St. Pölten
Vorhut der Laienkirche
Mehrfach hat der Bischof von Sankt Pölten in der Vergangenheit angedeutet, daß in der von ihm seit dreizehn Monaten geleiteten Diözese drastische pastorale Umwälzungen zu erwarten sind.
(kreuz.net, St. Pölten) Zuletzt erklärte Mons. Klaus Küng in der Oktober-Ausgabe der kirchlichen Monatszeitschrift ‘miteinander’, daß es in der Diözese St. Pölten „sicher zu einer Entwicklung in Richtung Pfarrverbände“ kommen werde.

„Wir werden den Mut haben müssen, manches zu verändern“, meinte Mons. Küng.

Wie dramatisch die Veränderungen ausfallen, die auf die Pfarreien der Diözese St. Pölten zukommen werden, sickerte dieser Tage aus Kreisen der Diözesanleitung durch.

Demnach soll mit der jüngsten Weihe von siebzehn ständigen Diakonen – die Beobachtern zufolge etwas überstürzt aus dem Hut gezaubert wurden – eine Art Vorhut für die flächendeckende Einführung von sogenannten Pfarrbeauftragten gebildet werden.

Pfarrbeauftragte sind Diakone oder Laien, die nach kirchlichem Recht wegen Priestermangels an der Leitung von Pfarreien beteiligt werden können.

Obwohl es nach Kirchenrecht immer einen Priester geben muß, der – theoretisch – die Befugnisse eines Pfarrers ausübt, sind es de facto die Pfarrbeauftragten, welche die Pfarreien leiten.

Dieses Modell wird bereits seit Jahren in einigen deutschen Diözesen praktiziert, zum Beispiel in der sehr progressistischen Diözese Limburg.

Der zuständige Priester kommt nur noch gelegentlich zur Meßfeier in solche Pfarreien, um Hostien für den Tabernakel zu konsekrieren. Ansonsten finden, auch am Sonntag, nur noch priesterlose Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung statt.

Vielerorts war die Einführung von Pfarrbeauftragten mit großen Schwierigkeiten verbunden, da sich die Gläubigen nicht damit abfinden wollten, keinen Priester mehr vor Ort zu haben.

Um Unruhen zu vermeiden und die Gläubigen an priesterlose Gemeindeleiter und Gottesdienste zu gewöhnen, ist man unter den Protagonisten der neuen Pastoral dazu übergegangen, als Pfarrbeauftragte zunächst ständige Diakone einzusetzen.

Wenn die Gläubigen sich daran gewöhnt haben, werden sukzessive auch Pastoralassistenten als Pfarrbeauftragte eingeführt.

Im Endstadium der Entwicklung werden schließlich sogar Beerdigungen, Taufen und Trauungen von Laien zelebriert.

Außerdem soll die ungewöhnlich hohe Zahl von Diakonenweihen in der Diözese St. Pölten die Tatsache verbergen, daß das diözesane Priesterseminar praktisch leer ist und in den nächsten Jahren fast keine Priester mehr geweiht werden.

Zuständig für die Ausbildung und Präsentation der ständigen Diakone ist Prälat Franz Schrittwieser, der noch von Bischof Kurt Krenn wegen anhaltender Erfolglosigkeit als Regens des Priesterseminars abgesetzt worden ist.

Prälat Schrittwieser gilt als geistiger Mentor des von Bischof Klaus Küng eingesetzten neuen Regens Anton Leichtfried. Dieser erlebt seit seinem Amtsantritt im Priesterseminar eine Austrittswelle nach der anderen.

Beide – Schrittwieser und Leichtfried – stammen aus der etwa 50 km von St. Pölten entfernten Gemeinde Purgstall im Erlauftal und zählen zu den Vertretern einer dezidiert modernistischen theologischen und kirchenpolitischen Linie.
      
