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Sonntag, 6. November 2005 08:37
Mit Bedacht und Begeisterung + Traditionalisten ordinieren auf Anglikanisch + Viel Geld und viel Papier + „Abrahamitische Ökumene“ + Reihenfolge beachten
Zurück zum Artikel 45 Lesermeinungen:
Mittwoch, 9. November 2005 22:51
Stimme aus Wien: Catholicus
Es gibt keine objektiven Gründe gegen die Wahrheit der christlichen Religion.

Das stimmt, wir suchten allerdings positive Gründe für die Wahrheit des Christentums. Als Christ stimme ich Ihrer Aussage:Weil er durch seine Wunder, seine Lehre, seine Weissagungen, sein Leiden und Sterben und durch seine Auferstehung ausgewiesen hat, dass er der Sohn Gottes ist und uns von allem Bösen erlöst hat! vorbehaltslos zu. Ich weiss jedoch, das ich dieser Wahrheit nur auf Grund des Glaubens zustimmen kann. Ohne diesen Glaubens sind diese Wahrheiten gleichrangig mit den Wahrheiten anderer Religionen.
Daher können wir die Wahrheiten anderer Religionen nicht pauschal als „Irrtum“ bezeichnen – denn das sagen wir auf dem Hintergrund einer „christlichen“ Plausibilitätsstruktur die die „Anderen“ nicht haben. Sie haben nämlich eine andere Plausibilitätsstruktur.
Mittwoch, 9. November 2005 22:36
Catholicus: @Stimme aus Wien
Es gibt keine objektiven Gründe gegen die Wahrheit der christlichen Religion.Was sehr wohl bei konkreten Menschen vorhanden sein kann, ist ein persönliches Hindernis (obex) für die Annahme der Wahrheit des Glaubens. Dies kann entweder darin liegen, dass – wie zuvor dargestellt – die Glaubenswahrheit den Menschen noch nicht wirklich erreicht hat (auch wenn er sie vielleicht „gehört“ hat etc.) oder aber, dass er im Herzen nicht glauben will (siehe die unten angegebene Begründung des Joh-Evangeliums). Über einen Menschen zu urteilen oder gar zu richten, steht uns selbstverständlich nicht zu, sondern nur Gott allein! Aber in der Wahrheitsfrage als solcher gilt es klar zu sehen.
Mittwoch, 9. November 2005 22:21
Elendester Sünder: Sehr geehrte Stimme aus Wien,
unumstößliche Beweise wirst Du bekommen. Hoffentlich wird es dann nicht zu spät für dich sein.
Mittwoch, 9. November 2005 22:12
Stimme aus Wien: Catholicus
Warum sollen wir an Jesus Christus glauben? Weil er durch seine Wunder, seine Lehre, seine Weissagungen, sein Leiden und Sterben und durch seine Auferstehung ausgewiesen hat, dass er der Sohn Gottes ist und uns von allem Bösen erlöst hat!

Wir bräuchten dafür unumstößliche historische Beweise – die wir leider nicht haben, nur Indizien – der „garstig breiter Graben“ bleibt unüberwindbar (Lessing).

Warum werden Andersgläubige nicht sofort Christen?
Ich kenne sehr viele Atheisten oder Andersgläubige, die die Bibel und die Lehre der Kirche wesentlich besser kennen, als manch ein Katholik. Diese als Unaufrichtige einzustufen würde ich nicht wagen – denn auch ihre moralische Integrität könnte in der Öffentlichkeit ohne Scham hergezeigt werden.

Betreffend Sprache: Das Problem ist nicht, das uns die Sprache hindern würde die Wirklickeit zu erkennen, sondern dass die Wirklichkeit nur durch die Sprache zugänglich ist.
Mittwoch, 9. November 2005 21:50
Catholicus: @Stimme aus Wien
Warum sollen wir an Jesus Christus glauben? Weil er durch seine Wunder, seine Lehre, seine Weissagungen, sein Leiden und Sterben und durch seine Auferstehung ausgewiesen hat, dass er der Sohn Gottes ist und uns von allem Bösen erlöst hat!
Warum werden Andersgläubige nicht sofort Christen? 1.) Weil nicht alle die Wahrheit des Evangeliums in ausreichendem Maß kennen („Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?“ – Röm 10,14). 2.) Weil nicht alle die Wahrheit Gottes annehmen wollen („Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.“ – Joh 3,19).
Zum Problem der Sprache: Die Sprache hindert uns nicht, die Wirklichkeit zu erkennen, sondern ist „wahrheitsfähig“. Eine realistische Hermeneutik vermag dies aufzuweisen!
Mittwoch, 9. November 2005 21:41
Irenäus: bezeichnendes…
Das ist im übrigen derselbe, der meint, daß Leute, die Vorbehalte gegenüber V2 haben, außerhalb der katholischen Kirche stünden. Schon allein aufgrund meiner beruflichen Situation halte ich daran fest, daß es Elektronen gibt, selbst wenn es gewisse antiwissenschaftliche Kreise geben sollte, die es mal wieder besser wissen…
Mittwoch, 9. November 2005 21:37
Stimme aus Wien: Catholicus & Leo
@Catholicus

