Mit Erstaunen vernahm ich am 24. Okt. von der Homepage des Bistums Augsburg, daß Nikolaus Bernhard seit 1. September der neue „Aidsseelsorger“ im Ulrichsbistum sei. Von Johannes Ulrich, Wien.
(kreuz.net) Manche Erinnerungen wurden bei mir wach, denn ich war mit ihm fünf Jahre im Augsburger Priesterseminar
im gleichen Kurs. Auch wenn er aus unmittelbarer Heimatnähe stammte haben wir nie einen engeren Kontakt
zueinander gepflegt.
Das mag daran gelegen haben, daß wir theologisch nicht im gleichen Boot saßen.
Nikolaus Bernhard wurde 1989 in Augsburg zum Priester geweiht
Spontan fällt mir in Zusammenhang mit
dem Namen Nikolaus Bernhard ein, daß er beim Papstbesuch und der Einweihung des neuen Augsburger Priesterseminares
im Mai 1987 liturgisch besonders im Rampenlicht stand.
Ich kann mich noch an ein Zeitungsfoto erinnern,
wo er zusammen mit zwei anderen Seminaristen groß abgebildet war und einen Kommentar zur Meßfeier des
Papstes in Augsburg abgab.
Vor einigen Jahren hörte ich, daß er den priesterlichen Dienst aus Zölibatsgründen
verlassen habe.
Darum bin ich mehr als erstaunt gewesen, auf der Homepage der Diözese Augsburg zu lesen,
er wäre jetzt als „Pastoralreferent“ für die Aidsseelsorge im Bistum zuständig beziehungsweise deren
Leiter.
Interessant für mich war, daß mit keinem Wort dort von seiner Priesterweihe die Rede war.
Auch ging ich davon aus, daß laisierte Priester – inwieweit das auf Bernhard zutrifft, weiß ich nicht –
allenfalls als Religionslehrer angestellt werden, nicht aber als Pastoralreferenten.
Was ich gestern
nachgelesen habe: den Artikel von Don Reto Nay „St. Pölten liegt zwischen Linz und Wien“, den kreuz.net
aus aktuellem Anlaß am 17. Nov. 04 brachte.
An Aktualität scheint mir dieser Artikel nichts verloren
zu haben.
Ich hoffe aber nicht, daß er in absehbarer Zeit aktualisiert werden muß auf „Augsburg liegt
zwischen Rottenburg-Stuttgart und München-Freising“.
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63 Lesermeinungen
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#63 Benedikt 10:59:09 | Donnerstag, 17. November 2005
@ Marcel Es ist eine Frage der Zeit, bis die Kirchenführung die ungerechtfertigte Behandlung der FSSPX
ab 1988 aufhebt. Dafür sollten Sie dann aber beten, denn dass sich etwas ändern wird, nur weil Rom die
Exkommunikationen aufhebt, dass halte ich nicht für eine automatische Entwicklung.
#62 Marcel 09:19:49 | Donnerstag, 17. November 2005
Card. Hoyos im TV: Die FSSPX „befindet sich innerhalb der Kirche“ und „in der Einheit“ Folgender Nachtrag
zum „30 Giorni“-Interview mit Cardinal Hoyos (Ecclesia Dei), zuständig für FSSPX, FSSP, etc. Vor drei
Tagen legte er im Fernsehen nach. Cardinal Castrillon Hoyos in télévision TV Canal5, 13.11.2005, über
die FSSPX: >> {…} We are not dealing with a case of heresy. One cannot say in correct and exact terms
that there is a schism. There is, in the act of ordaining bishops with out papal approval, a schismatic
attitude. They are within the confines of the Church. The problem is just that there is a lack of a full,
a more perfect ? and as it was said during the meeting with Msgr. Fellay ? a more full communion, because
communion exists. << (Französischer und italenischer Wortlaut hier. qien.free.fr/20051113_hoyos.htm)
Es ist gut, daß Konzilskatholiken aus dem Munde des obersten Ecclesia-Dei-Hirten vernehmen dürfen, daß
die FSSPX nicht in einem formellen Schisma stehe, sondern innerhalb der katholischen Kirche. Es fehle
nur noch eine volle, „perfektere“ (sic!), „vollere“ (sic!) Einheit, denn die Einheit bestehe. (V.II-Dialektik,
einmal mehr, aber es ist offenkundig, daß die Kirchenführung die FSSPX nicht als schismatisch betrachtet.
Es ist eine Frage der Zeit, bis die Kirchenführung die ungerechtfertigte Behandlung der FSSPX ab 1988
aufhebt.)
Differenzierung scheint für Sie ein Fremdwort Ihre undifferenzierten Unterstellungen fallen wie immer
auf Sie selbst zurück. Leider scheint Ihnen einerseits die philosophisch-theologische Qualifikation und
andererseits die Bekanntschaft mit Differenzierungen ein wenig abzugehen: Sie haben offenbar noch nie
etwas von Religionswissenschaft, Religionsphilosophie usw. gehört. Auch scheint Ihnen entgangen zu sein,
daß die Dokumente des XXI. Ökumenischen Konzils sowohl formal als auch inhaltlich zu werten sind. Die
Erklärung zur „Religionsfreiheit“ ist keine dogmatisch verstandene. Im übrigen lehrt das letzte Konzil
in voller Treue zur Tradition eben in diesem Dokument: Diese einzige wahre Religion, so glauben wir, ist
verwirklicht in der katholischen, apostolischen Kirche, die von Jesus dem Herrn den Auftrag erhalten hat,
sie unter allen Menschen zu verbreiten. Er sprach ja zu den Aposteln: „Gehet hin, und lehret alle Völker,
taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie alles halten, was
ich euch geboten habe“ (Mt 28,19-20). Alle Menschen sind ihrerseits verpflichtet, die Wahrheit, besonders
in dem, was Gott und seine Kirche angeht, zu suchen und die erkannte Wahrheit aufzunehmen und zu bewahren.
Sie werden sich verantworten müssen, warum Sie rechtgläubig interpretierbare Dekrete eines im Heiligen
Geist versammelt gewesenen Ökumenischen Konzils der heiligen Mutter Kirche unbedingt progressistisch
auslegen wollen und gleichzeitig die Interpretationsebenen verwischen.
turk meint: Hindus und Moslems verehren den gleichen Gott, weil es Päpste und Theologen behaupten Wer
die letzte Auflage von Ludwig Ott verwirft, kann hier wirklich nicht mehr ernsthaft diskutieren wollen.
