Der Kardinal und die kleine Klara
Die kleine Klara ist erst viereinhalb Jahre alt. Das vorbildhafte Mädchen hat es dem Kardinal so sehr angetan, daß er ihr Beispiel in seinem Hirtenbrief erwähnte.
(kreuz.net, Wien) Christoph Kardinal Schönborn veröffentlichte einen Hirtenbrief zum Jahr der Eucharistie.
Verlesen wurde der Brief, der auch die hl. Eucharistie zum Inhalt hat, am 1. Adventsonntag in den Pfarreien
der Erzdiözese Wien.Im Hirtenbrief erzählt der Kardinal die Geschichte der kleinen Klara. Klara ist das fünfte von acht Kindern. Nachdem ihre Mutter nach dem Kommunionempfang in die Kirchenbank zurückgekehrt war, lehnte sich das Mädchen an die Brust der Mutter und sagte: „Jetzt ist Jesus bei dir, da möchte ich ihm nahe sein.“
Daraufhin wandte sich die Mutter des Mädchens an den Pfarrer und bat ihn um die Frühkommunion für das Kind. Der Priester fragte die kleine Klara, ob sie wolle, daß Jesus zu ihr komme. Da antwortete die Viereinhalbjährig, daß es Jesus sei, der zu ihr kommen wolle.
Kardinal Schönborn unterstrich die Aussage des vierjährigen Mädchens. Es sei Christus selbst, der zu uns kommen wolle. Um diesen Weg zu erleichtern, nennt der Erzbischof von Wien vier Punkte.
Zuerst macht er auf die Notwendigkeit der Vorbereitung auf den Kommunionempfang aufmerksam. Er ersucht die Gläubigen, sich die Frage zu stellen: „Wann war ich das letzte Mal beichten?“
Als zweites bittet er, daß die Kirchen offengehalten werden: „Stellt euch vor: Jesus ist da – und die Tür ist verschlossen!“
In einem dritten Punkt ermutigt der Kardinal die Gläubigen, die Möglichkeit der eucharistischen Anbetung zu nutzen und auch anderen zu eröffnen.
Zuletzt bedankt sich Schönborn bei allen, die den Notleidenden dienen. „Vor Gott zählt nicht, was ‘man’ über uns sagt, sondern was wir unserem Nächsten getan haben.“
Weiterlesen:
Montag, 6. Dezember 2004 00:14
Doritta: Kindermund tut Wahrheit kund
Die kleine Klara ist ein bemerkenswertes Mädchen!
Möge ihr dieser tiefe Glaube erhalten bleiben!
Eine ganz andere Geschichte habe ich von meiner jetzt 8-jährigen Nichte gehört, nur würde diese wohl nie erwähnt werden. Trotzdem möchte ich sie hier niederschreiben: Sie war damals vier Jahre alt, wir besuchten den Gottesdienst. Sie war immer fasziniert,
als die Hostie gebrochen wurde. Wir Erwachsene erklärten ihr (für Kinder verständlich), warum das so ist,
daß es mit dem Teilen mit anderen Menschen zusammenhängt. Und dann kam der tolle Satz: „Wenn ich einmal da vorne stehe, kann ich das Brot auch brechen und teilen!“. Sie hatte damals eine tiefe Sehnsucht, so wie der Herr Pfarrer den Gottesdienst zu feiern. Dies hat sie uns immer wieder beteuert. Kinder haben einfach einen ganz besonderen Zugang zu Jesus und sind immer bei der Wahrheit. Ich als ihre Taufpatin werde versuchen, ihre Spiritualität so gut es geht zu stärken!
Möge ihr dieser tiefe Glaube erhalten bleiben!
Eine ganz andere Geschichte habe ich von meiner jetzt 8-jährigen Nichte gehört, nur würde diese wohl nie erwähnt werden. Trotzdem möchte ich sie hier niederschreiben: Sie war damals vier Jahre alt, wir besuchten den Gottesdienst. Sie war immer fasziniert,
als die Hostie gebrochen wurde. Wir Erwachsene erklärten ihr (für Kinder verständlich), warum das so ist,
daß es mit dem Teilen mit anderen Menschen zusammenhängt. Und dann kam der tolle Satz: „Wenn ich einmal da vorne stehe, kann ich das Brot auch brechen und teilen!“. Sie hatte damals eine tiefe Sehnsucht, so wie der Herr Pfarrer den Gottesdienst zu feiern. Dies hat sie uns immer wieder beteuert. Kinder haben einfach einen ganz besonderen Zugang zu Jesus und sind immer bei der Wahrheit. Ich als ihre Taufpatin werde versuchen, ihre Spiritualität so gut es geht zu stärken!
Dienstag, 30. November 2004 20:11
Dolfus: Cardinal Schönborn spricht klar
Man muß dem Wiener Cardinal aus Deutschböhmen lassen, daß er gut katholische Katechesen und Predigten
halten kann, was ja bei germanischen Bischöfen nicht immer mehr der Fall ist.
Viele Meßbesucher haben heute leider von der Realpräsenz keinen Schimmer mehr. Würde doch jeder Priester wie der Wiener Cardinal hier sprechen!
Viele Meßbesucher haben heute leider von der Realpräsenz keinen Schimmer mehr. Würde doch jeder Priester wie der Wiener Cardinal hier sprechen!
Dienstag, 30. November 2004 17:22
Pelagius: Pelagius meint:
Hört, hört!
Das ist ja unerhört! So etwas haben wir schon lange nicht mehr gehört! Und sogar aus dem Mund eines Kardinals!
Der nächste Schritt wäre, die zuständigen kirchlichen Lehrer auf Herz und Nieren zu prüfen: Glaubt ihr das? Verkündet ihr es auch? Oder wollt auch ihr gehen? Dann bitte schnell!
Und außerdem könnte man sich Gedanken machen, wie weit die gottesdienstliche Gestaltung diesem Glauben entspricht, ihn ausdrückt.
Es soll ja Leute geben, denen das Hören schöner und guter Worte nicht reicht, die auch Taten sehen wollen…
Das ist ja unerhört! So etwas haben wir schon lange nicht mehr gehört! Und sogar aus dem Mund eines Kardinals!
Der nächste Schritt wäre, die zuständigen kirchlichen Lehrer auf Herz und Nieren zu prüfen: Glaubt ihr das? Verkündet ihr es auch? Oder wollt auch ihr gehen? Dann bitte schnell!
Und außerdem könnte man sich Gedanken machen, wie weit die gottesdienstliche Gestaltung diesem Glauben entspricht, ihn ausdrückt.
Es soll ja Leute geben, denen das Hören schöner und guter Worte nicht reicht, die auch Taten sehen wollen…
Dienstag, 30. November 2004 16:37
Catholicus: Erneuerung der Glaubenspraxis
Ein guter Beitrag des hwst. Herrn Kardinals zur spirituellen Vertiefung!
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