Ein 33jähriger baptistischer Prediger ist am Sonntag in der texanischen Stadt Waco beim Taufen auf tragische Weise ums Leben gekommen.
(kreuz.net, Waco) Der baptistische Prediger Kyle Lake (33) stand in einem kleinen Baptisterium der ‘University
Baptist Church’, als er am vergangenen Sonntag morgen durch einen Stromschlag getötet wurde.
Das berichtete
der Britische Rundfunk.
Der Prediger hinterläßt seine Frau und drei Kinder. Er war seit neun Jahren
in dieser Kirche beschäftigt.
Die Baptisten taufen nur Erwachsene. Dabei steigen Täufer und Täufling
ins Wasser. Getauft wird durch Untertauchen des ganzen Körpers.
Zu Beginn des Taufritus – Lake stand
bereits im Wasser – streckte sich der baptistische Prediger, um ein in der Nähe aufgestelltes Mikrophon
auszurichten. Dabei löste er einen elektrischen Stromschlag aus.
Lake wurde sofort mit dem Notfallwagen
in ein örtliches Krankenhaus gefahren. Dort konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Die Frau,
die beim Anlaß hätte getauft werden sollen, hatte das Wasser offenbar noch nicht betreten. Sie wurde
sicherheitshalber ebenfalls ins Spital gefahren. Dort stellte man aber keine ernsthaften Verletzungen
fest.
Der Unfall erzeugte unter den in der Kirche Anwesenden ein großes Durcheinander. Diese begriffen
zunächst nicht, was geschehen war. Doch dann begannen alle zu beten.
Am Sonntag abend veranstaltete
die Gemeinde einen Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Prediger.
Am Gottesdienst nahmen 1000 Personen
teil.
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12 Lesermeinungen
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dann begannen… …alle zu beten… Hätte einer angefangen zu reanimieren, wäre der gute Pastor noch
am leben… In den ersten Sekunden nach so einem Unfall liegt die Erfolgquote sehr hoch. Aber man kann
natürlich auch die Hände falten und beten und den Kameraden sterben lassen. Was waren wohl dessen letze
Gedanken, bevor ihm das Licht aus ging? In den Minuten, die er noch Gehör hatte??? Wahrscheinlich: Ihr
verdammten Feiglinge! Warum helft Ihr mir nicht??? Das sage ich jetzt mal als Sani, nicht daß das falsch
verstanden wird…
#11 Athanasius 22:23:17 | Freitag, 4. November 2005
… @Sozialkatholisch: Die bösen Aussagen hier und das Lachen mit diesem traurigen Unfall wird hier von
den Traditionalisten verurteilt, während liberale konziliare Priester wie „sani“ mit diesem traurigen
Tode lachen. Eine Frechheit sich so in einem Thread zu dem Tode dieses Predigers auszudrücken. Ich hoffe
seine Familie wird mit Gottes Hilfe aus dem Trauern erhoben und wieder ihr Leben aufnehmen können. Gebe
es Gott. Jeder Traditionalist trauert wegen solch eines Unfalles.
Eine tödliche Falle! @ Sozialkatholisch Das hätte einem katholischen Traditionalisten auch passieren
können. Im Prinzip ja (z.B. Priester während einer Hl. Messe), aber wohl nicht in dieser Weise. Denn
die Besonderheit hier ist ein Ganzkörper-Baptisteriums in Kombination mit einem Mikrophon als spezifisch
tödliche Falle, wie sie in der Tradition (Übergießen des Kopfes mit Taufwasser aus der Kanne) nicht
denkbar ist. Die Gefahrenquelle sollte von den tödlichen Badewannenunfällen mit Föhn doch bekannt sein.
Gott sei seiner Seele gnädig, seiner Familie stehe er bei. Der Gatte der Evelin
+ @Marcel: Warum meinen Sie nennt der hl. Johannes von Damaskus (der beim Kalifen von Bagdad angestellt
war und den Islam aus nächster Nähe kannte) den Islam eine christliche Häresie, desgleichen der hl.
