Ökumenismus und interreligiöser Dialog bei Papst Johannes Paul II.
In einem längeren Artikel zog Pater Brian Harrison, Professor an der Päpstlichen Universität von Puerto Rico, Ende letzten Jahres Bilanz des inzwischen zuende gegangenen Pontifikates von Papst Johannes Paul II. Von Pater Brian Harrison, Puerto Rico.
(kreuz.net) Papst Johannes Paul II. hat in den Beziehungen zu Nichtkatholiken und Nichtchristen radikalere
Initiativen ergriffen als alle seine Vorgänger auf dem Stuhl Petri vor ihm.
Bei einigen dieser Aktivitäten
schien – wenigstens in der Praxis – die Gefahr zu bestehen, daß die Worte von Papst Pius XII. († 1958)
unterlaufen würden.
Pius XII. warnt in seiner Enzyklika ‘Humani Generis’ Nr. 27 davor, „die Notwendigkeit,
zur wahren Kirche zu gehören, um das ewige Heil zu erlangen, zu einer bedeutungslosen Formel zu reduzieren“.
Zu weit gehen in dieser Frage allerdings manche traditionalistische Katholiken. Sie behaupten, daß die
einschlägigen Dokumente des Zweiten Vatikanums von der Enzyklika ‘Mortalium Animos’ von Papst Pius XI.
(† 1939) als irrgläubig verurteilt würden.
Die Enzyklika ‘Mortalium Animos’ behandelt das Thema der
religiösen Einheit und stammt aus dem Jahre 1928.
Diese Behauptungen verwechseln die Änderung der kirchlichen
Disziplin mit einer Änderung der kirchlichen Lehre.
Es ist wahr, daß Pius XI. in ‘Mortalium Animos’
jede katholische Beteilung an interkonfessionellen Initiativen, welche die christliche Einheit wiederherstellen
wollten, radikal verboten hat. Dagegen ermutigt die Kirche seit dem Zweiten Vatikanum eine solche Beteiligung.
Pius XI. hat freilich in seiner Enzyklika keine kirchliche Lehre definiert, sondern eine disziplinäre
Norm verkündigt. Diese wurde später von einem ökumenischen Konzil aufgehoben.
Manche Katholiken sind
über die Auswirkungen einiger Handlungen von Johannes Paul II. auf die öffentliche Meinung, tief besorgt,
besonders aufgrund der Art und Weise, wie über sie in den weltlichen Medien berichtet wurde.
Diese päpstlichen
Handlungen haben wichtige theologische Unterscheidungen verschwimmen lassen und zudem den Eindruck erweckt,
daß die Kirche jetzt plötzlich behauptet, was sie in der Enzyklika von Pius XI. noch verworfen hat –
nämlich die Idee, daß alle Religionen mehr oder weniger gut und lobenswert sind.
Ist das nicht der
Eindruck, den die Versammlungen von Assisi im Oktober 1986 und im Januar 2002 bei vielen Menschen hinterließen?
Damals lud Johannes Paul II. nicht nur getrennte Christen und Vertreter anderer monotheistischer Religionen
ein, sondern auch Repräsentanten heidnischer, pantheistischer und polytheistischer Religionen, die ihre
kultischen Praktiken auf Kirchengrund ausübten.
Es stimmt nicht, daß der Papst diese Gruppen nur in
einem allgemeinen Sinn aufforderte „zu beten“, wie das in einer katholisch-konservativen Zeitung in den
USA behauptet wurde.
Einen ähnlich unglücklichen Eindruck hinterließ Johannes Paul II. am 14. Mail
1999.
Als ihm einige moslemische Besucher aus dem Irak eine Ausgabe des Koran überreichten, gab er diesem
öffentlich dieselbe Ehrenbezeugung, die während der Heiligen Messe dem Evangelium vorbehalten ist.
Der Papst neigte sein Haupt und küßt den Koran – ein Buch, das all jene, die an die Dreifaltigkeit und
Menschwerdung glauben, in die Hölle hinab verdammt, welches Frauen beleidigt und unterdrückt und mit
seinen wiederholten Aufforderungen, die „Ungläubigen“ zu schlachten, während fast vierzehn Jahrhunderten
den längsten und gefährlichsten Feind des Christentums inspiriert hat.
