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Wann und wo + Siebzehn neue Diakone + Ladenhüter + Mea culpa für die Kreuzzüge? + Disneypark für Jesus
Wann und wo

Deutschland. Der bayerische Papst soll angeblich vom 14. bis 17. September 2006 seine weiß-blaue Heimat besuchen. Dies brachte die bayerische Tageszeitung ‘Passauer Neue Presse’ in Erfahrung. Das Blatt beruft sich auf „Kirchenkreise in Bayern“. Papst Benedikt XVI. wird München, Regensburg und den Marienwallfahrtsort Altötting besuchen. Der Bürgermeister von Altöttung soll am Telefon erklärt haben: „Nein, wirklich? Ja, super!“ Der Termin steht fest, ist aber bislang offiziell nicht bekanntgegeben worden.

Siebzehn neue Diakone

Österreich. Der Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, wird morgen Sonntag in der weltberühmten Stiftskirche des Benediktinerklosters Melk 17 Ständige Diakone weihen. 14 Kandidaten sind verheiratet. Die übrigen drei streben – zumindest vorläufig – die Priesterweihe nicht an. Die letzten Ständigen Diakone wurden in der Diözese St. Pölten im Jahr 2001 geweiht. Da seit längerer Zeit keine Ausbildung zum Diakon angeboten worden sei, habe es einen gewissen „Nachholbedarf“ gegeben, rechtfertigte Prälat Franz Schrittwieser vor der Lokalpresse die ungewöhnlich hohe Zahl der Kandidaten. Prälat Schrittwieser ist ein ehemaliger Regens des diözesanen Priesterseminars und in der Diözese für die Ständigen Diakone verantwortlich.

Ladenhüter

Spanien. Ein kürzlich von der sozialistischen Arbeiterpartei in Spanien staatlich anerkanntes Homo-Konkubinat scheint keinem großen Marktbedürfnis zu entsprechen. Bisher sollen sich im ganzen Land weniger als drei Dutzend Homo-Paare für eine staatliche Registrierung interessiert haben. Das berichtete die argentinische Wochenzeitung ‘Panorama Catolico’.

Mea culpa für die Kreuzzüge?

Deutschland. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Nadeem Elyas, forderte von der katholischen Kirche, ihre angebliche historische Schuld gegenüber den Muslimen zu bekennen. Elyas äußerte sich vor der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’. Es sei an der Zeit, daß sich die Kirche in einem „Mea culpa“ für die Kreuzzüge entschuldige. Der islamische Zentralrat erinnerte an das Schuldbekenntnis, mit dem Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 die Juden um Verzeihung gebeten hatte. Dieser Schritt könne als Vorbild gelten. Im Gegenzug sei auch die islamische Welt gefordert, ihre Fehler einzugestehen. Der Zentralrat ist eine von mehreren muslimischen Dachorganisationen in der Bundesrepublik. Er umfaßt bundesweit 400 Moscheegemeinden mit rund 160.000 Mitgliedern.

Disneypark für Jesus

Heiliges Land. Bereits Anfang Oktober hat die israelische Regierung ungefähr 50 Hektar Land freigegeben, um dort einen thematischen Park über das Leben Jesu Christi einzurichten. Die Anlage wird von freievangelikalen Gruppen aus den USA mit einem Budget zwischen 45 und 65 Millionen Euro finanziert. Das Gebiet befindet sich am Nordende des Sees Genesaret in der Gegend von Kafarnaum, Tabgha und dem Berg der Seligpreisungen. Man erwartet, daß der Park nach seiner Fertigstellung von ungefähr 1.5 Millionen Pilgern pro Jahr besucht wird.
      
