Röschenz
Fall Sabo: Der Bischof muß vor die Landeskirche
Während allgemein der Heilige Geist die Kirche Gottes führt, ist die „Kirche Schweiz“ auch in diesem Punkt ein Sonderfall. Dort wird, was von der Kirche noch übriggeblieben ist, vom heiligen Geld kommandiert – und das dürfte sich so schnell nicht ändern.
(kreuz.net, Liestal) Der Fall des suspendierten Ex-Pfarradministrators von Röschenz ist gestern abend vor die Synode der römisch-katholischen Landeskirche Baselland gelangt.

Trotz der aus dem kirchlichen Wortschatz stammenden Begriffe „Synode“ oder „Landeskirche“ handelt es sich dabei nicht um kirchliche Strukturen im kanonischen Sinn.

Die sogenannte Landeskirche ist ein kantonaler Zusammenschluß der Kirchgemeinden, der sich mit finanziellen und organisatorischen Fragen befaßt.

Beide – die sogenannte Landeskirche und die Kirchgemeinden – sind staatsrechtliche Gremien, welche eigentlich die materiellen Grundlagen schaffen müßten, damit die Kirche ihr Selbstverständnis realisieren kann.

Mit anderen Worten: Landeskirche und Kirchgemeinden kontrollieren die Einnahmen der Kirchensteuer, stellen Priester an und zahlen die Löhne.

Damit kann der Bischof einen Priester zwar formell ernennen, doch die eigentliche Anstellung läuft über die Kirchgemeinde – sofern diese will.

Seit Jahren üben staatskirchliche Gremien in der Schweiz immer mehr Druck auf ihnen nicht genehme Bischöfe und Priester aus.

So wurde im Vorfeld der gestrigen Sitzung prompt die Drohung verbreitet, daß die sogenannte Landeskirche Baselland ihren Bistumsbeitrag in der Höhe von rund 270.000 Franken – 173.000 Euro – als „Zeichen des Protestes“ streichen wolle.

Da die Situation in anderen Schweizer Diözesen ähnliche ist, verkommen die Bischöfe des Landes immer mehr zu repräsentativen, machtlosen Mitraträgern.

Diese Doppelstruktur ist der Grund, warum der Bischof von Basel den suspendierten Ex-Pfarradministrator von Röschenz nicht loswerden kann.

Vor den allmächtigen staatskirchlichen Gremien, die meist aus kirchenfernen Rechtsanwälten und Politikern bestehen, besitzt ein Schweizer Diözesanbischof den Status eines Bittstellers.

Als solcher ist der Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, gestern abend mit seinem Generalvikar, Pater Roland Bernhard Trauffer OP, vor die „Landeskirche Baselland“ getreten.

Vor der Diskussion ließ man einen Rechtsprofessor zu Wort kommen, der ein juristisches Gutachten verfaßt hatte.

Er kam zum Schluß, daß eine Kirchgemeinde einen Seelsorger ohne kirchliche Sendung entlassen muß, vorausgesetzt, der Entzug verletze weder Grundrechte des Betroffenen noch Verfahrensrechte.

Der Teufel scheint im Detail zu liegen. Eine Zeitung schrieb sogar, daß nicht das ganze Gutachten vorgelesen wurde, um das Bistum nicht zu veranlassen, ein Gegengutachten in Auftrag zu geben.

Ein Vertreter der sogenannten Landeskirche erklärte anschließend sehr allgemein, daß man den Entzug der kirchlichen Sendung des suspendierten Priesters Franz Sabo „studieren“ und eventuell Maßnahmen gegen die Kirchgemeinde Röschenz ins Auge fassen könnte.

In der Diskussion durfte der Röschenzer Kirchgemeindepräsident Holger Wahl in gewohnter Weise seine Unflätigkeiten gegen den Bischof von Basel zum besten geben.

Wahl ist ein überzeugter Gefolgsmann seines suspendierten Ex-Pfarradministrators Franz Sabo.

Der Sabo-Anhänger behauptete sogar, daß Mons. Koch den Entzug der kirchlichen Sendung des Ex-Pfarradministrators von Röschenz vorsätzlich herbeigeführt habe.

Anschließend sprachen Generalvikar Roland Trauffer und Bischof Kurt Koch im Status von Diskussionsteilnehmern. Sie wehrten sich sachlich und bestimmt gegen die Ausfälle von Wahl.

Mons. Koch wies dessen Vorwürfe umgehend zurück.

Bei einem von diesem erwähnten psychiatrischen Gutachten, das von der Diözese zu Franz Sabo in Auftrag gegeben wurde, sei es nur um dessen Beurteilung als Seelsorger gegangen.