D.h. turk stimmt zu, dass die Hindus und die Moslems (und weitere Heiden) zu Gott beten. Da es nur einen
Gott gibt, kann es sich nur um den dreifaltigen handeln. Wegen der Offenkundigkeit dieser V2-Häresien
aus Nostra Aetate versteckt er sich hinter Päpsten und Autoritäten. Diese Anmaßungen nennt er dann
„ernsthaftes Diskutieren“. Es hat keinen Sinn, an dieser Stelle weiterdiskutieren. Hw. turk wird sich
einst dafür rechtfertigen müssen, warum er Irrlehren unterstützt und verbreitet. Für den Fall, dass
er seinem göttlichen Richter mit der „Rechtfertigung“ entgegen treten sollte, „aber die posträubersyndalen
Päpste und Ludwig Ott haben doch auch nichts dagegen gesagt!“ wird ihm sein Richter entgegnen: „Steht
irgendwo geschrieben, dass Päpste und Theologen frei von Sünde und Irrtum sind? Oder steht irgendwo
geschrieben, dass die Anzahl jener, die den Irrtum begünstigen oder gutheißen, nur groß genug sein
muß, die Wahrheit zu verändern? Ich habe doch auch gegen fast alle Schriftgelehrten, Gesetzeslehrer
und Priester meiner Zeit sprechen müssen!“ Darauf wird die turksche Seele ganz klein werden und sich
dorthin begeben, wo es ihr bestimmt ist… Ende der Durchsage
Wer Mutter Kirche der „Häresie“ bezichtigt, muß Beweise bringen Weiterhin: liebe „Stimme“, Sie haben
die Beweispflicht, Sie und alle, die der heiligen Mutter Kirche des Jahres 2005 – die wir in der einen,
heiligen, katholischen und apostolsichen erkennen unter dem wahren Nachfolger des heiligen Petrus (Benedikt
XVI.), vorwerfen – „falsche Lehren“ / „Häresien“ offiziell zu verbreiten. Diejenigen, die von der Tradition
her wissen, daß die Katholische Kirche nur immer dort zu finden ist, wo auch ihr oberster Hirte als Stellvertreter
Christi auf Erden im Vollsinn (auch jurisdiktionell) anerkannt ist, brauchen gar nichts zu beweisen. Denn
die Katholische Kirche lehrt als Ganzes unter Leitungs des Papstes die volle Wahrheit der katholischen
Glaubens- und Sittenlehre. Dazuhin genügt es, die wichtigsten nachkonziliaren Produkte zu benennen: das
erneuerte lateinische Kirchenrecht aus 1983 und den Katechismus der Katholischen Kirche (inkl. Kompendium,
soeben erschienen) aus dem Jahre 1992/1997. Lieber Marcel! Z. B. wissen wir dank des XXI. Ökumenischen
Konzils, daß die Bischofsweihe mit Sicherheit ein heiliges Sakrament ist. Es gibt aber noch mehr Vertiefendes,
was ekklesiologische und auch liturgietheologische Fragen betrifft usw. Wer die letzte Auflage von Ludwig
Ott www.novaetvetera.de/nova/nova_25.html verwirft, kann hier wirklich nicht mehr ernsthaft diskutieren
wollen. Es ist grotesk, wenn sich „Stimme“ herausnimmt und gegen alle Päpste (seit dem seligen Johannes
XXIII.) behauptet, daß die nicht als formell-dogmatisch ausgegebene Erklärung über das rechte Verständnis
der „Religi…
Wohin wurde der apostolische Glauben vertieft? Hochwürden schrieb: daß für einen der angesehensten
rechtgläubigen Theologen des letzten Jahrhunderts das letzte Konzil kein häretisches gewesen ist, sondern
ein Glaubensvertiefendes. Nicht das Ansehen entscheidet über die Wahrheit. Auch nicht Theologen. Diese
haben den Aposteln zu dienen, nicht umgekehrt. Unser Heiland hat die Apostel nicht aus den Reihen der
Schriftgelehrten gewählt. Das V.II war ein Theologen“konzil“. Progressistische Theologen haben die Bischöfe
dominiert und sich über die jahrelange vorbereitetenden rechtgläubigen Schemen der päpstlichen Vorbereitungskommision
hinweggesetzt: alle diese Schemen landeten im Mülleimer. Es herrschte Räubersynodenstimmung. Vielen
maßgeblichen Theologen war noch bis zum Vorabend des V.II die Lehrerlaubnis entzogen oder sie standen
unter Häresieverdacht. Entsprechend ihr Werk. Sehen Sie darin kein Problem? Kaum. „Wes’ Brot ich eß,
des Lied ich sing.“ Erklären Sie bitte etwas zum Bischöflichen Manifest S.E. Erzbischof Lefebvre und
S.E. Bischof de Castro Mayer vom 21.11.1983. Gehen Sie z.B. auf die praktischen Auswirkungen ein, die
im Manifest als Folge der irrigen V.II-Texte und -Reformen erklärt werden. Es sollte Ihnen doch ein leichtes
sein, uns einige gute Früchte aufzuzählen dieses „glaubensvertiefenden“ „Konzils“. Dem ungetrüben Auge
bietet sich leider das furchtbare Bild, daß mit dem V.II der apostolische Glauben folgendermaßen „vertieft“
worden ist: im modernistischen Meer versenkt.
Durch V2 wurden viele Geister verwirrt Zehntausende Priester wurden zu Apostaten. Auch diejenigen und
die Bischöfe, die im Amt blieben, verkündeten ein „neues Evangelium“, ein antikatholisches. Ihr Ludwig-Ott-Beispiel
belegt nur, wieviel an Glauben und Lehre V2 bei Priestern und Theologen zerstört hat. Die Unterscheidung
der Geister zeigte sich am NOM. Die meisten von denen, die sich diesen + Handkommunion „hineindrücken“
ließen – entgegen dem von ihnen vorher geleisteteten Antimodernisteneid (welcher erst 1967 abgeschafft
wurde), blieben auch der katholischen Lehre und dem katholischen Glauben nicht treu. Ich muß gar nichts
beweisen: Dass V2 häretische Aussagen und Dokumente beinhaltet, wird bei Nostra Aetate völlig offenkundig.
Ich kann nichts dafür, wenn die meisten V2-Amtsträger nach ihrer V2-NOM-Pseudotheolgie-Gehirnwäsche
das nicht mehr imstande sind, zu erkennen. Ich halte hier nur der guten Ordnung halber fest, dass jene,
die angesichts Nostra Aetate nicht erkennen wollen, dass V2 fehlerhaft ist und daher kein Konzil im Traditionssinne
gewesen sein konnte (selbstverständlich auch nicht „pastoral“ war, was die Verkündung der Wahrheit und
nicht als dieser beinhaltet) und V2 als Ganzes niemanden zu Gehorsam oder sonst wie verpflichtet, nicht
guten Willens sind. Weiters halte ich fest, dass ich Diskussionen mit solchen, die wider besseres Wissens
die Behauptung des „XXI. ökumen. Konzils“ aufrecht erhalten, für sinnlos halte (da liegt einfach eine
ideologische Denksperre vor). Es ist schlimm genug, wenn ma…
So sicher nicht Tja, lieber Gatte der Evelin, aber wenn Sie behaupten: „Häresielügen in 90 % des Dokuments“,
dann müssen Sie Belege bringen, und die haben Sie nicht. Denn dann hätte Ludwig Ott in seinem Grundriß
der Dogmatik – nach Ihrer Logik – einige Aussagen des Vatikanum II hernehmen und mit den entsprechenden
Zensuren versehen müssen. Hat er aber nicht, ganz im Gegenteil. Damit ist aber klar, daß für einen
der angesehensten rechtgläubigen Theologen des letzten Jahrhunderts das letzte Konzil kein häretisches
gewesen ist, sondern ein Glaubensvertiefendes. Sie hätten die Pflicht, gemäß Ott eine Aussage nach
der anderen mit dem klassischen Zensurensystem hier hineinzustellen, um Ihre Wahnsinnsbehauptungen zu
belegen. Wenn Sie es nicht können, dann erübrigt sich die Diskussion. Dann müssen Sie nur noch eines
erklären: wie Sie verhindern wollen, daß Sie und andere nicht in den sedisvakantistischen Abgrund abstürzen,
denn anders kann Ihr System leider nicht enden. Bekehrung tut not im Denken und Glauben, lieber Gatte
der Evelin.
#55 Evelin 22:37:21 | Donnerstag, 10. November 2005
Ausgeturkt? Waffenstillstand an der „V2-Fanatenfront“ oder Ruhe vor dem nächsten turkschen Sturme…?
