„Biblischer Frühling“ + Es gibt viele + Kirche für Auto verkauft + Dramatische Auswirkung + Grausame Ursache
„Biblischer Frühling“
Vatikan. Die Kirche lebt nicht aus sich selber, sondern aus dem Evangelium. Das
erklärte Papst Benedikt XVI. nach dem sonntäglichen Angelusgebet. Der Heilige Vater erinnerte an die
dogmatische Konstitution ‘Dei Verbum’ des Zweiten Vatikanums über die Göttliche Offenbarung. Die Konzilskonstitution
habe der Wertschätzung des Wortes Gottes einen starken Impuls gegeben: „Aus dem Wort Gottes kann sich
das Leben der kirchlichen Gemeinschaft zutiefst erneuern, vor allem in der Predigt, der Unterweisung,
der Theologie, der Spiritualität und in den ökumenischen Beziehungen.“ Der Papst sprach auch von einem
„biblischen Frühling“, der durch das Konzil entstanden sei.
Es gibt viele
„Ich möchte auch die Hysterie
kommentieren, die über das Gerücht einer vatikanischen Erklärung zur Homosexualität unter Seminaristen
und Priestern entstanden ist. Diese Gerüchte haben eine riesige Menge von Pressemeldungen erzeugt, von
denen die meisten ziemlich negativ waren. Es wird wohl eine Erklärung geben, aber nach jüngsten Meldungen,
die zuverlässig scheinen, wird sie nuanziert und ausgeglichen sein. Es gibt viele wunderbare und ausgezeichnete
Priester in der Kirche, die eine Gay-Ausrichtung besitzen, keusch und zölibatär leben und sehr wirksame
Diener des Evangeliums sind. Hexenjagd und Gay-Beschimpfung haben in der Kirche keinen Platz.“
Der Bischof
von Spokane und Präsident der US-Bischofskonferenz, Mons. William S. Skylstad, in einer Stellungnahme
über die jüngste römische Bischofssynode.
Kirche für Auto verkauft
USA. Ein Pastor (52) der US-amerikanischen
Gruppe ‘First Congregational Church’ ist angeklagt, seine Kirche in Ripon mit gefälschten Dokumenten
verkauft zu haben. Ripon liegt im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste der Vereinigten Staaten.
Einen Teil des Erlöses von umgerechnet knapp 450.000 Euro verwandte der Protestant zum Kauf eines luxuriösen
Wagens. Der Pastor muß mit bis zu 10 Jahren Haftstrafe rechnen. Die nächste Gerichtsverhandlung findet
am 15. November statt. Die Kirche wurde vom Käuferehepaar mittlerweile widerstandslos an die protestantische
Gemeinde zurückverkauft.
Dramatische Auswirkung
Rußland. Im Halbjahr von Januar bis August 2005 ist
die Bevölkerung Rußlands um 506.400 Menschen zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr beschleunigte
sich der Bevölkerungsschwund. In den ersten acht Monaten diesen Jahres starben mehr als 1,5 Millionen
Russen. Dagegen wurde nur knapp 1 Million geboren. 113.900 Menschen wanderten – meist aus der ehemaligen
Sowjetrepubliken – ein. Im gleichen Zeitraum emigrierten 48.800 Menschen. In einem Bericht des Statistischen
Amtes der Russischen Föderation heißt es, Rußland sei am 1.9.2005 von 143 Millionen Menschen bewohnt
worden.
Grausame Ursache
Rußland. In der Russischen Föderation werden deutlich mehr Kinder abgetrieben
als geboren. Im Jahre 2004 fanden 1,8 Millionen Kinder im Mutterleib durch Einwirkung von Abtreibern den
Tod. Auf 100 Geburten kamen 129 Kinderabtreibungen. In Rußland ist die Kinderabtreibung ohne Angaben
von Gründen bis zum 3. Monat legal. Bis zum 6. Monat kann das Kind wegen eines sozialen Vorwandes – wenn
die Mutter keinen Wohnraum besitzt oder bereits mehr als zwei Kinder hat – abgetrieben werden. Die kommunistische
Sowjet-Diktatur war 1920 das erste Land der Welt, das die Kinderabtreibung einführte. In den Nachkriegsjahrzehnten
übertraf die Zahl der Kinderabtreibungen in der UdSSR die der Geburten um ein Vielfaches. Statistisch
ließ jede sowjetische Frau mehrere Kinder abtreiben. 1964 wurde in der Sowjetunion mit 5,6 Millionen
Abtreibungen eine dramatische Spitze erreicht.
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11 Lesermeinungen
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#11 Christin 11:55:21 | Donnerstag, 10. November 2005
Biblischer Frühling:Aus den Quellen des Evangeliums leben Das verpflichtet uns dem Wort getreu zu leben
und zu handeln.Das Wort ist immer aufregend lebendig und erfüllt uns mit einer Freude,die Frucht bringt
und wo wir Gemeinschaft erleben über Grenzen hinweg ! Das Wort(im Evangelium) ist uns ganz nah und erfüllt
uns mit Leben und gibt uns Mut voranzuschreiten in eine frohe Zukunft hinein und läßt uns erkennen wie
wertvoll unser Leben ist und wie sehr wir geliebt werden auch und gerade dann wenn wir diese Gnade der
Liebe nicht wirklich verdienen weil wir so weit weg sind von unsem wahren „Selbst“das Gott sein will!
