Simulationen
Die kirchlich gesegnete Zivilehe des österreichischen Finanzministers Karl-Heinz Grasser mit einer Tiroler Millionenerbin am vergangenen Samstag hat in der Alpenrepublik ein breites Echo ausgelöst.

Der idyllische Weinort Weißenkirchen liegt an der Donau etwa zehn Kilometer von Krems entfernt. Er gehört kirchlich zur Diözese St. Pölten.
Zusammen mit der Nachbarpfarrei Wösendorf wird Weißenkirchen seit 2003 seelsorglich von Pfarrer Franz Richter betreut.
Pfarrer Richter ist 47 Jahre alt und wurde 1985 zum Priester geweiht.
Er hat sich vor allem als Protagonist der diözesanen Priester-Fußballmannschaft einen Namen gemacht und gehörte zu den schärfsten Kritikern des früheren Bischofs Kurt Krenn.
Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer ist er Dechant-Stellvertreter des Dekanats Spitz und Rektor des ‘Johanneums’ in Melk.
Das ‘Johanneum’ ist ein sogenanntes Kleines Seminar, das vor allem der Förderung von Berufungen zum Priesteramt dient.
Melk ist ein berühmter Klosterort rund 20 km westlich von St. Pölten.
Zum Rektor des ‘Johanneums’ wurde Pfarrer Richter erst vor wenigen Monaten von Diözesanbischof Klaus Küng ernannt.
Medienberichten zufolge soll Richter für das Paar Grasser-Swarowski, das schon seit längerer Zeit im Konkubinat lebt, eine Art von Andacht gehalten und die beiden gesegnet haben.
Sowohl Grasser als auch Frau Swarowski sind bereits kirchlich verheiratet und können deshalb keine neue Ehe eingehen.
Augenzeugenberichten zufolge soll das Paar in der Kirche von Pfarrer Richter auf besonderen, mit Blumen geschmückten Stühlen plaziert worden sein, wie es bei kirchlichen Eheschließungen ortsüblich ist.
Über Wochen hinweg war es Pfarrer Richter gelungen, die bevorstehende Feier geheimzuhalten – angeblich um keine Journalisten anzulocken.
Es sei ihm wichtig gewesen, daß „die Hochzeit“ keine Show werde, wird Pfarrer Richter in den österreichischen Medien zitiert.
Die Feier sei „warmherzig und besinnlich“ gewesen.
Nach kirchlichem Recht ist die Vortäuschung einer Sakramentenspendung – Simulation genannt – mit Kirchenstrafen bedroht.
Von Seiten der Diözese St. Pölten wurde zu dem Vorfall in der Pfarrei Weißenkirchen bislang nicht offiziell Stellung genommen.
Die Pfarrei Weißenkirchen ist übrigens auf der Homepage www.wiederverheiratete.at in eine Liste von Pfarrämtern eingetragen, in der angeblich von den Ortspfarrern an sogenannte wiederverheiratete Geschiedene eine „Segnung“ vollzogen und ihnen anstandslos die Heilige Kommunion gereicht wird.
Auf der Homepage findet sich sogar ein frei erfundener Ritus einer solchen Segnung.
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Mittwoch, 26. Oktober 2005 23:44
Gotthard: @ignatius
Gott sprach zur heiligen Katharina über Sodomie dieses:
Diese fromme Erbauungsliteratur, die nichts sagt.
Diese fromme Erbauungsliteratur, die nichts sagt.
Mittwoch, 26. Oktober 2005 23:00
engeldesherrn: @ Marlene
„Aber sollte ich Vorbilder brauchen, dann suche ich mir diese schon selber!“
Brauchen Sie wirklich keine Vorbilder???
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen und für alle, die ihre Zuflucht nicht zu Dir nehmen… Hl. P. Maximilian Kolbe, bitte für uns.
Brauchen Sie wirklich keine Vorbilder???
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen und für alle, die ihre Zuflucht nicht zu Dir nehmen… Hl. P. Maximilian Kolbe, bitte für uns.
Mittwoch, 26. Oktober 2005 21:41
Evelin: Die beiden wurden ja als Paar gesegnet,
nicht als Teil der Gottesdienstgemeinde wie beim allgemeinen Segen zum Schluss der Messe.
Wer weiß, ob deren vorangegangene Ehen überhaupt gültig sind (Wille zu Kindern, Treue?). Ob sie beide jetzt überhaupt lebenslang miteinander leben wollen?
Wer weiß, ob deren vorangegangene Ehen überhaupt gültig sind (Wille zu Kindern, Treue?). Ob sie beide jetzt überhaupt lebenslang miteinander leben wollen?