55 Lesermeinungen
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#55   Laurentius2   09:22:05 | Montag, 14. November 2005
Danke !
Das war nach viel Würgerei also endlich die Antwort:
K E I N E !!!
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#54   turk   14:59:23 | Donnerstag, 10. November 2005
Zuverlässiger Koordinator der Visitation in den USA: war lange Zeit Regens
Lieber Laurentius2! Auf Vergleiche teilsweise situativ unvergleichbarer Einzeldiözesen und teilweise noch nicht nach Art einer Visitation untersuchter Vorkommnisse lasse ich mich sicher nicht ein. Was St. Pölten betrifft, so steht für mich u. a. nach Lektüre der Ambrosiusseiten ambrosius.patched.de/logbuch.htm aufgrund der öffentlichen Prozeßsitzungen fest: es gab homosexuelle Beziehungen mit Abhängigen, es gab mindestens eine Segnung von eheähnlichen Homoringen und es gab psychischen Druck auf Zeugen. Sorry, das ist intolerabel und kann nicht nach Art des „13.“ hinweggebogen werden. Selten wird eine Apostolische Visitation zur Behebung von Problemen nötig sein. Nun aber wurde vom Heiligen Stuhl der katholische Militärerzbischof Edwin F. O’Brien zum Koordinator der Apostolischen Visitation der Priesterseminare und Ausbildungshäuser der Institute geweihten Lebens ernannt www.usccb.org/…es/2005/05-224.shtml. Wenn ich es richtig sehe, wird es sehr viele Visitator-Teams geben: Namen müßten Sie bei der Römischen Kongregation für das Bildungswesen erfragen, die logischerweise auch maßgeblich die Visitation in St. Pölten mitsteuerte. Es wird aber nicht nur um die Frage der möglicherweise zu stark gegebenen homosexuellen Tendenzen bei Einzelpersonen und Gruppen gehen, sondern um mehr. Erzbischof O’Brien im Originalton: „[kursiv]With regard to comments of my own which have appeared in the media about not admitting to candidacy for the priesthood adult men who have engaged in homosexual activity or who have strong homosexual inclinations, I was reflecting my personal …
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#53   Stimme aus dem Tradiland   14:27:09 | Donnerstag, 10. November 2005
Von einem, der auszog, ein „Pius-X-Fanat“ zu werden
@ turk: Ihr letztes Posting gefällt mir nicht nur inhaltlich besser, sondern ist auch auffallend sachlich.
Jetzt hätte ich noch gerne gewußt, was die „Autoritätsauffassungen einer Piusbruderschaft“ mit deren angeblich mangelnder „Transparenz“ mit dem in den V2-Diözesen grassierenden Problemen des Kindesmißbrauchs und der sexuellen Perversionen zu tun hat.
Wenn Sie hier einen Vergleich anstellen wollen: Bittesehr! Anhand der hier und anderswo besprochenen Früchte der V2-Kirche, ihrer „transparenten“ Priesterausbildung und der gekonnten medialen Verarbeitung kann man in Relation zur Priesterbruderschaft St. Pius X. (mit oder ohne Fanaten) feststellen:
Der Vergleich macht nicht mich sicher, er müßte auch turk und alle anderen Leser von kreuz.net sicher machen: FSSPX hat das bessere Modell der Priesterausbildung und das noch ganz unabhängig von den Lehrinhalten!
Im übrigen ist auch die wiederholte Frage von Laurentius2 (Adäquanz der eingesetzten Mittel in St. Pölten in Relation zu den viel schlimmeren Verbrechen in den USA, Irland, Deutschland, Österreich usw.) berechtigt.
@ Marcel: Ich danke für die Ergänzungen!
PS.: Im übrigen betrachte im mich nicht als willenloser Wurmfortsatz der FSSPX, sondern bilde mir meine Überzeugung durchaus auch anderweitig!
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#52   Laurentius2   12:32:54 | Donnerstag, 10. November 2005
@turk / NOCHMAL: WIEVIELE VISITATOREN in Irl/USA ?
Vielleicht bin ich ja ein bischen deppert oder schwer von capé, aber wie ist das jetzt mit Visitatoren in den USA ? Die Zustände dort sind ja wohl wesentlich schlimmer als selbst nach Ihrer (meineserachtens falschen) Einschätzung in St.Pölten jemals vermutet, oder sehen Sie da keine Unterschiede in der Opferqualität ?
NOCHMAL: Mir reicht der Name eines einzigen VISITATORS in einer der vielen betroffenen irischen oder US-Diözesen und ich gebe mich gerne der göttlichen Tugend der Hoffnung hin, daß die Dinge von der Kurie angepackt werden …
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#51   turk   17:39:42 | Mittwoch, 9. November 2005
Nuja, Stimme, das fällt auf Sie zurück
Tja, Stimme, hauen Sie ruhig weiter herum. Es ist nur noch peinlich, wie Sie mit dem Kindesmißbrauch herumwerfen und Kapital daraus schlagen wollen. Ich habe zu den ganzen Fällen weltweit genügend anderswo Stellung genommen. Wichtig ist es, daß man Opfer in jeder Weise rechtlich berät, sodaß Sie psychische und vor allem finanzielle Wiedergutmachung erfahren. Nehmen wir z. B. den Fall einer jungen minderjährigen Mesnerin in Österreich, die von einem ausländischen Priester sexuell belästigt wurde. Wenn es mich als virtuelle Anlaufstelle nicht gäbe, würde da kein Verfahren laufen. Sie rennen also bei mir offene Türen ein und verschießen gegen mich völlig sinnlos Ihre Energien, wie es eben manchen „Pius-X“-Fanatikern eigen ist, die nicht zugeben wollen, daß es auch Wege in der Kirche außerhalb von „Pius-X“ geben kann, auf denen man selig wird.
Es geht um weltweite Fälle, die bis weit in die erste Hälfte des Jahrhunderts zurückreichen. Das größte Bistum der USA, die Erzdiözese Los Angeles, hat eine neue Übersicht über Fälle sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker vorgelegt. In dem am Mittwoch, dem 12. Oktober 2005, auf ihrer Internetseite veröffentlichten 155seitigen Bericht werden Vorwürfe gegen 126 katholische Geistliche aufgelistet. Einige Fälle gehen bis in die 1930er Jahre zurück. Die Betroffenen werden um Vergebung gebeten, daß es nicht früher gelungen sei www.internetpfarre.de/blog/item/89/, Kinder in den Pfarrgemeinden und Schulen besser zu schützen. Die Fehler der Vergangenheit dürften sich nicht wiederholen.
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#50   Marcel   17:37:24 | Mittwoch, 9. November 2005
Photo der Kirchenschändung in St. Peter zu Assisi
Traditionsstimme schrieb: Datum des Events: 27. Oktober 1986 St. Peter zu Assisi. Leider ist das Photo schlecht (wiedergegeben).
Hier das etwas bessere und größere Photo der HTML-Fassung. www.fsspx.info/…/06Assisi_Buddha.jpg
(Zur FSSPX-Dokumentation gelangt man so: Hauptsteite von FSSPX.info, Verweis „Links“, Verweis „Andere Websites“, Verweis „Homepage zur den aktuellen Ereignissen in Fatima“ www.fsspx.info/streitpunkt_fatima/.)
Trottel schrieb: Nicht nur verhüllt. Es war sogar noch schlimmer. Die Mönche hatten aus Rücksichtnahme auf die anwesenden Götzendiener Kreuze und christliche Bilder abgehängt.
Danke für die Ergänzung.
Hw. Turk schrieb – auch unlogisches – an die Traditionsstimme: Sie bleiben nie bei der Sache, sondern ufern sofort in Pius-X-Extrem-Manier aus.
Was eine „Pius-X-Extrem-Manier“ sein sollte, ist ebenso Hochwürdens Geheimnis wie jenes hinter seinem kürzlichen Lacherfolg namens „Fanaten“.
„Sorry“, aber wer selber ständig Sachlichkeit und Themenbezogenheit einfordert, sollte doch mindestens selber sachlich und themenbezogen bleiben: keine Stärke „unseres“ badehosengestählten Medienpriesters, der tatsächlich das Forum mit einer „Talkshow“ verwechselt. :-)
Doch wenigstens kommt man so zum einen oder anderen Lacher.
Hochwürden, ich bin froh, daß Sie nicht für die FSSPX „kämpfen“.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#49   Stimme aus dem Tradiland   15:07:37 | Mittwoch, 9. November 2005
@ turk: Themaverfehlungen und Verharmlosungen
Das ist derart lächerlich, dies alles war nämlich noch zu Zeiten des „alten Ritus“. Interessant: Erzbischof Levada und die irischen Bischöfe waren schon vor 1970 Diözesanbischöfe?
