Indische Priester baten den Vatikan, die Einführung hinduistischer Riten in die Heilige Messe zu erlauben. Auch den Veden wollen die Geistlichen im katholischen Gottesdienst Gehör verschaffen.
(kreuz.net, Pune) Ein Zusammenschluß von Priestern aus ganz Indien bat den Vatikan, Hindu-Rituale in
die Heilige Messe einbinden zu dürfen. Dies berichtete die indische Onlinezeitung ‘ndtv.com’ Ende Oktober.
Praktiken wie das Aarti-Ritual, das Studium der hinduistischen Sakralsprache Sanskrit und der Heiligen
Schriften des Hinduismus – den Veden –, sowie Erfahrungen des Aschram-Lebens sollen in die Meßfeier einverleibt
werden.
Arati ist eine hinduistische Lichtzeremonie. Unter Ashram versteht man ein klosterähnliches
hinduistisches Meditationszentrum.
Laut der genannten Onlinezeitung begann der Indianisierungsprozeß
der Katholischen Kirche Mitte der 60er Jahre. Damals habe ein „revolutionäres Konzil“ – so das Blatt –
lokale Traditionen und Praktiken – so zum Beispiel die Messe in der Landessprache – eingeführt.
Vierzig
Jahre später verspüre die Katholische Kirche das Bedürfnis, diesem Prozeß ein neues Gewicht zu geben –
schreibt die Zeitung.
Dies bestätigt auch Pater Ornellas Coutinho, der Rektor des päpstlichen Seminars
der Stadt Pune im Westen Indiens: Die Katholische Kirche plane, zahlreiche indische Traditionen und Praktiken
aufzunehmen, „welche uns das Gefühl geben, Inder zu sein“, erklärte er.
Dies sei jedoch nach den Angaben
von Rektor Coutinho nicht der einzige Grund für die hinduisierenden Bestrebungen in der Liturgie.
Man
wolle damit auch extreme Hindus besänftigen.
Diese werfen der Kirche Zwangsbekehrungen und die Ablehnung
der indischen Tradition vor: „Das würde den sogenannten Fundamentalisten, die uns immer wieder Bekehrungen
vorhalten, auf jeden Fall einen Riegel vorschieben.“
Das letzte Wort habe jedoch der Vatikan.
Sollte
er – so die indische Onlinezeitung abschließend – seine Zustimmung zur hinduistisch-katholischen Liturgiereform
geben, so würde er damit „das Brauchtum der Kirche in Indien neu definieren“.
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19 Lesermeinungen
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#19 Christin 16:02:17 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Hinduistisch-katholische Liturgiereform: Ich würde es einfach schön finden. Wir sind auch eine Line-Dance-Gruppe.Ich
weiß wie schön es ist vor vielen Menschen zu tanzen und wieviel Freude sie haben bei Musik und Tanz
dabei sein zu dürfen.Der Papst würde sich auch sicher freuen,einmal schöne Damen,wie diese InderINNEN
tanzen zu sehen. Mit dem „Leib“ beten und das Herz des Menschen erfreuen, das könnte echte Mission sein!
#17 28.IX-28.X 11:00:51 | Mittwoch, 9. November 2005
Kommunismus Aber,aber; glaubt Ihr wirklich, daß der Kommunismus zusammengebrochen ist? Schaut Euch bitte
mal die Meinungen einiger Leser dieser Seiten!
Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens – kurz und bündig Die von der Muttergottes in Fatima
geforderte Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens, die ich gestern nur sehr kurz anschnitt, wird
in zwölf Fragen und Antworten verpackt kurz und bündig von der FSSPX behandelt, siehe hier bitte. www.fsspx.info/…ulatakreis/index.php?show=fragen
Wer also eine der folgenden Fragen sich stellt, möge dort bitte nachlesen: 1. Was ist eine Weihe? 2.
Was ist gemeint mit der „Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens“? 3. Warum ist es notwendig,
speziell Russland zu weihen? 4. Und was geschieht, wenn die Weihe nicht vollzogen wird? 5. Wie nun genau
soll die Weihe vollzogen werden? 6. Aber ist nicht Fatima nur eine Privatoffenbarung, an die kein Katholik
glauben muss? 7. War nicht die Weihe des Papstes von 1984 erfolgreich? 8. Reichte die Weltweihe des Papstes
von 1984 nicht aus, um den Forderungen Unserer Lieben Frau zu genügen? 9. Aber zeigt nicht der „Zusammenbruch
des Kommunismus“ nach der Weihezeremonie von 1984, dass Russland tatsächlich beginnt sich zu bekehren
und dass diese Weihe doch Wirkung gehabt haben muss, trotz Unterlassung der Erwähnung Russlands? 10.
