Lachen.
Sollte ich im Vorzimmer eines Bischofs sein, so können Sie dies auf meiner Homepage nachlesen. Und Sie
glauben doch nicht im Ernst, daß ich mich über die Anonymität von kreuz.net oder über kreuz.net selbst
ärgere. Diese Gemütszustände überlasse ich schon jenen unreifen Einsendern, deren Beiträge an Einseitigkeit
kaum zu überbieten sind. Und Herrn Evelin-Gatte wollte ich noch sagen: es ging um unterschiedliche Nachrichtendienste
und nicht um „Erzbischof Haas“ oder „SJM“. Diese Ihre abschließende Themaverfehlung läßt mich fragen:
sind Sie auch noch im alten und gescheiterten Lagerdenken gefangen? Kennen auch Sie nur Schubladen, in
die alle eingeordnet werden? Dann aber erkennen Sie Plus und Minus auf ganz anderen Bewertungsebenen nicht
mehr, die zur versuchten Erkenntnis der Gesamtwirklichkeit gehören. Es wäre ja nichts Überraschendes,
daß sich manche fanatische Anhänger der Piusbruderschaft nur mit Teilwahrheiten begnügen.
#41 Laurentius2 15:57:25 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@Dr.Pytlik – mein Eindruck Sehr geehrter Herr Dr.Pytlik, Ihre Äußerungen machen auf mich den Eindruck,
als ärgerten Sie sich über die Anonymität von kreuz.net, weil sie so keine beflissenen Botengänge
hinter den Kulissen und in den Vorzimmern von Bischöfen ausüben können. Das ist mein Eindruck von Ihnen.
Auf Wiederhören !
Themaverfehlung, und zwar mehrfach S. g. Evelin-Gatte! Im Internet ist alles möglich, auch kreuz.net –
so einfach ist das. Nur für die katholische Sache im authentischen Sinne, ob es für diese etwas bringt,
steht auf einem anderen Papier. Es bleibt dabei: die populistische Anonymität hier wird oft mißbraucht,
und von daher sind alle Beiträge wertlos, sogar dieser hiermit geposteter, denn kein Mensch weiß, ob
es sich wirklich um den Poster handelt oder um wen ganz anderen. Schlimm wird es eben, wenn sich eine
feige Anonymität mit mangelndem Wissen und mit unsachlicher Beurteilung koppelt. Und Sie machen noch
einen ganz entscheidenden Bewertungsfehler. Sie schließen von vorneherein aus, daß es Seitenbetreiber
gibt, wie es im Falle von stjosef.at zweifellos der Fall ist, denen es um die Wahrheit des Glaubens und
der Sitten geht. Es gibt daher keine künstlich gesteckten Grenzen, ganz abgesehen davon, daß die von
Ihnen genannte Ideologie „Papalismus“ (-ismus!) sicher nicht die Richtschnur der Wahrheitserkenntnis auf
den genannten Seiten ist. Sollten Sie aber konkrete Inhalte der Glaubens- und Sittenlehre gemäß gültigem
Katechismus der Katholischen Kirche ablehnen, so wären Sie leider nicht katholisch (mit „Papalismus“
hat das gar nichts zu tun). Ihr an der Priesterbruderschaft St. Pius X (die keinerlei Gehorsam gegenüber
ihren „Mitgliedern“ beanspruchen kann, da sie keine jurisdiktionelle Sendung besitzt) orientierter Papst-
und Rom-Kritizismus ist derart überzogen, daß Sie einmal länger in sich gehen und lernen sollten, zwis…
@ Hw. Dr. Pytlik … Radio Vatikan und ZENIT … Leider sind die beiden genannten Medien furchtbar fad.
Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, die eigentlichen Probleme in der Kirche nicht zur Sprache zu
bringen. Das könnte man auch Desinformation nennen. Das wäre ja schade, würde es im Netz nur zwei (deutschsprachige)
Anbieter geben. Ja ich schätze einige Beiträge und Informationen sowohl auf stjosef.at als auch auf
padre.at durchaus. Allerdings haben beide Webseiten ihre künstlich gesteckten Grenzen, die aus dem Papalismus
der beiden Verantwortlichen resultieren. Kritik am Hl. Vater sucht man vergeblich, Kritik an Bischöfen
findet man allenfalls zwischen den Zeilen. Der „Fisch stinkt aber vom Kopf“, d.h. Ursachen und Wirkungen
werden nicht korrekt bezeichnet. …erkennbarem und existentem Namen… Bedeutet das, dass auch die Kommentare
von turk automatisch ausscheiden? –:) Auf den Punkt gebracht: Wenn kreuz.net ohne anonyme Autoren und
Verantwortliche gar nicht existieren würde (siehe Impressum) wäre das besser? Wenn kreuz.net „kreuzbrav“
(=papalistisch) wäre, würde dessen Anonymität die beiden geistl. Herren wohl kaum stören! …„katholischer
als“ ist wirklich mehr als lächerlich. Gibt es also keine Unterschiede? Ist „Wir sind Kirche“ gleich
katholisch wie SJM. Bischof Gaillot genauso katholisch wie Erzbischof Haas? Der Gatte der Evelin
Medien bleiben unersetzliche Verkündigungsmittel Hallo Sulpicius! Da müßten Sie schon konkreter werden.
Ich sah und sehe keinerlei Anlaß, die Verkündigung des katholischen Glaubens via Internet und Fernsehen
einzustellen, ganz im Gegenteil. Ganz abgesehen davon, daß derartige anonyme „Ratschläge“ keine große
Ausdruckskraft besitzen – Sie könnten mir ja persönlich schreiben, und zwar unter Ihrem Realnamen. Die
nächste Fernsehsendung wird übrigens am 25. November 2005 nachmittags ausgestrahlt, die genaue Vorankündigung
wird in meinem Blogbuch www.internetpfarre.de/blog/ nachlesbar sein. Und Ignatius muß enttäuscht werden:
so lange in derart mißlungener Form authentische Leute wie ein Dr. Spindelböck angegriffen werden, werden
sich auch jene, die das kritisieren, nicht „schleichen“. Auch ist es wirklich kurzsichtig, im deutschen
Sprachraum weiterhin von nur zwei interessanten Nachrichtendiensten auszugehen, die angeblich gegeneinander
kämpfen.
#35 Ignatius 06:17:43 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
– Zitat Gatte Evelin 25. Oktober 2005 21:55 –- Ceterum censeo Ganz gut gesagt dem ist nichts hinzuzufügen.
Doch eins noch: den vielen Heuchlern denen die „anonymen“ und sonstigen Methoden (sprich: Einstellung)
von Kreuz.net nicht passen aber hier trotzdem wild herumschreiben, die sollen sich doch SCHLEICHEN und
jenen denen es hier gefällt das Feld überlassen, dann können die wenigstens ungestört diskutieren
und müssen nicht immer in „kreuz.net SUCKS – kath.net RULES!“-Streiterein verwickeln lassen. Howgh.
#34 Sulpicius 00:58:42 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
@Dr. Alexander Pytlik Vor einiger Zeit habe ich Sie auf diesem Forum gebeten, Ihr Verhältnis zu den Medien
zu übeprüfen. Hat sich da bei Ihnen etwas bewegt?
FSSPX Die Ausführungen von Dr. Pytlik sind klar und eindeutig. Und die Befürchtungen von Eberhard Wagner
teilweise schon eingetroffen. Etwa in der häretischen Aussage des deutschen Distriktoberen, Pater Pfluger:
„Der Felsen Petri ist zu einem Sandhaufen zermahlen.“ P. Pfluger hat diese Aussage meines Wissens bis
heute nicht öffentlich revidiert. Die Rückkehr der FSSPX zur katholischen Kirche und die Unterwerfung
unter den Jurisdiktionsprimat des Papstes wäre ein großer Segen. @ Dr. Pytlik: Richtig, ZENIT haben
wir nicht erwähnt. Bezüglich Radio Vatikan habe ich so meine Bedenken. Sicherlich seriöser als kreuz.net,
mir persönlich aber stellenweise zu progressistisch.
@Pytlik Ich denke, Beiträge von jemandem, dessen Linkempfehlung wahrlich nichts weiter als allzu durchsichtige
Hetze sind, scheiden automatisch als nicht ernstzunehmend aus. Gegen die „Aufhebung“ wurde offiziell Rekurs
eingelegt. Rom hat nie darauf geantwortet, noch nicht einmal eine Ablehnung erfolgte. Gerade bei den Verhandlungen
im Jahre 1988 war nie die Rede davon, die FSSPX noch einmal kanonisch einzurichten. Warum auch?
