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Dienstag, 8. November 2005 09:53
Preisfrage: Warum schweigen die US-Medien?
Wenn eine Tagesveranstaltung ungefähr 400.000 Menschen in eine der wichtigsten US-Städte anlockt, ist das gewöhnlich eine Nachricht wert. Von Kelly Boggs, baptistischer Prediger in McMinnville, Oregon.
Eindrücke vom 'Folsom Street Treffen'
Eindrücke vom ‘Folsom Street Treffen’
(kreuz.net, San Francisco) Ein Anlaß dieser Größe ist gewöhnlich von Reportern belagert. Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß das ‘Folsom Street Treffen’, das am 25. September in San Francisco stattgefunden hat, dem durchschnittlichen Bürger praktisch unbekannt ist.

Dieser jährliche Anlaß ist eine der wichtigsten Darstellungen des „alternativen Lebensstils“ in San Francisco.

Beim Treffen wird Geld für lokale Homo- und Aids-Organisationen gesammelt. Im Jahr 2004 wurden an einem Tag umgerechnet über 200.000 Euro eingenommen.

Ist es nicht seltsam, daß ein Anlaß, der so eine große Menge anlockt und soviel Geld einnimmt, von den Medien fast nicht beachtet wird?

Nach langer Suche fand ich nur vereinzelte Artikel über den Anlaß. Sie stammten alle aus kalifornischen Medien. Nach Lexis-Nexis – eine ausführliche Nachrichten-Datenbank – gab es darüber außerhalb von Kalifornien keinen einzigen Artikel.

Warum lassen die wichtigsten Medien der USA das ‘Folsom Street Treffen’ unbeachtet?

Antwort: Wenn der Durchschnittsamerikaner über den „alternativen Lebensstils“ informiert würde, wie er sich auf diesem Treffen darbietet, dann würde die sogenannte „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung Schaden nehmen.

Am 'Folsom Streett Treffen' trieben sich mehrere "perverse Nonnen" herum.
Am ‘Folsom Streett Treffen’ trieben sich mehrere „perverse Nonnen“ herum.
Was geschah am diesjährigen ‘Folsom Street Treffen’?

Nach den erwähnten kalifornischen Nachrichten-Berichten offenbarte der Anlaß die entartete Seite der alternativen Lebensstil-Bewegung.

Ihre Anhänger – die ihre sexuellen Freuden beim Fesseln, Geißeln, Schlagen und Hinternversohlen finden – präsentierten ihre Neigungen in aller Öffentlichkeit.

Beim Treffen gab es auch jede Menge Nacktheit, sowie gespielte und echte Sexualakte.

Nach der Webseite ‘Inside Bay Area’ befand sich unter den Tausenden von Anwesenden auch ‘Schwester Ahornsirup’, eine lederbekleidete Nonne mit hohen Absätzen, schwarzen Stiefeln und neonblauem Haar.

„Ich bin eine perverse Nonne“, erklärte Ahornsirup und fügte hinzu: „Eine großartige Weise, um einen Mann zu kontrollieren, besteht darin, ihn dazu zu bringen, Frauenunterwäsche zu tragen.“

Bill Worthen, der Vizepräsident des ‘Folsom Street Treffens’ war auch beim Treffen anwesend.

„Jeder besitzt einen gewissen Grad von Fetisch“, meinte er.

Die Homepage ‘Inside Bay Area’ berichtete, daß Vizepräsident Worthen schon seit zehn Jahren zur Lederbewegung gehört und „frei über das Verlangen nach Geschlagenwerden“ spricht – auch über die sexuelle Erregung, die ihn überkommt, wenn er auf eine andere Person uriniert oder von dieser uriniert wird.

O nein, ich erzähle keine Witze.

Als der Berichterstatter der Homepage ‘Inside Bay Area’ einem gewissen Bahran Aliassa begegnete, befand sich dieser gerade nackt in einer Gruppe und masturbierte – etwas, was er auf dem Treffen seit sechs Jahren tut.

Man möge bedenken, daß solche Handlungen auf dem Treffen die Regel und nicht die Ausnahme bilden.

Die Webseite des ‘Folsom Street Treffens’ rühmt sich, daß die Aufgabe der Veranstaltung darin bestehe, einen von Freiwilligen organisierten „Weltklasse Leder-Event zu organisieren, um es der Bewegung des alternativen Lebensstils zu ermöglichen, sich auszudrücken“.

