Kirchenmusik
Die deutschen Bischöfe im Widerspruch zum Konzil
Eine Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz steht im offenen Gegensatz zu den Forderungen der Liturgiekonstitution. Von Dr. Michael Tunger, Aachen.
(kreuz.net/Sinfonia Sacra) Im Juli 2005 veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz die Arbeitshilfe 194. Sie trägt den Titel ‘Musik im Kirchenraum außerhalb der Liturgie’.

Auf den Seiten 9-10 ist dort folgendes zu lesen:

„Die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wollte die tätige Teilnahme der ganzen Gemeinde fördern, verlangte deshalb den rollengerechten Vollzug der liturgischen Feier und ermöglichte die Liturgie in den Volkssprachen.

Die liturgische Praxis traditioneller mehrstimmiger Kirchenmusik scheint aber genau dies in Frage zu stellen:

Der zuhörenden Gemeinde ist eine ganzheitlich-aktive Teilnahme nicht möglich; gegebenenfalls ist die liturgische Rollenverteilung nicht mehr ausgewogen.

Zudem ist der Großteil der Gemeinde der lateinischen Sprache unkundig.

Wird die Liturgie von mehrstimmiger Kirchenmusik dominiert, besteht generell die Gefahr, daß professionelle Musiker, aber auch Amateure und Laienensembles den Gesang exklusiv an sich ziehen.“

„Fest steht: Da solche Werke nicht selten kulturelle Schätze von hohem Rang sind, dürfen sie nicht in Vergessenheit geraten.

Sollten sie innerhalb der Liturgie keine passende Verortung mehr finden, bieten sich außerhalb des Gottesdienstes viele ansprechende Möglichkeiten.“


Diese Aussagen widersprechen klar der zentralen Forderung des Zweiten Vatikanums, wie sie die Liturgiekonstitution ‘Sacrosanctum concilium’ im Kapitel über die Kirchenmusik (114) formuliert:

„Der Schatz der Kirchenmusik – die notwendiger und integrierender Bestandteil der feierlichen Liturgie ist – möge mit größter Sorge bewahrt und gepflegt werden.“

Es kann nicht bestritten werden, daß die Konzilsväter, wenn sie in der Liturgiekonstitution von der Kirchenmusik sprechen, diese Aussagen auch in der liturgischen Praxis verwirklicht sehen wollen.

Die überlieferten kirchenmusikalischen Reichtümer müssen – so der Wille des Konzils – in der Liturgie gepflegt werden.

Dagegen liegt der zitierten Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz ein einseitiges Verständnis der vielgeforderten „actuosa participatio“ zugrunde.

Was bedeutet dieser Begriff?

Die Übersetzung der lateinischen Wendung „actuosa participatio“ mit „tätiger Teilnahme“ ist ungenau, unvollständig und einseitig.

„Actuosa“ heißt im klassischen Latein „lebendig“, was auch eine höchste Aktion des menschlichen Geistes im Stillsein, im Schweigen, im Sich-Versenken bedeutet.

Eine einseitige und oberflächliche Auslegung des Begriffes „actuosa participatio“ hat in der Instruktion ‘Musicam sacram’ vom 5. März 1967 eine klare Korrektur erfahren.

Im Artikel 15b ist das liturgische Musikhören als legitime Form der „actuosa participatio“ ausdrücklich erwähnt:

„Die Gläubigen sollen auch angeleitet werden, daß sie durch innerliche Teilnahme dahin gelangen, ihr Herz zu Gott zu erheben, wenn sie zuhören, was die Ministri oder der Sängerchor singen.“

Außerdem ist der kostbare Schatz der Kirchenmusik kein bloßes „hohes Kulturgut“.

Er besteht vielmehr aus Kompositionen, die in der schöpferischen Kraft des Künstlers, dem die Geistesgabe des Schöpfertums im Erlösungsgeheimnis des Gottmenschen zur Neugestaltung dieser Welt verliehen wurde, geistgewirkt sind.

Die Mitte dieser Kompositionen ist der göttliche Kult, die katholische Liturgie, in der diese Werke deshalb erklingen sollen und müssen.

Wie kommt es zu so einseitigen Aussagen wie die erwähnte ‘Arbeitshilfe’ der Deutschen Bischofskonferenz?

Es ist mehr als rätselhaft, wie dieser Text – trotz eindeutigen Aussagen des Konzils und der Instruktion ‘Musicam sacram’ – zu einer gegenteiligen Aussage gelangt, wobei natürlich einige Beschwichtigungsklauseln für „Ewig-Gestrige“ nicht fehlen.

