Infame Lügen statt Information
Das Bistum Basel hat von der unsachlichen Berichterstattung der Deutschschweizer Presse – besonders der ‘SonntagsZeitung’ – im Fall des suspendierten Ex-Pfarradministrators von Röschenz die Nase voll.
(kreuz.net, Solothurn) „Das Bistum droht…“ titelte das Deutschschweizer Blatt ‘SonntagsZeitung’ gestern
Sonntag in einem Artikel über die Schwierigkeiten des Bistums Basel mit dem suspendierten Ex-Pfarradministrator
von Röschenz.Die angebliche Drohung des Bistums entdeckte der Journalist der ‘SonntagsZeitung’ in einigen „Begriffserklärungen in der Angelegenheit Röschenz“. Diese wurden bereits am 20. Oktober auf der diözesanen Webseite publiziert.
Es handelt sich um ein kurzes Stichwortverzeichnis, in dem Begriffe wie Kanonisches Recht, Staatskirchenrecht, Landeskirchenrecht oder Pfarradministrator erläutert werden.
Das kurze Stichwortverzeichnis wurde im Auftrag der Diözese Basel erarbeitet, um einige Begriffe zu erklären, die im Zusammenhang der Suspendierung des Priesters Franz Sabo vielfach mißverstanden oder falsch interpretiert werden.
Die offensichtliche Verdrehung dieses Textes durch die ‘SonntagsZeitung’ ist nicht der erste Ausrutscher des Blattes in der Berichterstattung über den Fall Sabo.
Schon im Juli 2004 entdeckte die Zeitung in einem Interview, das der Bischof von Basel dem Blatt gewährte, angebliche Drohgebärden und veröffentlichte auf ihrem Kiosk-Aushang die irreführende Schlagzeile „Bischof droht“.
Auch damals blieb die ‘SonntagsZeitung’ den Beweis für die Wahrhaftigkeit ihrer Aussage schuldig.
Jetzt reicht es der Diözese.
„Wie kommt es, daß eine einfache, lexikonähnliche Erläuterung von Begriffen als »Drohgebärde« bezeichnet wird?“ – fragt der Informationsbeauftrage der Diözese Basel, Hans-E. Ellenberger, in einer heutigen Stellungnahme:
Eine solche Interpretation lege die Hintergedanken der Journalisten der ‘SonntagsZeitung’ offen auf den Tisch.
Es gehe dem – sich offiziell als „unabhängig“ bekennenden – Blatt nicht um Informationen über den Fall Sabo, sondern darum, den Bischof, seinen Generalvikar und die „ganze katholische Gemeinschaft“ schlecht zu machen, erklärt der Pressesprecher.
Aus einer neutralen Erklärung von Begriffen fabriziert die ‘SonntagsZeitung’ die Meldung, daß Sanktionen gegen die Pfarrei Röschenz geplant seien.
„Das ist eine infame Lüge“.
Das Bistum Basel hat „über die ganze Dauer der Auseinandersetzung hinweg noch nie den Begriff »Exkommunikation« verwendet“ – stellt Ellenberger klar.
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Freitag, 4. November 2005 00:30
Fritz Ganser: Infame Lügen von kreuz.net
Lieber primus inter pares
Die Redaktion dieser Website spricht von infamen Lügen, ist aber nicht bereit ihre eigenen infamen Lügen zu entschuldigen. Ich habe die Redaktion mehrmals aufgefordert, die Lüge, Sabo habe sexuellen Kontakt mit einem Mann und einer Frau, zu berichtigen. Denn Franz Sabo sagte nur, dass er mit seiner besten Freundin und seinem besten Freund zusammen wohne. Diese Freundin fühlt sich in ihrer Ehre verletzt und möchte den verantwortlichen Redaktor verklagen, aber die Redaktion von kreuz.net gibt ihre Identität nicht preis, sondern versteckt sich hinter Pseudonymen. Was sind denn das für Christen, die nicht zu ihren Fehlern stehen können, selbst Leute verleumden, nicht bereit sind, ihre Fehler zu korrigieren und mit den Verleumdungen fortfahren? Bei so viel Unwahrheit, lieber primus inter pares, stellt sich wirklich die Frage, wem vergeben werden sollte, vielleicht eher den Lügnern und Feiglingen von kreuz.net?