Sabo hat in der Vergangenheit selber vor den Medien erklärt, mit seinem Freund und seiner Freundin zusammenzuwohnen und seine Sexualität zu leben.

Mons. Koch beklagte auch Schwierigkeiten im Umgang mit der Kirchgemeinde Röschenz. Die dortigen Verantwortlichen hätten nach gemeinsamen Gesprächen trotz gegenteiliger Abmachungen alles rasch in die Medien getragen.

Wo die sogenannte Landeskirche steht und welche die wahren Hintergründe des Fall Sabo sind, wurde in der von der Synode verabschiedeten Verlautbarung deutlich. Dort ist von angeblich „ungelösten Probleme der katholischen Kirche“ wie Interkommunion oder Priesterinnenordination die Rede.

Die Synode „erwartet“ vom Bischof, daß er den landeskirchlich erkannten Handlungsbedarf auch in der Öffentlichkeit beim Namen nenne und in Rom anmelde.

Bischof Koch hat sich in der Vergangenheit immer wieder für die Abschaffung des verpflichtenden Weltpriesterzölibats ausgesprochen.

Der suspendierte Priester Franz Sabo war bei der Sondersitzung des Staatskirchengremiums nicht anwesend.

Am Samstag abend nahm er in Röschenz noch an einem sogenannten Solidaritätsgottesdienst teil. Inzwischen soll er sich für einige Tage zurückgezogen haben.

Es ist unwahrscheinlich, daß sich die römischen Stellen der Tragweite der Ereignisse in Röschenz bewußt sind.

Ein ähnliches Problem löste Papst Johannes Paul II. im Jahr 1997 in der Diözese Chur durch die Absetzung des damaligen Bischofs, Mons. Wolfgang Haas. Damit zog der Vatikan der Lösung des Problems einen faulen Frieden vor.

Jetzt zeigt sich das Gespenst des hausinternen Kirchenkampfes in der Diözese Basel.

Im Fall Röschenz soll jetzt der als sehr liberal geltende Bischofsvikar Erich Häring als Vermittler vor Ort den Schaden begrenzen.

„Wie auch immer der Röschenzer Albtraum endet“, erklärte ein angefragter Kirchenrechtler:

„Der Autoritätsverlust der bereits stark angeschlagenen Schweizer Bischöfe kann gar nicht überschätzt werden.“
      