Wenn Sie die Gültigkeit des Wahrheitsanspruchs Christi und der Kirche einschränken auf eine Perspektive innerhalb des christlichen Glaubens…

Nennen Sie halt die „wahre“ Sätze des Christentums, die eine Wahrheit besitzen, die auch außerhalb des Chritenums bindend sind! Sagen Sie, wieso soll jemand ein Christ und nicht lieber Moslem, Buddhist, Mormone etc. sein! Und wenn Sie diese Sätze aufgezählt haben, dann beantworten Sie mir die Frage, wieso die Muslime, Buddhisten, Mormonen usw. nicht sofort Christen weden? Aus „Dummheit“ oder aus moralischen Unaufrichtigkeit?
Zum Vorwurf Relativismus:
Ich wiederhole:Wie soll z.B. eine Übereinstimmung hergestellt werden, wenn die Wirklichkeit gar nicht außerhalb der Sprache wahrgenommen werden kann? Was ist hier Sachverhalt, oder Sein, wie Sie sagen?
Was ist hier Relativismus? Das zeigt nur, dass die Definition der Wahrheit als Adequatio nicht ausreicht.

@Leo:
„Nicht apodiktische Sätze“ heißen nicht, dass sie kein Wahrheitsgehalt besitzen – sie sind nur nicht unumstößlich.
Mittwoch, 9. November 2005 21:05
Leo: @ Stimme aus Wien
Wenn nur die Mathematik „wahre“ Aussagen machen würde (hier würde man m.E. besser von „stimmigen“ reden), wäre keine andere Wissenschaft möglich. Gerade die Naturwissenschaften und insbesondere die technischen Wissenschaften machen wahre, objektive Aussagen/Voraussagen über die Wirklichkeit im Sinne der scholastischen Definition, was ja gerade ihre Aufgabe ist. Persönliche Einstellungen kommen darin nicht vor.
Dieser Wahrheitsbegriff ist Voraussetzung auch für eine ernstzunehmende Theologie!

Gruss Leo
Mittwoch, 9. November 2005 21:05
Catholicus: @Stimme aus Wien
Wenn Sie die Gültigkeit des Wahrheitsanspruchs Christi und der Kirche einschränken auf eine Perspektive innerhalb des christlichen Glaubens und behaupten, andere Religionen hätten dasselbe Recht, ihren Wahrheitsanspruch zu erheben, in Wirklichkeit gäbe es aber die allgemeingültige Wahrheit als Übereinstimmung von Denken und Sein gar nicht, dann klingt das relativistisch! Außerdem geraten Sie in einen performativen Widerspruch, der im Sprechakt Ihrer Behauptung als solcher mit eingeschlossen ist: Dadurch, dass Sie sagen, der absolute und universale Wahrheitsanspruch Christi und der Kirche bestehe nicht zu Recht, setzen Sie eine Behauptung, dass es sich so verhalte, wie Sie es darstellen. Indem Sie diese Behauptung kundtun, anerkennen sie in Ihrem Sprechakt die klassische Wahrheitsdefinition, die sich im übrigen nicht auf die Schule des Thomismus einengen läßt, sondern ein wesentliches Element jeder „philosophia perennis“ sein muss, will sie ihren eigenen Anspruch als „Liebe zur Weisheit“ nicht selber ad absurdum führen! Gottes Segen.
Mittwoch, 9. November 2005 19:07
Stimme aus Wien: Catholicus
Kehren wir – abseits des Relativismus und Historismus – zurück zur Wahrheit Christi!

Lieber Catholicus!
Dieser Satz könnte von einem Priester stammen. Nämlich: wenn’s brennzlig wird, gibt man ein Pauschal – Urteil (Relativismus und Historismus) ab und man wechselt das Thema (zurück zur Wahrheit Christi!.
Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen – ich kenne und schätze die Würde dieses Amtes – jedoch, die Diskussionskultur vieler Würdenträger läßt einiges zum Wünschen übrig.

Nun, andere Zugänge zur Wirklichkeit als die der Scholastik oder Neuscholastik als Relativismus und Historismus zu verurteilen ist, wenn man vernünftig aufrichtig bleiben will, nicht zulässig. Es gibt andere Zugänge auch außerhalb der thomistischen Metaphysik.

