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Donnerstag, 3. November 2005 13:35
In Österreich bahnt sich eine politische Revolution an. Nach dem tragischen Ende des christdemokratischen Experimentes, will das Christentum seine politische Stimme zurückgewinnen.
Zurück zum Artikel 27 Lesermeinungen:
Donnerstag, 10. November 2005 08:45
Christin: Nur echte Marienfrömmigkeit schützt vor antichristlicher „Leibfeindlichkeit“
Das männliche Geschlecht kann sich nicht hinter falscher Marienfrömmigkeit(Matriachat) allein nur verstecken u.Verantwortung abschieben,ohne in Gefahr zu kommen sich selber herabzuwürdigen u. damit dem naturgetreuen geschlechtsbezogenen Menschsein die Würde zu nehmen,Auch Frauen sind begrenzte „Menschen“ wie Männer.Wer beide Geschlechter untrennbar vermischt,(Leib ist Leib ohne Unterschiede)da bleibt ein Geschecht auf der Strecke!
Echte Marienfrömmigkeit anerkennt die Berufung zum Menschsein nicht geschlechtslos sondern geschlechtsbezogen und „Person-bezogen“ natur-vernunft-bezogen!Wer seine angeborene natürliche Geschlechtsbezogenheit aufgibt und meint die Männlichkeit einfach ausschließen zu dürfen oder abzuwerten bei sich selber oder bei seinen Nächsten und sie durch falsche Vergöttlichung des Frauenbildes u.Mutterbildes,der läuft Gefahr den Bezug zur Natur der Menschlichkeit zu verlieren.
Ein Mann der seine natürliche angeborene Menschlichkeit vernachlässigt dem tut übertriebene Marienfrömmigkeit nicht wirklich gut,weil er Gefahr läuft,
seiner Verantwortung auf dieser Welt nicht real und glaubwürdig wahrzunehmen u. die Welt auf den Kopf gestellt wird u.aus den natürlichen Fugen gerät u. den Geist verwirrt und das Wort u.die Wahrheit verfälscht weitergibt u. die Lüge Raum gewinnt u. die Vernunft auf der Strecke bleibt und dann die Naturgesetze entstellt.
Ich hoffe das ist meine Offenbarung nicht eintrifft,denn sonst Gnade uns Gott!
Samstag, 5. November 2005 06:38
Yersinia: „Also wer nicht kämpft wird nicht umkommen, zumindest nicht gleich“
@7bener: tut mir leid, ich versteht deine Sätze nicht ganz; und auch der mit dem „Schwert“ bleibt mir unklar – könnte es sein, dass diese Unklarheit gewollt ist?
Freitag, 4. November 2005 23:43
Mag. Gernot Steier: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 4. November 2005 18:15
Damit ich das klar stelle. Ich bin nicht Österreicher und somit auch 100% kein Mitglieder der ÖVP! Ich bin Schweizer! Aber da haben wir den Vorteil, dass wir unsere Wahllisten mit Personen fühlen können und nicht einfach eine Partei wählen müssen.

Wenn man eine Christenpartei will, damit man seine Stimme platzieren kann, dann ist das löblich. Aber wie gesagt, ich glaube, dass wir mittlerweile eine so kleine Minderheit geworden sind, dass wir nur mit jahrelanger Kleinstarbeit auf ein grünes Zweiglein kommen – von Ästen wag ich gar nicht zu sprechen! Hoffentlich finden sich genügend Leute, die diese Strapazen auf sich nehmen. Sie müssen sich einfach ein extrem dickes Fell anlegen und Nachteile im Alltag in Kauf nehmen können. Aber ich bin mal gespannt. Es wird sicher wieder ein Bericht im kreuz.net erscheinen!
Freitag, 4. November 2005 17:28
1+1=7: Per-spekt-ive ist,
wie wenn man den Kopf durch die Wand steckt.
Durchblick aus dem Glauben heraus ist ein sehr guter Motivator und eine noch bessere Energiequelle.