17 Lesermeinungen
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#17   Le Trot   19:40:06 | Samstag, 5. November 2005
@Ganser
Die Verantwortlichen verstecken sich wie Banditen.
Nun, zumindest lassen es die „Kreuz.netter“ zu, dass Sie hier Ihre Gegendarstellung hinterlassen können.
Sehen Sie das positiv.
Ansonsten lassen Sie sich, wie mir, das „ who is who“ am zweigeteilten Körperteil vorbeigehen.
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#16   st. polterer   19:14:50 | Samstag, 5. November 2005
zu gut informiert…
@Fritz Ganser
Sie wissen zu viel…
Sind Sie Franz Sabo?
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#15   Fritz Ganser   17:11:14 | Samstag, 5. November 2005
Feige und hinterhältig wie Banditen
kreuz.net ist so abgesichert, dass irgendein Verfahren mehrere Staaten mit einbeziehen müsste. Der Server ist anonym in den USA registriert. Die Verantwortlichen verstecken sich wie Banditen. Gegen andere Rechtsbrecher führe ich schon seit Jahren ein Strafverfahren im Ausland – leider ohne Erfolg! Anscheinend haben auch sogenannte fundamentalistische Christen von anderen Fundamentalisten gelernt. Dass mir die Redaktion Ihren Leserbrief zuspielt, zeigt nur die höhnische Haltung von Verleumdern, die genau wissen, dass sie sich mit grossem technischem Aufwand feige und hinterhältig der rechtlichen Verantwortung entziehen können.
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#14   turk   15:27:27 | Samstag, 5. November 2005
Dann handeln Sie doch, was warten Sie bitte noch?
Sorry, Herr Ganser, aber ganz verstehe ich Sie nicht. Mir fehlt die Zeit und das Interesse, Ihre Vorwürfe und jene der anderen zu überprüfen, aber wenn es so ist, wie Sie schreiben: warum handeln Sie nicht?
Der erfahrene Internetnutzer weiß da viele, sehr einfache Wege:
Nr. 1: Anschreiben des Providers dieser Seiten mit dem Hinweis, daß eine Rechtsverletzung geschehen sein muß. Oft sperren Provider die Seite sofort, um keine rechtlichen Nachfolgeprobleme zu haben. (Muß natürlich im Falle eines amerikanischen Providers in englischer Sprache vorgenommen werden.)
[?ett]Nr. 2[?ett]: Offizielles Rechtsanwalts-Fax an den Provider dieser Seiten.
usw. usw. usw.
Ist das so schwer – das hat schon so oft und so einfach funktioniert. Wenn Sie also meinen, daß Sie handeln müssen, dann handeln Sie eben. Gruß!
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#13   Fritz Ganser   15:07:27 | Samstag, 5. November 2005
Infame Lügen von kreuz.net
Die Redaktion dieser Website spricht von infamen Lügen, ist aber nicht bereit, ihre eigenen infamen Lügen zu entschuldigen, sondern wiederholt diese immer wieder von neuem. Ich habe die Redaktion mehrmals aufgefordert, die Lüge, Sabo habe sexuellen Kontakt mit einem Mann und einer Frau, zu berichtigen. Denn Franz Sabo sagte nur, dass er mit seiner besten Freundin und seinem besten Freund zusammen lebe. Diese Freundin fühlt sich in ihrer Ehre verletzt und möchte den verantwortlichen Redaktor verklagen, aber die Redaktion von kreuz.net gibt ihre Identität nicht preis, sondern versteckt sich hinter Pseudonymen. Was sind denn das für Christen, die nicht zu ihren Fehlern stehen können, selbst Leute verleumden, nicht bereit sind, ihre Fehler zu korrigieren und mit den Verleumdungen fortfahren? Ich habe der Redaktion den genauen Wortlaut des Interviews zugestellt, aber anscheinend gehört Diffamieren, Lügen und Rufmord zur Mission von kreuz.net?
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#12   turk   02:48:03 | Mittwoch, 2. November 2005
Bitte kein kontraproduktives Lob für den Erzbischof
Also, sebastianus, es ist ja schön, was Sie da über den hwst. Erzbischof von Vaduz schreiben. Wäre es aber einmal möglich, daß Sie ihn loben, ohne dauernd einen anderen, sich ebenso um Heiligung in seinem Bischofsamt bemühenden Bischof herabzuwürdigen, der Sie offenbar irgendwann von Ihrem scheinbar „hohen Thron“ herabgeholt hat? Lassen Sie Ihre subjektiven Verletzungen vom Herrn selbst heilen, und vergessen Sie eines nicht: es gibt auch kontraproduktives Lob für einen Bischof, und dies ist in Ihrer Wortmeldung leider schon der Fall: „Er gibt jedem die Chance, seiner Berufung nachzugehen.“ Bitte nicht, das hatten wir schon einmal. Besser ist es, jedem die Chance zu geben, seine Berufung von der Kirche (des Ortes) überprüfen zu lassen. Und wenn die weltkirchlich gültigen Kriterien nicht erreicht werden, dann ist es zum Wohl der Gläubigen besser, wenn jemand nicht geweiht oder ausgeweiht wird. Wenn also Erzbschof Haas ehemals für St. Pölten studierende Seminaristen aufgenommen hat, so wird er in jedem Einzelfall zu prüfen haben, ob diese im nachgewiesenen Skandal verwickelt waren oder nicht und ob diese auch sonst die menschliche Reife mitbringen, überhaupt als Kandidaten für den Klerikerstand in Frage zu kommen.
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#11   Benedikt   01:03:00 | Mittwoch, 2. November 2005
@ joshua
Die Messe ist auch gültig, wenn der Zelebrant im Stand der Todsünde ist:
Kan. 12. Wer sagt, ein in einer Todsünde befindlicher Spender vollziehe oder erteile, selbst wenn er alles Wesentliche, was für den Vollzug oder die Erteilung des Sakramentes wichtig ist, beachtet, das Sakrament nicht: der sei mit dem Anathema belegt. (Konzil von Trient, Kanones über die Sakramente im Allgemeinen)