Weniger als ein Jahr später,
am 21. März 2000, sprach Johannes Paul II. während seines Besuches in Syrien ein Gebet, welches das
Anliegen enthielt, daß „der heilige Johannes der Täufer den Islam beschützen möge.“
Diese Handlung
geht weit über die Lehren des Zweiten Vatikanums hinaus, wie sie im Dokument ‘Nostra Aetate’ niedergelegt
wurden. Nostra Aetate Nr.3 beschränkt sich darauf zu sagen, daß die Kirche „mit Achtung auf die Moslems“
blickt.
Es ist eine Sache, Achtung für nichtchristliche Menschen zu zeigen, die in ehrlicher Absicht
in einem falschen Glauben verharren.
Es ist aber etwas ganz anderes, ihre Glaubensüberzeugungen zu respektieren
und sogar für diese zu beten.
Email-Adressen der Empfänger
21 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#21 josefjosef 22:04:07 | Sonntag, 22. Januar 2006
Den Koran küssen ist Blashemie! Die Bibel 2Joh1: Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen,
die nicht bekennen, daß Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist.
Seht euch vor, daß ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Wer darüber
hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der
hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht
ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken Die Bibel,
1.Joh: Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn
es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein
jeder Geist, der bekennt, daß Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist (Gottes Sohn in Menschengestalt
erschien), der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und
das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon
in der Welt. Die Bibel 2Kor.11: Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen
sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als
Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit;
deren Ende wird sein nach ihren Werken.
#20 Athanasius 18:20:38 | Freitag, 11. November 2005
Alles ist zu glauben! Werter Herr Dr. Regazzoni, aber das ist doch eine Binsenweisheit, daß eine päpstliche
Lehrentscheidung bindet, und zwar insofern, als sie die in Christus ergangene Offenbarung authentisch
formuliert, auslegt und anwendet. Alle Lehre, auch die des früheren authentischen Magisteriums, muss
geglaubt werden als göttlich geoffenbart. Wenn diese änderbar wäre, könne man sie ohne Schuld nicht
folgen. So ist aber die hl. römische Kirche nicht. Pope Pius IX, Vatican I, Sess. III, Chap. 3, ex cathedra:
„Further, by divine and Catholic faith, all those things must be believed which are contained in the written
word of God and in tradition, and those which are proposed by the Church, either in a solemn pronouncement
or in her ordinary and universal teachingpower, to be believed as divinely revealed.“ (Denzinger 1792)
#19 28.IX-28.X 13:55:35 | Freitag, 11. November 2005
pastoral??? Doch, man muß die Taten nich nur „politisch“ oder sonstirgendwie betrachten; man muß sie
im Lichte der Offenbarung (und vor allem so) sehen. Wenn jemand schreibt, daß sein Verhalten die Gläubigen
ärgert hat, dann soll er daran denken, was Herr Jesus über die sagt, die dieKleinsten ärgern. Und weiter
sagt er zum Petrus(und seinen Nachfolgern): stärkere deine Brüder im Glauben!!!
#18 Pelagius 10:11:53 | Freitag, 11. November 2005
Die Frage des Ärgernisses „Ausserdem hat gemäss einer Erklärung der deutschen Bischöfe, die von Pius
IX gutgeheissen wurde, der Papst an die vom kirchlichen Lehramt bereits getrofenen Lehrentscheidungen
zu halten (Denzinger 3116)“ Werter Herr Dr. Regazzoni, aber das ist doch eine Binsenweisheit, daß eine
päpstliche Lehrentscheidung bindet, und zwar insofern, als sie die in Christus ergangene Offenbarung
authentisch formuliert, auslegt und anwendet. Allerdings handelt es sich weder beim Besuch einer Synagoge
und einer lutherischen Kirche noch bei den sog. Schuldbekenntnissen unmittelbar um den Bereich der Lehre,
sondern vielmehr um Fragen der Praxis, der pastoralen Klugheit, der Angemessenheit und damit natürlich
auch eines möglichen Ärgernisses. Hier liegt meiner bescheidenen Ansicht nach das hauptsächliche Problem:
Stiftet ein Stellvertreter Christi, der in seinem persönlichen Denken vieles Gegensätzliche meint vereinen
zu können, nicht vielleicht doch Verwirrung dadurch, daß er seinen geistigen Spagat zwischen Dominus
Jesus und Assisi auch allen anderen Gliedern des Mystischen Leibes zumutet? Wobei zu beachten ist, daß
ein scandalum pharisaeorum (Ärgernis der Pharisäer) keineswegs, hingegen ein scandalum pusillanorum
(Ärgernis der einfachen Gläubigen) sehr wohl berücksichtigt werden muß. Nach meinem Kenntnisstand
haben manche schlichten, dem Vicarius Christi durchaus ergebenen Katholiken an den ökumenischen und interreligiösen
Umtrieben des verstorbenen Papstes Anstoß genommen.
