Nostra Aetate und Aufgabe der Identität
Anläßlich einer Feierstunde zum 40. Jahrestages der Konzilserklärung ‘Nostra Aetate’ wollte der Vatikan auf angebliche Fortschritte in den Beziehungen zwischen Kirche und Judentum anstoßen. Doch es kam anders.
(kreuz.net, Rom) ‘Nostra Aetate’ ist die Erklärung des Zweiten Vatikanums über das Verhältnis der Kirche
zu den nichtchristlichen Religionen.Sie wurde von den versammelten Konzilsvätern am 28. Oktober 1965 verabschiedet.
Zum Anlaß des 40. Jubiläums der Erklärung veranstaltete der Vatikan am 27. Oktober eine Feierstunde, an der Vertreter der Kirche und des Judentums teilnehmen sollten.
Auf dem Programm stand ein Vortrag des emeritierten Erzbischofs von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger, und eines amerikanischen Rabbiners.
Außerdem verlas der Präsident der Päpstlichen Kommission für die Beziehungen zum Judentum, Walter Kardinal Kasper, eine Grußbotschaft des Papstes.
Doch die fromme Feier war von einem Eklat begleitet.
Der Rabbiner der römischen Synagoge, Riccardo Di Segni, der zum Anlaß ebenfalls eingeladen war, boykottierte nämlich den Anlaß und gab stattdessen eine Presseerklärung ab.
Als Grund für seinen Schritt nannte er den angekündigten Vortrag des emeritierten Kardinalerzbischofs von Paris.
Der Kardinal ist jüdischstämmig und wuchs in Paris als Sohn polnischer Juden auf. Seine Mutter starb im Konzentrationslager Auschwitz.
Rabbiner Di Segni, der noch nicht lange im Amt ist, erklärte vor der Nachrichtenagentur ‘Reuters’, daß er dem Anlaß ferngeblieben sei, weil er die Anwesenheit von Kardinal Lustiger als „nicht angemessen“ empfunden habe.
Es handle sich „nicht um einen Protest“, sondern um eine Einladung, über die Bedeutung des Wortes „Dialog“ nachzudenken:
„Wenn er bedeutet, die eigene Identität aufzugeben und zur anderen Seite überzuwechseln, dann ist das kein Dialog.“
Es ist unklar, ob der römische Rabbiner mit seinem Schritt eine Re-Konversion des Kardinalerzbischofs, der mit 14 Jahren getauft worden war, zum rabbinischen Judentum nahelegen wollte.
Der römische Oberrabbiner erntete für seinen umstrittenen öffentlichen Protest von jüdischer Seite nur sehr vereinzelte Kritik.
Der unbekannte Oberrabbiner von Brasilien erklärte, daß der Boykott „ein Blödsinn“ gewesen sei. Es gebe wenige Leute, die soviel für den katholisch-jüdischen Dialog getan hätten wie Kardinal Lustiger.
Viel vorsichtiger formulierte ein britischer Rabbiner. Er könne das Benehmen von Di Segni zwar verstehen. Dennoch sei es nicht der richtige Weg, einen Freund des jüdischen Volkes zu boykottieren.
Der Papst meinte in dem von Kardinal Kasper verlesenen Grußwort unter anderem, daß die Konzilserklärung ‘Nostra aetate’ „eine neue Ära in den Beziehungen mit dem jüdischen Volk“ eingeleitet habe.
Der Jahrestag gebe Anlaß zur Dankbarkeit für die Fortschritte, die erzielt wurden.
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Sonntag, 29. Januar 2006 13:42
GerdEric: @ Athanasius
31. Oktober 2005 14:52 Athanasius: …Die talmudischen Juden sind die toten Äste des Olivenbaumes. Die
messianischen Juden und Heiden die blühenden Äste. So spricht der hl. Paulus über das Mysterion Israels.
Und das wird auch so bleiben:
aber, messianische Juden sind keine Juden,
es sind nicht mal Sektierer,
und Heiden sind Heiden…
Und das wird auch so bleiben:
aber, messianische Juden sind keine Juden,
es sind nicht mal Sektierer,
und Heiden sind Heiden…
Donnerstag, 22. Dezember 2005 16:14
Jörg Guttenberger, Köln: Kadinalerzbischof
Der ehemalige Erzbischof von Paris ist nicht Kardinalerzbischof, sondern Kardinalpriester! Kardinalerzbischöfe
gibt es überhaupt nicht. Die nächst hörere Stufe über dem Erzbischof ist der Großerzbischof, eine
Stufe der Hierarchie, die von Papst Johannes XXIII nach dem Vorbild der orthodoxen autonomen Erzbischöfe
eingeführt worden ist. Träger dieser Titel sind die Ersthierarchen von Kirchen „sui iuris“, soweit sie
nicht Patriarchen sind, bisher also der griechisch-katholischen Ukrainer (Kardinal Husar), der Syromalabaren
und der Syromalankaren.
Die drei Stufen des Kardinalskollegiums sind Kardinaldiakon, Kardinapriester und Kardinalbischöfe, weitere Stufen gibt es nicht.
Sie sollten sich um eine zutreffende, korrekte Titulatur bemühen, weil sonst der Eindruck fehlender beruflicher Kompetenz besteht, zumal Ihre Mitarbeiter hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind.
Die drei Stufen des Kardinalskollegiums sind Kardinaldiakon, Kardinapriester und Kardinalbischöfe, weitere Stufen gibt es nicht.
