Blasphemie
Religionsbeschmutzer schänden Unsere Liebe Frau von Flandern
Am letzten Samstag wurde in Brüssel das religionsfeindliche Stück „Unsere Frau von Flandern“ aufgeführt. Die Sache war den Veranstaltern offensichtlich nicht geheuer: Sie bestellten sicherheitshalber vier Autobusse mit Polizisten.
(kreuz.net) 150 friedliche Demonstranten – viele im Pensionistenalter – manifestierten gegen die empörende Aufführung, die im Flämischen Theater in Brüssel stattfand.

Um die vor dem Schauspielhaus anwesenden Menschen in Schach zu halten, fuhr der belgische Staat – wohl auf Anweisung des Theaters – vier Autobusse voller Polizisten an.

Das Stück in niederländischer Sprache mit dem Namen „Onze Lieve Vrouw van Vlaanderen“ wird vom Staat subventioniert und zieht – nach Angaben von Beobachtern – vor allem Besucher der Mittelschicht an.

Das Reklameplakat des antireligiösen Stückes zeigt die halbnackte Nachäffung einer Muttergottes-Darstellung. Rechts unten im Bild sieht man den flämischen Löwen.

Die Parodie sei im Zusammenhang mit bürgerlich-liberalen Schuldgefühlen zu verstehen, erklärte das katholische Internet-Tagebuch ‘cathcon’.

Die Katholiken, die vor dem Theater gegen Religionshaß und antichristlichen Rassismus protestierten, hielten Transparente mit der Aufschrift „Nein zur Blasphemie. Für die Ehre unserer Mutter“.

Aus Brüssel und ganz Belgien waren immerhin zwei Priester anwesend. Einer von ihnen betete den Rosenkranz vor.

Der Regisseur des blasphemischen Stückes ist ein gewisser Chokri Ben Chikha. Er bezeichnet sich als tunesischer Flame.

„Wir würden einem einheimischen Flamen nicht empfehlen, ein Plakat herzustellen, auf dem die Frauen von Mohammed halbnackt dargestellt sind“, erklärte der Chefredaktor der Internet-Publikation ‘The Brussels Journal’.

Das Hetzstück soll im Spätherbst und Frühling des nächsten Jahres in Flandern gezeigt werden.

Die Vereinigung ‘Belgien und Christentum’, die sich gegen antichristliche Ausbrüche zur Wehr setzt, hat die Angelegenheit ihren Rechtsanwälten übergeben.

Sie rief auch zu Protestschreiben an den Produzenten Frans Brood auf.

Protestaktion sind auch in der französischen Stadt Roubaix an der Grenze zu Belgien angekündigt. Dort soll das kirchenfeindliche Stück am 14. und 15. Dezember 2005 aufgeführt werden.
      