Warum ignorieren Medienträger in den ganzen USA eine so große Versammlung der „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung?

Ein Grund könnte darin bestehen, daß manche Homo-Aktivisten behaupten, daß die Fetisch-Bewegung nur eine Randerscheinung sei.

Es ist wahr, daß jedes Anliegen auch radikale Elemente anzieht. Doch eine Versammlung von 400.000 Menschen in einer Stadt kann keine Randgruppe sein.

Wenn der Anti-Homo Aktivist Fred Phelps mit 15 Demonstranten an einem Anlaß teilnimmt, dann erscheinen darüber im ganzen Land Artikel.

Man wird auch Bilder von Phelps’ berüchtigten „Gott haßt Homos“-Plakaten zeigen.

Doch die Tatsache, daß Phelps eine wirkliche Randerscheinung ist, hindert die Medien nicht, seine Provokationen zu berichten.

Sollten die 400.000 Personen, die in San Francisco ihre Perversionen zum besten geben, wirklich eine Randgruppe darstellen und nicht zur Masse der „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung gehören, warum denunzieren Vorkämpfer für Homo-Rechte dann diese Veranstaltung nicht?

Als Fred Phelps vor einigen Jahren in Oregon protestierte, wurde ich von einem Lokalblatt um einen Kommentar gebeten.

Ich sagte dem Reporter, daß Phelps unsere baptistische Gemeinschaft nicht repräsentiert, auch nicht 99.9% der Baptisten der Südstaaten. Viele baptistische Vertreter – sogar der Präsident der Bewegung – haben ähnliche Erklärungen abgegeben.

Warum schweigen die US-Medien?
Warum schweigen die US-Medien?
Ich habe noch von keinem Vertreter einer Homo-Organisation gehört, daß sich die „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung vom sogenannten Fetisch-Rand distanziert oder diesen verurteilt hätte.

Wenn es in der „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung nur um Liebe und Beziehung geht – das wird zumindest in der Bewegung gebetsmühlenhaft wiederholt – warum wird dann nicht öffentlich erklärt, daß öffentliche Nacktheit, Sex auf der Straße und Fesselspiele die Bewegung nicht repräsentieren?

Der Grund, warum das nicht geschieht, ist, weil es in der „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung um nichts anderes geht als um entarteten Sex.

Doch wenn auch nur eines der „alternativen sexuellen Verhalten“ verurteilt wird, dann ist keine von den anderen mehr davor sicher, in Frage gestellt zu werden.

Die Medien ignorieren Anlässe wie das ‘Folsom Street Treffen’, weil sie versuchen, die häßliche Wirklichkeit der „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung zu verstecken.

Möge die Wahrheit bekannt werden: Homos, welche in einem monogamen Verhältnis leben, sind die große Ausnahme.

Würde man über Anlässe wie das ‘Folsom Street Treffen’ berichten, dann würde die öffentliche Unterstützung für „Homo-Rechte“ und für das „Homo-Konkubinat“ stark zurückgehen.

Diejenigen, welche der „Gay, Lesbian, Bisexuelle und Transvestiten“-Bewegung wohlwollend gegenüberstehen, wissen das.

Das ist der Grund, warum praktisch nichts über einen Anlaß bekannt wird, der 400.000 Menschen nach San Francisco brachte.

Kelly Boggs ist Pastor in einer Baptistenkirche in der Nähe von Portland im US-Bundesstaat Oregon.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 26 Lesermeinungen:
Mittwoch, 22. Februar 2006 03:44
puck †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 14. November 2005 13:04
Lilith: Na sowas…
Als ob es nicht auch bei uns so wäre… aber es gibt auch Meldungen aus der Politik dazu…
hier bei den Grünen.

