Verbrechen
Priester ermordet aufgefunden
Die mexikanische Polizei fand kürzlich in der Nähe eines Vergnügungsviertels die Leiche eines ermordeten Geistlichen. Der Priester war in der Nähe als Pfarrer tätig.
(kreuz.net, Tijuana) Beim ermordeten Priester handelt es sich um Pfarrer Luis Velasquez Romero (52). Der Geistliche wurde am Montag um 6.00 Uhr in der mexikanischen Stadt Tijuana tot aufgefunden.

Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Associated Press’.

Tijuana ist eine Grenzstadt zu den USA, im äußersten Westen von Mexiko.

Der Wagen des Priesters befand sich in der Nähe eines Vergnügungsviertels mit Clubs, Bars und Restaurants. Ein Parkplatzwächter erklärte der Polizei, in der Nacht möglicherweise Schüsse gehört zu haben.

Der tote Priester lag gefesselt in seinem Fahrzeug. Er wies sechs Schußverletzungen in Kopf und Nacken auf. Sie stammten aus einer 38 Kaliber Waffe.

Der Kirchenrechtler und Pfarrer war seit über zwanzig Jahren Priester. Erst vor kurzem war er zum Pfarrer von Santa María Reina ernannt worden.

Die Pfarrei deckt den Stadtteil Colinas de Agua Caliente ab.

Die Gegend wird vor allem von der Mittelklasse und Oberschicht bevölkert. Es gibt aber auch einen armen Bevölkerungsteil, dem sich der Priester besonders zuwandte.

Der Bischof von Tijuana, Mons. Rafael Romo Muñoz, rief die Bevölkerung auf, sich gegen die Gewalt der Drogenhändler und anderer Krimineller zu vereinigen.

„Wir fühlen uns von dieser Gewalt verwundet, weil wir täglich davon hören.“

„Jetzt hat sie uns getroffen“, erklärte der Bischof.

„Es ist nicht mehr länger an der Zeit zu warten und zu sehen, wer als nächster getroffen wird. Wir müssen endlich begreifen, daß wir im Kampf gegen diese Verbrechen zusammenstehen müssen.“

Die Art und Weise, wie der Mord durchgeführt worden ist, deutet nach Angaben der Staatsanwaltschaft darauf hin, daß die Tat vielleicht von kriminellen Organisationen in der Gegend begangen wurde.

Umgeben von Leibwächtern erklärte ein Untersuchungsbeamter der Polizei nach der Beerdigungsmesse, daß man erste Anhaltspunkte besitze.

In der Gegend von Tijuana gab es in diesem Jahr bereits 358 Morde. Viele Gewalttaten stehen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel.

Der Untersuchungsbeamte erklärte, daß es zu früh sei, darüber zu spekulieren, was der Priester so früh am Morgen in der Nähe des Unterhaltungsviertels getan habe.

„Wir wissen nicht, ob er entführt und hierhin gebracht wurde oder ob er am Fundort ermordet wurde.“

Der Bischof von Tijuana erklärte vor Journalisten, daß er hoffe, daß die Behörden den Fall lösen könnten: „Was immer auch zum Vorschein kommt, soll zum Vorschein kommen.“

Gabriel Espinosa – ein Seminarist, der Pfarrer Velázquez jeweils am Sonntag half – erinnerte sich an ihn als an einen „ehrlichen, jovialen und freundlichen Menschen.

„Er liebte es, bei seiner Pfarrei zu sein.“

Während seiner Predigten habe der ermordete Priester vor allem über den Dienst am Nächsten, die Liebe Gottes und die Gerechtigkeit gesprochen.
      