39 Lesermeinungen
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#39   EinChrist   17:39:53 | Dienstag, 28. März 2006
Was für eine Zeit.
Gott lässt seiner Allerheiligsten Mutter Maria nicht spotten.
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#38   franco.felice   07:24:09 | Freitag, 4. November 2005
Athanasius: Plappern
Punkt 6. kann ich voll unterstreichen. Nur „quälen“ oder einen mit ihren „Geistesblitzen“ treffen kann Yersinia kaum. Bei diesem anscheinend der Bildzeitung entsprungenem Plappermäulchen ist doch eigenständiges Denken nicht mal in seinen Ansätzen erkennbar. Und menschlich fehlt ihr ohnehin jegliche geistige Reife.
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#37   Marcel   12:27:36 | Mittwoch, 2. November 2005
Dies ist erst der Anfang
… doch bezeichnend, daß diese Schandtat von einem Moslem kommt, subventioniert von liberalistischen Freidenkern (Belgien ist der Freimaurerstaat in Europa überhaupt).
Wir erinnern uns, daß der Islam die erste Religion ist, deren Gründungszweck die Bekämpfung des Christentums ist: der Koran ist die totale Antithese zum Dreifaltigen Gott; die Leugnung, Verfluchung und Bekämpfung unseres Heilandes und Seiner Nachfolger.
Deshalb wurde der Islam von den vorkonziliaren Päpsten als Wahnsinn und Geißel Gottes definiert.
Dieselben Päpste bezeichneten auch die Freimaurerei als Satanssekte.
Dennoch; die kritisierte Photographie gehört nicht auf eine katholische Seite – ich protestiere hiermit ebenfalls. Bitte nur extern referenzieren o.ä.
Gunther-Maria stimme ich ausnahmsweise zu. Allen normal denkenden und fühlenden Männern empfehle ich, neben den Computer, an dem sie Kreuznet lesen, eine Schüssel mit frischen Brennesseln zu stellen, so daß sie bei Bedarf es dem hl. Benedikt nachmachen können: als er versucht wurde und sich im Geiste nackten Jungfrauen ausgesetzt sah, zog er sich aus und warf sich in einen Brennesselbusch.
Schließlich sind unsere pseudo-katholischen Antikatholiken hier im Forum noch darauf hinzuweisen, daß, wenn eine Mutter dezent stillt – niemals im Zentrum eines gesellschaftlichen Geschehens natürlich –, man ihre Brust fast oder gar nicht sieht: stillende Mütter eignen sich daher nicht als Rechtfertigung für diese Schändung.
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#36   gunther maria michel   23:32:56 | Dienstag, 1. November 2005
@Gotthard und andere Verteidiger nackter Brüste
Gotthard, wenn eine Frau einem Säugling die Brust reicht und es säugt, auch in der Öffentlichkeit, so ist daran nichts zu tadeln. Eine Frau, die auf sich hält, wird das jedoch diskret tun und ihre Brust nicht unnötig vor fremden Personen, besonders Männern, zur Schau stellen.
Auf diesem Foto jedoch säugt die Frau nicht, sondern sie stellt ihre Brüste zur Schau. Das ist zwar noch keine Pornographie, aber es ist schamlos, und es wirkt erotisch aufreizend, jedenfalls auf einen normal empfindenden Mann, solange er noch nicht einen recht hohen Grad der Heiligkeit erreicht hat. Und wer hat das schon?! Deswegen auch meine Bitte an kreuz.net, solche Abbildungen nicht zu bringen. Das hat nichts mit Prüderie zu tun. Es gehört sich einfach nicht für eine katholische Website. Man soll doch nicht so tun, als wäre das Zeigen von Nacktheit etwas Unschuldiges. Das war es bei Adam und Eva vor dem Sündenfall, aber nachher nicht mehr. Oder sind hier manche schon so abgestumpft durch die omnipräsente Schamlosigkeit, daß sie es schon nicht mehr merken?
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#35   Gotthard   22:56:07 | Dienstag, 1. November 2005
@Josefus
Wie wird auf diesem Plakat eine entblöste Brust „provokativ“ gezeigt?
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#34   Josefus   22:43:46 | Dienstag, 1. November 2005
Schamlose Zurschaustellung
Die Frau auf dem Plakat säugt kein Kind, sondern stellt ihre entblößten Brüste (dies zudem provokativ) zur Schau.
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#33   Gotthard   22:03:48 | Dienstag, 1. November 2005
Warum?
Schließlich wird Jesus auch am Kreuz sterbend dargestellt.
Und warum ist dann die Darstellung der säugenden Mutter des Baby’s Jesus blasphemisch?
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#32   Josefus   21:57:08 | Dienstag, 1. November 2005
Vor Blasphemiebildern bitte verschonen
Die Protestaktion scheint mir absolut angebracht. Maria war eine fürsorgliche und schon gar keine schamlose Mutter. Bitte jedoch verschonen Sie uns vor den blaspemischen Bildern. Entweder schamlose Stellen ausblenden (wenn möglich auch rückwirkend) oder Plakat beschreiben. Danke!