Aber ich glaub ich hab auch den Originalartikel gefunden…
Hier steht er… ist wohl in englischer Sprache verfasst…
(Wobei man dazu sagen muss, dass auf dieser Seite auch so wesentliche Themen besprochen werden wie die Frage, wer für den Tod Jesu verantwortlich zu machen ist und sie beziehen sich auf den Film von Mel Gibson…)
Mittwoch, 9. November 2005 15:18
Stimme aus dem Tradiland: wi-bi, balu und fru-fru
@ wi-bi: Womit erwiesen ist, dass aus Google nicht erkennbar, ob ein Begriff oft in den Medien vorkommt oder nicht. Wenn, dann muß man Begriffe kombinieren, allenfalls mit tagesaktuellen Inhalten. Es freut mich, dass Sie die Hl. Gottesmutter als Tagesaktualität ansprechen. Sie wird im Islam als jungfräuliche Mutter „des Propheten Jesus“ verehrt.

@ balu68: Was eine göttliche Strafe war und was nicht, weiß man vielfach erst nach seinem Tode. Gewißheit sind die göttlichen Strafe in der Hl. Schrift, so diejenige für Sodom und Gomorrha. Ebenso Gewißheit ist die Ablehnung homosexueller Akte als schwere Sünden in der Lehre der Kirche.
Mittwoch, 9. November 2005 14:38
balu68at: @Laurentius2 – Strafe Gottes
1755 Lissabon – Erdbeben & Tsunami:
Das Bordellviertel bleibt stehen
2004 Bukhet – Tsunami:
Das zentrale Schwulenviertel wird nicht angetastet.
Nur 2 Hotels direkt am Strand werden überflutet.
2005 New Orleans – Hurrikan:
Das historische Viertel mit den Schulen und Lesbischen Lokalen wird nicht überschwemmt.

In New Orleans könnte man meinen Gott hätte etwas gegen die Erdölindustrie. Die wurde kräftig in Mitleidenschaft gezogen. Auch vom Hurrikan danach.
Mittwoch, 9. November 2005 09:56
wi-bi: @ Tradi: auch interpretieren will gelernt sein.
Ihr Ergebnis schockiert mich eigentlich nicht. Schließlich ist die Folsom Street garantiert nur wegen diesem Fest so bekannt geworden. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Wenn Sie „Vatikan“ in google eingeben, erhalten Sie seltsamer Weise auffällig oft Webseiten aus dem religiösen Millieu. Da wäre die Homepage des Vatikans, des Vatikanradios, kath.net (vor kreuz.net – Jungs ihr müsst euch mehr anstrengen!) und, und, und.

Besser wird es sogar noch, wenn sie „heilige Maria“ ausprobieren. Der erste Treffer verweist auf www.muslim-markt.de (!). Der Rest auf Seiten wie beichte.de, kirchenweb.de oder kathsurf.at. In den Angeboten finde ich „Heilige Holziguren“.

Aber wissen Sie was auffälig ist? Da ist keine seriöse Seite dabei. Kein spiegel.de, kein sueddeutsche.de und auch kein faz.de.

Ist das nicht seltsam? Da gebe ich einen religiösen Begriff in google ein und da kommt nur religiöses Zeugs bei raus. Seltsam.
Mittwoch, 9. November 2005 09:28
Stimme aus dem Tradiland: Googeln ist so aussagekräftig wie Meinungsumfragen
@ Ohne entsprechend Interpretation sagt es entweder gar nichts oder etwas ganz anderes. Ich habe es Ihnen nachgemacht mit Suchbegriff „Fulsom Street“ und kann die hohe Trefferanzahl bestätigen.

Was ist selbstverständlich nicht bestätigen kann, ist Ihre Schlußfolgerung. Denn der Suchbegriff „Fulsom Street“ setzt ja schon ein Vorwissen voraus, welches 99,99 % der Weltbevölkerung wohl nicht haben.

Konkret: Ich habe mir die ersten 10 Seiten der Google Trefferliste angesehen. Ergebnis: 95 % Schwulenseiten (gay-irgendwas; sex-irgendwas; fulsom-homo-irgendwas,etc.), die restl. 5 % Reisebüroseiten, die mit den schwulen Jetsettern Geschäfte machen.

Keine einzige Seite eines seriöseren Mediums, nix Los Angeles Times, nix New York Times, nix San Francisco Medien,…

Conclusio: Selbstverständlich hat kreuz.net Recht und cairochon kämpft gegen Windmühlen!

Ich danke trotzdem für Ihre Bemühungen, die mir gezeigt haben, wie sehr das Internet durch die Homo-Mafia verseucht ist!
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