17 Lesermeinungen
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#17   Christin   08:14:27 | Sonntag, 6. November 2005
Papstbesuch:wann und wo…auch zu uns nach Österreich?!
Quelle:Stephansdomcom.at
Einladung nach Österreich an Papst Benedikt für 2007
Kardinal Schönborn lud den Papst zur 850-Jahr-Feier des Wallfahrtsortes, am 8. September 2007, nach Mariazell ein. „Es wäre für Österreich und die mit Mariazell verbundenen slawischen und ungarischen Länder eine große Freude wenn Benedikt XVI. der Einladung nach Mariazell entsprechen könnte.“
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#16   Benedikt78   10:21:19 | Montag, 31. Oktober 2005
Lügner und Heuchler!
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Nadeem Elyas, fordert eine Entschuldigung für die Kreuzzüge.
Nadeem Elyas kann man nur als Heuchler bezeichnen! Er steht unter Beobachtung des Deutschen Verfassungsschutzes. Während einer moslemischen Versammlung soll er gesagt haben, dass die Deutsche Verfassung zu respektieren sei… solange wir in der Minderheit sind! Und was kommt dann? Steinigung von Ehebrecherinnen und Diskriminierung von Frauen? Aggressionen und Schikanierung von Ungläubigen (wie uns Christen)?
Wir sollten den Spiess mal umdrehen! Wer brandschatzte mit seinen Kamelreiterhorden die christlichen Länder Byzanz und Ägypten? Wer unterjochte Persien, das zu gut der Hälfte christlich war? Wo sind diese Christen denn heute? Die Türkei hatte vor 100 Jahren noch 1/3 christliche Einwohner. Heute bewegt sich dies im Promillebereich. Wo bleibt hier die Entschuldigung?
Die Kirche ist zu feige geworden um sich zu wehren. Jesus Christi hätte wohl nicht Duckmäuschen gespielt!
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#15   Stimme aus dem Tradiland   08:57:56 | Montag, 31. Oktober 2005
Aufgabe des ständigen Diakonats
war und ist es, den „viri probati“, also den verheirateten Priestern, den Weg zu brechen. Diese Freigabe des Diakonats ist ein V2-Anschlag auf das Zölibat, weiter nichts. Es gibt keine realen Aufgaben für ständige Diakone in der Hl. Kirche heute (bitte nicht mit dem Hl. Stephanus vergleichen). Hinter dieser V2-Bresche gegen das Zölibat waren gerade Karl Rahner, wie er selbst schreibt, und seine modernistische Bischofs- und Periti-Entourage wie versessen dahinter her.
Eine weitere maßgebliche Fehlleistung von V2.
@ gunter maria michel zu den Kreuzzügen: ganz richtig!
@ Benedikt
Die (notwendige) Dämonisierung des Krieges gibt es ja erst seit 1918
Diese gibt es nur für nicht Freimaurer-regierte Staaten. Freimaurerstaaten wie USA, Frankreich, Großbritannien und Israel haben nach wie vor (vor der Weltöffentlichkeit) volles Recht zur kriegsmäßigen Durchsetzung ihrer Interessen. Alles sind gleich, doch manche sind gleicher.
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#14   virOblationis   15:35:39 | Sonntag, 30. Oktober 2005
hl. Kirche
Jeder einzelne von uns hat genug damit zu tun, wegen seiner eigenen Sünden Gott um Verzeihung zu bitten. – Die Kirche aber ist heilig; es ist deshalb absurd, wenn jemand in ihrem Namen für vermeintliche „Verfehlungen der Kirche“ irgendwen um Vergebung bittet.
„Ich glaube an die Kirch’ allein, die einig, heilig allgemein…“
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#13   Sarto   13:57:42 | Sonntag, 30. Oktober 2005
@ gunter
Die Kreuzzüge waren eine gerechtfertigte und gute Sache.
Völlig richtig!
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#12   Benedikt   23:42:20 | Samstag, 29. Oktober 2005
@ gunther
Nicht vergessen werden darf auch, dass heute militärische Operationen unter die Kreuzzüge gezählt werden, die keine waren, etwa der von Venedig gegen Konstantinopel, der ein reiner Wirtschaftskrieg war und dennoch heute als „Vierter Kreuzzug“ im Geschichtsbuch steht.
Es gibt auch noch andere Beispiele, so dass die Zahl tatsächlicher Kreuzzüge wesentlich kleiner ist und ergo auch das kleiner wird, wofür man überhaupt um Verzeihung bitten könnte. Ich sehe dafür aber keinen Grund, einmal wegen des riesigen Zeitabstandes, dann wegen der Tatsache, dass Gewalt damals schlicht und einfach ein reguläres Mittel zur Durchsetzung von Ideen war. Die (notwendige) Dämonisierung des Krieges gibt es ja erst seit 1918, ausgelöst durch die Technisierung. Als letztes lässt sich sagen, dass auch der Islam eine ausgedehnte Kriegsgeschichte hat, weswegen ich ein (gegenseitiges) Mea culpa für völlig überflüssig halte.
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#11   gunther maria michel   23:19:31 | Samstag, 29. Oktober 2005
Kreuzzüge
Die Kreuzzüge waren eine legitime militärische Abwehr der Christenheit gegen die islamische Aggression im Heiligen Land.
Die Kirche kann um Vergebung bitten für Sünden und Verbrechen, die während der Kreuzzüge begangen wurden (zum Beispiel das Massaker bei der Eroberung Jerusalems gegen die jüdische und muslimische Bevölkerung), aber nie und nimmer für die Kreuzzüge als solche.