Sie sollten sich um eine zutreffende, korrekte Titulatur bemühen, weil sonst der Eindruck fehlender beruflicher Kompetenz besteht, zumal Ihre Mitarbeiter hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind.
Dienstag, 1. November 2005 13:57
Benedikt: @ timpressum
da stehen sie ja in allerbester tradition von bischöfen und päpsten, (…)die die shoah durch antijüdische
äußerungen vorbereitet haben…
Ach, kaufen Sie sich doch mal ein Geschichtsbuch, bevor Sie sich dermaßen disqualifizieren. Schlagen Sie dort unter Rassenlehre und Rassismus nach…
Ach, kaufen Sie sich doch mal ein Geschichtsbuch, bevor Sie sich dermaßen disqualifizieren. Schlagen Sie dort unter Rassenlehre und Rassismus nach…
Dienstag, 1. November 2005 12:56
>der bund am sinai und die beziehung zu jesus christus als tora für die völker sind zwei unterschiedliche,
aber gleichwertige heilswege zu dem einen gott israels.
Das kannst Du natürlich glauben, aber katholischer Glaube ist das nicht. Es gibt nur einen Bund, nur ein Bundesvolk Gottes und nur eine Kirche, die Gott seit Ewigkeit berufen und auserwählt hat. Die Kirche des Alten Bundes war das Volk Israel, die Kirche des Neuen Bundes ist die katholische Kirche. Das Heil ist allein in Jesus Christus. Wenn Israel das Heil erlangen will, muß es Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Menschen, auch als seinen Heiland und als den wahren König Israels anerkennen.
Extra ecclesiam nulla salus!
Das kannst Du natürlich glauben, aber katholischer Glaube ist das nicht. Es gibt nur einen Bund, nur ein Bundesvolk Gottes und nur eine Kirche, die Gott seit Ewigkeit berufen und auserwählt hat. Die Kirche des Alten Bundes war das Volk Israel, die Kirche des Neuen Bundes ist die katholische Kirche. Das Heil ist allein in Jesus Christus. Wenn Israel das Heil erlangen will, muß es Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Menschen, auch als seinen Heiland und als den wahren König Israels anerkennen.
Extra ecclesiam nulla salus!
Dienstag, 1. November 2005 11:37
timpressum: nix antifaschistischer antikreuzmarsch!
sondern einfach die anerkennung, daß das jüdische volk nicht aus dem bund gottes herausgefallen ist – seine erwählung bleibt ewig! der bund am sinai und die beziehung zu jesus christus als tora für die völker sind zwei unterschiedliche, aber gleichwertige heilswege zu dem einen gott israels.
Dienstag, 1. November 2005 07:07
Athanasius: –--
aber da stehen sie ja in allerbester tradition von bischöfen und päpsten, die schon zur shoah geschwiegen
bzw. die shoah durch antijüdische äußerungen vorbereitet haben…
Ach ja, der frustrierte Deutsche kommt wieder aus dem Schrank. Sauer wegen der eigenen Väter Verbrechen? Ach ja, dann ist es leichter es dem heiligen Vater Pius XII. aufs Dach zu schieben und ihm als „anti-jüdisch“ zu beschimpfen. Auf Golda Meir und ihre Lobpreisung, dass die kath. Kirche und Pius XII. die „einzigen“ waren die für die Juden plädierten. Und den Namen von Eugenio Zolli (vorher Israel Zolli) den 1945 bekehrten Oberrabinner Roms, wirst Du wohl nicht kennen.
Du leidest am Rolf Hochhuth-Syndrom. Wie viele linksliberale Deutschen. Frustration über eigene Vergangenheit raushauen durch anti-katholische Hetzen. Anderen die Schuld zuschieben.
was kommt als nächstes? meldungen über hostienfrevel und ritualmorde? willkommen im mittelalter!
Was kommt jetzt? Antifaschistischer Anti-kreuz.net-Marsch? Mensch, bist Du frustriert.
Wenn ich schon anti-jüdisch bin, dann sind sie ein Katholikenmörder. Ist ja auch schwierig anti-jüdisch zu sein, wenn man selber jüdische Freunde hat. Aber macht ja nichts, so lange nur der Katholizismus beschimpft werden kann. Oder?
Ach ja, der frustrierte Deutsche kommt wieder aus dem Schrank. Sauer wegen der eigenen Väter Verbrechen? Ach ja, dann ist es leichter es dem heiligen Vater Pius XII. aufs Dach zu schieben und ihm als „anti-jüdisch“ zu beschimpfen. Auf Golda Meir und ihre Lobpreisung, dass die kath. Kirche und Pius XII. die „einzigen“ waren die für die Juden plädierten. Und den Namen von Eugenio Zolli (vorher Israel Zolli) den 1945 bekehrten Oberrabinner Roms, wirst Du wohl nicht kennen.
Du leidest am Rolf Hochhuth-Syndrom. Wie viele linksliberale Deutschen. Frustration über eigene Vergangenheit raushauen durch anti-katholische Hetzen. Anderen die Schuld zuschieben.
was kommt als nächstes? meldungen über hostienfrevel und ritualmorde? willkommen im mittelalter!
Was kommt jetzt? Antifaschistischer Anti-kreuz.net-Marsch? Mensch, bist Du frustriert.
Wenn ich schon anti-jüdisch bin, dann sind sie ein Katholikenmörder. Ist ja auch schwierig anti-jüdisch zu sein, wenn man selber jüdische Freunde hat. Aber macht ja nichts, so lange nur der Katholizismus beschimpft werden kann. Oder?
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