Autoritätsauffassungen einer Piusbruderschaft Hw. Pytlik entsinnt sich seiner Spät-68er-Vergangenheit oder was soll es bedeuten?
Transparenz Eindeutig Themaverfehlung: Die Seminare sind heute ohnedies schon wie Vogelhäuschen, wo die Seminaristen nach Lust und Laune aus und einfliegen.
derzeit laufende Visitation vieler katholischen Priesterseminar in den USA
Wenn HS in Seminaren zu Visitiation führt, wo bleibt die Visitation von Irland, San Franzisco, Levada usw.? Kindesmißbrauch ist ein Verbrechen!
XXI. Ökumenisches Konzil
Gibt’s keines, sogar die Synodenpäpste sprechen nur vom „Pastoralkonzil“.
Wer eine Räubersynode zum „Ökum. Konzil“ macht, ist nicht katholisch.
keine heiklen Fragen D.h., wann kommt die Visitation des Vatikan und der röm. Priesterseminarien?
Die „Stimme“ neigt irgendwie zur Verharmlosung Vielleicht meinen Sie sich selbst, denn Sie verharmlosen hartnäckig den bischöfl. gedeckten Kindesmißbrauch weltweit!
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#48   turk   14:48:43 | Mittwoch, 9. November 2005
Frühere falsche „Autoritätsgläubigkeit“ à la Irland am ehesten bei Piusbruderschaft auffindbar
Stimme, wollen Sie die Jahrzehnte des Zuschauens bei Mißbrauch für sich und die Piusbruderschaft verbuchen? Das ist derart lächerlich, dies alles war nämlich noch zu Zeiten des „alten Ritus“. Die <B>Autoritätsauffassungen einer Piusbruderschaft</B> würden niemals zu jener Transparenz geführt haben, die wir heute dank der Medien ansatzweise haben. Wachen Sie auf, sich selbst widersprechende Stimme!
Danke an Laurentius2, daß Sie an die derzeit laufende Visitation vieler katholischen Priesterseminar in den USA erinnern. Man sieht also, daß der Heilige Stuhl handelt. Ich weise wie immer den unschönen und schon in sich absichtlich-schäbigen Begriff V2-Seilschaften zurück, so als ob es sich beim II. Vatikanum nicht um das XXI. Ökumenische Konzil der einen, heiligen, apostolischen und katholischen Kirche handelt. Wer dieses Konzil nicht als XXI. anerkennt, ist nicht katholisch.
Es gibt keine heiklen Fragen in diesem wenig bedeutsamen Forum. Die lieben ehemaligen Regenten von Pölten, liebe Stimme, haben unter ihren Augen gewisse Umtriebe gehabt. Die „Stmme“ neigt irgendwie zur Verharmlosung, aber „Lagerzugehörigkeiten“ haben keine Bedeutung mehr. Aus dieser Fehlhaltung müßten Sie sich ein wenig befreien. Auch absurd ist es, von der „Stimme“ Ligazuordnungen für Bischöfe zu vernehmen. Offenbar fühlt sich die „Stimme“ schon als Papst … Sie sollten sich ‘mal zurücklehnen. Also wissen Sie gar nichts über die Beteiligung oder Nichtbeteiligung des Bischofs Krenn an der widersittlichen Kamp…
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#47   Stimme aus dem Tradiland   14:16:02 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Laurentius2
Die noch heiklere Frage für turk ist die nach einer Visitation des Vatikan: Wegen der dort tätigen Homophilen und Pädophilen, Irrlehrer und Apostaten. Wo bleibt die Visitation der Kurie? Der Bischofskonferenzen von Deutschland, Österreich etc.?
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#46   Laurentius2   14:10:59 | Mittwoch, 9. November 2005
@turk – Wieviele Visitatoren gibt es in den USA ?
Sie machen sich ja hier regelmäßig zum Defensor der zweierlei-Maß-V2-Seilschaften in unserer lieben Kirche, bitte erklären Sie uns, WIEVIELE VISITATOREN ES DERZEIT IN DEN USA GIBT, dort wo die Weltkirche momentan durch Pädophile ganz offensichtlich am stärksten in Gefahr ist.
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#45   Stimme aus dem Tradiland   14:00:55 | Mittwoch, 9. November 2005
Schreibtischtäter sind nach meiner Auffassung schlimmer
@ turk: Zu den Schreibtischtätern zählen auch Bischöfe, die ihre Dienstaufsicht nicht nur nicht wahrnehmen, sondern sogar noch diejenigen, welche zu Recht Beschwerde erheben, diskrimieren: Bischof Krenn spielt da eher in einer kleineren Liga als Erzbischof Levada, weil es sich im Falle Krenn um – wen auch abhängige – Erwachsene gehandelt hat, bei Levada aber um Minderjährige, bei welchen es sich sogar um Straftaten handelt!
Das Verhalten von Kurt Krenn seit seinem Rücktritt: Er tritt weder in der Öffentlichkeit auf noch gibt er Interviews. Dass er wirklich hinter der andauernden „Berichterstattung“ des „13.“ steht, ist unwahrscheinlich, zumal sich Friedrich Engelmann (Freund des Bischofs) und Albert E. (Firmpatenkind des Bischofs) im letzten „13.“ wortreich darüber beklagen, dass sie seit vielen Monaten nicht zu Bischof Krenn gelassen werden.
„Gewaltiger Strudel“: Ich habe ausgedrückt, dass ich skeptisch bin und sympathisiere nicht mit hs. Umtrieben in St. Pölten oder anderswo.
Außerdem bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob Bischöfe, die bei Kindesmißbrauch nicht einschreiten, nicht selbst entweder schwul sind oder in der Loge, somit schlimmer als die Regenten und Seminaristen zu St. P. Denn irgendwelchen gravierenden Gründe müssen doch hinter jahrzehntel. Untätigkeit einer großen Anzahl von Bischöfen bei Kindesmißbrauch stehen!
Oder handelt es sich um falsche Vorgaben aus Rom, die lediglich im Falle St. Pölten nicht angewendet wurden?
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#44   turk   13:35:04 | Mittwoch, 9. November 2005
Bleiben wir bei der Sache: Dazulernen war mehr als möglich
Der Satz, daß Bischöfe dazulernen können, galt auch für Bischof Krenn, liebe Stimme. Und zwar ganz besonders, denn die Visitation war die einzigartige Chance für Kurt Krenn, trotz seiner weltweit als Skandal notierten Reaktion auf die Zustände, noch dazulernen zu können. Nur dem Papst stand es zu, auch über diese Frage zu urteilen. Weder die „Stimme“ noch „turk“ geben den Ausschlag, ob Bischöfe lernfähig sind oder nicht. Das Verhalten von Kurt Krenn seit seinem Rücktritt ist mir unbekannt, da müßten Sie schon konkreter werden. Manchmal aber kann das Dazulernen eben auch zu spät erfolgen, denn die lang anhaltende Uneinsichtigkeit („Bubendummheiten“, „Weihnachtsküsse“, und dann noch das Interview zum Rücktritt, worin wieder alles heruntergespielt wurde, und daß er gar nicht wüßte, warum der Rücktritt …) zeigte schon einiges auf. Und sollte die Linie des „13.“ die Linie von Krenn auch nach dem Rücktritt gewesen sein oder es noch immer sein, dann hätte er leider gar nichts dazugelernt.
Sorry, liebe Stimme, aber jetzt kommen Sie in einen gewaltigen Strudel. Sie können nicht von Ihnen ledigilich per Fern-Indizien beschuldigte (Erz)bischöfe in nicht-deutschsprachigen Landen (betreffend Dienstaufsicht) vergleichen mit persönlich in homosexuelle Verhältnisse und Segnunen (!!!) verwickelte Personen (welchen kirchlichen Standes auch immer) vergleichen. Und das stört mich an Ihren Postings. Sie bleiben nie bei der Sache, sondern ufern sofort in Pius-X-Extrem-Manier aus.
Sie sind unsachl…
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#43   Stimme aus dem Tradiland   12:49:09 | Mittwoch, 9. November 2005
Bischöfe können dazulernen
Priester auch.
@ hw. Turk: Und wieso gilt Ihr Satz, man wird auch Erzbischöfen noch zugestehen müssen, dazulernen zu können , nicht auch für Bischof Krenn? Sein Verhalten seit seinem Rücktritt spricht jedenfalls eindeutig dafür.
Wieso nicht für homophile Seminaristen und Regenten aus dem St. Pöltner Priesterseminar (wobei ich skeptisch bin)? Jedenfalls hat Erzbischof Levada aus seinem Scheitern in Portland (auch wenn der Konkurs erst nach seiner Tätigkeit anhängig wurde) nichts für seine Tätigkeit in San Francisco dazugelernt.
Was den Satz aus dem Presse-Artikel betrifft, so darf man ihn 1.) nicht aus dem Zusammenhang reißen; 2.) muß man berücksichtigen, dass die Presse sicherlich kein katholisches Medium ist: Was die also als „scharf“ empfinden, kann sich genauso in Rhetorik und papierenem Protest erschöpfen wie bei Bischof Krenn.