#17 Agiafortuni 13:41:36 | Donnerstag, 10. November 2005
Gotthard Du frägst mich, was frevelhaft sei an JP II Besuch inder lutherischen Kirche, in der Synagoge
sowie an seinem Schuldbekenntnis. 1. Die Synagoge ist das Gebetshaus der gläubigen Juden und als solches
zu respektieren. Ein Papst hat aber dort Nichts zu suchen es sei denn, erw olle die Leute bekehren. In
einem solchen Falle hätte man ihn dort nicht willkommen geheissen. 2. zum Besuch in der lutherischen
Kirche: auch dort hat er nichts zu suchen ausserdem vertritt Luther einen Standpunkt, der mit dem katholischen
Glauben aller Zeiten nicht vereinbar ist und ausserdem hat der katholische Vorgänger JP II auf dem Stuhle
Petri, Pius XI diesbezüglich genaue Anweisungen gegeben. Ausserdem hat gemäss einer Erklärung der deutschen
Bischöfe, die von Pius IX gutgeheissen wurde, der Papst an die vom kirchlichen Lehramt bereits getrofenen
Lehrentscheidungen zu halten (Denzinger 3116) 3. Zum Schuldbekenntnis: eigentlich sollte er sich dafür
entschuldigen, dass er es ausgesprochen hat.
#16 Marcel 12:27:00 | Donnerstag, 10. November 2005
Mit oder ohne Lettern in den Himmel Trottel schrieb: Naja, zur Zeit Petri und Pauli gab es noch keine
Bücher aus denen die Götzendiener sich hätten informieren können. Da blieb nur das kraftvolle Wort.
Das ist heute schlimmer: es gibt Bücher, aber kaum jemand liest. Denken Sie an Pisa, TV, Computer. Es
werden heute mehrheitlich keine Bücher mehr gelesen; jedenalls keine, die den Namen „Buch“ verdienen
(Potter). Das ist in meiner Generation bereits so und in der Generation meiner Kinder ebenfalls bzw. schlimmer,
weil dort der Verlust bereits gar nicht mehr als solcher erkannt wird. Was die wahre und einzige Kirche
heute glaubt und missionarisch, eifrig von den Piusbrüdern verkündet wird, lässt sich nachlesen, sogar
hier. Danke für das Lob. Dennoch ist mir Ihre Intention zu protestantisch (nicht Sie): Im Gegensatz zu
Luther und seiner Schriftenfixierung lehrt die ewige Kirche, daß man auch ohne Lesekenntnisse in den
Himmel kommen kann: durch die Heilslehre, die man in Wort (Predigt) und Tat (Sakramente) an- und aufnimmt.
Insbesondere jedoch kann Ihr Einwand nicht das Problem entkräften, daß das Wort und die Tat der – heutigen –
Apostel niemals sich wesentlich unterscheiden dürfte von dem, was sich „nachlesen“ läßt von dem, „was
die wahre und einzige Kirche {…} glaubt {und} verkündet“. Assisi straft alle Bücher der Kirche Lügen,
und es ist nur die Spitze des – ökumenistischen – Eisberges, den die Konzilskirche rammte und jene in
die Ecke stellt, die rufen: Wassereinbruch.
#15 Le Trot 10:46:14 | Donnerstag, 10. November 2005
@Stimme … Der Frevel bei diversen päpstlichen Besuchen bei diversen Religionsgemeinschaften liegt im
Ausbleiben der entsprechenden Missionspredigt (vergleiche z.B. Petrus zu Pfingsten in Jerusalem, Paulus
am Aeropag in Athen), womit schlüssig ausgedrückt wird, dass die falschen Religionen und Konfessionen
Wege zum Heil wären, was unrichtig ist. Naja, zur Zeit Petri und Pauli gab es noch keine Bücher aus
denen die Götzendiener sich hätten informieren können. Da blieb nur das kraftvolle Wort. Was die wahre
und einzige Kirche heute glaubt und missionarisch, eifrig von den Piusbrüdern verkündet wird, lässt
sich nachlesen, sogar hier.