Mittwoch, 26. Oktober 2005 21:17
Marlene †: Homophobie!
Geht es schon wieder los?
Also bei einigen Leuten hier halte ich die Homophobie wirklich für behandlungsbedürftig!
Geschwafel von „Schmutz“, „Dämonen“ und „Sodom und Gomorrah“…
Ich halte eine tiefenpsychologisch orientierte Gesprächstherapie für angebracht! Das ist jetzt auch nicht zynisch oder ironisch gemeint. Es ist ein Krankheitsbild, das der Therapie bedarf. Normal ist das schon lange nicht mehr, was hier abgeht.
Also bei einigen Leuten hier halte ich die Homophobie wirklich für behandlungsbedürftig!
Geschwafel von „Schmutz“, „Dämonen“ und „Sodom und Gomorrah“…
Ich halte eine tiefenpsychologisch orientierte Gesprächstherapie für angebracht! Das ist jetzt auch nicht zynisch oder ironisch gemeint. Es ist ein Krankheitsbild, das der Therapie bedarf. Normal ist das schon lange nicht mehr, was hier abgeht.
Mittwoch, 26. Oktober 2005 21:03
Krzyszek: Sünde gegen die Natur?
Lieber Ignorantius, du scheinst ja nicht einmal zu wissen, worum es sich bei der Sünde von Sodom und Gomorra wirklich handelte.
Mittwoch, 26. Oktober 2005 20:51
Ignatius: Sodom & Gomora oder die Abscheu des Offenbarenden Gottes über die Sodomie
Zitat Krzyszek : du scheinst ja wirklich alles zu wissen! Du kennst mich nicht und behauptest hier, ich
lehnte Gottes Offenbarung ab?
DU kennst DICH nicht. Du seist „schwuler katholischer Christ“ sagst du perverserweise. Du lehnst Gottes Offenbarung ab und trittst sie und IHN mit Füßen.
Gott sprach zur heiligen Katharina über Sodomie dieses:
„… sie tun sogar noch Schlimmeres, indem sie die verfluchte Sünde gegen die Natur begehen.
Wie das Licht der Wahrnehmung bei Blinden oder geistig Umnachteten verdunkelt ist, so erkennen sie die Seuche und das Elend nicht, in dem sie sich befinden.
Das erzeugt in mir nicht nur Ekel, sondern mißfällt sogar den Dämonen, die von diesen miserablen Geschöpfen als ihre Meister ausgewählt wurden.
Für mich ist die Sünde gegen die Natur so abscheulich, daß deswegen fünf Städte durch das Gericht meiner göttlichen Gerechtigkeit, welche diese Städte nicht länger ertragen konnte, untergingen…
Die Sünde gegen die Natur ist sogar für die Dämonen unangenehm, nicht weil das Übel ihnen mißfallen würde oder sie sich am Guten erfreuen, sondern weil ihre Natur engelsgleich ist und darum abgestoßen wird, wenn sie sieht, wie eine solche enorme Sünde begangen wird.
Es ist wahr, daß es der Dämon ist, der den Sünder mit dem vergifteten Pfeil der Lust trifft, aber sobald ein Mann eine solche sündhafte Tat begeht, sucht der Dämon das Weite…“
DU kennst DICH nicht. Du seist „schwuler katholischer Christ“ sagst du perverserweise. Du lehnst Gottes Offenbarung ab und trittst sie und IHN mit Füßen.
Gott sprach zur heiligen Katharina über Sodomie dieses:
„… sie tun sogar noch Schlimmeres, indem sie die verfluchte Sünde gegen die Natur begehen.
Wie das Licht der Wahrnehmung bei Blinden oder geistig Umnachteten verdunkelt ist, so erkennen sie die Seuche und das Elend nicht, in dem sie sich befinden.
Das erzeugt in mir nicht nur Ekel, sondern mißfällt sogar den Dämonen, die von diesen miserablen Geschöpfen als ihre Meister ausgewählt wurden.
Für mich ist die Sünde gegen die Natur so abscheulich, daß deswegen fünf Städte durch das Gericht meiner göttlichen Gerechtigkeit, welche diese Städte nicht länger ertragen konnte, untergingen…
Die Sünde gegen die Natur ist sogar für die Dämonen unangenehm, nicht weil das Übel ihnen mißfallen würde oder sie sich am Guten erfreuen, sondern weil ihre Natur engelsgleich ist und darum abgestoßen wird, wenn sie sieht, wie eine solche enorme Sünde begangen wird.
Es ist wahr, daß es der Dämon ist, der den Sünder mit dem vergifteten Pfeil der Lust trifft, aber sobald ein Mann eine solche sündhafte Tat begeht, sucht der Dämon das Weite…“
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