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Montag, 31. Oktober 2005 10:02
Am Sonntag vor einer Woche wurde die katholische Kirche Sankt Martin in Aachen im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes der örtlichen freievangelischen Vineyard-Gemeinde abgetreten.
Zurück zum Artikel 16 Lesermeinungen:
Dienstag, 31. Januar 2006 21:17
Eva: Zum Thema
Hi, ich wollte nur sagen, dass ich es schade finde, dass hier teilweise so extrem über den Protestantismus hergezogen wird. Ich denke wir glauben alle an den selben Gott, haben alle Jesus Christus als unseren Herrn angenommen und leben alle aus seiner Gnade. Und ich bin davon überzeugt, dass Gott alle, Katholiken wie auch Protestanten, gleichermaßen liebt, also wieso können wir das nicht? Ich wünsche mir wirklich manchmal dass ein wenig mehr Respekt untereinander herrschen würde. Von beiden Seiten her. Und ich denke, dass der Verkauf der St. Martin Kirche an eine Freikirchliche Gemeinde ein erster Schritt der Annährung zwischen (freikirchlichen) Protestanten und Katholiken ist, den ich persönlich sehr befürworte!
Dienstag, 1. November 2005 17:54
Sulpicius: @Athanasius
Klar, Gott und Mensch fangen erst mit Vat.II – oder besser noch später – an zu existieren…
Dienstag, 1. November 2005 11:30
Die neo-protestantische Pfarrei verkäuft den neo-Protestanten? Wer wundert sich?

Natürlich dürfen die bösen bösen Piusbruderschaftspriester nicht rein. Denn die sind böse. Die machen noch was 1920 Jahre lang von der Römisch-Katholische Kirche getan wurde. Und das ist böse. Sehr schlimm.

Eine gute Zeit, dieses Neue Pfingsten des II. Vatikanums…

Celebrate good times come on…tadadadadaadada whooohoo come on…
Dienstag, 1. November 2005 00:16
Agiafortuni: Guterkatholik
Natürlich würde die Kirche nicht katholisch bleiben, es aber werden.
Montag, 31. Oktober 2005 23:27
Benedikt: @ GuterKatholik
Ach, machen Sie doch mal eine Schätzung: Wie gut stehen die Chancen auf eine vollständige Rückkehr der FSSPX und wie gut stehen die Chance bei der Freikirche? Wenn Sie sich nicht selber betrügen wollen, dann können sie nur zu einem Ergebnis kommen.

Denn selbst der, der die FSSPX für schismatisch oder häretisch hält muss sich eingestehen, dass auch in diesem Fall die FSSPX der katholischen Kirche näher steht als Orthodoxie, Protestantismus oder Freikirchentum.
Montag, 31. Oktober 2005 19:17
GuterKatholik: Das ist ja auch Gut so.
Ich finde es bleibt sich gleich wer eine Katholische Jirche kaufen will.
Ob eine Freikirche oder die Piusbruderschaft.
Katholisch würde die Kirche nie bleiben.
Montag, 31. Oktober 2005 14:46
Benedikt: @ Athanasius
Ich verstehe übrigens nicht, weshalb die FSSPX immer so offen auftritt, bei Nachfragen der Kaufmöglichkeiten!

Die FSSPX geht offenbar nach dem löblichen Prinzip „ehrlich währt am längsten vor“.
Montag, 31. Oktober 2005 14:41
Athanasius: –----
Um den Ankauf der Kirche St. Martin bewarb sich auch die von Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründete Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

Aber dabei hat sich der Bischof von Aachen nicht „wohlgefühlt“…Oder?

Kann man sich ja auch vorstellen. Die modernistische Gegenhierarchie ist ja eher protestantisch. Ist es auch logisch, dass man lieber seinen Mitprotestanten das eigene „katholische“ Gotteshaus verkäuft.

Ich verstehe übrigens nicht, weshalb die FSSPX immer so offen auftritt, bei Nachfragen der Kaufmöglichkeiten! Warum wirkt man nicht mit einem Strohmann? Oder fühlen sich die Patres von Ecône zu verpflichtet selber zu kaufen. Kann doch mit einer Strohmann-Vereinigung!

