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Freitag, 28. Oktober 2005 09:58
Seit Monaten bezirzt der Vatikan – im Sinne einer neuen Ostpolitik – das kommunistische Regime der Volksrepublik China. Die jüngsten Liebeserklärung stammten vom Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano persönlich. Sie blieb nicht unbeantwortet.
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Donnerstag, 10. November 2005 18:13
Christin: …ein Blumenstrauß von Papa „Benedetto“ für „Maria,die Eucharistische Frau“
Papst Benedikt XVI.
Zitat aus einer Rede
Daß Maria, die eucharistische Frau, uns helfe, darin verliebt zu sein. Im Gehorsam zum Wirken des Geistes und in Aufmerksamkeit auf die Nöte der Menschen wird die Kirche immer mehr zum Leuchtturm wahrer Freude und Hoffnung und ihre Sendung als „Zeichen und Werkzeug der Einheit des gesamten Menschheitsgeschlechts“ (LG 1) verwirklichen.
*Zitat Ende*

Wenn Maria das lesen würde ,
würde sie sich sicher freuen!

Da sind wir aber alle mithineingenommen,und dürfen uns mitfreuen an dieser Liebeserklärung,wenn wir mit dem Heiligen Geist und dem Geheimnis der Eucharistie verbunden bleiben und gehorsam und aufmerksam bleiben für die Nöte der Menschen und Werkzeug der Einheit bleiben
Samstag, 29. Oktober 2005 09:49
richard: Wirklichkeitssinn
ist in der Politik eine Tugend. Der Vatikan besaß diese nachweisbar, seit er existiert. Da kann es schon einmal vorkommen, daß man Jahre, Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte politisch zur einen Seite hält, um dann ganz spontan einen Kehrtwendung zu machen. Es geht um Interessen, nicht um Moral. Das Interesse des Vatikans besteht darin, 1,3 Milliarden – Tendenz stark steigend – Chinesen zu missionieren. 20 Millionen Taiwanesen fallen politisch nicht so sehr ins Gewicht. Zu diesem politischen Realitätssinn paßt auch, daß Angelo Sodano am 1.10.2005 „im Namen Seiner Heiligkeit“ dem deutschen Großmeister des Templerordens freundlich mitteilte: …„Seit der Entdeckung des Schreibens von Clemens V. wissen wir, daß der Templerorden weder im Jahre 1307 noch davor Schuld auf sich geladen hat. Aus diesem Grund erklären wir, daß die Verfolgung und die von seiner Heiligkeit in Vienne im Jahr 1312 beschlossene Auflösung des Ordens gänzlich falsch waren…“ Mich freut diese Wahrheitsliebe des Vatikan, auch wenn sie mit 700 Jahren Zeitabstand doch etwas spät kommt. Papst Benedikt scheint bemüht, politischen Realitätssinn und geschichtliche Wahrheitsliebe miteinander in Einklang bringen zu wollen. Man darf deshalb sehr gespannt in die katholische Zukunft blicken.
richard
Freitag, 28. Oktober 2005 21:47
L. Trzil: Historia docet
Bezüglich der „Patrioten“ ist daran zu erinnern, daß deren Schisma alles andere als freiwillig war. Ein analoges Problem hatte Rom ja in Frankreich, als unter Napoleon die Lage der schismatischen „konstitutionellen“ Geistlichen reguliert werden mußte, wobei man eine pragmatische Lösung fand: die vertriebenen legitimen Bischöfe mußten auf ihre Diözesen verzichten. Dies war zwar nicht besonders schön, aber unter den Gegebenheiten wohl das einzig Mögliche – und der Weg, auf dem die Gläubigen wieder zu geordneter Sakramentenspendung kommen konnten.

M.me FioraGraz scheint es von einer anarchistisch-bolschewistischen Netzseite hierher verschlagen zu haben, hm?
Freitag, 28. Oktober 2005 17:33
Andrija: Taiwan-
ich sehe darin kein Verrat, da die Kirche in erster Linie für die gläubigen da sein muß; und die sind nun mal auf dem Festland. ich sehe nicht ein warum wir in diesem Punkt den Konfuzius-Insulanern die Treue halten sollen. Dagegen sollte energischer gegen die Patriotischen Separatisten vorgegangen werden, mit der ganzen Macht der Bindungsgewalt.
@FioreGraz halten Sie endlichen Ihren Mund, dergleichen würden Sie nicht schreiben, wenn Sie auf einer talmudistischen Seite wären.
Freitag, 28. Oktober 2005 12:30
Athanasius: Bitte, Fiore,
ich verbiete es Ihnen über die Kirche als „Hure“ zu sprechen.

Zwar ist der heutige Vatikanapparat sehr defektiv, vor allem in Beziehungen mit den Kommunisten (ist schon seit Paul VI. so), aber das gibt Ihnen nicht das Recht so zu schimpfen.
Freitag, 28. Oktober 2005 11:16
FioreGraz: Naja
Wie sagt man teilweise die Kirche sei eine Hure die für den meistbietendsten die Beine breit macht.
Die Amtskirche scheints zu weilen wirklich zu sein.

LG
Fiore
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