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#10   Joshua   23:12:00 | Dienstag, 1. November 2005
+
Sabo hat in der Vergangenheit selber vor der Presse erklärt, sexuelle Beziehungen zu einem Mann und zu einer Frau zu unterhalten.
Sollte das wahr sein, müsste man sich fragen, ob seine
Messen überhaupt gültig sind. Empfängt er die heilige
Kommunion würdig? Erfüllen die Gläubigen die Sonntags-
pflicht, die seiner Messe beiwohnen?
Tatsache ist doch, dass wenn ich sexuelle Beziehungen
zu einem Mann und zu einer Frau unterhalten würde,
gemäss katholischem Katechismus mich zuerst in den Beichtstuhl begeben müsste, mit dem Vorsatz mich zu
bessern.(ansonsten wäre ja die Beichte ungültig)
Erst dann dürfte ich die heilige Kommunion wieder
empfangen. Haben da gewisse Priester Sonderrechte?
stuhl
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#9   sebastianus   22:02:29 | Dienstag, 1. November 2005
Ein Hoch auf Bischof Haas
ja bischof haas schaut auf seine leute! er gibt jedem die chance seiner berufung nach zu gehen und spielt nicht lieber gott wie so manch österreichischer bischof der jetzt ein leeres seminar hat. außerdem zählt er auf tradition und seine ansichten sind grandios.
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#8   Römisch-Katholisch   21:29:17 | Dienstag, 1. November 2005
@Brandenburgis
Unter diesem Link finden Sie eine kurze Erklärung wie es zu diesem komischen System gekommen ist. Ebenso hat es eine Darstellung des dualen Systems. www.unilu.ch/…_Governance_7810.doc
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#7   Brandenburgis   20:09:15 | Dienstag, 1. November 2005
Kirchenstruktur in der Schweiz
Wie kamen denn diese eigentümlichen KOnstrukte in der Schweiz zustande?
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#6   Rosa von Lima   16:55:24 | Dienstag, 1. November 2005
@Joshua
Ich weiss, dass in Liechtenstein genügend Priester vorhanden sind, und dazu noch sehr gute. Die grösseren Pfarreien haben sogar noch einen Kaplan oder Vikar. Wahrlich, die sind zu beneiden…
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#5   Joshua   16:35:33 | Dienstag, 1. November 2005
@Rosa von Lima
Im übrigen ist Bischof Koch m.E. momentan der beste Bischof, den wir in der Schweiz haben.
Da muss ich Ihnen recht geben. Erzbischof Wolfgang Haas ist allerdings noch besser. Nachfolgend eine Nachricht, die ich zufällig im Internet gelesen habe:
Bischof Wolfgang Haas als Galionsfigur
Während in ganz Mitteleuropa über Priestermangel geklagt wird, wird das Erzbistum Vaduz von Priestern überlaufen!
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#4   Benedikt78   16:32:56 | Dienstag, 1. November 2005
Nur keine voreiligen Schritte
Anders kann man die Meinung von Forumsteilnehmer, dass der Vatikan seine Konkordate mit den Schweizer Kantonen aufkündigen sollte, nicht einschätzen. Das ist ein wirklicher Schnellschuss. Was soll der Vatikan dann machen? Die Schweizer Garde zurückschicken? Keine wirklich gute Idee.
Bischof Koch ist momentan wirklich der beste Bischof, den wir haben. Leider spielt er nur allzu gerne Wagenlenker mit zwei Pferden – einem traditionellen und modernistischen. Je nachdem, wie es ihm passt, zieht er am einen Zügel oder am anderen, damit er alle zufriedenstellen kann. Eine klare Linie wäre nötig.
Es ist schon so, dass in der Schweizer Kirche Spannungen zwischen den Progressiven und Traditionalisten bzw. Ecône gibt. Aber die sind auf die unklare Linie der Kirchenführung zurückzuführen. Fehlt die Linie, sind Richtungsstreitigkeiten nicht weit. Mir fehlt seit langem ein klares Machtwort. Ich möchte endlich klipp und klar wissen, welche Linie die Bischofskonferenz verfolgt. Entweder die Kirche steht zu ihren Traditionen und die Modernisten sollen zu den Reformierten übertreten – wenn sie denn den Mut aufbringen ihren (übermässig zahlreichen) Worten, Taten folgen zu lassen – oder die gläubigen Katholiken wissen, dass sie nur zur Priesterbruderschaft übertreten müssen, da für sie unter dieser Führung kein Platz mehr ist. So wie es jetzt ist, stellt die Kirche weder Fisch noch Vogel dar. Die Ungewissenheit führt zu Spannungen!
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#3   Rosa von Lima   16:14:53 | Dienstag, 1. November 2005
Kein Parallelfall
Den Fall Röschenz kann man nicht mit der Absetzung des Churer Bischofs Wolfgang Haas vergleichen. Bischof Wolfgang hatte keine Hahnenkämpfe mit einem einzelnen Priester, nein, da waren 80 – 90 % aller Diözesanpriester gegen ihn. Darum wüsste ich nicht, wieso Bischof Koch wegen dieses einen Hitzkopfes zurücktreten müsste. Im übrigen ist Bischof Koch m.E. momentan der beste Bischof, den wir in der Schweiz haben.
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#2   Romulus   11:49:39 | Dienstag, 1. November 2005
Schweizer Käse
Der Vatikan sollte seine Konkordate mit den Schweizer Kantonen aufkündigen. Die Kath. Kirche in der Schweiz wird zwischen Orten wie Röschenz und Ecône zerrieben.
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#1   Palma   11:20:37 | Dienstag, 1. November 2005
Ohne Bischöfe kein Heil
Der Laienrat protestiert sich ins Grab
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