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Freitag, 28. Oktober 2005 08:37
Revolutionäre Ergebnisse + Öffentliche Beichte + Verschwiegene Schmierereien + Steine gegen den Bischof + Hoffentlich vorbei
Zurück zum Artikel 15 Lesermeinungen:
Freitag, 28. Oktober 2005 18:48
Stimme aus Wien: Athanasius
Ah Stimme aus Wien will intellektuell spielen?

Nein – er will nicht – er ist. (tut leid, ist nicht meine Art, aber bei dieser Bemerkung kann ich nicht anders)

Wie erklärst du denn die Dogmengeschichte? Alles aus dem Himmel – womöglich in Geheimschrift, nur einigen Päpsten und Ausgewählten zugänglich (als letzter von ihnen Bischof Lefebvre)?
Freitag, 28. Oktober 2005 18:41
Athanasius: Ah Stimme aus Wien will intellektuell spielen?
Rahners Spruch ist einfach häretisch. Er beweist, dass Rahner an die modernistische Häresie der Evolution des Dogmas glaubt.
–--
@Rudolphus und Dr. Carlo:

Mosaische Juden gibt es nicht mehr. Das Alte Testament ist erfüllt. Der heutige Judaismus ist ein anti-messianischer Talmudismus, der nicht mehr mit dem mosaischen Glauben der wahren Juden des Alten Testamentes zusammenfällt.
Zudem wissen wir, dass die Judaisten leider den Antichristen einführen und akzeptieren werden. Das ist die schmerzhafte Prophezeiung des Herrn:

„Ich bin gekommen im Namen Meines Vaters und ihr habt Mich nicht empfangen: wann ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, ihn werdet ihr empfangen.“–- Joh. 5:43
Freitag, 28. Oktober 2005 17:58
Stimme aus Wien: Rudolphus
Aus dem Glauben – nicht wahr?
Freitag, 28. Oktober 2005 16:39
Ja woher denn?
Freitag, 28. Oktober 2005 16:08
Stimme aus Wien: Rudolphus
Ohne Dogmen hätten wir keinen Glauben!

Woher haben wir denn die Dogmen?
Freitag, 28. Oktober 2005 15:44
Rudolphus: @Dottore: Judentum vs. mosaischer Glaube
Eine gute Frage, denn ein schwer zu definierender Begriff!
Doch schon in der Hl. Schrift ist mit den Juden ein Teil des Volkes Israel gemeint, also leibliche Nachkommen der Patriarchen. (Frage: Was ist mit den anderen Teilen? Vielleicht könnte hier jemand Auskunft erteilen!)

Meines Kenntnisstandes ist dies auch der Begriff, dem sich der Staat Israel bedient.
Freitag, 28. Oktober 2005 15:37
Agiafortuni: Wer ist Jude
Es gibt kaum einen Ausdruck von grösserer Vieldeutigkeit als „Jude“. Damit werden Leute unterschiedlichster Gesinnung bezeichnet, die höchstens eine Herkunft gemeinsam haben. Eine gemeinsame Herkunft reicht jedoch nicht aus, um sie unter einen gemeinsamen Nenner zu subsumieren. Weshalb beschränkt man sich nicht darauf, nur jene Leute mit „Jude“ zu bezeichnen, die sich zum mosaischen Glauben bekennen.
Freitag, 28. Oktober 2005 15:21
Rudolphus: @Stimme aus Wien
Dieser Spruch ist falsch, das sagt einem doch bereits der sensus fidelium.

Ohne Dogmen hätten wir keinen Glauben!
Freitag, 28. Oktober 2005 15:17
Stimme aus Wien: Athanasius
„Dogmen sind Lichter für Irrende in der Nacht…Aber nur Betrunkene halten sich an Dogmen fest.“

Und… was ist daran falsch?
Freitag, 28. Oktober 2005 11:41
Agiafortuni: zu Kardinal Kasper
Anstatt mit oekumenischem Schwachsinn herumzuwursteln täte Kardinal Kasper gut daran jenen Spruch aus Aischylos Perser zu beherzigen, wo von der
Verblendung durch Ate die Rede ist. Kardinal Kasper ist einer der kultiviertesten Männer und wenigen Kenner der römischen Theologie des 19. Jahrhunderts innerhalb der römischen Kurie. Umso unverständlicher ist es, dass er sich dazu hergibt das von seinem Vorgänger Bea geschaffene troianische Pferd – gemeint ist der Einheitszirkus – zu bewahren. Besser wäre es wenn er auf das Buch Pater Perrones „Il protestantesimo e la regola di fede zurückgreifen würde.
Freitag, 28. Oktober 2005 11:15
Evelin: Friedliche Hinduisten?
Im nordwestindischen Bundesstaat Radschasthan wurde das Fahrzeug des Bischofs von Udaipur, Mons. Joseph Pathalil, von jungen Hindus mit Steinen beworfen. Zugleich wurden drei Schwestern im Alter von zwischen 60 und 70 Jahren zusammengeschlagen.