Es kann nur vermutet werden, daß die Ghostwriter dieses Textes die einseitige liturgische und musikalische Ausbildung genossen haben, welche in Deutschland seit Jahrzehnten zum Nachteil der Liturgie der katholischen Kirche üblich geworden ist.

Leider fördert eine solche Ausbildung nur eine Form von Liturgie, die keine katholische ist.

Denn die Liturgie der Kirche ist in Wahrheit eine „actio praecellenter sacra“ (Liturgiekonstitution 7) – eine in vorzüglichem Sinn heilige Handlung – und kein protestantischer Predigt- und Erbauungsgottesdienst mit Liedeinschüben.

Nun findet auch der letzte unmusikalische – und damit unliturgische – Pfarrer beste Schützenhilfe in dieser Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz, um seinem engagierten Kirchenmusiker Steine in den kirchenmusikalischen Weg werfen zu können.

So bleibt angesichts dieses beschämenden Textes der Deutschen Bischofskonferenz letztlich die Frage:

Cui bono?
      
21 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#21   Laurentius2   14:26:02 | Mittwoch, 9. November 2005
@Isidorus / warum verschleudert man ein großes Erbe ?
Gegenfrage: Warum zerstören Proleten schöne Dinge ?
Meine These: Der Grund ist letztlich derselbe, nur auf einem – ähä – intellektuell höheren Niveau …
Redaktion benachrichtigen
#20   Benedikt   13:39:32 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Isidorus Hispalensis
Wie wahr !!!
Redaktion benachrichtigen
#19   28.IX-28.X   13:22:54 | Mittwoch, 9. November 2005
Leitbuch
Bald lernen wir von unseren H.H. Bischöfen, wie man richtig „Allah uàckba ruft“. (Siehe ihr Buch zu Interreligiösen Gebeten).
Redaktion benachrichtigen
#18   Isidorus Hispalensis   23:50:54 | Dienstag, 8. November 2005
Schönheit des Ewigen
Wenn man mit den Gläubigen spricht, so mache ich oft die Erfahrung, dass diese sehr wohl die polyphone Kirchenmusik lieben, die große Orgelmusik aller Jahrhunderte, ebenso wie feierliche Hochämter mit Weihrauch und auch die lateinische Kultsprache. Warum kann es nicht an großen Kirchen wenigstens eine Messe geben, die mit Gregorianik, polyphoner Kirchenmusik und in Latein gefeiert wird? Die Texte kann man schließlich in deutscher Übersetzung bereitstellen. Wie erhebend ist doch der lateinische Gesang, wie z. B. die herrlichen gregorianischen Gesänge, Messkomposition von Palestrina, die Präfation im tonus sollemnior, aber auch die prächtigen Kultgewänder, der Weihrauch und der Kirchenbau u.v.a. Sind nicht zu allen Zeiten unzählige Menschen hierdurch im Innersten berührt worden? Sind das nicht alles unvollkommene Vorwegnahmen im Hier und Jetzt einer himmlischen Schönheit, der transzendenten, alles menschliche Denken übersteigenden Schönheit des Ewigen? Warum sollte man hierauf zugunsten der seichten Banalität des Augenblicks verzichten, wie dies oft geschieht? Warum verschleudert man oft ein großes Erbe ohne Not?
Redaktion benachrichtigen
#17   Bernado   16:49:29 | Dienstag, 8. November 2005
@Gotthard, Tote Sprache
Der Streit ist nun wirklich überflüssig, sowohl das Konzil als auch die Dokumente zur Liturgiereform haben ganz klar gesagt, daß die lateinische Sprache die Sprache des Lateinischen Ritus ist und als solche auch erhalten bleiben soll – auch wenn aus pastoralen Gründen in Zukunft (von den 60er Jahren aus gesehen) den Volkssprachen ein weiterer Raum gegeben werden sollte.
Die faktische Abschaffung des Lateinischen ist also per se schon ein Mißbrauch. Inzwischen wissen wir, wo er herkommt: Die Übersetzungen in die Nationalsprachen eröffneten theologischen Partisanen in den einzelnen Sprachräumen zahlreiche Möglichkeiten, ihre privaten Ansichten bei der Formulierung der Texte unterzubringen. Üble Nebenwirkung sind nicht nur viele Mängel und Fehler in der Übersetzung, sondern auch gravierende Unterschiede zwischen den nationalsprachlichen Fassungen. Das „Katholische“ beginnt, sich im Beliebigen zu verflüchtigen.