Zum Themenwechsel: nun gut – aber gehen wir ganz zum Anfang unserer Diskussion:
die Stimme aus dem Tradiland schrieb:
Recht zur Religionsausübung beinhaltet keine Freiheit zur Darstellung des Irrtums
Ich behauptete daraufhin, dass das, was wir hier als „Wahrheit“ und als „Irrtum“ bezeichnen, Gültigkeit nur auf Grund des Christentums haben. Ebenso wie Ihre sätze:Jeder Mensch ist eingeladen, im Glauben Ja zu sagen zu seiner Person und seinem Erlösungswerk sowie zu allem, was er uns um unseres Heiles willen verkündet hat und …!
Außerhalb unseres Glaubens sind diese Sätze nicht schlüssig – oder ebenso schlüssig, wie für uns der Universallanspruch des Korans.
Mittwoch, 9. November 2005 17:09
Catholicus: @Stimme aus Wien
Kehren wir – abseits des Relativismus und Historismus – zurück zur Wahrheit Christi! Entweder Du bist seiner Botschaft und seiner Person bereits begegnet oder Du bist noch auf der Suche. Jeder Mensch ist eingeladen, im Glauben Ja zu sagen zu seiner Person und seinem Erlösungswerk sowie zu allem, was er uns um unseres Heiles willen verkündet hat und durch die von ihm gestiftete Kirche zu glauben lehrt!
Mittwoch, 9. November 2005 14:02
Stimme aus Wien: Catholicus & Evelin
Die Theorie der Adequatio hat ihren Platz innerhalb des metaphysisch-ontologischen Reflexionsmodells. Die Grenzen dieses Modells wurden bereits mit der Einführung der Geschichtlichkeit in die philosophische Reflexion aufgezeigt und wurde nach anderen Denkmodellen gesucht. So wurde dieses Modell durch z.B. sprachanalytische oder kommunikationstheoretische Reflexion auf Sprache, Wissenschaft und Wirklichkeit abgelöst und somit auch die Theorie der Wahrheit, als Korrespondenz zwischen Vernunft und Sachverhalt, durch andere Theorien ersetzt.
Wie soll z.B. eine Übereinstimmung hergestellt werden, wenn die Wirklichkeit gar nicht außerhalb der Sprache wahrgenommen werden kann? Was ist hier Sachverhalt?

Angesichts sollcher philosophischen Schwierigkeiten von einer Wahrheit, die im Kern für jeden bindend ist, so wie 2+2=4, zu sprechen ist illusorisch. Denn, außer der Mathematik, kann keine Wissenschaft, auch keine Naturwissenschaft, apodiktische Sätze liefern.
Mittwoch, 9. November 2005 10:07
Evelin: @Hr./Fr. Stimme aus Wien
Sie schrieben: Diese thomistische Theorie der Adequatio ist seit längerer Zeit nicht mehr schlüssig in der Erkenntnistheorie.

Woher wissen Sie das so genau? Wer sagt das so sicher? Wenn etwas seit längerer Zeit nicht mehr schlüssig sein soll, dann warte ich auf morgen.
Die Kant’sche Erkenntnistheorie löst auch nicht alle Probleme.
Von meinen beruflichen Erfahrungen her muss ich aber sagen, dass man sich implizit – ohne das zu besonders zu reflektieren – nach der aristotelisch-thomistischen Lehre – arbeitet. Bitte das nicht deduktiv zu verstehen. Ich bin ein sehr induktiver Mensch und fördere das Lernen über die Erfahrung besonders bei meinen Kindern.
Ich habe nur im nachhinein festgestellt, wie unrecht Kant hat, vor allem mit seinen Kategorien. Bestenfalls könnte man mit Leibni(t)z sagen: im Verstand ist nichts als der Verstand.
Dank an Hr. Catholicus für seine Darstellung!

MfG, Frau Evelin
Dienstag, 8. November 2005 21:44
Catholicus: @Stimme aus Wien
Die Behauptung, dass die „klassische Wahrheitsdefinition“ plötzlich hinfällig geworden sei, bedarf der näheren Erläuterung. Was gestern schwarz war, kann heute nicht weiß sein und umgekehrt! Der christliche Glaube ist seinem Wesen nach universal, d.h. er inkulturiert sich zwar, richtet sich aber zugleich über die konkrete Verleiblichung in dieser jeweiligen Kultur hinaus auch an andere Kulturen, um sich dort wiederum zu inkulturieren. Dies geschieht unter Wahrung der substanziellen Einheit des Glaubens. Im Hinblick auf andere Religionen gilt: Es gibt dort Wahres und Heiliges, das die Kirche als solches anerkennt. Man darf aber Wahrheit und Irrtum nicht gleichsetzen. Sind Sie vielleicht ein Anhänger der pluralistischen Religionstheorie?
Dienstag, 8. November 2005 21:21
Stimme aus Wien: Catholicus
Wahrheit ist die Übereinstimmung von Denken und Sein, von Erkennen und Wirklichkeit!

Diese thomistische Theorie der Adequatio ist seit längerer Zeit nicht mehr schlüssig in der Erkenntnistheorie.

Die von Ihnen zitierten Sätze sind zwar sehr schön, die Wurzel ihrer Legitimität haben sie aber im Christentum. Sie sind schlüssig im Christentum, außerhalb des Christentums sind sie eine Anmaßung.