#14 Athanasius 09:57:08 | Donnerstag, 10. November 2005
Mit welcher Intention? Der hl. Kallistus ging in die Synagoge um Juden zu bekehren. Das tat ja der hl.
Vinzenz Ferrerius auch im Mittelalter. Aber davon ist hier nicht die Rede. Sowohl JP II als Benedikt XVI.
haben zusammen mit Juden gebetet und nichts dafür unternommen um die Juden zu bekehren. Dás ist der
Skandal.
#13 virOblationis 08:51:20 | Donnerstag, 10. November 2005
ein Heiliger besucht eine römische Synoagoge Der hl. Kallistus I. (217 – 222) hat – noch bevor er zum
Papst gewählt wurde – auch einmal eine Synagoge in Rom besucht. Doch fiel dieser Besuch so aus, daß
ihn die heidnische Obrigkeit (zur Zeit des Kaisers Commodus (180 – 192)), die die jüdische Religion als
eine erlaubte beschützte, anschließend zur Zwangsarbeit in den Steinbrüchen verurteilte, die üblicherweise
rasch zum Tode führte. Nur durch glückliche Fügung entging der Heilige diesem Schicksal.
Gotthard & Frevel Der Frevel bei diversen päpstlichen Besuchen bei diversen Religionsgemeinschaften liegt
im Ausbleiben der entsprechenden Missionspredigt (vergleiche z.B. Petrus zu Pfingsten in Jerusalem, Paulus
am Aeropag in Athen), womit schlüssig ausgedrückt wird, dass die falschen Religionen und Konfessionen
Wege zum Heil wären, was unrichtig ist. Übrigens – zu Dr. Reggazoni – ist Frevel das Schlimmere: Denn
es setzt voraus, dass der Frevler weiß, was richtig ist und dennoch das Falsche tut. Bei Häresie kann
auch eine falsche Überzeugung stehen. Bei JoPaII. dürfte eine falsch – modernistisch-ökumenistisch-interrelgiosistische-laizistische –
Überzeugung hinter vielen falschen Taten und Aussagen stehen.
@Dr.C.Regazzoni Er hat mit seinem Schwachsinn: Predigt in einer lutherischen Kirche, Besuch der Synagoge,
Schuldbekenntnis etc. Temerität beweisen, das Wertgefühl der Rechtgläubigen verletzt … Kindelein
wahrhaftig, der Antichrist war unter uns …
#10 Gotthard 22:02:57 | Mittwoch, 9. November 2005
Frevel Predigt in einer lutherischen Kirche, Besuch der Synagoge, Schuldbekenntnis Welcher Art ist der
Frevel bei einer Predigt in einer lutherischen Kirche? Welcher Art ist der Frevel beim Besuch einer Synagoge?
Welcher Art ist der Frevel bei den Schuldbekenntnissen für von der Kirche in der Geschichte begangener
Sünden?
#9 Agiafortuni 21:54:22 | Mittwoch, 9. November 2005
Johannes Paul II kein Häretiker sondern ein Frevler Jphannes Paul II war kein Häretiker sondern wie
seine beiden Vorgänger und Namensgeber, ein Frevler. Er hat mit seinem Schwachsinn: Predigt in einer
lutherischen Kirche, Besuch der Synagoge, Schuldbekenntnis etc. Temerität beweisen, das Wertgefühl der
Rechtgläubigen verletzt und die Häresie gefördert (favens haeresim)
Johannes Paul II, ein „Häretiker“ Ehmmmm… 1. Hört auf, Euch gegenseitig zu beschimpfen! 2. danke Konrad!
kann mich nicht entsinnen, dass JPII Häresien gelehrt hat, weder in seinen Reden, Enzykliken oder auch
Taten… (z.B. Assisi 1986). Für mich war speziell das Gebetstreffen damals in Assisi eine großartige
Initiative… Auch dass Redemptor Hominis häretische Passagen beinhaalten soll, kann ich nicht nachvollziehen…
Ich kenne seine Schreiben, und wäre sehr dankbar, wenn man mir diese „Häresien“ im Detail zitieren würde…
#7 Malachias † 19:39:25 | Mittwoch, 9. November 2005
@Konrad: Häresien in Wojtylas „Enzykliken“ Den Beweis für die Häresien in den Wojtyla-„Enzykliken“
Redemptor Hominis, Dives in misericordia und Dominum et vivificantem hat schon vor 15 Jahren der (damalige)
Münsteraner Professor für Missions- und Religionswissenschaft Johannes Dörmann in seinem mehrbändigen
Standardwerk „Der theologische Weg Johannes Pauls II. zum Weltgebtestag der Religionen in Assisi“ erbracht.