Thomas, ebenso Kardinal Nikolaus von Kues in seiner Cribratio Alcorani? Obwohl sie den Islam schärfstens
ablehnten, kam niemand von ihnen auf die Idee, den Muslimen die Gotteserkenntnis als solche zu bestreiten.
Kennen Sie das „vorkonziliare“ apologetische Werk von Alois Riedmann „Die Wahrheit des Christentums“?
Ebenso! Oder von Otto Karrer „Das Religiöse in der Menschheit und das Christentum“, aus dem J. 1934,
mit Imprimatur – wo er die Gottesidee bei den Germanen, Römern und Griechen, Ägyptern etc. und auch
im Islam verfolgt? Wird deshalb der Islam dem Christentum gleichgestellt oder das Christentum relativiert?
Mitnichten.
Traurig Ich bin traurig darüber das dieser Prediger gestorben ist. Das hätte einem katholischen Traditionalisten
auch passieren können. Schadenfreude ist hier absolut unangebracht. Baptisten haben nicht die Fülle
der Wahrheit, aber in Bezug auf somanchem Lutheraner ist bei ihnen wieder eine hinwendung zu Gott zu spühren.
Der Unfall ist tragisch und bestimmt nicht von Gott inziniert (hoffe ich jedenfalls). Die Familie und
die Gemeinde sollten jedenfalls auch von Katholiken im Gebet begleitet werden.
War vielleicht net gescheit, Hab’ aber nur etwas reflexhaft auf meinen Vorschreiber reagiert – Zynismus
liegt mir eher fern – höchstens eine Portion Ironie. Aber danke Athanasius, für den Rüffel über mangelnde
Pietät und danke für das vorgetragene Lob für meine Arbeit – deine Beflegelungen empfinde ich als solche.
Hoffen nur, dass du nicht in den Himmel kommst, den mir Gott – so ich Gnade vor ihm finde (was ich inständig
erhoffe) bereiten wird – er wäre wahrscheinlich die Hölle für dich – schade, vielleicht hätten wir
gut plaudern können. GzG sani
#3 Athanasius 19:31:32 | Freitag, 4. November 2005
… Vielleicht mögen „sani“ und „schwarzer kunst“ es bei solch einem traurigen Unfall zu lachen, aber
aus der Chronologie des Textes geht deutlich hervor, dass man zuerst Hilfe geleistet hat und erst nach
der Abfahrt des Krankenwagens weiterbetete. Übrigens hätte Erste Hilfe nur umstandsbedingt noch helfen
können, des öfters sind mit solch einem Stromshock auch direkt Gefässe tödlich beschädigt. Reanimierung
hilft da nicht immer. Auch gut, dass „sani“, angeblich ein konziliarer Pfarrer, erstens die Ministrantinnen
(die Altardienerinnen) zur Reanimierung herbeiwünscht. Wieso denn das? Bitte lasst doch diese zynischen
Antworten weg. Dieser Todesfall ist besonders traurig. Er hinterlässt eine ganze Familie. Möge Gott
seiner Familie beistehen.
Erste Hilfe wäre toll gewesen Wären meine Ministrantinnen und Ministranten dort gewesen – wäre er zumindest
von diesen reanimiert worden (sogar mit Frühdefi) – aber extatisches Halleluja-Schlumpfen macht nicht
unbedingt lebensfähig. Frage mich nur, bei aller Offenheit für Menschen anderer Denominationen, ob eine
Frömmigkeit, die so abhebt, noch christlich ist GzG Sani @ Jünger der schwarzen Kunst: Toll, dass es
noch Menschen gibt, die gegautscht wurden
Erste Hilfe Der Unfall erzeugte unter den in der Kirche Anwesenden ein großes Durcheinander. Diese begriffen
zunächst nicht, was geschehen war. Doch dann begannen alle zu beten. Wenn die Anwessenden statt mit Beten
es mal mit Erster Hilfe versucht hätten wäre es vieleicht besser gewessen. An alle die sich an meinem
Nick stören: Bitte zuerst mal bei Google schauen. Ich bin Stolz dieses Handwerk noch erlernt zu haben.