Weiterbildung ist gefordert, nicht billige Propaganda Natürlich war die Aufhebung der „Priesterbruderschaft
St. Pius X.“ rechtens. U. a. dazu sollte jeder, der am neuesten Stand sein möchte, die wissenschaftliche
Arbeit von Dr. Raymund Noll, Der Fall Lefebvre. Eine systematische und kirchenrechtliche Untersuchung
unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach der Gültigkeit der Bischofsweihen vom 30.6.1988 aus
dem Jahre 2002 lesen oder gelesen haben. Und die Propaganda gegen Campos ist so durchsichtig, daß sich
jeder Kommentar erübrigt. Dort lebt der lateinische Ritus in voller Übereinstimmung mit dem regierenden
Nachfolger des hl. Petrus. Wer diese Gemeinschaft nicht will, ist nicht katholisch. Und unter den wichtigen
Informationsquellen wurden von den lieben Diskutanten vor allem noch Radio Vatikan und ZENIT vergesssen
und viele andere. Das wäre ja schade, würde es im Netz nur zwei (deutschsprachige) Anbieter geben. Im
übrigen scheiden unter den seriösen jene, die nicht zu ihren Artikeln und Kommentaren mit erkennbarem
und existentem Namen stehen, automatisch aus. Das Gegeneinanderaufrechnen von somit Unvergleichbarem mit
den Steigerungsformen „katholischer als“ ist wirklich mehr als lächerlich.
#29 diakonos 22:33:19 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@Catholicus Unverantwortliche Methoden von kreuz.net Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen! Als unverantwortlich
sehe ich nicht nur die Anonymität, sondern die oftmals zynisch-reißerische Berichterstattung, wo gnadenlos
Personen durch den Dreck gezogen werden – wie die von Ihnen genannten, oder etwa letzthin auch die Ex-Regenten
von Linz und Gurk.
#28 Pelagius 22:28:21 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Flötentöne vs. Posaunenschall „(…) eine Synthese aus beiden (…) – ohne charismatischen und FSSPX-orientiereten
Wildwuchs!“ Das ist fürwahr ein echtes und rechtes Anliegen. Im übrigen aber wird man kreuz.net aus
vielen (bekanntlich nicht gleichbedeutend mit „allen“…) von Evelins Gemahl genannten Gründen den Vorzug
gegenüber dem anderen Anbieter einräumen dürfen. Angesichts des Wiener Vorgangs müssen kräftige Töne
erlaubt sein! Doch sind sie eben nicht jedermanns Sache. Und warum soll es nicht auch Kommentare geben
für diejenigen, deren Ohren noch die Zwischentöne wahrzunehmen vermögen? Gerade die Vielfalt der Instrumentierung
macht Orchestervariationen über ein und dasselbe Thema erst interessant.
#27 MilesChristi 22:22:51 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Dr. Pytlyk Von einem Kanoniker wie Dr. Pytlyk hätte ich mehr Akribie erwartet; er hätte wissen müssen,
daß die sog. Aufhebung der Priesterbruderschaft durch den damaligen zuständigen Bischof in eklatantem
Bruch des kanonischen Rechts stattfand. Er sollte sich ja auch besser informieren über den jetzigen Status
der Gläubigen in Campos, die zuerst von Bischof Licinio Rangel und jetzt von Bischof Rifan zunehmend
verraten werden und peu à peu an die NO-Katastrophe angewöhnt werden; wozu dienen die wiederholten Konzelebrierungen
Bischof Rifans bei protestantistisierten Messen wenn nicht dazu – vom selben Mann, der nicht vor langer
Zeit diesen Ritus mit den schärfsten Worten verurteilt hatte ? Alles vergessen, alles verschwiegen –
wegen einer Bischofsmitra ? Egal – das Unbefleckte Herz Mariens wird am Ende siegen, trotz Assisi, trotz
Roger Schutz, trotz den immensen Fehlern eines Johannes Paul II., trotz Kardinäle die sich bei Rock-Veranstaltungen
mit Handy an der Hand, statt mit dem Rosenkranz, feiern lassen.
Ceterum censeo dass kreuz.net ein spannendes Medienprojekt mit weit mehr Pfeffer als die gut vergleichbare
Seite kath.net ist. kreuz.net ist fairer, insoferne es Kommentare direkt unterhalb des Artikels ermöglicht.