Ich dachte mir, diese seien so friedlich?

zu Abbé Pierre: Seine Organisation ist verdienstvoll. Allerdings: es hat schon etwas Gutes, wenn gewisse Dinge in der Einzelbeichte bleiben, außer handelt sich um ein himmelschreiendes Ärgernis und Verbrechen wie die Pädophilieskandale und dergleichen. Warum macht er so etwas Unnötiges?
Freitag, 28. Oktober 2005 10:14
Athanasius: Pass auf, Marcel
Denn gleich kommen dir die Neokonservativen und schiessen Dich ab.

Denn natürlich ist Kardinal Kasper kein Modernist. Er leugnet zwar die Auferstehung, das Dogma Extra Ecclesiam nulla salus, die Verpflichtung des Messias’ und den päpstlichen Primat, ABER…

…er war als „moderater“ Modernist zusammen mit Yves Congar, De Lubac, Urs von Balthasar, UND Joseph Ratzinger, Gründer der modernen, aber moderaten Zeitschrift „Communio“, das jetzt als „ziemlich konservativ“ gilt bei Uninformierten, in Wirklichkeit sich von „Concilium“ nur unterscheidet, dass die Gründer der Communio nicht laut sagen, was der Erzhäretiker Karl Rahner SJ zu sagen wagte:
„Dogmen sind Lichter für Irrende in der Nacht…Aber nur Betrunkene halten sich an Dogmen fest.“

Und bitte erinnere euch daran, dass Karl Rahner SJ einen sehr grossen Einfluss auf Joseph Ratzinger und noch immer auf Benedikt XVI. hat. Sieh Link:
http://www.traditioninaction.org/RevolutionPhotos/A099rcRahner_JosephRatzinger.htm
Freitag, 28. Oktober 2005 10:01
Marcel: Die angebliche „Versöhnung“ der Kirche mit der 1789er-Revolution
Die Kreuznet-Meldung „Revolutionäre Ergebnisse“ muß speziell für Hochwürden Pytlik geschrieben sein. Vielleicht entdeckt er eines Tages, daß das V.II tatsächlich die „Versöhnung“ der Kirche mit der (1789-) Revolution ist, wie Kardinal Ratzinger es sagte. Allerdings ist die Lüge (=Revolution) niemals mit der Wahrheit versöhnbar. Logisch.
Auf dieser falschen Prämisse aufbauend zerstört die Konzilskirche sich selber. (Auch das Wort „Selbstzerstörung der Kirche“ stammt von Paul VI., Hochwürden!)

Nun, der Modernist Kasper lobt natürlich das verheerende Dokument „Nostra Aetate“. Denn es gab den Kurs vor: weg von der Mission, hin zum Ökumenismus, über das angebliche Allheilmittel Dialog, der zwischen der offenbarten Wahrheit und der Lüge stattzufinden hätte, so daß alle durch Suchen die Erlösung fänden.

Doch die Wahrheit ist lange da: Jesus Christus hat sie offenbart, Er hat die Kirche gegründet, damit sie sie allen Menschen verkünde. Niemand muß mehr nach ihr dialogisierend suchen, sondern nur hören.

Der Orientalist Dr. Hans-Peter Raddatz über den Wahn des ökumenischen „Dialoges“, ausgehend von „Nostra Aetate“:
S. 1
S. 2
S. 3
S. 4
S. 5
Freitag, 28. Oktober 2005 09:57
virOblationis: Grundlagen des Dialogs mit dem Judentum
Christen und Juden haben Jesus ebenso gemeinsam wie der Schächer zur Rechten und der zur Linken: der eine glaubte an ihn und bat den Heiland um Hilfe, der andere lehnte den Heiland ab und wurde verworfen.

Christen und Juden und Christen ist die messianische Hoffnung gemeinsam, nur daß die einen dem Heiland glauben, daß er Gottes Sohn ist, der Mensch geworden ist, um sie zu retten, und die anderen ihn ablehnen, indem sie einen anderen erwarten.
Freitag, 28. Oktober 2005 09:53
Athanasius: Hoffnung?
zum Beispiel Jesus den Juden und die messianische Hoffnung.

Welch ein Irrtum.

1. Unser Herr Jesus-Christus war ein alttestamentischer Jude zur Zeit des Tempels. Er war kein Talmudischer rabbinischer Jude, denn den nationalistisch-‘talmudischen’ Judaismus hat er verurteilt (Markus 7:6-13), da dieser neue Judaismus den wahren Judaismus und somit Ihn als wahren Massiach verdunkelt hat und sogar dem wahren entgegengestellt ist!!!!

2. Haben wir die Messianische „Erwartung“? Bitte, nochmal? Wir haben doch die Messianische SICHERHEIT. Denn der Messias ist bereits gekommen und unter uns. Leute die von Erwartung reden, sprechen dem Antichrist nach dem Mund. Denn der Antichrist is der, der sagt Jesus-Christus sei noch nicht ins Fleisch gekommen. Und von den gleichen irrenden Menschen, die Teil des Antichristen sind, spricht der hl. Johannes in der Apokalypse: die Synagoge Satans.

3. Nostra Aetate war ein Fehler und direkt gerichtet gegen die Lehre der ganzen Kirche. Von den frühesten Aposteln ab (den messianischen Christen, also wahren JUDEN, Petrus, Paul, Andreas) bis hin zu Pius XII. der so mutig für jüdische Zivilisten handelte, dass Zolli sich bekehrte! Das ist der christliche Geist. Nostra Aetate der Antichristgeist.
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