Nicht gerettet werden können hingegen jene, die um die Heilsnotwendigkeit der von Christus gestifteten Kirche wissen, aber nicht in sie eintreten oder in ihr ausharren wollen.

Logo: 2+2=4, wer das nicht anerkennt liegt falsch. Aber auf Grund von was kann ich dieser Gleichung zustimmen? Diese mathematische Gleichung ist jedem einleuchtend, ohne Kultur- und Erziehungsunterschiede – die Glaubenssätze nicht. Daran ändert nichts, auch wenn Sie die Bibel oder das Vatikanum zitieren.

Wahrheit, in ihrem Wesen, fordert die Zustimmung der Vernunft. Eine Nicht-Zustimmung wäre somit moralisch verwerflich.

Nennen Sie Sätze des Christentums, die ohne Umgebung und entsprechende Erziehung dieser Zustimmung gerecht werden könnten!
Dienstag, 8. November 2005 20:28
Catholicus: Heilsnotwendigkeit Christi und der Kirche
Liebe „Stimme aus Wien“!
Wahrheit ist die Übereinstimmung von Denken und Sein, von Erkennen und Wirklichkeit! Jesus Christus, der einzige Retter der Menschen, sagt: „Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ (Mk 16,16) Der ordentliche Heilsweg ist die Zugehörigkeit zur wahren Kirche Christi, die in der Katholischen Kirche verwirklicht ist (vgl. 2. Vatikanisches Konzil, „Lumen gentium“, Nr. 8) und der wir durch Glaube und Taufe angehören. Wer ohne seine Schuld nicht zum Glauben an Christus und seine Kirche gelangt, der kann dennoch gerettet werden, wenn er Gott von Herzen sucht und seinem Gewissen folgt. Das gilt sogar für Atheisten, wenn sie wirklich schuldlos an ihrem Irrtum sind, sofern sie nur die Wahrheit und das Gute suchen (vgl. „Lumen gentium“, Nr. 16). Nicht gerettet werden können hingegen jene, die um die Heilsnotwendigkeit der von Christus gestifteten Kirche wissen, aber nicht in sie eintreten oder in ihr ausharren wollen. Nicht gerettet wird auch jener Gläubige, der zwar den Glauben bewahrt, aber die Liebe verliert, wenn er eine schwere Sünde begeht und stirbt, ohne sie zu bereuen (vgl. „Lumen gentium“, Nr. 14). Ein letztes Urteil über einen Menschen, ob lebend oder verstorben, steht nicht uns zu, sondern nur Gott, dem Richter der Lebenden und der Toten.
Dienstag, 8. November 2005 19:07
Stimme aus Wien: Catholicus
Die Wahrheit definiert sich nicht danach, ob sie von allen erkannt wird, sondern ob sie prinzipiell von allen erkannt werden kann.
So ein Wahrheitsbegriff ist zu breit – auch die „Wahrheit“ der Muslime könnte prinzipiell von allen erkannt werden: unter bestimmten Umständen und nach einer bestimmten Erziehung wären die Worten des „Propheten“ die einzige Möglichkeit, das Heil zu erlangen. Nur die Möglichkeit der Erkenntnis einer Wahrheit aufzuzeigen ist zu wenig. Sie haben schon ganz bestimmt von der Unterscheidung von „persönlicher“ und „objektiver“ Wahrheit gehört und gelesen.
Außerdem würde das bedeuten, dass alle die diese Wahrheit nicht annerkennen entweder Geistig unterbelichtet sind, oder moralisch schlechte Personen, denn sie wollen die Wahrheit nicht erkennen.

Wollen Sie sagen, alle Atheisten und Andersgläubige gehören zur einer dieser Kategorie, also: entweder unterbelichtet (kurz:blöd) oder sie seien moralisch keine aufrichtigen Personen (kurz: Sünder)?
Dienstag, 8. November 2005 18:50
Catholicus: @Stimme aus Wien
Die Wahrheit definiert sich nicht danach, ob sie von allen erkannt wird, sondern ob sie prinzipiell von allen erkannt werden kann.Dies gilt auch für die Glaubenswahrheit von der Einzigartigkeit Jesu Christi, für die die Kirche ihr missionarisches Zeugnis ablegt für alle Menschen aller Völker und Nationen. Beim letzten Gericht (nach dem Sterben jedes einzelnen Menschen) sowie beim allgemeinen Gericht am Jüngsten Tag, wenn der auferstandene und erhöhte Herr wiederkommt, werden alle erkennen (dürfen bzw. „müssen“): Jesus Christus ist der Herr!
Dienstag, 8. November 2005 17:17
Stimme aus Wien: Catholicus
Jesus Christus ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6). – ist die Kurzfassung Ihres Beitrags.

Bitte, das Ganze, als Wahrheit so zu formulieren, dass diese allgemein verbindliche Wahrheit auch außerhalb des Christentums als verbindlich angesehen werden kann!

ich weiss, dieser Aufforderung werden Sie nicht nachkommen – Sie können das nicht – daher gebe ich gleich die Antwort: das ist unmöglich.