Was die Unterstützung angeht, so sind „die Christen“ sicher eine gute, wenn nicht die beste Adresse. Sieh mal, die VP Gudrun (Good run) hat einen schönen Lauf gemacht. Gewonnen hat die Volkspartei. Ist in Ordnung.
Nur was habe ich als Christ davon??
Da kann ich mir nun anhören wie die -zensuriert- und dann als nächstes die -zensuriert- wie die auf dem -zensuriert-. Also da geht mir -zensuriert- -zensuriert-!

Nun, da ich mich wieder beruhigt habe, schreibe ich sachlich weiter. Mit dem Kreuz unterstütze ich Keinen/Keine Kämpfer/in der auf Witwen und Waisen herumtrampelt oder das eigene Lager verrät!

Also Benedikt ich kenne deine Partei nicht aber wenn es die VP ist, dann bring mir gute Gründe in Zukunft nicht die Christen zu wählen.

Yersinia, die gewaltlose wird Sie genannt werden.
„Wer zur geistigen Waffe greift wird durch die geistige Waffe umkommen.“ Das gilt ebenso für konventionelle Waffen.
Also wer nicht kämpft wird nicht umkommen, zumindest nicht gleich

:) 7er
Freitag, 4. November 2005 17:09
Yersinia: „Unterstützen wir die Kämpfer mit dem Kreuz im Kampf!“
ja, wie? ich nehme mal an, du meinst „Waffen des Geistes“ – also das, was eh schon die ganze Zeit über geschieht;
Freitag, 4. November 2005 17:02
Benedikt78: Hinlegen soll sich auch niemand!
Sie sollen für ihre Sache kämpfen. Die Frage ist nun, ob dies im Korsett des Parlaments geschehen soll (in dem nur Mehrheiten etwas zustande bringt-sofern man überhaupt reinkommt) oder agil ausserparlamentarisch. Und solche Opposition ist weder wirkungslos noch zu unterschätzen. In den USA wurde die christliche Macht in jahrelanger Arbeit ausserhalb des Parlaments aufgebaut. Deren Einfluss beschränkt sich nicht allein auf das Parlament, sondern auf die öffentliche Meinungsbildung. Damit ändert man im Staat etwas!

U-Boote: Das sind Leute, die sich in eine Partei schleichen, mit extremen Aussagen und Handeln die Partei schädigen. Sind die gewählt, bringt man sie fast nicht mehr weg. Man kann nicht zur See fahren, wenn das Schiff (Partei) absäuft.

Pöstchenjäger sind solche, die aufspringen, weil sie so ohne viel zu arbeiten schnell zu einem Pöstchen kommen! Die andere sind Arbeitstiere und Überzeugungstäter. Die krüppeln sich für ihre Werte den Rücken krumm. Die braucht man. Aber nicht jemanden, der einfach nur auf ein Pöstchen aus ist und sich dann zurücklehnt! Die Basis muss aufgebaut werden und so das Fundament gefestigt. Das setzt jahrelange Arbeit und ein riesiger Einsatz von vielen Leuten voraus.

Noch zur Anmerkung. Ob Ritter oder Bauer, jede Stimme zählt. Natürlich ist das so. Aber die Kraft reicht nie für einen Ritter von Anfang an. Wir müssen unser Spiel mit Bauern gestalten. David gegen Goliath! Nur haben wir keine Schleuder und keinen Stein! Quo vadis?
Freitag, 4. November 2005 14:19
1+1=7: Kein A-QUA-rium,
bietet sicheren Schutz!
Ich denke, „die Christen“ sind nicht als Nest zu betrachten, oder als sicherer Ort, wo man sein Haupt hinlegen kann, um sich auszuruhen.

Opposition ist ausserparlamentarisch gesehen gar keine Opposition, sondern eher eine pervertierte, für den Gegner kostenlose Form von Meinungsforschung.