#10 Agiafortuni 15:23:46 | Dienstag, 8. November 2005
Benedikt Die NOM ist schlecht. Schlecht heisst in der Sprache des heiligen Thomas unzulänglich. Weshalb
wurde das Stufengebet am Altar entfernt? Weshalb das Offertorium entstellt? Beides sind Schätze die man
nicht einfach à la Paul VI nur deshalb auf die Seite schieben kann, weil es die sogenannte Gestaltungsfreiheit
des Zelebranten einschränkt. Die alte Messe begann mit einem Gebet des Priesters am Fusse des Altars,
wo er den Herrn dafür dankt, dass er ihn nach seinem Exil in seinem Tempel anbeten darf. Welch herrlicher
Akt der Demut. Auch im Offertorium bittet der Priester seinen Herrn, er möge ihm, obschon Sünder, Wohlwollen
bezeugen und seine Gaben annehmen. Wo bleibt diese Besinnung im NOM.
@ Dr. Regazzoni Entschuldigung für die Falschschreibung. Im Unterschied zum NOM besitzt die Messe des
heiligen Pius V eine fein ausgearbeitete Struktur, wo jedes Gebet und jede Lesung den ihr gebührenden
Platz einnimmt. Sie wissen doch, dass diese Aussage unhaltbar ist. An der Form des Lehrgottesdienstes
hat sich doch gar nichts geändert. Die Lesungen werden genau dort vorgetragen, wo sie früher auch vorgetragen
wurden, nur, dass es nun eben mehr Lesungen sind. Es ist einfach absurd, darin einen Defekt zu sehen.
Die Einführung der Kinderkommunion durch Pius X. ist eine vergleichsweise größere Änderung. Ich will
gar nicht wissen, was sich Pius X. anhören müsste, würde er heute leben und heute die Kinderkommunion
einführen.
@ Benedikt – Mißverständnis Athanasius hat eindeutig gemeint, dass die NOM-Lesungen tendenziös ausgewählt
und (gegenüber Lesungen im alten Meßritus) gekürzt wurden. Es handelte sich nicht um eine Kritik an
der Hl. Schrift!
#7 Agiafortuni 13:26:02 | Dienstag, 8. November 2005
Benedikt Mein Name schreibt sich mit einem g und zwei z. Im Unterschied zum NOM besitzt die Messe des
heiligen Pius V eine fein ausgearbeitete Struktur, wo jedes Gebet und jede Lesung den ihr gebührenden
Platz einnimmt. Im NOM hingegen hängt alles vom Gutdünken des Zelebranten ab.
@ Dr. Reggazoni Wo habe ich denn behauptet, dass die von Ihnen angegebenen Psalmen keinen Bezug zur Schrift
haben? Ich habe lediglich angemerkt, dass im NOM mehr Stellen aus der Bibel gelesen werden. @ Athanasius
Interessant, es gibt als qualitativ gute und schlechte Stellen in der Bibel. Seien Sie doch so gut, und
melden das dem Heiligen Geist. Der ist für solche Proteste zuständig .
#5 Agiafortuni 09:41:29 | Dienstag, 8. November 2005
zu Benedikt biblischem Frühling Offensichtlich hat die Messe des heiligen Pius V keinen Bezug zur Schrift.
Vielleicht kann mich Benedikt über die Herkunft des Iudica und des Lavabo Psalms Aufschluss geben. Ohnehin
hat der NOM eine zweifelhafte Herkunft und nicht umsonst hat Paul VI nach langem Zögern Bugnini in die
Wüste geschickt.
… Damit wird wohl die deutliche Ausweitung der Bibelstellen im NOM gemeint sein. Quantativ, aber nicht
qualitativ. Denn Hölle, Tod, Exclusivität und Kirche wurden systematisch gestrichen. Also doch modernistisch.
Lies mal die Lektüre. Die neuen Lesungen sind quantitativ mehr, aber defektiv, da sie nicht länger da
sind zur Darstellung der Glaubenswahrheiten.
Biblischer Frühling Damit wird wohl die deutliche Ausweitung der Bibelstellen im NOM gemeint sein. Dies
sehe ich als einen der Pluspunkte an (und ist auch ganz und gar nicht modernistisch ).
#2 Agiafortuni 11:07:22 | Montag, 7. November 2005
Zum biblischen Frühling Benedikt XVI Glücklicherweise spricht er von einem biblischen Frühling und
nicht mehr – wie sein Vorgänger Johannes XXIII – von einem neuen Pfingsten. Auch vor V2 hörte man in
der Kirche auf das Wort Gottes und in der katholischen Messe – gemeint ist die des heiligen Pius V – nimmt
das Wort Gottes einen wichtigen Platz ein. Wird man etwa bestreiten, dass der iudica sowie der lavabo
Psalm nicht Wort Gottes sind? Wer die Oekumene als massgebend für den neuen Frühling ansieht, täte
gut daran Professor May’s Falle des Oekumenismus zu lesen.
Wie Recht sie doch haben … Der Papst sprach auch von einem „biblischen Frühling“, der durch das Konzil
entstanden sei. „Es gibt viele wunderbare und ausgezeichnete Priester in der Kirche, die eine Gay-Ausrichtung
besitzen, keusch und zölibatär leben und sehr wirksame Diener des Evangeliums sind. Hexenjagd und Gay-Beschimpfung
haben in der Kirche keinen Platz.“