Die Redaktion dieser Website spricht von infamen Lügen, ist aber nicht bereit ihre eigenen infamen Lügen zu entschuldigen. Ich habe die Redaktion mehrmals aufgefordert, die Lüge, Sabo habe sexuellen Kontakt mit einem Mann und einer Frau, zu berichtigen. Denn Franz Sabo sagte nur, dass er mit seiner besten Freundin und seinem besten Freund zusammen wohne. Diese Freundin fühlt sich in ihrer Ehre verletzt und möchte den verantwortlichen Redaktor verklagen, aber die Redaktion von kreuz.net gibt ihre Identität nicht preis, sondern versteckt sich hinter Pseudonymen. Was sind denn das für Christen, die nicht zu ihren Fehlern stehen können, selbst Leute verleumden, nicht bereit sind, ihre Fehler zu korrigieren und mit den Verleumdungen fortfahren? Bei so viel Unwahrheit, lieber primus inter pares, stellt sich wirklich die Frage, wem vergeben werden sollte, vielleicht eher den Lügnern und Feiglingen von kreuz.net?
Dienstag, 1. November 2005 22:16
primus inter pares: Vergebung
Nun gut es ist schlimm für unsere Kirche, wenn dies alles stimmt, was über Pfarrer Sabo berichtet wird.
Vergessen sollte man allerdings nicht, dass er ein Mensch ist und somit ein Abbild Gottes. Man sollte
ihm zumnindest vergeben, was nicht heißt, dass man vergessen oder gar vertuschen soll. Sicher ist sein
Charakter dadurch fraglich und es ist schlimm, wenn durch solche Handlungen ein Zölibatsbruch zustande
kommt. Vergebt einander, wie ich euch vergebe!
Es ist natürlich erstaunenswert,dass das Medium immer mehr weiß und immer alles schon besser weiß als die betroffene Person. Soll jezt keine Laudatio für Sabo sein, aber ich meine ist er schon zu Wort gekommen? Hatte er die Möglichkeit sich seinen Anschuldigungen zu stellen und dazu Stellung abzugeben. Dies ist einfach fair und menschlich und ich denke, dass hat jezt gar nichts damit zu tun ob man nun pro oder contra Sabo ist.
Es ist natürlich erstaunenswert,dass das Medium immer mehr weiß und immer alles schon besser weiß als die betroffene Person. Soll jezt keine Laudatio für Sabo sein, aber ich meine ist er schon zu Wort gekommen? Hatte er die Möglichkeit sich seinen Anschuldigungen zu stellen und dazu Stellung abzugeben. Dies ist einfach fair und menschlich und ich denke, dass hat jezt gar nichts damit zu tun ob man nun pro oder contra Sabo ist.
Dienstag, 1. November 2005 20:59
derFluch: @Bendikt
„Die Katholische Kirche hat sich am Willen und Wort Gottes zu orientieren“ – Wo wird denn der Wille und
das Wort Gottes publiziert? Gibts da eine Website? Oder glaubst du etwa tatsächlich, dass die Bibel wortwörtlich
(mit all seinen Widersprüchen) das Wort Gottes ist?
Die Gläubigen müssen sich am gesunden Menschenverstand und an den Grundwerten orientieren, die Jesus vermittelt hat!
Jesus hat keine Befehle erteilt – er hat den Menschen gedient! Jesus hat keine Tempel gebaut – er hat dagegen protestiert! Jesus hat niemanden exkommuniziert – er hat die Ausgestossenen getauft!
In diesem Sinne: Lieber Gott, bewahre uns vor den Blind-Gläubigen!