Ein echter „Fanat“ übt sich in Geduld… Der Gatte der Evelin
#54 Marcel 21:16:56 | Donnerstag, 10. November 2005
Die in den V.II-Dokumenten enthaltenen und andere Irrtümer Papst Paul VI. zu Mgr. Lefebvre, daß man
das V.II doch im Licht der Tradition sehen könne. Der Erzbischof erwiderte, was das bedeutet: „Alles,
was dann der Tradition widerspricht, wäre zu verwerfen!“ Neben der Anmeldung gewichtigen Korrekturbedarfs
an vielen Dokumenten verwarf Mgr. zwei Dokumente gänzlich, d.h. unterschrieb sie nicht: die Erklärung
über die Religionsfreiheit (Dignitatis Humanae), unvereinbar mit der überlieferten Lehre, und die Pastoralkonstitution
(Gaudium et Spes), ihrer Gesinnung nach inakzeptabel unkatholisch. Das Bischöfliche Manifest S.E. Erzbischof
Marcel Lefebvre und S.E. Bischof Antonio de Castro Mayer legt den Kern der Kirchenkrise dar, als offener
Brief an den Papst vom 21.11.1983; hier nachzulesen www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186. Auszug:
>> {…} Die Situation der Kirche ist seit zwanzig Jahren derart, daß sie wie eine besetzte Stadt erscheint.
Tausende von Mitgliedern des Klerus und Millionen Gläubige leben in Angst und Ratlosigkeit infolge der
„Selbstzerstörung der Kirche“. Die in den Dokumenten des {V.II} enthaltenen Irrtümer, die nachkonziliaren
Reformen und besonders die Liturgiereform, die durch offizielle Dokumente verbreiteten falschen Begriffe,
die durch die Hierarchie begangenen Machtmißbräuche, stürzen sie in Verwirrung und Ratlosigkeit. {…}
Die im Anhang behandelten Irrtümer werden hier, wenn auch nicht erschöpfend, angeführt: {…} << Viel
Freude und Gottes Segen beim Lesen.
#53 Evelin 21:11:19 | Donnerstag, 10. November 2005
Beliebigkeitsauslegung von turk Die zitierten Passagen beinhalten genauso falsche Behauptungen wie die
anderen. Die von Ihnen zitierten Passagen sind deswegen falsch, weil es eben genau nicht der Wahrheit
entspricht, dass Nostra Aetate die traditionelle Lehre unangetastet gelassen hätte. Zu den Häresielügen
in 90 % des Dokuments fügen sich noch 10 % einfache Lügen, aus welchen sich sinngemäß ergibt, dass
in dem Dokument keine Häresie vorgelegt wird, weil die traditionelle Lehre weitergilt. Das letztere ist
selbstverständlich richtig, das erstere ebenso eindeutig falsch. Denn auch die „traditionelle Auslegung“
lt. Turk macht aus „Gott“ – wo er dort falsch bezeichnet wird – keinen Götzen, wie es richtig wäre.
Das wäre ja wirklich eine lustige Auslegung, wenn in einem ganzen Dokument von V2 (beinahe) überall
dort, wo „Gott“ steht, „Götze“ einzusetzen wäre. Genauso aber wohl turk. Wer so etwas behauptet, müßte
beweisen, dass die „Konzilsväter“ zusätzlich zu Nostra Aetate eine authentische Interpretation mitbeschlossen
hätten (oder seither der Hl. Vater das offiziell so interpretiert hätte), wonach in dem von Ihnen mehrheitlich
beschlossenen V2-Dokument Nostra Aetate (nahezu) überall dort, wo das Wort „Gott“ steht, der Begriff
„Götze“ zu verstehen ist. Wie immer: völlig logisch, völlig geturkt. Der Gatte der Evelin
Also keine Belege, dann aber haben Sie ein echtes Problem Liebe „Stimme“, auf den Arm nehmen können Sie
wen anderen. Es ist Ihnen also nicht möglich, eine „falsche Lehre“ aus dem genannten Konzilsdekret zu
zitieren. Was sollen dann Ihre Anwürfe. Wenn Sie aber meinen, daß in einer nicht-dogmatischen Erklärung
eine definierte Häresie enthalten sein kann und diese von der Kirche verkündet würde, dann sind Sie
nicht nur nicht katholisch, sondern meinen, daß es die Kirche gar nicht mehr gäbe. Und wenn es die Kirche
nicht mehr gäbe, gäbe es auch keine von ihr abgefallene Piusbruderschaft mehr. Das ist der sedisvakantistische
Abgrund, vor dem Sie so lange stehen, als Sie nicht aufhören, ohne nachweisbare Belege von „falscher
Lehre“ durch die Mutter Kirche des Jahres 2005 zu faseln. Selbst im Dekret über die „Religionsfreiheit“
heißt es ganz klar und rechtgläubig: „Da nun die religiöse Freiheit, welche die Menschen zur Erfüllung
der pflichtgemäßen Gottesverehrung beanspruchen, sich auf die Freiheit von Zwang in der staatlichen
Gesellschaft bezieht, läßt sie die überlieferte katholische Lehre von der moralischen Pflicht der Menschen
und der Gesellschaften gegenüber der wahren Religion und der einzigen Kirche Christi unangetastet. Bei
der Behandlung dieser Religionsfreiheit beabsichtigt das Heilige Konzil, zugleich die Lehre der neueren
Päpste über die unverletzlichen Rechte der menschlichen Person wie auch ihre Lehre von der rechtlichen
Ordnung der Gesellschaft weiterzuführen.“ Es hilft alles nichts: nur die traditionelle Auslegung des
XXI…
@ turk: Beschäftigen Sie sich für den Anfang einmal mit Nostra Aetate Hier der Link: Erklärung über
das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen www.stjosef.at/konzil/NA.htm Vielleicht
finden Sie darin Sätze, die nicht häretisch sind. Die wichtigeren sind es jedenfalls!
Sorry, Sie widersprechen sich Liebe „Stimme“! Sie sprechen von „falscher Lehre“. Und genau da haben wir
es: Sie meinen da wohl nichts anderes als glatte Häresie. Bisher konnten Sie weder einem Papst (seit
Johannes XXIII.) noch dem letzten Konzil eine solche mit sachlichen Belegen nachweisen. Wenn Sie trotzdem
von „falscher Lehre“ faseln, dann anerkennen Sie nicht nur nicht das letzte Konzil, sondern halten es
für möglich, daß die Gesamtkirche unter Leitung des Papstes eine falsche Lehre verkündet. Das wäre
nichts anderes als purer Sedisvakantismus. Denken Sie einmal eine Woche lang in den Exerzitien nach, was
Sie da teilweise für Unsinn verzapfen. Sie bringen viele Ebenen durcheinander, es fehlt Ihnen die philosophisch-theologische
Unterscheidung, um nur einen Punkt zu nennen. Hätte die Piusbruderschaft nicht dem Progressismus durch
progressistische Auslegung des letzten Konzil gedient, sondern der einzig richtigen traditionellen Konzilsauslegung
das Wort geredet, hätte Pius gestern und heute auf Basis des II. Vatikanums praktische Handlungen in
Frage stellen können. So aber stehen Sie immer ganz knapp vor dem sedisvakantistischen Abgrund, da hilft
das Zitieren von hunderter interreligiöser Ereignisse nichts, um die falsche Haltung der Fanaten und
Moderaten bei Pius zu retten. Und sofern die indische Quelle beim Weblog ?Cathcon? überhaupt zuverlässig
ist und soferne dies alles zutreffen würde, wäre der Ersatz christlicher Liturgieelemente durch nichtchristliche
Feierelemente vom letzten Konzil in keiner …
Lehre und Früchte gehören zusammen Falsche Lehre bringt faule Früchte – die Dinge geschehen nicht zufällig!
