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Dienstag, 7. Dezember 2004 16:23
Die einen flüchten sich in Alkohol, Drogen, Selbstmord und Sekten, die anderen besinnen sich auf die Religion. Der religiöse Mensch als Mängelwesen?
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Dienstag, 7. Dezember 2004 20:49
Dolfus: Die Kirche in der Brave New World
Prof. Zulehner – obwohl Modernist – hat in vielem, was er an Praktischen sagt, Recht. Die Menschen fühlen sich verloren.
Die Menschen würden so dringend die Stütze der hl. Mutter Kirche brauchen, der Sacramente, der göttlichen Gebote, um im Alltag den Weg zu wissen.
Jesus empfand im Evangelium mit den Leuten Mitleid, denn sie kamen Ihm wie Hirten ohne Schafe vor.
Diese Diagnose gilt nach wie vor.
„Denn unruhig ist unser Herz bis es Ruhe findet in Dir, o Herr.“
Doch wo lernt der heutige Mensch in der Brave New World noch die Lehre der Kirche? Nicht im Religionsunterricht, denn da wird getanzt und discutiert. Zuhause auch nicht, denn die Eltern sind der Religion auch schon fern und haben zumeist den selben Religionsunterricht ohne Glaubensvermittlung „genossen“.
Bleiben noch die Massenmedien als Lehrer der Gesellschaft, doch die erwähnen die Kirche nur, wenn es neue Skandale gibt.
Die Menschen sind also auf sich alleine gestellt, und die Beeinflussung, die sie von diesen vielen Factoren her erfahren, führt sie noch mehr von der Kirche Gottes weg.
Wir Privilegierten, die wir die göttliche Wahrheit – Jesus Christus – kennen, unsere Verpflichtung ist umso größer: einerseits, der empfangenen Riesengnade – denn riesig muß sie heute wirklich sein – würdig zu werden, andererseits für unsere Zeitgenossen vor Gott einzustehen.
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