Nur selten werden Einträge gelöscht, meiner Ansicht nach immer gerechtfertigt. kreuz.net ist katholischer,
insoferne es nicht falsche „Privatoffenbarungen“ und zweifelhafte „Charismen“ propagiert. kreuz.net ist
nicht fehlerfrei, das ist auch kath.net nicht. kreuz.net ist katholischer, insoferne es der Liturgie aller
Zeiten die Ehre gibt. Es ist katholischer, insoferne es der traditionellen Lehre den Vorzug gibt. Es ist
katholischer, insoferne es nicht nur deswegen Beiträge übernimmt, weil sie von einem Bischof oder vom
Papst stammen. Es wird mehr auf den Inhalt geschaut. kreuz.net ist fairer, insoferne es alle Kommentare
allen Benutzern der Seite ohne Einschränkung zur Verfügung stellt. kath.net hingegen schaltet viele
Foren nur für angemeldete Benutzer frei (unübersichtlicher ist es auch). Dennoch wird in diesen „versteckten
Foren“ über dritte (unbeteiligte) Personen geschrieben, die durchaus auch als „verwirrt“, „verdreht“,
„umstritten“ usw. bezeichnet werden können. Unzulässiger Weise werden Personendaten dort veröffentlicht.
In Anbedracht dessen ist kreuz.net inhaltlich und von der Vorgangsweise das bessere Medium. Wirklich unfair
waren weder die Artikel zu Gudrun Kugler-Lang noch derjenige zu Hw. Dr. Spindelböcks Kommentar auf kath.net.
Der Gatte der Evelin
„Suboptimal“ Mich nerven dieses „V2-Kirchen“-Gerede hier im Forum und andere verbale Kraftmeiereien wie
„Meisners unverantwortlicher Schwachsinn“ etc. auch sehr. Auch muss man manche Beiträge und anonymen
Kommentare der Kreuz.net-Redaktion „suboptimal“ nennen. Allerdings ist auch das Konkurrenz-Portal Kath.net
auch nicht frei von gewissen Einseitigkeiten und Merkwürdigkeiten. Mir wäre gewissermaßen eine Synthese
aus beiden am liebsten – ohne charismatischen und FSSPX-orientiereten Wildwuchs!
Kommentar zum Kommentar zum Kommentar Die Abqualifizierung des Kommentars von Dr. Spindelböck durch einen
Anonymus gehört zu den – leider nicht seltenen – sehr schwachen Leistungen von kreuz.net. In Stil und
Inhalt völlig daneben. Sicher war die Kritik Dr. Spindelböcks richtig. Wer seine Veröffentlichungen
kennt, weiß, daß er klar katholisch aber nicht scharf oder angreifend schreibt. Ich finde die Taktik
von kath.net nicht gut, jemanden, der als Priester in besonderem Gehorsamsverhältnis zu seinem Bischof
steht vorzuschicken, um die Jugendkirche zu kritisieren und sich gleichzeitig von seinem Beitrag mehr
oder weniger zu distanzieren. Wo ist der Mut von vor einigen Monaten geblieben? Zum Schisma: Indirekt
geben es die Ultra-Tradis doch selbst zu, daß sie sich in einem de facto-Schisma befinden. Was soll sonst
das abfällige Gerede von der „Konzilskirche“ oder „V2-Kirche“? Hier die „V2-Kirche“, dort die wahre Kirche
in der FSSPX verwirklicht? Denn wenn, es kein Schisma gibt, heißt das doch, daß auch die FSSPX zur „Konzilskirche“
gehört…
@Pytlik Das ist ja wunderschön, daß ich nicht gemeint war. Nur:Ich habe mir Spindelböcks Artikel (zugegebenermaßen
nicht allzu gründlich) durchgelesen und kann dem kreuz.net-Artikel nur zustimmen. Kritik zwischen den
Zeilen mag es gegeben haben, aber man kann nun nicht gerade behaupten, daß werter Autor kein Blatt vor
dem Mund genommen habe. Und ferner kann ich dieses Geheule nach Orthonymität nicht verstehen; ist der
richtige Name eine Garantie für Seriösität?-wohl kaum! Aus diesem Grunde bleibe ich dabei: dieselben
Leute, die bis zur Ehrabschneidung austeilen, können auch nur vergleichsweise ein wenig Kritik nicht
ertragen-nicht gerade tugendhaft.