Die ultimative Verschärfung von V2 war NOM: lex orandi lex credendi. Aus der modernistisch-ökumenistischen
Weise zu beten (und vielfach nicht mehr zu opfern) resultierte der Lehre weiteres Unheil. Hier noch eine
delikate Frucht, dargestellt auf kreuz.net: Götzen beim Tabernakel – Katholiken bei den Freikirchen www.kreuz.net/article.2184.html
Nach turks Meinung wohl eine „Fanaten-Frucht“, keine „V2-Frucht“ – hat ja mit Nostra Aetate et al. nix
zu tun…
Pius hat leider mühsam-sinnlos für die progressistische Konzilsauslegung gearbeitet Ist Ihnen, liebe
„Stimme“, aber schon der Unterschied zwischen „Lehre“ und „Ergebnis“ bewußt? Das authentische Lehramt
der Päpste wird eben bewußt von „Pius-Fanaten“ entstellt, indem man den Fehlschluß aus falsch interpretierten
Handlungen zieht, ohne die entsprechenden Texte und jeweils dazugehörigen rechtgläubigen Erklärungen
des Lehramtes anzusehen. P. Schmidberger ist der Vorwurf des „Interpretations-Dienstes am Progressismus“
selbstverständlich zu machen genauso wie allen anderen, die bei der progressistischen Interpretation
des II. Vatikanums mithelfen. Komisch, daß die Piusbruderschaft die Aussagen des Papstes Benedikt XVI.
als Kardinal vor den chilenischen Bischöfen damals nicht zum Aufwachen in Richtung traditionelle Konzilsauslegung
benutzt hat, als er klar sagte, daß das II. Vatikanische Konzil kein Superdogma wäre. Nein, man setzte
fort mit dem mühsamen progressistischen Hineininterpretieren ins Konzil. Audienzen beim Papst und Treffen
des Papstes mit Staatsmännern und Vertretern anderer Religionen können keinesfalls für die progressistische
oder eine radikal-traditionalistische Propaganda mißbraucht werden. Der Papst ist als einzige natürliche
Person auf Erden auch Völkerrechtssubjekt. Als solches wird er sich ganz bewußt für den Frieden unter
den Völkern und Religionen einsetzen. Wer das als „Interreligiosismus“ abtut, hat die Zeichen der Zeit
leider nicht erkannt. Die „Augsburger Erklärung“ ist nicht auf dem II. Vatikanischen Konzil beschlossen
worden und auch…
Interpretation der V2-Texte Zitat Hw. turk über P. Schmidberger FSSPX: Er erledigt die Arbeit der Progressisten,
indem er das Konzil und seine Texte öffentlich progressiv interpretiert, anstatt seit jeher mitzuhelfen,
das letzte Konzil im Geiste aller Konzilien und der gesamten lebendigen Tradition der Kirche zu verstehen.
Dies könnte ihm nur angelastet werden, wenn er sich in dieser Interpretation von der des authentischen
Lehramtes der Päpste unterscheiden würde. Tatsächlich haben diese V2 ganz genauso – mit den gleichen
Ergebnissen – interpretiert, aber lediglich behauptet, ihre Äusserungen entsprächen der Tradition. Beispiele:
Ökumenismus: Augsburger Erklärung Interreligiosismus: Assisi I und II, Götzenpunkt und Hexensalbe auf
Papsthirn, freundschaftlicher Verkehr des Hl. Vaters mit Wodoo-Priestern, anderen Götzendienern, Muftis,
Freimaurern, Irrlehrern usw., wobei immer zwanghaft „Gemeinsamkeiten“ hervorgekehrt wurden: Abrahamitismus:
Diverse Moschee- und Synagogenbesuche ohne Mission,… Liturgieveränderungsideologie: NOM +++ Modernismus:
Ehrungen für Urs v. Balthasar, Congar, usw.; keine Lehrverurteilungen von Rahner, Vorgrimler, Haag &
Konsorten; Religionsfreiheit: Aufhebung des Katholizismus als Staatsreligion – massiver Einbruch aller
möglichen und unmöglichen Sekten in allen betroffen Ländern;… (unvollständige Liste) Bei alle dem
haben sich die V2-Synodenpäpste und die post-V2-Synodenpäpste immer auf V2 berufen. Somit entspricht
deren V2-Interpretation derjenigen der „Pius-X-Extrem-Fanaten“…
Hauptfehler bei Pius: Förderung der progressistischen Auslegung … Zu dumm nur, liebe „Stimme“, daß
P. Franz Schmidberger von „Konzil“ spricht, wenn es um das II. Vatikanum geht. Also nicht nur eine „Synode“
oder irgendetwas, was nicht verbindlich wäre. Wissen Sie, was der Hauptfehler Schmidbergers bei diesem
Vortrag ist? Er erledigt die Arbeit der Progressisten, indem er das Konzil und seine Texte öffentlich
progressiv interpretiert, anstatt seit jeher mitzuhelfen, das letzte Konzil im Geiste aller Konzilien
und der gesamten lebendigen Tradition der Kirche zu verstehen. Hätte die Piusbruderschaft und hätte
der + Erzbischof ihre Energien vor allem dafür verwendet, dann wären wir heute bei der traditionsorientierten
Rezeption des Konzils weiter. Und das ist mein Hauptvorwurf an die Reihen der Piusbruderschaft, ob Fanaten
oder Moderaten … Das II. Vatikanische Konzil hat die überlieferte Glaubens- und Sittenlehre der Kirche
nicht geändert, sondern teilweise vertieft, und hat vor allem auch pastorale Anwendungsvorschläge gemacht.
So einfach wäre die Bewertung dieses pastoralen Konzils mit Dokumenten, die sehr wohl dogmatische Konsistenz
beistzen.
Hier noch der ultimative Fanaten-Tip für turk! S.g. hw. turk: Ihrem Wissensmanko in puncto Irrtümer
von V2 kann gerne abgeholfen werden. Hier ein guter Vortrag von P. Franz Schmidberger, 1. Assistent des
Generaloberen der FSSPX: „Der Beitrag der deutschen Theologen bei der Ankoppelung des Konzils an das moderne
Denken“ (sì sì no no – Kongress in Rom vom 2.-4. Januar 2004) www.fsspx.org/…ter/06/dokumente.htm
Soviel für den Anfang, um nicht in „Pius-X-Extrem-Manier“ vorzugehen. Die fortlaufend geschalteten Hinweise
von Marcel auf die Vorträge und Schriften des hwst. Erzbischofs Lefebvre können für fortgeschrittene
Studien aber sehr empfohlen werden! @ Bernado: Pauschal werden alle, die sich dem Unfehlbarkeitsanspruch,
der von einigen seiner Jünger für Erzbischof Lefebvre erhoben wird, nicht beugen, als Papalisten, Modernisten
usw. beschimpft. Wenn Sie sich sorgen um die Diskussionskultur machen, sollten Sie das nicht einseitig
tun. Derartige Äusserungen sind die Folge von Behauptungen, die ohne Wertung des Inhalts von Aussagen
lediglich auf die Person des Äussernden abstellen. Richtigerweise kann aber z.B. ein „Pius-X-Fanat“ die
Wahrheit sagen und ein Papst die Unwahrheit. Der inhaltliche Wert eines Arguments zählt, nicht die Person,
die es äußert.