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#31   Gotthard   21:53:09 | Dienstag, 1. November 2005
@Athanasius
Warum sollte ich Niederländisch sprechen oder verstehen können?
Der Artikel erschien hier auf einer deutschsprachigen Seite… dann kann ich doch wohl erwarten, dass die Redaktion über den Inhalt informiert und nicht einen Schmierenkommentar zu einem Plakat absondert und gleichzeitig die belgische katholische Kirche in den Schmutz zieht.
Dieser Artikel ist bisher übler Schmieren-Journalismus ohne Inhalt.
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#30   gunther maria michel   18:20:23 | Dienstag, 1. November 2005
+
@Athanasius: Ich verstehe Niederländisch. Kannst Du mal Links zu Besprechungen angeben, in denen sich mit diesem Stück inhaltlich auseinandergesetzt wird?
Gunther.
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#29   Athanasius   18:12:48 | Dienstag, 1. November 2005
@Gotthard
Das Theaterstück entkraftet den Aussagen des Regisseurs nach den „Mythos der liebhabenden Mutter“.
Wirklich, Du weisst gar nicht wovon Du sprichst. Du sprichst kein niederländisch, oder?
Das Stück wurde sogar von niederländischen Katholiken als Schandtat bezeichnet. Also nicht nur von Flamen.
Die Liberalen in Brüssel geniessen natürlich der Verhöhnung dieses Nationalsymbols. Denn ‘Onze Lieve Vrouw van Vlaanderen’ steht nicht nur als Symbol der flämisch-katholischen Identität dar, sondern als Symbol einer ganzen Nation.
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#28   Gotthard   16:36:41 | Dienstag, 1. November 2005
immer noch kein Inhalt
Ich vermisse weiterhin eine inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Theaterstück…
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#27   Benedikt   13:59:42 | Dienstag, 1. November 2005
@ Marlene
Besuchen Sie lieber ein Seminar über die kirchliche Kunst. Dort lernen Sie in der ersten Stunde, dass man religiöse Abbildungen nicht als Provokation missbrauchen darf, nur um Aufmerksamkeit zu erregen und sich die Tasche mit Geld vollzumachen.
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#26   Marlene †   12:36:13 | Dienstag, 1. November 2005
Viel Wind um nichts…
Ihr seid schon wieder vollkommen überzogen hysterisch! Ich würde vorschlagen, Ihr lasst Euch mal den Unterschied zwischen Pornografie und Ästhetik/Ästhetiszismus erklären! Dann können wir weiter reden. *augenrollt*
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#25   Athanasius   06:57:13 | Dienstag, 1. November 2005
Plappern
Ihr wisst gar keine Détails, und Sie schon gar nicht, Herr Gotthard.
1. Die ‘Madonna’ im Bild säugt ihr Kind nicht, sondern hat einen nackten Busen und hält in ihrer rechten Hand eine Dose mit Lachs.
2. Das Theaterstück sollte den Spezialisten nach den „Mythos“ der „liebhabenden Mutter“ „wiederlegen“.
3. In der katholischen Kunst gibt es solch ein Bild nicht, da die Madonna Lactans ihr Kind füttert: das ist im Bild nicht der Fall wie gestern noch mal vom belgischen Fernsehen bestätigt wurde.
4. Es waren wiederum noch die Priester – und Gläubige – der Piusbruderschaft die anwesend waren.
5. Dr. Paul Beliën hat sich im flämischen Fernsehen wehren müssen, weil er vorsichtig forderte der tunesische Regisseur solle entweder nächstes Mal Mohammed lächerlich machen oder jetzt das Plakat entfernen.
6. Yersinia: Du bist eine ekelhafte Person die hier nur hierumtreibt um Leute zu qäulen mit deiner Rhetorik gegen das Zölibat.
7. Die Leute die dies als „Kunst“ bezeichnen, sind durchaus unkatholisch.
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#24   Gotthard   01:08:06 | Dienstag, 1. November 2005
kein Inhalt
ich kann nur feststellen, dass die Aufregung über dieses Theaterstück zunächst jeder Grundlage entbehrt. Es gibt bisher keinerlei Angaben über den Inhalt. Und selbst das Plakat kann keinerlei Anlass für eine Aufregung geben. „Gottesmutter“ meint halt auch „säugende Mutter“… so etwas natürliches wie sonst weniges.
Wer darin was pornografisches entdecken will, möge mal sein Weltsicht prüfen.
Bisher ist das ganze also ein Sturm im Wasserglas…!!!!
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#23   Joshua   22:35:23 | Montag, 31. Oktober 2005
Marienerscheinungen
Wie erschien denn die heilige Maria in Guadalupe (Mexiko)
dem Indio Juan Diego? Wie erschien sie in La Salette,
Lourdes und Fatima? Immer in schönen langen Kleidern,