Denn, alle Ihre Zitate haben ihre Selbstverständlichkeit und Vebindlichkeit aufgrund des Christentums, außerhald des Christentums sind sie nette Meinungen.
Dienstag, 8. November 2005 16:58
Danke für das Link zu news.stjosef und das dort enthaltene Link zum Telfserblatt. Es zeigt sich dort, dass der Unfug schon stark an der Basis angelangt ist – siehe die „Gebete“ der „abrahamitischen Religionen“, teilweise mit Hindu-Hinzufügung und den von Bischof Scheuer eingeweihten abstrakten „Sebastianus“ (tatsächlich ein Aluminium-Monstrum). Es erhebt sich die Frage, ob man Telfs überhaupt noch als katholisch bezeichnen darf. Die Bilder vom Telfser Blatt sprechen eine andere Sprache. Insoferne sind die Unterschriftensammlungen jetzt eine Aktion „fünf nach zwölf“, scheint mir.

Im übrigen sind das katholische Dogma „extra ecclesiam nulla salus“, der Syllabus und alte Katechismen bessere Begründungen als zweifelhafte V2-Synodendokumente. Dazu kommen noch, wie Marcel zweifellos anmerken würde, einige Schriften von Erzbischof Lefebvre…

Zum Subsistit-Zitat kann ich turk zitieren: harrharr…! Wenn schon, dann müßte man sagen, dass sich die Hl. Kirche am besten in der Tradition verwirklicht (subsistiert).
Dienstag, 8. November 2005 16:35
Catholicus: @Stimme aus Wien
Jesus Christus ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6). Von diesem Anspruch, den er durch seine Wunder, seine Lehre und seine Weissagungen erfüllt hat, kann die Kirche nicht dispensieren. Sie hält in „Dignitatis humanae“, dem Dekret über die Religionsfreiheit des 2. Vatikanischen Konzils daran fest: „Gott selbst hat dem Menschengeschlecht Kenntnis gegeben von dem Weg, auf dem die Menschen, ihm dienend, in Christus erlöst und selig werden können. Diese einzige wahre Religion, so glauben wir, ist verwirklicht in der katholischen, apostolischen Kirche, die von Jesus dem Herrn den Auftrag erhalten hat, sie unter allen Menschen zu verbreiten.“ Dieser Standpunkt ist vereinbar mit der Anerkennung einer gewissen, vom Staat zu garantierenden Glaubens- und Gewissensfreiheit auch für die Angehörigen anderer Bekenntnisse und Religionen: „Diese Freiheit besteht darin, daß alle Menschen frei sein müssen von jedem Zwang sowohl von seiten Einzelner wie gesellschaftlicher Gruppen, wie jeglicher menschlichen Gewalt, so daß in religiösen Dingen niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln, noch daran gehindert wird, privat und öffentlich, als einzelner oder in Verbindung mit anderen – innerhalb der gebührenden Grenzen – nach seinem Gewissen zu handeln.“ – Unter diesem Link Näheres zum geplanten Minarett in Telfs!
Dienstag, 8. November 2005 16:00
Stimme aus Wien: Stimme aus dem Tradiland
Recht zur Religionsausübung beinhaltet keine Freiheit zur Darstellung des Irrtums

So lange, bis wir keine allgemein gültige Definition der „Wahrheit“ haben, ist dieser Satz nicht zulässig. Wer kann schhon vor einer „Wahrheit“ sprechen, die nicht widerlegt werden kann? Von welcher Wahrheit sprechen Sie? Von der Christlichen? Nennen Sie Gründe, wieso nicht die moslemische „Wahrheit“ die Richtige ist!

In einer kulturell katholischen Gegend haben Minarette nichts verloren!
Die kulturell bedingte „Wahrheit“ ist noch kein Gewähr der Wahrheit – daher auch Ihre richtige Frage nach den Kirchen in Saudi-Arabien – dort ist nämlich die „Wahrheit“ auch kulturell bedingt – sprich: nur für das Land, Religion etc. verbindlich.

Eine universelle „Wahrheit“ können weder Christen noch Muslime zur Zeit leifern – nur immer ihre, jeweils eigene, innerhalb ihrer Welt und Religion verbindliche „Wahrheiten“.
Dienstag, 8. November 2005 15:48
Gotthard: Ortsbild
„kulturell katholisch“ … da passen dann auch keine evangelischen Christen hin …oder?
Neben einem 65 m hohen Kirchturm wird wohl ein 20 m hohes Minarett noch Platz finden…
Dienstag, 8. November 2005 15:29
Stimme aus dem Tradiland: Recht zur Religionsausübung beinhaltet keine Freiheit zur Darstellung des Irrtums
In einer kulturell katholischen Gegend haben Minarette nichts verloren! Wo sind die Kirchen in Saudi-Arabien? Nicht einmal zur Hl. Messe dürfen die Katholiken dort in privaten Räumen zusammenkommen!