Radikal-Traditionalisten und Progressisten begehen ähnlichen Interpretationsfehler Es gibt keinen einzigen
dogmatischen oder gar dogmatisch definierten Irrtum in nur irgendeinem Text des jeweils in seinen integralen
Dokumenten als Ganzes zu sehenden XXI. Ökumenischen Konzils der Heiligen Mutter Kirche. Der größte
Irrtum, der hier Radikal-Traditionalisten und Radikal-Progressisten gleichzeitig unterläuft, ist es,
die „Religionsfreiheit“ falsch zu interpretieren. Das II. Vatikanische Konzil hat die immergültigen dogmatischen
Prinzipien betrefffend wahre Religion in keinem Punkte aufgehoben, hat aber an das von Gott selbst kommende
Naturrecht erinnert, daß der Staat keinem eine Religion aufzwingen darf. Wer die staatsrechtliche und
theologische Eben vermischt, erleidet Schiffbruch bei der Interpretation des letzten Konzils und aller
seitherigen Päpste. Da in diesem Forum bestimmten kontraproduktiven Radikal-Traditionalisten nicht einmal
die Autorität der (offiziell von denselben anerkannten!) Päpste genügt, um zu kapieren, daß wir beim
II. Vatikanum vor einem Ökumenischen Konzil stehen (hier wird also die Autorität aller Päpste vom seligen
Johannes XXIII. bishin zu Benedikt XVI. aberkannt!), muß es in diesem Forum eben auch ab und zu ein argumentum
ad hominem „pseudo-traditionis“ geben, und das mit der (lediglich betreffend die theologische Einordnung
gemeinten) „quasi-unfehlbaren“ Aussage von Ott ist ein solches. Denn wer Ott nicht anerkannt, kann sich
brausen als katholischer Theologe. Dieses Forum hier ist doch m. E. nichts anderes als eine Talkshow minder…
Meister turk beliebt zu scherzen… Zitat: Prof. Dr. Ludwig Ott hat in seinem bei nova & vetera dankenswerterweise
neu aufgelegten Grundriß der Dogmatik im Vorwort zu achten Auflage klar geschrieben, Wenn wir schon bei
dem vom Hl. Geist unterstützten „außerordentl. Lehramt“ in Vorwörtern von Theologenbüchern sind, sollte
auch Hw. turk berücksichtigen, dass einer der von ihm so hochgejubelten „dogmatischen Konstitutionen“
ein päpstl. Vorwort aus der Feder Pauls des Schlechten (VI.) vorangestellt wurde, aus welchem sich ergibt,
dass der Inhalt selbiger Konstitution nicht so ganz ernst zu nehmen sei (ua. die Kollegialität der Bischöfe
betreffend). Außerdem freut es mich, das ich mir vorsichtshalber einer vorsynodale Ausgabe des zitierten
Werkes von Ludwig Ott besorgt habe. Selbige ist sicherlich nicht so angekränkelt von synodalen Irrungen
und Wirrungen… Damit ist quasi unfehlbar erwiesen, daß es sich nicht nur um ein Konzil handelte Damit
haben Sie Ihre Position eher verschlechtert. Denn wenn Sie sich auf die Autorität der Päpste Johannes
XXIII., Paul des Schlechten, JoPaII. usw. stützen, hat das immerhin die päpstl. Autorität für sich.
Welchen Stellenwert hat die Theologenmeinung aus einem Vorwort?
#42 Marcel 12:49:15 | Donnerstag, 10. November 2005
Fiktive Selbsterlösung Trottel schrieb: „Die Zukunft wird Erzbischof Lefebvre und seinen Mitstreitern –
also auch jenen, die vor der Gründung der FSSPX kämpften – Recht geben. Wie immer bei irrigen Synoden
in der Geschichte.“ Der Katholik, der mit Klarheit und folglich mit Schmerz die Schäden sieht, die in
seiner Kirche durch die Fehldeutungen des II. Vatikanum hervorgerufen worden sind, muss in eben jenem
II. Vatikanum die Möglichkeit der Wiederbelebung finden. Benedikt XVI, 1985 als Kardinal Ratzinger aus
„Zur Lage des Glaubens“. Kürzer: „Man kann sich selber am Schopfe aus dem Sumpf ziehen.“ Baron von Münchhausen.
Jedes Kind lernt früher oder später, daß dem nicht so ist. Benedikt XVI. als letzter ehemaliger Konzilskonstrukteur
der Kurie wird in die Geschichtsbücher eingehen, weil er wegen eigenem Verschulden am V.II ebendieses
noch hochhielt, als das Schiff der Konzilskirche am Sinken war, und damit alle menschlichen Rettungsversuche
zunichtemachte. Der Vorteil der Affaire: Der Sieg des Himmels wird dafür umso deutlicher hervortreten,
neben der Scham des unfolgsamen Menschen. „Der Katholik, der mit Klarheit und folglich mit Schmerz die
Schäden sah, die in seiner Kirche durch die Fehler in den V.II-Dekreten hervorgerufen worden waren, fand
im Korrigieren eben jener Fehler die erste Möglichkeit der Wiederbelebung, neben dem gleichzeitigen Hochhalten
und Verkünden der fehlerlosen ewigen Lehre der Kirche.“ Marcel III., 2065 aus „Zur Lage der Vatikanum-II-Affaire“.
#41 Pelagius 12:35:28 | Donnerstag, 10. November 2005
turk / Ott turk schrieb:„Damit ist quasi unfehlbar erwiesen, daß es sich nicht nur um ein Konzil handelte,
sondern um die Ausübung des Ordentlichen Lehramtes (…)“ Werter turk, so ehrenwert Ihr Anliegen ist,
das Zweite Vatikanische Konzil als wirkliches Konzil und lehramtliche Äußerung herauszustellen, so falsch
ist es natürlich, die Meinung des Theologen Ott als einen „quasi unfehlbar(en)“ Erweis dieser Tatsasche
zu betrachten.
#40 Bernado 12:18:22 | Donnerstag, 10. November 2005
@turk – und alle Mitleser Sie schrieben:„Ich verlange von allen katholischen Diskutanten, den abwertenden
Kurzbegriff „V2“ nicht mehr für ein anerkanntes Ökumenisches Konzil der heiligen Mutter Kirche zu verwenden.“
Ich möchte mich dem mit einer Erweiterung anschließen: Es ist unerträglich, in welchem Ton der Verachtung
hier oft von den Päpsten der zweiten Hälfte des vergangenen JH gesprochen wird. Vieles erfüllt eindeutig
zivilrechtliche Tatbestände der Beleidigung und Verleumdung. Pauschal werden alle, die sich dem Unfehlbarkeitsanspruch,
der von einigen seiner Jünger für Erzbischof Lefebvre erhoben wird, nicht beugen, als Papalisten, Modernisten
usw. beschimpft. Faktisch nehmen diese Stimmen schismatische und sedisvakantistische Positionen ein. Ich
bezweifle, daß diese Schreihälse auch nur für die SFFPX sprechen können – Bischof Fellay zumindest
befleißigt sich in seinen öffentlichen Äußerungen einer weitaus gemäßigteren Denk- und Sprechweise.
Es ist den Machern von kreuz.net unbenommen, ihre Website als ein Kampforgan von Lefevbre-Erben zu gestalten.
Wenn die Redakteure und die sie unterstützenden Diskutanten jedoch nicht gewisse Mindeststandards einhalten,
werden sie bald keine Diskussionspartner mehr finden und müssen im eigenen Saft schmoren. Das ist nicht
gut für die Besucherzahlen.