Die Gläubigen müssen sich am gesunden Menschenverstand und an den Grundwerten orientieren, die Jesus vermittelt hat!
Jesus hat keine Befehle erteilt – er hat den Menschen gedient! Jesus hat keine Tempel gebaut – er hat dagegen protestiert! Jesus hat niemanden exkommuniziert – er hat die Ausgestossenen getauft!
In diesem Sinne: Lieber Gott, bewahre uns vor den Blind-Gläubigen!
Dienstag, 1. November 2005 08:43
Benedikt78: Wie bitte?
Das ist wieder mal ein richtig geistreicher Eintrag. „In diesem Forum ist es gar nicht möglich zu Gunsten
des Herrn Sabo Stellung zu nehmen“ und dann kommt „Schliesslich handeln sie, wie allgemein in der kath.
Kirche üblich, absolut undemokratisch“…
Was soll man von einem „Priester“ denken, der gegen die Kirche, den Papst und Bischof hetzt und – nun kommt der Hammer – mit einem Mann UND einer Frau im Konkubinat im Pfarrhaus lebt. Er gibt sogar sexuelle Kontakte zu diesen Personen zu! Dazu passt auch, dass ihm Pädophilie nachgesagt wird! Wie soll man zu so einem Charakterlump eine Pro-Stellung beziehen?
Noch was zum Inhalt. Wie der Forumteilnehmer beklagt Sabo auch immer die „fehlende“ Demokratie innerhalb der Kirche. Natürlich ist die Kirche nicht demokratisch. Die Katholische Kirche hat sich am Willen und Wort Gottes zu orientieren und nicht nach dem seiner Mitglieder (nicht zu verwechseln mit Gläubigen)!
Und zum Schluss noch. Das 78 nach Benedikt ist mein Jahrgang. So viel zu den dauernden Kommentaren der Modernisten, dass die Kirche alt und verknöchert ist. Finde ich überhaupt nicht. Nur wenn wundert es, wenn solche Selbstdarsteller a la Sabo von der Kanzel predigen, dass der Glaube der puren Sensationsgier weicht?
Was soll man von einem „Priester“ denken, der gegen die Kirche, den Papst und Bischof hetzt und – nun kommt der Hammer – mit einem Mann UND einer Frau im Konkubinat im Pfarrhaus lebt. Er gibt sogar sexuelle Kontakte zu diesen Personen zu! Dazu passt auch, dass ihm Pädophilie nachgesagt wird! Wie soll man zu so einem Charakterlump eine Pro-Stellung beziehen?
Noch was zum Inhalt. Wie der Forumteilnehmer beklagt Sabo auch immer die „fehlende“ Demokratie innerhalb der Kirche. Natürlich ist die Kirche nicht demokratisch. Die Katholische Kirche hat sich am Willen und Wort Gottes zu orientieren und nicht nach dem seiner Mitglieder (nicht zu verwechseln mit Gläubigen)!
Und zum Schluss noch. Das 78 nach Benedikt ist mein Jahrgang. So viel zu den dauernden Kommentaren der Modernisten, dass die Kirche alt und verknöchert ist. Finde ich überhaupt nicht. Nur wenn wundert es, wenn solche Selbstdarsteller a la Sabo von der Kanzel predigen, dass der Glaube der puren Sensationsgier weicht?
Montag, 31. Oktober 2005 23:41
ch.morgen: Trauerspiel: „Fall Sabo“
In diesem Forum ist es gar nicht möglich zu Gunsten des Herrn Sabo Stellung zu nehmen. Schliesslich handeln sie, wie allgemein in der kath. Kirche üblich, absolut undemokratisch und drohen „respektlose“ Kommentare zu löschen. Also was soll die Zeitverschwendung für eine kritischen Stellungnahme. Nur soviel: der „Fall Sabo“ schadet vor allem dem Ansehen der katholischen Kirche, wie bereits viele ähnliche „Fälle“ vorher.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