Weitere Diskussion zeigt, was bei kreuz.net fehlt Hallo Irenäus! Sie waren nicht gemeint. Gemeint war
der „anonyme“ Autor des obigen Beitrages. Aus welcher Diözese und Ecke diese obige „Kritik“ kommt, ist
ziemlich leicht zu erraten. Mittlerweile wird ja dem aufmerksamen Beobachter aufgefallen sein, von welcher
Einseitigkeit die Einsendungen zum Fall St. Pölten oder zu Personen, die nicht in den dortigen Skandal
verwickelt waren, getragen waren und sind, was die Glaubwürdigkeit des anonmyen Portals kreuz.net nicht
besonders erhöht hat, um es ganz milde auszudrücken … Dies da oben ist nicht „leise Kritik“, sondern
genau jenes Defizit, das kreuz.net und einige seiner Leser haben: anstatt konstruktiv die kritische Linie
des absolut gelungenen Kommentars Dr. Spindelböcks aufzunehmen und weitere Ergänzungen zu machen – z.
B. aus der Sicht eines Beobachters, der dort gewesen ist, oder mit Hilfe des unten verlinkten Standardkommentars –
wird die berechtigte, gerecht formulierte und aufbauende Kritik Dr. Spindelböcks einfachhin verworfen.
Und genau diese Haltung dient der Kirche und ihrem Gemeinwohl nicht. Meine klare Haltung www.internetpfarre.de/fsspx.htm
zur im kanonischen Bereich derzeit nicht existenten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ bleibt bestehen.
Im übrigen müssen katholische Geistliche nicht wegen „offizieller kirchenamtlicher Funktionen“ wachsam
sein, sondern daß sie nicht von Grüppchen (aus welchem „Lager“ auch immer) vereinnahmt werden, die in
Wirklichkeit kontraproduktiv agieren. Eines wird immer klarer: eine Koalition mit „Ver-rückten“ macht
kei…
Selbstgerechtigkeit Was man auch immer von jener österreichischen Politikern halten mag und den zugegegebenermaßen
leicht sarkastischen Beiträgen über sie, eines sollte doch klar sein: der letzte „Diskussions“-Beitrag
ist geradezu die Bestätigung für das, was ich angeprangert habe.
#19 Catholicus 20:45:19 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Unverantwortliche Methoden von kreuz.net Ich möchte die kreuz.net-Attacke auf mich zum Anlaß nehmen,
die Methoden des anonymen kreuz.net generell in Frage zu stellen. Während ich dafür Verständnis habe,
dass es mehr oder weniger anonyme Diskussionsforen im Internet geben kann, finde ich es schlechthin unverantwortlich
und mit dem Geist des Evangeliums unvereinbar, dass bei kreuz.net niemand bereit ist, namentliche und
persönliche Letztverantwortung für die redaktionellen Beiträge zu übernehmen. Mitunter gibt es Beiträge
von namentlich gezeichneten Autoren. Die meisten Beiträge sind jedoch anonym. Allein die Art und Weise,
wie gegen Frau Dr. Kugler-Lang vorgegangen wurde (sie sei eine Wölfin im Schafspelz, habe sich selber
abgetrieben etc.) oder auch gegen manche Bischöfe, zeigt, dass mit kreuz.net vieles nicht in Ordnung
ist!
@Pytlik Ich habe mir anfangs gedacht, diesen Beitrag nicht kommentieren zu sollen. Allerdings, schon allein
weil sich dessen Beitrag auf mich anscheinend bezieht, möchte ich doch darauf folgendes bemerken: 1)Ich
habe persönlich nicht den geringsten Neid gegenüber H.H. Spindelböck; warum auch? 2)Es ist doch bezeichnend,
wie einerseits jener Personenkreis, zu dem Padre Alex gehört, selbstherrlich andere Katholiken als Schismatiker
zu beschimpfen (wie etwa kath.net: „schismatische Vereinigung Pius X.“) und dann mimosenhaft weinerlich
wird, wenn man leise Kritik an ihnen anmeldet. ich persönlich weiß noch, wie Spindelböck Zaby als Teil
einer Gemeinschaft bezeichnet, die nicht mehr in voller Gemeinschaft mit Rom stehe, bezeichnet hat, eine
Formulierung, die man normalerweise für die Sekten heutzutage benutzt.