Ludwig Ott, Grundriß der Dogmatik: II. Vatikanum = Konzil Liebe „Stimme“! Nehmen Sie einfach zur Kenntnis,
daß Sie im Punkt des II. Vatikanischen Konzils und seiner päpstlich gültigen Einordnung als XXI. Ökumenisches
Konzil irren (so wie in einigen anderen wichtigen Punkten auch, aber da braucht man ja nur das Forum durchzuackern,
bleiben wir jetzt bei diesem einen sehr wichtigen Punkt). Kein geringerer als der jeglichem Progressismus
völlig unverdächtige große Eichstätter Dogmatiker und Priester Prof. Dr. Ludwig Ott hat in seinem
bei nova & vetera www.novaetvetera.de/nova/nova_25.html dankenswerterweise neu aufgelegten Grundriß der
Dogmatik im Vorwort zu achten Auflage klar geschrieben, daß die „die Berücksichtigung der Erklärungen
des 2. Vatikanischen Konzils“ an zahlreichen Stellen eine Überarbeitung oder Ergänzung des Textes notwendig
machte. Damit ist quasi unfehlbar erwiesen, daß es sich nicht nur um ein Konzil handelte, sondern um
die Ausübung des Ordentlichen Lehramtes insbesondere bei den Dogmatischen Konstitutionen Lumen gentium
und Dei verbum. Es gibt sogar dogmatische Erkenntnisfortschritte dank des letzten Konzils, z. B. daß
die Heilige Bischofsweihe mit Sicherheit ein Sakrament ist (vgl. bei Ott S. 540). Ich verlange von allen
katholischen Diskutanten, den abwertenden Kurzbegriff „V2“ nicht mehr für ein anerkanntes Ökumenisches
Konzil der heiligen Mutter Kirche zu verwenden.
#38 Le Trot 11:09:01 | Donnerstag, 10. November 2005
@Marcel Die Zukunft wird Erzbischof Lefebvre und seinen Mitstreitern – also auch jenen, die vor der Gründung
der FSSPX kämpften – Recht geben. Wie immer bei irrigen Synoden in der Geschichte. Der Katholik, der
mit Klarheit und folglich mit Schmerz die Schäden sieht, die in seiner Kirche durch die Fehldeutungen
des II. Vatikanum hervorgerufen worden sind, muss in eben jenem II. Vatikanum die Möglichkeit der Wiederbelebung
finden. Benedikt XVI, 1985 als Kardinal Ratzinger aus „Zur Lage des Glaubens“.
@ Pelagius Zitat: ein Konzil habe keine Verbindlichkeit, wo es nicht die Unfehlbarkeit für sich in Anspruch
nehme (was einer impliziten Leugnung des ordentlichen Lehramtes entspricht) Ich weiß nicht, wer hier
das ordentliche Lehramt leugnet oder geleugnet hat. Tatsache ist, dass von dem Vorhandensein von mehr
oder weniger deutlichen Spuren des ordentlichen Lehramtes in V2-Texten nicht auf die Eigenschaft von V2
als Konzil geschlossen werden kann. Das ordentliche Lehramt ist bekanntlich formfrei und geht es nur um
die Deutlichkeit/den Nachdruck einer Aussage und die Übereinstimmung mit früheren Äusserungen des ordentl.
Lehramtes. Konkret: Aussagen des ordentlichen Lehramtes werden sich in einigen Aussagen von Bischofssynoden
finden, wohl auch in den offiziellen Dokumenten der jetzt zu Ende gegangenen Bischofssynode zu Rom. Dennoch
wird diese Synode dadurch nicht zum Konzil. Anders wäre es, wenn unvermutet eine Aussage des außerordentlichen
Lehramtes in einem Synodendokument (als solche deklariert) auftauchen würde. Dann würde es sich nicht
um eine Synode, sondern ein ökum. Konzil handeln.
#36 Marcel 09:14:45 | Donnerstag, 10. November 2005
Nicht bedeutungsschwanger Wenn man schon darauf pocht, ein Konzil habe keine Verbindlichkeit, wo es nicht
die Unfehlbarkeit für sich in Anspruch nehme (was einer impliziten Leugnung des ordentlichen Lehramtes
entspricht) V.II-Aussagen, die der überlieferten Lehre widersprechen, werden abgelehnt. Lesen Sie Prof.
May, der zeigt sie auf außerhalb der FSSPX. Konkret unterschrieb Erzbischof Lefebvre zwei komplette Dekrete
nicht, zuzüglich berechtigter Kritik an Formulierungen anderer Dekrete. Gravierender sind die aus dem
V.II hervorgegangen Reformen; das V.II öffnete „nur“ die Schleußen für den alles zerstörenden Modernismus.
Aus dem Erkennen der Zerstörungskräfte die Konsequenzen zu ziehen, dazu gehört Mut, und dieser ist
selten in den modernen Mitläufer-Massen-Demokratien. Es ist kein Zuckerschlecken für die Kinder, sich
nach der Abmeldung vom (anti-) katholischen Religionsunterricht Sprüche von konzilskatholischen Lehrern
anhören zu müssen, wo diese Lehrer sonst gegen jede Häresie schweigen oder sie sogar fördern bzw.
verkünden. Die Zukunft wird Erzbischof Lefebvre und seinen Mitstreitern – also auch jenen, die vor der
Gründung der FSSPX kämpften – Recht geben. Wie immer bei irrigen Synoden in der Geschichte. dann soll
man auch der in einem Interview geäußerten Meinung eines Kardinals nicht zu viel Bedeutung beimessen.
Das macht niemand mit der FSSPX Verbundene. Wir kennen Kard. Hoyos zur Genüge. Es geht um die Bedeutung
für die Konzilskatholiken und Papalisten.
#35 Pelagius 08:38:33 | Donnerstag, 10. November 2005
Formales Schisma Wieder einmal hat sich die Diskussion denkbar weit vom Thema entfernt. Offensichtlich
liegt es im Interesse mancher Leser, das Gespräch gemäß dem Grundsatz Kardinal Ottavianis zu lenken.
In brevitate verborum: Auch materialiter Schismatiker zu sein, also die sichtbare und konkrete Unterordnung
unter die kirchliche Hierarchie sowie die Gemeinschaft mit den übrigen Gliedern des mystischen Leibes
zu verweigern, ist unerlaubt. Und in dem Fall, wo jemand seine Lage als solche erkennt, aber dennoch in
derselben Haltung fortfährt, ist er in der Gefahr, formaler Schismatiker zu werden. Wer die römisch-diplomatische
Ausdrucksweise kennt, der weiß auch diese Aussagen eines Kurienkardinals richtig einzustufen. Sie sind
nicht falsch, sagen aber nicht immer alles. Im übrigen: Wenn man schon darauf pocht, ein Konzil habe
keine Verbindlichkeit, wo es nicht die Unfehlbarkeit für sich in Anspruch nehme (was einer impliziten
Leugnung des ordentlichen Lehramtes entspricht), dann soll man auch der in einem Interview geäußerten
Meinung eines Kardinals nicht zu viel Bedeutung beimessen.
@ Gotthard Das ist eine falsche Aussage von Cardinal Gantin. Nicht einmal JoPaII. spricht im motu proprio
„Ecclesia Dei“ von „Schisma“, sondern von „schismatischem Akt“, was nicht das Gleiche ist. Es gibt außerdem
eine Vielzahl anderer Äusserungen anderer Cardinäle, die zu anderem Ergebnis kommen.
