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Revolutionäre Ergebnisse + Öffentliche Beichte + Verschwiegene Schmierereien + Steine gegen den Bischof + Hoffentlich vorbei
Revolutionäre Ergebnisse

Vatikan. Gestern abend gedachte der Vatikan gemeinsam mit Vertretern des Judentums des 40. Jahrestags der Konzilserklärung ‘Nostra Aetate’. Das Konzilsdokument behandelt das Verhältnis der Katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen. Für den deutschen Kurienkardinal Walter Kasper ist ‘Nostra Aetate’ eines der revolutionärsten Ergebnisse des Konzils. Es sei eine „Umkehr“, ein „Neuanfang“ und habe „viele gute Früchte“ hervorgebracht: „Der Dialog mit dem Judentum ist vielleicht der fruchtbarste Dialog, den die katholische Kirche auf Weltebene überhaupt geführt hat“, meinte Kardinal Kasper. Die Katholische Kirche und das Judentum – so Kardinal Kasper – hätten viele Dinge gemeinsam: zum Beispiel Jesus den Juden und die messianische Hoffnung.

Öffentliche Beichte

Frankreich. Der als „Vater der Obdachlosen“ bekannte französische Armenpriester Abbé Pierre veröffentlichte gestern ein neues Buch mit dem Titel: „Mon Dieu… Pourquoi?“ – zu Deutsch: „Mein Gott… warum?“ Darin spricht sich der Gründer der Emmaus-Gemeinschaft für die Priesterehe, die Frauenordination und die staatliche Anerkennung von Homo-Konkubinaten mit Adoptionsrecht aus. Der Priester gesteht auch, mit Frauen Unzucht getrieben zu haben: „Aber ich hatte niemals eine feste Beziehung.“ Ein französisches Onlinetagebuch erklärte zum neuen Buch: „Zuviel ist zuviel! Wie lange wird die französische Kirche noch zuschauen, wie ihre Priester offen gegen die Lehre der Kirche reden und schreiben?“

Verschwiegene Schmierereien

Italien. Unbekannte Kirchenschänder haben am Montag auf die Mauer einer Pfarrkirche in Turin die Worte „Nazi-Ratzinger“ geschmiert. Turin liegt im Nordwesten von Italien, 50 Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Der Pfarrer der betroffenen Kirche sprach von einem „Angriff auf die katholische Religion“. Der italienische Senatspräsident bezeichnete das öffentliche Schweigen über den Vorfall als Skandal.

Steine gegen den Bischof

Indien. Im nordwestindischen Bundesstaat Radschasthan wurde das Fahrzeug des Bischofs von Udaipur, Mons. Joseph Pathalil, von jungen Hindus mit Steinen beworfen. Zugleich wurden drei Schwestern im Alter von zwischen 60 und 70 Jahren zusammengeschlagen. Das berichtete die indische Tageszeitung ‘The Hindu’ am Donnerstag. Die Unruhen begannen am 16. Oktober, als die Diözese einen Anlaß zum Ende des Jahres der Eucharistie ankündigte. Eine Hindu-Organisation erklärte darauf, daß es dabei um Bekehrungen gehe. In der Zwischenzeit erklärten verschiedene christliche Gruppen schriftlich, daß bei ihnen Bekehrungen nicht auf der Tagesordnung stünden.

Hoffentlich vorbei

„Es ist einige Jahrzehnte her, daß eine auf dem Petersplatz oder in der Peterskirche zelebrierte Messe oder liturgische Feier als vorbildlich, als wegweisend, oder auch einfach nur als insgesamt schön zitiert werden konnte. Eine gewisse Unsorgsamkeit und liturgische und musikalische Experimentierfreudigkeit, die teilweise einem Kahlschlag gleichkamen, verbunden mit einer nicht immer leicht identifizierbaren Gestenfreude waren eher angesagt. Die große Gegenwart Johannes Pauls II. ließ oft auch Fragwürdiges in den Hintergrund treten. Das alles ist seit April vorbei. Und hoffentlich definitiv.“