Ist es nicht schon zu spät für die Weihe Russlands, zumal die Irrlehren Russlands schon über die ganze
Welt verbreitet sind? 11. Warum ist die Weihe im Moment so dringend? 12. Liegt alles nur in Händen des
Papstes? Können wir selber gar nichts tun?
Die hl. Jungfrau Maria wird siegen, auch über „heilige“ Kühe Athanasius schrieb: Ich denke, Pius XII.
hat eher voraus gesehen, dass die künftige Bekehrung der Orthodoxen für einen Missionsimpuls sorgen
würde. So ist es. Das hat unsere Rosenkranzkönigin in Fatima versprochen. (Nur ansatzweise in eigenen
Worten widergegeben:) Nach der ausdrücklichen Weihe Rußlands das Unbefleckte Herz Mariens durch den
Papst und alle seine Bischöfe wird Rußland bekehrt werden, d.h. römisch-katholisch. Dann wird Maria
siegen. Wenn Laurentius an anderer Stelle richtigerweise anmerkte, daß momentan der Widersacher triumphiert
(ich füge an: weil die Konzilskirche darniederliegt), so kann man darauf hinweisen, daß der kommende
Sieg des Himmels umso eindeutiger werden wird. Jeder Mensch guten Willens wird dann leicht erkennen, daß
nicht Menschenhand die Rettung bringt – wie die arroganten V.II-Konzilstheologen der Welt weismachen wollen
(Anbiederung an die Welt, menschliche Diplomatie und Zwangsbeglückungs-Ökumene auf Kosten der Wahrheit,
anstatt universelles Christkönigstum, usw.) – sondern allein Jesus Christus: geboren von der Jungfrau
Maria, Mittlerin aller Seiner Gnaden. Oh Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir
unsere Zuflucht nehmen.
#13 Athanasius 17:18:23 | Dienstag, 8. November 2005
–-- Die Priester aus „dem Osten“ werden die Kirche retten, ja. Aber Seine Heiligkeit Papst Pius XII. hat
wohl nicht von Hindu-„katholischen“ Priestern gesprochen! Ich denke, Pius XII. hat eher voraus gesehen,
dass die künftige Bekehrung der Orthodoxen für einen Missionsimpuls sorgen würde. Während unter Pius
XII. doch mehr Seminaristen gab als je zuvor weltweit. Dennoch war Pius XII. endzeitbewusst. Lies dazu
seine Osterpredigt 1957.
#12 Laurentius2 15:45:12 | Dienstag, 8. November 2005
Zu indischen Priestern Auch ich habe von solchen geschockten Priestern gehört. Pius XII. sagte einmal
voraus, daß (ich erg. „u.a.“) diese Priester aus Asien und Afrika einmal die Kirche retten würden …
#11 28.IX-28.X 12:45:35 | Dienstag, 8. November 2005
Inder Ich ahbe von einem indischen Priester hier in Deutschland gehört, der sehr schockiert war, als
der „Gemeinderat“ ihm alles vorschrieb,was er zu tun hat. Danach empfahl er einer Mutter doch ihr Kind
bei der FSSPX zu hl. Erstkommunion anzumelden.
#10 Benedikt78 08:57:17 | Dienstag, 8. November 2005
Indisch oder katholisch? Pater Ornellas Coutinho, der Rektor des päpstlichen Seminars der Stadt Pune
im Westen Indiens: Die Katholische Kirche plane, zahlreiche indische Traditionen und Praktiken aufzunehmen,
„welche uns das Gefühl geben, Inder zu sein“, erklärte er. Vielleicht sollte Pater Ornellas Coutinho
sich eher bemühen den Gemeindemitgliedern das Gefühl zu geben katholisch zu sein! Dass sie Inder sind,
ist offensichtlich! Übrigens, ich kenne etliche Inder. Auch Katholiken. Aber es geht bei diesem Thema
nicht darum, ob man Inder kennt oder nicht, sondern ob man den Katholizismus kennt. Darum geht es bei
dem Beitrag ja auch. Um eine Verwässerung des Katholizismus durch heidnische Rituale. Oder will mir jemand
im ernst verklickern, dass eine Gestalt mit Elefantenkopf ein Gott darstellen soll? Anmerkung: Diese Gestalt
ist der Sohn einer Gottes, der seine Gemahlin etliche Jahre verliess und sie dann – bei seiner Rückkehr –
in Begleitung eines Jünglings vorfand. Vor Wut zückte er sein Schwert und schlug dem vermeintlichen
Nebenbuhler den Kopf ab. Erst nachher erfuhr er, dass er seinen eigenen Sohn geköpft hat und gab ihm,
als Ersatz, einen Elefantenkopf. Voila, so entsteht ein Gott im Hinduismus!
