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Donnerstag, 27. Oktober 2005 20:36
Am letzten Samstag bestätigte die Bischofssynode die kirchliche Lehre, wonach Katholiken, die im Ehebruch leben, die heilige Kommunion nicht empfangen dürfen.
Zurück zum Artikel 14 Lesermeinungen:
Freitag, 28. Oktober 2005 22:48
GerdEric: Gut so weit
wie ist es denn,
wenn in der Beichte Ehebruch genannt wird,
muss dann der Priester das Abendmahl verweigern?

Und traut er sich auch,
bei öffentlich Hochgestellten dies zu verweigern?

wie war das noch mit Waigel?
der war doch auch Ehebrecher…
oder reicht es,
es gebeichtet zu haben?
Freitag, 28. Oktober 2005 15:48
Agiafortuni: Zwobbel. welchem Zweck dient es
Nicht Kasper sondern der Einheitszirkus ist das Problem und das Beste wäre, man würde dieses troianische Pferd endlich aus der Kirche schaffen. Dafür könnte bestimmt Mortalium animos Pate stehen
Freitag, 28. Oktober 2005 13:36
turk: Es gibt auch kirchliche Trennung der Ehegatten
Nein, es gibt nicht nur die Feststellung der Ehenichtigkeit (durch Kirchengerichte), sondern in bestimmten (Not)fällen auch die Trennung bei bleibendem Eheband (vgl. bes. can. 1153 CIC 1983). Man beachte auch can. 1692 § 2.
Freitag, 28. Oktober 2005 12:51
GerdEric: da Jesus
ja festgestellt hat,
dass schon Ehe bricht,
wer eine (eben nicht die angertaute) Frau begehrt…

wird es da nicht etwas schwer,
überhaupt noch das sogenannte Abendmahl aus zu teilen?

Wie ist es mit Priestern,
die eine Frau
(verheiratete oder auch nicht)
begehren?

Wer stellt das fest?
Freitag, 28. Oktober 2005 12:45
Gotthard: Richtigstellung
Ein kirchliches Gericht kann höchstens Feststellen, dass eine Ehe nie zustande gekommen ist…
vorehelicher Geschlechtsverkehr ist kein Ehebruch…
Freitag, 28. Oktober 2005 10:33
st. theodul: Die gewünschte Begriffsklärung
ad 1. Es gibt keine kirchliche Erlaubnis zur Scheidung, sondern nur die Feststellung durch Kirchengerichte, dass eine kirchlich gültig geschlossene
Ehe nie existiert hat.
ad 2. Ehebrecherisch ist auch, vor (ausserhalb) der Ehe zu praktizieren, was der Ehe vorbehalten ist.
Freitag, 28. Oktober 2005 10:09
GerdEric: Eine Frage
was heisst: in Ehebruch leben

sind das die,
die sich nur rein weltlich haben scheiden lassen,
ohne kirchliche Erlaubnis?
und die,
die vor der Ehe schon tun,
was sie erst in der Ehe tun dürfen?
Freitag, 28. Oktober 2005 07:45
zwobbel: Welchem Zweck dient das?
Ich weiß es!
Wenn man mal bedenkt, daß dieses Thema gar nicht zu dem Komplex gehört, für den der Kasper zuständig ist, er sich aber trotzdem da profiliert, dann gibt es für mich nur eine Erklärung:

Card. Kasper möchte es dem Papst leicht machen ihn zu entlassen! Card. Kasper hat sein Amt wohl satt und möchte sich absichtlich unmöglich machen um endlich raus aus dem Vatican zu kommen.

Da kann ich nur sagen: Geschafft! Erfolgreich!
Alle haben verstanden: Kasper ist unmöglich und untragbar. Er ist illoyal und amtsmüde.

Der Papst muß in seiner Vatergüte nur noch dieses versteckte Rücktrittsgesuch annehmen und ihm dann in brüderlicher Hilfe die Aufnahme in eine kontemplative Abtei erleichtern.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 23:51
Benedikt: @ jolie
Sie kritisieren das „unverbindliche Geschwafel“? Wollen Sie etwa Entscheidungskompetenz für die Synode oder was? )
Donnerstag, 27. Oktober 2005 22:54
turk: Man informiere sich bei www.vatican.va
Das da oben ist einer unnötigsten Artikel, die kreuz.net je brachte. So kurz und so unsinnig. Wer die authentischen Beiträge der Synodenväter auf der Homepage des Heiligen Stuhles duchsieht und die Predigten Seiner Heiligkeit während der Synodenzeit meditiert, ist bereichert und fällt auf die Stimmungsmache durch den obigen Unsinn nicht mehr herein.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 22:48
astragigi: Kaspertheater
hmmm
Donnerstag, 27. Oktober 2005 22:27
jolie: das unverbindliche geschwafel
der letzten drei wochen ist für jeden glaubenstreuen katholiken eine zumutung und ein erschütternder hinweis auf die mittelmäßigkeit des weltepiskopates.
die kirche erscheint als ein debattierclub, in der jeder einmal das sagen kann, was er immer schon sagen wollte.
die veröffentlichung der „vorschläge“ sind ein weiterer schritt in richtung demokratisierung – wie s.ex. eb lefebvre vor jahrzehnten bereits messerscharf vorausgesagt hat. wenn der heilige vater nun nicht eingreift, wissen wir wenigstens, was wir von ihm erwarten können.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 21:04
Benedikt: Synode
Beschlüsse? Ich denke, das sind Vorschläge? Eine Synode kann gar nichts beschließen, ergo gibts auch nichts, gegen das der Papst sein Veto einlegen könnte.
Donnerstag, 27. Oktober 2005 20:47
Rosa von Lima: Hoffentlich nicht!
Die Zulassung Wiederverheirateter Geschiedener zur hl. Kommunion wäre der grösste Fehler! Wenn diese zum Mahle eingeladen würden, wieso müsste ich dann vorher zur hl. Beichte gehen. Die leben ja ständig in Sünde und können auch kommunizieren. Ein totaler Widerspruch!
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