die den ganzen Körper bedeckten. Noch nie ist Sie „Oben Ohne“ erschienen! Uebrigens sind alle oben
aufgeführten Wallfahrtsorte von der katholischen Kirche
anerkannt. Folglich geziehmt es sich auch, sie in den
Kirchen so darzustellen, wie es die Orthodoxen auch tun.
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#22   L. Trzil   22:31:15 | Montag, 31. Oktober 2005
Inhalt?
Über diesen ist auf den angegebenen Seiten nicht viel zu erfahren. Eine dem Stück nicht abgeneigte Seite („The Brussels Journal“) macht sich hauptsächlich Sorgen über antisemitische Passagen und schränkt ein „Perhaps the antisemitism is funny“ (sic). Weiter heißt es dort bezüglich des Plakates:
„As a muslim immigrant Ben Chikha is apparently allowed to use such images, which make fun of the Flemings and ridicule the religion many of them adhere to.
Contrary to what Ben Chikha says there are things that one had better not laugh at, such as Islamic religion for instance. Some time ago a Dutch artist showed the backs of naked women with verses from the Quran written on them. This was considered blasphemy. A Muslim extremist ritually slaughtered the artist, Theo van Gogh, in broad daylight. That, certainly, is a cultural difference worth noting.
Ben Chikha need not fear being murdered in the street. On the contrary, his play is being subsidised by the Ministry for Culture. After the performances in Brussels it goes on a six-month tour through Flanders. The government encourages schools to attend.“
Aus Erfahrung darf man aber damit rechnen, daß professionelle Religionsverspotter in diesem Stück auf ihre Rechnung kommen.
Übrigens: Ob uns der Verweis auf die Orthodoxen weiterhilft, möchte ich bezweifeln. Die Geschichte der katholischen Kunst ist überreich an würdigen und gelungenen Darstellungen auch heikler Themen.
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#21   Gotthard   22:06:27 | Montag, 31. Oktober 2005
blasphemische Kunst
in unseren Kirchen ist blasphemische kunst auch nicht zu finden.
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#20   gunther maria michel   21:52:56 | Montag, 31. Oktober 2005
+
Hier haben wir wieder einmal den Unterschied zwischen der römischen und der orthodoxen Kirche. In der orthodoxen Kirche sind Nacktdarstellungen des Herrn oder der hl. Gottesmutter unkanonisch und verboten. Auch das Jesuskind darf nicht nackt gezeigt werden. Wenn nackte Heilige auf Ikonen dargestellt werden, wie die hl. Maria von Ägypten, so geschieht es auf diskrete Weise, siehe z.B. hier: www.lasvegasorthodox.com www.lasvegasorthodox.com/…nt_mary_of_egypt.jpg
Was auch immer im osteuropäischen Kunstbetrieb geschieht, in einer orthodoxen Kirche jedenfalls kann man häßliche oder sogar blasphemische moderne religiöse Kunst, wie heutzutage in unseren Kirchen, nicht finden. (Ich weiß, in Kirchen der Piusbruderschaft auch nicht.)
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#19   Gotthard   21:51:05 | Montag, 31. Oktober 2005
Inhalt!!!!!!
Leider gibt es immer noch keinen Hinweis auf den Inhalt des Theaterstücks … das Plakat alleine sagt überhaupt nichts … sondern holt europäische Kunstgeschichte in die Plakatgestaltung der Gegenwart …
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#18   Pelagius   21:39:06 | Montag, 31. Oktober 2005
L. Trzil
L. Trzil ist natürlich zuzustimmen. Die Ähnlichkeiten zwischen den Kunstwerken katholisch-gläubiger, ehrfürchtiger, dabei aber nicht prüder, sondern leibbejahender Epochen und dem Machwerk einer ungläubigen, frivol-blasphemischen, zutiefst leibfeindlichen Theaterwelt der Gegenwart sind enorm.
Wir sollten aber der Dummheit und Frechheit Ungläubiger nicht allzu viel Ehre erweisen, indem wir uns über Gebühr bei ihr aufhalten. Demonstrationen gegen öffentliche Religionsverhöhnung sind richtig und wichtig. Wichtiger jedoch ist die Reinigung und Wiedererbauung des neuen Jerusalem. Solange die Stadt auf dem Berge kaum noch Licht spendet, treibt das lichtscheue Gesindel eben überall sein Unwesen.
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#17   L. Trzil   20:44:51 | Montag, 31. Oktober 2005
Bitte doch zu unterscheiden!
Fouquets herrliche Madonna (auf welche Gotthards Posting verweist) gehört, wie zahlreiche Gnadenbilder, zum Typus der Maria lactans, der stillenden Muttergottes. In Österreich wurden diese vom ansonsten nicht eben wohl erinnerten Kaiser Joseph II. als „unsittlich“ verboten und bis auf wenige Exemplare entfernt oder übermalt. Zudem ist auch künstlerisch ein gewaltiger Unterschied zwischen dem dümmlich-banalen Theaterplakat, welches nur auf den Skandal abzielt, und Fouquets thronender Madonna, die von manchen Kunsthistorikern als das vollkommenste Gemälde jener Periode überhaupt angesehen wird.
