Für Gott genügt ein Blick zur Erde, um deren desolaten Zustand zu sehen. Für eine Bestandsaufnahme vor Ort schickt er seine besten Engel zu den Menschenkindern.
(kreuz.net) Eines schönen Tages blickte der Allmächtige auf die Erde und bemerkte all das Böse, das
auf ihr geschah. Er beschloß einen Engel auf die Erde hinabzuschicken, um sich ein klareres Bild von
der Situation zu machen.
Darum rief er einen seiner besten Engel und sandte ihn für einige Zeit auf
die Erde. Als der Engel wieder zu Gott zurückkehrte, sagte er:
– „Jawohl, die Welt ist schlecht. 95%
der Menschen sind böse und nur 5% sind gut!“
– „Nanu“, dachte Gott bei sich selber und sagte dann: „und
wenn ich einen zweiten Engel auf die Erde hinabsenden würde, um eine weiter Meinung anzuhören?“
Darum
rief Gott einen zweiten Engel und sandte ihn ebenfalls für einige Zeit auf die Erde. Als der Engel zu
Gott zurückkehrte, sagte er:
– „Jawohl, die Welt befindet sich in einer totalen Dekadenz. 95% der Menschen
sind böse und nur 5% sind gut!“
Da sagte Gott: „Das ist nicht gut“ und beschloß, eine Email an die
guten 5% der Menschen zu schicken, um sie zu ermutigen, damit sie nicht vom Pfade der Tugend abließen
und den Glauben in so schrecklicher Zeit nicht verlören. Auf die 95% von Bösen dagegen beschloß er,
den Blitzstrahl des göttlichen Zornes zu senden, damit sie von der Erde in Qualen und schrecklichen Schmerzen
vertilgt würden.
Weißt Du, was in der göttlichen Email geschrieben stand?
Nein?
Dann sind wir beide
aufgeschmissen. Ich habe den Brief auch nicht bekommen.
Email-Adressen der Empfänger
10 Lesermeinungen
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#10 FioreGraz 09:51:18 | Freitag, 17. Dezember 2004
@Dolfus Naja Auslegung, früher bedurfte es keiner Auslegung weil ja die Konzilsväter noch unter uns
waren und in ihren D. das Konzil umsetzten (wobei mich immer das Argument freut, diese REformen seinen
nicht im Sinne des Konzils oder der Konzilsväter, da ja genau diese sie umgesetzt haben) Und jetzt, tja,
Rom hat unter JP II. die Gewalt wieder zurückgeholt und nach diersen „Rückpfiffen“ traut sich heute
kein Bischof oder Konferenz mehr „auszulegen“. Auserdem scheint es mir eher so das es zu einer „Umdeutung“
und nicht „Auslegung“ kommen soll, den der Weg des Konzils ist vorgezeichnet. LG Fiore
@FioreGraz Nein, ich habe nichts dagegen. Ich freue mich darüber. Wenn man kirchliche Texte zitiert,
kann man ja nichts falsch machen. Die Interpretation wäre die gewaltige Aufgabe der Bischöfe mit ihren
Theologen. Daß sie dem nicht gewachsen waren und sind, zeigt die heutige Situation der Kirche.
@FioreGraz Vergelt’s Gott für die Mühe des Raussuchens, dazu war ich zu bequem. Ich sehe da keinen Widerspruch.
Sie sind uns zugeordnet, aber nicht in Einheit mit uns. Ohne Einheit kein einheitliches Volk. Danke auch
fürs Heilandwort. Hindert jene nicht, die für uns sind! Ich würde sie als „verbündete Waffenbrüder“
bezeichnen, aber nicht als Blutsbrüder unseres Volkes (Blutsbrüder im Glauben, ich spreche hier bildich).
Auch Nicht-Verwandte können gute Freunde sein, ohne gleich in die Blutsverwandtschaft aufgenommen zu
werden.
#6 FioreGraz 06:33:49 | Freitag, 17. Dezember 2004
@Dolfus @Dolfuß Das Konzil sagt eindeutig vom Volk Gottes: „Zu dieser katholischen Einheit des Gottesvolkes,
die den allumfassenden Frieden bezeichnet und fördert, sind alle Menschen berufen. Auf verschiedene Weise
gehören ihr zu oder sind ihr zugeordnet die katholischen Gläubigen, die anderen an Christus Glaubenden
und schließlich alle Menschen überhaupt, die durch die Gnade Gottes zum Heile berufen sind…Mit jenen,
die durch die Taufe der Ehre des Christennamens teilhaft sind, den vollen Glauben aber nicht bekennen
oder die Einheit der Gemeinschaft unter dem Nachfolger Petri nicht wahren, weiß sich die Kirche aus mehrfachem
Grunde verbunden.“ Und nochwas auch von Jesus „Johannes berichtete ihm: „Meister, wir sahen einen, der
uns nicht nachfolgt, in deinem Namen Dämonen austreiben, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil
er uns doch nicht nachfolgt.“ Jesus aber sagte: „Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder
wirkt, wird gleich darauf Übles von mir reden können.“ (Mk 9,38-41) LG Fiore
@Fiore Das beste Beispiel ist dieser Irrtum, wie verwirrend die Concilstexte sind – es ist das einzige
Pastoralconcil! – , weil sie ähnlich wie Homilien verfaßt sind. Darum ganz klar meine Entgegnung: das
Volk Gottes besteht ausschließlich aus den rechtgläubigen Christen unter dem römischen Papst – das
Volk Gottes ist ausschließlich römisch-katholisch. Häretische Christen guten Willens und andere Gläubige
guten Willens mögen uns irgendwie graduell zugewandt sein – wer aber aus eigener Schuld der Katholischen
Kirche, die IDENT ist mit der Kirche Jesu Christi, nicht zugehört, kann NICHT gerettet werden. Das sagt
das Pastoralconcil expressis verbis. Es gibt eine einzige Kirche, die Christus einst gründete, somit
ein einziges Gottesvolk: die UNA SANCTA CATHOLICA ECCLESIA! Außerhalb der Kirche kein Heil. Wer den Menschen
anderes lehrt, bringt ihr Seelenheil in bitterste Gefahr. „Wer nicht glaubt, wird verdammt werden!“ (Jesus
Christus)
#4 FioreGraz 10:52:12 | Mittwoch, 15. Dezember 2004
Dolfus Ich spielte eigentlich auf dein „katholischen Volk“ an. Ich sehe es wie Vat II alle Christen gehören
der Kirche (als mystischer Leib Christi) an und gehören zum Volk Gottes nicht nur die katholischen. LG
Fiore
#2 FioreGraz 08:36:24 | Mittwoch, 15. Dezember 2004
Volk Gottes Tja Dolfuß Christen gehören nicht zum „allumfassenden“ oder „allgemeinen“ Volk sondern zum
Volk Gottes, da sind die Rettungschancen höher. LG Fiore
Parce nobis Eine beunruhigende Geschichte. Vor allem, wenn man an die alten Prophezeiungen und Überlieferungen
unseres katholischen Volkes denkt. Blut Christi, wasche uns rein und rette uns! Laß den Ewigen Vater
nicht auf uns und unsere Sünden blicken, sondern auf Dich, das Opfer Seines göttlichen Sohnes! Parce
nobis, Domine, sei eingedenk dem Trauerspiel der gefallenen menschlichen Natur! Läutere uns und laß
uns aufwachen! Führe uns und mach uns heil!