Dem Weiteramtieren der irischen Bischöfe trotz ihrer geradezu gemeingefährlichen Untätigkeit entnehme ich, dass Papst Benedikt XVI., der Präfekt der Bischofskongregation, Cardinal Rè, der Cardinalstaatssekretär, Sodano, und Erzbischof Levada aus den Skandalen in den USA, Canada usw. offenkundig immer noch nichts dazugelernt haben.
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#42   Rudolphus   12:30:32 | Mittwoch, 9. November 2005
Concilsdiakone besser als -priester
Denn modernistischen Theologen die Priesterweihe zu spenden, heißt die heiligste Eucharistie auch Modernisten anzuvertrauen, verbunden mit den mangelhaften NOM-Schutzvorschriften.
Diakone können wenigstens nicht die hl. Messe zelebrieren, v.a. nicht im NOM.
Insofern keine schlechte Idee des Bischofs.
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#41   turk   11:42:26 | Mittwoch, 9. November 2005
Auch Amtsträger können und müssen dazulernen
Danke, Stimme, für die Links zur Erstinformation. Ich lese da z. B… „Auch gehörte Levada zu jenen Bischöfen, die am schärfsten ein hartes Durchgreifen bei sexuellen Übergriffen von Priestern forderten. Kritiker werfen ihm aber gerade in dieser Angelegenheit übertriebene Geheimnistuerei in der eigenen Diözese vor.“ Ich kann – ohne Untersuchung – dazu nur sagen: man wird auch Erzbischöfen noch zugestehen müssen, dazulernen zu können. Überlegen Sie nur, wie ein Weihbischof Schönborn zuerst im „Fall Groer“ reagierte und wie er sich dann später nicht nur für den Kardinal entschuldigte, sondern auch die pastorale Erklärung über die mit moralischer Gewißheit erkannte Schuld des Kardinals unterfertigte. Es ist nicht so einfach, auf der Höhe der Zeit und der unveränderlichen Gerechtigkeit zu stehen.
Mediale Aufdeckung hat vor allem dann einen Sinn, wenn dadurch und hernach mehr Opfer und Eltern von Opfern Mut finden, in Zukunft sofort an die richtigen Stellen und bedarfsweise an die Medien zu gehen. Und was den von Ihnen verlinkten kreuz.net-Artikel betrifft, wäre es gut, auch die andere Seite (= Erzbischof Levada) zu hören. Auch, was den „Fall Aylward“ in den CruxNews und das offenbar zu Unrecht bestrafte Whistleblowing des Mitbruders betrifft. Da wir nicht wissen, was der Papst vor der Ernennung mit Erzbischof Levada besprach usw., muß dem neuen Präfekten der Glaubenskongregation eine Chance gegeben werden, aus etwaigen eigenen Regierungsfehlern zu lernen. Es ist daher ungerecht, z…
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#40   Stimme aus dem Tradiland   11:12:12 | Mittwoch, 9. November 2005
Zu Erzbischof William Joseph Levada, nunmehr Präfekt der Glaubenskongregation
Hier ein paar Links:
Hardliner oder Pragmatiker? Der neue Chef der Glaubenskongregation hat viele Facetten (Die Presse vom 18. Mai 2005, Michael Prüller) www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress…
Enthält einige merkwürdige Details von Erzbischof Levadas Wirken in San Francisco.
Hier ein guter kreuz.net Artikel aus dem Wirken Erzbischof Levadas in Portland (die Diözese, die ihm den Konkurs verdankt): Transsubstantiation ist nach Meinung von Erzbischof Levada ein
langer und verwirrender Begriff- ein Bericht von Hw. Eugene Heidt www.kreuz.net/article.1205.html
Es beschreibt u.a. die Untätigkeit Bischof Levadas bei homophilen und pädophilen Priestern in Portland.
Hier ein Bericht von The Wanderer, welcher auf CruxNews.com veröffentlicht wurde:
Malfeasance in San Francisco vom 26. März 2004 www.cruxnews.com/…m/ftm-26march04.html
Der Artikel beschreibt, wie ein Priester namens John Conley von Erzbischof Levad diszipliniert und diskriminiert wurde, weil er – zu Recht – einen anderen Priester wegen des Mißbrauchs eines Ministranten anzeigte!!
Wie gesagt: Erzbischof Levada ist der richtige Mann für die Glaubenskongregation zur Vertuschung aller Vorfälle in den USA, in Irland und anderswo!
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#39   turk   10:43:09 | Mittwoch, 9. November 2005
Lernen für die Zukunft, um das geht es
Nuja, angesichts der in die Bedeutungslosigkeit, jedoch gegen jede Vernunft fortlaufende Weg-Wisch-Kampagne des „13.“ ist es sehr wohl von Relevanz, wer diese Linie deckt. Da kann keine gescheiterte „Lagerzugehörigkeit“ als Entschuldigung gelten. Naivität ist spätestens seit den Diskussionen rund um den + Kardinal Groer und um das Auffliegen des Falles St. Pölten nicht mehr angebracht.
Es geht um die Zukunft und das Lernen aus den Fehlern der Kirche an verschiedenen Orten. Deshalb ist die von Kardinal Schönborn nun in Kraft gesetzte MIßbrauchsordnung für die Erzdiözese Wien sicherlich richtungsweisend, denn dort geht es nicht nur um sexuellen Mißbrauch, sondern viel weiter – was völlig richtig ist – um „jede Form des physischen, psychischen, sexuellen und emotionalen Mißbrauchs“ und die daraus sofort folgenden Maßnahmen für die Zukunft. Denn die Kirche muß in diesem Bereich an allen Orten besser werden, nur Herumhämmern in der Vergangenheit bringt wenig, abgesehen vom Schadenersatz, der gefälligst an die Opfer zu zahlen ist.
Ich habe mich nun kurz in die irischen Verhältnisse eingelesen: beim Vertuschen haben leider viele Institutionen mitgespielt, und sind wir ehrlich, in vielen (katholischen) Ländern war es wohl ähnlich von der Einstellung her. Wann trauten sich schon Eltern, alles für die Kinder zur Anzeige zu bringen und klar gegen einen Verbrecherpriester aufzutreten? Und da habe ich schon zur Zeit des Falles Groer gesagt: die Aufdeckung hat nur dann einen Sinn, wenn me…
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#38   Le Trot   10:42:30 | Mittwoch, 9. November 2005
@Marcel
In Assisi dagegen hat man die Kruzifixe verhüllt, damit sie den Götzenanbetern kein Stein des Anstoßes seien!
Nicht nur verhüllt. Es war sogar noch schlimmer. Die Mönche hatten aus Rücksichtnahme auf die anwesenden Götzendiener Kreuze und christliche Bilder abgehängt.
Ob sich J.P. II ebenfalls an dieser Aktion beteiligt hat oder sogar der Anstifter war ist nicht nachzuweisen.
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#37   Ottawiani   10:32:12 | Mittwoch, 9. November 2005
… mit wem Du umgehst …
Jetzt auch noch Gesinnungsschnüffelei („wer im stillen Kämmerlein immer noch gemeinsame Sache mit Pöltner Skandalverantwortlichen macht…?“) Ihr seid wohl der Repräsentant einer Kirche nach dem Modell „Sowjetstaat“?? Der eigentliche Skandal seid Ihr, Fra Alessandro. Ich muss zu einer Nasenkorrrektur für Euer Riechorgan raten.
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#36   turk   10:04:25 | Mittwoch, 9. November 2005
Sie irren neuerlich, bleiben wir bitte präzise bei der Sache
Sehr schön, wenn Sie also nie zu den Verteidigern des verstorbenen Kardinals gehört haben. Ich nehme das gerne zur Kenntnis. Von daher erwarte ich von Ihnen aber dann schon, daß Sie die Dinge auch genau lesen und wahrnehmen, wie Sie sind.
Bringen Sie die Beweise für die Vowürfe gegen Erzbschof Levada.
Bringen Sie die Beweise, daß irische Bischöfe den Kindesmißbrauch direkt gefördert haben.
Sie irren, ich erwarte keine (sowieso selbstverständliche) Distanzierung aller St. Pöltner Gruppen von den „Vorgängen in St. Pölten“, sondern es ging um die kirchenpolitische Zuordnung. Denn die Gläubigen haben ein Recht zu wissen, wer im stillen Kämmerlein immer noch gemeinsame Sache mit Pöltner Skandalverantwortlichen macht. Hier geht es mehr um Charakterliches als um die direkten Vorgänge, die längst untersucht sind.
Ich darf Sie daher bitten, präzise zu lesen und zu diskutieren. Vor allem aber ist es nicht möglich, einfach alle Fälle schwarz-weiß-mäßig zu vergleichen. Sie übersehen z. B., daß im Fall St. Pölten die Homogeschichten nur ein Problempunkt der gesamten Situation waren.