Es gibt von Christus her keine Freiheit zum Irrtum. Bestenfalls sind Toleranzen (private Religionsausübung) zulässig. Im übrigen ist es immer noch ein Unterschied, ob in einer Großstadt mit hunderttausend Moslems oder mehr eine Moschee steht oder in einer kleinen Gemeinde, wo sie einfach nicht in das herkömmliche Ortsbild paßt!
Dienstag, 8. November 2005 15:25
Benedikt: @ Gotthard
Welchen Sinn macht ein Minarett, das nicht benutzt werden darf?
Dienstag, 8. November 2005 14:58
Gotthard: Argumente
welche Argumente sprechen gegen den Bau einer Moschee mit Minaret?
Auch die Muslime haben ein Recht auf Religionsausübung!
Dienstag, 8. November 2005 14:52
Benedikt: Minarett Telfs
Zitat aus dem gelinkten Artikel:

Für das Projekt gibt es ein „Beschallungsverbot“ – es wird also kein Muezzin zu hören sein.

Wozu dann der Turm? So ist er doch vollkommen nutzlos.
Dienstag, 8. November 2005 14:02
Stimme aus dem Tradiland: Die Menetekel des Islam sind seine Minarette
Hier ein Pressebericht über die kleine Tiroler Gemeinde Telfs, in der 2.500 Unterschriften gegen ein Moschee-Projekt gesammelt wurden. Ein ÖVP-Bürgermeister, der soetwas genehmigt, gehört jedenfalls abgewählt (ohnedies macht er ganz heftig Werbung für die FPÖ). Es ist schwer vorstellbar, dass die Flächenwidmung für ein solches Projekt paßt.

Minarett entzweit Telfs – 2500 Unterschriften gegen Bauprojekt eines islamischen Vereins (Die Presse, 8. November 2005)
Montag, 7. November 2005 21:38
Stimme aus Wien: Petrus II
Sehen wir die Zeichen der Zeit! Bekehren wir uns wieder zum überlieferten katholichen Glauben

Jawohl – und nachher können wir alle zusammen fröhlich „Türken klatschen“ gehen.
Montag, 7. November 2005 13:35
Gotthard: Berliner Statistik
Nach einer Erhebung des Statistischen Landesamtes Berlin gab es Anfang 2004 in Berlin insgesamt 756 800 evangelisch lutherische Christen. Zur katholischen Kirche bekannten sich 307 000. Bei einer Gesamtbevölkerungszahl von 3 388 500 waren 22,3 Prozent der Berliner Mitglieder der evangelischen und 9,1 Prozent Mitglieder der katholischen Kirche.

Landesamt für Statistik

Nach dieser Statistik gehören 31.4 % der Berliner einer der beiden großen christlichen Kirchen an.
Montag, 7. November 2005 13:27
Krzyszek: Der große Prophet hat gesprochen
Neben vielen neg. Aspekten – über die man nicht allzuviele Worte verlieren muß – wird es auch positive geben: Mit Love-Parades und hs. Prostitution wird es vorbei sein.

Deine prophetische Gabe in allen Ehren – aber du gehst dabei fälschlicherweise davon aus, dass es in anderen Kulturen keine Homosexualität gibt. Dies ist natürlich absolut falsch. Folglich dürften sich die von dir erwarteten positiven Aspekte nur zum Teil erfüllen. Und die Love Parade steht ja heute schon in Berlin auf äußerst wackeligen Beinen.
Montag, 7. November 2005 13:25
Benedikt: @ PetrusII
Ihre Zahlen – da muss ich Gotthard ausnahmsweise recht geben – sind kompletter Unsinn. Die gesamten Staatseinahmen betragen „lediglich“ 257,3 Mrd. € (2004). Davon gehen sicher nicht 50 Mrd. in die Integration und 50 Mrd ins Ausland. Das meiste Geld geht ans Ministerium f. Gesundheit und soziale Sicherung (82 Mrd €), gefolgt vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium (32 Mrd €), Verteidigung (24 Mrd) und Verkehr (23 Mrd).

Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung dagegen hat nur einen Haushalt von 3,7 Mrd. €.

Wahrscheinlicher ist, dass Sie 50 Mio gemeint haben. Da dem Staat der Zuschuss an die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (was auch immer das sein soll) 99 Mio € wert ist, sehe ich da kein Problem.
Montag, 7. November 2005 11:55
Evelin: Ausländerintegration?
Am Beispiel Berlin: 43 % Neuheiden, 40 % Moslems, 12 % Protestanten, 2 % Katholiken. Aufgrund der weiteren Zuwanderung von Moslems und der geringen Kinderzahlen von Neuheiden und Christen läßt sich absehen, dass schon in wenigen Jahren eine moslemische Mehrheit in Berlin gegeben sein wird. Ein paar Jahre später (nicht alle Moslems in Berlin sind Deutsche) wird es einen moslemischen Bürgermeister geben. Sagen wir mal ca. 2020.