Redaktion benachrichtigen
#16   Laurentius2   15:28:23 | Dienstag, 8. November 2005
Wieso die Aufregung ? / Modernisten tun nur, was sie immer tun
Modernisten gebrauchen die unklaren Konzilsformulierungen doch eh nur, wenn sie diese für ihre spezielle Interpretation à la Rahner/Vorgrimler mißbrauchen können. Daran, daß sie die eindeutig rechtgläubigen Passagen verschweigen, kann man doch erkennen, daß die Modernisten selber das Konzil gar „nicht (für) voll nehmen“ !
Die verunglückten Formulierungen werden nur soweit ausgepreßt und mißdeutet, wie sie der eigenen 68er-Ideologie dienen …
Wann wird das Konzil endlich im Einklang mit der Tradition ausgelegt oder wenigstens nicht mehr so ein „SUPERDOGMA“ (Prof.Ratzinger) daraus gemacht ? Von jenem Tag an wird die Ursache der Krise beseitigt sein. Wie lange müssen wir darauf warten ? Nochmal 40 Jahre ? (In der Kirchengeschichte nichts ungewöhnliches, für uns Zeitgenossen sehr , sehr schmerzlich, weil die Kirche unserer Zeit dadurch beinahe vollständig blockiert ist …).
Redaktion benachrichtigen
#15   Asteriskus   15:27:31 | Dienstag, 8. November 2005
Unfug
So so, alle Katholiken waren bis zur Einführung der Landessprache in die Liturgie unwissend und dumm.
Das ist nicht zu glauben, auf welchem Niveau hier modernistischer Unsinn verbreitet wird. Weder meine Vorfahren noch ich haben jemals ausser dem Ministranten-Latein tiefergehende Lateinkenntnisse gehabt und konnten trotzdem der Liturgie hervorragend folgen. Denn des Lesens waren/sind wir ja kundig und einen Schott hatte jeder von uns. Zur Vorbereitung auf die Messe gehörte nicht nur das eucharistische Fasten sondern auch das Zusammenstellen der jeweiligen Messtexte im Schott. Da wusste man schon, was einen erwartete.
Redaktion benachrichtigen
#14   Sulpicius   15:26:06 | Dienstag, 8. November 2005
@Natürlich…
… ist das Heilige nicht mehr von der Welt abgetrennt, aber es vermischt sich nicht mit ihr. Profaniserung zerstört die Liturgie, wo der und das Heilige gegenwärtig ist.
Redaktion benachrichtigen
#13   Gotthard   15:13:53 | Dienstag, 8. November 2005
Disziplin
die Arkandisziplin galt nur nach außen …hier wird sie nach innen eingefordert… erkennst du den Unterschied?
Redaktion benachrichtigen
#12   FioreGraz   15:12:32 | Dienstag, 8. November 2005
Arkandisziplin
Aber erst im 3. Jhdt und dies starb im 5 Jhdt wieder aus.
LG
Fiore
Redaktion benachrichtigen
#11   Sulpicius   15:05:21 | Dienstag, 8. November 2005
@Gotthard
Die junge Kirche hatte sogar eine Arkandisziplin. Reden Sie also keinen Unsinn.
Redaktion benachrichtigen
#10   Gotthard   15:03:12 | Dienstag, 8. November 2005
tote Sprache
eine tolle Leistung …
seit der Geburt Jesu ist das Göttliche nicht mehr verhüllt…seit der Vorhang des Tempels zerriss ist das Heilige nicht mehr von der Welt abgetrennt…
Seit das Wort Fleisch geworden ist, sollen wir ihn hören und verstehen …
Die Liturgie ist kein Ritus einer Geheimgesellschaft.
Redaktion benachrichtigen
#9   FioreGraz   15:00:15 | Dienstag, 8. November 2005
@Bendeikt
Aber es geht nun mal nicht jeder auf ein humanistisches Gymnasium, die Kirche ist keine Elitevereinigung.
Und stimm Latein verhüllt, anstatt die Warhheit den Menschen näher zu bringen, fragt sich dann nur was ist eigentlich der auftrag Christi? Geheimbund oder Mission?
LG
Fiore
Redaktion benachrichtigen
#8   st. theodul   13:48:06 | Dienstag, 8. November 2005
Heilige Unbegreiflichkeit
Durch die Verwendung der lateinischen Sprache verleiht die Kirche, der gläubige Mensch, der Unbegreiflichkeit und der Unantastbarkeit des Göttlichen Ausdruck.
Das Heilige wird verhüllt und verborgen um es der Ehrfurchtslosigkeit zu entziehen.