Wer kennt sich aus? Wer von den europäischen Diskutanten war schon mal in Indien? Ich schon mehrmals …
und ich kenne diverse indische Priester … Werdet bitte sachlich und inhaltlich.
Already happening II The first picture is of a Jesuit priest cathcon.blogspot.com/…om-around-world.html(!!!!).
Five Jesuits in my family from the sixtenth century onwards; they would flee from their order today.
#7 MilesChristi 21:29:04 | Montag, 7. November 2005
Indien Zu dem Thema das in meiner Ansicht beste Buch: „The Paganization of the Church in India“, von Victor
J. F. Kulanday, Madras, 1988. Ich habe das Buch antiquarisch bei www.abebooks.de erworben. Der Autor war
ein engagierter indischer Laie, kein „Traditionalist“ bzw. Anhänger der FSSPX, der darstellt, wie langsam
aber konsequent, nach dem unheilvollen letzen Konzil in die indische Kirche des lateinischen Ritus HINDUISTISCHE
(nicht indische !!) Praktiken eingeführt wurden: mit Wissen und Duldung von Rom. Der Autor, der auch
Vorsitzender einer indischen Laienvereinigung war, schrieb mehrmals an den Papst – keine Antwort. Oder
doch eine Antwort, typisch für den verstorbenen Heiligen Vater: einer der Hauptverantwortlichen für
den Skandal wurde als Kardinal kreiert
Already happening! A Passionist priest says Mass in India cathcon.blogspot.com/…india-says-mass.html
The logical development of interculturation and of the power of national bishops’ conferences. This is
what they want when they say they want to take local decisions suitable to national circumstances. Entschuldigung,
Englisch ist meine erste Sprache. PS India’s first ballistic missile was built in a former Catholic Church.
www.cwnews.com/news/viewstory.cfm?recnum=18548
–-- Diese werfen der Kirche Zwangsbekehrungen und die Ablehnung der indischen Tradition vor: „Das würde
den sogenannten Fundamentalisten, die uns immer wieder Bekehrungen vorhalten, auf jeden Fall einen Riegel
vorschieben.“ Ach ja, welche eine Schande! Wie kommen diese Hindufundamentalisten noch dazu die Konzilskirche
wolle bekehren! Die Konzilskirche sieht ja mit Respekt auf die „grosse Religion“ des Hinduismus, der den
Menschen die höchte Erleuchtung gibt, zu.
Akzentverschiebung Diese Diskussion zeigt, wie weit man sich intellektuell von dem wirklich Wichtigem
in der Liturgie entfernt hat: Den Empfang des Leibes unseres Herrn. Dies ist das Kernstück, was anscheinend
nur noch mit Show und Events einigermaßen interessant gemacht werden kann. Eine Katastrophe. Aber hausgemacht…Gott
schütze die „normalen“ Messen, ohne Schminke. Hier wird der Opfercharakter erkennbar. Zu viele Menschen
wollen sich zu sehr in den Gottesdiensten darstellen. Wie soll man Kommunionkindern noch Ehrfurcht vor
dem Leib des Herrn beibringen, wenn 10 Mintuen später sich in dem „Gottesdienst“ drei Damen mit Gitarre
um den Altar scheren und den „Bruder Christus“ feiern, vielmehr sein Gedenken, die Realpräsenz scheint
nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr Gemeinschaft der Gläubigen. Im Gottesdienst opfert sich nicht Christus
mehr für uns, sondern die Gemeinde „gedenkt“ ihm, mit unhaltbaren Methoden. Die alte Weisheit „Pax cum
ecclesia est pax cum DEO“ stimmt nicht mehr.
sehr tendenziös So lautet der letzte Satz in dem Artikel im Wortlaut: „The final word now rests with
the Vatican, and if the initiative gets the nod, it may well redefine the practices of the Church in India.“
…von einer „hinduistisch-katholischen Liturgiereform“ ist also keine Rede…
Würde man… …sinnvollerweise das hl.Meßopfer in einer Kirche feiern und keine Massenkundgebungen
daraus machen, was der Tiefe und dem Reichtum der kath.Liturgie sowieso zuwiderläuft, bräuchte man bei
der Zelebration auch keinen Regenschirm! Marini go home!