Leider hat der in dieser Hinsicht völlig verkommene europäische Theaterbetrieb gerade nicht jedes Gespür für das Heilige verloren; er nutzt dieses Gespür allerdings mehr und mehr zur blasphemischen Herabsetzung und Banalisierung. Dies ist nicht nur in religiöser Hinsicht schwer sündhaft und alles andere als harmlos; es steuert vielmehr zusehends in eine Richtung, welche gegenüber unserer Religion eine Haltung des aggressiven Vorurteils, ja der Feindseligkeit befördert.
So haben die belgischen Katholiken, welche die Ehre der Gottesmutter verteidigen, durchaus den richtigen Ton getroffen: in den Begriffen des heutigen Diskurses geht es tatsächlich um „antikatholischen Rassismus“. Man sollte diesen Begriff auch in Österreich etablieren und in analogen Fällen einsetzen.
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#16   Gotthard   20:13:22 | Montag, 31. Oktober 2005
schamlos schon in der Renaissance
ein Beispiel aus der Kusntgeschichte www.onlinekunst.de/…adventskalender.html
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#15   Pelagius   20:01:43 | Montag, 31. Oktober 2005
Der Inhalt?
Man mag über die Bilddokumentation denken, wie man will: Entscheidend wäre wirklich der Inhalt des Theaterstückes.
Mariendarstellungen mit entblößter Brust gibt es in der Kunstgeschichte in überreicher Anzahl (wobei dieses Werbeplakat nicht der Kunstgeschichte zuzurechnen ist).
Man sollte sich also am Skandal dieser schamlosen Darstellung nicht in übertriebener Weise aufhalten. Die Demonstranten werden wohl noch andere Gründe gehabt haben.
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#14   Yersinia   18:37:39 | Montag, 31. Oktober 2005
@chancel_screen: wie willst du „das Schwert senden“?
ich meine, irgendwo muß die Lächerlichkeit dick aufgetragener Ansagen doch einem selbst mal peinlich sein – btw zum Bericht: auf die Art kann auch ein Zölibatärer mal zum Anblick eines nackten Busens kommen ;-)
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#13   Gotthard   17:51:23 | Montag, 31. Oktober 2005
Inhalt
Was bitte ist der Inhalt dieses Stückes? Davon war noch mit keiner Silbe die Rede…
Wo die Pornografie auf dem Werbeplakat sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis … eine ihrem Sohn Jesus die Brust gebende Maria … so ist nun einmal INKARNATION!
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#12   Elendester Sünder   16:28:32 | Montag, 31. Oktober 2005
Ärgernis auf Kreuz.net
Antikirchliche Propaganda und Pornographie und die Verbindung von beidem kann man, wenn man möchte, täglich im Fernsehen, in Zeitungen, in Magazinen, im Kino, im Internet usw. zur Genüge sehen. Dieses Theaterstück stellt leider überhaupt nichts Außergewöhnliches dar.
Der eigentliche Skandal ist, daß Kreuz.net hier gläubigen Christen blasphemische Pornographie vorsetzt. Ich hoffe, daß dieses Bild schnellstmöglich entfernt wird, und daß sich solch ein Ärgernis in Zukunft nicht mehr wiederholt.
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#11   chancel_screen   15:56:52 | Montag, 31. Oktober 2005
@athanasius
Lieber Athanasius,
es liegt mir fern, die Heilige Mutterkirche und Tradationalisten lächerlich zu machen. Wenn es aber um einen so eklatanten Verstoß gegen die Ehre Mariens geht, dürfen wir nicht den Frieden sondern nur das Schwert senden. Petrus schlägt Malchus nur ein Ohr ab, um seinen Herrn zu verteidigen. Hier dürfen wir nicht so antroposophisich-wehleidig sein. Ich würde für Dich auch die andere Backe hinhalten – dann ist aber Schluß! Pax tecum
P.S. ich schreibe mich chancel_screen (= Lettner)!
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#10   Ignatius   15:27:57 | Montag, 31. Oktober 2005
Busen
Das Bild mit dem (halb-) barbusigen Weib muss dokumentiert werden ganz klar, für jetzt und spätere Zwecke.
Aber es gehört nicht hierher auf die Seite so dass es einem ins Auge springt wenn man Kreuz.net liest. Mir hat nur der Busen MEINES Weibes ins Auge zu springen sonst keiner.
Es ist doch leicht möglich einen LINK zu setzen mit entsprechendem Kommentar so dass die die das sehen WOLLEN/MÜSSEN/wasweissich eben KLICKEN und alle anderen davon gefeit werden. Dann ist beiden berechtigten Anliegen gedient oder nicht?