Gegen U-Boote behauptet sich doch am besten nicht zur See zu fahren. Pöstchenjäger sind willkommen, die arbeiten gut. Und wenn die Posten-jäger als Pöstchenjäger im Sinne einer Post gemeint sind, auch gut. Falsch Informierte versenken sich selbst.
Unterwanderung schliesse ich aus. Von diesem Dr. Adam ist anzunehmen, dass es Statuten gibt und diese auch bissfest gegen derlei Angriffe sind.

Vor Augen müssen wir uns auf keinen Fall etwas halten – das tun die Christen schon viel zu lang.
Was das Spielbrett anbelangt:
Den König zu stellen ist gar nicht das Ziel. Aber besser den König in der Hand als den Bauern auf dem Dach.
Kleinkariert braucht ein Start der christen in die Politik nicht sein. Sicher nicht.
Bei der Vergangenheit und der zu erwartenden Zukunft, ist Bescheidenheit der falsche Weg.
Besonnenheit, Festigen ist sicher der richtige Weg. Ob Ritter oder Bauer bei der derzeitigen Wahlordnung zählt jede Stimme gleich viel.
Das heisst, neue Situtionen erfordern neue Strategien.

mit Segenswünschen
7er
Freitag, 4. November 2005 11:25
Ja, aber um die – modernistischen – Burgen zu schleifen, braucht man Ritter und keine Bauern!

Nun sollten wir uns noch die Frage stellen, wie wir unsere Ziele besser erzielen. Als aktive Kriegs“Partei“ oder als Königsmacher, die sich aus dem Kampf heraushält, aber klare Positionen bezieht. Wie als die Türken vor den Toren Wiens zurückgeschlagen wurden. Unterstützen wir die Kämpfer mit dem Kreuz im Kampf!

Ich muss auch noch von meiner Erfahrung berichten, dass eine erfolgreiche Partei auch Pöstchenjäger und U-Boote anlockt. So eine Partei wäre schnell unterwandert, wenn sie erfolgreich werden sollte.

Ich denke, dass ein Aufbau einer ausserparlamentarischen Opposition (im guten Sinne) erfolgversprechender ist. Allenfalls kann man die Option einer späteren Parteigründung offen halten, wenn die Kräfte gefestigt sind.

Wir müssen uns vor Augen halten, dass wir mit unseren Kräften kaum aufs Schachbrett kommen, geschweige denn den König oder die Dame stellen können. Also sollten wir erst mal probieren unsere Kräfte zu bündeln und einen (Kreuz)Bauern zu stellen und damit die starken Spielfiguren auf unserer Seite stärken. Oder um es bildlich zu sagen: Besser den Spatz in der Hand (den Bauern auf dem Brett) als die Taube auf dem Dach (den König in der Spielkiste).
Freitag, 4. November 2005 09:38
1+1=7: Retour gequakt,
verstehe ich Ihre Ausführungen klar und deutlich. v
Die Gefahr einer Spaltung besteht, vor allem für die Grossparteien.
Und das ist gut so:
Die Vertretung der christl. Werte ist in vorh. Parteien miserabel bis gegenteilig. Ich denke, dass das Programm der Christen auch sog. „atheistisch oder agnostisch Denkende“ hinter dem Ofen hervorlockt.

Sicher stimmt auch, dass prominente Persönlichkeiten gute Zugpferde für eine Sache sind. Aber je berühmter Sie ist, desto blossgestellter kann eine Person werden.

Beim Schach ist eine geschlagene Dame schlimmer als bedrohte Bauern.

So gesehen würde ich die Demokratie einmal gegen sich selbst antreten lassen; Und viele Bauern vertreten ihren Gemüsegarten besser, als wenig Ritter ihre Ruinen.
Freitag, 4. November 2005 09:23
Benedikt78: Qua, qua, qua zurück
Ich muss doch nochmals Schnattern!

