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Mittwoch, 2. November 2005 07:41
Der Papst gedenkt an Allerseelen seines verstorbenen Vorgängers + Ausladung wegen Geldmangel + Auf dem Weg nach Rom + Wovon die Reformation uns befreit hat + Kirchenschändung + Die Bitte einer Seligen
Zurück zum Artikel 16 Lesermeinungen:
Montag, 7. November 2005 17:02
Laurentius2: @Gunther u.a.
Vielen Dank !
Donnerstag, 3. November 2005 21:30
gunther maria michel: Coemeterii visitatio
Lieber Laurentius2!
„Demjenigen Christgläubigen, der einen Friedhof in frommer Gesinnung besucht und wenigstens im Geiste für die Verstorbenen betet, wird ein Ablass gewährt.
Dieser Ablass kann nur den läuterungsbedürftigen Seelen zugewendet werden, und zwar in der Zeit vom 1. bis 8. November als vollkommener Ablaß, an jedem anderen Tag des Jahres als Teilablass.“
Die üblichen Bedingungen nicht vergessen – Beichte, Kommunion, Gebet in der Intention des Hl. Vaters!
Donnerstag, 3. November 2005 18:44
virOblationis: Ablässe für Arme Seelen
Sehr geehrter Laurentius2!

Zur Erlangung dieses Ablasses in der (ehemaligen) Allerheiligenoktav ist u.a. – soweit mir bekannt – auch der Besuch einer Kirche / Kapelle am 1. oder 2. November nötig. – Aber man kann ja stets auch vielfältige Teilablässe für die Armen Seelen erwerben.
Donnerstag, 3. November 2005 12:22
Laurentius2: Vollständiger Ablaß für arme Seele
Lieber Gunther,
wo steht das bzw. wer hat das gesagt ? Ich möchte das dann nämlich auch tun …
Mittwoch, 2. November 2005 22:28
Le Trot: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 2. November 2005 21:36
gunther maria michel: Nochmal an Gotthard:
Gott hat uns Katholiken einen unendlichen Reichtum an Gnaden geschenkt, wie niemandem sonst auf dieser Erde. Es ist unverzeihlich leichtsinnig, kurzsichtig, töricht, diese Gnaden auszuschlagen.
So, und da ich gestern frisch gebeichtet habe, gehe ich jetzt zum Friedhof, bete unterwegs den Rosenkranz, und gewinne so einen vollkommenen Ablaß für eine arme Seele im Fegefeuer!
Mittwoch, 2. November 2005 21:31
Le Trot: @ Bitte
Mittwoch, 2. November 2005 21:28
gunther maria michel: Ad Gotthardum:
Ich habe es verkürzt ausgedrückt. Selbstverständlich unter den Bedingungen eines vollkommenen Ablasses: Beichte, Empfang der heiligen Kommunion, Gebet in der Intention des hl. Vaters.
Was hat das mit der von den Protestanten verächtlich so genannten Werkgerechtigkeit zu tun?
Erfüllt Gott etwa nicht seine Verheißungen und Zusagen? Erfüllt die hl. Gottesmutter nicht ihre Versprechen?
Hat Gott sich nicht an die Autorität der Kirche gebunden, als der Herr den Aposteln und in besonderer Weise dem Petrus die Binde- und Lösegewalt erteilte?
Wenn die Protestanten daran nicht glauben, umso schlimmer für sie. Ich glaube dran!
Gunther.
Mittwoch, 2. November 2005 21:23
Gotthard: Werkgerechtigkeit
Wer die Barmherzigkeitsnovene von Karfreitag bis zum Barmherzigkeitssonntag betet, bekommt die Taufunschuld zurückgeschenkt.

Biete Gott diese Leistung an, dann muss er handeln?
Ob die Reformatoren doch Recht hatten mit Gottes Supermarkt?
Mittwoch, 2. November 2005 21:15
Ich denke doch, daß Johannes Paul II. (Gott hab ihn selig) im Himmel ist. Er lebte ein heiligmäßiges Leben. Er hat viel gelitten, bis zum letzten Atemzug, und hat sein Leiden aufgeopfert. Und er war Tertiar des Karmelordens und Skapulierträger, kam also in den Genuß des Samstagprivilegs. Gott fügte es, ihn an einem Samstag zu sich zu nehmen, liturgisch schon der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit.
Wer die Barmherzigkeitsnovene von Karfreitag bis zum Barmherzigkeitssonntag betet, bekommt die Taufunschuld zurückgeschenkt. Es war das Verdienst Johannes Pauls II., die Andacht der hl. Sr. Faustyna zu erlauben, die Papst Pius XII. untersagt hatte.
Mittwoch, 2. November 2005 21:06
virOblationis: ad Ephasum
Wenn Benedikt XVI. in Ansprachen den Eindruck erweckte, sein Vorgänger sei bereits im Himmel, dann hätte er konsequenterweise tatsächlich an Allerheiligen und nicht an Allerseelen die Andacht verrichten sollen. – Vielleicht aber ist Benedikt XVI. hinsichtlich der Heiligkeit seines Vorgängers aber doch nicht so gewiß, wie es den Anschein hatte.
Mittwoch, 2. November 2005 14:02
Laurentius2: @Marcel DANKE! spekulative Frage
… für diesen wenig bekannten historischen Hintergrund. Ob die (sicher gutwillige Laienpredigerin) Frau Käßmann das wußte ?

Frage an Marcel u.a.: Kann es angesichts der Legendenhaftigkeit des Anschlags der Lutherthesen, die von den Quellen erst verdächtig viel später belegt sind, nicht sogar möglich sein, daß die Reformatoren ihr HAUPTFEST BEWUßT auf den Allerheiligenabend (irisch/englisch: all hallows eve) gelegt haben ?

Wenn dem so wäre (meine Internetspekulation), könnte ich mich nun aufgrund der aktuellen Feierkultur der Frage nicht enthalten: „WIRD DA JEMAND DIE GEISTER NICHT MEHR LOS, DIE ER RIEF ?“

P.S.: Von wegen, der Protestantismus überwandt den Aberglauben, s. Hexenprozesse (weit mehr als in kath. Gegenden) …
Mittwoch, 2. November 2005 12:26
Gotthard: Gedenken
Allerseelen ist der Gedenktag der Verstorbenen, nicht Allerheiligen.
Mittwoch, 2. November 2005 11:48
Ephasus: Doch nicht heilig
Hätte der Papst nicht an Allerheiligen statt an Allerseelen seines Vorgängers gedenken sollen?
Mittwoch, 2. November 2005 11:47
Marcel: Hallowe’en
Was Hallowe’en (für All Hallow’s Eve) wirklich ist, steht in aller Kürze hier (FSSPX).

Für den im Kreuznet-Text erwähnten protestantischen Laien, der sich fälschlicherweise Bischof nennt, folgender Abschnitt daraus:
„{…} Nach Jahrhunderten des heidnischen Aberglaubens, der vom Teufel klug auf verschiedene Weise unterstützt wurde, kam die protestantische Reformation und hauchte der häßlichen Seite der Halloween Rituale neues Leben ein. Die Protestanten klopften an die Türen der katholischen Familien, als ob sie Bettler wären, die um „Seelen-Kuchen“ baten. Dann wurden die Katholiken mit kaltem Wasser oder anderen üblen Späßen begrüßt. Auch hier sieht man wieder den unkatholischen Ursprung dieser Bräuche, die an Halloween so weitverbreitet geübt werden. {…}“
Mittwoch, 2. November 2005 08:31
Homo quidam: Helferinnen der armen Seelen
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