Athanasius das ist aber gut dass zwei Piuspriester den Gegen-Gebetszug anführten. Gott sei dank gibt es noch normale Katholiken und es ist ja schon normal dass die ausgerechnet Tradis sind. Wenn es die von der Piusbrüdern nicht geben würde, würde man sie glatt erfinden müssen…
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#9   Benedikt   15:19:42 | Montag, 31. Oktober 2005

Ich schließe mich meinem Namenspatron mit dem Anhängsel „78“ an. Keine Proteste der Amtskirche, das ist schon peinlich. Offenbar ist man heute der Meinung, dass man Angriffe auf sich selbst jederzeit tolerieren muss, während Angriffe gegen andere mit der ganzen Macht der Rhetorik verworfen werden.
Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an den Fall des holländischen Regisseurs van Gogh, der letztes Jahr wegen harscher Kritik am Islam von einem Fanatiker ermordet wurde. In diesem Zusammenhang seien auch die Morddrohungen gegen den Islamwissenschaftler Raddatz erwähnt. Offenbar gibt es eine Menge gewaltbereiter Muslime in Europa. Und die, welche nicht gewaltbereit sind beginnen jetzt offenbar, das Christentum in den Dreck zu ziehen. Na Prost Mahlzeit.
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#8   Rudolphus   15:10:52 | Montag, 31. Oktober 2005
KREUZ.net macht sich mitschuldig
Die Blasphemie oder die Sünde muß nicht öffentlich vorgeführt werden, um zu wissen, was sie ist.
Es gibt Blasphemien, die sich in Worten oder Werken äußern.
Ein solches blasphemisches Werk auf eine Seite zu stellen, die sich ausschließlich an gläubige Katholiken richtet, läßt den Satan freudig auch über diese Seite triumphieren.
Es gibt einen „sensus fidelium“, und den müßte jeder Katholik besitzen.
Wie denkt der Chefredakteur von kreuz.net darüber?
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#7   Athanasius   15:00:47 | Montag, 31. Oktober 2005
–-------
@Chantal Screen,
Versuchst Du die katholische Religion oder die Traditionalisten lächerlich zu machen mit deinem Schwertaufrufen?
Bitte.
Wenn es seriös gemeint ist, sag dann bloss dazu, dass unser Schwert kein Schwert der Rache ist, sondern das Schwert des Gebets und der verbalen Verteidigung. Nur im Ernstfall darf man Gewalt anwenden. Allerdings nur zur Verteidigung. Nicht zum Angreifen.
Am schlimmsten ist es, dass der Staat vier Autobüsse mit Polizisten bezahlte um die skandalöse Vorstellung gegen die „katholischen Fanatiker“ zu „schützen“.
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#6   Joshua   14:55:08 | Montag, 31. Oktober 2005
Benedikt78
Es ist eine Frechheit, wie wir uns von diesen Leuten auf der Nase rumtanzen lassen!
Da kann ich Ihnen nur recht geben. Keine andere Religion
wird derart in den „Dreck“ gezogen wie die unsrige.
Ist das nicht auch ein Zeichen dafür, dass die heilige
römisch-katholische Kirche die einzige wahre Religion
auf dieser Erde ist? Und wie heisst es in der Bibel?
Die Muttergottes wird der Schlange einst den Kopf
zertreten. Es waren nur 2 Priester da.
Wen überrascht das schon, wenn man bedenkt, wie in vielen Kirchen die Muttergottesstatuen entfernt wurden.
Letzten Dienstag predigte ein Priester in einer Messe:“
Betet täglich den Rosenkranz zur Bekehrung der Sünder,
wenn ihr das tut, könnt ihr jedes Problem lösen!
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#5   chancel_screen   14:54:17 | Montag, 31. Oktober 2005
Bild muß bleiben – Kreuzzug gegen diese Marienschänder