Es ist doch so, dass es schwierig ist eine solche Partei zu etablieren (gegründet ist so was noch schnell)! Wenn sogar eine CSA, die mit der Unterstützung von zwei EU-Parlamentariern in ganz Österreich bei den EU-Wahlen 1999 antreten und mit dem Spitzenkandidaten Karl v. Habsburg-Lothringen nur 1,2 % erreichte, zeigt das vieles! Mit solch hochkarätigen Exponenten ein solch jämmerliches Ergebnis erreichen, ist doch eine ein Zeichen.

Es kommen weitere Punkte dazu. Viele Christen sind bereits in anderen Parteien engagiert. Eine „Christenpartei“ auf dem politischen Parkett müsste sich profilieren und damit gegen ihre Mitchristen antreten. Politik ist kein Zuckerschlecken. Christen verschiedener Parteien müssten sich bekämpfen, damit sie ihre Wahl-/Wiederwahlchancen erhöhen könnten. Damit würde unser Lager nur zusätzlich gespalten. Unsere Anliegen kommen somit unter die Räder.

Eine ausserparlamentarische christliche Gruppierung, die Christen aller politischen Couleur eine Plattform bietet, könnte viel mehr erreichen. Vor allem würden sich christliche Politiker mit Rückendeckung viel vehementer für unsere Sache einsetzen können!

Ich sehe das in meiner Partei! Wenn Christen sich Mühe geben und sich gegenseitig unterstützen, dann können sie vieles erreichen! Wenn sie gezwungen sind gegeneinander anzutreten, werden sie scheitern.

Ich hoffe meine Ausführungen klingen plausibel. In dem Sinne: „qua, qua, qua!“
Freitag, 4. November 2005 08:29
1+1=7: Qua,qua, qua…,
wie die Enten auf dem Hof, ihr Futter schluckend,
bis zu Ihrem Zaun blickend, schnattern.

Niedertreten ist kein Weg.

Wozu von vornherein hinunterreden? Damit der Eine oder die Andere sagen könnten: „Wir haben das schon längst gewusst!“

Unterstützung für „Die Christen“ ist gefordert. Bedingungslose Unterstützung durch Wort und Gebet.

Nicht durch Macht und Geld.(Ist auch brauchbar, aber zweitrangig)

7er
Donnerstag, 3. November 2005 21:30
L. Trzil: Wünschenswert …
… aber leider aussichtslos. Woher sollen in einer so weit entchristlichten Gesellschaft wie der unseren die Wähler kommen, zumal nicht wenige Praktizierende mit mehr oder weniger Begeisterung in die existierenden Parteien eingebunden sind? Außerdem haben bisherige Versuche gezeigt, daß dieses Lager besonders schwer zu organisieren ist; kaum jemand ist bereit, seine Spezialideen zugunsten eines Ganzen zurückzustellen.
Donnerstag, 3. November 2005 20:34
Yersinia: „die Christen“
ist das eine ökumenische Partei?
Donnerstag, 3. November 2005 20:31
Gotthard: Name
DIE Christen …? Eine solche Vereinnahmung würde ich mir nicht bieten lassen, wenn ich in der Alpen-Republik wohnte.
Hätte diese Partei auch ein Programm zur Außenpolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik … Umweltpolitik?
Donnerstag, 3. November 2005 20:26
Sirilo: @richard
Bitte keinen Quatsch verbreiten!
Die griechischen Wörter dêmos (Land, Gebiet, Gau; Volk, Gemeinde; Volksversammlung) und demós (Fett) sind verschiedenen Ursprungs und haben nichts miteinander zu tun.
Ihre Argumentation ist etwa so, als würde man im Deutschen sagen, Volk komme von Wolke…
Donnerstag, 3. November 2005 20:08
richard: Eine neue Christenpartei
für Österreich halte ich aus mehreren gewichtigen Gründen – woher z.B. das Geld? – für zum Scheitern verurteilt. Ich weiß, wovon ich rede. Würden doch diese Idealisten geschlossen und nach strategischen Vorgaben in einer existierenden Partei auftreten, wäre vielleicht etwas zu bewegen. So aber wird „unser“ Herr BK lächelnd auf die „christlichen Werte der ÖVP“ verweisen und gestützt auf die Millionen aus der Industrie und des Steuerzahlers mittels ORF und Medien einen Neubeginn totschweigen lassen. „Demokratisch“ natürlich!(„Demokratie“ bedeutet der Wortwurzel nach nicht „Volksherrschaft“. Tatsächlich ist das altgriechische Wort für Volk „laós“. Der Begriff „demos“ dagegen bedeutet „Abschaum“, da die altgriechischen Bauern in großen Kesseln das Schaf-Fett kochten und von der Oberfläche des Suds den „demos=Abschaum“ schöpften). Aber diese Erklärung für Volksherrschaft ist in einer Ochlokratie aber sowieso egal.
richard
Donnerstag, 3. November 2005 19:38
Palma: Ihr werdets schaffen
Die Initiative ist sehr gut und wird gelingen.
Donnerstag, 3. November 2005 17:03
Stimme aus dem Tradiland: @ Brandenburgis
Leider ist das richtig. Denn wie in den Medien, so in der Demokratie überhaupt, fehlt das Wahrheitskorrektiv. Solange Irrtum und Wahrheit das gleiche Recht haben, ist der Irrtum im Vorteil. Denn er schmeichelt den Menschen und ist bequemer.