Da fast alle Moslems dort türkisch sind, wird Türkisch zunächst Zweitsprache werden. Da unter dem türkischen Bürgermeister nur noch zweisprachige Leute Polizisten und öffentl. Bedienstete werden werden, wird Türkisch dann die Erstsprache werden. An der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität wird es Studienfächer geben, die in Türkisch angeboten werden, z.B. Handeswissenschaften und EU-Recht. Ein paar Jahre später wird es keine Studienrichtung mehr geben, in welcher nicht Türkisch zumindest als Fremdsprache in jeder Studienrichtung absolviert werden muß – ca. 2040.

Neben vielen neg. Aspekten – über die man nicht allzuviele Worte verlieren muß – wird es auch positive geben: Mit Love-Parades und hs. Prostitution wird es vorbei sein.

Und wie wird es im übrigen Deutschland aussehen? Die Rauchwolken der französisch-arabisch-afrikanischen Vororte sind ein Menetekel für Deutschland und ganz Europa!

Die Ausländerintegration wird also anders stattfinden, als die Multi-Kulti-Apologeten uns weismachen wollen.

Der Gatte der Evelin
Montag, 7. November 2005 10:32
Gotthard: Unfug
Über 100 Mrd. € werden jählich in den Sand gesetzt.

Wer solchen Blödsinn behauptet, sollte Beweise vorlegen.
Montag, 7. November 2005 10:20
PetrusII: Frankreich und die Moslems
Sie fragen sich warum kann so etwas geschehen?Mann kann verschiedene Kulturen nicht einfach mischen, wie sich unsere Weltpolitiker es sich vielleicht gewünscht haben. Gerade die Moslems haben sich zur Aufgabe gemacht, die Welt zu „bekehren“. Und nicht selten mit Gewalt. Vor zig jahren ist man über die Kolonialherrscher hergefallen. Man wollte die Freiheit für Afrika. Was machen die Bewohner Afrikas jetzt mit Ihrer Freiheit?Krieg,Vergewaltigung,Unzucht,Auswanderung. Viele wollen einfach keine Arbeit. Und jetzt soll der Westen für das Nichtstun aufkommen.
Allein in Deutschland werden pro Jahr für Ausländerintegration ca 50 Mrd. € ausgegeben. zählen wir noch die Sozialleistungen die in die ganze Welt gezahlt werden dazu, kommen wir locker auf über 100 Mrd. € JEDES JAHR!!!! Unsere Familien müssen leiden und werden geschröpft. ( es ist kein Geld für Familienunterstützung da ) Über 100 Mrd. € werden jählich in den Sand gesetzt. Sehen wir Berlin. Die Ausländer wollen sich nicht mehr integrieren, sie fühlen sich schon als Herrscher von Deutschland. Warum zahlen wir so viel für diese Leute? Wir sind doch so ein schlechtes Volk?!. Sollen Sie doch wieder in Ihre Heimatländer gehen. Und die Kirchenverantwortliche, die solche Gesangs/Gebetsbücher herausbringen gleich mit Ihnen. Mich würde es nicht wundern, wenn bald in Italien die selben Ausschreitungen stattfinden wie in Frankreich. Sehen wir die Zeichen der Zeit! Bekehren wir uns wieder zum überlieferten katholichen Glauben
Montag, 7. November 2005 10:07
Benedikt78: Autos oder Religion, was ist wichtiger?
Lassen wir mal das leidige Thema Auto! Obwohl ich denke, dass es so gemeint ist, dass die Politiker und nicht die Bürger schuld an der Misere in Frankreich sind und deshalb eher ihre Auto abgefackelt werden sollten.

Ich persönlich finde die „Abrahamitische Ökumene“ viel schlimmer!

Durch die Aufnahme islamischer Gebete wird den Kindern im Sinne der „abrahamitischen Ökumene“ vermittelt, daß Christen und Moslems zusammen zum gleichen Gott beten können.

Koran, Sure 5, Vers 73

Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der dritte von dreien“, wo es doch keinen Gott gibt ausser dem einem einzigen Gott. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein treffen.