Vielleicht wäre es gut, wenn Sie ein wenig schauen, ob der von der Ihnen offenbar sehr nahestehenden Piusbruderschaft verkündete hochklerikale Moralismus auch in den dortigen Reihen streng und genau beachtet wird. Achtung, der Satz enthält mehr Inhalt als was Sie meinen ;-)
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#35   Stimme aus dem Tradiland   09:56:34 | Mittwoch, 9. November 2005
Typisch turk: Beschwert sich über Unterstellungen und macht selbst welche…!
Ich habe nie zu den Groer-Verteidigern gehört! Beweisen Sie mir das Gegenteil und stellen Sie nicht einfach Mutmaßungen an!
Erzbischof Levada: Eine Diözese hat er durch seine Untätigkeit in Bezug auf Kindesmißbrauch in den Konkurs geritten, in der anderen hat er in die offizielle Beschäftigung bekennender Schwuler in kirchlichen Einrichtungen verfügt. Wahrlich eine gelungene Vorbereitung für das Amt des Präfekten der Glaubenskongregation!
Nochmals zu den irischen Bischöfen: Wenn Ihnen zu diesen Förderern des Kindesmißbrauchs durch Priester der katholischen Kirche nichts und vor allem keine Distanzierung einfällt, dann schweigen Sie bitte jetzt und für immer zum vergleichsweise harmloseren Fall (auch bei Berücksichtigung von Abhängigkeitsverhältnissen von erwachsenen Seminaristen) St. Pölten!
Stattdessen verlangen Sie eine Distanzierung der SJM von den – beendeten – Vorgängen im St. Pöltner Priesterseminar: Ich fasse es nicht!
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#34   turk   09:48:00 | Mittwoch, 9. November 2005
Fehlschlüsse der Stimme: Zurückweisung von Unterstellungen
Tja, liebe Stimme, Sie können offenbar nicht sachlich diskutieren. Ihre Meldung ist nichts als reine Unterstellung, die ich zurückweise. Was ich im Fall St. Pölten zur damaligen Zeit meinte oder wolle, wissen Sie überhaupt nicht. Wenn ein Bischof seine Dienstaufsicht verletzt, so ist es dem Papst überlassen, ob eine Besserung möglich ist oder eine Abberufung notwendig wird. Die Beurteilung dessen hängt weder von der „Stimme“ noch von „turk“ ab. Es ist skandalös, die Ernennung von Erzbischof Levada dem regierenden Heiligen Vater in jener Weise vorzuwerfen, wie Sie es tun. Was ich wirklich meine, können Sie in meinen bisherigen Wortmeldungen ohne jedes Problem nachlesen. Da Sie im Gegensatz zu Ambrosius (um nur ein Beispiel zu nennen) ambrosius.patched.de/…ttform_groer1995.htm zur Zeit, als die Diskussion um den „Fall Groer“ entfacht, sicherlich eher den blind wirkenden Groerverteidigern à la Bischof Krenn angehörten, fehlt Ihnen doch ein wenig die Glaubwürdigkeit, jetzt im nachhinein in geographisch weit entfernten Fällen wie in jenem der irischen Bischöfe plakativ-gescheit daher zu reden.
Im Priesterseminar St. Pölten ging es nicht nur um Erwachsene, sondern um Abhängige aufgrund der Priesterausbildung und der Zulassung zu den heiligen Weihen. Deshalb ist die von Kardinal Schönborn nun in Kraft gesetzte MIßbrauchsordnung für die Erzdiözese Wien sicherlich richtungsweisend, denn dort geht es nicht nur um sexuellen Mißbrauch, sondern viel weiter – was völlig richtig ist – um „[fett]jede Form des physischen, psychischen, sexuellen …
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#33   Stimme aus dem Tradiland   09:11:00 | Mittwoch, 9. November 2005
Zweierlei Maß ist typisch für die V2-Kirche
vorerst noch zu Gotthard. Hier ein Link, welches ein Photo beinhaltet, welches den Dalai Lama in einer katholischen Kirche „betend“ zeigt, wobei der Tabernakel verhüllt ist und eine Buddhastatue oben positioniert ist. Datum des Events: 27. Oktober 1986 St. Peter zu Assisi. Leider ist das Photo schlecht (wiedergegeben). Ich habe aber schon bessere gesehen.
Eine katholische Kirche oder ein interreligiöses Heiligtum – eine dokumentarische Auseinandersetzung von P. A. Mählmann www.fsspx.info/…err_heilig/03-01.pdf
Vorrangig geht es um den „interreligiösen Spaß“ in Fatima.
Jetzt aber nochmals zu @ turk: Sie meinen also, es in Ordnung, dass die irischen Bischöfe, die für jahrzehntelangen Kindesmißbrauch verantwortlich sind, samt und sonders im Amt bleiben. Die haben sogar gewußt, was weiter passieren wird und entsprechende Versicherungen abgeschlossen! Die gleiche Sprache spricht die Ernennung von Erzbischof Levada.
Merke: Während es turk für richtig hält, dass Bischof Krenn nach monatelanger Untätigkeit in Sachen Priesterseminar (es ging um Erwachsene) abgelöst wurde, hat er kein Problem, dass dutzende Bischöfe weltweit, die für jahrzehntelangen Kindesmißbrauch verantwortlich sind, nach wie vor in Amt und Würden sind!
Einfach logisch, einfach turk!
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#32   Marcel   08:44:15 | Mittwoch, 9. November 2005
Halbduplex
Trottel schrieb: „ Sie bestreiten also, daß Johannes Paul II., die Götzendiener zum „Gebet“ nach Assisi eingeladen hat. Das ist doch nicht ihr Ernst?! „
Gut, dass es Missionare gab, sonst wären Sie vielleicht heute auch noch ein germanischer Götzendiener.
Der alles entscheidende Unterschied ist, daß der Apostel Deutschlands uns Germanen das Kruzifix brachte, predigte, vorlebte und die Götzeneiche mit der Axt fällte. Dank sei Gott für diesen Heiligen!
In Assisi dagegen hat man die Kruzifixe verhüllt, damit sie den Götzenanbetern kein Stein des Anstoßes seien! (Obwohl der Heiland stets klarmachte, daß er just das sein werde: ein Stein des Anstoßes.)
Es ist die biblische Stelle, als der Petrus über Jesus Christus sagt: „Ich kenne diesen Mann nicht!“
Um diesen Wesensunterschied zu erkennen, muß man wahrscheinlich geistig wie ein Kind sein, doch kein Trottel.
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#31   Asteriskus   08:42:45 | Mittwoch, 9. November 2005
@Gotthard
Die Antwort habe ich so erwartet. Leider habe ich keinen Scanner, sonst könnte ich das Foto gerne mailen. Dann käme aber sicher die Behauptung, es sei eine Fotomontage.
Wer nicht will, der hat schon.
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#30   Gotthard   08:34:50 | Mittwoch, 9. November 2005
keine Quelle
dieser Link besagt nichts …
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#29   Asteriskus   06:16:47 | Mittwoch, 9. November 2005
@Gotthard:Quellen!!!!!
Hier kommt der Link: www.kreuz.net/article.1300.html
Ich denke, dass Card. Oddi eine vertrauenswürdige Quelle ist.
Das geschah am 27. Oktober 1986 in der Kirche San Pietro in Assisi. Belegt ist das durch Fotos, die auch veröffentlicht sind.
Aber „santo subito“…
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#28   Le Trot   23:30:51 | Dienstag, 8. November 2005
@Irenäus
Sie bestreiten also, daß Johannes Paul II., die Götzendiener zum „Gebet“ nach Assisi eingeladen hat. Das ist doch nicht ihr Ernst?!
Gut, dass es Missionare gab, sonst wären Sie vielleicht heute auch noch ein germanischer Götzendiener.
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#27   Gotthard   23:01:55 | Dienstag, 8. November 2005
Quellen!!!!!!!!!!!!!
auf dessen Initiative eine Buddhastatue auf einen Tabernakel gestellt wurde,
wo und wann geschah das? Bitte deutlich Zeit und Ort nennen und eine unzweideutige Quelle!!!!!!
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#26   Catholicus   22:42:29 | Dienstag, 8. November 2005
@Irenäus: Friedensgebet von Assisi
Meinen Sie wirklich, dass die Aufstellung der Buddhastatue vor dem Tabernakel auf die persönliche Initiative von Johannes Paul II. zurückging? Jeder Papst braucht Mitarbeiter, genauso wie jeder Bischof. Diese können versagen, und es muss nicht in jedem Fall mit mangelnder Wahrnehmung der Aufsichtspflicht zu tun haben, wenn dies geschieht!