Ein Kreuzzug ist eine Maßnahme gegen die Bedrohung der Christenheit, die der Papst ausrufen durfte, und die er auch heute und in der Zukunft, wenn er es für geboten hält, ausrufen darf.
Die Kreuzzüge waren eine gerechtfertigte und gute Sache.
Gunther.
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#10   Rosa von Lima   20:47:32 | Samstag, 29. Oktober 2005
Mea culpa
Seit den Kreuzzügen sind fast 1000 Jahre vergangen. Die Islamisten verfolgen die Christen aber auch heute noch. Die Aramäer und auch die Kopten in Aegypten werden laufend verfolgt. Dem würde auch eine Entschuldigung der Moslems nicht Einhalt gebieten.
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#9   L. Trzil   20:27:28 | Samstag, 29. Oktober 2005
Verinnerlichung
Die Kreuzzüge gehören heute – neben Inquisition und Hexenverbrennungen – zu den beliebtesten Stereotypen antikatholischer Propaganda. Bei der Abhandlung aller drei genannten Themen wird meist sowohl die historische Wahrheit als auch die Verhältnismäßigkeit zu den vergleichbaren Handlungen von Nichtkatholiken ignoriert und stattdessen eine einseitige „Schuld der Kirche“ konstruiert.
Dies wäre nicht weiter schlimm, wenn man es einfach als feindselige Propaganda abtun könnte. Heute aber ist das, was man früher zu Recht als „Schwarze Legende“ identifizierte, weitgehend als Selbstwahrnehmung bei Katholiken internalisiert.
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#8   Andrija   17:41:15 | Samstag, 29. Oktober 2005
der vermeintlich ehrenwerte…
Dr. Nadeem Elyas gehört wegen seiner Hassreden ins Gefängnis oder in den städtischen Zoo (Paviangehege).
dass so etwas Vorsitzender der Muslime wird, spricht für sich und die verkehrte Welt in der wir leben.
siehe:
www.swr.de/…30721/04/frames.html
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#7   Benedikt   16:08:55 | Samstag, 29. Oktober 2005
@ Stimme aus Wien
Das nicht, aber in dem Fall, dass es die andere Seite auch faustdick hinter den Ohren hat könnte man es einfach dabei bewenden lassen. Die Kreuzzüge sind 800 Jahre her und müssen überdies im damaligen Licht beleuchtet werden. Das aber kann man heute nur noch schwer tun.
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#6   Stimme aus Wien   15:47:00 | Samstag, 29. Oktober 2005
Benedikt
Mea culpa für die Kreuzzüge. Im Gegenzug sei auch die islamische Welt gefordert, ihre Fehler einzugestehen.
Da bin ich aber mal gespannt.
Könnte meine Rede sein.
Jedoch: meine Schuld ist nicht kleiner, wenn die andere Seite sie ihre nicht eingesteht.
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#5   Benedikt   14:43:39 | Samstag, 29. Oktober 2005
Mea culpa für die Kreuzzüge
Im Gegenzug sei auch die islamische Welt gefordert, ihre Fehler einzugestehen.
Da bin ich aber mal gespannt.
@ Romulus
Logisch brauchen wir mehr Priester. Aber: Es gibt ja soviele Pastoralreferenten, da finde ich es nicht schlecht, wenn die sich entscheiden, Ständiger Diakon zu werden.
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#4   Gotthard   14:07:41 | Samstag, 29. Oktober 2005
Unfug
Also mit Verlaub: Die Diakonenweihe ist auf die Priesterweihe hingeordnet.
Diese Aussage stimmt nicht. Der Diakonat ist eine eigenständige Stufe des dreigliedrigen Weihesakramentes.
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#3   Romulus   13:55:01 | Samstag, 29. Oktober 2005
Ständiger Diakonat
Also mit Verlaub: Die Diakonenweihe ist auf die Priesterweihe hingeordnet.
Der ständige Diakonat, logischer Weise meist verheirateten Männern gespendet, ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Manche Diözesen wissen schon gar nicht mehr wie und wo sie ihre vielen ständigen Diakone sinnvoll (!) einsetzen soll. Warum fördert man dieses Amt so?
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#2   diakonos   11:30:36 | Samstag, 29. Oktober 2005
Hoffnungszeichen aus St. Pölten
Es ist ein Hoffnugszeichen aus eine skandalgebeutelten Diözese, wenn 17 Männer sich durch das Sakrament der Weihe ganz in den Dienst Christi stellen.
Natürlich brauchen wir dringend und notwendig Priester, aber wir brauchen Diakone, die einen unersetzlichen Dienst in der Kirche haben, und auch Laien, die sich aktiv durch einen Dienst in die Gemeinde einbringen.
Es braucht die Vielfalt der verschiedenen Dienste in einer Pfarrei und Diözese, damit Kirche lebendig bleibt. Wobei natürlich immer klar bleiben muss, dass die verschiedenen Dienste einander nicht ersetzen können: die Priester nicht die Diakone, die Diakone nicht die Priester, die Laien nicht die Kleriker (Priester und Diakone) und die Kleriker nicht die Laien in den Diensten die diesen eigen sind (so wie es in Zeiten gegeben war, wo wir zuviele Priester hatten…).
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#1   Romulus   10:23:56 | Samstag, 29. Oktober 2005
17 neue Diakone
17 neue Diakone ist ja schön und gut. Wir brauchen aber keine Diakone, sondern PRIESTER.
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