Eindeutig um den Brei
Sonst ist der suspendierte Ex-Pfarradministrator von Röschenz um klare Worte nicht verlegen. In seinen Aussagen zum Zölibat, das er als Priester vor Gott und der Kirche versprochen hat, verweigerte er – eindeutig – die Aussage.

Zuvor hatte eine langjährige Kirchenpflegerin der ehemaligen Aushilfspfarrei des Rebellenpriesters frisch von der Leber in die Kamera geplauert, daß das Privatleben des Pfarrers „jeden einen Scheiß“ angehe.
In „unserer Zeit“ sei man bereits schon so weit, daß ein katholischer Priester „sogar einen Freund“ haben könne, meinte die Dame treuherzig.
„Ich lebe einfach mit meinem besten Freund und meiner besten Freundin zusammen und zwar seit vielen Jahren und das ist wunderbar“, erklärte der suspendierte Priester in die Kamera:
„Ich hab mich nie versteckt. Ich steh zu meinem Leben, das ich führe“.
Auch wenn die Leute da gerne in der sexuellen Kiste herumwühlen wollten, er stehe auch öffentlich zu seiner Sexualität:
„So wie jeder Mensch eine Sexualität hat und eine Sexualität lebt, so leb ich die auch, nur mit wem, wann, wo und wie, das ist meine Privatsache. Das geht niemanden etwas an“.
Das interessiere ihn bei den andern auch nicht.
„Ich hänge mir nicht ein Schild um: Ich bin grün, blau, schwarz oder sonst irgendetwas und das bitte ich einfach zu respektieren. Es interessiert mich auch nicht, was der Herr [Generalvikar Bernhard-Roland] Trauffer oder der Herr X oder Y macht.“
Es sei für Sabo als Priester doch gar nicht vorgesehen, eine Sexualität zu haben oder diese zu leben, bohrt der sabobegeisterte Journalist des ‘Deutschschweizer Fernsehens’ weiter.
„Das ist eigentlich ein ziemliches Drama der römisch katholischen Kirche“, antwortet der inzwischen suspendierte Priester:
„Man hat wirklich den Eindruck, sie stellen die Sexualität so dar, wie wenn es eine Panne beim lieben Gott oder in der Schöpfung vom lieben Gott wäre“, glaubt Sabo zu wissen.
Es sei genau das Gegenteil. Es sei etwas Wunderbares und etwas Wunderschönes.
„Man sollte eigentlich die Leute auch durchaus ermuntern, ihre Sexualität zu leben, Freude daran zu haben.
„Wenn es stimmt für die Leute was sie machen, ist das gut und okay“, formulierte der damalige Pfarradministrator sein moraltheologisches Handlungsprinzip.
Die sabopropagandistische Sendung ‘Der Schuß von der Kanzeln. Von Wasserpredigern und Weintrinkern. Ein Film von Roland Huber’ wurde am 5. Mai 2005 vom Deutschschweizer Fernsehen gesendet.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Mittwoch, 9. November 2005 01:20
Sulpicius: Hmm…
„So wie jeder Mensch eine Sexualität hat und eine Sexualität lebt, so leb ich die auch, nur mit wem, wann, wo und wie, das ist meine Privatsache. Das geht niemanden etwas an“. Das ist ja UNSINN, natürlich hat er als kath. Priester eine Vorbildfunktion und er ist eine öffentliche Person. Insofern ist es nicht nur seine Privatangelegenheit.
Mittwoch, 9. November 2005 00:49
Fritz Ganser: Nur bösartige Gerüchte?
Es gibt Leute, die sagen, auch der Herr Generalvikar gehöre zu diesem Club. Warum eigentlich nicht, wenn
es ihm Spass macht?
Oder sind das nur bösartige Gerüchte?
Oder sind das nur bösartige Gerüchte?
Dienstag, 8. November 2005 16:46
derFluch: Ja, blickt durchs Schlüsselloch…
… aber nicht nur bei Franz Sabo! Es gibt da andere, die in bekannten Schwulen-Saunas verkehren!
Sabo muss man mindestens zugute halten, dass er – im Gegensatz zu vielen anderen – ein wichtiges Gebot befolgt: Du sollst nicht lügen!
Von einem Gebot: „Du sollst keine Sexualität haben!“ hab ich hingegen noch nichts gehört. Oder stehen die Kirchengesetze unterdessen über den Geboten?
Sabo muss man mindestens zugute halten, dass er – im Gegensatz zu vielen anderen – ein wichtiges Gebot befolgt: Du sollst nicht lügen!
Von einem Gebot: „Du sollst keine Sexualität haben!“ hab ich hingegen noch nichts gehört. Oder stehen die Kirchengesetze unterdessen über den Geboten?
Dienstag, 8. November 2005 16:14
QUIS UT DEUS: Raus !
Raus mit jedem der so denkt und handelt!
Dienstag, 8. November 2005 10:53
Le Trot: @ganser
Immerhin! Wenn es euch stört, dass er um den Brei herumredet, wie ihr sagt, dann bleibt euch nichts anderes
übrig, als doch einmal bei ihm durchs Schlüsselloch zu gucken.
Ich bekomme ja schon beim lesen der Aussagen von Herrn S. das grosse Kotzen.
Muten Sie niemandem auch noch einen Blick durch das Schlüsselloch zu.
Wie blind sind Sie eigentlich? Freiwillige Selbstverblendung.
Ich bekomme ja schon beim lesen der Aussagen von Herrn S. das grosse Kotzen.
Muten Sie niemandem auch noch einen Blick durch das Schlüsselloch zu.
Wie blind sind Sie eigentlich? Freiwillige Selbstverblendung.
Montag, 7. November 2005 23:52
Gotthard: Frauen im Pfarrhaus
Im Pfarrhaus wohnende Frauen waren in Deutschland und Österreich und in der Schweiz und in vielen anderen
Ländern doch eine absolute Selbstverständlichkeit.
Der ohne Frau im Pfarrhaus wohnende Priester ist doch erst eine Entwicklung der Gegenwart
„Selbst ist der Mann…"…
oder wer von den Männern hier putzt, wäscht, bügelt etc selbst?
Der ohne Frau im Pfarrhaus wohnende Priester ist doch erst eine Entwicklung der Gegenwart
„Selbst ist der Mann…"…
oder wer von den Männern hier putzt, wäscht, bügelt etc selbst?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