Das Anliegen des Papstes, zum Gebet nach Assisi einzuladen, war lauter. Gemeinsam gebetet haben nur die Christen, die anderen sollten je auf die ihnen mögliche Weise zu Gott beten. Nicht um sie im Irrtum zu bestärken, lud sie der Papst ein, sondern weil er wusste, dass jeder Mensch eine „anima naturaliter Christiana“ besitzt, die prinzipiell offen ist für die Gnade Gottes. Und wer dürfte sich anmaßen, dass ein Irrgläubiger der Gnade Gottes endgültig verschlossen ist? Das Gebet so vieler religiöser Verantwortlicher für den Frieden sollte auch zeigen, dass ein Krieg im Namen der Religion künftig nicht mehr zu rechtfertigen ist.
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#25   Irenäus   22:34:23 | Dienstag, 8. November 2005
ernst?
Sie bestreiten also, daß Johannes Paul II., die Götzendiener zum „Gebet“ nach Assisi eingeladen hat. Das ist doch nicht ihr Ernst?!
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#24   turk   22:30:13 | Dienstag, 8. November 2005
Es ist absurd, wie hier auf Johannes Paul II. geschlagen wird
Lieber Irenäus!
Beweisen Sie, daß der Diener Gottes Johannes Paul II. persönliche Inititiative ergriffen hat, eine Buddhastatue auf einen Tabernakel zu stellen. Beweisen Sie mit belegbaren Aussagen, daß der Diener Gottes Johannes Paul II. mit Assisi nur irgendein Jota des Absolutheitsanspruches des katholischen Christentums fallen hätte gelassen oder fallen lassen wollte.
Beides zusammen wird Ihnen nicht gelingen, und deswegen ist es widerlich, wie hier über den verstorbenen Papst hergezogen wird, der große innere Schmerzen empfand, als er von den Dingen in den USA erfuhr und als er zur Überprüfung eine Apostolische Visitation in St. Pölten veranlaßte.
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#23   Irenäus   22:17:00 | Dienstag, 8. November 2005
Assisi und St. Pölten
Aus homosexuellen Zungenküssen werden Weihnachtsküsse, aus perversen Griffen im Genitalbereich dumme Bubenstreiche … die eigentliche Schande der Sankt Pöltener Vorfälle besteht darin, Perversionen nicht mehr als himmelschreiende Sünden zu benennen, sondern als Kavaliersdelikte und Bubenstreiche zu verharmlosen und damit einen ganzen Berufsstand in Geiselhaft zu nehmen, um karrieresüchtige Täter aus der Schußlinie zu ziehen (…) Es ist höchste Zeit, den Rückweg aus de…
Unser lieber Diskussionsteilnehmer „turk“ mag vielleicht recht haben was St. Pölten angeht. Allerdings sollte er mal selber vor der eigenen Türe kehren, und es gefälligst unterlassen, denjenigen, auf dessen Initiative eine Buddhastatue auf einen Tabernakel gestellt wurde, als Heiligen zu bezeichnen. Schließlich wird er uns wohl solche Aktionen nicht als „Bubenstreiche“ verkaufen wollen, oder?
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#22   turk   21:40:02 | Dienstag, 8. November 2005
Da haben wir’s ja: wer Pölten so wegredet, ist völlig unglaubwürdig
Tja, lieber Rudolphus, Sie scheinen ganz schlecht informiert zu sein, vor allem haben Sie eben nicht die öffentlichen Gerichtssitzungen und die Berichterstattung in den Medien sowie bei Ambrosius ambrosius.patched.de/logbuch.htm nachgelesen. Dann wüßten Sie, daß leider alles dafür spricht, daß diese ach so private Weihnachtsfeier 2003 von einer homosexuellen Zungenkußreihe getragen war und sogar von besagtem hw. Manne einem Homo-Pärchen ein „Beziehungsring“ gesegnet wurde, in dem der Beginn der Homobeziehung eingraviert war.
Ihre „Verteidigungsrede“ ist derart grenzwertig, daß sie im äußersten Falle in der offenbar auch auf solches Niveau abgestiegenen Zeitschrift „13.“ noch Platz finden könnte. Über solche abstrusen Theorien des Schönredens des Homoskandals von Pölten liest man ja des öfteren im dortigen Leserbriefteil. Damit ist aber eines klar: Ihnen und allen, die solche Vorgänge wie in Pölten mit „Dummheiten“ und „Humor“ entschuldigen wollen, geht jegliche Glaubwürdigkeit verloren, wenn Sie über „wahre Homocliquen“ (ganz bestimmt nur im progressistischen Lager, jaja) reden, vermuten und urteilen wollen. Hier in Pölten gab / gibt es glaubwürdige Zeugen und echte Photographien. Im Stil des „13.“ müßten Sie gefragt werden: wer hat Sie bezahlt, daß Sie solchen Unsinn verbreiten, den Sie ja nicht einmal selbst glauben. Wenn ja, dann ist es um Ihre Wirklichkeitserkennntis ganz schlecht bestellt, sorry, aber Sie sind ins Gebet eingeschlossen.
Wer im Alter zwischen 35 und 65 Jahren noch solche „Bubendummheiten…
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#21   Rudolphus   19:47:31 | Dienstag, 8. November 2005
Mons. Krenns Verteidigung
war insofern auf das Photo bezogen richtig, als, daß Dr. Rothe, was viele nicht wissen, ein Witzbold ähnlich wie Harald Schmidt, Deutschlands z.Zt. größter Showentertainer, ist.
Auch die Freunde dieses Unglücklichen waren über das Bild schockiert, denn die priesterliche Würde verträgt sich nicht mit so einem Humor, aber ich habe lange darüber nachgedacht, und glaube, daß hier in diesem Krenn-Sekretär der alte schräge Humor durchgekommen ist. Was der Teufel daraus gemacht hat, ist allen bekannt, und dumm gehandelt ist nun einmal dumm gehandelt.
Ansonsten ließ er sich wohl nichts zuschulden kommen.
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#20   turk   19:11:50 | Dienstag, 8. November 2005
Homoclique bleibt Homoclique, da hilft alles nichts
Naja, Rudolphus, unter Ihren Diskussionsvorzeichen (z. B. „konzilsverseuchtes Bistum“, „V2-Amtskirche“) ist es natürlich doppelt schwer, die Phänomene zu diskutieren, um die es im Fall St. Pölten ging. Wer btite wirft alle in einem Topf? Das ist Unsinn, im großen und ganzen liegt der Fall St. Pölten offen zutage, was vor allem den unnötigen öffentlichen staatlichen Gerichtssitzungen zu verdanken ist, wie wir beim besten Gerichtsberichterstatter Österreichs nachlesen ambrosius.patched.de/logbuch.htm können. Es gab ja nicht nur „ein Photo“, und es ist grotesk, wie es der „13.“ weiter tut, von einem innerkirchlich üblichen Wangenkuß zu phantasieren. Und genau das ist es: für wie blöd will man „Konservative“ noch verkaufen? Tut mir leid, lieber Rudolphus, wenn Sie zu dem, was in Pölten offenbar geworden ist, sagen „Dummheiten“, dann setzen Sie die unglücklich begonnene und zum Untergang in die Unglaubwürdigkeit bestimmte „Verteidigung“ durch den früheren BIschof Krenn fort. Gegen diese Form der „Verteidigung“ hat z. B. der Wiener Neustädter Akademie-Dompfarrer deutlich Stellung genommen, schon vor der Visitation: [kursiv]Aus homosexuellen Zungenküssen werden Weihnachtsküsse, aus perversen Griffen im Genitalbereich dumme Bubenstreiche … die eigentliche Schande der Sankt Pöltener Vorfälle besteht darin, Perversionen nicht mehr als himmelschreiende Sünden zu benennen, sondern als Kavaliersdelikte und Bubenstreiche zu verharmlosen und damit einen ganzen Berufsstand in Geiselhaft zu nehmen, um karrieresüchtige Täter aus der Schußlinie zu ziehen (…) Es ist höchste Zeit, den Rückweg aus de…
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#19   Rudolphus   18:38:51 | Dienstag, 8. November 2005
@turk: „alte Garde“
Es ist ein bißchen leicht, alle tüchtigen und glaubenstreuen Leute in diesem concilsverseuchten Bistum als „alte Garde“ in einen Topf zu werden.
Sie sollten wissen, daß die „alte Garde“ nicht ein Wesen in mehreren Personen ist.
Es sind wohl größtenteils gute Leute, Dummheiten gibt es immer; allein darf man sich gewisse Dummheiten in bestimmten Positionen einfach nicht erlauben.
Der Eindruck der Homophilie unter Bischof Krenns Priestern ist aber sicher ein vorschneller wegen eines Photos.
Die wahren Homo-Cliquen lassen sich nicht so einfach photographieren, denn sie treiben wohl immer noch ihr Unwesen, zumindest in den USA, ob in Österreich auch kann ich nicht beurteilen. Die V2-Amtskirche schützt ja ihre Leute.