Aus einem Bericht der katholischen Zeitung ‘Die Tagespost’ vom 27. Oktober.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Stimme aus Wien   18:48:58 | Freitag, 28. Oktober 2005
Athanasius
Ah Stimme aus Wien will intellektuell spielen?
Nein – er will nicht – er ist. (tut leid, ist nicht meine Art, aber bei dieser Bemerkung kann ich nicht anders)
Wie erklärst du denn die Dogmengeschichte? Alles aus dem Himmel – womöglich in Geheimschrift, nur einigen Päpsten und Ausgewählten zugänglich (als letzter von ihnen Bischof Lefebvre)?
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#14   Athanasius   18:41:18 | Freitag, 28. Oktober 2005
Ah Stimme aus Wien will intellektuell spielen?
Rahners Spruch ist einfach häretisch. Er beweist, dass Rahner an die modernistische Häresie der Evolution des Dogmas glaubt.
–--
@Rudolphus und Dr. Carlo:
Mosaische Juden gibt es nicht mehr. Das Alte Testament ist erfüllt. Der heutige Judaismus ist ein anti-messianischer Talmudismus, der nicht mehr mit dem mosaischen Glauben der wahren Juden des Alten Testamentes zusammenfällt.
Zudem wissen wir, dass die Judaisten leider den Antichristen einführen und akzeptieren werden. Das ist die schmerzhafte Prophezeiung des Herrn:
„Ich bin gekommen im Namen Meines Vaters und ihr habt Mich nicht empfangen: wann ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, ihn werdet ihr empfangen.“-- Joh. 5:43
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#13   Stimme aus Wien   17:58:39 | Freitag, 28. Oktober 2005
Rudolphus
Aus dem Glauben – nicht wahr?
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#12   Rudolphus   16:39:28 | Freitag, 28. Oktober 2005
@
Ja woher denn?
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#11   Stimme aus Wien   16:08:04 | Freitag, 28. Oktober 2005
Rudolphus
Ohne Dogmen hätten wir keinen Glauben!
Woher haben wir denn die Dogmen?
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#10   Rudolphus   15:44:48 | Freitag, 28. Oktober 2005
@Dottore: Judentum vs. mosaischer Glaube
Eine gute Frage, denn ein schwer zu definierender Begriff!
Doch schon in der Hl. Schrift ist mit den Juden ein Teil des Volkes Israel gemeint, also leibliche Nachkommen der Patriarchen. (Frage: Was ist mit den anderen Teilen? Vielleicht könnte hier jemand Auskunft erteilen!)
Meines Kenntnisstandes ist dies auch der Begriff, dem sich der Staat Israel bedient.
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#9   Agiafortuni   15:37:42 | Freitag, 28. Oktober 2005
Wer ist Jude
Es gibt kaum einen Ausdruck von grösserer Vieldeutigkeit als „Jude“. Damit werden Leute unterschiedlichster Gesinnung bezeichnet, die höchstens eine Herkunft gemeinsam haben. Eine gemeinsame Herkunft reicht jedoch nicht aus, um sie unter einen gemeinsamen Nenner zu subsumieren. Weshalb beschränkt man sich nicht darauf, nur jene Leute mit „Jude“ zu bezeichnen, die sich zum mosaischen Glauben bekennen.
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#8   Rudolphus   15:21:46 | Freitag, 28. Oktober 2005
@Stimme aus Wien
Dieser Spruch ist falsch, das sagt einem doch bereits der sensus fidelium.
Ohne Dogmen hätten wir keinen Glauben!
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#7   Stimme aus Wien   15:17:20 | Freitag, 28. Oktober 2005
Athanasius
„Dogmen sind Lichter für Irrende in der Nacht…Aber nur Betrunkene halten sich an Dogmen fest.“
Und… was ist daran falsch?
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#6   Agiafortuni   11:41:05 | Freitag, 28. Oktober 2005
zu Kardinal Kasper
Anstatt mit oekumenischem Schwachsinn herumzuwursteln täte Kardinal Kasper gut daran jenen Spruch aus Aischylos Perser zu beherzigen, wo von der
Verblendung durch Ate die Rede ist. Kardinal Kasper ist einer der kultiviertesten Männer und wenigen Kenner der römischen Theologie des 19. Jahrhunderts innerhalb der römischen Kurie. Umso unverständlicher ist es, dass er sich dazu hergibt das von seinem Vorgänger Bea geschaffene troianische Pferd – gemeint ist der Einheitszirkus – zu bewahren. Besser wäre es wenn er auf das Buch Pater Perrones „Il protestantesimo e la regola di fede zurückgreifen würde.
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#5   Evelin   11:15:43 | Freitag, 28. Oktober 2005
Friedliche Hinduisten?
Im nordwestindischen Bundesstaat Radschasthan wurde das Fahrzeug des Bischofs von Udaipur, Mons. Joseph Pathalil, von jungen Hindus mit Steinen beworfen. Zugleich wurden drei Schwestern im Alter von zwischen 60 und 70 Jahren zusammengeschlagen.
Ich dachte mir, diese seien so friedlich?
zu Abbé Pierre: Seine Organisation ist verdienstvoll. Allerdings: es hat schon etwas Gutes, wenn gewisse Dinge in der Einzelbeichte bleiben, außer handelt sich um ein himmelschreiendes Ärgernis und Verbrechen wie die Pädophilieskandale und dergleichen. Warum macht er so etwas Unnötiges?