Das Werk ist bis heute im Buchhandel erhältlich. Leider haben viel zu wenige (einschließlich des Autors)
bis heute die notwendigen Konsequenzen (Kirchenaustritt) daraus gezogen…
#6 MilesChristi 19:14:12 | Mittwoch, 9. November 2005
@ Konrad Leider enthalten viele seiner Enzykliken Elemente, die mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar
sind. Es ist aber Tatsache, daß unter seinem Pontifikat die Zerstörung der Kirche zunahm; daß unter
seinem Pontifikat das Katholische vielerorts aufgegeben wurde – mit seinem Wissen und seiner Duldung (denn
er hat nichts, wiederhole: nichts dagegen unternommen). Aber was soll’s: wer Augen hat, hat dies längst
erkannt. Die Blinden werden noch eine kräftige Stöße benötigen – und dann werden sie es mit STaunen
sehen.
Johannes Paul II. ist mehr als nur der Assisi-Relativierer und Koran-Küsser. Wie kleinkariert sind jene
Zwerge, die ihn auf diese sicher zurecht umstrittenen Gesten reduzieren. Lest doch endlich seine Enzykliken!
Einem Jahrtausend-Papst kann man nicht ans Bein pinkeln wie es in kreuz.net immer wieder geschieht. Aber
was stört es den Mond …
widerlich Ein Buch, geschrieben nach Einflüsterungen des Teufels (oder will jeman behaupten, Muhamad
wäre nicht von ihm besessen) Deine Äußerungen wirken langsam widerlich
#2 28.IX-28.X 15:42:56 | Mittwoch, 9. November 2005
Glaube-Verrat Es ist was Anderes, den rechten Glauben zu verkünden, zu richtigen oder unrichtigen Zeit
und das auch in Begegnungen mit Andersgläubigen- Das ist Glaube. An einem zB. geheimen Voodo- Ritual
im Urwald Afrikas teilzunehmen, das ist kein Glaube. Ein Buch, geschrieben nach Einflüsterungen des Teufels
(oder will jeman behaupten, Muhamad wäre nicht von ihm besessen), zu küssen , nach dessen Lehre noch
heute Tausende noch ermordet werden(siehe zb. Sudan), das ist für mich nur noch Verrat. Die Entschuldigungen
in diesem Artikel haben bestimmt das Ziel, die mögliche, übereilte beatifizierung, trotz massiver Bedenken,
doch durchzubringen.
#1 Athanasius 15:31:56 | Mittwoch, 9. November 2005
–- Pius XI. hat freilich in seiner Enzyklika keine kirchliche Lehre definiert, sondern eine disziplinäre
Norm verkündigt. Diese wurde später von einem ökumenischen Konzil aufgehoben. Pater Harrison versteht
offensichtlich wenig davon, und leider kreuz.net noch weniger. Denn Papst Pius XI. hat gesagt, dass diejenige
welche die Meinung alle Religionen seien mehr oder weniger gut (moderate Modernisten geben zu, die katholische
Kirche ist „die beste Alternative“) fördern, den von Gott offenbarten Glauben verlassen. Und hat nicht
gerade Vaticanum II. nichtchristliche Religionen „respektiert“ und sogar als „grossartig“ bezeichnet.
Johannes-Paul II. sprach sogar: „Der hl. Johannes der Täufer schütze den Islam!“ Dar-al-Wadi, 2000.
Das liegt eng zusammen. ‘Mortalium animos’ von 1928 ist verbindlich, sonst könne man alle Lehre wegtun,
welche überholt wären, während die wahre hl. Römische Kirche lernt, dass jede Lehre egal ob vom aussergewöhnlichen
(ex-cathedra) Lehramt oder vom authentischen Lehramt (Magisterium) gelehrt, als „göttlich offenbart“
zu glauben ist. Entweder hatte Pius XII. mit seinen Vorgängern recht, oder nicht, und ist die Lehre änderlich.
Was könne man dann aber gegen Traditionalisten einwenden? Wenn die Lehre änderbar ist, ist doch alles
egal? Der Ökumenismus steht im Widerspruch zu 1960 Jahren katholischer Tradition.