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#18   turk   18:07:39 | Dienstag, 8. November 2005
Bleiben wir sachlich und präzise
Liebe Stimme! Ihre groteske Stellungnahme ist wieder einmal typisch für Ihr Agitieren. Was erforderlich ist, in einer Diözese, wird nicht nur von der Meinung der „Stimme“ abhängen, die sich offenbar ganz schön leicht durch eingesandte, nicht besonders seriös wirkende Artikel wie den obigen beeindrucken läßt und sogleich in „Umstrukturierungsangst“ gerät. Wer soll Ihnen das abnehmen?
Das, was Sie unterhalb getan haben, nämlich gegenüber dem Diener Gottes Johannes Paul II., daß dieser praktisch alle Interna sämtlicher Diözesen hätte wissen müssen, um dann gleich den verstorbenen Papst herunterzuwürdigen, bedarf keines Kommentars. SIe haben die SJM genannt, und ich bleibe dabei: in der Diözese St. Pölten haben die Gläubigen ein Recht, zu erfahren – und zwar von allen Gemeinschaften und Priestern, nicht nur von der SJM (aber SIe wollen einfach nicht verstehen) – wer weiterhin in kirchenpolitischer Förder-Koaition mit der von Bischof Krenn unglückselig eingesetzten „alten Garde“ zusammenarbeitet, die sich durch ihr sogar photographiertes Verhalten diskreditiert hat und – wie Laurentius2 soeben für die gesamte Weltkirche vermutet – den Verdacht einer homosexuell eingefärbten Unterwanderung aufkommen hat lassen. Es ist also gar nicht egal, wer wo steht – es geht hier nicht um die direkte Verantwortung für das ehemalige Seminar. Hier übrigens ein alter, aber durchaus weiterhin aktueller Kommentar zur Gefahr einer homosexuellen Unterwanderung www.internetpfarre.de/blog/item/40/.
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#17   Laurentius2   16:01:43 | Dienstag, 8. November 2005
@Stimme aus Tradiland & Justus
Es entspannt sich in der Tat ein doppelter Albtraum:
1.) Unsere Kirche ist ganz offensichtlich von homophilen Leuten unterwandert, über deren konsequente Nähe zum Satanismus man nur spekulieren kann (s. Malachi Martin, Der letzte Papst bzw. „windswept house“). Diese Unterwanderung hat in Irland bereits die Seminare leergefegt, in den USA die Kräfte der christlichen Renaissance überwiegend den Protestanten zugeführt ! Die Kurie bleibt scheinbar passiv …
2.) Der allgemein in der Luft liegende Pädophilen-Verdacht gegen die Kirche, mit dem wir einfachen Gläubigen beim Missionieren immer öfter konfrontiert werden, wird in geradezu diabolischer Weise gegen eines der letzten romtreuen Seminare eingesetzt, während in liberalen Seminaren offenbar (IRONIE) alle Festplatten restlos sauber sind. Die Kurie wird offensichtlich getäuscht …
2:0 für den Widersacher ? Erzengel Michael, hilf !
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#16   Stimme aus dem Tradiland   15:35:46 | Dienstag, 8. November 2005
Doch: Wir sind genau beim Thema, hw. turk!
Denn im Artikel über die Diözese St. Pölten ist die Rede von Umstrukturierungen der Seelsorge durch verringerten Einsatz von geweihten Priestern. Genau ein solcher ist nicht erforderlich, wenn und weil es genügend andere Priester (außer diözesanen) gibt!
Nochmals: Was hat SJM mit dem diözesanen Priesterseminar zu tun? Was Sie betreiben, ist Rufschädigung unter vorgeblich episkobalen Vorzeichen!
Vielleicht sollten Sie selbst den „Mund nicht so voll nehmen“ bzw. so heftig in die Tasten hauen!
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#15   turk   15:25:33 | Dienstag, 8. November 2005
Verwechseln Sie nicht Äpfel mit Birnen, Sie haben das eingebracht
Sorry, liebe Stimme, aber Ihr Beiträge sind manchmal komplett vom Thema abschweifend. Wenn ich richtig sehe, geht es im obigen unseriösen Artikel um eine subtile Hetze gegen Bischof Küng und Regens Leichtfried, die in keiner Weise gerechtfertigt ist.
Sie selbst haben plötzlich mit SJM begonnen, was überhaupt nicht Thema war. Da Sie damit den Mund so voll nahmen, habe ich klar daran erinnert, daß meiner Meinung nach die klare Verpflichtung besteht, keine „kirchenpolitischen Koalitionen“ mit sowohl im kirchlichen als auch staatlichen Untersuchungsbereich direkt und indirekt aufgeflogenen und in sogar photographisch belegter Weise tätig gewordenen Priestern zu schließen. Diesbezüglich ist es angesichts des Falles St. Pölten und der dort vor allem aufgeflogenen Charakterschwächen – um es milde auszudrücken – nötig, daß die Gläubigen die Wahrheit erfahren. Daß z. B. eine Gruppe um den „13.“ in dieser falschen kirchenpolitischen Koalition steht, wissen wir. SJM aber sollte sich hier klar deklarieren, darauf haben gerade traditionell orientierte Katholiken ein absolutes Recht.
Alles andere, was Sie schreiben, ist reine Show, das wissen SIe ganz genau. Im übrigen beten wir alle für die Seele von + Kardinal Groer und auch für alle Lebenden, aber es ist kaum möglich, die Vorgangsweisen rund um die zahlreichen zeugenhaften Wortmeldungen gutzuheißen. Leider ist ja mit dem Fall St. Pölten auch die gesamte damalige Verteidigung durch Bischof Krenn zusammengebrochen.
Es ist im übrigen Wahn…
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#14   Stimme aus dem Tradiland   13:47:14 | Dienstag, 8. November 2005
@ turk: Wer muß sich wem gegenüber abgrenzen?
Gibt es irgendeine Verpflichtung, dass sich SJM irgendjemand gegenüber abgrenzt? Anders gefragt: Gibt es irgendwelche qualifizierten Belege dafür, dass SJM irgendeine Mitverantwortung hinsichtlich des diözesanen Seminars trägt?
Haben Sie sich schon vom + Cardinal Groer distanziert, falls nicht, warum nicht?
Werden Sie sich von den irischen Bischöfen distanzieren, die sehr viel mehr Schuld auf sich geladen haben, als es in St. Pölten je zur Diskussion stand?
Kleine irische Diözese löst Riesenskandal aus diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress…
Da geht es um den sexuellen Missbrauch von Kindern. Landesweit werden 241 Priester beschuldigt. Was war die Reaktion der irischen Bischöfe nach den ersten Skandalen Mitte der 80er Jahre?
Diejenige, dass alle irischen Diözesen zwischen 1986 und 1990 eine spezifische Versicherung für Schadenersatzzahlungen auf Grund sexuellen Missbrauchs abschlossen.
Wo war denn da Papst JoPaII., den Sie „Diener Gottes“ nennen? Wieder einmal nicht informiert? Falls ja, ist er für die katastrophale Personalauswahl im Staatssekretariat verantwortlich! Das Gleiche in den USA, in Deutschland, in Rom, in Polen. Ein homosexuelles Pädophilennetz mitten in der Weltkirche und zwar bis heute!
Sie nehmen JoPaII. als „Diener Gottes“ in Schutz und fordern von völlig Unbeteiligten Distanzierungen? Was soll das? Ein Messen mit zweierlei Maß, eine Chuzpe?
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#13   Rudolphus   13:00:21 | Dienstag, 8. November 2005
@Der Gatte der Evelin
Ihre Vorwürfe „Ruhe um jeden Preis“ beziehen sich auf die Amtsführung von Exzellenz Küng, wie Friede mit P. Udo, Forum XXIII etc.
Gerade hier liegt der Unterschied zur Personalprälatur Opus Dei, die unabhängig von den Diözesen agiert.
In der Prälatur selbst herrscht Orthodoxie und eine würdige Liturgie.
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#12   Justus   09:25:45 | Dienstag, 8. November 2005
Albträume
Ich kenne eine Pfarrei im Bistum Limburg, in der es bis vor etwa fünfzehn Jahren einen eigenen Pfarrer gab. Vor etwa zehn Jahren wurde er versetzt und ein Pfarrverband errichtet. Die Pfarrei wurde seither von einem ständigen Diakon betreut, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Inzwischen wurde auch der Diakon abgezogen und durch eine extrem modernistische Pastoralassistentin ersetzt, die die Pfarrei faktisch leitet und Gottesdienste in pseudo-liturgischen Gewändern feiert. Der nächste Priester – der offizielle Pfarrer! – wohnt ca. 30 km entfernt und kommt höchstens einmal pro Woche vorbei. Ein Albtraum, der längst Realität ist!