#33 Gotthard 22:47:17 | Mittwoch, 9. November 2005
Kardinal Gantin Kardinal Bernardin Gantin, Präfekt der Kongregation für die Bischöfe, schreibt im Dekret
vom 01.07.1988 ausdrücklich: „Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre
nicht zuzustimmen, weil sie sich ‘ipso facto’ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden.“
@ Gotthard – formales Schisma Formales Schisma: Maßnahmen, die darauf abzielen, dass ein Gegenpapst gewählt
wird oder der Papst nicht mehr als Oberhaupt der Kirche anerkannt wird. Einfacher Ungehorsam, auch fortgesetzter
Natur, ergibt kein Schisma. Kann sich auf Dauer allenfalls zu einem solchen entwickeln. Beispiel für
ersteres: Die palmyrensische „Kirche“ von Palmar de Troya, deren erster „Papst“ ab 1978 (Jahr seiner Selbstbestellung
zum „Papst“ alle exkommunizierte, die ihn nicht als Papst anerkannten. Mittlerweile hat diese Gemeinschaft
von Häresien entwickelt. Beispiel für zweiteres: Die anglikanische Kirche ab König Heinrich VIII. Das
ist schnell an der Natur verschiedener Maßnahmen erkennbar. Das Interesse, gegen das Ehesakrament nochmals
heiraten zu wollen, ergibt keinen Notstand. Die Verpflichtung der Bischöfe, sich dem König in allen
Fragen zu unterwerfen und so die Oberhoheit des Papstes abzulehnen. Kleines Beispiel: Die neuerliche Zulegung
des Titels „defensor fidei“, nachdem Rom diesen Heinrich VIII. aberkannt hatte. Hier ein Interview mit
Cardinal Castrillon Hoyos für Latin Mass vom 5. Mai 2004 …w.tridentinische-messe.de/…/Interview_Hoyos.pdf
Die Priestergemeinschaft St. Jean Vianney von Campos habe sich vor ihrer Einigung mit Rom nicht in einem
formalen Schisma befunden. Deren Bischof, Licinio Rangel, war aber von den vier Bischöfen der FSSPX geweiht
worden und „exkommuniziert“. Also: Unerlaubt Bischofsweihen ergeben kein Schisma.
#31 Gotthard 21:50:45 | Mittwoch, 9. November 2005
Hoyos even if it was not a formal schism. hat Kardinal Hoyos auch gesagt, welche Bedingungen in seinen
Augen für ein „formelles Schisma“ notwendig wären?
@ Benedikt So toll ist das Interview mit S.Em. Cardinal Castrillon Hoyos in 30 Giorni nicht. Er gibt nur
die römische Position wider und legt sich in entscheidenden Fragen nicht fest. Soweit von Repräsentanten
der Priesterbruderschaft St. Pius X. vom „II. Vatikanischen Konzil“ die Rede ist, so ist das nur eine
nicht ganz durchdachte, zwecks äußerer Verständlichkeit verwendete Terminologie. Wenn man sich anschaut,
was FSSPX sonst zu V2 sagt, dann ist klar, dass V2 auch kein „pastorales Konzil“ gewesen sein kann. An
der Verbreitung und Begünstigung von Irrlehren ist nämlich nichts Pastorales. War es aber nicht einmal
„pastoral“, dann gibt es überhaupt nichts mehr, was die Bezeichnung als „Konzil“ rechtfertigt. Für allfällige
Catholicus-Anfragen: Die in den letzten IK-Nachrichten dargestellte Position zu V2 ist hinsichtlich der
Bezeichnung als „Konzil“ und der „eigenen Verbindlichkeit“ nicht meine. Gerade letzteres ist eine inhaltsleere
Wortschöpfung: Jede Postkarte aus Rom hat ihre „eigene Verbindlichkeit“, deswegen ist eine Postkarte
noch kein Konzil! Der Gatte der Evelin
@Marcel Das ist übrigens derselbe, der meint, wir seien im Argumentationsnotstand (sic!). Aber natürlich
wissen wir beide jetzt schon, daß er ebenso vehement „Erwiderungen“ schreiben wird, wo er entschieden
(wie falsch) darauf pochen wird. Ich freue mich schon darauf.
@Benedikt Unfortunately Monsignor Lefebvre went ahead with the consecration and hence the situation of
separation came about, even if it was not a formal schism. Ja Kurienkardinal Hoyos hat da eine wichtige
Sache ausgesprochen. Aber Seine Scheinheiligkeit Superpapst Pytlik weiß das wieder einmal besser…
#25 Benedikt 19:21:14 | Mittwoch, 9. November 2005
Richtig… Ich hab es schon gelesen, und es liest sich recht vielversprechend, wenn auch vorsichtig. Eindeutiger
wäre es, wenn der Papst das ganze mal in einem Motu proprio erklären würde, dann wäre dieser Diskurs
endgültig geklärt (egal welcher Ausgang) Hier das Interview mit Kardinal Hoyos www.30giorni.it/us/articolo.asp?id=9360.
#24 MilesChristi 19:10:52 | Mittwoch, 9. November 2005
FSSPX Ich empfehle allen, vor allem denjenigen, die „FSSPX“ ohne das Wort „Schisma“ nicht aussprechen
können, die Lektüre eines langen Interviews mit Kard. Castrillon Hoyos (Ecclesia Dei), die in der jüngsten
Ausgabe der italienischen, kirchennahen Zeitschrift „30 Giorni“ erschienen ist (zumindest in der italienischen
Urfassung und in der englischen Ausgabe). Kard. Hoyos benutzt das Wort SChisma kein einziges Mal – er
sagt viel mehr, daß es NICHT zu einem formalen Schisma gekommen ist.
#23 Benedikt 17:36:24 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Stimme der Venunft: Neue Theorie Piusbrüder sind Apostaten? Na ich hab ja schon viel gehört, nämlich
das sie Schismatiker oder Häretiker sind… aber Apostaten? Wow, die Theorienbildung schreitet wohl fort –
nur schreitet sie ohne Sinn und Verstand…
@Stimme Übersetzt bedeuten Ihre Ausführungen: Die V2-Kirche begünstigt die Apostasie ihrer Priester.
Nein, es bedeutet nur, dass die Kirche barmherzig gegenüber Priestern ist, die ihr Amt nicht etwa wegen
eines Glaubensabfalls aufgeben müssen, sondern weil sie – ebenso wie Petrus und die meisten anderen Apostel –
heiraten wollen. Das halte ich jedenfalls für christlicher als die Exkommunikation ohne Aussicht auf
Versöhnung mit der Kirche. Dass das Pflichtzölibat für Priester göttlichen Rechts sei, werden ja wohl
auch Sie kaum behaupten wollen.
#20 Benedikt 15:54:30 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Stimme aus dem Tradiland Nur wirkliche Traditionalisten nicht (d.h. (…) kein V2 als „Konzil“). Ist
Ihnen nun auch die FSSPX zu modernistisch? Die Offiziellen der FSSPX reden jedenfalls fortwährend von
„Konzil“, wenn sie das Zweite Vatikanum meinen. siehe auch: www.30giorni.it/us/articolo.asp?id=9361
@ Romano Übersetzt bedeuten Ihre Ausführungen: Die V2-Kirche begünstigt die Apostasie ihrer Priester:
„Es gibt noch ein Leben nach der Episode des Priester-Daseins“. Dass Apostaten im kirchl. Dienst (V2)
verwendet werden, ist nichts Besonderes, dort werden alle verwendet: Homophile, Pädophile, Apostaten,
Häretiker, Ungläubige, Buddhisten und Atheisten. Nur wirkliche Traditionalisten nicht (d.h. kein NOM,
keine Handkommunion, kein V2 als „Konzil“).
Laisierung Selbstverständlich ist ein laisierter (und ggfs. vom Ehehindernis der Weihe dispensierter)
Priester nicht als Apostat (oder aus irgendeinem anderen Grunde) exkommuniziert. Er darf lediglich – außer
in Todesgefahr – von seiner Weihegewalt keinen Gebrauch machen. Deshalb gibt es keinen zwingenden Grund,
einen solchen Priester generell von kirchlichen Diensten auszuschließen.
#17 Benedikt 13:50:53 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Stimme aus dem Tradiland Aha, aber ist Laisierung tatsächlich ein „Niederlegen“? Immerhin gab es doch
häufig Laisierungen, bei Paul VI. ging ja das Gerücht, man könne sich praktische „per Postkarte“ laisieren
lassen. Können die dann wirklich alles der Exkommunikation verfallen sein? Etwas schwierige Frage, da
ich kein Kirchenrechtler bin. Vielleicht sagt Dr. Pytlik ja mal was dazu ).