Außerdem begünstigt die Demokratie durch die verteilte Verantwortlichkeit geheime Absprachen hinter den Kulissen (insb. die Freimaurer). In einer – natürlich absoluten (das andere ist ja nur Schmierenkomödie) – Monarchie ist die Verantwortung klar.

Allerdings bleibt der einzelne Christ doch verantwortlich: Er muß in Taten (vor allem in der Familie!!) und Worten Zeugnis ablegen für den einen und dreifaltigen Gott.

Gottes Segen auf die Fürsprache der Gottesmutter allen engagierten Christen hier und anderswo
Donnerstag, 3. November 2005 16:55
Brandenburgis: Demokratie-Trottel
Diese Initiative ist von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Da kann ich nur mit Goethe sagen „Besser blieben sie doch zuhaus.“ Das Weltdemokratiesystem, das sich die Austilgung des christlichen Glaubens von der Erdoberfläche zu Ziel gesetzt hat und diesem Ziel in den vergangenen 40 Jahren bedenklich nahe gekommen ist, läßt sich auf seinem ureigensten Feld, dem Parteien- und Parlamentssystem nicht schlagen, – schon gar nicht, wenn dieses System von hl. Stuhl und Weltepiskopat bedingungslos unterstützt wird.
Es bleibt bei dem, was Michael Kardinal Faulhaber hellsichtig bereits 1920 prophezeite: „Wo das Volk sein eigener König ist, wird es über kurz oder lang sein eigener Totengräber.“
Erst wenn die Völker die Hybris der demokratischen Revolution ablegen und ihre christliche Bestimmung wiederentdecken, haben sie eine Zukunft. Ohne diese Umkehr können auch tausende christlicher Initiativen und „Persönlichkeiten“ á la Buttiglione und Hohmann nichts, – und zwar nicht das geringste ausrichten.
Donnerstag, 3. November 2005 16:44
Ihr Link mit dem Spiegel-Artikel (!?!) über das zu Unrecht als dumm denunzierte Mittelalter, welches gar nicht an die Erde als Scheibe, sondern als Kugel glaubte (!!) ist wirklich höchst interessant!

Kann ich nur jedem kreuz.net-Leser empfehlen!
Donnerstag, 3. November 2005 16:31
wi-bi: das ist dann sowas wie…
die „Partei bibeltreuer Christen (PbC)“ in Deutschland?
Donnerstag, 3. November 2005 14:52
Stimme aus dem Tradiland: Schon einige Vorgängerbeispiele
gab es in der jüngeren österr. Parteiengeschichte:

CWG: Christl. Wählergemeinschaft. Hatte in Vorarlberg Anfang der 90er Jahre die Chance, in den Landtag einzuziehen, bis ihr der Diözesanbischof in den Rücken fiel. In OÖ ähnl. Entwicklung mit Ablehnung durch den aus OÖ stammenden Bischof Dr. Krenn. In den letzten Jahren scheiterte vielfach die Kandidatur mangels ausreichender Unterstützungserklärungen.