8 Lesermeinungen
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#8   steymard †   13:16:13 | Freitag, 25. November 2005
Paralellen zu Danielou?
Mir ist dieser Novus-Ordo „Priester“ nicht besonders geheuer,Gerade in Lateinamerika sind die meisten von Ihnen knallharte Kommunisten und Subversive und somit gehören sie zu den größten feinden der Kirche.Er wird wohl kaum von freimaurern ermordet worden sein,da diese Una Cum Novus-Ordo sekte sind.Man müßte nur an den modernistischen? Tod von „Kardinal“ Danielou denken.Vielleicht gibt es da ja einige Paralellen?
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#7   Stimme aus dem Tradiland   09:04:56 | Montag, 31. Oktober 2005
Freimaurer, Affen und Abartige
@ Stimme aus Wien: Sehr verwunderlich: 90% der Mexikaner sind Katholisch (siehe: Wikipedia).
Gar nicht verwunderlich. Mexiko ist ein besonders brutaler Freimaurer-Staat (wobei die Brutalität gg. die katholische Religion stets von den US-Freimaurer-Verbündeten geschürt und unterstützt wurde) unter „demokratischem“ Deckmäntelchen.
@ Brandenburgis: Mexiko ist das Heimatland des demokratischen Priestermordes
Genauso ist es. Da dies im Freimaurer-Interesse stattfand, war Mexiko immer vor dem Zorn der – unwissend gelassenen – Weltöffentlichkeit geschützt.
Liste der Nobelpreiskandidaten gestrichen, die seitdem von Affen und Abartigen bevölkert wird.
Köstlich, wobei man ergänzen kann: Affen und Abartige sind den Freimaurern alle Mal lieber als Menschen, die in irgeneiner Form die Wahrheit verkünden!
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#6   Athanasius   00:27:16 | Sonntag, 30. Oktober 2005
R.I.P.
Herr, gib ihm die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm.
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#5   Stimme aus Wien   17:59:39 | Samstag, 29. Oktober 2005
Sulpicius
Weil Rechtsgläubigkeit und Caritas im Wesen zusammenhängen – wenigstens im Christentum.
Es gibt nämlich kein „veritas“ ohne „caritas“.
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#4   Sulpicius   16:10:06 | Samstag, 29. Oktober 2005
Wieso Rechtgläubigkeit (veritas) …
… von den Linken ständig gegen caritas und soziales Engagement ausgepielt wird, war mir immer schon ein Rätsel. Nicht wahr, Stimmme aus Wien? Das eine tun und das andere nicht lassen…
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#3   Stimme aus Wien   15:24:26 | Samstag, 29. Oktober 2005
Heimatland des demokratischen Priestermordes
Dafür wurde er von der Liste der Nobelpreiskandidaten gestrichen, die seitdem von Affen und Abartigen bevölkert wird.
Ob das stimmt, kann ich nicht mitreden.
Aber dem Rest Ihres Beitrages kann ich nur zustimmen.
Sehr verwunderlich: 90% der Mexikaner sind Katholisch (siehe: Wikipedia).
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#2   Brandenburgis   15:00:01 | Samstag, 29. Oktober 2005
Heimatland des demokratischen Priestermordes
Mexiko ist das Heimatland des demokratischen Priestermordes seit Mitte des 19 Jh. wurden dort, wie ich schätze, mehrer 10.000 Priester, meist durch demokratisch-staatliche Institutionen (Polizei, Geheimdienst, Schwadronen etc.pp.). Graham Greene hat das in seinem höchst empfehlenswerten Roman „Die Kraft und die Herrlichkeit“ beschrieben.
Dafür wurde er von der Liste der Nobelpreiskandidaten gestrichen, die seitdem von Affen und Abartigen bevölkert wird.
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#1   Stimme aus Wien   14:33:04 | Samstag, 29. Oktober 2005
Selber Schuld
Während seiner Predigten habe der ermordete Priester vor allem über den Dienst am Nächsten, die Liebe Gottes und die Gerechtigkeit gesprochen.
Hätte er von der unbedingten Notwendigkeit der Feier der Tridentinischen Messe gesprochen, wäre ihm das nicht passiert. Wie kann sich wohl ein Priester Christi so tief herunterlassen und von so etwas wie Gerechtigkeit, Liebe Gottes und Nächstenliebe zu sprechen, in einer Zeit, in der die Christenheit viel wichtigere Probleme hat: die Lösung der Frage, ob der traditionelle Ritus allgemein erlaubt wird oder nicht.
Gott sei Dank: es gibt noch solche „kurzsichtige“ Priester. Ein Grund für Hoffnung – „die Kirche lebt noch.“
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