Wenn gefragt nach Nutzungszweck, sagt man einfach: „Meditationszentrum“.

Arglos wie die Tauben, schlau wie die Schlangen, heisst es doch?

Ich kenne jetzt schon eine zehnfache Zahl von Kirchen, welche die FSSPX hätte kaufen können, wäre man nicht direkt in Soutane zu den Konziliaren Verkäufern gegangen!
Montag, 31. Oktober 2005 12:59
Krzyszek: Schon wieder ein Problem?
Wenn man dem Artikel Glauben schenken darf, gibt es doch offensichtlich in der katholischen Kirche einen eigenen Ritus um eine Kirche (das Gebäude) zu profanisieren. Ergo ist dieses Gebäude dann kein Heiligtum mehr.

Völliger Humbug ist es natürlich das Gebäude Kirche mit der Institution Kirche gleichzusetzen und zu behaupten, die Kinder verkauften die Mutter.
Montag, 31. Oktober 2005 12:48
Rudolphus: @Kryzek: „Wo Problem?“
Das Problem ist, daß eine Kirche nicht ein „Gebäude“ ist, sondern ein Heiligtum!

Ein Heiligtum zu protestantisieren, ist ein Problem.
Montag, 31. Oktober 2005 12:43
chancel_screen: Weniger Demokratie wagen!
So, die Kinder verkaufen jetzt die eigene Mutter(-Kirche). Man kann nur beten, dass die Heilige Inquisition eines schönen Tages die Mittel und Instrumente wieder zur Verfügung hat, um diese Ketzer und Glaubensabtrünnige in die Schranken zu weisen. Die Kirche muß wieder weniger Demokratie wagen.

Mater boni consilii, ora pro nobis.
Montag, 31. Oktober 2005 12:42
Krzyszek: Schon wieder Probleme?
Aus dem Artikel geht ja nicht hervor, warum sich die Pfarrgemeide St. Martin entschieden hat, ihre Kirche der Vineyard-Gemeinde und nicht der Priesterbruderschaft zu verkaufen. Möglicherweise stimmte der Kaufpreis, möglicherweise stimmte die Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde. Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem liegt.
Montag, 31. Oktober 2005 12:31
Rudolphus: Alle sind willkommen, außer FSSPX
Dies legt Zeugnis gegen die Katholizität dieser Prälaten und sonstiger Bistumsverantwortlichen ab.
Denn das die Pius X-Geistlichkeit gültige Sakramente spendet, leugnet nur ein Häretiker, allerdings soll majn sich nicht wundern, daß dies tatsächlich geschieht, auch in Bistumspublikationen, namentlich auf die Bischofsweihen durch Marcellus Lefebvre!
Montag, 31. Oktober 2005 11:34
Benedikt78: Langsam wird es lächerlich
Zitat: Um den Ankauf der Kirche St. Martin bewarb sich auch die von Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründete Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

Ich warte nur noch drauf, dass eine katholische Kirche an Moslems verkauft wird. Der Turm könnte man dann – mit Hilfe der Gutmenschen in den Gemeindeverwaltungen und Kirchenvertretern – in ein Minaret umbauen. Das wäre doch schön und zeugt von religiöser Toleranz, nicht? Natürlich käme in der Pressemeldung dann noch der Zusatz „um den Kauf bewarb sich auch die Priesterbruderschaft“.

Ich frage mich nur, wieviel religiöse Toleranz man an den Tag legt, wenn man alles andere, nur nicht die Tradiotionalisten toleriert…
Montag, 31. Oktober 2005 10:49
1+1=7: Das sind schon um 2 unbedeutende mehr,…
als in so manch katholischer Gemeinde.

Die heilige Beichte verkommt zum Psychogequatsche und
das Allerheiligste wird zur „Chipsjaus’n“.

GsJC
7er
Montag, 31. Oktober 2005 10:37
Agiafortuni: Zur Veräusserung der Kirche in Aachen
Alles nur keine Rechtgläubigkeit lautet der Leitspruch der V2-isten. Anders lässt sich nicht erklären, dass man eine Kirche lieber einer freien Gemeinde als den Lefebvristen überliess. Darf ich die Veräusserer darauf aufmerksam machen, dass die Lefebvristen immerhin alle sieben Sakramente anerkennen.
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