CSA- Christl. Soziale Allianz: Konnte mit der Unterstützung von zwei EU-Parlamentariern in ganz Österreich bei den EU-Wahlen 1999 antreten und erreichte mit dem Spitzenkandidaten Karl v. Habsburg-Lothringen 1,2 %. Karl verzichtete auf weitere Aktivitäten, eine auch nur versuchte Kandidatur bei weiteren Wahlen erfolgte nicht.

CSU-Ö: Versuchte in Salzburg und Wien (2001) bei Landtagswahlen anzutreten. Schon die Kandidatur scheiterte, obwohl doch sogar – angeblich – der Hl. Geist das Antreten gefordert hatte.

In den Nationalrat hineinzukommen und dort auch drinnenzubleiben, ist sogar für medial unterstützte Gründungen schwer. Beispiele Vereinte Grüne Österreichs (VGÖ) mit der Nachfolgegruppe Bürgerliche Grüne Österreichs (BGÖ); Liberales Forum – LIF; jetzt – wenn auch noch nicht sicher – Bündnis Zusammenarbeit für Österreich BZÖ.

Alles Gute den Christen, ihre Chancen liegen voraussichtlich hinter dem Komma (0,irgendetwas). Christen in den etablierten – d.h. nicht christlichen – (Parlaments-)Parteien zu unterstützen, kann im Einzelfall aussichtsreicher sein.
Donnerstag, 3. November 2005 14:22
zwobbel: Verzeihung, hat nichts mit dem Thema zu tun
Aber folgender Artikel ist ganz interssant
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,381627,00.html
MITTELALTER UND MODERNE

Wie die Erde zur Scheibe wurde
Donnerstag, 3. November 2005 14:20
wiener: Satire? Satire!
eine köstliche satire, diese angebliche „partei“-gründung.

„die christen“ werden natürlich eine offene und ökumenische ausrichtung haben, vermute ich? oder sollte man sich nicht doch lieber „die tradis“ nennen?
Donnerstag, 3. November 2005 14:12
Benedikt78: Realistisch?
Die Schwerpunkte Ehe und Familie, Erziehung und Bildung, Lebensschutz und Kultur erachte ich als sehr sinnvoll. Vor allem in den Bereichen Bildung und Kultur sitzen die grössten Feinde des Christentums. Dass man sich hier intensiv mit der Materie auseinandersetzen will, ist sehr wichtig!

Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob es gut ist, wenn man eine neue Partei gründet. Es ist leider so, dass der Anteil der gläubigen Christen in unseren Breitengraden sich im einstelligen Prozentbereich bewegt. Eine solche Partei wird unter dem Strich wohl eher eine kleine Gruppe mit eher kleinem Einfluss bleiben. Wenn man dies aber ausserparlamentarisch organisieren würde, könnte man direkt mit den meisten Parteien programmatisch verhandeln. Ich denke FPÖ, BZÖ und ÖVP würden sicherlich einige Zugeständnisse machen. Vor allem in Hinsicht auf die möglichen Stimmen. Man muss die Parteien aber auch gegeneinander ausspielen. In Wien hätte die ÖVP sich wohl nicht so arrogant gegenüber Lebensschützer geäussert, wenn diese die FPÖ unterstützt hätte.

Das bedingt aber auch, dass die Vorsitzenden dieser Gruppierung auf eigene politische Ambitionen verzichten!
Donnerstag, 3. November 2005 13:44
Benedikt: Boykott
Schon jetzt sorgen sich „Die Christen“ vor einem Informationsboykott durch die Medien.

Auf dieser Seite hier ist dies sicher nicht zu befürchten ).

Und auch was andere Medien angeht, denke ich das eher nicht. Nur ob die Meldungen auch positiv sein werden, das sei mal dahingestellt…
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