Nein, das Bild muß bleiben! Nur so besteht die Möglichkeit, dass die V2-Gutmenschen den Ernst der Lage erkennen und für die allerseligste Jungfrau gegen den Feind das Schwert ergreifen.
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#4   Athanasius   14:29:09 | Montag, 31. Oktober 2005
Hört zu.
1. Das Bild ist blasphemisch, aber es ist doch deutlich, dass kreuz.net sich dagegen stellt. Zwar ist ein nackter Brust ziemlich unsittlich, ich habe aber hier keine Einwände.
2. Welcher Kongregation gehören wohl die zwei Priester im Bild an? Na, ja. Der Priesterbruderschaft St. Pius X. Das belgische Episkopat wurde aufgefordert gegen dieses Theaterstück zu agieren, es kam aber nichts. Nur wenn der Passion Christi vom (ultra-traditionalistischen) Regisseur Mel Gibson aufgeführt wird, dann protestiert die Konzilskirche mit Parolen wie „judenfeindlich“ und „unliberal“! Die Konzilskirche in Belgien ist völlig zerfallen. Einst war es eines der katholischten Länder der Welt. Jetzt urliberal. Wann hat diese Apostasie begonnen? Ja, nach dem II. Vatikanum. Kein einziger „diözesaner“ Priester war hier anwesend. Nur der Prior der Brüsseler FSSPX (Christ-Roi-Kapelle und Kirche Saint Joseph) und der Distriktoberer der Benelux.
3. Mehr Infos: sieh www.bechrist.be www.bechrist.be/
4. Bitte lasset die wahren Römisch-katholischen Leser sich mal fragen, wo der wahre katholische Glaube noch verteidigt wird.
Ich fürchte aber…die Verblendung ist schon zu weit.
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#3   Benedikt78   14:06:43 | Montag, 31. Oktober 2005
Stimmt!
Ich kann der vorher geäusserten Meinung nur zustimmen. Das Bild ist unpassend und muss weg. Wir können es uns auch so vorstellen. Da reicht eine Beschreibung!
Noch was zum Inhalt:
Zitat: Der Regisseur des blasphemischen Stückes ist ein gewisser Chokri Ben Chikha. Er bezeichnet sich als tunesischer Flame. „Wir würden einem einheimischen Flamen nicht empfehlen, ein Plakat herzustellen, auf dem die Frauen von Mohammed halbnackt dargestellt sind“, erklärte der Chefredaktor der Internet-Publikation ‘The Brussels Journal’.
Der Regisseur ist als ein „tunesischer Flame“… Welcher Religion gehören Tunesier an? Interessant auch die Feststellung, dass man es nicht empfehle ein Plakat herzustellen, auf dem die Frauen von Mohammed halbnackt dargestellt sind“. Wieso? Würden sich Leute, wie z.B. Tunesier, darüber aufregen? Vielleicht sogar zu drastischeren Mitteln greifen?
Es ist eine Frechheit, wie wir uns von diesen Leuten auf der Nase rumtanzen lassen! Noch eine grössere Frechheit ist, dass nurzwei Priester anwesend waren! Was ist mit all den anderen Kirchenvertretern? Wo sind die geblieben? Aber eben, Kirchenfunktionäre müssen nur funktionieren. Für den Glauben einstehen sollen andere – zum Beispiel die Gläubigen.
Merke: Gläubig sein und Glaube vertreten (als Funktionär) sind zwei verschiedene Dinge…
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#2   Catholicus   13:58:53 | Montag, 31. Oktober 2005
@Rudolphus
Diesem berechtigten Wunsch nach Entfernung blasphemischer Bilder möchte ich mich ausdrücklich anschließen!
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#1   Rudolphus   13:37:50 | Montag, 31. Oktober 2005
KREUZ.NET selbst WIRD ZUM ÄRGERNIS!
indem kreuz.net dieses sakrilegische Gemälde auf eine sich katholisch bezeichnende Site stellt!
In katholischen Zeiten wäre man dafür exkommuniziert worden!
Ich fordere den zuständigen Redakteur auf, dieses blasphemische Bild von kreuz.net zu nehmen!
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