Apostasia ab ordine @ Benedikt: Stammt von Wikipedia – dürfte aber zuverlässig sein. Nikolaus Bernhard
ist also ein Apostat. Das katholische Kirchenrecht unterscheidet drei Fälle von Apostasie: apostasia
a fide, das vollständige und freiwillige Aufgeben des christlichen Glaubens: Es spielt dabei keine Rolle,
ob der Apostat einer anderen Religion beitritt oder Atheist oder Agnostiker wird. apostasia ab ordine,
das Niederlegen des Priesteramtes. Das Konzil von Chalcedon erklärte dafür Exkommunikation. Heute führt
das zum Verlust der priesterlichen Privilegien und kann zur Exkommunikation führen. apostasia a religione,
das schuldhafte Verlassen eines Ordens durch einen Mönch oder eine Nonne mit der Absicht, nicht mehr
zurückzukehren und sich den Verpflichtungen des Ordenslebens zu entziehen. Das betrifft jedoch nur das
definitive Verlassen des Ordens, ein zeitweiliges Verlassen oder das Verlassen eines Ordens um einem anderen
beizutreten, gilt nicht als Apostasie. Seit dem Konzil von Chalcedon steht darauf Exkommunikation. Hier
noch ein Link zum Originalartikel: Pressemitteilung der Diözese Augsburg vom 24. Oktober 2005 www.bistum-augsburg.de/…ormation/archiv.html?f_action=show&…
#15 28.IX-28.X 13:13:55 | Mittwoch, 9. November 2005
Doch skandalös Ein Priester,der sein Priestertum nicht halten kann (möchte nicht als Verräter bezeichnen),der
im Auftrag der hl. Mutter Kirche auf Diözesanebene Seelsorgeaufgaben bekommt ist garantiert nicht das
„Gelbe vom Ei“. Natürlich hat die Kirche die heilige Pflicht sich um alle Kranken zu kümmern. Die Diözese
Augsburg tut die Priester aber verschwenden; einerseits gibt es Stellen, die wegen Priestermangel nicht
besetzt werden können, anderseits gibt es in Ziemetshausen ein sog. „Priester-Asyl“, wo nicht „linientreue“(sprich
etwas konservatiewere) Priester abgeschoben werde (von der Seelsorge abgezogen). Z.Z. 7 Priester für
einen ganz kleinen Wallfahrtsort. Schon von den Priestern der FSSP in Wigratzbad gar nicht zu sprechen.
#14 Krzyszek 13:06:06 | Mittwoch, 9. November 2005
Andeuten Genau das ist aber die bevorzugte Arbeitsweise von kreuz.net: möglichst viel Wischiwaschi, noch
mehr Anti-V2-Gemaule, eine gute Portion Pro-Pius X-Gejammere.
#13 Benedikt 13:04:23 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Stimme aus dem Tradiland Dass ein wg. Zölibatsbruchs laisierter Apostat, der in Theorie und Praxis
scharf modernistisch war, wieder als Priester, noch dazu in einem sehr heiklen Bereich, wo man besonders
auf die Lehre der Kirche achten muß, ist sehr wohl eine interessante Nachricht. Als Priester arbeitet
er ja auch gar nicht (das wäre in der Tat interessant). Auch geht aus dem Artikel nicht hervor, warum
der Betreffende ein Apostat sein sollte. Da ich keine genaueren Informationen habe, kann ich das jedenfalls
nicht annehmen.
#12 Pelagius 12:58:54 | Mittwoch, 9. November 2005
Schweigen statt Andeuten! Der Artikel ergeht sich in Andeutungen, die nicht jeder Leser ohne weiteres
versteht. Gewiß ist es irritierend, daß ein aus dem Dienst ausgeschiedener Priester jetzt als Pastoralreferent
wirkt. Und das Ressort, das ihm zugeteilt wurde, könnte noch zusätzlich Ungünstiges erahnen lassen.
Um aber über solche bloßen Vermutungen hinauszuführen, hätte der Autor wohl doch mit mehr Details
aufwarten sollen. Wenn sich das aus Gründen der Diskretion verbietet, wäre es besser gewesen, den Artikel
nicht zu schreiben; denn der bloße Sachverhalt, daß da ein vermutlich laisierter, jedenfalls ausgeschiedener
Priester jetzt als Pastoralreferent in der Aidsseelsorge eingesetzt wird, erscheint für die Berichterstattung
doch recht mager.
@ Benedikt Dass ein wg. Zölibatsbruchs laisierter Apostat, der in Theorie und Praxis scharf modernistisch
war, wieder als Priester, noch dazu in einem sehr heiklen Bereich, wo man besonders auf die Lehre der
Kirche achten muß, ist sehr wohl eine interessante Nachricht. Nicht die einzige, nicht eine, die ich
mir an die Wand picken werde, aber ein, die durchaus berichtenswert ist. Weil es die Linie der V2-Kirche
bei der Priesterauswahl und bei der HS-Seelsorge (anbiedernd unter dem Übertitel „Schöpfungsvariante“)
aufzeigt. In der Erzdiözese Wien ist das ganz ähnlich. Da gibt es ein ökumenisches Seesorgeteam, dem
auch ein Priester angehört, der wegen seiner falschen Lehre und Praxis in Bezug auf Homosexualität entlassen
wurde und nun genau in diesem sensiblen Bereich tätig ist.
#10 Krzyszek 12:43:20 | Mittwoch, 9. November 2005
Wo bleibt die Mitte? Skandalös ist aber die Person des Seelsorgers. Was, bitte schön, ist an der Person
des Seelsorgers skandalös? Wie kann denn jemand, der sich um Kranke und bedürftige Seelen kümmert,
skandalös sein? Ihr Linken könnt nur bei solchen Sachen was abgewinnen; am Katholichen leider nicht.
Wieso denn „ihr Linken“? Geht es in dieser Diskussion jetzt neuerdings um „links“ und „rechts“? Existiert
eure Welt nur in schwarz und weiß? In Deutschland gelten Katholiken generell als „rechts“, in den USA
als „links“.
??? Sorry, aber was ist jetzt das Nachrichten-werte an diesem Artikel? Wen interessiert denn, ob ein ehemaliger
Priester nun als Pastoralreferent arbeitet?
#7 28.IX-28.X 12:01:02 | Mittwoch, 9. November 2005
Skandal Natürlich ist es kein Skandal, wenn sich die Kirche um Kranke(auch Aids-Kranke) sorgt. Skandalös
ist aber die Person des Seelsorgers. Ihr Linken könnt nur bei solchen Sachen was abgewinnen; am Katholichen
leider nicht.
Tradistimme mach dich erst mal schlau darüber was ein Apostat ist, bevor du hier Fremdwörter verwendest,
deren Bedeutung du offenbar nicht kennst. Das ist sonst allzu peinlich.
Die Beschäftigung eines (ehemaligen?) Apostaten als AIDS-Seelsorger ist selbstverständlich ein Skandal,
auch wenn die p.t. Poster unter mir noch so sehr ironisieren…
Skandal! Natürlich ist das ein Skandal! Und was für einer! AIDS ist schließlich eine Schwulenkrankheit –
und mit denen darf die katholische Kirche doch nichts zu tun haben. Zumindest nicht nach Auffassung der
„vorkonziliaren Pius X-Kirche“.
na klar! und haben wir keinen Skandal, dann erfinden wir einen. Und wenn uns keiner einfällt, dann erklären
wir flugs die Tatsache, daß die Erde sich dreht, zum Skandal. So funktioniert kreuznet.