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#4   Athanasius   10:14:07 | Freitag, 28. Oktober 2005
Pass auf, Marcel
Denn gleich kommen dir die Neokonservativen und schiessen Dich ab.
Denn natürlich ist Kardinal Kasper kein Modernist. Er leugnet zwar die Auferstehung, das Dogma Extra Ecclesiam nulla salus, die Verpflichtung des Messias’ und den päpstlichen Primat, ABER…
…er war als „moderater“ Modernist zusammen mit Yves Congar, De Lubac, Urs von Balthasar, UND Joseph Ratzinger, Gründer der modernen, aber moderaten Zeitschrift „Communio“, das jetzt als „ziemlich konservativ“ gilt bei Uninformierten, in Wirklichkeit sich von „Concilium“ nur unterscheidet, dass die Gründer der Communio nicht laut sagen, was der Erzhäretiker Karl Rahner SJ zu sagen wagte:
„Dogmen sind Lichter für Irrende in der Nacht…Aber nur Betrunkene halten sich an Dogmen fest.“
Und bitte erinnere euch daran, dass Karl Rahner SJ einen sehr grossen Einfluss auf Joseph Ratzinger und noch immer auf Benedikt XVI. hat. Sieh Link:
www.traditioninaction.org/…_JosephRatzinger.htm
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#3   Marcel   10:01:51 | Freitag, 28. Oktober 2005
Die angebliche „Versöhnung“ der Kirche mit der 1789er-Revolution
Die Kreuznet-Meldung „Revolutionäre Ergebnisse“ muß speziell für Hochwürden Pytlik geschrieben sein. Vielleicht entdeckt er eines Tages, daß das V.II tatsächlich die „Versöhnung“ der Kirche mit der (1789-) Revolution ist, wie Kardinal Ratzinger es sagte. Allerdings ist die Lüge (=Revolution) niemals mit der Wahrheit versöhnbar. Logisch.
Auf dieser falschen Prämisse aufbauend zerstört die Konzilskirche sich selber. (Auch das Wort „Selbstzerstörung der Kirche“ stammt von Paul VI., Hochwürden!)
Nun, der Modernist Kasper lobt natürlich das verheerende Dokument „Nostra Aetate“. Denn es gab den Kurs vor: weg von der Mission, hin zum Ökumenismus, über das angebliche Allheilmittel Dialog, der zwischen der offenbarten Wahrheit und der Lüge stattzufinden hätte, so daß alle durch Suchen die Erlösung fänden.
Doch die Wahrheit ist lange da: Jesus Christus hat sie offenbart, Er hat die Kirche gegründet, damit sie sie allen Menschen verkünde. Niemand muß mehr nach ihr dialogisierend suchen, sondern nur hören.
Der Orientalist Dr. Hans-Peter Raddatz über den Wahn des ökumenischen „Dialoges“, ausgehend von „Nostra Aetate“:
S. 1 img391.imageshack.us/…91/3665/radz16om.png
S. 2 img359.imageshack.us/…59/1769/radz21as.png
S. 3 img391.imageshack.us/…91/6249/radz30zn.png
S. 4 img376.imageshack.us/…76/3121/radz47sa.png
S. 5 img361.imageshack.us/…61/8484/radz59rt.png
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#2   virOblationis   09:57:07 | Freitag, 28. Oktober 2005
Grundlagen des Dialogs mit dem Judentum
Christen und Juden haben Jesus ebenso gemeinsam wie der Schächer zur Rechten und der zur Linken: der eine glaubte an ihn und bat den Heiland um Hilfe, der andere lehnte den Heiland ab und wurde verworfen.
Christen und Juden und Christen ist die messianische Hoffnung gemeinsam, nur daß die einen dem Heiland glauben, daß er Gottes Sohn ist, der Mensch geworden ist, um sie zu retten, und die anderen ihn ablehnen, indem sie einen anderen erwarten.
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#1   Athanasius   09:53:54 | Freitag, 28. Oktober 2005
Hoffnung?
zum Beispiel Jesus den Juden und die messianische Hoffnung.
Welch ein Irrtum.
1. Unser Herr Jesus-Christus war ein alttestamentischer Jude zur Zeit des Tempels. Er war kein Talmudischer rabbinischer Jude, denn den nationalistisch-‘talmudischen’ Judaismus hat er verurteilt (Markus 7:6-13), da dieser neue Judaismus den wahren Judaismus und somit Ihn als wahren Massiach verdunkelt hat und sogar dem wahren entgegengestellt ist!!!!
2. Haben wir die Messianische „Erwartung“? Bitte, nochmal? Wir haben doch die Messianische SICHERHEIT. Denn der Messias ist bereits gekommen und unter uns. Leute die von Erwartung reden, sprechen dem Antichrist nach dem Mund. Denn der Antichrist is der, der sagt Jesus-Christus sei noch nicht ins Fleisch gekommen. Und von den gleichen irrenden Menschen, die Teil des Antichristen sind, spricht der hl. Johannes in der Apokalypse: die Synagoge Satans.
3. Nostra Aetate war ein Fehler und direkt gerichtet gegen die Lehre der ganzen Kirche. Von den frühesten Aposteln ab (den messianischen Christen, also wahren JUDEN, Petrus, Paul, Andreas) bis hin zu Pius XII. der so mutig für jüdische Zivilisten handelte, dass Zolli sich bekehrte! Das ist der christliche Geist. Nostra Aetate der Antichristgeist.
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