Kirche in Not
Gratis-Biographie über den Speckpater
Eine jüngst erschienene Lebensbeschreibung des Gründer des Hilfswerks Kirche in Not/ Ostpriesterhilfe läßt den legendären Prämonstratenserpater vor den Augen der Leser auferstehen.
(kreuz.net, München) Die Biographie nennt sich „Danke, Pater Werenfried!“ und stammt aus der Feder von Eva-Maria Kolmann. Das Buch enthält die wichtigsten Stationen des außergewöhnlichen Leben des 2003 verstorbenen niederländischen Ordensmannes Werenfried van Straaten.

Der Leser durchlebt die Gründungsjahre des Hilfswerks Kirche in Not/ Ostpriesterhilfe das heute in mehr als 140 Ländern verfolgten und bedrängten Christen hilft.

Er wird Zeuge der Specksammlungen für heimatvertriebenen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Leser ist dabei, wenn die ersten Rucksackpriester motorisiert werden, die Kapellenwagen durch das Land fahren oder der Bauorden gegründet wird.

In die Biographie sind „Briefe an den Speckpater“ eingeflochten, in denen Zeitzeugen zu Wort kommen.

Unter ihnen befinden sich zahlreiche Persönlichkeiten des kirchlichen und politischen Lebens, darunter der ehemalige Kardinal Josef Ratzinger und der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner.

Kardinal Meisner nennt Pater Werenfried im Vorwort des Buches einen „mitreißenden Zeugen Jesu Christi“, der „gerade in den Notgebieten kirchlichen Daseins tiefe Spuren der Liebe Gottes hinterlassen“ hat.

Zeugnisse beigetragen haben auch der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl, der ehemalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog, der Vizepräsident des deutschen Bundestages Wolfgang Thierse oder die deutsche Schriftstellerin und Regisseurin Freya Klier.

Die Biographie enthält außerdem Zeugnisse von normalen Sterblichen, die sich vom Charisma Pater Werenfrieds, seiner Liebe zu Gott und den Menschen und seinem unerschütterlichen Humor begeistern ließen.

Das Buch „Danke, Pater Werenfried! Ein Brief an den Speckpater“ von Eva-Maria Kolmann kann unentgeltlich angefordert werden bei: Kirche in Not, Postfach 70 10 27, 81310 München, Telefon: 0 89 / 7 60 70 55. Bestellungen über Email oder die Webseite des Hilfswerks sind ebenfalls möglich.
      
5 Lesermeinungen
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#5   Athanasius   12:53:48 | Mittwoch, 9. November 2005
@28
Wie Mutter Teresa, war auch Hw. H. P. Werenfried van Straaten verwirrt vom Zweiten Vatikanischen Konzil. Er war kein grosser Untersucher, obwohl er die nachkonziliare Krise bedauerte. Er war leider grosser Bewunderer von Johannes-Paul II., obwohl er noch in den fünfziger Jahren erzkonservativ und direkt anti-modernistisch war (auch gegen falsche Ökumene). Aber so kennen wir viele, etwa Kardinal Frings, der sich nach der Wahl von J. XXIII. zu einem Erzliberalen entwickelte.
Ein Mitarbeiter von Mutter Teresa in den Ghettos Indiens, Dr. Rama Coomaraswamy, wurde ein zweifelhafter Sedisvakantist, nachdem M.T. ihm die „Neue Richtung“ nicht erklären konnte.
Pater Werenfrieds Abtei in Tongerlo ist mittlerweile erzmodernistisch und gay-orientiert (Patres erklären gegenüber besuchenden Jungenschulklassen, dass sie offen homosexuell sind).
So geht und ging es vielen.
Aber Pater Werenfried war trotzdem einfach gross. Obwohl er später den falschen Ökumenismus indirekt förderte in dem er schismatischen Orthodoxen half, während er Erzbischof Lefebvre abwies.
R.I.P.
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#4   28.IX-28.X   11:40:53 | Mittwoch, 9. November 2005
@Atthanasius
Zweifelhaft sind mir seine neueren Aussagen zu Ökumene und seine Unterstützung der Rus-Otr. Kirche(die die Kath. in Russland verfolgt), schon. Sonst war er ein sehr gute Mensch und Priester.
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#3   Athanasius   22:39:02 | Dienstag, 8. November 2005
_____
Requiescat in pace.
Pater Werenfried van Straaten hat vielen Heimatvertriebenen Ostdeutschen geholfen und ausgebombten deutschen Städtlingen ernährt direkt nach dem Zweiten Weltkrieg.
Somit ist er auch Zeichen europäischen Versöhnung.
Einfacher Priester, einfachen Glaubens, einfacher Spiritualität, aber grossen Herzens! Und wie hat der gepredigt. Wenn ich mich an eine Predigt die er 1968 abhielt über die bereits damals aufkommende Abtreibungskultur und die Feigheit der katholischen Bischöfe erinnere (ich habe alle ca. 2002 zugehört auf Kasette), werde ich noch von der Emotion gepackt. Welch ein Mann!
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#2   Toby   19:17:59 | Dienstag, 8. November 2005
Zu Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis.
Irgendwie sind die in den letzten Jahren voll auf den charismatischen Tripp aufgesprungen. Da gibt es doch diesen Pater Hupka, oder wie der heißt …
Und auch schon unter Pater Werenfried, den ich ansonsten sehr schätze, wurden stark ökumenistische Tendenzen ersichtlich, vgl. die sehr großzügige Unterstützung für Kardinal Hussar.
Mit der klassischen Liturgie haben die auch über
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#1   Rudolphus   18:15:57 | Dienstag, 8. November 2005
Rasche Seligsprechung
damit Speck einen Patron bekommt
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