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#11   28.IX-28.X   08:24:43 | Dienstag, 8. November 2005
Pfarrverbände.
Wir brauchen allerdings vor allem Seelsorger. Schön, daß es noch Menschen gibt, die die Führung Seelsorger-(langsam Seelenloser)losen Pfarreien gibt. Aber solche Konselationen verkommen nur zur irgendwelchen weltlichen Vereinen, die zu unsrem ewigen Heil rein garnichts beitragen. Die Seelsorge stirbt und mit dieser unsre Seelen. Wo ist da der sensus religiosus?
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#10   Bernado   23:13:36 | Montag, 7. November 2005
@Gotthard, heiße Luft
Natürlich weiß ich nicht, wie die Pläne für St. Pölten aussehen – aber dafür weiß ich, wie die Realität heute schon in vielen amerikanischen Diözesen aussieht. Da sind Alpträume www.evangelist.org/…ve/htm5/0729plds.htm schon berechtigt.
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#9   Gotthard   22:40:11 | Montag, 7. November 2005
heiße Luft
Dieser Artikel ist nur heiße Luft … zeigen auch die Kommentare, die nichts Neues ans Licht bringen und auf Fakten nicht eingehen …
Es gibt in der Tradi-Szene wohl heftige Alpträume …
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#8   turk   21:39:00 | Montag, 7. November 2005
Üblicher völlig fader und abgeleierter Tendenzartikel: Wiederkäuen ist wenig originell
Das Schreiben Seiner Exzellenz BIschof Küng an die Pfarrer der Diözese St. Pölten vom 31. Oktober 2005 in voller Treue zum Lehramt der und zur lebendien Tradition der Kirche zeigt deutlich, wie falsch die „kirchenpolitische“ Einschätzung des obigen Tendenzartikels ist, der selbstverständlich wie immer von denselben „Analysten“ stammt, die ein wenig gestolpert sind. Es wundert mich, lieber Gatte der Evelin, daß Sie nun auch schon darauf hereinzufallen beginnen.
Weiters ist klar darauf zu verweisen, daß Pfarrverbände als solche noch lange nicht heißen, daß es keine Priester als Hirten der Einzelpfarreien mehr gäbe. Dies alles sind böse Unterstellungen, die absolut nicht den Absichten des regierenden Bischofs von St. Pölten entsprechen. Erst die konkreten juridischen Schritte und Ernennungen werden zeigen, wie falsch neuerlich ein kreuz.net-Artikel zum Gesamt von St. Pölten liegt. Auch die primitive Gleichsetzung von „Schrittwieser = Leichtfried“ ist Unsinn und zeigt darüberhinaus, daß weiterhin einige nicht erkannt haben, daß das Schwarz-Weiß-Lagerdenken völlig gescheitert ist.
Im übrigen wäre zu wünschen, daß SJM – liebe Stimme, wenn Sie es schon ansprechen – sich ganz klar von der auf homoerotischen Photographien abgebildeten ehemaligen Vorstehung des Priesterseminars abgrenzt, soferne dies noch nicht geschehen wäre. Es geht auch hier um eine Frage der Glaubwürdigkeit. Es genügt nicht, in keine „Homogeschichten“ verwickelt zu sein, es ist auch nötig, kirchenpolitische Koalit…
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#7   Evelin   20:13:55 | Montag, 7. November 2005
Und wo bleibt der hw. Meister turk?
um zu bekunden, wie ach ungerecht und pertinent kreuz.net mit dem doch so katholischen Diözesanbischof DDr. Klaus Küng umgeht? In Wirklichkeit gibt es derzeit genug Priester in der Diözese St. Pölten und genug Reserven: Z.B. bei SJM in Blindenmarkt. Z.B. bei jenen Seminaristen, die mit den Homo-Geschichten überhaupt nichts zu tun hatten und nun nicht geweiht werden (jedenfalls nicht in St. Pölten).
Opus Dei ist deswegen – dies entgegen Rudolphus – die richtige Adresse für Vorwürfe, weil es dort nur aufs Image ankommt. Ruhe um jeden Preis, um den Preis der Rehabilitierung der Modernisten und Häretiker wie Forum XXIII und P. Udo Fischer OSB. Opus Dei ist laizistisch, ökumenistisch und modernistisch, so wie die ganze V2-Kirche. Nur wird gezielter aufs Geld geschaut: Arme Leute werden nicht für dieses angeblich „göttliche Werk“ gekeilt…
Der Gatte der Evelin
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#6   28.IX-28.X   20:01:10 | Montag, 7. November 2005
@Gothard
…oder man macht es wie in der Diezöse Augsburg; man erlässt eine Verfügung über den „Wortgottesdienst“ am Sonntag(wegen Priestermangel) und die Priester der Bruderschaft St Petrus läßt außenvor…
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#5   Gotthard   18:54:25 | Montag, 7. November 2005
Gegenwart
Diese Entwicklung wird es überall geben. Sie ist auf der anderen Seite allerdings aucn nicht neu für die katholische Kirche. In weiten Teilen der Weltkirche hat es nie etwas anderes gegeben… Katechisten sind und waren dort die eigentlichen Leiter der Gemeinden …
Beerdigungen sind weltweit selten Aufgabe eines Priesters…
Kein Bischof kann sich Priester backen … und wenn keine da sind, müssen andere Massnahmen ergriffen werden, so schmerzhaft das auch sein wird.
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#4   Rudolphus   18:11:16 | Montag, 7. November 2005
Unwahrheiten über das Opus Dei
Mons. Küng war wohl Opus-Dei-Regionalvikar, ist aber nicht das Opus Dei, und seit seiner Einsetzung zum Bischof von Feldkirch gewissermaßen zum Bischofsamt „freigestelltes“ Opus-Dei-Mitglied.
Unten wurden Behauptungen über die Prälatur aufgestellt, die einfach falsch sind.
Das Opus Dei selbst ist römisch-katholisch und vertritt darum auch den alleinseligmachenden Anspruch der römisch-katholischen Kirche.
In der Prälatur selbst hätte es solche Entwicklungen wie in der Restkirche nie gegeben.
Problematisch wird es, wenn gute Opus-Dei-Mitglied auf einmal säkularisierte Bistümer rechtgläubig und papsttreu zugleich regieren müssen.
Bischof Küng ist ein vorbildhafter Opus-Dei-Priester. Aus diesem Grund hoffe ich, daß er sich nicht allzulange mit dem durch den Modernismus zerstörten Bistum herumplagen muß.
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#3   ottaviani   18:08:50 | Montag, 7. November 2005
wunderbar
der Herr ischodf zeigt sein wahres gesicht eines ist ja wohl klar was von sog „konservativen“ als Kurswende gefeiert wurde istja wohl voll gescheitert gottseidank gibt es die Priesterbruderschaft St. PiusX.
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#2   Benedikt   16:29:31 | Montag, 7. November 2005
can 517 § 2
Obwohl es nach Kirchenrecht immer einen Priester geben muß, der – theoretisch – die Befugnisse eines Pfarrers ausübt, sind es de facto die Pfarrbeauftragten, welche die Pfarreien leiten.
So sieht es aus. Und warum ist das so? Weil es sich um Progressisten handelt? Wer wird das gleich annehmen werte Redaktion? Die Leitung liegt faktisch beim Pfarrbeauftragten, weil es einem Pfarrer schlichtweg unmöglich wäre 8 Pfarreien nicht nur gottesdienstlich zu versorgen, sondern auch den ganzen Verwaltungskram zu erledigen, in 8 Verwaltungsräten herumzusitzen, 8 Pfarrgemeinderäten usw… Und komm mir jetzt keiner mit „Rätediktatur“. Ein Pfarrer kann auch nicht allein die Haushaltspläne für 8 Pfarreien machen.
Und genauso läuft es im Bistum Limburg. Die Spendung der Sakramente (bzw Assistenz) liegt vollumfänglich beim Priester, und um den Verwaltungskram kümmert sich der Gemeindereferent.
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#1   Athanasius   16:26:40 | Montag, 7. November 2005
Ach das geht doch nicht!
Das Opus Dei ist ja „konservativ“ und „geschlossen gegen Veränderung“. Obwohl das Opus Dei Rabbiner dazu aufruft gute Rabbiner zu bleiben und in ihrer jüdischen Berufung zu bleiben und nicht zu konvertieren, daneben Mitglieder verschiedener Religionen hat, ist doch das Opus Dei auch „altmodisch katholisch“!
Das man geschlossen und elitär ist, zeigt wohl Bischof Küng, leider. Dem Volk hört keiner zu. Nur den Medien werden von der heutigen Diözese zugehört.
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