Der Islam ist ein anti-christlicher Kult! Wenn schon jemand eine schmerzhafte Pein treffen soll, dann bitte die Leute, die einen Mist, wie die „Abrahamitische Ökumene“ verzapfen!
Sonntag, 6. November 2005 23:03
Sirilo: @richard
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Arbeitsplätze der Bau dieser „Luxusautos“ sichert?
Sonntag, 6. November 2005 22:48
richard: Widerspruch
Die Bundesrepublik Deutschland ist tatsächlich in Wahrheit bankrott und hat offiziell an die 5 Millionen Arbeitslose, natürlich in Wahrheit viel mehr. Nur gibt es Menschen mit Scheuklappen, die das nicht wahr haben wollen. Es gibt sie wieder, die Massenarmut, den Bruder in Not, wenn man zu sehen und zu hören bereit ist, auch in Österreich. Wenn nun jemand von „reich“ spricht, will er entweder Nebel werfen oder verarschen. Ein Luxuswagen kostet so zwischen 70 und über 100tausend €, manchmal auch mehr. Ein Wagen der Golf-Klasse rund 20tausend €. Bei vielen hundert Politikern, welche auf Steuerzahlers Kosten durch die Lande reisen, sind das sehr viele Millionen €, die unseren Bedürftigen fehlen. Christliches Verständnis von Solidarität und Brüderlichkeit, wo ist es???
richard
Sonntag, 6. November 2005 21:14
Yersinia: @richard: das wäre nichts mehr als „symbolische Politik“
zum ersten sind die deutschsprachigen europäischen Länder durchaus reich, zum zweiten würden „billigere“ Dienstkarossen kaum wirklich billiger, schon gar nicht sicherer sein, zum dritten würde damit marginal Geld eingespart; nein, ich kann mit Humers Ansage nichts anfangen, finde sie eher bedenklich;
Sonntag, 6. November 2005 19:36
Josefus: an Stimme aus Wien
Als Beispiel wäre zu nennen die Organisation von Pater Hönisch, der ein Internat für Jugendliche unterhält und die Katholischen Pfadfinderschaft Europas aufgebaut hat. Auch die Priesterbruderschaft St. Pius X. unterhält auf der ganzen Welt viele Schulen und Internate und steckt
sehr viel dahinein (freiwilliges Engagement, Spenden, aufopferungsvolle Priester). In Deutschland unterhält sie z. B. einen Schulverein (4 Schulen mit 3 angeschlossenen Internaten), dessen Vorbild der Hl. Don Bosco ist und sich deswegen auch Don-Bosco-Schulverein nennt.
Sonntag, 6. November 2005 18:23
Woher wollen sie denn wissen, in wie weit sich Traditionalisten im Sinne des heiligen Don Boscos engagieren?

Geben Sie ein Beispiel für dieses Engagement oder zählen sie nach, wie oft wurde der Hl. Don Bosco auf dieser Seite erwehnt.
Sonntag, 6. November 2005 17:14
Josefus: an Yersinia
Wollen sie die Meinungsfreiheit von sog. „Traditionalisten“ beschneiden? Woher wollen sie denn wissen, in wie weit sich Traditionalisten im Sinne des heiligen Don Boscos engagieren?
Sonntag, 6. November 2005 11:57
richard: Anmerkungen zu Versinia
Man kann natürlich voll Absicht eine Stellungnahme wie die von Martin Humer falsch interpretieren. Natürlich müssen auch Politiker mit dem Auto fahren, keine Frage. Nur sei die bescheidene Frage erlaubt, mit welchem?
Die völlige Abgehobenheit und Arroganz, wie mit dem Geld des Stuerzahlers, mit Volksvermögen umgegangen wird, zeigt sich täglich im Fernsehen, wenn zweit- und drittklassige „Volksvertreter“ mit Autos vorfahren, die in die Kategorie absoluter Luxus einzuordnen sind. Es wäre Angesichts des sozialen Zustandes breiter Volksmassen bitter nötig, von christlicher Solidarität völlig abgesehen, wenn diese gewählten Herren mit einem Auto der Golf-Klasse vorfahren würden. Das reicht völlig. Ich stimme daher Herrn Humer zu, wenn er mit seiner Aussage die unbeschreibliche Arroganz, Hochmut und den Zynismus dieser Abzocker, getarnt als Politiker, bloßstellt. Weit mehr als 10.000 abgefackelte Autos in Frankreich: hier trifft es ebenfalls leider die Falschen, abgesehen davon, daß diese Gewalt nur neuen Haß bringt. Jedoch: Frankreichs Politik erntet jetzt, was ab 1914 voll Absicht gesät wurde.
richard
Sonntag, 6. November 2005 09:38
Yersinia: wie ist Humers Ansage zu verstehen?
es sollte sich wohl von selbst verstehen, dass Sachbeschädigungen überhaupt auszuschließen sind – und diese dämliche „Dienstwagenpolemik“ zeiht natürlich immer, zeigt aber von der Ahnungslosigkeit über die Bedingungen politischer Arbeit; jeder mittlere Manager hat einen Dienstwagen, im gehobenen Bereich mit Chauffeur; ein „Manager“ eines Staates soll die hundertausende Kilometer im Jahr allerdings selbst fahren? bzgl der „Jugendkrawalle“ fehlt halt ein Don Bosco, der Halt, Sinn und Zukunft gibt – das wär doch was für die Traditionalisten, statt bequem in Internetforen über die Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen und der „V2-Kirche“ im Besonderen zu lamentieren;
Sonntag, 6. November 2005 09:12
Toby: Würzburger Synode
Wichtiger als deren Beschlüsse sei gewesen …

Eine merkwürdige Einstellung des Kardinals.

Hat seiner Meinung nach die Synode als Synode nun etwas gebracht oder nicht?
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