Dies geschieht notwendig durch die heilige Stille oder durch Verwendung einer „toten“ Sprache.
Redaktion benachrichtigen
#7   Fabianus   13:27:49 | Dienstag, 8. November 2005
Vorteil?
Latein war die eindeutige Sprache, die mehrdeutig und damit verfälscht übersetzt wurde. Nützt die Landessprache noch etwas, wenn die Leute diese bequeme Art der Aussprache sowieso nur noch runterleiern? Als ob durch die Einführung der Landessprache jetzt alles endlich mit ganzem Herzen dabei sind/sein können-Schwachsinn
Redaktion benachrichtigen
#6   28.IX-28.X   13:20:19 | Dienstag, 8. November 2005
Blödsinn?
Wenn ich in einem andren Land die Kirche besuchen will, verstehe ich die Landessprache auch nicht. Da ist mir das Latein viel lieber. Übrigens, bin kein Akademiker aber die ganze Liturgie verstehe ich schon,…auf Latein!
Redaktion benachrichtigen
#5   Benedikt   13:18:27 | Dienstag, 8. November 2005
@ FioreGraz
„Bis auf…“ – Aha. Also verstand es jemand. Jetzt lernt es niemand mehr und auf dem Gymnasium, auf dem ich war, gibt es seit diesem Jahr keinen Lateinlehrer mehr (vor fünf Jahren waren es noch vier). Früher war es ein Ansporn, Latein zu lernen um zu verstehen. Heute ist diese letzte Klammer weggefallen, und das gerade in einer Zeit, die ansonsten geradezu manisch damit befasst ist, altes zu konservieren. Das ist doch ein Witz.
Redaktion benachrichtigen
#4   FioreGraz   13:07:28 | Dienstag, 8. November 2005
Blödsinn
Und was heißt hier „der lateinischen Sprache unkundig“? Die Kirche hat das Latein nicht abgeschafft, weil es keiner mehr konnte, sondern WEIL sie es abgeschafft hat, kann es heute keiner mehr. So herum wird ein Schuh draus.
Bis auf die „Akademiker“ verstand auch früher niemand Latein.
LG
Fiore
Redaktion benachrichtigen
#3   Gotthard   12:44:17 | Dienstag, 8. November 2005
Kernsatz
Leider fördert eine solche Ausbildung nur eine Form von Liturgie, die keine katholische ist.
Hier ist der Kernsatz, dessentwillen dieser ganze Artikel geschrieben wurde…
Redaktion benachrichtigen
#2   28.IX-28.X   12:27:13 | Dienstag, 8. November 2005
Musik
…und Kirchenmusik heißt heuzutage viel Krach im Altarraum. Vor einigen Jahren habe ich im Fernsehn die „Krönungsmesse“ vom W.A.M. aus einem Saal … einer von den Kommunisten profanierten Kirche gesehn,gehört. Der Artikel spiegelt die Wirklichkeit im Vollen wieder. Leider! Unsre Herrn Bischöfe gießen nur noch das Öl ins Feuer!
Redaktion benachrichtigen
#1   Benedikt   12:02:58 | Dienstag, 8. November 2005
Klar
Das kenne ich schon. Bei uns gibts auch Leute, die zahlen 10 €, um in einem Konzert Gregorianischen Choral zu hören. Wie absurd das ist, scheint niemand zu merken.
Und was heißt hier „der lateinischen Sprache unkundig“? Die Kirche hat das Latein nicht abgeschafft, weil es keiner mehr konnte, sondern WEIL sie es abgeschafft hat, kann es heute keiner mehr. So herum wird ein Schuh draus.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KirchenmusikBösartige Kirchenmusik KirchenmusikEin Schilderwald, der in alle Richtungen zeigt KirchenmusikMaria, Martha oder Aschenputtel? KirchenmusikDer Abgrund zwischen Weisung und Wirklichkeit KirchenmusikWer bestimmt: das Zweite Vatikanum oder der Zeitgeist? KirchenmusikVerräterischer Sprachgebrauch KirchenmusikWas hat Bob Dylan in der Kirche verloren? Kirchenmusik„Was keine Kunst ist, darf nicht zugelassen werden“ KirchenmusikMan könnte verwirrt sein KirchenmusikKirchenmusik gemäß dem Buchstaben des Konzils KirchenmusikHüter eines ungewöhnlichen Schatzes KirchenmusikMit einem lachenden und einem weinenden Auge KirchenmusikDa waren’s nur noch zwei KirchenmusikNiedergang und Wiedergeburt der Musica sacra KirchenmusikVatikan-Musikorganisation tagt in Köln
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net